Strengere "Richt- bzw. Grenzwerte" für Formaldehyd ?

 

Forderung nach neuen "Grenzwerten", "Richtwerten"

EGGBI Publikation Raumschadstoff Formaldehyd

AKTUELL  Produktprüfungen neu zu bewerten!

Allgemeine Aussagen zu Formaldehyd

 

Aktuelle Richt- und Orientierungswerte für Innenraumluft und Bauprodukte

siehe auch  Formaldehyd in älteren Fertighäusern

 

Seit langem fordern internationale Institutionen wie z.B. natureplus strengere Grenzwerte für Formaldehyd - vor allem auch in Schulen und Kindergärten.

Siehe dazu natureplus Pressebericht 2006! sowie natureplus Newsletter März 2015

2006 stellten aber unter anderem das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt noch fest: unterhalb von 0,1 ppm (= 120 µg/m³) bestünde kein "nennenswertes"(!) Krebsrisiko.

Quelle: Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden (UBA, Umweltbundesamt, Seite 53) 

Neue Literaturquellen

 

Auch mit der Publikation eines "neuen" Bundesgesundheitsblattes im August 2016 als Ergebnis einer Literaturrecherche (kein eigenes Forschungsprojekt) im Auftrag des Umweltbundesamtes 2016 kam es zu keiner wesentlich gesetzlich relevanten "Verschärfung" der empfohlenen Richtwerte,

- offensichtlich statt bisher 120 µg/m³ (0,1 ppm) nunmehr ein Richtwert1 von 100 µg/m³, 

obwohl auch hier unter anderem eine Studie erwähnt wird, bei der bei Formaldehydkonzentrationen über 60 µg/m³ bereits ein um 39% erhöhtes Risiko von Asthma festgestellt wurde. (Quelle: Rumchev KB, Spicket JT, Bulsara MK,Philips MR, Stick SM;2002:Domestic exposureto formaldehyde significantly increse the the rsik of asthma in young children.Eur Respir J 20:403-406)

 

In zwei Metaanalysen wurde ebenfalls festgestellt, dass pro 10 µg/m³ Zunahme Formaldehyd eine Erhöhung des Asthmarisikos um 3% bis 17 % (je nach Studienquellen) zu erwarten ist. (Seite 1034 Bundesgesundheitsblatt- August 2016). 

"Nach Auffassung des Ausschusses sollte eine Konzentration von 100 µg Formaldehyd/m³ Innenraumluft auch kurzzeitig, bezogen auf einen Messzeitraum von einer halben Stunde, nicht überschritten werden, da bei empfindlichen Personen oberhalb dieser Konzentration eine sensorische Reizwirkung auftreten könnte".  (Seite 1044-UBA)

Diesen Wert dennoch als Interventionswert für Schulen festzulegen, in denen Kinder, aber auch Lehrer viele Stunden am Tag verbringen, erscheint uns nicht nachvollziehbar.

Siehe dazu auch "Glaubwürdigkeit gesetzlicher Grenzwerte"

Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass sich erhöhte Formaldehydwerte nicht nur in Fertighäusern älterer Generation - sondern immer wieder auch in Kitas und Schulen selbst in Neubauten  findet, und damit die Gesundheit der Kinder  auf unverantwortliche Weise aufs Spiel gesetzt wird. (Siehe Presseberichte zu Belastungen in Schulen und Kitas)

 

Grundsätzlich in Frage zu stellen sind

spätestens seit der Einstufung von Formaldehyd als "krebserzeugend"

unter Berücksichtigung optimaler Präventionssorgfalt  

 

zahlreiche Formaldehyd "Grenzwerte" diverser Gütezeichen.

 

Siehe dazu auch: Gütezeichen für Baustoffe aus "gesundheitlicher" Sicht

 

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Produktprüfberichte sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung/ Kennzeichnung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten.

"Um das der Chemikalien-Verbotsverordnung zugrunde liegende Schutzniveau unter den heutigen Gegebenheiten in Gebäuden einhalten zu können, ist die Einführung der DIN EN 16516 als neue Prüfnorm („Referenznorm“) für Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen unerlässlich. Prüfungen nach der bisherigen Referenznorm DIN EN 717-1 sollen weiterhin gleichberechtigt möglich sein. Ergebnisse von Messungen, die nach der EN 717-1 ermittelt wurden, sind mit dem Faktor 2,0 zu multiplizieren. Abgeleitete Verfahren wie z.B. das Gasanalyseverfahren sollen weiterhin möglich sein. 

Diese Änderungen sollen in der vom BMU veröffentlichten „Bekanntmachung analytischer Verfahren für Probenahmen und Untersuchungen für die im Anhang der Chemikalien-Verbotsverordnung genannten Stoffe und Stoffgruppen“ Eingang finden. "Umweltbundesamt

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Allgemeine Aussagen zu Formaldehyd

Formaldehyd

weitere Bezeichnungen:

Formalin
Oxomethan
Methanal

Ameisenaldehyd, Formylhydrat, Ameisensäurealdehyd, Methylaldehyd...

CAS: 50-00-0

Stoffgruppe 142600 Aldehyde

Gefahrenhinweise - H-Sätze:

H301+H311+H331: Giftig bei Verschlucken, bei Hautkontakt oder bei Einatmen.
H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H335: Kann die Atemwege reizen.
H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen.
H350: Kann Krebs erzeugen.
H370: Schädigt die Organe

Gestis Stoffdatenbank

Mögliche Quellen:

Holzprodukte, Holzwerkstoffe, Melaminharze, Farben, Lacke, Klebstoffe, Montageschäume,Tapeten, Dämmstoffe, Leder, Textilien, Teppiche, Tabakrauch, Desinfektionsmittel, Kosmetika; Reinigungs- und Pflegemittel, Konservierungsmittel, Gasherde...

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Aktuelle Richt und Orientierungswerte für Innenraumluft und Bauprodukte

 

 Formaldehyd in der Innenraumluft

(Quellen: ArgukBNBAGÖFTÜV (Seite 10);  S-Cert;  Umweltbundesamt-UBA, LEED)

 

Besonders erwähnenswert dabei die BNB Werte "Bewertungssystem Nachhaltiges Bauen" für Bundesgebäude! (Bundesministerium des Innern, für Bau und Heimat)

·         Kriterien - BNB Unterrichtsgebäude

·         Anforderungen an die Innenraumlufthygiene Seite A3 und Seite A 4 (TVOC und Formaldehyd)

 

·         Anforderungen an Schulen allgemein

Zahlreiche Gesundheitsämter ignorieren aber gerade auch bei Schulen nach wie vor diese sicherlich "begründeten" wesentlich strengeren "Grenzwerte" diverser Gebäudezertifikate im In- und Ausland, und sind der Meinung, mit Lüftung ließen sich Schadstoffprobleme ohnedies dauerhaft "sanieren". Siehe dazu: Lüftung statt Sanierung

 

Referenzwert DGUV:

Die DGUV (Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung) benennt in einer Publikation über Referenzwerte am Arbeitsplatz einen Referenzwert von 60 µg/m³ für Formaldehyd an Schulen. (Seite 146 der DGUV Liste)

 

 

Zu hinterfragen sind stets Bewertung "weisungsgebundener" Behörden, wirtschaftlich "abhängiger" Gutachter etc. zu "gesundheiltichen Auswirkungen"!

Wir wissen sogar von einem "Amtsarzt" der grundsätzlich  eine gesundheitliche Gefährdung durch Formaldehyd durch Einatmen  in Frage stellt! (Pressezitat Gesundheitsamt Görlitz)

 

 

 

Weitere Aussagen zu Formaldehyd in der Raumluft:

"Ausgehend von einer NOAEC von 0,63 mg/m3 für Reizwirkungen beim Menschen, eines Faktors von 1 für die Zeitextrapolation sowie eines Faktors von 5 für die interindividuelle Variabilität leitet der Ausschuss einen Richtwert I (Vorsorgewert) von 0,1 mg Formaldehyd/m3 Innenraumluft ab. Nach Auffassung des Ausschusses sollte die Konzentration von 0,1 mg Formaldehyd/ m3 Innenraumluft auch kurzzeitig, bezogen auf einen Messzeitraum von einer halben Stunde, nicht überschritten werden." Bundesgesundheitsblatt 2016 · 59:1040–1044

 

"Konzentrationen größer 0,06 mg/m³ (=60 µg/m³ = 0,05 ppm) als 24 h Mittelwert bzw. größer 0,1 mg/m³ (=100 µg/m³) als Kurzzeitwert geben dabei zu Besorgnis Anlass. Anzumerken ist, dass die Konzentration an Formaldehyd stark von Temperatur und Luftfeuchte abhängig ist." (IBO Wien)

 

Strenge Anforderungen an die Formaldehydwerte in der Raumluft International:

(Aufstellung auf Seite 11 der Präsentation "Consens")

 

Definition für "sehr gute Raumluft":

Frankreich (VGAI = Valeur de qualité d`air interieur=Innenraum Richtwert, Langzeit) 10 µg/m³;

Kalifornien (CREL = Chronic Reference Exposure Level, Langzeit) 9 µg/m³

 

"befriedigend":

Frankreich (VGAI Kurzzeit) 50 µg/m³

Kalifornien (REL, 8 Std.) 55 µg/m³

 

 

Offizielle österreichische Richtwerte

 

In einer vom Umweltministerium und der Österreichischen Akademie der Wissenschaften herausgegebenen Richtlinie zur Bewertung der Innenraumluft werden Orientierungswerte für die Innenraumluft für diverse Parameter festgelegt. 

 

Klassifizierung der Innenraumluftqualität in Hinblick auf Schadstoffe laut Akademie der Wissenschaften/ BMLFUW

 

Substanz           Bezeichnung              Raumluftkonzentration [mg/m³]           Bemerkungen

 

Formaldehyd     WIR – wirkungsbezogener                  0,06                           24h-Mittelwert

                            Innenraumrichtwert                           0,10                         Halbstunden-Mittelwert

Quelle

 

 

 

Formaldehyd in/ aus Baustoffen

 

Gesetzliche Anforderungen an Bauprodukte 

 

Mit Wegfall der AgBB Prüfungen seit Ende 2016 für die bauaufsichtliche Zulassung verschiedener Produktgruppen auf Grund des Urteils des Europäischen Gerichtshofes bleibt die Frage offen, welche Werte zukünftig möglicherweise das "zuständige" CE Zeichen, soferne es in absehbarer Zeit überhaupt gesundheitliche Aspekte ernsthaft berücksichtigen wird, vorgeben wird.

 

Aktuell scheint es für Bauprodukte keine gesetzlich bindenden "Grenzwerte" bezüglich Formaldehyd mehr zu geben – viele Bauunternehmen, Baustoffhändler und Möbelhersteller orientieren sich bei Holzwerkstoffen daher an

"freiwilligen" Gütezeichen und

Einstufungen.

 

Sie sind letztendlich haftbar für ein "wohngesundes Produkt Gebäude" entsprechend den Landesbauordnungen, und somit de facto auch für die Einhaltung entsprechender maximaler Raumluftwerte, wie sie bereits in vielen Ausschreibungen (vor allem Kitas, Schulen) aber auch von diversen Gebäude-Zertifikaten gefordert werden. Richtwert AgBB

 

(Quellen- Stand 12/2018: Eurofins natureplus SHI-TÜV , eco InstitutIBR; EU EcoLabel;  französische VOC VerordnungBlauer Engel; Goldenes M;)

 

1.1.1     Messmethode –Grenzwerte Beispiel E1 Klassifizierung:

 

Unterschiedliche Messmethoden verwirren den Verbraucher, da sie auch unterschiedliche "Messwerte" bzw. Bezeichnungen mit sich bringen. Bevorzugt wird unsererseits die Prüfkammeruntersuchung (ergibt Werte wie in der Tabelle µg/m³; gelegentlich eingesetzt wird aber auch noch immer die Gasanalysemethode mit der Ergebnisangabe in mg/m²/h.

 

Hinweis zur Gasanalysemethode:

 

"Der Gasanalysewert kann bedingt zur Umrechnung genutzt werden, der hier berechnete Kammerwert ist aber auf Grund der grundsätzlichen Problematik der Korrelation von abgeleiteten Materialkennwerten zur Kammer-Methode nicht gesichert bewertbar". (WKI Rechenmodell Seite 35)

 

Grenzwert für Holzwerkstoffe E Klassifizierung:

 

Formaldehyd-Emissionsklasse E1 für Holzwerkstoffe (EN 13986/ E1 siehe WKI Seite 24)

·         Prüfraummethode (Prüfkammer):

Ausgleichskonzentration < 0,1 ppm = 124 µg/m³

·         Gasanalyse-Methode:

Emission    < 3,5 mg/m²h

 

Der für E1 festgelegte Höchstwert von 0,1 ppm = 120 µg/m³ überschreitet wesentlich die EGGBI Anforderungen an "verträgliche" Holzwerkstoffe.

 

 

Siehe dazu auch Kapitel Kennzeichnung 

 

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AgBB und Formaldehyd

 

Bis März 2015 

 

hatten die AgBB Richtlinien (unter anderem als Grundlage für zahlreiche bauaufsichtliche Zulassungen) auf Grenzwerte für Formaldehyd verzichtet –

 

sie definierten

aber   einen generellen Grenzwert für kanzerogene Stoffe (allerdings in den Richtlinien "wörtlich" und inhaltlich kaum nachvollziehbar nur für VOC/SVOC).

 

Zitat AgBB:

Kanzerogene Stoffe: Es findet eine erneute Überprüfung der Abgabe von kanzerogenen Stoffen der EU-Kategorie 1 und 2 bzw. 1A und 1B unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Bedeutung für den Raumnutzer statt. Nach 28 Tagen darf kein Kanzerogen der EU-Kategorie 1 und 2 bzw. 1A und 1B 0,001 mg/m³ übersteigen.

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2012.pdf


 

Der Ausschluss von Aldehyden bei dieser Produktbetrachtung erschien uns gerade in Bezug auf

 

Formaldehyd  

 

keinesfalls nachvollziehbar, da wir gesundheitsgefährdende Konzentrationen von Formaldehyd selbst noch nach 30 Jahren in Fertighäusern älterer Generation (verursacht durch Spanplatten) vielfach feststellen mussten.

 

Hätte die zitierte AgBB Anforderung aber generell für VOC  (auch VVOC)  gelten, würde dies bedeuten, dass ab der Neueinstufung als krebserzeugend für Formaldehyd ein wünschenswerter Grenzwert von 10 µg/m³ (= französisches VOC Label, Klasse A+; liegt ohnedies realistischer Weise wesentlich über den üblichen natürlichem Formaldehydgehalt von unbehandeltem Holz) ohnedies bereits festgelegt wäre!

 

Neuregelung ab März 2015 (aktualisiert u.a.  2018):

Aktuelle Version 

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2015_2.pdf

 

Die zu hinterfragende  Ausnahme für Formaldehyd  (wesentlich "freundlichere" Behandlung als die der natürlichen Holzbestandteile "Terpene") ändert sich auch durch die  Neufassung des AgBB Schemas 2015 nicht ausreichend:

 

Obwohl ab 1.4.2015 als Cancerogen der Gruppe 1B (H350) und mutagen 2 (H341) kennzeichnungspflichtig, wurde hier eine bemerkenswerte Ausnahme gemacht:

 

"Formaldehyd: Cancerogene der Gruppen 1a und 1 b dürfen zwar nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nach 3 Tagen nicht mit mehr als 10 µg/m³ sowie nach 28 Tagen nicht mit mehr als 1 µg/m³ emittieren - Formaldehyd inzwischen als Cancerogen der Kategorie 1b eingestuft wird, fällt aber nicht in die Bewertung der Cancerogene. Hier wurde ein NIK-Wert von 100 µg/m³ festgesetzt."

 

Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei dieser „Ausnahme“ nur um eine vorübergehende Positionierung handelt und sich – analog wesentlich anderslautender internationaler Richt- und Grenzwerte für Formaldehyd auch in D bereits mittelfristig wesentlich strengere „Grenzwerte“ für einen nach wie vor sehr relevanten Innenraumschadstoff mit mutagener und krebserzeugender Eigenschaft durchsetzen können. (Siehe auch offensichtlich vergebliche Hoffnung auf besseren Verbraucherschutz: "Die Baubiologen Hamburg")

 

 

 

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Blauer Engel und andere Gütezeichen

1.1      Allgemeine Aussage zu Formaldehyd Grenzwerten bei Bauprodukten

 

Hier findet sich in den meisten Basiskriterien diverser Gütezeichen bereits unter "allgemeinem Stoffverbot", "allgemeinen stofflichen Anforderungen" derzeit noch(!) immer:

ein genereller Ausschluss von Stoffen mit der Einstufung H350 bzw. R45.(Beispiel Blauer Engel für Linoleum: RAL UZ 120 – Kriterien Anhang 1) - dies würde "Formaldehydhaltige Produkte" generell ausschließen.

Offensichtlich wurde hier die Neueinstufung von Formaldehyd noch nicht "realisiert".

Da ein solcher grundsätzlicher Ausschluss gerade für Naturbaustoffe  (vor allem Holz) nicht realistisch und sinnvoll wäre (siehe "natürliches" Formaldehyd) wird hier eine generelle Überarbeitung dieser Richtlinien unumgänglich sein - für den Verbraucher wird dies aber nur nachvollziehbar werden, wenn die als "Ausnahme" zu bezeichnenden Formaldehydgrenzwerte glaubwürdig entsprechend der unbestrittenen grundsätzlichen Toxizität auf ein Mindestmaß (analog natürlichem Formaldehydanteil von Naturprodukten) reduziert werden. 

Eine eventuelle "Interpretation", diese Stoffverbote bei diversen Gütezeichen bezögen sich nur auf "zugesetzte Stoffe" (Formaldehyd wird üblicherweise nicht als Stoff zugesetzt, sondern ist bereits Bestandteil diverser Kleber, Farben Lacke u.a.) erscheint für den Verbraucher gewiss nicht nachvollziehbar - ihn interessiert sicherlich ausschließlich, welche gesundheitsschädlichen Stoffe aus einem Bauprodukt "herauskommen", und nicht deren Herkunft.

 

Auch der beim „Blauen Engel“ genannte neue "erhöhte" Höchstwert für Formaldehyd von 80 µg/m³ (in der RAL UZ-76 für Bau und Möbelplatten ) bis 2016 waren es noch "nur: 60 µg/m³) erscheint angesichts von Formaldehydwerten anderer Gütezeichen und auch beispielsweise der französischen VOC Verordnung, Kennzeichnung A+ (10 µg/m³) für eine Bewerbung als „emissionsarm“ zumindest außerordentlich „großzügig“ – dies vor allem angesichts der EU Neueinstufung von Formaldehyd

 als „krebserzeugend und mutagen 2

Quelle: RAL-UZ 76       bis 2016         ab 2016

 

In der RAL UZ 38 für Möbel wird sogar ein Wert von 0.1 ppm = 120 µg/m³ (!) toleriert:

"Für die Herstellung der Produkte gemäß Abschnitt 2 können Holzwerkstoffe mit dem Umweltzeichen RAL-UZ 76 eingesetzt werden. Sofern die eingesetzten Holzwerkstoffe nicht mit dem Umweltzeichen nach RAL-UZ 76 ausgezeichnet sind, dürfen sie im Rohzustand, d.h. vor einer Bearbeitung oder Beschichtung, eine Ausgleichskonzentration für Formaldehyd von 0,1 ppm im Prüfraum nicht überschreiten."

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Gesundheitliche Auswirkungen

 

Humantoxische Bewertung (Zitate):

Wirkungsmechanismus:

·         Die lokale Reizwirkung, akute und chronische Schädigungen an direkt kontaktierten Geweben und die genotoxischen Eigenschaften werden auf die hohe Reaktivität des Moleküls zurückgeführt [C - 4 / Greim / 2000 S. 1].

·         Bei akuten Intoxikationen kann sich durch schnelle Umsetzung von F. zu Formiat eine metabolische Azidose ausbilden [D – 296 / Pandey / 2000].

·         Die Auslösung der allergischen Reaktionen vom Typ IV wird wahrscheinlich durch Reaktion von F. mit Proteinen der epidermalen Langerhans-Zellen vermittelt [C - 70 / ACGIH / 2001 S. 14].

·         Die im Tierversuch beobachtete Tumorbildung in der Nase wird primär mit der zytotoxischen Wirkung des F. und der hierdurch verursachten Steigerung der Zellproliferation, die mit einer erhöhten Zahl an DNA-Protein-Crosslinks korreliert, in Zusammenhang gebracht. Dieser Mechanismus wird auch für den Menschen als wahrscheinlich angesehen [C - 4 / Greim / 2000 S. 3, 32]. Neben der Typ IV-Reaktion wurden auch allergische Reaktionen vom Typ I (unspezifische IgE-Antikörper) und vom Typ II (F.-spezifische Antikörper) beobachtet. F.-Antikörper fand man bei Patienten, die bei medizinischer i.v.-Behandlung wiederholt Spuren von F. aufnahmen.

Ein Fallbericht beschreibt eine anaphylaktische Reaktion bei einer Person mit Kontaktdermatitis nach parenteralem F.-Kontakt. Aus beruflicher Erfahrung wurde berichtet, dass akute allergische Reaktionen meist durch Exposition über den Luftweg induziert und hauptsächlich an der Gesichtshaut sichtbar werden (periorbitales Ödem), während die chronische Form sich bevorzugt als Ekzem an Händen und Armen manifestiert. [C - 70 / ACGIH / 2001 S. 14]      http://www.noxen.de/publik/12/wirk.html 

Risikogruppen:

·         Asthmatiker

·         Personen mit signifikanten Lungenfunktionsstörungen aufgrund chronischer Lungenerkrankungen

·         Personen mit chronischen Hauterkrankungen oder akuter Dermatitis [C - 24 / NIOSH / S. 2]

·         Personen mit bestehender Sensibilisierung gegenüber F. [C – 140 / NEGCD / Nr. 2003:11 S. 48] 

·         Personen mit geschwächtem Immunsystem

·         Kleinkinder, Schwangere als besondere Risikogruppe

Weiterführende Links:

US Behörden stufen Formaldehyd als krebserzeugend ein

Toxcenter:        Schädigung der Atemorgane (Seite 7)   Kinder extrem empfindlich (Seite 11)


 

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Formaldehyd an Schulen und Kitas

 

 

Bewertung von Formaldehydbelastungen an Schulen

Die vor allem bei Formaldehydproblemen an Schulen, Kitas häufig angeführte "Unterschreitung des "Grenzwertes" von 100 µg/m³ (in vielen Fällen wird von nicht informierten "Gutachtern und Gesundheitsämtern" noch immer von einem inzwischen überholten Richtwert von 124 µg/m³ gesprochen) muss in Zusammenhang gebracht werden, dass dieser Wert als "Kurzzeitwert" zu definieren ist  (WHO) und daher nicht für permanente Belastungen in Klassenzimmern toleriert werden sollte.

Nicht nachvollziehbar sind vielfache "Lösungen" durch verstärktes Lüften bzw.

Bagatellisierungen von Belastungen an Schulen und Kitas - selbst bei Überschreitungen des Richtwertes durch Gutachter wie zum Beispiel öffentliche   Aussagen eines Amtsarztes im Oktober 2016 (!) wie:

 

" Bei leichten Überschreitungen der Grenzwerte wie beispielsweise in der Nieskyer Oberschule sei der Schadstoff in der Raumluft über seinen Geruch wahrnehmbar und könne zu leichten Symptomen wie Kopfschmerzen führen. Krebserregend wirke das Formaldehyd aber erst in höheren Konzentrationen.

 

"Gesundheitliche Spätfolgen durch das Formaldehyd seien nicht zu erwarten, 

es sei auch umstritten, ob allergische Reaktionen auf den Stoff über die Luft ausgelöst werden könnten. (???)

Sicher sei lediglich, dass dies bei Hautkontakt möglich ist." Zitat Sächsische Zeitung, Aussage Amtsarzt des Gesundheitsamts Landkreis Göritz

 

Damit stellt er sehr "eigenmächtig" sämtliche Richtwerte für die Innenraumluft grundsätzlich in Frage.

 

Siehe dazu auch Auflistung von Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas

und

Besondere Dringlichkeit der Sanierung bei Schulen, Kitas, Sportstätten und "Kinderzimmer"

 

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Kennzeichnung von Holzwerkstoffplatten nach Formaldehydgehalt

 F 0

Der Holzwerkstoff wurde mit formaldehydfreien Klebern hergestellt. (Das stattdessen verwendete Bindemittel enthält gebundene Isocyanate; diese werden in der gebundenen Form als ungefährlich angesehen; sie sind jedoch in Produktion und Verarbeitung problematisch)

 E1

Das Material lässt unter festgelegten Bedingungen (s.u.) nicht mehr als 0,1 ppm Formaldehyd in der Raumluft entstehen. (120 µg/m³)

 E2

Das Material lässt unter festgelegten Bedingungen nicht mehr als 1,0 ppm Formaldehyd in der Raumluft entstehen.  (1,2 mg/m³)

 E3

Das Material lässt unter festgelegten Bedingungen nicht mehrals 2,3 ppm Formaldehyd in der Raumluft entstehen (2,3 mg/m³)

 

 E1 Plus

Diskutiert(?) seit 2012 

Grenzwert 80 µg/m³ (entspricht 0,065 ppm) Infos dazu:

Link 1 Link 2  Link 3

Siehe auch "natureplus - Emissionsklassen für Formaldehyd"

Umrechnungstabelle

 

Auch E1 Plus entspräche nicht den Anforderungen der meisten "Gütelabels".

Einen Überblick über die aktuellen Kennzeichnungen (Seite 19) sowie weitere Infos zu Formaldehyd finden Sie in einer Präsentation von Dr. Zwiener auf "wecobis": Formaldehyd in Bauprodukten und der Innenraumluft

Weitere Infos zur Kennzeichnung

Siehe dazu auch Emissionen aus Holz- und Holzwerkstoffen

Etwas strengere Kennzeichnungen als E1 werden inzwischen in Kalifornien,

voraussichtlich ab Dezember 2018 in den USA (CARBII Kennzeichnung) angewandt:

Die dort vorgegebenen Grenzwerte für Formaldehyd-Emissionen sollen als Title VI des US-amerikanischen Toxic Substance Control Act (TSCA) voraussichtlich ab Dezember 2018 in den ganzen USA gelten.

Bei Spanplatten liegen die in CARB II bzw. im TSCA-Title VI unter den Emissionsvorgaben der europäischen E1- Regelung (0,09 ppm), bei MDF gibt es nur geringe Unterschiede. Mehr Infos

Für Laubsperrholz liegt in den USA seit 2018 der Grenzwert bei 0,05 ppm (60 µg/m³).(Quelle)

 

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Formaldehyd aus Klebstoffen

Vor allem in der Vergangenheit waren es fast stets die Verklebungen, die zu erhöhten Formaldehydbelastungen in Holzwerkstoffen führten -

unter den stark belasteten Spanplatten der 70 er Jahre leiden noch heute zahlreiche Besitzer von Fertighäusern aus dieser Zeit.

Mit der Verwendung von PUR Produkten wurde zwar das Formaldehyd- Problem im Wesentlichen gelöst, diskutiert werden dabei aber die ökologischen Nachteile und gesundheitlichen Risiken vor allem bei Verarbeitung (Isocyanate) und späterer Entsorgung, vor allem aber auch im Brandfall.

 

Verwirrend für den Verbraucher die Fülle von "Kurzbezeichnungen" der unterschiedlichen Klebesysteme- nachfolgend einige Beispiele:

PUR        Polyurethan

Verarbeitung erfolgt unter anderem  mit Isocyanaten im Härter ("formaldehydfreie" Verklebungen, es verbleibt nur das "natürliche Formaldehyd des Holzes))

 

MF          Melamin-Formaldehyd- Leim

MUF        Melamin-Harnstoff- Formaldehyd (Melamin-Urea-Phenol-Formaldehyd)

MUPF     Melamin-Harnstoff-Phenol/Formaldehyd

UF           Harnstoff-Formaldehyd-Leim

MU         laut Herstelleraussage(!) ohne freiem Formaldehyd, hoher Anteil an Ameisensäure im Härter (bis zu 20 %)

 

Die tatsächlichen Emissionswerte der unterschiedlichen Leime werden grundsätzlich ebenso wie etwas aussagekräftiger stoffliche Informationen von den Herstellern nicht weitergegeben – die Aussagen in den technischen Unterlagen sind stets so Aussage- arm, dass man daraus keine stofflichen Bewertungen im Hinblick auf gesundheitliche Verträglichkeit nach unseren Kriterien ableiten kann.

 

MU ist eine „Errungenschaft“ von Akzo Nobel.

Dieser Chemiekonzern verweigert uns ebenso wie beispielsweise der Henkel- Konzern (Pattex, Ponal und andere) und BASF (z.B. PCI) grundsätzlich Emissionswerte (auch für Farben, Lacke zahlreicher Tochterfirmen…) -

erhältlich sind lediglich sogenannte "Sicherheitsdatenblätter" (für den Verarbeiter) und technische Merkblätter.

 

Für eine Bewertung von Holzwerkstoffen können wir daher nur auf die ebenfalls nur sehr schwer erhältlichen Emissionsprüfberichte der Holzwerkstoffhersteller zurückgreifen, und können nicht Bewertungen an Hand benannter Verklebungen durchführen.

 

Einige stoffliche Aussagen zu "definierten" Bestandteilen der Kleber:

Melamin

Ausgangsstoff für Melaminharze

CAS: 108-78-1

Aminoverbindung, gesundheitlich vermutlich nicht relevant

Gestis Stoffdatenbank 

 

Phenol

auch Karbolsäure

unter anderem Zwischenprodukt zur Herstellung diverser Kunststoffe, Kleber…

CAS: 108-95-2

Gefahrenhinweise - H-Sätze:

H301+H311+H331: Giftig bei Verschlucken, bei Hautkontakt oder bei Einatmen.
H314: Verursacht schwere Verätzungen der Haut und schwere Augenschäden.
H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen.
H373: Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.
H411: Giftig für Wasserorganismen, mit langfristiger Wirkung.

Gestis Stoffdatenbank

 

Urea

Harnstoff

CAS: 57-13-6

Harnstoffderivat, gesundheitlich vermutlich nicht relevant

 

Gestis Stoffdatenbank

 

Formaldehyd 

 

Allgemeine Infos zu PUR Produkten

 

Weitere Infos zu Klebesystem für Holzwerkstoffen

 

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"Natürliches Formaldehyd"

Auch unbehandeltes "Naturholz" emittiert geringe Mengen von Formaldehyd, die allerdings in der Regel aus gesundheitlicher Bewertung nicht für das Raumklima als relevant betrachtet werden.

Zitat:

 

"Die nachfolgende Auflistung zeigt die Formaldehydabgabe von natürlich gewachsenem Holz- die Emissionswerte sind bei allen Holzarten derart gering, dass sie für die Belastung von Innenräumen vernachlässigt werden können. (Werte liegen im ppb Bereich: 1 ppb = 0,001 ppm. E1 Richtwert im Vergleich: 0,1 ppm!      

 

Die in der Literatur (1) angegebenen Werte für Formaldehyd-Abgabe von natürlich gewachsenem Holz in der Prüfkammer sind nach DIN V ENV 717-1 zwischen 0,009 ppm bei Eiche und bis 0,002 bei Buche; Douglasie, Fichte und Kiefer liefern Werte zwischen 0,003 und 0,004 ppm."

1) Meyer, B. und Boehme, C. 1994: Formaldehyd-Abgabe von natürlich gewachsenem Holz. Holz-Zentralblatt 120, 1969ff    Quelle)

 

Quelle  

Seite 17 von "Holzwerkstoffe in Innenräumen" (technische Dokumentation der LIGNUM)

Siehe auch: Formaldehyd Emission from solid wood

 

 

 

Kritische Raumbelastungen 

 

entstehen vor allem durch den Einsatz von formaldehydhaltigen Klebern und Lacken -  seit vielen Jahren fordert natureplus auf Grund der Einstufung als "krebserzeugend" bereits strengere Grenzwerte für Formaldehyd. (Pressedienst).

 

Aussagen und Gütezeichen beispielsweise zu vollkommen "formaldehydfreien" Holzprodukten sind daher grundsätzlich sehr kritisch zu hinterfragen. (Richtig wäre: "formaldehydfrei verleimt").

 

 

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26.07.2019

Gerichtsurteil zu VOC Emissionen aus Holzwerkstoffen

Ein scheinbarer Sieg für die OSB Platten Hersteller führt zu erhöhter "Unsicherheit" bei Architekten.

Mehr zum Urteil und den Folgen

 

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11.07.2019

Gericht der EU (EuG) entscheidet:

Bisphenol A bleibt "besonders besorgniserregender Stoff" (Pressebericht).

Damit schmettert er eine Klage des mächtigen Industieverbands "Plastics Europe" ab!

Immer wieder finden wir Weichmacher auch in Schulen, Kitas und in Bauprodukten - dennoch verzichten die meisten "Gütezeichen" für Bauprodukte und auch Gebäudezertifikate auf zwingende, glaubhafte diesbezüglich Untersuchungen  und geben sich mit "Herstellererklärungen" zufrieden.

 

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25.06.2019

ARD Beitrag zu Polystyrol Fassaden

"Wie sicher sind gedämmte Häuser?"

Mehr Infos zum Thema

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12.06.2019

Meilenstein bei der "gesundheitlichen" Gebäudebewertung

Das VDB Gebäudezertifikat stellt die bisher strengsten Anforderungen an ein "gesundheiltiche Gebäudebewertung"!

Mehr Infos

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31.05.2019

Los Angeles klagt Monsanto wegen Spätfolgen von PCB

Pressebericht

Trotz der sehr "angsteinflössenden, bedenklichen"  "Kritikerliste des Konzerns"

vertreten wir offen die Ansicht, dass auch in Deutschland die Behörden Sanierkosten von PCB belasteten Schulen und Kitas bei den "Verursachern" einklagen sollten (Verursacherprinzip), statt Kinder und Lehrer oft jahrelang (meist sogar mit  "fachlicher" Unterstützung von Gesundheitsämtern) gesundheitlichen Risiken auszusetzen (Beispiele München, Esslingen), und das teilweise sogar krebserregende Gift PCB (dioxinähnliche PCBS) zu verharmlosen.

Auflistung PCB belasteter Schulen und Kitas allein aus den letzten Jahren.

Damit würde die Industrie gezwungen, zumindest für neue "Produkte" endlich das europäische Präventionsgesetz anzuwenden - zuerst Unbedenklichkeit "glaubhaft" (siehe: "gekaufte Wissenschaft") nachzuweisen - und erst dann Produkte zu verkaufen.

 

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30.05.2019

ACHTUNG

Neue Kennzeichnungen auch von Umwelterkrankungen durch WHO/ DIMDI ICD 1019

DIMDI WHO NEUE KENNZEICHNUNG


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23.05.2019

SWR - TV Bericht

 "Zur Sache - PCB– die unterschätzte Gefahr"

Berichtet wird über PCB Problemen in Ludwigsburg, in Esslingen und an der technischen Universität in Tübingen – das Landesgesundheitsamt ignoriert erneut die PCB118 Werte und behauptet "es besteht keine akute Gesundheitsgefahr" und "die Nutzung der Räume für einen begrenzten Zeitraum" ist aus toxikologischer Sicht unbedenklich.

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14.05.2019

ZDF- Leben ohne Power

hervorragende Dokumentation zum Chronischen Fatigue Syndrom (CFS).

Wichtigste Aussage: CFS ist keine psychische Krankheit, sie kann auch durch Umweltgifte mitverursacht, auf jeden Fall aber auch verstärkt werden.

Link zum Film (bis 13.06.2020 verfügbar)

Mehr Infos zu CFS

 

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19.03.2019

BfR bestätigt: Strahlenbelastung durch 5G muss erst untersucht werden!

Spät aber doch -

erstmals bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz die beisher nicht ausreichende Erforschung der gesundheiltichen Auswikrungen der neuen "Kommunikationstrechnologie" 5G.

Mehr Infos zum Pressebericiht

 

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08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

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02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

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17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

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01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

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11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

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03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

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02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

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06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

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30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

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28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

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23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

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19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

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11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

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10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

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04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

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27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

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AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

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Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

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25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

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08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

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28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

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14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

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06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

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31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

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16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

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09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

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03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

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04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

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28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

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08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

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28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

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26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

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Übersicht

26.07.2019 "OSB Urteil"

11.07.2019 Bisphenol A bleibt besorgniserregend

25.06.2019 Polystyrol- wie sicher?

12.06.2019 VDB Zertifikat

31.05.2019 Monsanto PCB Klage

30.05.2019 Neue Kennzeichnungen von Krankheiten WHO-DIMDI

23.05.2019 Esslingen TV Bericht

14.05.2019 CFS ZDF

19.03.2019 BfR bestätigt Forschungsbedarf

08.02.2019 Biozide in Fassade 

02.02.2019 "Freie Wähler" - mehr Anerkennung für "Umwelterkrankte"

17.01.2019 Baustoffverband gegen mehr Transparenz? 

01.01.2019 TRGS 504 Staub am Arbeitsplatz

11.12.2018 Neue EU Grenzwerte für Arbeitstplatz

02.12.2018 IBN OSB-Platten

06.11.2018 Schadstoffe in Teppichen

30.10.2018 Frankreich - Mißgeburten

28.10.2018 Reach - Dieselgate

23.10. 2018 Schadstoffe in Kita Stade

19.10.2018 Radon in Schulen Sachsen

11.10.2018 Krebserzeugende Stoffe

10.10. 2018 Elektrosmogurteil Frankreich

Radon in Schulen

Oktober Formaldehyd neue Bewertung!

Rückruf Spanplatten

27.09.2018 Duftstoffe freie Wähler

25.09.2018 Bayerische Staatssregierung definiert MCS 

08.08.2018 AGBB Richtlinien 2018

28.07.2018 Wahlstedt Kita

14.06.2018 Blauer Engel Logo

06.06.2018 PCB in Hilden

31.05.2018 Urteil Schule München

16.05.2018 Krank durch vergiftete Wohnung

09.05.2018 Skandalöses Gerichtsurteil

03.05.2108 Galileo berichtet über EHS

04.04.2018 PCB an Freiburger PH

28.03.2018 Albtraum Haus

08.03.2018 Odysso

28.02.2018 Blauer Engel Konservierungsstoff

26.02.2018 Schulmöbel

25.01.2018 Landtagssitzung Funkwasserzähler

 

  

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