"Gesundes" Bauen EGGBI

 

 

Kostenloses Informations- und Beratungsportal  

der Europäischen Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene –  

European Society for healthy building and indoor air quality e.V.

                            mit besonderer "präventiver" Berücksichtigung der Sensitivitäten von AllergikernUmwelterkrankten und jungen Familien mit erhöhten Wünschen nach gesundheitlich unbedenklichen Produkten                                                                                     

Inhaltsverzeichnis der gesamten EGGBI Homepage 

EGGBI Downloads

 

Seiteninhalt: 

EGGBI- Zielsetzung

Anforderungen an Produktinformationen

Anforderungen an "wohngesunde Gebäude"

Ausschreibungen für Schulen - Kitas, Krankenhäuser, Sporthallen

"Gesundheitlich optimierte Bauweise für Schulen Kitas" - Niedrigenergie-, Energie Plus- und Passivhäuser; Lüftungsanlagen?

 

EGGBI Statement Umwelterkrankungen und Umweltmedizin

 

 

Zielsetzung

EGGBI hat sich zur Aufgabe gesetzt, 

  • neue Erkenntnisse zum Thema Wohngesundheit zu sammeln (siehe Diskussionsseite und Forschung)
  •  
  • umweltsensitiven Bauherren eine kostenlose wohngesundheitliche Erstberatung zu bieten,
  •  

  • Verbraucherschutz bei Fragen der Wohngesundheit - fachliche Unterstützung von Konsumenten bei "Schadensfällen"

  • Unterstützung von Eltern und Lehrern bei Schadstoffproblemen in Schulen

  • offene wissenschaftliche Fragen durch die Koordination von Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Bauunternehmen, Baustoffherstellern, Planern, Medizin und wissenschaftlichen Institutionen zu diskutieren/nach Möglichkeit zu klären, Beteiligung an Forschungsprojekten
  •  
  • politische Gremien, Krankenkassen und Unternehmen  durch umfassende Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen  für Fragen der Wohngesundheit und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren - dies vor allem auch im Hinblick auf die öffentliche Anerkennung von umweltbedingten Allergien, Erkrankungen und Chemikaliensensitivität und Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

       

     

  • Akteure der Bauwirtschaft im Bereich Schulungen, Vorträgen, Gastvorlesungen an Hochschulen und Begleitung von Diplomarbeiten zum Thema Wohngesundheit zu sensibilisieren und zu unterstützen.(Beispiele:  Masterstudiumgang Holzbau für Architekten FH Rosenheim, Masterkurs WINGS, Universität Wismar)

Daneben bietet der Verein als - bei höherem Zeitaufwand -  zu bezahlende Dienstleistung

(die Erträge aus Dienstleistungen kommen dem gemeinnützigen Vereinszweck zugute):

  • umfassende Produktberatung für individuelle Bauberatung von Allergikern, MCS Betroffenen 
  •  
  • Vermittlung  wissenschaftlicher Beratung von Baustoffherstellern, 
  •  
  • Bewertung von Bauprodukten, Prüfung von Messergebnissen  - im Hinblick auf deren Relevanz für die Wohngesundheit
  •  
  • Vermittlung von Produkt-, Raumluftprüfungen, Elektrosmog- und Radonmessungen (kostenlos)
  •  
  • Vermittlung von qualifizierten Architekten, Bauunternehmen und Umweltmedizinern (kostenlos)
  • Informationen zu behindertengerechtem, barrierefreiem Bauen
  • Publikationen und Fachvorträge für Institutionen, Fachzeitschriften, Internetportale zu allen Themen der Wohngesundheit (Eigenleistungen und Vermittlung von "Spezialisten" zu Fachthemen)

Gerne beurteilen wir auch Prüfergebnisse aus 

Raumluftmessungen, Produktprüfungen, Blower Door Tests - sofern diese allgemeinen Standards an Messtechnik, Dokumentation  entsprechen. (VDI, AgBB...)

Siehe dazu EGGBI Anforderungen für 

Raumluftmessungen

Produktprüfungen

Blower Door Test (auf einen solchen sollte vor allem im Neubau, bei größeren Umbauten auf keinen Fall verzichtet werden!)

Wir ersuchen  bei Chemikaliensensitivitäten vor Produktanfragen uns eine ärztliche Anamnese, bzw. eventuell vorhandene  Allergikerpässe zur Verfügung zu stellen. 

EGGBI Flyer

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Wir helfen gerne und investieren unsere ganze Kraft in Beratung und Schulung zum Thema Schadstoffe in Innenräumen.

Als gemeinnützige Institutionen müssen wir aber mit unseren Mitteln sparsam umgehen und können daher im Allgemeinen nur in einem beschränkten Umfang und nur in besonderen Fällen auch umfangreicher gratis beraten.

Darüber hinausgehende Beratungsleistungen müssen  im Interesse der gemeinnützigen Aufgaben angemessen vergütet werden. 

Hier unsere Honorarübersicht zum Download

 

EGGBI ist hervorgegangen aus der praxisorientierten Arbeit des Sentinel-Haus Institutes, (vormals Q3- Welt der Lebensqualität)  welches mittels eines umfassenden  Qualifizierungskonzeptes für alle Akteure der Bauwirtschaft

  •  eine umfassende  Produktberatung und 
  •  
  • Erstellung von Handlungsleitfäden für  ausschreibende Stellen, Architekten, Bauträger und Verarbeiter entwickelt hat und  zwischenzeitlich  erfolgreich zahlreiche Projekte in Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich begleitet.

Siehe auch EGGBI - Geschichte

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Anforderungen an Produktinformationen für gesundheitliche Bewertungen / Freigaben

Sie sind Hersteller von Bauprodukten, Farben, Lacken, Haustechnik, Reinigern, Möbeln, Heimtextilien und denken, Ihre Produkte entsprechen besonders hohen gesundheitlichen Qualitätsstandards?

Bitte senden Sie uns dazu die für uns erforderlichen Infos/Nachweise.

link:  Anforderungen "Wir suchen emissionsarme Bauprodukte"

link:  Möbel

link:  Bodenbeläge

link:  Haustechnik

link:  Reinigungsmittel

Die Anforderungen an Produktprüfungen gehen aus dem Datenblatt hervor - ergänzend orientieren wir uns bei den darin beschriebenen Anforderungen an Laborprüfungen unter anderem an den "Ausführungsbestimmungen" u.a. von "natureplus"Eco-Institut Label  und anderen standardisierten "wertigen" Gütezeichen.

 

Unsere  Standardanfrage  an Hersteller: Anfrage

Wichtig sind EGGBI dabei vor allem stets die besonders "produktrelevanten" - Informationen. Wir bitten daher um die Zusendung der "verfügbaren" Informationen aus unserer Abfrage und melden uns bei eventuell zusätzlichem Informationsbedarf. 

Urkunden, Zertifikate, EPDs ohne den eigentlichen Prüfergebnissen können für EGGBI keine  Bewertungsgrundlage darstellen, zumal  sehr viele Gütezeichen einzig dem Ziele des "greenwashing" von Produkten dienen.

Wir weisen darauf hin, dass EGGBI für

  • Produkt-Bewertungen-Freigaben bei EGGBI Projektanfragen
  • Bewerbungen in den Publikationen (Pressenews), Vorträgen, Gastvorlesungen und Schulungen sowie
  • eine „Listung“ in der Empfehlungsdatenbank (Voraussetzung: ausgefülltes „EGGBI Datenblatt“ mit Auflistung der „verfügbaren“! Informationen und entsprechender positiven  EGGBI Bewertung)

keinerlei Gebühren- Provisionen von Herstellern verlangt.

Wir bitten daher aber auch um Verständnis, dass es uns nicht möglich ist, unsererseits bei EGGBI-projektbezogenen Verarbeiter/ Architektenanfragen um Freigaben  die jeweiligen Informationen, Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter, Produktdeklarationen, Prüfberichte mittels wiederholter „Nachfragen“ anfordern zu müssen bzw. selbst aus dem Internet (so überhaupt dort verfügbar)  oder aus Prospekten „herauszusuchen“ – ein Großteil der Hersteller ist uns daher bei der möglichst vollständigen Erfassung von Produktinfos entsprechend gerne behilflich. Auch die Zusendung von Prospekten/Mustern/ Infos per Post hilft uns nicht bei der notwendigen EDV „Erfassung“ von Produktinformationen. Inzwischen verfügen wir so über eine Datenbank mit über 2500 emissionsgeprüften Produkten, die wir gegebenenfalls jederzeit alternativ empfehlen können.

 

Ein Rechtsanspruch auf Listung/ Empfehlung entsteht dabei (vor allem bei fehlenden Informationen) nicht! 

 

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Anforderungen an "wohngesunde Gebäude"

Siehe auch Definition "Wohngesundheit",

Gesundheitsrisiken in Gebäuden

und gesundheitliche Auswirkungen von Raumschadstoffen

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Überblick erforderlicher Informationen für eine "wohngesundheitliche Bewertung" von Gebäuden: 

"allgemeine Empfehlungen"  ("gesundheitlicher" Gebäudecheck bei Miete/ Kauf)

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Nicht nur für die zunehmende Anzahl (30 % der Bevölkerung) von Allergikern, Umwelterkrankten -

auch für "Gesunde" mit erhöhtem Anspruch auf "Wohngesundheit" (vor allem auch junge Familien mit Kleinkindern, Schwangere,  ältere Menschen mit "reduzierter Funktion" des Immunsystems)  bedeutet ein möglichst schadstoffreduziertes Gebäude eine unbedingte Notwendigkeit. 

 

Diverse Gütezeichen und Zertifikate versprechen auch hier oft wesentlich mehr, als sie wirklich halten - in vielen Fällen stellen Aussagen zur "Wohngesundheit" lediglich ein Marketinginstrument dar. (Greenwashing). 

Vor allem ist darauf zu achten, wie umfassend die "Bezeichnung" Wohngesundheit"gedeutet" wird - meist beschränkt sich die Gebäudebewertung auf - (natürlich unverzichtbar)

 

  • den VOC- Gehalt  
  • Formaldehyd  (sicherlich sehr wesentlich Faktoren),
  • bei der Bewertung von Altbauten erfolgt bestenfalls noch eine Überprüfung bezüglich Schimmel.

Dabei  wird meist mit sehr unterschiedlichen nicht  überschrittenen"Grenzwerten" (gesetzliche Anforderungen, selbst erstellte Kriterien) geworben -

und dies in den meisten Fällen nur mit "Summenwerten (z.B.: TVOC)" ohne Betrachtung der sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Relevanz der darin enthaltenen Werte für "Einzelstoffe".

Ein Summenwert von 100 µg/m³ nbeispielsweise ergibt ein extrem positives Bild -  dies relativiert sich aber rasch wenn davon beispielsweise 60 µg/m³ Styrol oder andere bedenkliche Stoffe enthalten sind.

Bei Schulen und Kindergärten wird zwischenzeitlich auch verstärkt der CO2 Gehalt berücksichtigt - sicherzustellen durch ein entsprechendes Lüftungskonzept - bei Lüftungsanlagen mit fachgerechter Installation, Einstellung und Wartung! 

Aus jahrelanger Beratung von Umwelterkrankten, Allergikern, MCS Kranken und aus unserer Zusammenarbeit mit Umweltmedizinern mussten wir aber feststellen:

Vernachlässigt werden meist

die auch bereits bei den meisten(!) Baustoffbewertungen durch "Gütezeichen" gar nicht glaubwürdig geprüft werden - sehr oft begnügen sich die Zeichenvergabestellen  mit "Herstellererklärungen" bzgl. "nicht eingesetzter Schadstoffe", Bewertungen nach (nicht definierter) "Datenlage". 

Wir empfehlen daher, bereits bei Auftragsvergabe entsprechende "Qualitäten" nachhaltig und vertraglich einzufordern und auch sowohl beim Kauf von Immobilien ebenso wie vor der Übernahme (und Endzahlung) des Neubau entsprechend qualitativ überprüfen zu lassen. Nachträgliche Reklamationen führen oft zu jahrelangen, nervenaufreibenden Gerichtsverfahren.

In der Vergangenheit fielen die erforderlichen Sanierungskosten bei öffentlichen Gebäuden sehr oft zu Lasten des Steuerzahlers, wurden daher oft auch nur halbherzig (verstärkte Lüftung) oder zeitlich stark verzögert, durchgeführt.

Raumluftprüfungen- Schadstoffmessungen

Unsere Meinung:  

Wenn ein Baustoffhersteller oder eine Baufirma  mit "schadstofffrei" wirbt, ist bereits hohe Vorsicht geboten - unser Ziel ist es, eine Schadstoffminimierung zu erreichen. Auch der "Blaue Engel" wirbt ebenso wie z. B. natureplus nur mit "emissionsarm" und auf keinen Fall mit "schadstofffrei"!

Siehe dazu auch:

Wohngesundheit und Nachhaltigkeit für Entscheidungsträger

Rechtlicher Aspekt - "Werbung mit Gesundheit"

Rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit

 

Hinweise für Elternbeiräte, Personalvertreter, Schulleiter bei Schadstoffproblemen an Schulen

Konfliktfreie Vorgangsweise bei Schadstoffproblemen an Schulen/ Kitas

Tagebuch- Gesundheitsprobleme bei Schadstoffen an Schulen

 

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Ausschreibung: Schulen, KITAS, Krankenhäuser, Sporthallen

Infos zum TV Bericht vom 20.11.2016

Ursache für die meisten Schadstoffprobleme an Schulen und Kitas   ist eine zu "sorglose" Planung im Hinblick auf Baustoffauswahl und/oder bauliche Umsetzung. (siehe Sammlung Auszug Presseberichte der letzten Jahre)

 

Sie sind Auftraggeber eines "wohngesundheitlich zu optimierenden Gebäudes"  (Schule, Kindergarten, Sporthalle, Krankenhaus, Wohnhaus für Allergiker...) und möchten Ihre Wünsche bereits in der Ausschreibung "sicher" definiert haben?

Link: Textbausteine für Ausschreibungen

Es handelt sich hier lediglich um grundsätzliche Textempfehlungen- gerne unterstützen wir Sie   mit unserem Fach-Netzwerk auch durch Empfehlung spezialisierter Juristen bei der konkreten Formulierung von Ausschreibungstexten

 

Wichtig erscheint uns aber eine klare Zieldefinition des Auftraggebers:

 und genaue Vorgaben über Art, Umfang und Ausführende  für vertraglich vereinbarter Schadstoff- und Raumluftprüfungen vor Abnahme des Gebäudes.

 Interner Bewertungsbogen für "Umfang und Quaklität"  von Gebäude-Schadstoffprüfungen

 

Rechtliche Standpunkte zu nachhaltigen Anforderungen  bei Ausschreibungen bietet  auch das Rechtsgutachten 2017 "Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung", wenngleich sich die hier ageführten Kriterien im Baustoffbereich vorwiegend  am "Blauen Engel" orinentieren.

Wesentliche Aussagen:

  • Die Formulierung von  allgemeinen  nachvollziehbaren "Anforderungen" (sofern Sie keine Produkte namentlich benennen) stellen auch dann keine Diskriminierung dar, wenn nur wenige Bieter diese Anforderungen erfüllen können.
  • Es ist auch nicht erforderlich, "dass die Kriterien dem Auftraggeber einen (betriebs-) wirtschaftlichen Vorteil bringen".(Seite 74) EuGH, Urteil vom 10.2012, Rs. C-368/10, Rn.

         92 unter Verweis auf seine Entscheidungen „Concordia Bus“ und „Wienstrom“ .

 

Einen grundsätzlichen Beweis, dass sehr wohl Fragen der "wohngesundheitlichen Eignung" Bestandteil von Ausschreibungen sein können, bietet auch die Informationsplattform des Umweltministeriums "Wecobis" mit den Ausschreibungsempfehlungen "Materialökologische Anforderungen im Planungsprozess"

 

Insgesamt sind bei Planung und Umsetzung optimale Standards einzuhalten und zwar bezüglich

 Einsatz nachgewiesen emissionsarmer Produkte

 qualitativer baulicher Umsetzung (Beispiel: Schimmelvermeidung durch fachgerechte Umsetzung der „Luftdichtung der Gebäudehülle“)

 und damit ganzheitlicher „Barrierefreiheit“ (Behinderungen bzgl. Bewegung, Sehvermögen, Allergien, chemischer Unverträglichkeiten)

Auch natureplus bietet bereits für einige Produktgruppen "Anforderungsprofile" für Ausschreibungen, die europäischem Vergaberecht entsprechen.

 

Schadstoffprobleme an Schulen und Kitas

Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen und Kitas

Empfehlungen für "konfliktfreie" Vorgangsweise

Empfehlungen an Elternsprecher, Personalräte von Lehrern

"Baubiologische Bewertungen" 

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Bevorzugte Bauweise für Schulen- Kitas

Häufiger Diskussionspunkt in Kommunen:

Welche Bauweise (Holzbauweise, Massivbauweise...) gewährleistet mehr "Innenraumhygiene" in Schulen, Kitas?

Welche Nachteile haben möglicherweise Passivhäuser, Energie-Plus Häuser im Hinblick auf Luftwechselrate und damit Raumluftqualität?

 

Grundsätzlich sind bei richtiger Produktauswahl und gewissenhafter baulicher Umsetzung gesundheitlich optimierte Gebäude sowohl  mit

 

  • Holz (individuell geeignete Holzart, richtige Oberflächenbehandlung, ausgewählte Verarbeitungsmittel);
  • umfassend emissionsgeprüften Ziegeln;
  • Beton ( deklarierte Addfitive, Betonzusatzstoffe, emissionsarmer Zement) u.a.

 

natürlich möglich!

 

Lüftungsanlagen und Raumluftqualität

Energeieffiziente Gebäude benötigen aber auf Grund der erhöhten Gebäudedichte eine garantierte Luftwechselrate, die alleine durch manuelles Lüften vor allem in Schulen, Kutas, Versammlungsräumen, Sporthallen der Regel nicht mehr gewährleistet werden kann.

Voraussetzung für eine ausreichende und gesundheitlich unbedenkliche Luftwechselrate ist aber eine

 

  • richtig dimensionierte,
  • richtig eingestellte,
  • regelmäßig gewartete und
  • qualitativ einwandfreie Lüftungsanlage. (Informationen dazu)

 

Schadstoffprobleme

ergeben sich immer wieder aus dem absoluten Irrglauben:

 

Vor allem bei Schulen, Kitas wird von den meisten Städten noch verabsäumt, entsprechende Anforderungen an die Raumluftqualität bereits in der Ausschreibung festzulegen Ausschreibungen für Schulen - Kitas, Krankenhäuser, Sporthallen  und deren Einhaltung vor der Gebäudeabnahme zu kontrollieren.

Umso böser das Erwachen und die Vertuschungsaktionen, wenn sich beispielsweise ein „ökologisches "Niedrigenergie" oder Passivhaus als unbenutzbar erweist: 

Beispiel:  09.07.2016 OSB Platten verantwortlich für ÖKO KITA Sperre

 

Schuld ist aber in solchen Fällen nie der energetische Status eines Gebäudes wie eben zum Besipiel das Passivhaussystem sondern

  • unqualifizierte Planer,
  • nicht ausreichende Ausschreibungsanforderungen,
  • geruchs- und/oder emissionsreiche Bauprodukte,
  • Fehler bei der Verarbeitung gewisser Produkte  (Kleber, Lacke, Lasuren, Öle, Abdichtungen...).

Natürlich muss die Lüftungsanlage gerade in Schulen und Kitas der besonderen Nutzung angepasst sein, um erhöhte COWerte auszuschließen- dies lässt sich allerdings auch seit längerem automatisch mit integrierten COSteuerungen erreichen.

Der CO2 Wert ist ein wertvoller Indikator, um die Notwendigkeit verstärkten Lüftens festzustellen - verständlicherweise erhöhen sich bei schlecht eingestellter oder mangelnder Lüftung neben COWerten auch die Schadstoffkonzentrationen; mit einer CO2 Prüfung kann ich aber natürlich nicht Schadstoffe identifizieren- gute CO2 Werte garantierenauch keineswegs eine schadstoffarme Innenraumluft!

Fazit einer Studie:

Ist in Schulen eine freie Fensterlüftung möglich? (Feldstudie Stadt Nürnberg) 

 

Zitat: "Optimale Bedingungen, d.h. CO2-Raumluftkonzentrationen < 1000 ppm, wie sie vom Umweltbundesamt als Leitwert vorgegeben werden, werden ohne den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen allerdings nicht möglich sein. Auch beim Einsatz von technischen Lüftungen hat die zusätzliche Möglichkeit zu einer freien Fensterlüftung nachweislich einen deutlichen, positiven Effekt."

 

Literatur: (Diskussionsgrundlagen!)

Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden  (Seite 24/ Kapitel "Lüftungsanforderungen")

Gesundheitliche Bewertung von CO2 in der Innenraumluft (UBA)

Lüftung von Schulen (Fachverband/ Gebäude- Klima) 

 

 

 

 

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Wichtiger Hinweis

Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene – (EGGBI)
European Society for healthy building and indoor air quality e.V.
Europäische Allianz für Wohngesundheit  

Wir bieten keine Rechtsberatung, sondern lediglich eine Informationsplattform mit Textstellen, Auflistungen von Urteilen, Pressemeldungen und eigenen Erfahrungen - stets mit Verlinkungen zu den eigentlichen "Quellen" - für deren Richtigkeit- soferne sie als Link im Internet frei zugänglich sind, nicht die Verantwortung übernehmen können (siehe dazu Disclaimer).

Bei rechtlichen Auseinandersetzungen empfehlen wir stets die frühestmögliche Inanspruchnahme eines Anwalts, den wir gerne mit unseren Informationen unterstützen.

 

Die „Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene – European Society for healthy building and indoor air quality e.V“.

arbeitet  bei der Sammlung von  "wohngesundheitlich optimierten" Bauprodukten unter anderem mit dem Sentinel-Haus Institut  (SHI) zusammen.

Die Tätigkeit des Sentinel-Haus Stiftung e.V. (SHS) wurde mit Anfang 2014 eingestellt.

 

Die sich vom SHI unterscheidende Zielsetzung des gemeinnützigen Vereines, nicht nur auf allgemeine Emissionsminimierung zu achten, sondern vor allem im Hinblick auf die besonderen gesundheitlichen Bedürfnisse der Klientel Allergiker, Chemikaliensensitive, Elektrosensitive, Kleinkinder 

auch durchaus nichttoxische, oft  "nur"  individuell sensibilisierende und allergenisierende Stoffe und Belastungen  möglichst präventiv zu minimieren - und dies auf Basis einer gemeinnützigen Institution  

führte auf Grund der Namensähnlichkeit in der Vergangenheit immer wieder zu Verwechslungen - da auf Grund dieser extrem präventiven Bewertung auch zahlreiche durchaus emissionsarme Produkte in Individualfällen nicht empfohlen werden können und allgemeine "Produktempfehlungen" daher nur in wenigen Einzelfällen ausgesprochen werden. 

 

Aus diesem Grunde wurde 1.1.2014 die Gesellschaft EGGBI gegründet. 

EGGBI sieht sich vor allem als  gemeinnützige "Verbraucherorganisation" mit den oben genannten Zielsetzungen.

Diese Homepage wird zwar ständig aktualisiert   -  auf Grund des Umfangs und der zahlreichen weiterführenden Links auf andere Homepages passiert es aber immer wieder, dass diese Links nicht mehr funktionieren,  aber auch dass es zu einzelnen Themen neue Erkenntnisse gibt.  Wir sind daher für entsprechende Informationen , ebenso wie für Kritik und Verbesserungsvorschläge an   beratung@eggbi.eu  dankbar.           

 

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Das Sentinel-Haus Konzept

ausgehend vom Begriff  "Sentinel"  (=der Wächter) - bedeutet ein wissenschaftliches Umsetzungskonzept zur Überwachung einer optimierten Gebäudeerstellung im Hinblick auf Einzelaspekte der Wohngesundheit, Emissionsarmut, Nachhaltigkeit sowohl bei Planung, Produktauswahl als auch bei der baulichen Umsetzung. 

Ziel ist unter anderem die Vermeidung von Emissionen, verursacht durch Baustoffe und bauhandwerkliche Tätigkeiten in der Bauphase; ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Minimierung von VOC Emissionen (volatile organic compound, eine chemische Stoffklasse) und Formaldehyd, welche sehr oft auch aus natürlichen Bauprodukten austreten können und teilweise ein gesundheitsgefährdendes, meist aber zumindest ein allergenes Potential aufweisen. 

Erreicht wird das Ziel emissionsarmer Gebäude durch

  • intensive Kooperation und Qualifizierung aller an der Wertschöpfungskette Bau Beteiligten (Hersteller, Handel, Planer, Handwerker), 
  • eine streng wissenschaftliche Produktauswahl ausnahmslos emissionsgeprüfter und volldeklarierter Baustoffe und
  • Kooperation mit einem internationalen wissenschaftlichen Netzwerk (Universitäten, Institute und Vereine, Umweltmediziner, Selbsthilfeorganisationen).

Beispiel - Bauprojekt in Herrenberg

errichtet  durch das Sentinel-Haus Institut, umgesetzt vor allem durch Beratung und professionelle Qualifizierung von Planern, Bauunternehmen, Handwerkern und Bauträgern. (Siehe auch Geschichte EGGBI)

 

Umgesetzt werden diese Erkenntnisse auch

mit zahlreichen zusätzlichen Kriterien für Bauherren mit erhöhten (oft auch individuellen) Anforderungen an die "Wohngesundheit" 

durch den gemeinnützigen Verein  „Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene – European Society for healthy building and indoor air quality e.V.“(bis 2013 Sentinel-Haus Stiftung e.V.) vor allem durch die größtenteils ehrenamtliche Verbraucherberatung mit besonderem Schwerpunkt Allergiker, Chemikaliensensitive, Umwelterkrankte und Bauherren mit dem Wunsch präventiver Vermeidung von "Belastungen".

 

 

Blogs und Netzwerke:

Aktuelle Informationen und teilweise sehr spannende Diskussionen zum Thema Wohngesundheit finden Sie auch unter:

 

Xing Forum "Gesundes Bauen und Wohnen

Wissens-Wiki proclima

 

 

Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genau so töten wie mit einer Axt.



Heinrich Zille
deutscher Grafiker, Maler und Fotograf (1858 - 1929)

 

Seiteninhalt:

Ziele von EGGBI

Anforderungen an Produktinformationen

Anforderungen an "wohngesunde" Gebäude

Ausschreibungstexte

Das Sentinel-Haus Konzept

 

 

 

Fragen zu "Gesundes Bauen und Wohnen" ? 

Nutzen Sie unsere kostenlose Beratungshotline

 

 

Besuchen Sie uns auch auf

 

Bewertungen zu eggbi.eu

 

Mai 2017

Neue Fachzeitschrift

Gebäudeschadstoffe erkennen und bewerten - Innenraumluft messen

Schwerpunktthema Ausgabe 1.2017: Emissionen aus Bauprodukten 

herausgegeben von Hans-Dieter Bossemeyer, Dr. Lothar Grün, Dr. Gerd Zwiener  

mehr Infos

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03.05.2017

03.05.2017 Turnhalle gesperrt 

Turnhalle gesperrt - aber keine gesundheitliche Gefährdung?

Nicht nachvollziehbar finden wir  die Aussage der Bildungsreferentin, (Presseaussendung) es bestünde keine gesundheitliche Gefahr  eine solche  Aussage vor Abschluss umfassender Untersuchungen (bis  heue keine Staubuntersuchung auf Flammschutzmittel, Weichmacher, PAKs sowie keine Schimmeluntersuchung) stellt eine definitive Fehlinformation dar und soll Eltern und Lehrern eine  "aktuell unrichtige Sicherheit vorgaukeln, die natürlich erst nach Abschluss aller Untersuchungen (wünschenswerter Weise) verifiziert werden könnte. Mehr Infos

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27.04.2017

Grundschüler atmen belastete Luft

In der Grundschule Pirna wurden erhöhte Naphthalinwerte (krebserzeugend!) gemessen -

geschlossen wird die Schule aber nicht! Auch hier glauben hier die Verantwortlichen erneut, mit "Lüftung" könnte das gesundheitliche Risiko beseitigt werden!

Die Vorgehensweise reiht sich in eine "unerträgliche" Zahl von Schadstoffbelastungen von Kindern und Lehrern ein, bei denen diese oft über Wochen, Monate, manchmal auch Jahre einem hohen gesundheitlichen Risiko - von den Behörden gerne bagatellisiert - ausgesetzt werden. Pressebericht

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen und Kitas und Empfehlungen für Eltern und Lehrer

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20.04.2017

Bundesregierung verklagt EU-Kommission

Hohe Standards für Sicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz bei Bauprodukten sollen erhalten bleiben

Bestimmte Baunormen der EU sind aus Sicht der Bundesregierung unzureichend oder lückenhaft umgesetzt. Darum hat die Bundesregierung heute eine Klage gegen die EU-Kommission beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eingereicht. Würden die Normen in der jetzigen Form angewendet, wären die Bauwerkssicherheit sowie der Umwelt- und Gesundheitsschutz der Bevölkerung gefährdet. Pressebericht

Weitere Infos zum Thema

 

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07.04.2017

Positive Reaktion bei PCB Belastung

Nicht immer muss es Jahre dauern, bis erkannte Schadstoffprobleme an Schulen - beseitigt werden; an der Gemeinschafstschule Kalletal wurde sofort reagiert -

ohne fadenscheinige Berufung auf "Grenzwerte" und "nicht akute Risiken" werden belastete Räume nicht mehr benützt! Pressebericht

Weitere Infos dazu

 

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04.04.2017

Dortmunder PCB Skandal (ENVIO) Urteilsverkündung

Dank "milder Richter" und entsprechender medizinischer Gutachten  "PCB im Blut macht nicht zwingend krank" werden die Verantwortlichen freigesprochen -

PCB belastete Arbeiter erhalten einen Almosen, Anrainer gehen leer aus.

Chronik des PCB Skandals

 

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15.03.2017

soeben erschienen:

Leitfaden des Umweltbundesamtes

"Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld"

mehr Infos dazu

 

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10.03.2017

Großer Erfolg für Umwelterkrankte in Schleswig Holstein

Im soeben erschienenen Landesaktionsplan für Menschen mit Behinderungen wurden langjährige Forderungen auch von EGGBI erstmals öffentlich in einem solchen Landesplan definiert.

Informationen dazu

 

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26.02.2017

Bürgerliste Homberg warnt vor Schadstoffbelastungen bei Kindergartenneubau

Mit gutem Grund warnt eine örtliche Bürgerliste vor "sorgloser Baustoffauswahl" bei einem Kindergarten Neubau. Trotz verheerender Ergebnisse in Wallerfangen scheinen immer wieder Bauämter/ Kommunen/ Architekten bei den Ausschreibungen völlig "arglos" beträchtliche gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken einzugehen. Pressebericht Homberg

Wir empfehlen seit Jahren definierte "gesundheitliche Anforderungen" bereits bei der Ausschreibung zu berücksichtigen, um zumindest dem Steuerzahler spätere Sanierungskosten zu ersparen.

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23.02.2017

Rebstock: Diese Schule macht krank

Erneut führen verantwortungslose Produktauswahl bei baulichen Maßnahmen und verzögerte Reaktionen der Verantwortlichen (aus Unwissen oder Kostengründen?) zu gesundheitlichen Belastungen von Schülern und Lehrern. 

Die Mutter eines der betroffenen Schüler "vermutet eine „Vertuschungsaktion“ hinter dem Verhalten der Schulleitung. „Die Stadt möchte eines ihrer Vorzeigeprojekte schützen“, schätzt sie und erinnert daran, dass die im Jahr 2014 eröffnete Grundschule Rebstock mit Baumängeln in den Betrieb ging und anschließend wegen eines Wasserschadens und der Evakuierung kurz vor Weihnachten weitere negative Schlagzeilen machte." (Pressebericht)

Weitere Infos zu Schadstoffproblemen in Schulen  und  Chronik Schule Rebstock

 

 

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21.02.2017

Verbotene Chemikalie wieder erlaubt

Die Nutzung der Chemikalien ist bestimmten Unternehmen in einem Zeitraum von Februar 2019 bis April 2028 erlaubt. Die autorisierten Stoffe sindTrichlorethylen, Natriumdichromat, Chromtrioxid und Natriumchromat.

Die Kommission begründet ihre Entscheidung damit, dass der sozio-ökonomische Nutzen die Gefahren für die menschliche Gesundheit überwiege. Zudem gebe es keine geeigneten Alternativstoffe zu den Chemikalien. (Quelle)

Mehr Infos

 

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17.02.2017

Weichmacher erstmals als hormonell wirksame Stoffe eingeordnet

Erstmalig sollen nach dem Willen der Mitgliedstaaten die vier chemischen Stoffe DEHP (Di(2-ethylhexyl)phthalat), DBP (Dibutylphthalat), DiBP (Diisobutylphthalat) und BBP (Benzylbutylphthalat) unter REACH als EDCs  (endokrine Disruptoren) klassifiziert werden. 

Die europäische Umweltorginastion "Health and Enivorment Alliance" bewerten diese Entscheidung als "historischen Schritt". 

Mehr Infos

 

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16.02.2017

"Freihandel" setzt sich gegen Verbraucherschutz durch

Mit einem "Kahlschlag" gegen Verbraucherschutz hat sich der europäische "Freihandel" bei grundsätzlichen Anforderungen an Baustoffe in Deutschland durchgesetzt.

Jahrelang von Verbraucherschützern, Umweltorganisationen, Umweltbundesamt und engagierten Mitarbeitern am Institut für Bautechnik mühsam errungene Erfolge bezüglich Anforderungen an Bauprodukte und damit Standards wurden dem Altar des Freihandels geopfert. Mehr Infos

 

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08.02.2017

Essen-Kettwig: Kita trotz Schadstoffbelastung geöffnet

Zwischen 3 und 7  µg/m³ Tetraochlorethen (CAS 127-18-4; CMR Stoff Kategorie 3 = problematischer Stoff) wurden im Kindergarten gefunden- wie in vielen Fällen wird hier mit der Unterschreitung der gesetzlichen Grenzwerte der weiterlaufende Betrieb begründet.

Weitere Infos zu Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas

 

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30.01.2017

Erhöhte Schadstoffwerte: Grundschule an der Ruhr geschlossen

Der Standort der Schule an der Ruhr muss wegen erhöhter Tetrachlorethen-Werte vorübergehend geschlossen werden. Pressebericht

 

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20.01.2017

Marktübersicht: Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen

Die in 9. Auflage vorliegende umfassend überarbeitete Marktübersicht über Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen in Deutschland ist ein hilfreiches Instrument für Bauherren, Handwerker und Planer, um einen Einstieg in die Vielfalt von nachwachsenden Dämmstoffen zu erhalten. EGGBI Beitrag: Umwelt und Gesundheitsverträglichkeit von Naturbaustoffen (Seite 20/21)

Autor/en: FNR, Lutz Dorsch, Christian Kaiser, Werner Niklasch, Hamlet Schöpgens, Josef Spritzendorfer

 

 

        mehr Infos

 

 

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13.01.2017

Flammschutzmittel und Weichmacher in Badorfer Grundschule - 

"Unruhe im Lehrerkollegium" (Pressebericht)

"Lehrerin krebskrank- sind auch Schüler betroffen?"

Weitere Infos zum Thema Schadstoffe in Schulen 

 

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11.01.2017

In der Wallerfanger Kita sind noch immer zu viele Schadstoffe

"Trotz Sanierung und Entkernung ist der Schadstoffgehalt in der Wallerfanger Kita immer noch zu hoch. Das hat eine Messung ergeben. In einer Dringlichkeitssitzung nächste Woche soll der Gemeinderat entscheiden, wie es mit der Kinderkrippe weitergeht." Pressebericht

 

Nach jahrelangen Sanierversuchen steht erneut ein Abriss des "Neubaus" zur Diskussion – endlich wird auch die Frage nach dem "Verantwortlichen" gestellt.

 

Siehe auch Chronik Wallerfangen

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10.01.2017

 

Erfreuliches Urteil für viele Schadstoffgeschädigte 

MAK-Werte: Einhaltung steht Anerkennung einer chronisch obstruktiven Lungenerkrankung als Berufskrankheit nicht entgegen

Arbeitsbedingte Atemwegserkrankungen können auch durch toxisch-irritative Stoffe im Niedrigkonzentrationsbereich verursacht werden.

Dies hat das Sozialgericht Karlsruhe nunmehr in seiner Entscheidung bekanntgegeben. Pressemitteilung

 

Mit diesem Urteil verabschiedet sich die "Rechtssprechung" von der bisherigen strikten Orientierung an oft viel zu hohen gesetzlichen Grenzwerten und erkennt an, dass viele Schadstoffe auch im Niedrigkonzentrationsbereich bei Langzeitbelastungen Auslöser einer Berufskrankheit sein können.

 

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07.01.2017

PCB-Belastung in Gießen: In zehn Fällen muss saniert werden

Gießen. Die Stadt hat 48 Gießener Schulen und Kindertagesstätten daraufhin untersucht, ob sie mit dem hochgiftigen PCB belastet sind. Das Ergebnis: Zehn Einrichtungen müssen saniert werden. Pressebericht 

Auch 2017 setzt sich die Serie von (festgestellten!) Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas fort; angesichts der Tatsache, dass in unzähligen Städten überhaupt noch nicht untersucht worden ist, in zahlreichen Kommunen unverzichtbare Sanierungen über Jahre verschleppt werden  (z.B. München Eduard Spranger Schule) sehen wir hier den Gesetzgeber und die politischen Parteien in BUnd, Land und Kommunen in der Pflicht, hier endlich präventiv für die Gesundheit von Kindern und Lehrern aktiv zu werden.

 

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03.01.2017

Allergie: Wenn ein Leben nicht mehr möglich ist!

Lorena aus Thüringen muss isoliert leben und hat alles verloren, sogar ihre Tochter. Sie leidet an einer seltenen Chemikalien-Allergie. Von normalen Möbeln, Teppichen und Wandfarben bekommt sie Ausschlag und Atemnot.      

SAT 1 TV Bericht 

Weitere MCS Einzelschicksale

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27.12.2016

Landkreise lehnen Milliarden für Schulsanierungen ab

Kompetenzstreitigkeiten zwischen Landkreisen und Bund verhindern offensichtlich längst überfällige Sanierungen von Schulen -

obwohl  Mittel dafür zur Verfügung stehen.

Oftmals baulich desolate, sehr oft aber auch schadstoffbelastete Schulen werden aus diesem Grund nach wie vor nicht saniert - Schüler und Lehrer werden in vielen Fällen über Jahre vertröstet, dauerhafte Gesundheitsschäden oft billigend in Kauf genommen. Pressebericht

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22.12.2016

Richtwertdiskussion bei Isothiazolinonen

nach wie vor finden wir in nahezu allen Lacken und Wandfarben (hier gibt es erste Ausnahmen) den Konservierungsstoff "Isothiazolinone", der bereits seit langem als allergenisierend gekennzeichnet werden muß.

Im Rahmen unserer Beobachtung von Schadstoffproblemen in Schulen stiessen wir wie auch bei anderen Projekten in der Vergangenheit (unter anderem Büros) auf gesundheitliche Probleme durch Isothiazolinone. Dabei stellten wir bei gründlicheren Recherchen nunmehr eine Diskrepanz bezüglich der Richtwerte der unterschiedlichen "Isothiazolinone". Anders als bisher (RW1, RW 2, LCI) unterscheidet der Ausschuß Innenraumrichtwerte (AIR) am UBA bei den "empfohlenen" Richtwerten nicht mehr wie früher bei Baustoffen  (AgBB) im Verhältnis 1:100 zwischen CIT, MIT und BIT sondern setzt für die Innenraumluft auch für MIT und BIT "gleiche" Richtwerte an. Mehr Infos

Damit stellt sich bei Belastungen an Schulen, Kitas bereits ein wesentliche früherer Bedarf an Sanierungen dar, als bisher praktiziert!

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18.12.2016

Bundesregierung macht Rückzieher und beugt sich der Polystyrollobby

Einstufung des HBCD (toxischer Flammschutz) belasteten Dämmstoffes, der über Jahre mit enormen staatlichen Fördersummen gepusht worden ist, als "Sonderabfall" mit "umweltverträglicher" Entsorgungspflicht wird um ein "weiteres Jahr" verschoben?

Warum werden nicht die Hersteller dieses toxischen Produktes zur Verantwortung gezogen - und warum fördert der Staat nicht nur "nachhaltige, gesundheitsverträgliche" Dämmstoffe?

 

Mehr zu Polystyrolprodukte und Chronik Entsorgung

 

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15.12.2016

Parkinson, Genetik und Umweltgifte

Studien an der Universität Göttingen bestätigen Zusammenhang zwischen Umweltgiften und Parkinson`scher Krankheit. Vor allem Metalle (Kupfer) und auch Pestizide können(!) die Krankheit auslösen. Pressemeldung

Wir verweisen seit Jahren auf eine Vielzahl von Krankheiten, die durch Umweltgifte ausgelöst- oft zumindest aber auch wesentlich "verstärkt" werden können. Meist werden diese Ursachen aber nicht erkannt, da "umweltmedizinische Behandlungen" von den Kassen bekanntlich nicht bezahlt werden, Umweltmediziner wiederum aus diesem Grund nur sehr wenige verfügbar sind. Ein möglichst "schadstoffarmes Wohnumfeld" sollte daher oberste Priorität bei baulichen Maßnahmen haben.

 

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13.12.2016

Schadstoffwerte in Uni-Gebäude überschritten

Morgenstelle- Tübingen: Seit 2001 (!) sind die erhöhten PCB Werte bekannt - bewusst setzen die Verantwortlichen Studenten und Beschäftigte einer definitiven Gesundheitsgefährdung aus.

Zitat:  "Nach den Richtwerten dürften Schwangere nicht mehr im Physikbau arbeiten". Quelle

Damit setzt sich eine Serie von Schadstoff- Fällen an Kitas, Schulen und Universitäten fort, bei denen die Behörden offensichtlich ihre "Fürsorgepflicht" für Studierende und Lehrer definitiv vernachlässigen.

Wie imnmer bleibt die Frage unbeantwortet, wer bei dieser Form bewußter Körperverletzung für mögliche Spätfolgen bei den Betroffenen haftet!

 

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05.12.2016

Forschungsprogramm zu Förderung nachwachsender Dämmstoffe

Im Rahmen des Förderschwerpunktes "Dämmstoffe aus nachwachsenden Rohstoffen" der "Fachagentur nachwachsende Rohstoffe (FNR)" startete ein Konsortium aus 12 Forschungsinstituten ein Projekt, um den Einsatz nachwachsender Dämmstoffe massiv zu forcieren - unter anderem auch durch Reduktion von legistischen Hindernissen bei der Markteinführung und Zulassung solcher Baustoffe. Angesichts des Auftraggebers FNR sind wir überzeugt, dass dabei vor allem auch wesentliche gesundheitliche Aspekte nicht vernachlässigt werden. Mehr Infos zum Projekt

Siehe auch FNR Publikation mit Beitrag zum Thema Wohngesundheit

 

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20.11.2016 EGGBI im ZDF

Bereits ONLINE

Gift im Klassenzimmer

Link zum Film (Youtube)

Deutsche Erstausstrahlung:

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden, und sammelt seit Jahren Pressemeldungen zu Schadstoffbelastungen in Schulen und Kitas. (weitere Infos zum Thema)

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14.11.2016

Publikation  zu MCS

mehr Infos

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12.11.2016

Braunschweig. Aufregung an der Hauptschule Sophienstraße - das Gebäude wird saniert und nun klagen Lehrer und Schüler über gesundheitliche Probleme. Hautreizungen, Augenbrennen, Kopfschmerzen oder Schleimhautreizungen treten auf. Die Hintergründe sind unklar.  Pressebericht

Wie immer wurde bei Ausschreibung und Planung zu wenig ernsthaft auf emissionsarme Produkte (Einforderung von Schadstoffprüfberichten) geachtet und diverse Gütezeichen und Herstelleraussagen als Grundlage verwendet - die Liste von Schadstoffbelastungen an Schulen und KItas alleine in diesem Jahr wächst in unverantwortlicher Weise. 

 

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11.11.2016

Neu errichtetes Flüchtlingsheim schadstoffbelastet

Die unlängst fertiggestellte Flüchtlingsunterkunft an der Forstenrieder Allee kann nicht, wie zuletzt vorgesehen, noch in diesem November bezogen werden. Weil bei Schadstoffmessungen Formaldehyd in höherer Konzentration festgestellt worden sei, sei mit der Eröffnung der Wohnanlage voraussichtlich erst im Frühjahr 2017 zu rechnen. Pressebericht Süddeutsche

 

Auch hier will man Schadstoffprobleme zunächst mit "Lüftung" lösen – interessant wäre es, die Verantwortlichen tatsächlich auch einmal benannt zu bekommen.

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10.11.2016

Grundschul-Lehrerin klagt wegen giftiger Dämpfe


Giftige Dämpfe haben die Werklehrerin einer Grundschule nach eigenen Angaben krank gemacht.

Süddeutsche Zeitung

Mehr zu Schadstoffbelastungen in Schulen

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09.11.2016

Regensburg: Formaldehyd im Stadtgebäude

"Kein Anlass zur Besorgnis" - sagt die Stadt, obwohl:

„Direkte gesundheitliche Auswirkungen“ gebe es bereits bei Mitarbeitern, so ein Schreiben, das dem Wochenblatt vorliegt. Die Haut und die Atemwege seien betroffen, es komme zu Schwindel und Kopfweh. In dem Gebäude soll Formaldehyd, Pentachlorphenol (PCP) und Lindan vorhanden sein." Pressebericht

siehe dazu auch "Bagatellisierung von Messberichten"

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04.11.2016

Publikation  "Wohngesund bauen und renovieren"

Zusammenfassung zu Themen wie Umweltmedizin, chemische Belastungen in Gebäuden, biologische Belastungen, physikalische Belastungen und rechtliche Aspekte - mit umfangreichen Interviews zahlreicher EGGBI Netzwerkpartner. Mehr dazu


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29.10.2016

Erfreuliches Vorbild

Freisinger Stadträtin fordert "Schadstoffvermeidung" für Schulneubau

Sicherlich nicht zuletzt auf Grund immer wiederkehrender Pressemeldungen zu Schadstoffbelastungen in Schulen, Kitas fordert die Freisinger Grünen-Stadträtin Susanne Günther strenge Kriterien bei der Ausschreibung für das neue Schulprojekt im Steinpark. (Pressemeldung Süddeutsche).

Erfreulich aus unserer Sicht, wenn hier präventiv gedacht wird - und nicht nachträglich über oft fragwürdige, halbherzige Sanierungen ("nachträgliche Lüftungsanlage" etc.) bei Schadstoffbelastungen und deren Finanzierung diskutiert wird.

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26.10.2016

Auf und ab mit Formaldehydwerten in Schule!

Wieder einmal gibt es "vorläufige Entwarnung" bezüglich der Formaldehydwerte in einem "neuen" Schulanbau

Niesky: "Weniger Schadstoffe in beiden Schulgebäuden" (Pressebericht 2016) Auch im Herbst 2015 gab es bereits eine solche "Entwarnung".

Offensichtlich ist es aber binnen eines ganzen Jahres noch nicht gelungen, die belastenden Produkte zu identifizieren. Bereits im August 2015 hatte man gehofft, mit "Schrubben" und "Lüften" das Problem zu beseitigen.(Pressebericht 2015)

Erstaunlich aber, dass der Amtsarzt im Pressebericht 2016 behauptet, "es sei auch umstritten, ob allergische Reaktionen auf den Stoff über die Luft ausgelöst werden könnten". Siehe dazu: "Bagatellisierung durch Ärzte und Gutachter"

 

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21.10.2016

Studie: Parfümierte Verbrauchsprodukte - Auswirkungen auf die Raumluftqualität

In einer repräsentativen US Studie wurden die negativen Auswirkungen von Duftstoffen (als eine primäre Schadstoffquelle in Innenräumen) auf die Gesundheit erhoben - 34,7 % der Befragten berichteten von gesundheitlichen Problemen wie z.B. Migräne, Kopfschmerzen, Atembeschwerden bei entsprechenden Duftstoff-Belastungen.

Quelle: "Fragranced consumer products: exposures and effects from emissions

Mehr zum Thema "Duftstoffe"

 

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20.10.2016

Schadstoff-App für Kosmetik des BUND - aber auch Onlineabfrage des Umweltbundesamtes

Auskünfte über "toxische Inhaltsstoffe" kann entsprechend des Auskunftspflicht laut Reach der Verbraucher direkt über das Umweltbundesamt- per Smartphone auch über den BUND (Toxfox) abfragen. Mehr dazu

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17.10.2016

 

Gesundheitliche Folgeschäden bei Glykolbelastungen während der Schwangerschaft:

Einen Zusammenhang zwischen Glykolether Belastungen während der Schwangerschaft und spätere Auswirkungen auf neurocognative Fähigkeiten der Kinder ergaben Studien in Frankreich ""Pelagie Cohort Study"  (weitere Infos

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16.10.2016

Aufgrund des EuGH-Urteils C-100/13 sind nationale Anforderungen an die Zulassung von Bauprodukten im Hinblick auf "gesundheitliche Kriterien als Zulassungsbedingung für verschiedene Produktgruppen (z.B. Boden- und Wandbeläge)" nicht mehr zulässig und werden ab dem 15.10.2016 nicht mehr in dieser Form erteilt werden.

Zurzeit ist noch unklar, wie künftig diese Anforderungen gewährleistet werden sollen. Aktuelle Informationen hierzu finden sich auf der Webseite des DIBt. (Quelle)

Damit dürfen Bauprodukte mit dem CE Zeichen grundsätzlich eingesetzt werden, und die bisher für Zulassungen in Deutschlang geforderten spezifischen Emissionsnachweise (AgBB) für einzelne Produktgruppen also nicht mehr gefordert werden?

Abhilfe schafft eventuell eine Neuformulierung "Anforderungen an bauliche Anlagen bezüglich des Gesundheitsschutzes"

Siehe auch bauaufsichtliche Zulassungen - zukünftige Entwicklungen

 

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27.09.2016

Entsorgungsnotstand für Polystyrol?

„Bauherren und Baufirmen haben ein massives Entsorgungsproblem: Für Dämmstoffe aus „Styropor“ gibt es derzeit in Bayern keine Möglichkeit der Entsorgung – es sei denn, das Material ist nachweislich frei vom Flammschutzmittel HBCD. Denn quasi über Nacht macht dieser Brom-haltige Inhaltsstoff bundesweit ab 30. September bisher „normalen“ zu „gefährlichem und nachweispflichtigem Abfall“. Pressebericht

Keineswegs wie nunmehr von den Entsorgern „beklagt“ über Nacht – vielmehr spätestens seit November 2015 ist dies tatsächlich allerdings bekannt (NDR Bericht: „Dämmstoff Polystyrol gilt bald als Sondermüll)“.,

Dennoch hat es die Herstellerlobby durchgesetzt, dass dieser seit Jahren in Europa verbotene toxische Flammschutz erneut für Dämmstoffe von der EU eine Genehmigung zur Einsatzverlängerung bis 21.08.2017 erhalten hat. Mehr zum Thema 

 

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20.09.2016

Energieeffientes Bauen- Sanieren - auch unter dem Aspekt der Wohngesundheit

Fachtagung der AHK in Lettland

Tagungsprogramm

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08.09.2016

Lehrer in Mettendorfer Grundschule klagen über Kopfschmerzen - erhöhte Formaldehydwerte in neu sanierter Schule.

(Mettendorf/Bitburg) Seit über einem Jahr klagen Lehrer an der Hildegardis-Grundschule Mettendorf (VG Südeifel) vermehrt über Kopfschmerzen. Schülern und Lehrern ist vor allem ein „unangenehmer Geruch“ im Neubau aufgefallen. Von der Verbandsgemeinde Südeifel beauftragte Experten haben in der Raumluft eine überhöhte Konzentration der Chemikalie Formaldehyd nachgewiesen, die als gesundheitsschädlich gilt. Pressebericht

Wie fast immer, werden die "Probleme" bagatellisiert (keine "akute Gesundheitsgefährdung!" - was ist mit Langzeitfolgen bei einem krebserzeugenden Stoff?)- der Schulbetrieb wurde erneut (Alibihandlung "Lüften") aufgenommen.

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07.09.2016

Athem-2 Projekt der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt Österreichs

Damit Mobiltelefone miteinander kommunizieren können verwenden sie hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF). Wer ein Mobiltelefon nutzt, ist diesen Feldern ausgesetzt (exponiert). Das Projekt untersuchte, ob und wie diese Exposition zu HF-EMF Zellen und -Funktionen des Körpers verändert.  

In Italien hat ein Höchstgericht erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein häufiges mobil-Telefonieren zurückgeführt, und der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeits-Rente (Berufungsgericht Brescia, Sektion Arbeitsgericht, Urteil Nr. 614/09).  Zur Kurzfassung des Berichts  Langversion  (weitere Infos)

EGGBI Zusammenfassung zu elektromagnetischen Belastungen

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25.08.2016

Kriterienänderung für Holzwerkstoffe stößt neue Diskussion zur Bewertung natürlicher "Emissionen" an 

Mit der Einzelstoffbewertung von Essigsäure bei der Zertifizierung von Holzprodukten mit eigenem Grenzwert (600 mg/m³) beschreitet natureplus einen (wage) -mutigen Schritt (konträr zu AgBB) im Hinblick auf eine toxikologisch neue Bewertung von Holzprodukten. Newsletter natureplus

Mehr an Infos zum Thema

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20.08.2016

19-jähriger Tübinger leidet unter chronischer Erkrankung an chemischen Schadstoffen

Erneut Versuch einer  "Zwangs- Psychiatrisierung" eines MCS Betroffenen ?

"Die Ärztin dort machte ein Blutbild, horchte ihn ab und stellte fest: „Eine organische Ursache wird ausgeschlossen, eine Psychotherapie empfohlen“.

Der Spezialist Kurt E. Müller bezeichnet dies als die „Psychiatrisierung“ der chronischen Krankheit MCS in der Medizin und kritisiert, dass Krankheitszusammenhänge nicht erforscht würden""Die Ärztin dort machte ein Blutbild, horchte ihn ab und stellte fest: „Eine organische Ursache wird ausgeschlossen, eine Psychotherapie empfohlen“.

Pressebericht

Mehr zu MCS und zu Psychopharmaka statt Therapie

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15.8.2016

Asbest - die tödliche Faser (ARD)

Asbest war einst die Wunder-Faser und kam bis in die frühen 90er Jahre massiv zum Einsatz. Sie steckt heute noch in Millionen Immobilien. Doch Asbest kann aggressiven Krebs verursachen. Präsent ist die Faser - trotz Verbot - aber weiterhin. Zum TV Bericht (youtube)

Mehr Informationen zur Sendung

EGGBI Infos zu Asbest und Gerichtsurteilen

 

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10.08.2016

Wo wohnt man in Deutschland am gesündesten?

Die Bausparkasse BKM präsentiert eine interaktiver Landkarte mit der Bewertung von gesundheitlichen Faktoren für ganz Deutschland.

Mehr Infos

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03.08.2016

Umfrage - Studie der Uniklinik Aachen zum Internetportal EMF (elektromagnetische Felder

Gesucht werden Personen aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen in den Städten Stuttgart, Berlin und München, die sich an einer Umfrage des Internetportals www.emf-portal.de beteiligen. Weitere Infos

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28.07.2016

Leitlinien zur Elektrosensibilität veröffentlich

Die Europäische Akademie für Umweltmedizin (EUROPAEM-European Academy for Environmental Medicine) hat die neue Leitlinie zur Diagnostik und Behandlung von Elektrosensibilität veröffentlicht

Die Leitlinie stellt ausführlich den aktuellen Stand der Forschung zu den Risiken der niederfrequenten und hochfrequenten elektromagnetischen Felder (EMF) dar, den bisherigen Stand der Forschung zur Elektrohypersensibilität (EHS) und gibt Empfehlungen, wie Ärzte EHS diagnostizieren und behandeln können.   Pressebericht und Empfehlung mit Link zum Download.

 

Weitere Infos zu EHS

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27.07.2016

VDI Agenda Innenraumluft 2016

Einen hervorragenden Überblick über Richtlinien zur Bestimmung der Raumluftqualität bietet die soeben erschienene Agenda Luftqualität in Innenräumen Juli 2016

Vor allem auf den Seiten 9 und 10 findet sich hier eine hervorragende Übersicht von Raumschadstoffen, deren mögliche Quellen und dazu die jeweilige VDI Richtlinie zur Prüfstrategie. Ersichtlich daraus vor allem, dass eine (sehr häufige, unter anderem auch bei Neubauten von Schulen, KITAS) Beschränkung auf Messung von VOCs und Formaldehyd keineswegs den tatsächlichen Risiken gerecht wird - vielfache mögliche Quellen beispielsweise von Weichmachern,  phosphororganischen Stoffen (u.a. in Flammschutzmitteln) führen  unter anderem leider immer wieder zu Raumluftbelastungen, die oft nicht unmittelbar wahrgenommen werden, sondern sich durch langfristige hormonelle Auswirkungen auszeichnen.

Siehe dazu auch EGGBI- Anforderungen an wohngesunde Gebäude und Raumluftprüfungen

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27.07.2016

Gift in Fertighäusern (ARD plusminus)

Chemikalien können auch nach Jahrzehnten noch krank machen. Und sobald das Haus verkauft werden soll, kommt es häufig zum Streit über die Sanierungskosten und den Wert der Immobilie.

Experten schätzen, dass es heute noch rund 700.000 ältere Fertighäuser gibt, die solche Probleme aufweisen könnten. Erst im Dezember 1989 wurden die hochgiftigen Biozide verboten. Bis dahin war nach  DIN 68800 die chemische Behandlung sogar staatlich vorgeschrieben.

Neben den gesundheitlich releavnten SChadstoffen PCP und Formaldehyd sind es vor allem zunehmend auftretnede gerüche, die ein Bewohnen oft unmöglich macht.

Zum Video

Infos zu Schadstoffbelastungen in Fertighäusern

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22.07.2016

Sind Smartmeter gesundheitsgefährdend und verletzen sie den Datenschutz?

 

Der Bundesrat hat am Freitag, den 8.07.2016 einen Gesetzentwurf bestätigt, mit dem intelligente Messsysteme und zugehörige Gateways bis 2035 in mehreren Stufen in hiesigen Betrieben und Heimen installiert werden sollen. Die Länderkammer hatte ihn im Dezember noch scharf kritisiert und Wahlfreiheit bei intelligenten Stromzählern für die Verbraucher gefordert

Infos zu Smartmeter - Gesundheits und Datenschutz

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21.07.2016

Neuauflage Juli 2016  

Heinz O. Häberle: Einführung in die Elektroinstallation

Mehr Infos

 

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Übersicht

03.05. 2017 Rebstock Mai 2017

27.04.2017 Naphthalin Schule

20.04.2017 Bundesregierung klagt EU Kommission

07.04.2017 Positive Reaktion PCB

04.04.2017 Urteil im PCB Skandal Dortmund

15.03.2017 UBA Tieffrequente Geräusche

10.03.2017 Schleswig Holstein MCS

26.02.2017 Bürgerliste warnt von Schadstoffen in Kita Neubau

23.02.2017 Rebstock- Schadstoffe in Schule

21.02.2017 Verbotene Chemikalien durch EU wieder erlaubt

17.02.2017 Weichmacher erstmals von EU als hormonell wirksamer Stoff eingeordnet

16.02.2017 Freihandel setzt sich gegen Verbraucherschutz durch 

20.07.2017 FNR Publikation Dämmstoffe

13.01.2017 Badorf - Flammschutzmittel und Weichmacher

11.01.2017 Kita Wallerfangen- nun Abriß?

10.01.2017 MAK Werte nicht einziges Kriterium

07.01.2017 10 Schulen in Giessen PCB belastet

03.01.2017 Allergie: wenn ein Leben nicht mehr mögich ist

27.12.2016 Landkreise lehnen Milliarden für Schulsanierungen ab

22.12.2016 Isothiazolinone- Richtwerte

18.12.2016 Polystyrol- erneuter Sieg der Lobby

15.12.2016 Morbus Parkinson durch Umweltgifte

13.12.2016 UNI Tübingen PCB

05.12.2016 Nachwachsende Dämmstoffe

20.11.2016 Gift im Klassenzimmer mit EGGBI Beitrag

14.11.2016 Buchneuerscheinung Vergiftet und Vergessen

12.11.2016 Aufregung an Braunschweiger Schule

11.11.2016 Flüchtlingsheim schadstoffbelastet

10.11.2016 Grundschullehrerin klagt wegen giftiger Dämpfe in Schule

09.11.2016 Regensburg- Formaldehyd

04.11.2016 Publikation BENZ24

29.10.2016 Vorbildhafte Forderung für Schulneubau

26.10.2016 "Auf und ab mit Formaldehydwerten"

21.10.2016 US Studie zu Duftstoffen

20.10.2016 TOXFOX des BUND und Abfrage UBA

17.10.2016 Pränatale Belastungen und Folgeschäden durch Glykolether

16.10.2016 Gesundheitliche Kriterien bei bauaufsichtlichen Zulassungen

27.09.2016 Entsorgungsproblem für Polystyrol?

20.09.2106 RIGA Energieeffizienz

08.09.2016 Formaldehyd in Schule Mettendorf

07.09.2016 Athem 2 Report AUVA zu "Elektrosmog"

25.08.2016 Natureplus geht neuen Weg bei Bewertung Holzemissionen

20.08.2016 Tübinger mit MCS 

15.08.2016 Asbest- die tödliche Gefahr

10.08.2016 BSM Interaktive Landkarte 

03.08.2016 EMF Umfrage Uniklinik Aachen

28.07.2016 neue Richtlinien EHS Diagnose

27.07.2016 VDI Agenda Juli 2106 "Innenraumluft"

27.07.2016 Gift in Fertighäuern

22.07.2016 Smartmeter gesundheitsgefährdend - Datenschutz

21.07.2016 Neuerscheinung -Buch zu Elektroinstallation

 

 

Newsarchiv 2016 

Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011

 

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