Allergien, EHS, FM, SBS, Neurodermitis....

ACHTUNG

EGGBI bietet grundsätzlich keine medizinische Beratung sondern unterstützt ausschließlich bei der Erstellung eines möglichst emissionsarmen Wohnumfeldes, dies nach Möglichkeit stets in Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Arzt.Bei Aussagen zu diversen Krankheiten beschränkt sich  EGGBI auf Zitate mit Angabe der Quellenangaben (deren qualitative Bewertung dem Homepagebesucher obliegt) und tätigt selbst keinerlei "medizinische Aussagen"!

Ärzteinformationen zu typischen Umwelterkrankungen:

Info 1  und   Info 2

 

 

Bitte melden Sie uns Ärzte und Kliniken, mit denen Sie bei Umwelterkrankungen positive Erfahrungen machen konnten: (Meldeaufruf)

 

Zahlreiche der auf dieser Seite aufgelisteten, und auch weitere Erkrankungen können (!) im Einzelfall durch das Wohnumfeld (Schimmel, Emissionen und Gerüche, Farbe, Licht, Strahlen, Stress, Trinkwasserleitungen, Radioaktivität, Radon)

aber natürlich auch durch andere Umweltbelastungen wie Pestizide, Industrie- und Verkehrsabgase - aber auch Schadstoffe in Lebensmitteln, Textilien, Gebrauchsgegenständen) beeinflusst - ausgelöst - zumindest aber wesentlich verstärkt werden.

Leider erkennen nur wenige Ärzte diese Zusammenhänge;  Ärzte sollten daher bei jeder Gelegenheit auf die entsprechende vorhandene (!) umweltmedizinische Fachliteratur und entsprechenden Studien dazu verwiesen werden.

Zu den - möglicherweise durch Umweltbelastungen verursachten, zumindest aber "verstärkten" Krankheitsbildern zählen neben

 

o Asthma (Bericht aus der "Bausachverständige")

o allergischem und nichtallergischem Schnupfen (Rhinitis) -siehe dazu  Studien der Universität Ulm - auch Krankheiten wie 

 

sowie auch

§   "Seltene Krankheiten", zum Beispiel 

§   diverse Autoimmunkrankheiten 

§   Sarkoidose

In vielen Fällen treten bei diesen Krankheiten ähnliche Erst-Symptome auf (unter anderem Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute, Husten, brennende Augen, Hautausschläge),

eine Diagnose und definitive Ursachenzuordnung ist daher im Rahmen "üblicher" Hausarzt - Untersuchungen im Rahmen kassenbezahlter Untersuchungen kaum möglich. 

Aber auch in den meisten Kliniken werden manche dieser Symptome und individuellen Sensitivitäten lieber "psychosomatischen" Ursachen zugeordnet, entsprechend mit Psychopharmaka behandelt - und damit die Beschwerden oftmals noch durch Unverträglichkeiten dieser Medikamente, teilweise aber auch deren Neben- und Kombinationswirkungen verstärkt.   

Meist nur bei umfassenden umweltärztlichen Behandlungen wird versucht, auch den Ursachen der Beschwerden, die sehr oft im "beruflichen oder häuslichen Umfeld" liegen auf die Spur zu kommen.

Bundesweit fehlende Umweltmediziner, eine fragwürdige Bewertung von Umwelterkrankungen durch

  • Amts- und auch viele Klinikärzte,
  • Krankenkassen,
  • Gutachter,
  • Gesundheitsämter und
  • Sozialinstitutionen –
  • vor allem aber auch der Politik

führen dazu, dass Betroffenen sehr oft nicht die erforderliche Hilfeleistung geboten wird. (Statement Umwelterkrankungen und Umweltmedizin).

Besonders auffällig ist dieses Zusammenwirken verschiedener Institutionen bei Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas – hier werden mit Vorliebe Messergebnisse aus Schadstoffuntersuchungen soferne solche überhaupt glaubwürdig und umfassend erfolgen – sehr oft wird nur nach möglichen Einzelstoffen/ Stoffgruppen gesucht, aber nicht umfassend beispielsweise auch auf Weichmacher, Flammschutzmittel mit langfristigen hormonellen Auswirkungen, untersucht) bagatellisiert, Kindern und Lehrern wird attestiert, "sich ihre Beschwerden" nur einzubilden.(Beispiele)

Zitat: "Die Umweltmedizin spielt in der Gesundheitspolitik der Parteien keine Rolle" - siehe auch 2 Klassenmedizin für MCS Kranke

 

Ein häufig im Zusammenhang mit Umwelterkrankungen verwendeter Begriff:

CMI (Chronic Multisystem Illness oder Multisystem-Erkrankungen)

Zu diesen Krankheiten zählen neben MCS und EHS unter anderem

ME (myalgische Enzephalomyeletis - auch CFS) und TE (toxische Enzephalopathie) sowie  FMS (Fibromyalgiesyndrom)

 

 

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ADHS Aufmerksamkeitsdefizit-/ Hyperaktivitätsstörung

Das Buch „ADHS durch Umweltgifte? Schadstoffe in der Kinderumwelt“ bietet einen Überblick über Umweltgifte als einen der möglichen Risikofaktoren der ADHS.

Einige Schadstoffe aus der menschlichen Umwelt sind als einer der möglichen Risikofaktoren der am häufigsten diagnostizierten Auffälligkeit im Kindes- und Jugendalter inzwischen durchaus gründlich untersucht.

Möglicherweise tragen diese zur Entwicklung von Verhaltensauffälligkeiten bei.

weiterführende Infos

ADHS durch Umweltgifte

Weichmacher können ADHS fördern

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Aerotoxisches Syndrom

 

Obwohl sich zunehmend in den Medien Berichte über massive gesundheitliche Beschwerden in Flugzeugen finden, haben Betroffene nach wie vor oft große Probleme, bei dauerhafter Erkrankung durch Schadstoffe in der Kabinenluft entsprechende arbeitsrechtliche Anerkennung zu erhalten.

 

Die Symptome "des Aerotoxischen Syndroms" entsprechen grundsätzlich denen einer "Multiplen Chemikaliensensitivität" MCS und werden von vielen Umweltmedizinern auch diesem Krankheitsbild (ICD 10 T 78.4) zugeordnet. Mehr Infos zum "aerotoxischen Syndrom".

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Allergien

Allergien zählen heute zu den weitest verbreiteten Krankheiten (geschätzt: 30% der Bevölkerung) – Tendenz nach wie vor steigend. 

So vielfältig die Symptome sein können- so vielfältig werden auch möglich Ursachen genannt.

Zu den am häufigsten zitierten Ursachen, die sich in vielen Fällen auch gegenseitig ergänzen/verstärken können zählen

1)     genetische Vorbelastungen, die den „Ausbruch“ von Allergien  erleichtern

2)     gestörtes Immunsystem auf Grund  von kurzfristigen (erhöhten) oder auch dauerhaften  „Umweltbelastungen“ (Schimmel, Chemikalien, Pollen, Feinstaub, ebenso aber auch eine im Individualfall zu hohe Medikation im Rahmen von Operationen, Behandlungen) – manchmal  bereits während der Schwangerschaft, die zum Teil dauerhafte Allergieanfälligkeit verursachen können. Siehe Langzeitstudien zu Allergien, verursacht durch Schadstoffbelastungen während der Schwangerschaft (UFZ Studie) - siehe auch: "Auswirkungen schon im Mutterleib".

3)     mangelhaftes Immunsystem auf Grund „realitätsferner“ Erziehung und Wohnumfeld. Bemühungen, bereits Kleinkinder in möglichst steriler Umgebung aufwachsen zu lassen können durchaus kontraproduktiv wirken - siehe dazu: etwas stark populärwissenschaftlich ausgedrückt: "Dreck trainiert das Immunsystem"; "Weniger Allergien - Vorteil für "Schmuddelkinder"; "sterile Umgebung erhöht die Erkrankungsgefahr"; "wer zu sauber lebt wird krank".

     Eine übertriebene antibakterielle Behandlung des gesamten Lebesnbereichs, die vor allem zumindest im familären Umfeld überflüssig ist, erschwert aber auf jeden Fall den Aufbau eines umfassend funktionierenden Immunsystemes.

