Woolit - Sonderabfall in Ziegeln und anderen Baustoffen?

 

Diskussion um Stäube und Fasern und "umweltfreundliche Entsorgung von Sonderabfall"

 

Aktuell:

Pressebericht 1 

1.06.2016: Vorerst kein Schadenersatz für Woolrec bzgl. Klage gegen behördliche Betriebsstillegung - derzeit kein Geschäftsführer mehr?

Pressebericht 2

01.06.2016 Woolrec scheitert im ersten Anlauf

 

Schadenersatzansprüche für Hausbesitzer und weitere Rechtsfragen

 

Angriff auf Pressefreiheit?

Medienrückblick 2012 bis 2015

Nachfolgefirma in Mannheim?

Reaktionen von Herstellern 

 

Im Anschluss an einige vielbeachtete, mehrmals wiederholte  TV Sendungen (HR, ARD) und zahlreicher kritischer Medienberichte häuften sich bei uns die Anfragen besorgter Bauherren bezüglich gesundheitlicher Risiken nach dem Einsatz von Produkten, die in diesen Berichten erwähnt worden sind.

Aus diesem Grunde hatten wir - durchgängig öffentlich zugängige Informationen- auf unserer Homepage zusammengestellt, ohne dazu entsprechende eigene Bewertungen durchzuführen.

Vielmehr haben wir zahlreiche beteiligte Firmen zu Stellungnahmen eingeladen - dieses Angebot halten wir nach wie vor aufrecht.

 

Dennoch wurden wir zur Unterlassung von Aussagen aufgefordert und prüfen derzeit die "Berechtigung" dieser Aufforderung im Detail. 

 

Nachdem aktuell Gerichtsverfahren der ehemaligen Initiatoren von Woolit gegen Medien und Anrainer auch zumindest bezüglich einiger der beklagten Aussagen (Klagen gegen bayerischer Rundfunk, hessischer Rundfunk; 15.10.2015 Landgericht Hamburg mit Bescheiden - derzeit - Nov.2015- noch nicht von allen als rechtsgültig anerkannt) zu einstweiligen Verfügungen führten, haben wir vorübergehend zur Bearbeitung  

unsere diesbezügliche sehr umfassende Informationssammlung inclusive der "Gegendarstellungen" ausgesetzt, um eine erneute gewissenhafte Prüfung der Pressemeldungen durchzuführen  und "als eindeutig unrichtig gemeldete Beiträge" gegebenenfalls zu streichen.

Unsere Einladung zur entsprechenden weiteren Diskussion bleibt aber davon unbeeinflusst,

da uns noch immer Anfragen besorgter Bauherren erreichen.

 

Unkommentiert unsererseits stellen wir aber weiterhin die entsprechenden Fernseh-und Presseberichte, sofern von den Homepagebetreibern noch nicht aus dem Netz genommen zur Verfügung - weisen aber daraufhin, dass wir keine Haftung für die Richtigkeit der unter diesen Links gemachten Aussagen übernehmen. (Siehe auch unseren diesbezüglichen Disclaimer). Wir gehen davon aus, dass angesichts der laufenden Verfahren unrichtige Meldungen ohnedies aus dem Netz genommen werden.

Diesbezüglich verifizierte Aussagen werden wir, soferne gewünscht,  gerne hier einstellen.

 

 

"Angemahnt aus unserer bisherigen Homepage (bis 10.11.2015)" wurden Zitate aus:

1) "Millionen belastete Ziegelsteine in Wohnhäusern verbaut" (Aussagen zu den Gutachten)

Stellungnahme von Gutachter und selbst Mitentwickler (Eigenzitat!)  (Interessenskonflikt?)

