Schadstoffbelastungen an der Grundschule Rebstock

 

Vorgeschichte einer unglaublichen Auseinandersetzung

 

Erstmals erfuhren wir von vermuteten Schadstoff Problemen an der Schule nach einem akuten Schadensfall:

20.12.2016 Verletzte Kinder

Aus bislang ungeklärter Ursache werden bei Fußbodenarbeiten an der Grundschule Rebstock Dämpfe freigesetzt. Acht Kinder und neun Erwachsene mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Stadt vermutet Methylmethacrylat-Dämpfe aus einem Fußbodenkleber als Verursacher.

20.12.2016 Dämpfe eines Klebstoffs führten zu Notfalleinsatz an Schule

 

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Reaktion Stadtschulamt:

Das Stadtschulamt schrieb dazu noch im Dezember an die Eltern - dabei wurden die gemessenen Belastungen von 0,6 ppm Methylmethacrylat (CAS 80-62-6)  als "weit unter dem Grenzwert" dargestellt und eine gesundheitliche Schädigung ausgeschlossen. (Frankfurter Lehrerzeitung, Zeitschrift der GEW) Seite 8

"Daher können wir Ihnen nach Auswertung der Messergebnisse durch das Gesundheitsamt mitteilen, dass zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr für Ihre Kinder und den Mitgliedern der Schulgemeinde bestand."

"Der Grenzwert liegt laut dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt a.M. bei 50 ppm" (das wären ca. 60 mg/m³)??? (Schreibfehler oder bewußte Irreführung?) 

Immerhin wurde auf Grund einer nie publizierten Nachmessung (mit angeblich höheren Werten) die Ferienbetreuung in den Räumen abgesagt - ohne (zumindest bisher publizierter!) weiterer Nachmessung aber der Schulbetrieb Anfang Januar wieder aufgenommen!

 

In der Stellungnahme der GEW findet sich in dieser Publikation aber auch bereits der Hinweis auf

grundsätzlich vermutete Schadstoffbelastungen an der Schule schon seit Herbst 2016 (auch im Arbeitsschutzausschuß, an dem das Stadtschulamt beteiligt ist!)  und die bisherige diesbezügliche Untätigkeit der Behörden., 

Zitat: "In diesem Zusammenhang möchten wir auch darauf hinweisen, dass bereits seit langem von Kindern als auch Beschäftigten an der Schule über ähnliche Beschwerden (brennende Augen, Kopfschmerzen) berichtet wird. Dies wurde von Beschäftigten immer wieder vorgebracht, zuletzt im Arbeitsschutzausschuss, an dem auch das Stadtschulamt beteiligt ist. Geschehen ist aber bisher nichts. Wir fordern sie auf, auch hier endlich tätig zu werden und der Ursache dieser Beschwerden aktiv nachzugehen und umgehend für eine Verbesserung der Situation zu sorgen". 

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23.02.2017 Eltern und Lehrer sind besorgt

Nach wie vor klagen Schüler und Lehrer über Kopfschmerzen, Nasenbluten, Schwindelgefühle und Übelkeit. Es werden von Schülern und Eltern nach wie vor toxische Stoffe in den Bauprodukten vermutet.

Zitat aus dem Pressebericht:

Seit Mittwoch wird an der Grundschule mit Schadstoff-Messungen nach den Ursachen für die Symptome geforscht. Eine Woche sollen diese dauern und ein erster Schritt zu einer Lösungsfindung sein, wie ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes erklärt.

 

Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) "schätzt" (?), dass dabei Stoffe gemessen werden, die für die Symptome bei Schülern und Lehrern verantwortlich sind. 

Wir baten die zitierte Bildungsreferentin um Beantwortung folgender Fragen:

  • Wir würden Sie für unsere Dokumentation um Aufklärung bitten, warum (nach unserer Information) bisher nur auf CO2 gemessen worden ist  einem Stoff der durch mangelhafte Lüftung zu Kopfschmerzen (aber nicht zu den im Pressebericht aufgelisteten Beschwerden) führen kann(!), aber nichts mit der Erfassung von allgemeinen, möglichen Raumschadstoffen wie VOCs, Formaldehyd, Weichmachern, Flammschutzmittel und andere zu tun hat.

wer ist definitiv und konkret in diesem Falle verantwortlich:

 

  • für den Schutz der Gesundheit der Kinder an Schulen (Präventionsprinzip) und damit zuständig  für aktives qualitatives Handeln spätestens bei der Meldung von Gesundheitsproblemen mit Verdacht aus Schadstoffprobleme
  • für einen gesunden Arbeitsplatz der Lehrer (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers)
  • wer ist der verantwortliche Ansprechpartner als notwendiger Koordinator dieser Kompetenzen
  • welche Konsequenzen (strafrechtlich/ disziplinarisch sehen Sie bei Missachtung dieser Verantwortlichkeiten

Diese Fragen wurden bis heute (23.03.2017) ebenso wie weitere Anfragen von uns nicht beantwortet

 

Weitere Zitate aus dem Pressebericht:

Eltern "vermuten eine "Vertuschungsaktion" der Schulleitung" - ein "baubiologisches Gutachten" wurde angeblich in Auftrag gegeben.

Wichtig für die Betroffenen wird sein, wer ein solches (qualitativ anspruchsvolles) Gutachten - vor allem auch mit welchem Prüfumfang - (uns liegen Infos vor, es wären nur CO2 und Feuchtigkeitsmessungen geplant?) erstellen wird,

zu klären ist aber auch die Frage der bereits entstandenen und künftig anfallenden Kosten, die keinesfalls vom Steuerzahler zu tragen sein dürfen, da offensichtlich seitens der Verarbeiter, (möglicherweise auch Planer bereits bei Produktentscheidungen) Vorschriften verletzt wurden.

 

Vor allem aber gilt es, qualitative umweltmedizinische Untersuchungen der Betroffenen umgehend zu veranlassen, da auf Grund der uns geschilderten Krankheitssymptome durchaus Langzeitfolgen zu befürchten sind.  

Wie so häufig, wurde bei Auftragsvergaben zu wenig auf den "gesundheitlichen" Aspekt Rücksicht genommen und entsprechende Anforderungen  nicht wirklich verbindlich formuliert.  

 

23.02.2017 "Vertrauen zerstört" Kommentar

"Eine gute Schulleitung stellt das Wohl ihrer Schüler in den Vordergrund, eine schlechte ihr eigenes. Seit langem fordern Lehrkräfte der Grundschule ein baubiologisches Gutachten, das nachweisen soll, dass ein Besuch der Schule gesundheitlich unbedenklich ist – oder auch nicht. Eltern von Rebstockschülern fordern Schadstoff-Messungen, die Aufklärung bringen sollen, was genau für Kopfschmerzen und andere Symptome sorgt"

 

27.02.2017 In Absprache mit Betroffenen haben wir uns unter Berufung auf die Frankfurter Informationsfreiheitssatzung bereits mit 4 Fragen an die "Verantwortlichen gewandt": Anfrage

Ein in vielen Fällen "vorgeschobener Datenschutz" wäre aus unserer Sicht in keiner Weise gerechtfertigt; das öffentliche Interesse im Hinblick auf den Gesundheitschutz von Kindern und Lehrern hat hier absoluten Vorrang!