      Gleichzeitig sind viele "antibakteriellen Mittel" keineswegs unbedenklich (vielfach eingesetzt: Nanosilber; siehe dazu aber auch: "wie sinnvoll sind Hygientücher und antibakterielle Seifen" WDR)

 

Noch vielfältiger sind dann die jeweils möglichen Auslöser von Reaktionen – oft auch Verstärker:

  • Bestandteile (durchaus oft auch natürliche, keinesfalls nur „toxische“) von  Lebensmitteln
  • Pollen, Sporen von Schimmel
  • Feinstaub (Verkehr, Heizungen...)
  • Schadstoffe in Textilien, Schuhen  (Imprägnierungen, Farbstoffe.....), Kosmetik, Wasch- und Reinigungsmitteln, Duftstoffe (auch Duftkerzen) und vieles andere
  • Umweltbelastungen in der Wohnung, am Arbeitsplatz (aus Baustoffen, Möbeln, Bodenbelägen...), gerade hier gibt es auch zahlreiche durchaus natürliche Stoffe, die allergenisierend wirken können
  • dauerhafter Stress, der ebenfalls das Immunsystem schwächen und damit zu erhöhter Anfälligkeit für Allergien führen können (auch Lärm kann ein solcher Stressfaktor sein) ebenso wie
  • Belastungen mit elektromagnetischen Strahlen, Radioaktivität ....

Welche Stoffe sind als "Allergene definiert ?

Zitat: 

Von der Arbeitsgruppe "Haut und Allergie" der deutschen Forschungsgemeinschaft  DFG  werden sowohl die in der Arbeitsgruppe "Aufstellung von MAK-Werten" diskutierten Arbeitsstoffe hinsichtlich der sensibilisierenden Wirkung (=S-Markierung) bewertet als auch eigenständige Begründungen zu Vertretern größerer Stoffgruppen (zum Beispiel Hölzer, Acrylate und Methacrylate, industriell verwendete Enzyme oder auch Sesquiterpenlactone) oder zu einzelnen allergologisch relevanten Stoffen erarbeitet. Bis zum Jahr 2005 wurde von der Arbeitsgruppe "Haut und Allergie" für mehr als 200 Stoffe eine Markierung mit "Sa" (Gefahr der Sensibilisierung der Atemwege) oder "Sh" (Gefahr der Sensibilisierung der Haut) vorgeschlagen. Um die Praxis der Markierung in der MAK- und BAT-Werte-Liste rational begründet, in sich konsistent, nachvollziehbar und auch für Außenstehende transparent zu machen, wurden von der Arbeitsgruppe "Haut und Allergie" erweiterte Kriterien erarbeitet, die auch international diskutiert wurden und seit 2003 in Abschnitt IV der

·         MAK- und BAT-Werte-Liste 

integriert sind. Sie haben den Charakter von Leitlinien, an denen sich die Bewertung der Datenlage in nachvollziehbarer Weise orientieren soll, von deren strikter Anwendung in besonderen Fällen aber auch abgewichen werden kann.

In diesen Kriterien wird unterschieden zwischen den verschiedenen Graden der Evidenz, die die Aussage, eine Substanz sei sensibilisierend, stützen und dem Algorithmus, der zur Markierung eines sensibilisierenden Stoffes führt.

Dieser Algorithmus berücksichtigt außer der Evidenz für eine sensibilisierende Wirkung, soweit möglich, auch das anzunehmende Ausmaß der Exposition gegen die betreffende Substanz. 

Eine fehlende "S"-Markierung in der MAK- und BAT-Werte-Liste bedeutet daher nicht notwendigerweise, dass der entsprechende Stoff nicht sensibilisierend ist, sondern kann auch Ausdruck dessen sein, dass der Stoff angesichts der weiten Verbreitung oder unter Arbeitsplatzbedingungen aus allergologischer Sicht nur eine untergeordnete Bedeutung hat.

Diese Dichotomisierung des Phänomens bzw. der Entscheidung ist ein Zugeständnis an die Umsetzbarkeit der Aufnahme eines Warnhinweises in die MAK- und BAT-Werte-Liste und, vor allem, an die praktische Umsetzung des Warnhinweises in konkrete Konsequenzen für die Prävention.  Literaturquelle

aktuelle Aufstellung 2013  Liste von Allergenen (Seite 180 bis 188- Liste erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit!)

Bei Chemikaliensensitiven (MCS) können darüberhinaus aber auch zahlreiche weitere - individuell sehr unterschiedliche - Stoffe sensibilisierend wirken. Hier ist nur eine individuelle Verträglichkeitsbewertung von Stoffen und Produkten möglich.

 

Unabhängig von der Art der Allergie:

Wir empfehlen grundsätzlich an Stelle von Selbsttherapierungen  (oft fragwürdig unterstützt durch Empfehlungen aus Illustrierten, „Pseudofachleuten“)  eine umfassende ärztliche Anamnese durch einen anerkannten Allergologen,optimal zusammen mit einem erfahrenen Umweltmediziner. 

Natürlich wird eine Heilung oder zumindest Minimierung der Symptome unterstützt durch eine

  • gesunde Ernährung
  • „kritisches“ Einkaufsverhalten bei allen Produkten des täglichen Bedarfs  
  • möglichst emissionsarmes Wohn- und Arbeitsumfeld durch ebenso kritische Auswahl von Bauprodukten, Möbeln, Heimtextilien und Vermeidung von erhöhten Belastungen durch Chemikalien, Schimmel, Strahlen, Pollen, bekannte natürliche Allergene.

Dies ersetzt aber nicht eine fachgerechte ärztliche Begleitung all dieser Maßnahmen.

Infos zu

"Bauen für  Allergiker"

Bodenbeläge, Schadstoffe, Allergene

"Urlaub für Allergiker" 

Nasse Wände- kranke Kinder

ISAAC Studie (International Study of Asthma and Allergies in Childhood, 1991-2011) zu "Häufigkeit von Allergien"

Links und Literaturhinweise

allergenisierende Isothiazolinone auch in "umweltfreundlichen" Produkten?

Allergene im Innenraum

Allergien und Luftverschmutzung

 

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Asbestose

Die Asbestose äußert sich durch verschiedene Atem- und Lungenprobleme. Die Diagnostik ist umfangreich und findet meist beim Lungenfacharzt statt.

Meist ist die Asbestose eine Berufserkrankung. Personen, die beruflich bedingt langjährig mit Asbest zu tun haben, entwickeln meist im Schnitt nach etwa siebzehn Jahren die Symptome einer Asbestose.

Typische Symptome:

 

  • Atemnot
  • Reizhusten
  • Auswurf

 

So äußert sich die Asbestose durch zunehmende Atemnot, Reizhusten und zähem Auswurf. Die ständige Neubildung von Bindegewebszellen versteift nicht nur das Lungengewebe, sie kann nach vielen Jahren auch zu einer Entartung von Zellen führen, welche sich dann als Krebszellen weiterteilen und Tumoren bilden. Eine Asbestose als solche führt selten allein zum Tode, wobei ein auf ihrer Basis entstandener Lungenkrebs die häufigste Todesursache von asbestbedingten Erkrankungen ist. (Quelle

Ursachen:

Beim Bearbeiten von Asbest werden Asbestfasern frei und können so leicht eingeatmet werden. Sind die Fasern größer als fünfzehn Mikrometer, können sie vom Körper nicht mehr beseitigt werden.

In der Lunge spalten sie sich in noch kleinere Teilchen auf und setzen sich im Lungengewebe fest. Dies führt nach einer Verzögerung von bis zu zwanzig Jahren zu einer Bildung von Bindegewebe in der Lunge.

Die Asbestose ist eine Lungenkrankheit, die zu den Pneumokoniosen (Staublungenkrankheiten) zählt und vor allem bei ehemals Beschäftigten in der Asbestzement-, Asbesttextil- und Asbestisolierindustrie vorkommt. Sie tritt aber auch bei Personen auf, die in der Herstellung von Bremsbelägen und Gummiprodukten beschäftigt sind bzw. waren. (Quelle)

Trotz langjährigen Verbots von Asbest in Deutschland treten immer noch neue Fälle von Asbestose auf, da die krankheit ogt viele Jahre bis zum Ausbruch benötigt.

Eine umfangreiche Rechtsgeschichte begleitet inzwischen Hersteller, Verarbeiter und Betroffene- für Rückbau und die Entsorgung von Asbest gelten strenge Richtlinien.

Einige Urteile der jüngsten Zeit  und EGGBI

 

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Autismus

Was ist Autismus ?

"Die autistische Störung (syn. frühkindlicher Autismus)  ist eine tiefgreifende Entwicklungsstörung, die in den ersten 3. Lebensjahren beginnt. In den folgenden drei Bereichen werden die Symptome deutlich: im sozialen Umgang mit Mitmenschen, in der Kommunikation und in  sich stets wiederholenden Handlungen. 


Das Asperger-Syndrom unterscheidet sich vom frühkindlichen Autismus in erster Linie dadurch, dass oft keine Verzögerung bzw. kein Entwicklungsrückstand in der Sprache oder der kognitiven Entwicklung vorhanden ist. Hingegen sind in der psychomotorischen Entwicklung und der sozialen Interaktion Auffälligkeiten festzustellen". "Es gibt trotz umfangreicher Forschungsergebnisse bislang noch kein Erklärungsmodell, das vollständig und schlüssig die Entstehungsursachen des frühkindlichen Autismus belegen kann." Quelle

Neu:

Selbst Krankheiten, die man bisher mehr oder weniger als angeboren bzw. genetisch bedingt bewertete, werden zunehmend auch als ein möglicher Auslöser Umweltbelastungen zugeordnet; ein Beispiel dafür ist Autismus:

Zwischenzeitlich gibt es Aussagen, dass auch Schadstoffbelastungen, unter anderem mit Quecksilber (Energiesparlampen? Impfungen?) - aber auch Lösemittel  (vor allem Belastungen während der Schwangerschaft)   als Verursacher in Frage kommen können.

Umweltgifte als Auslöser von Autismus

Lösungsmittel fördern Autismusrisiko beim Kind

Autismus beginnt bereits im Mutterleib

Energiesparlampen - Quecksilber kann Kindern schwer schaden

 

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CFS (chronisches Erschöpfungssyndrom)

Siehe auch ME

("neue" Bezeichnung: SEID= systemic exertion intolerance disease”)

Aktuelles zum Stand Wissenschaft und Forschung (August 2017)

Das Krankheitsbild Myalgic Encephalomyelitis/ Chronic Fatigue Syndrome ME/CFS ist eine in Deutschland noch wenig bekannte Erkrankung. In den USA wird sie auch als Chronic Fatigue Immune Dysfunction Syndrome - CFIDS - und in Großbritannien als Myalgische Enzephalomyelitis - ME - bezeichnet. Die Weltgesundheitsorganisation klassifiziert sie als neurologische Erkrankung (ICD-10: unter G 93.3).

Als mögliche Ursache werden neben Infektionen, Impfungen auch Umweltgifte angeführt.

Das Institute of Medicine (IOM) schlägt jetzt als neue Bezeichnung „systemic exertion intolerance disease” (SEID) vor, was man als Erkrankung mit systemischer Anstrengungsintoleranz oder -schwäche übersetzen könnte.(Quelle Ärzteblatt)

weiterführende Infos

14.03.2019 Dänemark: Parlament erkennt ME/CFS als organische Krankheit an!

Was ist ME/CFS? (GENUK e.V.)

CFS: Müde ohne Grund?

Allgemeine Infos zu Encephalopathiee

 

Forschungsergebnis, August 2017:

Chronisches Erschöpfungssyndrom: Studie findet Anstieg bei 17 Entzündungsmarkern

Damit wird erneut die im Ärzteblatt zitierte Beurteilung der Arbeitsgemeinschaft der wissenschaftlichen Medizinischen Fachgesellschaften e.V.(AWMF), es würde sich um eine "Somatisierungsstörung" (lt. Definition: psychisch verursacht) handeln, definitiv widerlegt.

Wie bei MCS leiden CFS Kranke an einer ständigen Stigmatisierung als "psychisch gestört"!

US Studie 28.09.2017

Video Hessenschau Februar 2018

CFS: Symptome

 

Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) ist ein komplexes Krankheitsbild, das sich meist schlagartig entwickelt und die Leistungsfähigkeit und Lebensqualität der Erkrankten oft jahrelang massiv beeinträchtigt.

Experten ziehen für die Diagnose „chronisches Erschöpfungssyndrom“ unterschiedliche Kriterien heran. Häufig verwendet werden zum Beispiel die Kriterien der U.S. Centers for Disease Control (CDC). Demnach zeichnet sich ein chronisches Müdigkeitssyndrom durch eine unerklärte, anhaltende oder wiederkehrende chronische Erschöpfung, die:

  • seit mindestens sechs Monate andauert,
  • neu aufgetreten ist oder einen definierten Beginn hat (also nicht schon lebenslang besteht),
  • nicht die Folge aktueller Beanspruchung ist,
  • sich durch Ruhe nicht wesentlich beseitigen lässt und
  • zu einer deutlichen Verringerung der Aktivitäten des persönlichen Lebens geführt hat.

Zusätzlich weist ein CFS über mehr als sechs Monate mindestens vier der folgenden Symptome auf:    

  • Gedächtnis-/Konzentrationsprobleme
  • Halsschmerzen
  • Druckempfindliche Lymphknoten am Hals oder unter den Achseln
  • Muskelschmerzen (Myalgie)
  • Gelenkschmerzen (Arthralgie) an verschiedenen Gelenken
  • Neuartige Kopfschmerzen
  • Nichterholsamer Schlaf
  • Unverhältnismäßig starke Erschöpfung nach Anstrengung (das heißt, die nachträgliche Erschöpfung hält länger als 24 Stunden an

 

Ähnliche Beschwerden, wie sie ein CFS verursacht, treten auch bei anderen Erkrankungen auf. Diese müssen daher im Zuge der Diagnosefindung vom Arzt ausgeschlossen werden

 

 

 

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CLL (Chronische lymphatische Leukämie)

Während manche "Universitätskliniken" noch immer den Zusammenhang zwischen Umweltfaktoren und CLL als nicht bewiesen in Frage stellen, finden wir selbst Herstelleraussagen  (Johnson/Johnson) zum Zusammenhang von organischen Lösemitteln mit einer möglichen Entstehung von CLL publiziert:

Risikofaktoren sind weitestgehend ungeklärt

Die Ursache für die Entstehung einer CLL ist nicht abschließend geklärt. Die Erkrankung beginnt mit der bösartigen Veränderung eines B-Lymphozyten, einem speziellen weißen Blutkörperchen, das funktionsuntüchtig wird und sich dann ungehemmt vermehrt. Mögliche Ursachen sind genetische Veränderungen durch organische Lösungsmittel, z. B. Benzol, oder eine familiäre Veranlagung. In den allermeisten Fällen lässt sich keine mögliche Ursache herausfinden.

https://www.krebsratgeber.de/artikel/chronische-lymphatische-leukaemie-cll

Auch die "Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und medizinische Onkologie e.V. stellt fest:

Wie entsteht die CLL?

Das Risiko für eine CLL wird durch unterschiedliche Faktoren erhöht. Sie können in die folgenden Gruppen eingeordnet werden:

·         vererbt

·         Personen mit einer ebenfalls betroffenen Angehörigen haben ein erhöhtes Risiko für eine CLL oder an anderes Lymphom

·         erworben

·         organische Lösungsmittel, z. B. Benzol

https://www.onkopedia.com/de/my-onkopedia/guidelines/chronische-lymphatische-leukaemie-cll/@@view/html/index.html

 

Weitere Informationen zu CLL in der "EGGBI -Zusammenfassung CLL"

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Depressionen

Die Depression gehört zu den häufigsten psychischen Störungen. Etwa 121 Millionen Menschen weltweit sollen betroffen sein, davon akut etwa vier Millionen Deutsche. Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamtes betrugen die Krankheitskosten durch Depressionen 2008 in Deutschland rund 5,2 Milliarden Euro ("Hohe Kosten durch Demenz und Depression", Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes, 11.08.2010). http://life.uni-leipzig.de/de/erwachsene/erkrankungen/depression.html 

Spätestens seit dem Holzschutzmittelprozess in den 90er Jahren (Prof.Erich Schöndorf "Von Ratten und Menschen") werden toxische Belastungen als mögliche Verursacher von Depressionen immer wieder in der Literatur erwähnt -

neben genetischen  und "sozialen" Ursachen (siehe auch: "Depressionen: Beginn schon häufig im Vorschulalter")  in Kita, Schule, am Arbeitsplatz, im familiären Umfeld -  werden auch Umweltgifte, Störungen des Immunsystems als mögliche "Auslöser" aufgeführt.("Depressionen - Krankheit oder Symptom?"; "Depressionen - Wer die Chemie stört")

Beispiel: "Formaldehyd wirkt manchmal viele Jahre lang auf die Bewohner ein und kann unter anderem Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Husten, Übelkeit, Nervosität, Schlaflosigkeit und Depressionen verursachen." (Quelle)

Vor allem "Chemikaliensensitive" leiden sehr oft unter der "Nichtakzeptanz" Ihrer Beschwerden  und unter "begleitenden" Depressionen - sie werden  mangels ausreichender qualitativer Beratungsmöglichkeiten sehr oft nicht- oder falsch therapiert. ("Manko bei ärztlicher Versorgung für Chemikaliensensitive")

Für Depressive, deren Krankheit durch Umweltbelastungen verursacht wurden, ist es besonders schlimm, wenn diese Ursachen nicht erkannt oder ignoriert werden und man ihnen psychiatrische Behandlung und Psychopharmaka verschreibt - gerade letztere können zu wesentlicher weiterer Verschlechterung des Gesundheitszustandes führen.

Neben chemisch/ toxischen Ursachen wird aber auch auf Belastungen mit elektro- und elektromagnetischen Strahlenbelastungen zunehmend verwiesen: Siehe dazu "Stresshormone und elktromagnetische Felder"

Abhilfe könnte in manchen Fällen bei Depressionen die Teilnahme an einem Programm der Universität Leipzig bringen  ("iFightDepression") - ein kostenloses Online Selbstmanagement Programm - unter Begleitung dazu qualifizierter Hausärzte.

Beratung und Hilfestellung finden Interessierte auch bei der

"Stiftung Deutsche Depressionshilfe"  http://www.deutsche-depressionshilfe.de/ 

"deutsches Bündnis gegen Depressionen"   http://www.buendnis-depression.de/ 

Ein besonders förderwürdiges Projekt wird aktuell in Tübingen angestoßen:

Stifti Projekt "Wir helfen Kindern mit Depressionen"

 

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Duftstoffallergie

Nicht nur MCS Kranke leiden sehr häufig unter extremer Unverträglichkeit gegenüber den unterschiedlichsten Gerüchen, immer mehr Menschen leiden unter der sogenannten "Duftstoffallergie", die es ihnen unmöglich macht, beduftete Räume zu betreten, oft auch öffentliche Verkehrsmittel,  Büros, Geschäfte zu nutzen; selbst Wartezimmer und Behandlungsräume  von Ärzten, Kliniken (parfümierte Reinigung und Desimnfektionsmittel; Parfums, Deos der Wartenden und der Praxismitarbeiter) sind für Betroffene oft völlig unerträglich.

Auch wenn das bayerische Gesundheitsministerium allergische Reaktion auf Duftstoffe (auf Grund neuer wissenschaftlicher Erkenntnisse?) ausschließt - das Umweltbundesamt rät von Beduftungen ab und geht von mindestens einer halben Million Duftstoffallergikern alleine in Deutschland aus. 

Mehr Infos

 

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EHS Elektro- Hypersensitivität

auch "Elektrosensibilität" 

Siehe auch: weiterführende Infos (EGGBI- elektromagnetische Belastungen) und Selbsthilfegruppen

Aktueller TV Bericht "Galileo" 03.05.2018

 

In Europa derzeit vielfach noch nicht als „Berufs- Krankheit“ anerkannt, gibt es in den USA und in Kanada bereits zahlreiche Initiativen/ Proklamationen lokaler und regionaler Behörden, die auf eine Anerkennung dieser „Umwelterkrankung“ drängen. (Siehe auch Psychopharmaka statt "sachgerechter Therapie")

Anerkennung als Krankheit mit Schadenersatzanspruch bei einem Gericht in Frankreich: Pressebericht

aber auch als Krankheit in Deutschland:

Auflistung im Verzeichnis der "anerkannten Krankheiten"

siehe dazu auch LINK

Wie finde ich konkret "Elektrosensibilität" im DIMDI Verzeichnis:

Eingabe unter "Elektrosensibilität"  oder  "elektomagnetisch" in der Codesuche:

Z58 Kontaktanlässe mit Bezug auf die physikalische Umwelt
Elektrosensibilität,  Belastung durch elektromagnetische hochfrequente Felder 

 

 

Etwas weniger deutlich erwähnt wird die Elektrosensibilität  in der allgemeinen Übersicht:

DIMDI Klassifizierung als Krankheit ICD -10 GM  Z58.

Kontaktanlässe mit Bezug auf die physikalische Umwelt

Inkl.:

·         Bodenverschmutzung

·         Lärm

·         Luftverschmutzung

·         Strahlung...

 

Das DIMDI gibt Klassifikationen zur Kodierung von Diagnosen und Operationen heraus und pflegt weitere medizinische Bezeichnungssysteme. (Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information - im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit)

 

 

 

WICHTIG: Anerkennung als "Berufs"- Krankheit in Frankreich 17.01.2019 Infos

 

Internationale Auflistungen von EHS (unter anderem WHO)

 

Symptome bei "Elektrosensibilität"

 

  • Leistungsabfall, Abgeschlagenheit, Müdigkeit bis zu Depressionen
  • Nervosität, innere Unruhe
  • Kopfschmerzen, Migräne
  • Tinnitus
  • Burn-Out
  • Schwindel
  • Schlafstörungen
  • Herzbeschwerden
  • Blutdruck (zu hoch, zu niedrig)
  • Kribbeln, Ameisenlaufen
  • Angstzustände
  • Leukämie
  • Lernschwierigkeiten (bei Kindern)
  • Allgemeine Erschöpfungszustände, Unlust, Streitsucht, Unzufriedenheit
  • ADHS (Aufmerksamkeit Defizit Syndrom) bei Kindern
  • Hyperaktivität bei Kindern (Quelle)

 

Vor allem bei zu erwartenden Auseinandersetzungen mit Behörden, Nachbarn, aber auch als Unterstützung bei der ärztlichen Anamnese empfehlen wir das Führen eines "Beschwerden- Tagebuches".

Besonders zum Schutz der Kinder werden zwischenzeitlich in vielen Ländern gesetzliche Maßnahmen massiv gefordert.

06.02.2018: Ärztekammer Österreich und Ärztekammer Zypern fordern WLAN Verbot an Schulen

 

Bei klinischen Untersuchungen  wurden auch Zusammenhänge zwischen Sensitivität auf chemische Noxen und EHS (Störung der Homoöstase in den Körpersystemen) festgestellt.

 

"Unerlaubte" Störquellen:

Amateurfunker, Überwachungsanlagen arbeiten manchmal mit unerlaubten Frequenzen, die zu Störungen beim Radio- und Fernsehempfang führen, daneben aber auch erhöhte Belastungen für Sensitive darstellen können.

Damit werden die ohnedies meist überhöhten Belastungen durch Sendemasten, Hochspannungsleitungen,hauseigene Installationen und Geräte,  WLAN etc. noch zusätzlich verstärkt.

Bei begründetem Verdacht -möglichst nach Ausschluss hauseigener "Störquellen"- (dies können auch defekte hauseigene Anlagen sein!) sollte die Bundesnetzagentur verständigt werden, die in der Lage ist, solche Störquellen aufzuspüren. Mehr Infos

 

Prävention sollte wichtiger sein als "gesetzliche Grenzwerte":

Frankreich will Kinder vor Handystrahlung schützen - Gesundheitsbehörde fordert Expositions-Verringerung:

Frankreich Vorreiter im Kinderschutz

Frankreich hatte zuvor bereits Gesetze mit einer hohen Schutzwirkung zur Funkfrequenzexposition erlassen. WLAN ist in Kindergärten verboten und in Grundschulen ist es standardmäßig ausgeschaltet (außer wenn es für einen bestimmten Unterricht zeitlich begrenzt verwendet wird). Die staatlichen französischen Gesetze regeln auch die Emissionen von Mobilfunkmasten und WLAN-Sender an öffentlichen Plätzen. Die französischen Gesetze zum Mobilfunk verbieten Handys für kleine Kinder und schreiben die Kennzeichnung der SAR-Werte vor. Außerdem müssen alle Handys mit Freisprechkopfhörern verkauft werden. Dieser neue Bericht fordert eine weitere Verschärfung der Bestimmungen in Anbetracht von Studienergebnissen, nach denen es bei Kindern zu schwerwiegenden Lernstörungen und anderen Problemen im Zusammenhang mit der Exposition gegenüber Funkfrequenzstrahlung kam.  Bericht

28.07.2016

Leitlinien zur Elektrosensibilität veröffentlich

Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM-European Academy for Environmental Medicine) hat die neue Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Elektrosensibilität veröffentlicht

Die Leitlinie stellt ausführlich den aktuellen Stand der Forschung zu den Risiken der niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Felder (EMF) dar, den bisherigen Stand der Forschung zur Elektrohypersensibilität (EHS) und gibt Empfehlungen, wie Ärzte EHS diagnostizieren und behandeln können.   Pressebericht und Link zumDownload  (derzeit nur englische Version)

weiterführende Infos (EMF Portal)

Infos zu Abschirmmöglichkeiten  (Elektrosmog/Schirmung im privaten Bereich), Bayerisches Landesamt für Umwelt;  (die hier empfohlenen Absperrprodukte entsprechen allerdings nicht alle den EGGBI Anforderungen vor allem im Hinblick auf Produkt-Eigenemissionen)

Buchempfehlung

Mit der flächendeckenden Neueinführung von 5G und damit wesentlich mehr Sendemasten ergeben sich völlig neue Risiken - der bereits laufende Probebetrieb wurde offensichtlich ohne vorheriger neutraler Risikobewertung genehmigt. Siehe dazu auch Link

 

Drama in England

Im Dezember 2015 berichteten Zeitschriften über einen Selbstmord einer Jugendlichen, die nach Aussagen der Eltern die gesundheitlichen Beeinträchtigungen durch WLAN nicht mehr ertrug.

Presseberichte: Unilad uk; Focus onlinenypost  

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FM (Fibromyalgie)

Die Fibromyalgie :

Ein Syndrom ausgeprägt durch die Existenz von unbestimmte und unerklärte Muskel und Knochen Schmerzen, lokalisiert in den Muskeln und Sehnen-Geweben. Die Schmerzen sind verbunden mit:

  • Eine chronische Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Psychologische Störungen

Noch zu viele Menschen denken dass diese Krankheit von psychischen Störungen kommt. 

Es ist höchste Zeit diese Art zu denken in der Versenkung verschwinden zu lassen. In allen Fällen ist der Mensch eine Einheit in der das psychische und das physische ein unzertrennliches Ganzes bilden.

Die Fibromyalgie ist keine neue Pathologie, sie wurde schon von einem Chirurg der Universität von Edinburgh, William Balfour, in 1816 beschrieben; in Frankreich in 1980, von der WHO in 1992 anerkannt (Studium über 3.000 Personen).

  • sie befällt 3 bis 5 % der erwachsenen Bevölkerung der industrialisierten Länder
  • sie war, bis vor kurzem, ganz unbekannt bei den Indianern von Nord Amerika
  • sie trifft mehr Frauen als Männer (80 bis 90 % sind Frauen)
  • sie nimmt mehr zu mit dem Alter, mit erhöhter Ziffern zwischen 60 und 79 Jahre
  • aber erscheint auch bei Kindern

Eine (!) mögliche Ursache:

Die Phänomenen von Vergiftung durch Toxinen (Intoxinierung) des Organismus

  • Wir baden in einem Ozean von verschiedenen Schadstoffen (physische, psychische, chemische).
  • Eine gewisse Zahl von Praktikern und Forschern sind überzeugt von der Rolle dieser Schadstoffe in dem Auftreten der Fibromyalgie, auf Grund der Existenz von klaren Zusammenhängen.
  • Deshalb die Liste eines toxischen Ursprunges durch chronische Anhäufung von Produkten wie Phosphorverbindungen, die "Karbamate", die Pyruvat Mischungen.
  • Diese Stoffe werdenin sehr vielen Pestiziden, Fungiziden, u.s.w.... benutzt v.a.  in der intensiven Landwirtschaft, in der Industrien, und sogar für Hausmittel (sieht die Arbeiten von Dr. G. Pello).
  • Ohne die anderen neuro-toxische Substanzen zu vergessen wie "Aspartam", "Acésulfame" und Na-Glutamate. http://a.f.a.chez-alice.fr/index.php?pid=deut&spid=konf 

Quelle 

 

Funktionsweise:

Ärzte der Universität Würzburg haben zum ersten Mal körperliche Ursachen der Krankheit nachweisen können

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Gürtelrose

Als Herpes Zoster bezeichnet man die Infektion eines Nervs mit Herpesviren am gesamten Körper. Dabei kann es zu schmerzhaften Rötungen bis hin zu Bläschenbildung im Bereich der betroffenen Nervenbahn kommen.

Sind hierbei Nerven am Oberkörper betroffen, die sich parallel zu den Rippen hinziehen, spricht man auch von einer Gürtelrose.

Ursachen

Die Viren sind in einem inaktiven Zustand im Körper geparkt, und können bei Schwächung der intrazellulären Abwehr erneut ausbrechen.

Mögliche Aktivatoren:

Die Ursache, dass diese immer wieder aufflammen ist die multipel geschwächte 

Abwehr des Körpers, 

zum Beispiel durch:

Stress, intrazelluläre Erreger, Fehlernährung, chronische Entzündungen, chronische Inflammation, 

Übersäuerung, Elektrosmog, Belastungen des Organismus durch Toxine aus Impfstoffen, Umweltgifte aus Industrie und Wohnung, Zahnmetalle, Schwermetallbelastungen des Organismus, falsche Ernährung, Halswirbelsäulentrauma-Trauma, Halswirbelsäulentrauma, Übergewicht, chronische Entzündungen, chronische Inflammation, Übersäuerung, Zähneknirschen.

weiterführende Infos

Krebs als Folge von Umweltbelastungen?

Beispiel Brustkrebs 

Histologische Untersuchungen ergeben oft, dass Brustkrebsgewebe mit Schadstoffen, vor allem mit Pestiziden und Schwermetallen überlastet ist. Außerdem kommt es darauf an, wann die Aufnahme von Umweltschadstoffen erfolgte.

Besonders die sensiblen Phasen der vorgeburtlichen Entwicklung und der Pubertät gelten als besonders gefährlich.

Auch andere Substanzen in der Umwelt können schädigend auf den Menschen einwirken. Erst vor kurzem hat die International Agency for Research on Cancer (IARC) der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die gesundheitlichen Gefahren durch Dieselabgase neu bewertet und stuft sie eindeutig als krebserregend ein.  

Immer wieder erscheinen Pressemeldungen, dass Pestizide unerwartet im menschlichen Organismus nachgewiesen werden konnten. Besonders bei den Umweltschadstoffen sieht man, dass es zunehmend kompliziert wird, das Störungspotential genau einzukreisen, da inzwischen unüberschaubar viele Umweltfaktoren auf die Menschheit einwirken oder auf frühere Generationen eingewirkt haben. 

Dieser umweltmedizinische Aspekt kann für betroffene Frauen wichtig sein, da er eine andere Färbung in die Diskussion um die Krankheitsentstehung einbringt. Schließlich gibt es immer mehr Frauen, die trotz gesunden Lebensstils an Brustkrebs erkranken. Aus epigenetischer Forschung weiß man inzwischen, dass wir nicht nur das sind, was wir beispielsweise momentan essen, sondern auch durch das beeinflusst werden, was unsere Mütter oder Großmütter gegessen haben.

Übrigens enthalten auch vermeintlich gegen die Erkrankung wirkende Medikamente zweifelhafte Stoffe. Werfen wir einen Blick auf die sogenannten Hilfsstoffe der marktüblichen Antihormone. Was für die Krankenkassen vordergründig billiger ist, hat möglicherweise einen hohen gesundheitlichen Preis: Manche Präparate enthalten Farbstoffe, z. B. E 102, die in früheren Jahren verboten waren, da sie Nebenwirkungen vor allem bei Kindern haben und Krebs fördern sollen.

Aufgrund der EU-Gesetzgebung wurde diese wieder zugelassen. Sie sehen, dass es auch hier wichtig ist, die verschriebenen Präparate zu hinterfragen und genauer nachzuschauen. Quelle

Siehe auch

Krebs als Folge von Umwelterkrankungen?

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MCS

Multiple Chemikaliensensitivität - siehe eigene Informationssammlung

DMI ICD Codeverzeichnis 2018 

MCS    T 78.4

Allergie, nicht näher bezeichnet

Allergische Reaktion o.n.A.

Idiosynkrasie o.n.A.

Überempfindlichkeit o.n.A.

 

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ME Myalgic Encephalomyelitis

siehe auch CFS

Das Institute of Medicine (IOM) schlägt jetzt als neue Bezeichnung „systemic exertion intolerance disease” (SEID) vor, was man als Erkrankung mit systemischer Anstrengungsintoleranz oder -schwäche übersetzen könnte.(Quelle Ärzteblatt)

Aktuelles zum Stand Wissenschaft und Forschung (August 2017)

ME steht für Myalgische Enzephalopathie (dtsch).

Enzephalopathie (griechisch: enképhalos, „Gehirn“ und altgriechisch: pátheia, „Leiden“) ist ein Sammelbegriff für krankhafte Veränderungen des Gehirns unterschiedlicher Ursache und Ausprägung. ME kann auch für Myalgische Enzephalomyelitis (dtsch) stehen, die auf ein Entzündungsgeschehen hinweist. Enzephalopathien können u.a. durch abnorme Konzentrationen toxischer Substanzen, Krankheitserreger oder Durchblutungsstörungen verursacht werden. 

Viele Patienten, die an ME/CFS leiden werden oft, auch von Ärzten, als Simulanten oder als depressiv angesehen, deren Symptome „psychosomatisch“ (mit-)bedingt seien. Für diejenigen, die sich wissenschaftlich mit CSF/ME beschäftigen, ist dies aber eine Krankheit so real wie Diabetes oder Arteriosklerose.

ME/CFS ist eine chronische neuroimmunologische Multisystemerkrankung, die mit schweren körperlichen Einschränkungen einhergeht. Sie ist charakterisiert durch eine

  • lähmende körperliche und geistige Erschöpfung sowie zahlreiche weitere Symptome, die zu Behinderungen führen können. Dazu gehören z.B.
  • schmerzende Lymphknoten,
  • Gelenk- und Muskelschmerzen,
  • Magen-Darmbeschwerden,
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen oder
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten. 

Auch bei dieser Krankheit können Umweltgifte einen Auslöser darstellen - möglichst schadstoffminimierte Wohn, Arbeitsumwelt und Ernährung sind Voraussetzung, damit sich die Beschwerden zumindest nicht verstärken.

Weitere Infos:

ME/CFS - Umweltgifte

Was ist ME/CFS

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Multiple Sklerose MS

Ursachen der Multiplen Sklerose

 

"Trotz intensiver Forschungsanstrengungen, ist die Ursache der Multiplen Sklerose weiterhin unbekannt. Man geht davon aus, dass Erbanlagen und Umweltfaktoren zusammenspielen.

In großen Studien wurde festgestellt, dass eineiige Zwillinge, deren Erbgut gleich ist, zu ca. 30% gemeinsam erkranken. Das Risiko MS zu bekommen ist bei Kindern und Eltern von MS Patienten, im Vergleich zur Allgemeinbevölkerung etwa 10-20fach erhöht, d. h. es beträgt ca. 1-2% gegenüber 0,1% in der Allgemeinbevölkerung."

http://www.psych.mpg.de/847782/ms 

 

"Vieles spricht für eine Kombination aus begünstigenden Erbanlagen sowie Umwelteinflüssen, die zu einer Fehlreaktion des körpereigenen Abwehr- oder Immunsystems führt. Möglicherweise müssen mehrere Faktoren gleichzeitig vorliegen, damit die Erkrankung auftritt."

MS und Umwelteinflüsse

 

MS und Umweltgifte


Multiple Sklerose durch Umweltgifte

STUDIE – RECHERCHE (Ars Medici)
von Erich Mauch et al.

In einer klinischen Studie wurden bei 67 Multiple Sklerose-Patienten und 62 Kontrollprobanden die Quecksilberkonzentrationen sowie die Selen-, Zink- und Kupferspiegel im Blut gemessen. Das wichtigste Ergebnis: Die Quecksilberkonzentrationen lagen bei den MS-Patienten signifikant höher: 

Eine Therapie mit Antioxidanzien beziehungsweise Radikalfängern wird für entsprechende Patienten empfohlen. 

Fragestellung
Derzeit besteht internationale Übereinstimmung, dass es sich bei der Multiplen Sklerose (MS) um eine Autoimmunkrankheit handelt. Gesichert ist, dass es zum Eindringen von Lymphozyten in das Zentralnervensystem kommt, die im Rahmen einer lokalen perivenösen Entzündungsreaktion selektiv Myelinscheiden zerstören. Beim Entstehen der Autoaggression gegen Myelinscheiden wirken vermutlich eine genetische Prädisposition und Umweltfaktoren (insbesondere ein infektiöses Agens) zusammen. Für einen möglichen   viralen   Erreger sprechen die geographische Verteilung, Epidemien und Clusterbildungen sowie Migrationsstudien. Auf eine gleichzeitig notwendige vererbte Anlage weisen die Geschlechtsverteilung, HLA-Assoziation, familiäre Häufung und die Abhängigkeit der Erkrankung vom Hormonhaushalt hin.

Es stellt sich die Frage, inwieweit auch Umweltgifte an der Ätiologie der MS beteiligt sein könnten. So dachte Oppenheim bereits 1887 an eine Metallvergiftung als Ursache der MS, wobei er neben Quecksilber auch Blei, Zink, Mangan und Zyanide für mögliche Kandidaten hielt (25).1966 veröffentlichte E. Baasch (3) die Ansicht, dass die MS eine neuroallergische Erkrankung mit Quecksilber als Allergen sei. Sein Hauptargument war das gemeinsame Auftreten der MS mit der Einführung von Amalgamfüllungen in der Zahnheilkunde. Der aktuelle Kenntnisstand schliesst aber aus, dass es sich bei der MS nur um eine Vergiftung handelt. Umweltgifte könnten aber durchaus am Ausbruch der Erkrankung beziehungsweise am Schweregrad des Krankheitsverlaufs mit beteiligt sein. Mit dieser Fragestellung haben wir bei einer grösseren Zahl von MS-Patienten die Vollblutkonzentrationen von Quecksilber sowie der Spurenelemente Selen, Zink und Kupfer gemessen und mit einer Kontrollgruppe verglichen.  Siehe auch: Erich Mauch et al. Der Allgemeinarzt 20.2216-20

 

Immer wieder kommt es allerdings auch zu

Fehldiagnosen,

da sich die Krankheitsbilder  durchaus auch mit denen massiver Umwelterkrankungen ähneln können.

Eine umweltmedizinische Untersuchung ist vor einer entsprechenden Therapierung unbedingt empfehlenswert.

Beispieldokumentation (ab Seite 18)

 

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Neurodermitis

EGGBI Stellungnahme zu Neurodermitis:   weiterführende Infos

 

Neurodermitis wird sehr oft als „vererbte“ Krankheit bezeichnet - die Ursachen sind aber nach wie vor nicht so eindeutig definiert.

Experten sehen ein komplexes Krankheitsgeschehen und eine sehr individuellen Verlauf im Zusammenspiel zwischen genetischen Faktoren, immunologischen Veränderungen und „Umwelteinflüssen“ (chemischer, physikalischer und psychologischer Art)

In einer aktuellen Publikation der Universität Ulm  wurde auch auf den Nachweis des Zusammenhanges mit "feuchten Wohnungen"  hingewiesen.

"Kinder, die unter feuchten Wohnbedingungen aufwachsen, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, an Asthma, allergischem und nichtallergischem Schnupfen (Rhinitis) und atopischem Ekzem (Neurodermitis) zu erkranken. Das gilt sogar für Mädchen und Jungen, die – nach Angabe der Eltern – nur ihr erstes Lebensjahr in einer nassen Wohnung verbracht haben sowie für nichtallergische Kinder." 

siehe dazu auch  "Nasse Wände-kranke Kinder";

Bei Asthma und Neurodermitis auch die Wohnung untersuchen lassen

 

 

Zitat:  

Schadstoffe im Haushalt begünstigen atopische Erkrankungen

"Dr. med. Birger Heinzow vom schleswig-holsteinischen Umweltministerium verwies darauf, daß es durch die Verfeinerung der diagnostischen Instrumente gelungen sei, prä- und postnatale Schadstoffbelastungen auf die Endpunkte des Zentralen Nervensystems ZNS durch Umweltkontamination nachzuweisen.

Dadurch sei es möglich, Hintergrundbelastungen zu erkennen, die den Grenzbereich überschritten hätten.

Die chemischen und physikalischen Belastungen durch Materialien, die in Teppichen, Möbeln, Farbanstrichen und anderem enthalten seien, könne früher und eingehender analysiert und auf ihre schädliche Wirkung auf den menschlichen Organismus generell und auf den kindlichen Organismus im besonderen geprüft werden.

Dies erfordere entsprechend strengere Zulassungskriterien für die im Haushalt verwendeten Materialien. Geprüft werden müsse deshalb, inwieweit von ihnen Krankheiten wie Asthma, Neurodermitis oder Allergien gefördert oder gar ausgelöst würden.

Besonders strenge Maßstäbe seien bei Spielzeug anzulegen. Farben und Lacke bei Holzspielzeug beispielsweise müßten frei von Ausdünstungen und von Abgaben schädlicher Partikel auch nur in kleinsten Mengen sein".(Quelle)

 

 

Nahrungsmittel

 

können bei Neurodermitis ebenfalls einen wesentlichen "Triggerfaktor" darstellen - entsprechend schadstoffminimierte Ernährung ist daher unbedingt angesagt.

Vor allem sind  

Lebensmittelfarbstoffe, Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker 

möglichst zu meiden

Da bei gegebener Veranlagung manche Lebensmittel als Trigger wirken, können bei einem Teil der Patienten die Hauterscheinungen durch eine Elimination bestimmter Lebensmittel  positiv beeinflusst werden.

Die Austestung erfolgt in Form einer Auslassdiät, bei der potentielle Lebensmittel unter Beobachtung konsequent weggelassen werden. Diese sollte aber nur in Absprache und unter Aufsicht von Ernährungsfachkräften durchgeführt werden.

 

Bessert sich unter der Eliminationsdiät der Hautzustand, so erfolgt ein Kostaufbau, bei dem im Abstand von 4 bis 6 Tagen jeweils ein Lebensmittel eingeführt wird. Durch entsprechende Kontrollen des Hautbefundes lassen sich so die Lebensmittel erkennen, die eine Überempfindlichkeitsreaktion auslösen.

 

Fälschlicherweise wird vom Deutschen Verein, auf den sich viele Jobcenters berufen, wenn es um Mehraufwand für gesundheitsbedingt teurere Ernährung handelt

beispielsweise Neurodermitis als "Überempfindlichkeit von Haut und Schleimhäuten auf genetischer Basis" bezeichnet -  obwohl Experten durchaus auch Umwelteinflüsse, Schadstoffe als Verursacher oder verstärkende Komponente von Neurodermitis bezeichnen. 

Grundsätzlich unverständlich ist ohnedies, dass sich manche Behörden auf die Aussagen eines privaten Vereins berufen, ohne entsprechende fachliche Bewertungen anerkannter medizinischer Gremien einzuholen. (Aufzählung von Krankheiten des "Deutschen Vereines")  Auch MCS Kranke werden immer wieder unter Berufung auf diese Liste ausgeschlossen.

 

 

 

 

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Parkinson'sche Krankheit

"Morbus Parkinson"

Auch bei dieser Krankheit stehen Umweltfaktoren (u.a. Metalle - vor allem Kupfer, Pestizide- aber auch Medikamente) im Verdacht neben genetischen Ursachen mögliche Auslöser der Krankheit zu sein.

 

Die Parkinson-Krankheit gehört zu den häufigsten Erkrankungen des zentralen Nervensystems. In Deutschland leben schätzungsweise rund 300.000 Betroffene, jedes Jahr kommen bis zu 20.000 Neuerkrankungen hinzu. Die Häufigkeit von Parkinson steigt im Alter. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

 

Wissenschaftler des Exzellenzclusters CNMPB an der Universitätsmedizin Göttingen untersuchen Zusammenspiel von genetischen Faktoren und den Einfluss von Metallen auf die Parkinson’sche Erkrankung:

"Die Parkinson'sche Krankheit betrifft Millionen Menschen weltweit. Bisher verfügbare Therapien behandeln nur Symptome, über die eigentlichen Ursachen der Erkrankung ist noch wenig bekannt. Die Erkrankung tritt zu einem sehr hohen Prozentsatz spontan auf; nur 5 bis 20 Prozent aller Fälle sind genetisch bedingt."

"Das Risiko an Parkinson zu erkranken, steigt grund-sätzlich mit zunehmenden Alter, gipfelt allerdings zwischen dem 58. und 62. Lebensjahr. Inzwischen stehen auch einige Umweltfaktoren, wie z.B. Pestizide oder Metalle, im Verdacht, das Erkrankungsrisiko zu erhöhen."  Literaturquelle

 

"Giftige Pflanzenschutzmittel können Parkinson auslösen. Dresdner Forscher haben den Mechanismus entschlüsselt, wie das Insektizid Rotenon Symptome der Krankheit auslöst und verstärkt, teilte das Universitätsklinikum Dresden mit. Eine wesentliche Rolle dabei spielten Nervenverbindungen zwischen Darm und Hirn. Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift „Nature Scientific Reports“ veröffentlicht.

Das Dresdner Forscherteam fand heraus, dass Rotenon zur Ausschüttung des Proteins Alpha-Synuclein durch die Nervenzellen im Darmtrakt führt. Es wird von Nervenzellen im Gehirn aufgenommen und im Zellkörper abgelagert, wo es die Zellen zerstört. Quelle

 

Im Gegensatz zum sekundären Parkinson Syndrom tritt das primäre Parkonson Syndrom (genetisch bedingt) meist bereits im jüngeren Alter auf.

Auch Medikamente können das sekundäre Parkinson Syndrom auslösen. Besonders häufig sind Neuroleptika wie Haloperidol der Grund, da diese für eine Senkung des Dopaminspiegels sorgen. Neuroleptika werden zur Behandlung von Psychosen eingesetzt, die durch einen Dopaminüberschuss ausgelöst werden. Medikamente mit dem Wirkstoff Metoclopramid, die bei starker Übelkeit angewendet werden, können ebenfalls zur Entstehung des sekundären Parkinson Syndroms führen.

 

Die ersten Anzeichen von Parkinson 

Die ersten Anzeichen können sehr unspezifisch sein, treten sie jedoch in Kombination auf, lassen sie schnell auf die Diagnose Morbus Parkinson schließen. Zu den häufigsten Frühsymptomen gehören:

  •   Depressionen
  •   Schlafstörungen
  •   Starke Schmerzen im Nacken-Schulter-Bereich
  •   Veränderung der Handschrift (wird kleiner)
  •   Bewegungseinschränkungen im Alltag
  •   Haltungs- und Gangstörungen
  •   Verdauungsstörungen
  •   Schweißausbrüche
  •   Verschlechterung des Geruchssinns
  •   leise, monotone Sprache
  •   Veränderung der Mimik (Quelle und weitere Informationen)

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Schilddrüsenunterfunktion

Die Hashimoto-Thyreoiditis  (siehe auch: Autoimmunerkrankung, die erstmals 1912 durch den japanischen Arzt Hakaru Hashimoto beschrieben wurde) ist die häufigste Ursache für Schilddrüsenunterfunktionen

Kurzbeschreibung mit Schwerpunkt Aspekt Umweltbelastungen

 

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SBS Sick-Building-Syndrom

Das Sick-Building Syndrom wird seit Mitte der 70 er Jahre beobachtet. Es steht in Zusammenhang mit der zunehmenden Innenraumabdichtung und damit erhöhten Konzentrationen von Schadstoffen, oft auch "nur" sensibilisierenden oder allergenisierenden Stoffen, dem Einbau  mangelhaft geplanter, eingestellter oder gewarteter raumluft- technischer Anlagen, Schimmel durch bauliche Fehler (fehlerhafte Luftdichtheit der Konstruktion, Wärmebrücken) oder falsches Lüftungsverhalten  und dem Einsatz neuartiger, nicht ausreichend geprüfter Bau- und Einrichtungsmaterialien.

Symptome:

Konzentrationsschwäche, Kopfschmerzen, trockene Schleimhäute, Husten, brennende Augen, Hautausschläge - in der Folge auch Depressionen und zunehmende Chemikaliensensitivität.

weiterführende Infos

Wir empfehlen hier

  • eine umweltmedizinische Untersuchung auf mögliche stofflich bedingte  Unverträglichkeiten in Kombination mit 
  • einer möglichst umfassende Raumluftprüfung
  • Überprüfung der eingesetzten Materialien bezüglich deren Emissionen  (diesbezügliche Auskunftsanforderung  an die  Hersteller),
  • einer umgehende qualitative Schadstoffsanierung   (zusätzliche Lüftungskonzepte bringen zwar Erleichterung, ersetzen aber  keine "Sanierung".

 

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"Schwindel" durch Infraschall

ICD-10-GM 2010-CODE T75.2 ist der Diagnoseschlüssel für Schäden durch Vibration, inklusive “Schwindel durch Infraschall“. (Dieser Code gilt auch für Erkrankungen durch Windkraftanlagen). Er wurde durch den Bundesauschuss aller Krankenkassen festgelegt.

Der primäre Effekt von tieffrequentem Schall scheint beim Menschen die Belästigung zu sein. Die sich daraus ergebenden Symptome erstrecken sich über ein weites Spektrum: Kopfschmerzen, Verspannungen, Verärgerung, geistige und körperliche Erschöpfung, Unzufriedenheit, Konzentrationsstörungen, Störung des Nachtschlafs. In einer Studie über Bürgerbeschwerden konnten die meisten Personen den Schall nicht hören. Doch fast alle beschrieben eine sensorische Wahrnehmung in Form von Körper- oder Objektvibrationen (Møller & Morten, 2002).(Quelle ALLUM)

 

Bereits 2015 forderte der deutsche Ärztetag die Bundesregierung auf, Wissenslücken zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Infraschall zu schließen.

Zitat: Daher müssten im Rahmen von Messungen zur Beurteilung der Gesundheitsgefahr zukünftig immer zusätzlich zu den Außenmessungen auch Innenmessungen in den Häusern durchgeführt werden (an Stelle der bisher hier üblichen Praxis von akustischen Berechnungen).   Die Wechselwirkungen von Körperschall und Luftinfraschall können die Wahrnehmungsschwelle betroffener Personen deutlich nach unten versetzen. Gesundheitliche Probleme dieser Personen können daher schon bei sehr niedrigen Pegeln auftreten. (Seite 2 von 3 Beschlussprotokoll Seite 354 von 400 118. Deutscher Ärztetag  Frankfurt, 12.05. - 15.05.2015
Ärztetags-Drucksache Nr. VI - 106)

Weitere Infos unter Gesundheitliche Risiken von Infraschall

 

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TE (Toxische Encephalopathie)

Die toxische Encephalopathie

eine durch Gifte bedingte Hirnschädigung besteht aus den typischen Symptomen Gedächtnisschwund, besonders Kurzzeitgedächtnis, Müdigkeit, Lern- und Denkschwierigkeiten, Kopfschmerzen, Kribbeln und Taubheitsgefühle, Angst, Depression, Affektlabilität, Stimmungsschwankungen, zuletzt Demenz.

Nachgewiesen wird sie im PET und SPECT durch den Nachweis der verminderten Hirndurchblutung – dargestellt in den betroffenen Regionen blau bis violett anstelle von rot bis gelb, je nach Stärke der Durchblutung.

Die Positronen-Emissions-Tomografie (PET) hat eine höhere räumliche Auflösung und Empfindlichkeit, bessere Quantifizierung und Verwendung von radioaktiven Stoffen biologisch vorkommender Elemente.

Nach etwa fünf Jahren der Einschränkung der Hirndurchblutung finden sich im Kernspin des Kopfes in diesen Bereichen Schrumpfungszeichen wie man sie bei Alzheimer sieht.

Dabei treten auch Autoantikörper gegen das Gehirn auf wie gegen Serotonin (auch GFAP, Ganglioside, Acetylcholin) durch Allergien die sich durch eine Fehlregulation des körpereigenen Abwehrsystems gegen das Gehirn richten.

 

Nur bei rechtzeitigem Erkennen und Vermeiden kann die Krankheit gestoppt und manchmal rückgängig gemacht werden. (Definition Toxcenter)

Allgemeine Infos zu Encephalopathie

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Urtikaria

Was ist Urtikaria (Nesselsucht, Quaddelsucht)?

Urtikaria ist eine krankhafte Reaktion der Haut auf äußere oder innere Reize.

Symptome:

Oberflächliche Quaddeln oft mit umgebendem Erythem

oft nur wenige Stunden anhaltend                        →           Juckreiz

 

Angioödeme (Hautschwellungen der  tieferen Dermis und Subkutis)

meist wenige Tage  anhaltend                                 →           brennender Schmerz

 

Umweltfaktoren (auch Wohnraumbelastungen wie Scihmmelpilze, MIlben) können (!) Auslöser sein.

Siehe dazu auch Umwetlfaktoren als Triggerfaktoren bei Urtikaria

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"Seltene Krankheiten"

Viele Krankheiten werden in Ihrem Verlauf  stark von Umweltbelastungen positiv - aber auch negativ  beeinflusst -  seien es Schadstoffe, ("Nur"-)Reizstoffe, Schimmel, Strahlen, aber auch psychologische Faktoren wie Licht, Farbe, Stress. 

Wenig bekannt in der Öffentlichkeit sind Krankheiten wie Sarkoidose, ALS (amyotrophe Lateralsklerose) und zahlreiche Autoimmun-Erkrankungen.

Wenngleich in ihren Ursachen oft wenig erforscht - 

ein gesundes Wohnumfeld hilft in nahezu allen diese Fällen,  zumindest die Symptome zu reduzieren.

„Seltene Krankheiten“ – eine Herausforderung auch für den Wohnungsbau

Von einer seltenen Krankheit spricht man, wenn weniger als fünf von 10.000 Personen von der Erkrankung betroffen sind. 5.000 bis 8.000 Krankheiten werden aktuell zu den seltenen Krankheiten gezählt.

„Etwa vier Millionen Bürger sind bundesweit von einer seltenen Erkrankung betroffen. In vielen Fällen ist der Krankheitsverlauf chronisch, die Diagnosedauer von etwa 15 Jahren zu lang und eine spezifische Therapie nicht bekannt. Krankheits- und Lebensbewältigung sind für die Betroffenen schwierig und fordern das familiäre und berufliche Umfeld“, erläutert Prof. Dr. Frank Lehmann-Horn, Hertie-Seniorforschungsprofessor und Vorstandsmitglied des ZSE Ulm.  (Zitat)
(Zentrum für Seltene Erkrankungen, Universitätsmedizin Ulm)    Gesamtkonzept

Liste der seltenen Krankheiten

Anerkennung/ Einstufung durch DIMDI

 

Wenngleich einer große Anzahl dieser Erkrankungen vor allem genetische Ursachen zugeordnet werden, so können dennoch

Umweltbelastungen, Schadstoffe ebenfalls in manchen Fällen

  • als Auslöser -
  • bei manchen genetischen Krankheiten aber auch "Schalter" zum definitiven Ausbruch
  • und bei den meisten Krankheiten zusätzlich  "beschwerde-verstärkend" wirken.

Entsprechend wichtig ist vor allem für derartig Betroffene ein möglichst emissionsarmes, "wohngesundes" Umfeld - zu Hause ebenso wie am Arbeitsplatz.

Damit ist zwar nicht eine "Heilung" der Krankheit - in manchen Fällen aber eine Linderung der Beschwerden erzielbar.

Weitere EGGBI -Infos und Beratungsempfehlungen zu  Umweltbelastungen und "Seltenen Krankheiten"

 

Bundesministerium für Bildung und Forschung:

"Seltene Krankheiten verstehen"  

 

Eröffnungsfeier  des Zentrums für Seltene Erkrankungen Ulm mit Eva Luise Köhler, Schirmherrin von ACHSE e.V. (Foto: Universitätsklinikum Ulm) am 21.6.2012

Pressebericht

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Letter from Dr. Harvey to Dr. Vlackveld, long before the era of gene identification or molecular discovery or recombinant technology.

It was almost 350 years ago in London, when Dr. Harvey wrote those words that have not been improved upon since.

“It is even so. Nature is nowhere accustomed more openly to display her secret mysteries than in cases where she shows traces of her workings apart from the beaten path; nor is there any better way to advance the proper practice of medicine than to give our minds to the discovery of the usual law of nature by the careful investigation of cases of rarer forms of disease.” The key to the closet is the key to the kingdom. It is even so. 

London. April 24, 1657

„Es ist eben so.

Natur ist gewöhnlich nirgends so bereit ihre Geheimnisse anzuzeigen als in den Fällen, wo sie Spuren ihrer Funktionsweise abseits der ausgetretenen Pfade zeigt.

Es gibt auch keinen besseren Weg,  die richtige Praxis der Medizin voranzutreiben, als unseren Verstand zur Erforschung der üblichen Naturgesetze durch die sorgfältige Erforschung der seltenen Formen von Krankheiten zu nutzen.. 

Der Schlüssel zum Schrank ist der Schlüssel zum Königreich - das ist eben so.“

Kurzform: Wer grundlegende Zusammenhänge erkennen will, muss das Seltene erforschen.

 "Ein Aktionsplan für die Seltenen"

Eine Seltene Erkrankung allein tritt kaum in Erscheinung – weder in der Öffentlichkeit noch in Forschung und Politik. Gemeinsam aber haben die einstigen Waisenkinder der Medizin inzwischen eine starke Lobby. So haben Politiker die Rahmenbedingungen für die Belange rund um die Seltenen Erkrankungen verbessert, Wissenschaftler ihr Know-how gebündelt und Unternehmen neue Entwicklungen in Gang gesetzt. Ein Grund: Patientenorganisationen haben den Seltenen ihre Stimme gegeben. Mehr

 

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