 

2) Aussagen zu angeblich "vorher angekündigten" Kontrollen

"Woolrec wird zum Sprengsatz"

 

3) lt. Woolrec: Falsch-Aussagen in einem Branchenverzeichnis zur Firma Glasstec: gerichtlich zu klären wäre, aus welcher Quelle dieses Branchenverzeichnis diese "Falsch"Aussagen bezog:

Quelle: Branchenverzeichnis Braunfels  (noch im November 2015 abrufbar)

 

4) sowie Zitate aus dem Onlinemagazin Hogn:

Umweltskandal? Hat Knauf AMF krebserregende Stoffe verarbeitet? (gegen das Magazin gab es ebenfalls eine einstweilige Verfügung vom Oktober 2015, dieser Link wurde entfernt, ähnliche Texte finden sich noch hier).

 

 

Auch wir haben unsere  eigenen "Zitate" zu diesen Berichten auf Grund eines Anwaltschreibens daher herausgenommen und beschränken uns auf die Verlinkung zu den Originalberichten, für deren Richtigkeit wir auch laut unseres Disclaimers keine Haftung übernehmen können.

 

Anfrage an die Staatregierung bezüglich Maßnahmen zum Schutz der Verbraucher

Immerhin gab es offensichtlich eine Reaktion von Knauf AMF:

 

„Laut aktueller Pressemitteilung der Regierung von Niederbayern scheint sich jetzt zu bestätigen, dass bei Knauf AMF künstliche Mineralfasern in Deckenplatten verarbeitet wurden, die in ihrer Zusammensetzung nicht den RAL Prüf- und Gütebestimmungen entsprachen, wie Grünen-MdL Steinberger in der Meldung an die Medien mitteilt: „Immer wieder müssen wir feststellen, dass das staatliche Kontrollsystem oft versagt, viel zu lasch und zu langsam reagiertQuelle

Presseaussendung der Gewerbeaufsicht Niederbayern - "eine Information der zuständigen Staatsanwaltschaft läuft"

Knauf AMF bringt bestimmte Deckenplatten nicht mehr in den Handel

 

Schnell vergessen:

Der damalige Bundesumweltminister Sigmar Gabriel stellte über 370.000 Euro an Förderung für das Woolrec System zur Verfügung -

"Hessisches Unternehmen erhält für neues Verfahren Gelder aus dem Umweltinnovationsprogramm"

auf der Homepage des Umweltministeriums ist dieses "Piltoprojekt" inzwischen allerdings nicht mehr zu finden.

 

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Schadenersatzansprüche für Hausbesitzer

 

 

Zahlreiche Fragen zur Haftung von Hersteller, Händlern wie z.B. Schadenersatzansprüche für Hauseigentümer  beantwortet "Edificia".

 

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Angriff auf Pressefreiheit?

20. 08.2015

Woolrec: RP Gießen lässt Hessischen Rundfunk abmahnen

(1: Pressebericht Frankfurter Rundschau) (2: Pressemeldung Umweltruf- Europaticker)

Wegen seiner kritischen Berichterstattung zu den Auseinandersetzungen  um die Recyclingfirma Woolrec aus Braunfels-Tiefenbach (Lahn-Dill-Kreis) hat das RP Gießen dem Hessischen Rundfunk juristische Schritte angedroht. Der Sender soll die entsprechenden Beiträge nicht weiter verbreiten.

Noch im Mai 2015 wurden die Berichterstattetr für ihre investigative Berichterstattung zu Woolrec international ausgezeichnet -

Der „Hessenreporter“ mit dem Titel „Die Recycling-Lüge“ von Jacqueline Paus und Kamil Taylan ist am Donnerstagabend (21.05.2015) mit dem renommierten Prix CIRCOM in der Kategorie „Investigativer Journalismus“ ausgezeichnet worden. Die Auszeichnung ist mit 2.000 Euro dotiert, verliehen wurde der Preis während einer festlichen Gala im irischen Dundalk im Rahmen der CIRCOM-Jahrestagung. CIRCOM Regional ist ein Zusammenschluss von 378 Fernsehsendern aus 38 europäischen Ländern.Pressemitteilung

 

offensichtlich haben sie mit der hervorragenden Berichterstattung - siehe auch"Fernnsehberichte" damit aber "mächtige Kreise" gestört.