 

28.02.2017 Antwort des Staatlichen Schulamtes

"Für das Anliegen ist die Stadt Frankfurt und nicht das staatliche Schulamt zuständig."

Wir sehen sehr im Gegensatz dazu eine hohe Verantwortung des Schulamtes als Arbeitgeber betroffener Lehrerinnen/Lehrer bei Schadstoffproblemen an einer ihm unterstellten Schule.

 

 

03.03.2017 Aktueller Status 

Außer völlig zur Schadstoffermittlung aus Bauprodukten uninteressanten CO2 Messungen wurden weiterhin keine Raumluftuntersuchungen duirchgeführt -

die Schulleitung hat nach unserem Informationsstand bis heute keine umfassende Umfrage bei "allen" Eltern und Lehrern (in allen Klassen!)  über gesundheitliche Probleme durchgeführt  (obwohl erste Meldung zu Raumluftproblemen bereits im September 2016 erfolgt) und überlässt sämtliche Aktivitäten einzelnen Eltern.

Die Tatsache, dass derzeit die Kinder weiterhin in den „verdächtigen“ Räumen unterrichtet werden, baut in unseren Augen einen erheblichen Zeitdruck auf, um dauerhafte gesundheitliche Schäden definitiv auszuschließen!  

 

Unmittelbar nach Bekanntgabe des „Verdachtes“ wäre es vielmehr Aufgabe einer Schulleitung (verantwortlich für die anvertrauten Kinder, vor allem aber auch „Fürsorgepflicht gegenüber den angestellten Lehrern“ als unmittelbare Vorgesetzte) gewesen

  • eine Umfrage über Art und Menge von Beschwerden bei den Eltern und Lehrern durchzuführen
  • sofort das Gesundheitsamt präventiv zu verständigen.

 

Es kann nicht sein, dass Schulleitung und übergeordnete Behörden nicht selbst nach Bekanntwerden von gesundheitlichen „Reklamationen“ unmittelbar aktiv werden, sich darauf verlassen, irgendein Elternteil hätte schon den Mut, die Zeit und das Wissen, um sich um eine rasche Klärung gesundheitlicher Beschwerden zu kümmern und damit über Tage und Wochen die Kinder weiterhin möglichen (!) Schadstoffbelastungen in den Klassenzimmern aussetzen!


Präventiver Gesundheitsschutz „auch nur bei Verdacht“  muss hier Vorrang vor „ökonomischen“ Vorbehalten und „Verschleppungen über Monate“ haben

 

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März/ April 2017

Aktueller Informationsstatus 5.03.2017  mit Handlungsempfehlungen

Empfehlungen für Elternbeiräte, Personalvertreter 

 

13.03.2017 Pressebericht fnp:

Der "vermutete" Schadstoff- Fall Rebstock wird zu einem neuen Paradebeispiel von bewusster Irreführung

 

"An der Rebstockschule ist jetzt die Luft rein

Der Vorfall ist aufgearbeitet 

Eine nochmalige Messung habe keine Auffälligkeit ergeben."

Mit diesen Aussagen der Dezernentin in der fnp wird den besorgten Eltern suggeriert, es hätte eine "Schadstoffmessung" mit guten Ergebnissen gegeben - somut besetht kein gesundheitliches Risiko mehr für die Schüler und Lehrer.

Tatsächlich fand nach unseren Informationen aber lediglich eine CO2 Messung statt (und dies nicht normgerecht), bei welcher natürlich keinerlei

 

Schadstoffe  (ausser CO2 - angesichts der nicht normgerechten Lüftungsweise während der Messung natürlich nur in nicht auffälliger Menge) festgestellt werden kann -

darasu abzuleiten, eine solche Messung habe keine "Auffälligkeiten" ergeben kann nicht mit "fehlender Sachkenntnis" über Raumlufthygiene, Innenraumschadstoffe, Raumluftmessungen entschuldigt werden.

Tatsächlich wurde aber bereits zum Schulbeginn (September 2016) auf Beschwerden aufmerksam gemacht, ohne dass die Schulleitung dies zumindest derm Gesundheitsamt gemeldet hat.

Vergeblich haben wir in den letzten Wochen mehrfach die Baubehörde, das Bildungsreferat und die Schulleitung um Stellungnahmen gebeten (es wurde uns von einer Seite mangelnde Sorgfaltspflicht bei unseren Recherchen und Quellenauswahl vorgeworfen) - solange die Behörden jede Antwort verweigern, lönnen wir uns aber nur auf Elternberichte und Medienaussagen

 

16.03.2017

Nach unseren Informationen wurde bisher seitens der Schulleitung nach wie vor keine durchgängige Befragung aller Eltern bezüglich eventueller gesundheitlicher Beschwerden ihrer Kinder durchgeführt.

Auch das Ergebnis-Protokoll einer Besprechung vom 9.03.2017 ist nach wie vor für die Eltern noch nicht erhältlich. Von einer Einbeziehung der Eltern entsprechend dem Leitfaden des Umweltbundesamtes kann keine Rede sein. Hier wird auch auf die Problematik "ungeeigneter" Messungen wie in diesem Falle verwiesen.

Nach wie vor versucht man, in kleinem "exklusiven" Kreisen - ohne zeitnahem Protokoll und unter Auschluß kritischer Eltern "Gespräche" zu führen, deren Ergebnisse dann offensichtlich über die Presse in verharmlosender und vor allem irreführender Form (Pressebericht vom 13.03.) kommuniziert werden.

Bezüglich der Verweigerung von Prüfberichten, Protokollen an uns verweisen wir erneut auf die Frankfurter Informationsfreiheitssatzung.

 

Siehe auch Systemverhalten bei Schadstoffproblemen:  ("Schadstoffe an Schulen"Kapitel 5: Seite 245 mit zahlreichen Beispielen)

 

21.03.2017

Nunmehr - einen Tag vor einer Elternversammlung wurde das Protokoll vom 8.02.2017veröffentlicht (das Protokoll einer Besprechung vom 9.3.2017 liegt noch immer nicht vor) -

aus dem vorliegenden protokoll stellen sich uns nach wie vor eine Reihe von Fragen

 

22.03.2017 Frankfurter Neue Presse

"Eltern kommen nicht zur Ruhe"

"Ein wenig Auskunft gibt schließlich Bildungsdezernentin Weber nach mehrmaligem Nachfragen. Die Ergebnisse der jüngsten Schadstoffmessungen würde in dieser Woche veröffentlicht, versichert sie. Gemessen worden seien Kohlendioxid, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit. Auch ein Termin für das von vielen Eltern geforderte baubiologische Gutachten würde noch in dieser Woche bekannt gegeben."

 

22.03.2017

Höhepunkt der Auseinandersetzungen - nachdem auch den Medien offizielle Stellungnahmen verweigert wurden ist eine Informationsveranstaltung, organisiert von Eltern am 22.03.2017 - allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume plötzlich nicht zur Verfügung stehen.

     

Dazu:  EGGBI Präsentation Schadstoffe an Schulen und Kitas - gesundheitliche Risiken für Kinder und Lehrer

 

23.03.2017

FAZ Kopfweh und Übelkeit

"Schädliche Luft ist nicht schuld an den Beschwerden der Kinder" (nicht erwähnt: auch der Lehrer).

Mit dieser unqualifizierten Aussage setzt sich die Fehlinformationskampagne der Stadt fort - da diesbezügliche "glaubwürdige" Prüfberichte dafür ja bis heute nicht vorgelegt wurden (werden konnten).

Auch von einem neuen "Gutachten"ist die Rede- erneut ohne Einbeziehung der betroffenen Eltern, Lehrer bezüglich Auswahl "akzeptierter" Prüfinstitute, ausreichenden Prüfumfangs und VDI gerechter Prüfmethodik, somit erneut Mißachtung der diesbezüglichen Empfehlungen des Umweltbundesamtes.

Kein Wunder, dass auch wir auf wesentliche Fragen an die hier zitierte Referentin bis heute keine Antwort erhielten

Vor allem unrichtig aber auch, die Rede von Beschwerden seit "Dezember" - bereits im September wurden von Eltern, bereits noch früher laut Gewerkschaft der Lehrer GEW solche Beschwerden gemeldet und es wurde offensichtlich monatelang überhaupt nicht darauf reagiert.

 

24.03.2017

Unzumutbare weitere Verzögerung!

In einem derzeit noch nicht im Internt abrufbaren Bericht der fnp wird der Referent der Schuldezernentin Sylvia Weber, Rüdiger Niemann zitiert, der eine Präsentation eines angeblich bereits beauftragten "baubiologischen Gutachtens(?)" für "voraussichtlich" Juni!  dieses Jahres verspricht.  

Diese durch nichts fachlich begründbare weitere zeitliche Verzögerung -

(eine umfassende  Schadstoffuntersuchung beispielsweise durch ein Institut der AGÖF  kann vor Ort an einem Tag durchgeführt werden, eine Auswertung an einem ebenfalls akkreditierten Institut kann unter dem aktuelllen Zeitdruck sicher spätestens nach 2 Wochen abgeschlossen sein!)

und die Beauftragung eines nicht benannten, keineswegs mit den Betroffenen abgestimmten (vermutlich sehr behördennahen) Instituts ruft erneut Empörung bei den Betroffenen hervor. Damit gehen die Verantwortlichen das Risiko weiterer massiver gesundheitlicher Beeinträchtigungen von Kindern und Lehrern ein - angesichts der Schwere der bisher geschilderten Fälle wird dies bereits von vielen als echter strafrechtlicher Tatbestand der bewußten Körperverletzung betrachtet.

26.03.2017

Gemeinsamer Antrag der Fraktionen SPD und die Linke. im Ortsbeirat 2 Bockenheim/Kuhwald/Rebstock/Westend Forderung nach umfassender Schadstoffuntersuchung

Hinweis:

Drei Monate später  - im Juni 2017 liegen nach wie vor keine Prüfberichte einer umfassenden Schadstoffprüfung wie im Antrag "korrekt aufgelistet im Sinne einer "baubiologischen Untersuchung" (wurde öffentlich zugesichert) in diesem Antrag gefordert, vor -

selbst eine Kopie des schriftlichen Auftrags an das Prüfinstitut im Hinblick auf Prüf-Anforderungen und Prüfumfang wird nach wie vor den Betroffenen verweigert!  Am 5.6.2017 spricht das Dezernat XI von Prüfaufträgen "im Benehmen mit dem Gesundheitsamt".

10.04.2017

Neue Versprechungen und gleichzeitige "Rücknahme" derselben?

Als erste "offizielle" Antwort auf unsere zahlreichen Anfragen erhielten wir nunmehr eine erfreuliche Antwort aus dem Büro des Bürgermeisters:

"Nach Auskunft des Stadtschulamtes wird das baubiologische Gutachten in dieser Wocheerstellt. Es ist davon auszugehen, dass die Ergebnisse des baubiologischen Gutachtens im Mai vorliegen."

 

Absolut konträr dazu die Informationen, die wir aus Rebstock erhielten:

Plötzlich handelt es sich nur mehr um eine VOC Messung am 11.04.2017 - keineswegs aber um ein - wie ursprünglich angekündigt "baubiologisches Gutachten" mit umfassender Berücksichtigung sämtlicher  möglicher und bekannter Gesundheitsrisiken wie z.B. Weichmachern, Flammschutzmittel u.v.a.  (schriftliche Mitteilung der Stadt an Elternvertreter). Wir hoffen, dass es sich hier nur um begriffliche Irritationen und/oder Mißverständnisse handelt, und nicht auf eine neuerliche Reduktion der Untersuchungen auf eine von vielen Schadstoffgruppen und damit weitere Verschleppung möglicherweise dringender Saniermaßnahmen.

 

Völlig ignoriert werden in diesem Falle weiterhin bisher sämtliche UBA - Empfehlungen für konfliktfreie Umgangsweise bei Schadstoffproblemen an Schulen/Kitas, 

nach wie vor werden die Betroffenen nicht in die Entscheidungen (z.B. Prüfumfang) eingebunden - nach wie vor werden aber auch die bisherigen - mit öffentlichen Mitteln bezahlten - Prüfberichte entgegen den Informationsfreiheitssatzungen der Stadt Frankfurt nicht publiziert sondern unter "Verschluß" gehalten.

 

24.04.2017

Erstmals wurde ein Prüfbericht zu den CO2 Untersuchungen im Februar vorgelegt -

"Messung der Raumluftqualität Grundschule Rebstock- Gesundheitsamt 53.73"

besonders "mutig" die Aussage:

"Ein Zusammenhang zwischen den gesundheitlichen Beschwerden der Kinder und den raumlufthygienischen Werten kann nicht hergestellt werden."

 

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Mai 2017

 

03.05.2017 Turnhalle gesperrt 

Turnhalle gesperrt - aber keine gesundheitliche Gefährdung?

Sehr mutig finden wir die erneute Aussage der Bildungsreferentin der Stadt Frankfurt - keine gesundheitliche "Gefährdung" obwohl bis heute keine Untersuchung beispielsweise auf Weichmacher und gerade in der Sporthalle mit einem früheren (nach unserer Information nicht umfassend sanierten) Wasserschaden auch auf Schimmel durchgeführt worden ist.

Auch der tatsächliche Umfang des bisher erteilten Prüfauftrages ist nach wie vor "Geheimsache", betroffenen Eltern wird dieser (ebenso wie die Prüfberichte nach dem "Unfall Dezember 2016) nicht zur Verfügung gestellt. Immer wieder wird von einer "baubiologischen Untersuchung" gesprochen - ohne Definition, was die Stadt überhaupt darunter versteht!

Warum die Staubuntersuchung (unter anderem wichtig bezüglich Weichmacher) immer wieder mit nicht nachvollziehbaren Gründen weiterhin hinausgezögert wird? Offensichtlich will man Zeit gewinnen - ohne Rücksicht auf die andauernde gesundheiltiche Gefährdung der Kinder und Lehrer.

Nicht nachvollziehbar finden wir aber die Aussage der Bildungsreferentin, (Presseaussendung) es bestünde keine gesundheitliche Gefahr  eine solche  Aussage vor Abschluss umfassender Untersuchungen stellt eine definitive Fehlinformation dar und soll Eltern und Lehrern eine "aktuell  unrichtige Sicherheit vorgaukeln, die natürlich erst nach Abschluss aller Untersuchungen (wünschenswerter Weise) verifiziert werden könnte.

Symptombeschreibungen zahlreicher Eltern, Lehrer und erste Untersuchungsergebnisse von Kindern bei einem Umweltmediziner geben derzeit aber leider noch keinen Anlass für eine solche öffentliche Entwarnung über die Medien.


23.05.2017 noch immer keine Antworten zu wesentlichen Fragen

Mit Enttäuschung reagieren Elternvertreter, dass nach wie vor wesentliche Fragen nicht beantwortet wurden - teilweise der Dialog zwischenzeitlich gänzlich eingestellt worden ist! 

Vor allem sind Eltern verwundert, dass  nach unserer Information  seitens des Gesundheitsamtes versucht wurde, Informationen von niedergelassenen Ärzten einzuholen, ohne im Vorfeld die Eltern um die Untersuchungsergebnisse zu bitten. 

 

 

Auch wir haben daher nochmals die Fragen zusammengefasst, die uns als wesentlich erscheinen - mit der Bitte. diese an die "Zuständigen" weiterzuleiten.

Warum ist es bis heute nicht möglich, alle(!) Prüfberichte – sowohl vom Schadensfall 2016 als auch die Berichte bezüglich zwischenzeitlicher Raumluftprüfungen incl. der vielfach zitierten CO2 Messungen zu erhalten ?

a.     Wurden die bisher durchgeführten Messungen  „normgerecht“ durchgeführt (VDI Richtlinien   Iso Normen  Seite 9)  - wurde eine solche überhaupt beauftragt (warum sind die Aufträge nicht einsehbar?)

b.     Welche Prüfaufträge wurden definitiv an das Arguk oder andere Institute bisher erteilt – gibt es bereits Prüfberichte (auch anderer Institute?), die den Eltern bisher „verweigert“ werden? (Nach unserer Info wurden bisher ein Teil der Messberichte nach dem Schadensfall im  Dezember noch immer zurückgehalten - ebenso wie "Prüfberichte" von VOC einigen (?)Messungen)

c.     Dazu die Frage: wie errechnen sie die bisher kolportierten bereits angelaufenen Messung- Kosten von über 50.000 Euro

                        Da es sich hier um öffentliche Mittel handelt, sind nach unserer Auffassung Betroffene und Medien berechtigt, diese Informationen zu erhalten.

e.     Mit welchem Argument wurden die Staubmessungen bisher verzögert – nach Rücksprache bei verschiedenen Instituten konnten wir keine stichhaltige Begründung für eine solche Verzögerung erhalten

f.      Warum wurde es Eltern verweigert, auf eigene Kosten eine solche Untersuchung durchführen zu lassen

g.     Ist es üblich, dass sich Gesundheitsamt Daten bei niedergelassenen Ärzten/ Kinderärzten abfrägt, ohne zuvor die Eltern um die Untersuchungsergebnisse zu bitten?

h.     Wir wissen, dass diese Fragen bereits mehrfach an Sie gestellt worden sind und Sie auch eine Beantwortung zugesichert hatten – welche Gründe gibt es, hier diese Informationen, die sicherlich zu einer raschen Deeskalation führen könnten – seit Monaten „zurückzuhalten“.

 

 

24.05.2017  Weitere Messung an Rebstockschule (Frankfurter Rundschau)

Erneut werden weitere Messergebnisse - nun für 20.Juni - zugesichert; unverständlich, da die nach wie vor eine Reihe (angeblich) fehlender Untersuchungen ohne stichhaltiger Begründung von Monat auf Monat hinausgezögert werden.  Von einer  "baubiologischen Gebäudeuntersuchung" - wie in der Vergangenheit mehrfach zugesichert, kann ohnedies nicht mehr die Rede sein.

Bisher wurde nach unserer Info ausschließlich auf VOC und CO2 untersucht!

Inzwischen wird grundsätzlich massiv  in Frage gestellt, ob auch das gesamte Lüftungskonzept des Gebäudes überhaupt für eine Schule geeignet ist -

warum nimmt die Stadt nicht die verantwortlichen Baufirma incl. Planer bezüglich Gebäudekonzept und Materialauswahl in Haftung, wenn das Gebäude offenbar nicht den Anforderungen der Landesbauordnung entspricht. Wercden hier unerfreuliche "Vernetzungen" geschützt?

28.05.2017 

Flammschutzmittel und Weichmacher nachgewiesen

Mangelndes Vertrauen am "Aufklärungswillen" veranlasste Eltern auf eigene Kosten eine Hausstaubuntersuchung durchzuführen - dies allerdings unter erschwerten Bedingungen  (u.a. bei laufender Lüftung).

Auffälligkeitswerte ergaben sich dennoch im Hausstaub vor allem bei den Flammschutzmitteln und Weichmachern - beide besonders hormonell langfristig wirksam - es wurde aber auch Propiconazol (vor allem als Holzschutzmittel eingesetzt; neurotoxisch - 27 fache Überschreitung des AGÖF Auffälligkeitswertes ) identifiziert.

Der Bericht selbst, der uns vertraulich zur Verfügung gestellt wurde (die Behörden verweigerten eine Erlaubnis für eine selbstbezahlte Untersuchung durch die Eltern) wurde von  einem akkreditierten Institut erstellt.

 

Die Behörden hatten (ohne einer für uns stichhaltigen Begründung) seit Februar eine Hausstaubuntersuchung immer wieder mit dem Hinweis auf einen Messzeitpunkt verzögert, an dem auf die Lüftung aus "Temperaturgründen?" verzichtet werden könnte...    

Mit Spannung werden daher nunmehr die offiziellen Prüfberichte- unter anderem mit Beschreibung der "Lüftungsverhältnisse" vor und während der Messung erwartet.

 

Verwundert haben Eltern bereits registriert und dokumentiert, dass in den letzten Tagen in der - offiziell derzeit geschlossenen Sporthalle plötzlich sämtliche Fenster über längere Zeit tagsüber geöffnet waren - obwohl diese Fenster nach unserer Information nicht für normale Lüftungen vorgesehen sind.

Inzwischen wird der Ruf nach einem qualifizierten Mediator immer lauter- das Vertrauensverhältnis zu den Behörden, die ihre Verantwortlichkeiten gerne weitergeben  (Bauamt/ Schulleitung/Schulbehörde/ Gesundheitsamt) scheint inzwischen völlig geschwunden zu sein - nicht zuletzt auf Grund der Kontaktaufnahme des Gesundheitsamtes mit behandelnden Ärzten, ohne sich zuvor an die betroffenen Eltern zu wenden und/oder diese konkret um die Untersuchungsergebnisse zu bitten.

Besonders erzürnt sind Eltern durch Aussagen in Medien, die gesundheitlichen Belastungen seine möglicherweise auch auf das "Umfeld" zuhause "rückführbar" - obwohl die Beschwerden bei den Kindern massiv nur an Schultagen auftraten - eine Feststellung, die auch in Anwesenheit der Gesundheitsamt- Vertreterin bereits im März bei einer Elternversammlung sehr eindeutig kommuniziert worden ist. 

EGGBI Zusammenfassung für Medien 30.05.2017

 

 

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Juni 2017

 

05.06.2017

in einem Schreiben vom 2.06.2017 teilte das Dezernat XI mit, dass nunmehr die dritte VOC Messung sowie die Staubmessung im Benehmen mit dem Gesundheitsamt erfolgt sind - versprochen wurde eine rasche (?) Veröffentlichung.

Die Betroffenen sind zum Teil - auch auf Grund bereits vorliegender ärztlicher Untersuchungen, aber auch einer privat finanzierten Staubprobe extrem verunsichert, da Ihnen bisher verweigert wurde:

  • eine Auflistung bereits kolportierter angeblich bereits im Mai aufgelaufener "Untersuchungskosten" von 50.000 Euro(!)
  • die eigentlichen Untersuchungsberichte Prüfergebnisse der Untersuchungen vom "Schadensfall Dezember 2016"
  • die eigentlichen Untersuchungsaufträge (vorgegebener Rahmen, unter anderem auch im Hinblick auf Einhaltung von Richtlinien, Normen - insbesondere im Hinblick auf Lüftung vor und während der Messungen - dokumentiert ist inzwischen eine erhöhte "Reinigungs- und Lüftungstätigkeit" vor den Hausstaubprüfungen - unter anderem stundenlange Öffnung üblicherweise nach unserer Information "vorgeschrieben" geschlossener Fenster in der Sporthalle) -    was bedeutet "im Benehmen" mit dem Gesundheitsamt?
  • eine Auflistung sämtlicher eingesetzter Bauprodukte um daraus mögliche "Verursacher" ableiten zu können...(am 10.4. wurde die Weiterleitung des Anliegens an das Hochbauamt zugesichert).

 

Eine sehr übersichtliche Zusammenfassung der aktuellen Situation findet sich auf Seite 14 der Frankfurter Lehrerzeitung 2/17 

"Lernen bis die Nase blutet"  

Wir erneuern unseren Vorschlag einen neutralen Mediator einzusetzen, da einige der Betroffenen angesichts ständiger "Beschwichtigungen" ("die Luft ist rein" im März, Schließung der Sporthalle im Mai?) keine Bereitschaft mehr zeigen, sich an den sogenannten "Informationsveranstaltungen" zu beteiligen -

"großzügig" angeschaffte CO2 Ampeln stellen sicherlich kein wirksames "Beruhigungsmittel" - wenn in der privaten Untersuchung bereits Auffälligkeitswerte bei Flammschutz, Weichmacher und vor allem auch Propiconazol vorliegen. Eine seit Monaten versprochene baubiologische Untersuchung  (ohne Vorliegen von Prüfberichten der dazu unverzichtbaren Prüfungen des Hausstaubs, Radon- und Schimmelprüfungen).

Unverzichtbar wäre auch eine sofortige Weitergabe von Prüfberichten, damit bei sogenannten Informationsveranstaltungen die Betroffenen bereits diese Prüfberichte im Vorfeld bewerten und entscheidende Fragen - mit fachlicher Unterstützung vorbereiten können.

Besonders stellt sich aber weiterhin verstärkt die Frage der "Haftung" für einen offensichtlichen baulichen Mangel (Fragestellung) und warum die Stadt diesbezüglich offenbar wenig "Aktivität" an den Tag legt.

Offen aber auch die Frage der Verantwortlichkeit im Bezug auf  den Gesundheitsschutzes am Arbeitsplatz (und hier offensichtlich gröblichst verletzte "Fürsorgepflichten des Arbeitgebers" im Hinblick auf ebenfalls bereits erkankte Lehrer: Bestimmungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Vor allem wird der Ruf laut nach einem von beiden Seiten anerkannten medizinischen Fachmann - Telefonate mit den Ärzten Betroffener durch das Gesundheitsamt ohne Rückfrage bei den Eltern haben hier nicht zur Vertrauensbildung beigetragen!

 

Leserbrief einer Mutter an FAZ 

08.06.2017 GEW Fachtagung "Für schadstoffreie Bildungseinrichtungen"

09.06.2017 FAZ Gesundheitsschädliche Gebäude

 

18.06.2017

Für 20.6.2017 wurde nun erneut ein "Informationsabend" versprochen -  wir empfehlen, den Eltern nachfolgende Fragen zu stellen und um eine schriftliche (!) Beantwortung zu bitten. 

Interessant wird vor allem, ob die der Ergebnisse der seit Frühjahr versprochenen Hausstaubprüfung nunmehr vorgelegt werden, oder erneut auf eine weitere mehrwöchige Verzögerung hin"taktiert" wird!

Fragen an die Verantwortlichen aus unserem Informationsstand 19.06.2017

 

20.06.2017

Der Eltern-Informationsabend wurde zu einer enormen Enttäuschung für die Betroffenen -

nach wie vor sind eine Anzahl der offenen Fragen nicht geklärt; die Prüfberichte wurden noch nicht ausgehändigt - ganz im Sinne der Verantwortlichen wurde aber erneut die "Unbedenklichkeitt" in den Medien kommuniziert!   Ein Zeichen der Entwarnung (Frankfurter Neue Presse)

 Absichtserklärungen, im Sommer die Bodenversiegelung auszutauschen, eventuell die Wände mit Folien "abzusperren" und verstärkt zu reinigen und lüften -

so eindeutig, wie die Medien als Sprachrohr der Stadt dies darstellen scheint die "Unbedenklichkeit" nicht zu sein.

Dass dem Umweltmediziner unterstellt wird, die erhöhten Styrolwerte im Blut könnten möglicherweise durch einen "Laborfehler" entstanden sein oder durch Raucher im familären Umfeld, dass den Eltern unterstellt wird, durch gezielte Fragen die Kinder animiert zu haben, Beschwerden vorzutäuschen um den Unterricht fernbleiben zu können - oder die Kopfschmerzen auf zu viel "Bildschirm" zu Hause zurückzuführen sei -

all dies scheint aus einem "Lehrbuch" für Bagatellisierung von Schadstofffällen an Schulen zu stammen, welches in den meisten Fällen Grundlage von öffentlichen Stellungnahmen zu sein scheint.

Siehe dazu auch "der etwas andere Elternabend"

 

23.06.2017

Eneut erhielten die Eltern lediglich eine Prüfberichtzusammenfassung - aber nicht die Prüfberichte! Kommentar

27.06.2017

Nun liegen uns die tatsächlichen Messergebnisse der letzten Untersuchungen vor - nach wie vor allerdings ohne Protokoll über die Lüftungsverhältnisse vor/während der Messungen seitens der Schulleitung.

Unabhängig davon finden sich im Hausstaub sowohl bei Weichmachern als auch bei den Organophosphaten  - ebenso bei einem Organo-Chlor Pestizid (Propiconazol) wesentlicheÜberschreitungen der Orientierungswerte - Medienaussagen und Aussagen der Behörden "keine Schadstoffe" - "Die Luft ist rein" werden damit als definitiv unwahr "widerlegt!" ebenso wie durch neue medizinische Untersuchungsergebnisse, die uns ebenfalls seit heute vorliegen.

Organophosphate und Weichmacher im Klassenzimmer

 

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August 2017

Öffentliche Infoveranstaltung der Stadt - 29.08.2017  

Entwarnung an Schule - Pressebericht 30.08.2017

Kein Gesundheitsrisiko für Schüler und Lehrer?

Jetzt haben es die Eltern schwarz auf weiß:

  • die Beschwerden (und damit auch die festgesetllten erhöhten Schadstoffwerte im Blut) waren und sind nur eingebildet -
  • die aktuell auffällige Luftqualität ist wieder einmal nur auf eine vorübergehnde Lüftungsproblematik zurückzuführen
  • wissenschaftliche Grenzwertdiskussionen (Ameisensäure) erlauben einen Aufschub eventuell erforderlicher Maßnahmen
  • CO2 Werte sind ein sicherer Indikator für schadstoffarme Luft  (???)
  • die im Frühsommer noch versprochenen baulichen Maßnahmen waren zu einem großen Teil unnötig und wurden daher abgesagt -
  • jetzt sind keine Schadstoffe mehr in der Raumluft - eine solche Behauptung kann und darf man jederzeit auch ohne einer Schadstoffmessung aufstellen.

Mit genug Einfluß auf die Medien -siehe oben -werden diese Aussagen "glaubhaft" kommuniziert - anerkannte Umweltmediziner kann und darf man jederzeit in ihrer Abwesenheit öffentlich diskreditieren.

Sollten doch noch immer Beschwerden bei Kindern und Lehrern auftreten - wir können nur dazu raten, schriftliche Aufzeichnungen dazu zu machen, um zumindest eine "glaubhafte" Nachmessung nach den angeblichen "Teil-Sanierungen" einfordern zu können.  Tagebuch- Gesundheitsprobleme bei Schadstoffen an Schulen

 

 

 

Wir finden es bedauerlich, dass nach wie vor die Empfehlungen des Umweltbundesamtes bezüglich einer kooperativen Zusammenarbeit zwischen Eltern, Lehrern und Behörden 

incl. gemeinsam beschlossener "Kontrollprüfungen"

(Zitat: eine Endkontrolle und Abnahme, ggf. mit allen Beteiligten, durchzuführen (Erfolgskontrolle). (Leitfaden Umweltbundesamt  Seite 103)
nach angeblicher Sanierung völlig ignoriert werden.

 

 

Weitere Pressemldungen zur "Beruhigung der Eltern"

Süddeutsche Zeitung

Entwarnung für Grundschule (Focus online)

 

Bericht der Stadt Frankfurt

 

 

 

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September 2017

Endgültige Ursache für kranke Kinder gefunden

Nicht Schadstoffe sind schuld an den Erkrankungen zahlreicher Kinder und erhöhten Schadstoffwerten - sondern die Unfähigkeit der Lehrer, richtig zu lüften.

"Gesundheitsdezernent Majer kündigt eine „Lüftungsoffensive“ an, die im Kern darin bestehen soll, dem in den Schulen tätigen Personal klarzumachen, dass bei dicker Luft das Fenster zu öffnen ist. Nach Meinung der GEW wären die Lehrer auf so eine scharfsinnige Idee auch selbst gekommen.

Allein: In einer Broschüre des Hochbauamts, die den Lehrkräften bei der Inbetriebnahme der Rebstockschule ausgehändigt worden sei, stehe, dass Lüften durch Fensteröffnung nicht notwendig sei. „Diese Auffassung wurde auch bis Anfang des Jahres 2017 mehrfach von Vertretern der Stadt so bestätigt.“

Brauchen Lehrer etwa Nachhilfe beim Lüften? Die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft weist das empört zurück.

Pressebericht, 14.09.2017

Wir finden es mutig, wie hier die Stadt die Lehrer dafür verantwortlich macht, dass Schuler und Lehrer inzwischen seit mindesten über einem Jahr immer wieder unter Schadstoffbelastungen leiden - und wie unermüdlich festgestellt wird, ausreichend reduzierter CO2 Gehalt in der Luft würde bereits eine gute "schadstofffreie" Raumluft garantieren. Dies, obwohl in einem Schweizer Forschungsprojekt (Liwotevstudie) nachgewiesen wurde, dass in manchen Fällen bei eingeschalteter Lüftungsanlage gewisse VOC Werte (Seite 5 und 6) sogar ansteigen können.

 

 

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Abschlußbericht der Stadt Frankfurt

In einer "überzeugenden" Publikation  "Schule und Gesundheit in Frankfurt am Main"

wird im August 2017 "endgültig" dargestellt, dass es keinerlei gesundheitliche Risiken in der Schule (mehr?) gibt - dies obwohl nach Abschluss diverser Maßnahmen überhaupt noch keine Abschluss- Schadstoffprüfung (Kontrollprüfung entsprechend den Empfehlungen des Umweltbundesamtes) stattgefunden hat.

 

Zynisch finden wir auch die Aussage: (Seite 22)

Weitere Raumluftuntersuchungen auf Vorschlag des Gesundheitsamtes

Untersuchungen der Raumluft auf flüchtige organische Substanzen

"Das Gesundheitsamt hatte am 07.03.2017 weitere Untersuchungen mit verschiedenen Fragestellungen vorgeschlagen, darunter die Bestimmung der flüchtigen Kohlenwasserstoffe (VOC volatile organic compounds). Als TVOC wird die Summe flüchtiger organischer Verbindungen zusammengefasst, die zwischen n-Hexan und n-Hexadecan eluiert werden, Verbindungen des Siedebereiches von ca. 50- 260°C.

Sie umfassen eine Vielzahl aliphatischer und aromatischer Kohlenwasserstoffe (z.B. Alkane, Alkene, Cycloalkane, Benzol, Toluol, Ethylbenzol, Dimethylbenzole, Alkylbenzole, Styrol), mono- und

bicyclische Terpene, verschiedene Chlorkohlenwasserstoffe, Alkohole, viele Aldehyde und Ketone,Siloxane etc."

Aus der vorliegenden Chronik ist sehr deutlich zu entnehmen, dass diese Untersuchungen keineswegs auf Vorschlag des Gesundheitsamtes erfolgten, sondern unter massivem Druck betroffener Eltern.

 

Noch im Frühjahr war das Gesundheitsamt der Überzeugung, gute CO2 Werte würden ohnedies eine gute Raumluft ohne Schadstoffen garantieren - eine Feststellung die auch in diesem Bericht wieder angedeutet wurde - mit Hinweis auf Aussagen aus dem 19. Jahhrhundert .

"Die „Pettenkoferzahl“ 1000 ppm Kohlendioxid bezeichnet seither den lufthygienisch akzeptablen Bereich."

Erstaunlich dass  das Umweltbundesamt im 21. Jahrhundert sich keineswegs nur mehr an CO2 Werten orientiert, sondern durchaus auch andere Werte für die Beurteilung guter Raumluft heranzieht (Werte, die man im 19 Jahrhundert noch gar nicht hätte messen können, und die es damals teilweise auch noch gar nicht gab!) 

 

 

Gesundheitsdezernent

Bezeichnend dazu die völlig unzulässige Schlußfolgerung des Gesundheitsdezernenten der Stadt Frankfurt in der Einleitung:

 

Die vom Gesundheitsamt gemessenen Kohlendioxidwerte - bei laufender Lüftungsanlage im Winter und unter Fensterlüftung im Sommer – zeigen eine sehr gute Raumluftqualität in der Rebstockschule auf, die deutlich besser ist als in den vielen früheren Untersuchungen des Gesundheitsamtes in sowohl in konventioneller Bauart als auch im Passivhausstandard errichteten Schulen.

Die gute Botschaft also: Die Rebstockschule hat keine Schadstoffproblematik; sie ist eine (bau)gesunde Schule.

"Bau" Gesundheit ausschließlich an CO2 festzuzurren ist nach unserer Erfahrung mit zahlreichen nur bedingt "lüftungsabhängigen" Schadstoffbelastungen absolut unzulässig. Die Schweizer Liwotevstudie beispielsweise hat ergeben, dass es bei eingeschalteter Lüftung teilweise sogar zu erhöhten Schadstoff- (nicht CO2!) Belastungen kommen kann. (Kapitel 3, Seite 5 - VOCS bzw. Liwotev Studie Abbildungen auf Seite 5 und 6)

 

Aussagen zum Lüftungsverhalten:

Offensichtlich wurde hier bei der Planung zusätzlich zum Einsatz schadstoffbelasteter Produkte ein unzureichendes Lüftungssystem inclusive falsch dimensionierter Lüftungsanlage konzipiert - üblichweise müßte die Lüftungsanlage auch bei intensiver Raumnutzung für einen ausreichenden Luftwechsel sorgen. Natürlich reicht eine übliche Passivhaus- Lüftungsanlage (Wohnhaus) nicht für intensiv genutzte Klassenräume - die Aufforderung zu zusätzlich erforderlichen Fensterlüftungen bietet aber ein hervorragendes Argument, den Lehrern die Verantwortung für ausreichenden Luftwechsel zu übertragen.

Eine reine Pausenlüftung reicht bei Passivhausbauweise sicherlich nicht dafür - Fensterlüftung während des Unterrichts ist den Schülern vor allem im Winter aber sicher nicht zumutbar - zudem völlig abweging im Hinblick auf die ökologische Grundidee des Passivhauses zur Energieeinsparung.

Die in den zeitgleich versandten Pressemitteilungen getätigten Aussagen - es wurden nur zugelassene und schadstoffgeprüfte Produkte verwendet, konnte bis heute nicht belegt werden; wiederholte Bitten um Bekanntgabe der eingesetzten Produkte blieben unbeantwortet. Dass "zugelassene Bauprodukte" keineswegs "schadstoffgeprüft sind, beklagt auch das Umweltbundesamt.

Die mangelnde Aussagekraft der meisten "Gütezeichen im Hinblick auf gesundheitliche Unbedenklichkeit (meist nur Nachweise der Umweltfreundlichkeit) wurde bereits vielfach belegt.

 

 

In den nächsten Wochen werden wir uns bemühen nochmals diese Publikation umfassender zu kommentieren.

 

Auffällig ist nach unserem Dafürhalten unter anderem die Aussage Anlage 12, Seite 23 (Bericht Seite 21)

 

In den Hausstaub-Proben „4 Klassenräumen (Raum1.08, Raum 1.22, Raum 2.10, Raum 2.24)“ und „Turnhalle“ ist von den untersuchten Organo-Chlor-Bioziden lediglich Propiconazol in einer Konzentration von 1,1 mg/m³ (richtig wäre mg/kg) in der Mischprobe aus den Klassenräumen in einer Konzentration oberhalb der Bestimmungsgrenze nachweisbar. Der AGÖF-Auffälligkeitswert von 3 mg/kg ist damit noch weit unterschritten. Toxikologisch abgeleitete Innenraumrichtwerte für den Bodenstaub existieren nicht. Seitens der AGÖF wird z.Zt. über den ADI-Wert (acceptable daily intake) abgeleitet ein toxikologisch begründeter Vorsorgewert von 60 mg/kg diskutiert. Insoweit kann die vorgefundene Konzentration an Propiconazol sowohl statistisch als auch toxikologisch als nicht wesentlich eingestuft werden.

In der uns vorliegenden AGÖF Orientierungswertliste (AGÖF Homepage - September 2017) finden wir allerdings als Auffälligkeitswert bereits  0,1 mg/kg – somit findet sich in der Sporthalle eine zehnfache (!) Überschreitung des zitierten Wertes.

Wirklich entscheidend ist für uns ein Orientierungswert aber ohnedies nur, wenn dieser toxikologisch begründet werden kann – die Orientierungswerte angesichts zunehmender ubiquitärer Belastungen- wie nun angekündigt - zu erhöhen, ist für den Begriff "Auffälligkeitswert" (über dem Durchschnitt) zwar durchaus legitim – hat aber natürlich in diesem Zusammenhang überhaupt keinerlei toxikologische Aussagekraft.

Toxikologie: "Propiconazol - Langzeitwirkung durch Speicherung in Fett und Gehirn - je nach Gentypus und Zusatzgiften. Nervengift."

 

 

Grundsätzlich sollten gesundheitliche Bewertungen medizinischen Fachleuten (Umwelt- Toxikologen) vorbehalten bleiben.

 

Zur Beurteilung der gemessenen Weichmacher- Werte:

"Da keine phthalathaltigen Böden eingebaut sind, vermutet der Gutachter, dass die Phthalatgehalte im Hausstaub möglicherweise durch die Schuhsohlen der Kinder verursacht wurden."

In unserer langjährigen Erfahrung bei der Produktbewertung müssen wir feststellen, dass Phthalate keineswegs im Baubereich nur in Fußböden eingesetzt werden, sondern vielen unterschiedlichsten Produkten  (Farben, Lacke, selbst in Einzelfällen zu reinen "Kalkputzen" zur "besseren Verarbeitung") beigefügt werden.

 

Dazu ein Zitat zu Weichmachern:

 

Bislang beziehen sich die Bewertungen der EU jeweils auf einzelne Stoffe. Das mögliche Zusammenwirken mehrerer Phthalate wird nicht bewertet.

 

In jüngster Zeit setzt sich allerdings die Auffassung durch, dass bestimmte Phthalate als Gruppe bewertet werden sollten, weil sich ihre Wirkungen addieren könnenhttp://www.bfr.bund.de/de/start.html

 

Siehe dazu auch unsere  Stellungnahme vom 27.06.2017 zur Hausstaubuntersuchung

 

 

 

  

 

Hinweis:

Eltern, Elternvertreter und Lehrer sind jederzeit eingeladen, sich mit konkreten "fachlichen" Fragen per Mail oder telefonisch zu unseren kostenlosen Hotlinezeiten an uns zu wenden!

Gerne bewerten wir auch entsprechende Prüfberichte oder erstellen auch (kostenlos!) Zusammenfassungen aus uns vorgelegten Tagebüchern zur Gesundheit von Betroffenen.

Daneben stehen wir Baubehörden mit jahrzehntelanger Erfahrung bezüglich "emissionsminimierter Bauprodukte" gerne, wie bereits vielfach in der Vergangenheit, beratend zur Verfügung.

 

 

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Aktueller Stand August 2017

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Was versteht man in Frankfurt unter "Innenraumklima"?

Definition raumlufthygienischer Haupt(luft) Verunreinigungen an Schulen - Umweltbundesamt - Leitfaden Seite 10:

Zu den Haupt(luft)verunreinigungen in Schulen zählen:

  • Kohlendioxidanreicherungen durch unzureichendes Lüften.
  • Zu hohe Feuchtigkeit in der Gebäudestruktur oder in der Raumluft mit der Folge mikrobiellen Befalls.
  • Emissionen aus Bauprodukten, Einrichtungs- bzw. Ausstattungsgegenständen. (umfangriech definiert auf den Seiten 41 bis 59)
  • Diverse Gerüche bei unzureichendem Lüften etc.
  • Emissionen aus Reinigungs- und Pflegemitteln.
  • Mögliche Freisetzung von Staub und Rauchgasen im Werkunterricht und naturwissenschaftlichen Unterricht.
  • Feinstäube durch Einträge von außen und Innenraumquellen.

Daneben wird in dieser Publikation auf weitere mögliche Luft-Verunreinigungen verwiesen:

  • Stäube (Seite 59)
  • Faserstäube (Seite 63)
  • Biologische Stoffe (Seite 68)
  • Strahlenbelastungen, Radon (Seite 73)

Es ist für uns nicht nachvollziehbar, wie man aus der Untersuchung einer einzigen Position aus dieser Auflistung gesundheitliche Gefährdungen ausschließen kann.

 

 

Innenraumklima in Frankfurter Schulen

Offensichtlich ticken hier in Frankfurt die Uhren anders:

In einer Publikation des Bildungsreferats "Innenraumklima in Schulen" beschränkt sich die Problematik offensichtlich nur auf die Themen:

Klassenräume – Innenraum

  • Alveolengängige Fraktion des Staubs (Gravimetrie)
  • Feinstaub PM10 
  • Kohlendioxid 
  • Temperatur 
  • Luftfeuchte

Kein Wunder, dass das Gesundheitsamt im Falle Rebstock über Monate  kommunizierte, CO2Prüfungen und das Aufstellen von CO2 Ampeln in den Klassenzimmern würden ausreichen, um gesundheitliche Risiken auszuschließen.

Siehe dazu: "Die Luft ist rein" (FFM 13.03.2017) ,keine Schadstoffe gefunden (FNP, 21.06.2017)

Warum wurde dann dennoch die Turnhalle gesperrt?

 

Schadstoffbelastungen an der Grundschule Rebstock

 

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Aktueller Stand August 2017

http://www.eggbi.eu/beratung/rechtliche-grundlagen-fuer-wohngesundheit/auflistung-von-schadstoffbelastungen-in-schulen-und-kitas/schadstoffbelastungen-an-der-grundschule-rebstock/ zurück zur Übersicht Chronik von Einzelfällen

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Schulen und Kitas

 

 

17.10.2017

Neues zu "Glyphosat"...Sendung nicht versäumen!

Link zur Sendungsankündigung

Sendetermin:

Arte, 17.10.2017; 20:15

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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02.09.2017

Gift im Container

ZDF Beitrag

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet.(Video- youtube)

Ein (!) Beispiel: "Die Toxikologin Prof. Lygia Budnik vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg hat das Ausgasen verschiedener Produkte untersucht. Die meisten Schuhcontainer überschritten die Grenzwerte verschiedener giftiger Chemikalien um ein Vielfaches. "

Wiederholung:  Phoenix: Di, 05.09. 18:00 Uhr

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

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07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte