Gesundheitsrisiken in Gebäuden

 

 

 

 

 

Überblick über mögliche(!)  

"gesundheitlich belastende Faktoren in Gebäuden"

Neben nicht zu unterschätzenden Schadstoffbelastungen in der Außenluft durch Verkehr, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft (z.B.: Pestizideinsatz) - siehe dazu auch Empfhelungen zur Grundstücksuche

sind nachfolgende Belastungen sehr oft Ursache dauerhafter gesundheitlicher Schäden:

 

Physikalische Belastungen

Gesundheitliche Auswirkungen

Sonderform von Raumbelastungen: Fogging (schwarze Wohnungen)

Allgemeine Empfehlungen

 

Es handelt sich hier nur um einen Überblick möglicher Belastungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit - mit teilweiser Verlinkung zu unseren "Diskussionsseiten" zu diesen Themen.

Bei konkreten gesundheitlichen Belastungen empfehlen wir ausdrücklich die Beauftragung qualifizierter Fachleute für eine umfassende Raumprüfung und die Abstimmung der Messergebnisse mit dem behandelnden (optimal Umwelt-) Mediziner.

Adressen für entsprechende "Spezialisten" benennen wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten (Informationen dazu) - wir unterstützen auch bei Vorlage entsprechender Prüfberichte mit einer umfangreichen Emissionsdatenbank beim Versuch, festgestellte Belastungen den möglichen "Verursachern" zuzuordnen.

 

Baustoffe von heute- Schadstoffe von morgen?

 

 

 

Physikalische Belastungen

v   Elektromagnetische Strahlen

v   Radioaktivität aus Boden und Baustoffen

v   Asbest und andere (möglicherweise) lungengängige Fasern; (Zellulose, andere Faserdämmstoffe)

v   Feinstaub (unter anderem auch aus Druckerpatronen)

v   Lärm (Schallbelastungen aus Wärme- und Heizungspumpen, Lüftungen und anderen Geräten,) 

v   Licht/Farbe

v   Luftfeuchtigkeit/Raumklima

v   Temperaturschwankungen  Sommer/Winter; Nacht /Tag

v   Radon (+Thoron) Belastungen: (zweithäufigster Lungen- Krebsverursacher)

 Bei  Planung bereits zu beachten (Lüftungskonzept, Dichtheit der Bodenplatte, Abschirmfolien....)

v   Belastungen durch Nanopartikel   (immer mehr sogenannte „antibakterielle“ Produkte, meist mit Nanosilber; Titandioxid)

zurück zum Seitenanfang 

 

Chemische, organische, biologische Belastungen

 

Ø  Formaldehyd

Ø  VOCS (Lösemittel) allgemein

darunter nur mit besonderer Analytik erfassbar:

Ø  Weichmacher

Ø  Toxine aus Flammschutzmitteln (Polystyrol u.a.)

Ø  Halogenorganische Stoffe, PAKPCPLindan und andere Holzschutzmittel….

Ø  PCB

Ø  Isocyanate (Bauschäume u.a.)

Ø  Insektizide, Biozide

Ø  Fungizide

Ø  Allergenisierende Isothiazolinone

Ø  COBelastung (bei nicht ausreichender Lüftung)

Ø  Schadstoffe aus Trinkwasserleitungen

Ø  Legionellen

Ø  Feinstaub - chemische Belastungen


Ø  sonstige Gifte, Schwermetalle als Folge von Schäumen, Kleber, Lacke, Lösemittel, Werkstoffen (Teppichrücken, Wohntextilien, Möbel, Böden, Stäuben ...), Leitungen    (siehe auch Umweltinstitut München-Schadstoffe)

Ø  Milben und deren Exkremente (Hausstauballergie)

 

Ø  Schimmelpilze/Sporen /Stoffwechselprodukte

Ø  Verkeimung von und durch mangelhaft gewartete oder schadhafte Klima- und Lüftungsanlagen

 

 

 

Unerwünschte Folgen von Schimmel können  erhebliche Geruchsbelästigung,  allergische Reaktionen und  – eventuell sogar lebensbedrohliche – Vergiftungen sein.              

Im Extremfall befallen und zerstören Schimmelpilze (z. B. Aspergillus fumigatusKörpergewebe mit tödlichem Ausgang.

 

In manchen Fällen muss auch die frühere Nutzung von Gebäude (z.B. Wäscherei, Druckerei, Reifenlager, Farbenherstellung,...) und Grundstück  (z.B. Tankstelle, Lagerung von Schadstoffen, radioaktiven Material...) überprüft werden, um gezielt nach möglicherweise daraus resultierenden außergewöhnlichen Belastungen zu suchen. 

Beispiel: Nitrosamine  (krebserzeugend) dazu Analytik

 

Schadstoffe (Styrol, Formaldehyd, 2-Chlor-Propan Gas) können auch aus Fassaden- und Dachprodukten innenraumwirksam werden - Beispiele

 

Nahezu alle der hier aufgelisteten Stoffe haben wir bereits in Bauprodukten und Gebäuden- auch Schulen teilweise in wesentlich erhöhten Konzentrationen wiedergefunden!

Oft sind es aber auch Komponenten aus Haushalts- und Bürogeräten, Klimaanlagen, Computern, die zu Belastungen unter anderem mit Flammschutzmitteln und Weichmachern führen können.  (Siehe Schadstoffe in Elektrogeräten)

 

Auflistung weiterer "möglichen Belastungsquellen" am 

Beispiel Bodenbeläge

Möbel,  Reinigungsmittel, Wandfarben,  Holz und Holzwerkstoffen...; (dazu auch allgemeine "Diskussionsgrundlagen").

Nicht fachgerechter Einsatz von Bitumenprodukten im Innenbereich (toluolhaltige Voranstriche) können ebenfalls zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. 

Informationen unter anderem auch in der Übersicht: "Schadstoffliste Umweltinstitut München" 

Gesundheitsrisiken bei und nach Saniermaßnahmen

Auch während und nach Gebäudesanierungen kann es zu erheblichen gesundheitlichen Risiken kommen:

Hier ist ebenso wie beim Neubau auf

  • sorgfältige Planung
  • gewissenhafte Produktauswahl und
  • fachgerechte bauliche Umsetzung

zu achten.

Bei Schadstoff- und Schimmelsanierungen sollte unbedingt nach Abschluss der Maßnahmen eine Kontrollmessung stattfinden.

Umwelterkrankte (Chemikaliensensitive) sollten während der Sanier- Tätigkeit grundsätzlich die Räume so weit als möglich meiden.

Siehe dazu auch "Schadstoffsanierung belasteter Gebäude"

 

zurück zum Seitenanfang 

 

 

Gesundheitliche Auswirkungen von Raum- Schadstoffen- und Belastungen

Abhängig von der Art der Belastungen finden sich zwar teilweise je nach Schadstoff unterschiedliche Symptome (z.B.: Sick Building Syndrom) bei den Betroffenen – 

 

viele "ähnliche" Symptome treten aber bei den meisten Schadstoffen immer wieder auf, was deren Zuordnung bzw. Ursachenerforschung extrem schwierig macht.

 

  • Kopfschmerzen, Nasenbluten
  • trockene oder gereizte Schleimhäute - dadurch unter anderem
  • Reizhusten
  • geschwächtes Immunsystem - damit unter anderem 
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Verhaltensauffälligkeiten (Unruhe, Nervosität, Aggression, Hyperaktivität)
  • geringe Konzentrationsfähigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Hauterkrankungen (möglicherweise auch Neurodermitis) und Haarausfall
  • vermehrter Juckreiz
  • Auftreten von Allergien  (unter anderem durch die häufig eingesetzten Isothiazolinone, aber auch Schimmel...)
  • Asthma
  • chronische Bronchitis
  • Ohrgeräusche
  • andauernde Müdigkeit
  • vermehrte Gedächtnis-, Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Taubheitsgefühle in den Gliedmassen
  • Depressionen
  • Magen- Darmstörungen
  • Schädigung des Immunsystems
  • Störungen der Leber- und Nierenfunktion
  • Asbestose
  • Augenbrennen
  • "pelziges" Gefühl auf der Zunge

 

 

Manche Schadstoffe können aber auch

 

  • Krebs auslösen oder stehen zumindest im "Verdacht" Krebs auszulösen (Formaldehyd, Butanonoxim, Benzol, Furfural, Weichmacher, PAK…) und/ oder
  • können nachgewiesen zu hormonellen Veränderungen mit Langzeitfolgen führen (FlammschutzmittelWeichmacher…) 

 

Ein besonderes gesundheitliches Risiko besteht     

 

Dazu (nur) ein Auszug chronischer Erkrankungen, die auf Schadstoffbelastungen zurückzuführen sein können(!), in manchen Fällen aber zumindest durch solche in den Symptomen wesentlich verstärkt werden können.

 

 

Grenzwerte, Orientierungswerte, Interventionswerte zu einzelnen Schadstoffen (ohnedies für Allergiker, Sensitive, Schwangere, kein Maßstab!) können keinen Aufschluß geben über

Wechselwirkungen bei Auftreten von mehreren dieser Schadstoffe gleichzeitig und werden oft "industriefreundlich" über Jahrzehnte zu großzügig angelegt. 

Eine umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten und damit auch Bewertung von Prüfberichten stellt daher stets nur einen "Versuch" einer Symptomzuordnung dar; diese Problematik zeigt einen enormen Forschungsbedarf im Bereich Umweltmedizin auf.

Leider fehlt es an politischem Willen, die Mittel für solche Forschungen (industrieneutral!) ausreichend zur Verfügung zu stellen, die Industrie selbst zeigt verständlicherweise(?) wenig Interesse, solche Forschungen zu unterstützen.

 

Für einen Arztbesuch sinnvoll sind zumindest mehrtägige Aufzeichnungen der Beschwerden, wie wir sie vor allem bei Problemen am Arbeitsplatz, in Schulen, Kitas unbedingt empfehlen.:

Im Oktober 2017 wurde die Liste der Berufskrankheiten ergänzt um  "Kehlkopfkrebs, verursacht durch PAK)

 

zurück zum Seitenanfang  

 

 

 

 

 

"Fogging Effekt - Schwarze Wohnunngen" - eine Sonderform von Raumbelastungen

 

"Der rußähnliche Schmierfilm tritt innerhalb weniger Tage oder Wochen auf und zeigt sich als einzelne Flecken bis hin zu großflächigen Verschmutzungen, die aussehen als hätten Schwelbrände stattgefunden. Der schwarze Staub setzt sich hauptsächlich oberhalb der Heizkörper, an Gardinen und Vorhängen, auf Fensterrahmen, Kunststoffflächen und elektrischen Geräten, sowie an Innenflächen der Außenwände ab.

Häufig sind Wohnungen betroffen, die renoviert oder gerade erst errichtet und bezogen wurden. Meist sind diese Räume mit Teppichböden und Raufasertapete ausgestattet. Aus diesen Produkten aber auch aus Kunststoffoberflächen von Einrichtungsgegenständen können schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC) in die Raumluft gelangen, die sich bei immer luftdichteren Gebäudehüllen im Innenraum anreichern und zum „Fogging“ Phänomen beitragen können. Insbesondere Weichmacherverbindungen, langkettige Alkane, Alkohole, Fettsäuren und Fettsäureester spielen hierbei eine Rolle. Sie können aus

 

  • Farben und Lacken,
  • Fußbodenkleber,
  • PVC-Bodenbelägen,
  • Vinyltapeten,
  • Kunststoff-Dekorplatten und
  • Holzimitat-Paneelen, Laminat entweichen.

SVOC gasen zwar weniger stark in die Innenraumluft aus, dafür aber über einen längeren Zeitraum.

Das heißt, wenn eine Renovierung im Sommer stattgefunden hat, so können die ersten Schwarzstaub-Erscheinungen auch erst in der Heizperiode auftreten. In dieser Zeit wird häufig weniger gelüftet, so dass die SVOC-Konzentration in der Innenraumluft ansteigen kann. Die SVOC können sich mit vorhandenen Schwebstaubpartikeln verbinden und sich dann als schmierige Beläge in der Wohnung absetzen.

Schmierige Beläge können aber auch beim Vorbeiströmen des luftgetragenen Staubes auf weichmacherhaltigen Oberflächen auftreten. In diesem Fall spricht man vom „Klebefilm-Effekt“.  Quelle: Umweltbundesamt

 

Verstärkt wird der Effekt häufig auch durch zusätzliche "Raumbelastungen" wie beispielsweise Duftkerzen.

 

Gesundheitliche Bewertung

Eine gesundheitliche Gefährdung geht von den Schwarzstaubablagerungen selbst nach unserem derzeitigen Informationsstand zwar nicht aus,

sie sind aber der Indikator für das Vorhandensein von SVOCs in der Raumluft - vor allem Weichmacher, mit teilweise auch langfristigen, hormonellen Auswirkungen.

 

Handlungsempfehlungen bietet die Broschüre

"Attacke des schwarzen Staubes"

 

Begriffsdefinition:

Der Begriff Fogging leitet sich aus dem englischen Wort Fog für Nebel ab.

Der Begriff, der gerne verwendet wird, stammt ursprünglich aus der Automobilbranche. Man bezeichnete mit „Fogging“ das Bilden eines Films auf der Windschutzscheibe in Neufahrzeugen als Folge von Ausgasungen schwerer flüchtiger Kunststoffbestandteile. (Siehe auch Schadstoffe in Neuwägen)

 

zurück zum Seitenanfang 

 


Empfehlungen

Wir empfehlen bei gesundheitlichen Beschwerden mit dem Verdacht auf das „Sick Building Syndrom“ eine umfassende Raumluftmessung entsprechend allgemein anerkannten DIN Normen auf die oben benannten- und durchaus vielfach ähnliche Beschwerden auslösenden  „Verdachtsstoffe“,

dies auch, um möglicherweise nicht sofort erkennbare hormonellen Belastungen  (Flammschutzmittel, Weichmacher u.a.) ebenfalls sicher ausschließen zu können.

Die für Belastungen möglichen Quellen und damit möglichen Symptome finden sich unter anderem sehr übersichtlich auf der Seite des Umweltinstituts München unter:

http://www.umweltinstitut.org/archiv/archiv-verbraucherschutz/fachinformationen/schadstoffliste.html

 

siehe auch: Umfang von Raumluftprüfungen 

technische Anforderungen an Raumluftprüfungen

steuerliche Abschreibmöglichkeiten, Förderungen bei Sanierungen

 

Erst nach Vorlage umfassender Prüfergebnisse macht es auch Sinn, ein umfassendes Sanierkonzept zu erarbeiten.

 

EGGBI kritisiert bereits seit Jahren, dass Behörden bei gesundheitlichen Beschwerden in Schulen und KITAS meist "sehr einseitig" nur auf Formaldehyd und VOCs (Raumluftprüfung) bzw. Weichmacher, Flammschutzmittel - auf PCP und/oder PCB, auf Schwermetalle  (Staubuntersuchung)  überprüfen lassen – zudem bevorzugt ohne Einbeziehung der Eltern, die häufig gerne bei der Auswahl der Gutachter und bei der Erstellung des Prüfauftrages sich beteiligt sähen (Sorge vor Abhängigkeit mancher Gutachter von regelmäßigen kommunalen Mess-Aufträgen und entsprechende Interpretation von Prüfergebnissen) 

obwohl nachgewiesen auch zahlreiche weitere Belastungen Ursache für die in vielen Fällen nahezu identischen Symptome des Sick-Building Syndroms sein können!

 

Siehe dazu über 200 gesammelte Presseberichte über Auseinandersetzungen von Eltern, Lehrern und Behörden bei Schadstoffproblemen an Schulen und Kitas.

 

Wir raten Eltern bei Gesundheitsproblemen der Kinder, deren Ursache möglicherweise auf die KITA oder Schule zurückzuführen sind, unbedingt einen Umweltmediziner aufzusuchen, da eine medikamentöse Behandlung, wie sie in der Regel bei Kopfschmerzen, Schleimhautentzündungen, Reizung der Atemwege etc. von vielen Hausärzten durchgeführt wird, in diesen Fällen eine zusätzliche, kontraproduktive Belastung des Körpers darstellen kann. 

Sehr oft  kommen  Behörden erst nach Einbeziehung der Medien ihrer diesbezüglichen Fürsorgepflicht nach. 

Leider fehlen uns derzeit auch noch Nachweise, dass diverse "Nachhaltigkeitszertifikate" für Gebäude   (DGNB, BNB, Leed) eine gesundheitlich "ganzheitliche Betrachtung" in ihren Bewertungen "transparent" für gesundheitsbewusste Bauherren, vor allem aber  auch für Allergiker, Chemikaliensensitive integrieren - bzw. entsprechende "umfassende" Schadstoffmessungen als Grundlage für eine Zertifizierung einfordern.

zurück zum Seitenanfang 

 

 

<SCRIPT charset="utf-8" type="text/javascript" src="//ws-eu.amazon-adsystem.com/widgets/q?rt=tf_ssw&ServiceVersion=20070822&MarketPlace=DE&ID=V20070822%2FDE%2Fspritzendorfe-21%2F8003%2F5c2cf29e-238d-4718-8867-ec012429309b&Operation=GetScriptTemplate"> </SCRIPT> <NOSCRIPT>Amazon.de Widgets</NOSCRIPT>  

 

08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

⇑ zum Seitenanfang

 

 

02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

⇑ zum Seitenanfang

 

 

17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

⇑ zum Seitenanfang

 

 

11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang

 

03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

zum Seitenanfang

 

02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

⇑ zum Seitenanfang

 

 

30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

⇑ zum Seitenanfang

 

 

28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

⇑ zum Seitenanfang

 

23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

zum Seitenanfang

 

 

11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

⇑ zum Seitenanfang

 

10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

⇑ zum Seitenanfang

 

 

 

04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

⇑ zum Seitenanfang

 

 

 

27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

⇑ zum Seitenanfang

 

 

AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

zum Seitenanfang 

 

 

Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

zurück zum Seitenanfang ⇑

 

 

25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

zum Seitenanfang 

 

 

08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

zum Seitenanfang 

 

 

28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

zum Seitenanfang 

 

 

14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

zum Seitenanfang ♦ 

 

 

06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

zum Seitenanfang 

31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

zum Seitenanfang 

 

 

 

16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

zum Seitenanfang 

 

 

09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

zum Seitenanfang 

 

 

03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

zum Seitenanfang 

 

 

04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

zum Seitenanfang 

 

 

28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

zum Seitenanfang 

 

 

 

08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

zum Seitenanfang 

 

 

28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

zum Seitenanfang 

 

 

26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

zum Seitenanfang 

 

.

-