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Medienrückblick 2012 bis 2015

1.) Ruhr Nachrichten (12.06.2012) "Gelagertes Woolit wurde falsch hergestellt"  

2.  Wetzlarer Neue Zeitung (19.06.2012): Woolrec-Gutachter gerät in den Focus der Ermittler

3.  Ruhr Nachrichten (19.07.2012): "Woolit liegt weiterhin auf Ziegeleigelände"

4.  Frankfurter Neue Presse (28.09.2012): "Gift im Ort?"

5.  Mittelhessen (28.09.2012): Dioxin Fund schockt Ort

6.  Mittelhessen (11.10.2102: "Woolrec Verfahren ist ein Skandal"

7.    Frankfurter Rundschau (19.10.2013): "Behörde: Woolrec ist skrupellos"

8.    Frankfurter Allgemeine Zeitung (20.10.2012): "Das Patentrezept"

9.  Ruhr Nachrichten (22.10.2012) "Giftiger Müll soll bald abtransportiert werden"

10.Ruhr Nachrichten (17.12.2012) "LKW bringt Woolit auf Dortmundes Deponie"

11. Wetzlarer Neue Zeitung (30.08.2013): "Giftiger Streit um den Störfall"

12.  Frankfurter Rundschau (05.02.2013): "Genauer hinsehen"

13.  Wetzlarer Neue Zeitung (05.02.2013): "Kein Wunder, dass die Gerüchteküche kocht"

14.  ARD Mittagsmagazin (22.10.2013): "Woolrec und das Krebsrisiko"

15. Wetzlarer Neue Zeitung (25.02.2014) "Beißender Gestank um Tiefenbach"     

16.  HR defacto (30.03.2014): Neue schockierende Erkenntnisse im Woolrec-Skandal: "Naiv oder mit Vorsatz - Verantwortliche Behörde lässt Umweltverseuchung zu"

17.  Wetzlarer Neue Zeitung (21.01.2015): "Woolrec:Die Fristen laufen"

18.  Frankfurter Rundschau (03.04.2014): "Wieder Ärger um Skandalfirma Woolrec"

19. Wetzlarer Neue Zeitung (15.04.2015) "Ein LKW voller Woolrec-Akten" 

20. Wetzlarer Neue Zeitung (02.06.2015) "Tiefenbacher werden auf Gift untersucht"

21.  Mannheimer Morgen (06.06.2014): "Wütende Bürger-Proteste gegen Isorec"

22. Ruhr Nachrichten (28.07.2015): "Nach ARD Bericht: Irritationen um Olfener Ziegel"

23. Hessenschau (28.07.2015): "SPD setzt Ministerin Ultimatum im Ziegel Skandal"

24. Ruhr Nachrichten (03.08.2015): "Olfener Ziegel: Bürgermeister fordert Aufklärung"    siehe dazu auch: Politik und Medien   (In einer Stellungnahme des Landes NRW wurde festgestellt:  "Über Langzeitwirkungen können mangels dazu notwendiger Daten und Informationen keine belastbaren Aussagen gemacht werden" .

Bereits im Februar 2012 ergaben Untersuchungen des Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz NRW:

 "Die im Woolit® vorhandenen Fasern der vom LANUV untersuchten Proben vom 28.02.2012 sind aufgrund ihrer Zusammensetzung zu einem größeren Anteil in die Kategorie 2 („Krebserzeugend“) und zu einem geringeren in die Klasse 3 („Verdacht auf krebserzeugende Wirkung“) einzustufen. Es können zwar auch neuere Fasern vorhanden sein, der überwiegende Hauptanteil in den untersuchten Proben bestand jedoch offenbar aus alten, schwer abbaubaren KMF. 

 

Die Faserstruktur des Woolit® wird beim Brennen der Ziegel (950 °C) nicht vollständig zerstört. So sind auf der Oberfläche der Ziegelsteine, wie auch im Inneren Fasern vorhanden, deren Freisetzung z.B. beim Schneiden der Steine nicht ausgeschlossen werden kann." Untersuchungsbericht 

Worldtimes online (05.8.2015):  "Millionen verbaute Ziegel krebserregend und mit Schwermetallen belastet"

26.  Frankfurter Rundschau (20.08.2015) "Behörde geht gegen HR vor"

27.  Frankfurter Rundschau (20.08.2015) "SPD sieht Einfluß auf Rundfunk"

Weitere Pressemeldungen:

 

Umweltruf 2015

 

 

Fernsehberichte zu Woolrec und Chronik

22.10.2012 Woolrec und das Krebsrisiko

04.02.2013 Woolrec schließt Werk in Braunfels 

26.10.2014 Erneute Zweifel an Kontrollbehörde - Immer noch Gefahrstoffe bei Woolrec?

06.03.2015 hessenreporter: Die Recycling Lüge

01.08.2015 Kebsrisiko: Woolrec Woolit - Giftmüll für den Wohnungsbau 

 

Befremdlich in diesem Zusammenhang eine Pressemeldung des Umweltministeriums aus 2009: 

 

 

Recycling gefährlicher Mineralfasern wird effizienter und günstiger

Hessisches Unternehmen erhält für neues Verfahren Gelder aus dem Umweltinnovationsprogramm

Noch 2009 stellte der damalige 

Bundesumweltminister Sigmar Gabriel über 370.000 Euro aus dem Umweltinnovationsprogramm für ein Pilotprojekt der Woolrec GmbH aus Braunfels (Hessen) zur Verfügung. Pressebericht

 

____________________________________

 

Chronologische Auflistung der gesamten Auseinandersetzungen um Woolrec aus Sicht der Anrainer (IG Tiefenbach)

 

 

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Nachfolgefirma in Mannheim?

Beunruhigt zeigen sich inzwischen auch Anrainer der Firma Isorec in Mannheim-Rheinau, welche mit erworbenen Maschinen von Woolrec ebenfalls Mineralwolle "recyceln" möchte und der zwischenzeitlich die Betriebsgenehmigung erteilt worden ist! (12.4.2015 Meldung)

"Die isorec GmbH will mittels eines einzigartigen Verfahrens bislang deponierte Mineralwolle einer stofflichen Verwertung zuführen und damit zur Schonung von wertvollen Ressourcen sowie knappem Deponieraum beitragen. http://www.isorec.de/  Homepagetext noch Anfang 2015  - NEU:

 

"Die isorec GmbH ist das einzige Entsorgungsunternehmen, welches Künstliche Mineralfasern (KMF) stofflich verwertet und somit wieder in den Produktionskreislauf zurückführt. Dadurch werden wertvolle Resourcen und beschränkter Deponieraum geschont."  

          ( Homepage aktuell am 5.8.2015:  http://www.isorec.de/1_die_firma.html  es stellt sich die Frage, in welchen Produkten diese Stoffe zukünftig eingesetzt werden sollen?)

 

EGGBI lehnt grundsätzlich Recyclingprodukte (soferne sie nicht wirklich nur aus "unbenutzten" produktionsbezogenen eigenen "Resten" der Hersteller stammen) im Wohnungsbau ab (siehe auch "Recycling von Bauprodukten" ), da die jeweiligen Basis-(Alt-) Stoffe sich von Charge zu Charge unterscheiden können und somit auch "Prüfberichte" nur eine Momentaufnahme darstellen können - die nächste Charge möglicherweise bereits stark mit Schadstoffen belastet sein kann(!). Bezüglich Künstlicher Mineralfaser  (KMF) weist zwischenzeitlich auch das  bayerische Landesamt für Umwelt darauf:

Dazu eine Aussage des Bayerischen Umweltames:

 

"Nach Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist die Verwertung der Beseitigung grundsätzlich vorzuziehen, Abfälle sind dann vorrangig stofflich zu verwerten. 

 

Aktuell gibt es für die KMF jedoch kein Verwertungsverfahren!" www.abfallratgeber.bayern.de/publikationen/doc/infoblaetter/kmf.pdf 

 

Die Frankfurter Rundschau schrieb am  20.2.14 unter dem Titel: "Ein Nachfolger für Woolrec":

"Die umstrittene Recycling-Firma Woolrec aus Braunfels- Tiefenbach (Lahn-Dill-Kreis) bekommt offenbar einen Nachfolger. Wie der Geschäftsführer des Unternehmens, Heinz-Dieter Schütze-Nolting, der Frankfurter Rundschau bestätigte, wurde der gesamte Woolrec-Maschinenpark für rund 600 000 Euro an die Isorec GmbH verkauft."http://www.genios.de/presse-archiv/artikel/FR/20140220/ein-nachfolger-fuer-woolrec/fr_FRDA_2E01B430A05AEB163000.html

Link zu Bericht vom 12.9.2014

Auch hier formiert sich zwischenzeitlich, nicht völlig unbegründet gerade angesichts der unterschiedlichen Hompageaussagen zum "Rohstoff", ein massiver Widerstand in der Bevölkerung. Noch 2013 hieß es auf der Firmenwebsite

"die "Isorec GmbH ist das einzige Entsorgungs(!)- unternehmen, weches Künstliche MIneralfasern (KMF)

aus Bau Abfällen (!)

stofflich verwertet und somit wieder in den Produktionskreislauf zurückführt! "    (Für Woolrec-Geschädigte klingt dies sehr vertraut).

Pressebericht 13.03.2015 zur "Genehmigung"

Pressebericht vom 28.7.2015

Interessant ist auch hier wieder, von wem die in der Pressemeldung vom 28.07.2015 zitierten  Gutachten stammen, die eine Gesundheitsgefährdung vollkommen ausschließen! Die Bevölkerung rund um das Woolrec Gelänge hat zu industriefreundlichen "Gutachten" eigene Erfahrungen! Ein bekanntes "Taktieren"  mit der Einhaltung sogenannter (umstrittender!)Grenzwerte ist der Bevölkerung kaum zumutbar.

Hinweis:

Die chemischen Analysen der von Isorec verwendete Fasern wurden am Fraunhofer ISC in Würzburg erstellt - jenes Institut, für das auch der Woolit Gutachter - auch noch nach der Anklageerhebung im Falle Woolit  (12/2014)   zumindest bis Februar 2015 "tätig" war 

 

Stadt Mannheim- Fragen zum Genehmigungsverfahren 

 

 

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Reaktionen von Herstellern

Die "Hessenschau"  berichtete bereits am 29.07.2015 von Reaktionen einzelner Hersteller auf den ARD Bericht vom 27.7.2015 - ("Ziegeleien sehen keine Gefahr")

Im Anschluss an den ARD Bericht vom 27.7., der unter anderem  "Ziegel" generell als möglicherweisen betroffen dargestellt hat, haben aber auch wir uns um Stellungnahmen von Herstellern bemüht; dabei können wir bereits einige Antworten auflisten:

 

Die Firma Schlagmann (Poroton) 

beweist uns seit Jahren mittels standort-zuordenbaren Prüfberichten die gesundheitliche Unbedenklichkeit des von uns empfohlenen Poroton Ziegel aus dem Porduktionsstandort Schlagmann  und verzichtet grundsätzlich auf den Einsatz von "schadtstoffbelasteten" und "faserbelastenden"  Recyclingprodukten und "gesundheitskritischen" Zuschlägen wie Woolit.  

Wir empfehlen daher auch bereits seit Jahren Poroton der Firma Schlagmann (incl. des perlitegefüllten - ebenfalls schadstoffgeprüften Dämmziegels T7, T8, T9..)

 

Ziegelwerk Lücking

(Stellungnahme vom 29.07.2015)

"Das Woolit Material ist in jedem Fall fest mit der keramischen Matrix verschmolzen. Beim Schleifen, Bohren oder anderen Nachbehandlungen der Ziegel kann es demnach zu keiner Faserexposition kmmen." 

Dem entgegen steht die

1) Aussage des Landesamtes für Natur, Umwelt und verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen mit den Aussagen:

"Die Faserstruktur des Woolit® wird beim Brennen der Ziegel (950 °C) nicht vollständig zerstört. So sind auf der Oberfläche der Ziegelsteine, wie auch im Inneren Fasern vorhanden, deren Freisetzung z.B. beim Schneiden der Steine nicht ausgeschlossen werden kann."

dazu kommt dein Zitat aus dem Sicherheitdatenblatt zu den Woolit-Fasern:

"Das vorliegende Sicherheitdatenblatt des Materials weist für Woolit® folgende mögliche Gefährdungen aus:

 Carc. Cat. 3, Krebserzeugend

 R40 (Verdacht auf krebserzeugende Wirkung)

 Xi (Reizend)

 R38 (reizt die Haut)" 

(Quelle)

2) Das Gutachten der Firma Wartig, das ausdrücklich feststellt, dass eine Freisetzung von Fasern aus den Ziegeln bei der Bearbeitung  nicht(!) vollständig auszuschließen ist. (Quelle)

Bei den zitierten vorgelegten zahlreichen Gutachten handelt es sich offenbar um die unzähligen vom "Produkt-Mitentwickler" selbst erstellten - und von (nur?) blauäugigen Politikern zumindest(!) gerne anerkannten Gutachten. (Siehe Anhang in der Anfragebeantwortung des Umweltministeriums)

Keine Aussage findet sich  in der Stellungnahme auch zur Frage der Schwermetallbelastung durch Woolit (schwermetallhaltige Abfölle aus den eingesetzten  Abfällen der Emaille-Industrie) bzw. somit auch beim Ziegel.  Hier bleibt aus unserer Sicht noch Klärungsbedarf.  

 

Wienerberger

Hinweis zur im Bericht erwähnten Firma Wienerberger  (Ziegel): Das damals zugelassene Produkte Woolit mit allen behördlichen Genehmigungen(!) wurde nur  an zwei Standorten über kurze Zeit (zuletzt 2008) eingesetzt - (Stellungnahme Wienerberger) - der Großteil der Wienerberger Ziegelein war und ist nicht betroffen. Hier fanden wir zumindest eine sehr offene Kommunikation!

Die zietierten Prüfzeugnisse können wir allerdings in dieser Form nicht bewerten - da sie einerseits nicht für die einzelnen Standorte erstellt sind  (eco Institut) - andererseits teilweise mit Gütezeichen mit grundsätzlich nicht nachvollziehbaren Emissionsprüfergebnissen (IBR) argumentiert wird.

Abzuleiten ist aus der Tatsache, dass in großen Konzernen einzelne Produktionsstätten  bei gleicher Produktbezeichnung sich beim Produkt selbst durchaus  unterscheiden können  auch eine Bestätigung der EGGBI Richtlinie,

grundsätzlich nicht Hersteller, sondern nur namentlich Produkte mit Herstellungsort-zuordenbaren Prüfzeugnissen zu empfehlen.

Fa. JUWÖ

Hier liegt eine Stellungnahme des Landesamtes für Umwelt Rheinland Pfalz als "Zulassungsbehörde für den "Woolit" Ziegel vor: LINK

Dabei wurde sogar  ein "Gutachten" (?) beigefügt - allerdings ohne Namensangabe des Prüfinstitutes bzw. Prüfers! Bedauerlich mit wie wenig Transparenz hier ein Landesamt für Umwelt mit den Verbrauchern umgeht! Auf der Homepage des herstellers konnten wir keinerlei Stellungnahme zum ARD Bericht, in dem die Firma namentlich erwähnt worden ist, finden.

 

UNIPOR 

Unipor stellt fest, selbst keine Ziegel herzustellen und verspricht weine erweiterte Stellungnahme; vorerst:

"Die Unipor-Gruppe stellt Ziegel nicht selbst her, sondern unterstützt ihre Mitglieder in den Bereichen "Forschung & Entwicklung" sowie "Marketing-Kommunikation". Produktion und Vertrieb obliegen den einzelnen Mitglieds-Ziegelwerken und deren Eigentümern. Dennoch haben auch wir sämtliche an uns gerichteten Anfragen infolge der von Ihnen angesprochenen Reportagen mit Sorgfalt bearbeitet und den individuellen Fragestellungen Rechnung getragen. Die Ziegelwerke Lücking und Hüning waren ehemals Mitglied der Unipor-Gruppe und haben bekanntermaßen Woolit eingesetzt. In welchem Umfang entzieht sich unserer Kenntnis.

Sämtliche Ziegelwerke, die aktuell Mitglied bei Unipor sind (siehe Unipor-Homepage), haben auf unsere Anfrage bestätigt, dass sie zu keinem Zeitpunkt Woolit oder andere Produkte der Firmen Woolrec, Glassrec oder Isorec eingesetzt haben.

Für die Herstellung der wärmedämmenden Ziegel der Marke Unipor, die mit mineralischer Coriso-Füllung versehen sind, werden ausschließlich Mineralwollen (Note Q) aus der Produktion von namhaften Herstellern verwendet, die güteüberwacht sind und das RAL Zeichen tragen."

Die im TV Bericht benannten Firmen Hüning und Lücking (Unipor Gründungsmitglied?) finden sich zwischenzeitlich nicht mehr auf der Mitgliederliste von Unipor.

Eine Stellungnahme des Unipor Partner Leipfinger Bader liegt uns inzwischen vor:

 

Leipfinger Bader

bestätigt, Woolit nie eingesetzt zu haben - auch hier fehlen uns aber glaubwürdige Prüfberichte zur allgemeinen gesundheitlichen Unbedenklichkeit unter anderem der eingesetzten Mineralfasern. (Antwort Leipfinger-Bader)

 

Die Berufung auf diverse Güteüberwachungen ohne eigentlichen Prüfberichten erscheint gerade angesichts der Vorgänge um Woolit und Woolit-Partner für Empfehlungen unsererseits (angesichts unserer besonders sensitiven Klientel) sicherlich nicht mehr ausreichend.

 

Fachverband Ziegelindustrie Nord

In einer Stellungnahme wird darauf hingeweisen, dass Woolit nur in "Hintermauerziegeln" eingesetzt wurde und nicht in Vormauerziegeln und Klinker.....

Zum Einsatz von Woolit in Hintermauerziegeln gibt es keine Aussage.

Ziegelwerk Bellenberg

erklärt, niemals Woolit eingesetzt zu haben.

 

 

Von der

Firma Knauf (AMF) 

erfuhren wir, dass seitens Knauf die im Bericht zitierte Prüfmethode in Frage gestellt wird- vor allem aber, dass  Woolit nie eingesetzt worden ist - wir erhielten trotz unserer Bitte aber keine generellen Schadstoff- Prüfberichte bzw. auch Prüfberichte  mittels "anerkannter" Prüfmethoden bzgl. des zitierten Einsatzes von nicht  krebserzeugenden Fasern in der Deckenplatte. (Antwort Fa. Knauf)

das sagt die Politik 17.08.2015

Pressebericht 24.09.2015

 

AMF weist Vorwürfe zurück ("Am späten Nachmittag betonte dann Knauf-AMF-Geschäftsführer Karl Wenig in einem Gespräch mit der Passauer Neuen Presse, dass die Behauptung, "die Produkte sind krebserregend, schlichtweg falsch ist". Die eingesetzte Wolle sei "biolöslich" und demnach unbedenklich.")

Als Nachweis beruft sich AMF - wie auch in der Antwort an uns  (siehe oben) ausdrücklich auf Gutachten des Fraunhofer ISC in Würzburg, an dem der in verschiedenen Medien benannten Gutachter  Stefan Gräth ebenfalls tätig war!)

Dazu "LINK bzgl. "AMF" (bisher noch nicht gerichtlich abgestellt)

 

Universität Gießen: "Wir stehen zu unseren Analysen"

"Es hat sich gezeigt, dass in diesen Platten zwei unterschiedliche Fasern vorkommen – was uns stutzig gemacht hat", so Walter. Das seien teils "unbedenkliche Glasfasern, aber auch aluminiumoxidhaltige Fasern" gewesen. 

Letztere hätten einen niedrigen KI-Index (Kanzerogenitätsindex) weit unter der Grenze 30 aufgewiesen, was auf ein krebserregendes Potenzial bzw. Altlasten hindeute. Die Tatsache, dass in den Proben zwei unterschiedliche Fasern entdeckt wurden, lege den Verdacht nahe, dass toxisches Material beigemischt wurde.(ZItat)

 

Zu hinterfragen

ist somit auch, wie weit grundsätzlich von den befragten  Herstellern, die sich spätestens jetzt  von Woolit "distanzieren", beispielsweise  

  • (welche!) Produkte der angeblichen(?) "Schwesterfirma" von Woolrec - nämlich der Firma Glasstec als Vorlieferant(?) von Baustoffen - (laut Glasstec Aussage wurde hier nur "neue Mineralfaser mit KI >40" verarbeitet) oder von"Nachfolgefirmen" eingesetzt haben oder einsetzen. 

 

handelt es sich dabei wirklich um Produkte, die "absolut unumstritten" als gesundheitlich unbedenklich dargestellt werden können, und dazu auch glaubwürdige Prüfberichte vorweisen können, statt sich  nur auf diverse Urkunden, RAL Zeichen, Blauer Engel - oder immer wieder denselben Gutachter etc. zu berufen,

  • und welche Baustoffhersteller solche Produkte beispielsweise von Glasstec bisher eingesetzt haben oder noch immer einsetzen.

Entsprechende Prüfberichte (von wem erstellt?) sind auf jeden Fall offensichtlich unter "Verschluss", da sie bisher für uns nicht erhältlich waren.

"Biolöslichkeit" von Fasern

Der wissenschaftliche Streit bezüglich der Definition von "Biolöslichkeit" von mineralischen Fasern ist aus unserer Sicht ohnedies noch nicht geklärt (ein Nachweis für Biolöslichkeit als absolute Unbedenklichkeitsbestätigung liegtzumindest uns bisher allerdings leider keineswegs vor.)

Die Hersteller berufen sich gerne auf die Einstufung der "neuen Mineralwolle"

KI >40: "Keine Einstufung als krebserzeugend."

Dazu zwei kritische Zitate: 

1) "Während bei mineralischen Fasern wie Asbest, Keramikfasern oder KMF die Einstufung als krebserzeugend oder krebsverdächtig wissenschaftlich erwiesen ist und lediglich auf der Arbeitsschutzseite Regelungen gefunden wurden, welche über das Kriterium der "Biolöslichkeit" die Befreiung von dieser Einstufung bewirken, liegen für organische Fasern vergleichsweise geringe Kenntnisse über ihr kanzerogenes Potential vor, da bisher erst wenige Studien durchgeführt wurden." Seite 39 Abschlußbericht natureplus

2) Der Kanzerogenitätsindex gilt zwar nach dem deutschen Gefahrstoffrecht als gesicherte wissenschaftliche Erkenntnis, ist allerdings nicht unumstritten. Kritiker wenden ein, dass er nicht die Biolöslichkeit selbst, sondern -indirekt über die chemische Zusammensetzung- lediglich als deren Indikator das kanzerogene Potential der jeweiligen Faser beschreibt. Quelle

 

 

Inzwischen stellten die Landtags-Grünen aus Bayern bereits eine schriftliche Anfrage an die bayerische Staatsregierung bezüglich der ausgeübten "Kontrollfunktionen".

Siehe dazu auch EGGBI Diskussionsseite (Fasern)

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

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AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

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Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

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Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

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IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

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Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

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IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

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MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

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 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

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07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte