Schulen und Kitas

Oktober 2018 SWR TV Bericht: Radon in Schulen

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"Vertraulichkeit" - Hinweis für "Eltern, Lehrer, Arbeitnehmer..."

Auflistung von Schadensfällen

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Schadstoffbelastungen an Schulen. Kitas und Sportstätten

Informationsmaterial für Eltern, Lehrer und Betreiber: 

Hinweise für Elternbeiräte, Personalvertreter, Schulleiter bei Schadstoffproblemen an Schulen

Hinweise für Betriebs- und Personalräte

Konfliktfreie Vorgangsweise bei Schadstoffproblemen an Schulen/ Kitas

Tagebuch- Gesundheitsprobleme bei Schadstoffen an Schulen

Interner Bewertungsbogen Umfang von Schadstoffprüfungen nach VDI Normen

Empfehlungen Umweltbundesamt

Verweigerung der Veröffentlichung von Prüfberichten durch Behörden 

Auflistung von Schadensfällen an Schulen und Kitas

Bagatellisierung von Prüfergebnissen

Schadstoffarme Schulmöbel

Besondere Sanierdringlichkeit bei Schulen, Kitas, Sportstätten

Fehlende "Gesundheitskriterien" bei staatlichen Bau- Förderprogrammen 

Empfehlungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) 

 

Seit einem Fernsehbericht im ZDF wird EGGBI immer häfiger - sehr oft "vertraulich" um Unterstützung bei Auseinandersetzungen zwischen Elternvertretern, Lehrern und Schulbehörden bei Schadstoffproblemen kontaktiert.

Einen hervorragenden Überblick über die möglichen Belastungen - aber auch zur Ignoranz vieler Behörden bietet der ZDF Beitrag von Birgit Tanner vom 20.11.2016

  

ZDF "GIft im Klassenzimmer"

Weitere TV Berichte

"Gefährliche Schadstoffe in der Schule" (Plusminus, 11.10.2017)    (Text dazu)

Auch der WDR berichtet am 23.08.2017 in der Sendung MARKT  über PAK Belastungen, von Schülern und  Lehrern lange bekannt - seit 2 Jahren gesundheitliche Beschwerden- die Stadt Bocholt  läßt dennoch den Unterricht - trotz krebserzeugender Belastungen fortführen. Zum Video

Elternvertretern wurden wesentliche Informationen grundsätzlich verweigert!

Meist wird versucht, Eltern mit "Lüftungsanlagen" oder verstärkter Fensterlüftung "ruhigzustellen". Dies ist aber keine Sanierung. Schadstoffquellen müssen beseitigt werden!

Natürlich ist im Hinblick auf CO2 und Radonbelastungen auch eine ausreichende Luftwechselrate (funktionierendes Lüftungskonzept) unverzichtbar. Oft wird aber nur "teilgeprüft" - neben CO2 sollte grundsätzlich auf VOCs, Formaldehyd, Radon, Weichmacher, Flammschutzmittel..., je nach Gebäudezustand, Alter auch auf SchimmelPAKs, Asbest, Holzschutzmittel (werden nach wie vor eingesetzt), Schwermetalle  nicht "vergessen" werden. Zunehmend stellen wir auch fest, dass Kinder bereits auf zunehmenden "Elektrosmog" und Schallbelastungen (auch aus dem akustisch nicht wahrnehmbaren Bereich) "sensitiv" reagieren. Eine enge Zusammenarbeit der behandelnden Umweltärzte mit Elternvertreter und Behörden ist unverzichtbar - leider gibt es noch immer selbst Gesundheitsämter, "Umweltmedinische" Abteilungen an Kliniken, die Umwelterkrankungen wir MCS, EHS, ME/CFS gar nicht zu kennen scheinen, und  mit

  • Beharrung auf gesetzlichen Grenzwerten, ohne deren daher möglichen Additionseffekten mit unterschiedlichen weiteren Belastungen, und
  • Mißachtung umweltmedizinischer Errkenntnisse zu Grenzwerten
  • un der besonderen Sensitivität von Kindern

    • generell umweltverursachte gesundheitliche Beschwerden als "psychosomatisch" stigmatisieren,
    • umweltmedizinsche Leitlinien der Diagnose (Anamnese mit Einbeziehung von Ortsbegehungen, Umgebungsanalysen...) grundsätzlich nicht umsetzen. (Handlungsorientierte umweltmedizinische Praxisleitiline, ja sogar Richtlinien klinischer Umweltmedizin - dabei wird allerdings ohnedies bereits 40 bis 75 % der Patienten psychische Ursachen und/oder nicht nachvollziehbare Expositionen zugeordnet).

Wir haben eine Menge Informationsmaterial zusammengestellt, stehen aber auch für direkte Unterstützung (auf Wunsch vertraulich) in Form von Stellungnahmen und Vermittlung von Fachvorträgen und eigenen Vorträgen (Kerngebiet: Schadstoffe in Bauprodukten) zur Verfügung.

 

 

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Weitere Informationen - Auflistung von Schadensfällen

Bagatellisierung von Messergebnissen bei Schulen und Kitas

Bagatellisierung von Schadstoffbelastungen durch manche(!) Amts-und Klinikärzte, Schulbehörden, Gesundheitsämter  sowie "Gutachter"

 

Wir empfehlen Lehrern und Eltern betroffener Kinder bei entsprechenden ärztlichen Besuchen im Vorfeld zu hinterfragen

ob der betreffende Arzt

a) eine ausreichende umweltmedizinische Ausbildung genossen hat

b) bereits in der Vergangenheit Umwelterkrankungen (anerkannte Umwelterkrankungen wie MCS, ME/CFS, EHS ...) jemals diagnostiziert und attestiert hat

 

umweltmedizinische "Kenntnisse" mancher Amtsärzte

Dummheit oder Kalkül - Politik und Schadstoffbelastungen

Besondere Anfälligkeit von Kindern und Jugendlichen 

 

Sanierungen

Besondere Dringlichkeit bei Schulen, Kitas....

Gesundheitsrisiko: "Elektrosmog" an Schulen

Gesundheitsrisiko: "Radon in Schulen"

 

Einsatz von "schadstoffabbauenden" Produkten

"Absperrung" belasteter Flächen

Lüftung statt Sanierung

energetische Gebäudesanierungen

 

Gesundheitliche Risiken in Gebäuden allgemein

Gesundheitliche Auswirkungen von Raumschadstoffen

 

Diskussionen zu allgemeinen Schadstoffproblemen

Eigenpublikationen zu Schadstoffproblemen

 

 

Eine eindrucksvolle Dokumentation zu PCB - Vergiftungen von Schülern und Lehrern erstellt 2008 der ehemalige Schuldirektor (selbst dauerhaft gesundheitsgeschädigt) im hessischen Braunatal Wolfgang Krug in seiner Zusammenfassung: 

Kinderhirn in Not

Der ARD berichtete dazu im Oktober 2016:

„Wolfgang Krug war Direktor an einer Grundschule im hessischen Baunatal. Er erkrankte an Krebs und viele seiner Kollegen auch. Wie sich später herausstellte war das Schulgebäude so stark mit verschiedenen Schadstoffen belastet, dass es abgerissen werden musste.

Einer der Stoffe, der sich heute noch im Blut von Wolfgang Krug nachweisen lässt, ist der Weichmacher PCB. Seit 1978 ist PCB in Deutschland verboten. Allerdings steckt der krebserregende Stoff noch in zahlreichen öffentlichen Gebäuden. Er gelangt aus Fugenmassen und Farben in die Raumluft.

Die Internationale Agentur für Krebsforschung hat PCB in die höchste Gefahrengruppe eingeordnet.

Laut Bundesumweltamt befindet sich in jeder dritten Schule PCB-haltiges Material. Das Gift gast immer weiter aus. Besonders verdächtig sind Waschbetonbauten aus den 60er und 70er Jahren. Sanierung ist oft auch keine Lösung wie der Fall der Diltheyschule in Wiesbaden zeigt. Hier wurde direkt nach der Sanierung immer noch zu viel PCB in der Raumluft gemessen.

 

Schüler und Lehrer in Deutschland müssen 50 Mal mehr PCB in der Raumluft aufnehmen, als die Weltgesundheitsorganisation WHO für hinnehmbar hält. Und die Kontrollbehörden schauen zu.

Mehr Infos zu PCB 

 

Ebenso eindrucksvoll die vielzitierte - von Behörden aber ignorierte Publikation vom Diplombiologen Hans-Ulrich Hill:

Schadstoffe an Schulen und öffentlichen Gebäuden

 

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Schulmöbel - DBU Forschungsprojekt

Möbel können massive Raumluftbelastungen auslösen - bisher wurde in Schulen und Kitas bei der Auswahl der Möbel eher auf "Funktionalität" als auf Schadstoffminimierung geachtet.

Die Bundesstiftung Umwelt unterstützt nun ein Forschungsprojekt zur Entwicklung "nachhaltiger" Schulmöbel  auch unter dem Aspekt der "Gesundheitsverträglichkeit".

Sie stellt dafür 125.000 Euro zu Verfügung.

 

Planer, Schulbehörden sollten sich künftig neben strengen Vorgaben bei den Ausschreibungen für bauliche Maßnahmen auch bei Möbeln verstärkt dieser Thematik annehmen und sich an den Ergebnissen dieses Projektes unbedingt orientieren.

Pressemitteilung: "Bald bessere Noten für Klassenzimmer"

 

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Empfehlungen der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft - Gesundheitsvorsorge

Empfehlungen der Bundesleitung der GEW

 

In einer Publikation der GEW (Wegweiser bei Schadstoffen in Schulen) finden Lehrer wertvolle Hinweise und arbeitsrechtliche Bestimmungen, die unbedingt beachtet werden sollen.

GEW Bayern

Die GEW Bayern verweist nicht nur auf der Homepage auf die Publikation der Bundes GEW,

in der Dezemberausgabe 2017 der GEW Zeitschrift Bayern gibt es zahlreiche Empfehlungen zum Thema "Schadstoffe in Bildungseinrichtungen"  (Link - Seite 7 und 8

GEW Hessen

Seit Jahren kämpft die GEW Hessen für "schadstoffarme" Schulen und unterstützt betroffene Lehrer bei Auseinandersetzungen mit den Schulbehörden. Vor allem setzt die auf eine Vernetzung aller Akteure.

Hier gibt es sogar eine GEW Arbeitsgruppe Gift- und Schadstoffe, an die sich Betroffene wenden können. (Link)

Besonders engagiert hat sich die GEW beispielsweise vor allem bei den Schadstoffproblemen an der Grundschule Rebstock  (Link1  und Link 2)

sowie im Rahmen permanenter Medienarbeit zu diesem Thema.

GEW Hessen- Interview EGGBI Oktober 2017 

GEW Sachsen 

bietet auf der Homepage eine sehr gute Information zu "Schadstoffe in Schulen"  und "Durch schlechte Luft der Schung verpufft" (autorisierte Teil-Nachdrucke der GEW  NRW);

GEW NRW

Auch die GEW NRW bietet wertvolle Informationen zur Vorgangsweise bei Schadstoffproblemen:

  • Bei Befindlichkeitsstörungen, bei denen die Lehrkraft schulische Ursachen vermutet, muss sie die festgestellten Mängel im Mängelbuch / Verbandbuch der Schule eintragen und Sicherheitsbeauftragte sowie die Schulleitung schriftlich darüber informieren.

  • Alle Kolleg*innen sollten Einsicht in die Gefährdungsbeurteilung der Schule nehmen. Falls keine Gefährdungsbeurteilung vorliegt oder eine Einsicht verweigert wird, sollten sie sich mit dem Personalrat in Verbindung setzen.

  • Jede Lehrkraft kann sich an den BAD (Berufsgenossenschaftlicher Arbeitsmedizinischer Dienstwenden, um sich bei gesundheitlicher Gefährdung und möglicher Abhilfe beraten zu lassen.

  • Bei bereits bestehenden gesundheitlichen Beeinträchtigungen sollte die Lehrkraft dies von einem Facharzt (ggf. Umweltmediziner) attestieren lassen - mit Angabe der möglichen Ursache und der evtl. einzuleitenden Gegenmaßnahmen.

  • Die Lehrkraft bittet die Schulleitung schriftlich darum, die Mängel zu beseitigen und erforderliche Gegenmaßnahmen zu ergreifen bzw. einen gesundheitlich unbedenklichen Arbeitsplatz zur Verfügung zu stellen.

  • Lehrkräfte sollten keine eigene Untersuchung initiieren, da das Kollegium dann die Kosten selber tragen muss bzw. die Untersuchungsergebnisse evtl. nicht anerkannt werden.

  • Alle den Vorfall dokumentierenden Schriftstücke sind von der Lehrkraft auch in die Personalakte einzubringen. Dies kann für eine spätere Anerkennung eines Dienst- oder Arbeitsunfalls bzw. einer Berufskrankheit oder bei möglichen Folgeerkrankungen wichtig sein.

  • Zur eigenen Entlastung ist den Schulleiter*innen anzuraten, eine sofortige schriftliche Benachrichtigung an den Schulträger und die Bezirksregierung zu verfassen mit der Bitte um Prüfung einer vorliegenden Gesundheitsgefährdung und deren Beseitigung.

  • Bei akuter Gefährdung sind durch die Schulleiter*innen Sofortmaßnahmen einzuleiten. Hierbei sollten der BAD und die Unfallkasse NRW (UK) zur Beratung eingeschaltet werden.

  • Ggf. ist unter Einbeziehung des Personalrats auf einer Bedarfsbegehung durch den BAD oder die Unfallkasse zu bestehen, mit dem Ziel, die Ursachen von Befindlichkeitsstörungen festzustellen. Das Ergebnis ist ein Begehungsprotokoll mit Hinweisen zur Mängelbeseitigung, das dem gesamten Kollegium zur Verfügung gestellt werden muss. Im Interesse der Schüler*innen sollte, falls nicht schon geschehen, je nach Gefährdung auch die Unfallkasse benachrichtigt werden. Das kann durch den Hausarzt einer tarifbeschäftigten Lehrkraft oder durch Eltern bzw. volljährige Schüler*innen geschehen, wenn diese z. B. über einen entsprechenden Antrag an die Schulkonferenz über die Mängel informiert sind.

  • In Lehrerkonferenzen muss je nach Gefährdungsgrad das gesamte Kollegium über das Problem und evtl. Untersuchungsergebnisse informiert werden. Hierzu können BAD, UK und Personalrat eingeladen werden. Die Schulleiter*innen müssen als Vertreter des Arbeitgebers entsprechende Erfordernisse an den Schulträger formulieren und auf deren Umsetzung achten.
    Hilfreich hierbei sind entsprechende Konferenzbeschlüsse!

  • Sollte der Schulträger ablehnen, entsprechende Maßnahmen einzuleiten, muss die Schulleitung sich an ihre vorgesetzte Behörde wenden.
    Die Kolleg*innen sollten ihre Gewerkschaft einschalten, Eltern und Betriebe können sich an die Presse wenden. Auf jeden Fall sollte dieses Thema auch in der Schulkonferenz behandelt werden.

  • Parallel dazu sollten der Personalrat und die Vertretung der Schwerbehinderten alle Informationen von der Schule dazu erhalten, damit sie die Bezirksregierung daran erinnern, dass diese ihrer Fürsorgepflicht gegenüber den Lehrkräften nachkommen muss. In vielen Fällen kann der Personalrat die Beschäftigten durch Initiativanträge gegenüber dem Arbeitgeber unterstützen.

  • Insbesondere wenn der Anfangsverdacht einer Schadstoffexposition gegeben ist, sollten betroffene Lehrkräfte Ärzte aufsuchen, die sich mit den Folgen einer Schadstoffexposition auf den menschlichen Körper auskennen. Eine erste Orientierung für geeignete Ärzte gibt es auf der Seite des Deutschen Berufsverbands der Umweltmediziner e.V..

  • Der Arbeitgeber ist gesetzlich verpflichtet, auch Gefährdungsbeurteilungen zur psychosozialen Belastung durchzuführen. Hierzu wird erstmalig flächendeckend seit März 2012 sukzessive in allen Bezirken der COPSOQ-Fragebogen eingesetzt.

Wenn die Schulen nach Auswertung der COPSOQ-Schulberichte ihre gesundheitlichen Belastungen gegenüber dem Arbeitgeber (MSW, Bezirksregierungen) dokumentiert haben, muss dieser Entlastungsmaßnahmen einleiten. Auch die bereits vorliegenden Gesamtberichte aus Düsseldorf, Münster und Detmold verpflichten den Arbeitgeber zum Abbau der gesundheitlichen Gefährdungen, denn Lehrkräfte haben einen Rechtsanspruch auf einen gesunden Arbeitsplatz. Nähere Informationen sind auf den Internetseiten des MSW, der Bezirksregierungen und unter http://GEW-NRW.de  so-wie bei den Personalräten zu erhalten.

Beispiel tatkräftiger Unterstützung gab es in der Vergangenheit bei PCB an Gesamtschule

Aktuell warten wir seit Wochen auf eine schriftliche Antwort bezüglich eines zuständigen offiziellen Ansprechpartners in laufenden Fällen. 

 

 

Weitere Landesorganisation der GEW zum Thema Schadstoffe an Schulen:

 

GEW  Mecklenburg Vorpommern verweist auf Ihrer Homepage auf den "Wegweiser" der Bundes GEW (siehe oben).

Die GEW Berlin hat zwar keine Hinweise zum Thema auf der Homepage, unterstützt aber massiv betroffene Lehrer bei Bedarf  (aktuell: Pressebericht einer Demonstration mit GEW Unterstützung)

Zahlreiche andere Landesorganisationen  (Baden Württemberg, Rheinland Pfalz, Hamburg, Thüringen, Sachsen Anhalt, Niedersachsen, Saarland...)  erwähnen das Thema Schadstoffe an Schulen nach unsereren Recherchen (wir korrigieren gerne) gar nicht auf ihrer Homepage. (Stand 06/2018)

Auch die GEW Bremen sieht offensichtlich  nur wenig Handlungsbedarf:

sehr "optimistisches"Zitat: "Auch baulichen (Schimmel, Schadstoffe) und technischen (veraltete Geräte) Mängeln wird in der Regel ernsthaft nachgegangen." (Quelle)

 

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Anlassbezogene und präventive Schadstoffuntersuchungen

 

Informationen zu Schadstoffbelastungen an Schulen  werden in der Regel erst dann bekannt,

  • wenn es Meldungen über gesundheitliche Beschwerden von Schülern oder Lehrern gibt, 
  • wenn  im Rahmen von vorgeschriebenen "Gefährdungsbeurteilungen" vor geplanten Um- oder Rückbauten massive Schadstoffbelastungen (Asbest , PCP, PCB, PAKs) festgestellt werden.

Selbst in diesen Fällen wird sehr oft erst dann der Fürsorgepflicht gegenüber Schülern und Lehrern nachgegangen, wenn sich Medien der Probleme annehmen.

Sogar bei Renovierungen und Neubauten wird der präventive Gesundheitsschutz im Hinblick auf Raumbelastungen in den meisten Fällen vernachlässigt, meist auf ausreichende Anforderungen bei Ausschreibungen und Bauabnahmen verzichtet.

Nur so ist nachvollziehbar, dass sich jährlich in oft mehr als 50 Fällen "Betroffene" (häufig aus Angst vor Repressalien vor allem von Lehrern mit der Bitte um Anonymität) an uns wenden, mit der Bitte um "Bewertung" oft lange verweigerter Prüfberichte und um Kontakt zu den Medien

 

 

 

 

A)    Anlassbezogene Schadstoffuntersuchungen

1 Gefährdungsbeurteilung zum Schutz von Bauarbeitern

Zitat BG Bau:

 

Unternehmer haben auf Grund verschiedener gesetzlicher Regelungen die Verpflichtung zur Durchführung und Dokumentation einer Gefährdungsbeurteilung. Betrachtungsfelder können Ablauforganisation, Arbeitsmittel, Gefahrstoffe und Notfallplanung sein.

Die gesetzlichen Regelungen dazu:

 

·         Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)

·         Biostoffverordnung (BioStoffV) 

·         Gefahrstoffverordnung (GefStoffV)

·         Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)  

 

Dabei sind unter "möglichen Gefährdungen" auch Schadstoffbelastungen zu hinterfragen, die für die Verarbeiter ein Gesundheitsrisiko darstellen könnten; entsprechende Untersuchungen werden aber teilweise auch herangezogen, um künftige Kosten einer "gesetzeskonformen" Entsorgung zurückgebauter Produkte bereits abschätzen zu können (Trennung Bauschutt- Sonderabfall).

 

Mögliche Gefährdungen:

·         Asbestfasern und andere KMF

·         Lösemittel

·         Isocyanate

·         Säuren, Laugen

·         Flammschutzmittel (HBCD…)

·         PAK, PCB,

·         Benzol,

·         Schwermetalle (Blei…)

·         Dieselmotor Emissionen und andere

In Form von Flüssigkeiten, Gasen, Dämpfen, Stäuben sowie

·         Biologische Abfälle (Keime...)


Bei öffentlichen Gebäuden, Schulen wird diese Gefährdungsbeurteilung häufig bereits vom Bauherrn beauftragt, nicht immer wird dabei aber nach allen "möglichen" Risiken geprüft.

 

Die Messergebnisse werden in der Regel unter Verschluss gehalten, in manchen Fällen selbst bei Nachfrage von Lehrern, Schülern, deren Eltern solange geheim gehalten, bis unter Hinweis auf Umweltinformationsgesetz und Informationsfreiheitssatzung die Weitergabe "erzwungen" wird.

 

In manchen Fällen wird an Schulen sogar der Unterricht selbst dann monatelang weitergeführt, wenn bei dieser Gefährdungsbeurteilung massive Schadstoffbelastungen festgestellt worden sind.

Beispiel: Asbestbelastung in Reinbek

 

Offensichtlich hat es hier die Berufsgenossenschaft der Bauindustrie geschafft,

einen "präventiven" Gesundheitsschutz der Bauarbeiter zu erwirken,

während Lehrer und Schüler mnchmal jahrelang – oft bereits intern "bekannten" Gesundheitsgefahren bewusst ausgesetzt werden (vor allem Asbest, PCB, PAK, Formaldehyd, Flammschutzmittel, Weichmacher… ).

 

2) Gesundheitliche Beschwerden "zwingen zu Untersuchungen"

 

In sehr vielen Fällen sind es gesundheitliche Beschwerden von Schülern und Lehrern, die zu Schadstoffprüfungen führen – dabei  wird in sehr vielen Fällen seitens der Behörden versucht,

  • die gesundheitlichen Beschwerden als "eingebildet" darzustellen (wir kennen vor allem bei erkrankten Lehrern Fälle, die sich bereits als echtes Mobbing darstellen, oft wird sogar im Falle von "Kooperation betroffener Lehrer mit Eltern" mit Disziplinarmaßnahmen gedroht)
  • mit Alibiuntersuchungen die Unbedenklichkeit der Raumluft nachzuweisen, geprüft wird auf einige wenige Indikatoren (oft nur VOC und Formaldehyd); Weichmacher, Flammschutzmittel, PCB, PAK, Isothiazolinone und viele andere mögliche Verursacher der gesundheitlichen Beschwerden werden bewusst ignoriert. (Gesundheitsrisiken in Gebäuden)

In Extremfällen wird sogar eine CO2, Feinstaub und Luftfeuchtigkeits- Messung mit niedrigen Werten als Indikator einer insgesamt unbedenklichen Raumluft dargestellt – Beispiel Rebstock

Sehr oft  bedarf es dann vor allem der  Medien, um hier Behörden zu umfassenden und glaubwürdigen Untersuchungen zu "zwingen" – dabei mussten wir aber auch wiederholt erleben, dass sich sogar regionale Medien vielfach scheuen, hier offen kommunale Missstände aufzuzeigen.

Hier bedarf es meist mutiger Elternvertreter und Personalvertreter, um gegen kommunalen Widerstand wirklich umfassende, normgemäße Schadstoffprüfungen durch möglichst gemeinsam gefundene (wirklich wirtschaftlich und politisch! unabhängige) Institutionen durchzusetzen. 

 

 

B)     Präventiver Gesundheitsschutz für Schüler und Lehrer 

 

Vor allem bei Schadstoffproblemen in Neubauten, Renovierungen und bei Schulcontainern mussten wir in den meisten Fällen feststellen,

dass bereits bei der Ausschreibung gravierende Mängel im Hinblick auf die spätere Raumluftqualität nachzuweisen sind.

Meist wird in den Ausschreibungen darauf verzichtet, entsprechende Anforderungen zu formulieren und bei der Gebäudeabnahme eine entsprechende umfassende Schadstoff -"Freimessung" zu verlangen. 

Damit könnten spätere, oft jahrelange Auseinandersetzungen mit Planern, Bauunternehmen, Produktlieferanten vor Gericht mit erheblichem Kostenrisiko völlig ausgeschlossen werden,

würden vor allem aber Schüler und Lehrer nicht massiven (ebenfalls oft jahrelangen) Gesundheitsrisiken ausgesetzt.

 

Derzeit geben sich die Auftraggeber bestenfalls mit VOC und Formaldehydprüfungen zufrieden, Planer lassen sich von den Herstellern mit diversen aussagearmen Zertifikaten, Gütezeichen, nicht kontrollierbaren "Volldeklarationen" und "Prospektaussagen" ruhigstellen, statt wirklich umfassende Schadstoffprüfberichte anzufordern. Vor allem sogenannte "ökologische" Baustoffe werden oft ohne jegliche Überprüfung als vermeintlich grundsätzlich "gesundheitlich unbedenklich" akzeptiert.

 

Ein präventiver Schutz von Schülern und Lehrern ist bedauerlicherweise derzeit grundsätzlich offenbar auch kein politischer Auftrag. 

Durch Schadstoffe an Schulen dauerhaft erkrankten Lehrern oder Angestellten wird vielmehr jegliche "Anerkennung" ihrer Erkrankung als "berufsbedingt" verweigert.

 

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Vertraulichkeit von Anfragen und Informationen

Informantenschutz (Redaktionsgeheimnis im Sinne StPO § 53, Punkt 5)

Informationen bei Schadstoffbelastungen werden grundsätzlich nur mit Zustimmung der Informations- Lieferanten weitergegeben, veröffentlicht.

Die Informanten selbst werden unsererseits unter Berufung auf das Redaktionsgeheimnis grundsätzlich nicht benannt, sofern keine ausdrückliche Erlaubnis dafür vorliegt.

 

Das gleiche gilt bei Anfragen zu kommunalen Fragen nicht nur

 

  • Schadstoffbelastungen an Schulen, Kitas betreffend sondern auch
  • Anfragen bei Befürchtungen bezüglich elektro- und elektromagnetischer Belastungen (z.B. durch Sendemasten),
  • Schallbelastungen  (Infraschall) aus gewerblichen und landwirtschaftlichen Betrieben oder
  • anderen gesundheitsrelevanten Fragen,
  • Schriftverkehr mit Behörden und anderen Institutionen, 

bei denen sich immer wieder Verbraucher aus wirtschaftlichen oder politischen Abhängigkeiten nicht selbst an die Verantwortlichen zu wenden wagen, oder Veröffentlichungen von "unqualifizierten Antworten von Behörden und Institutionen" mit ihrer eigenen öffentlichen Namensnennung vermeiden wollen.

 

(Der Wunsch nach dieser Vertraulichkeit ist nachvollziehbar: gerade Eltern und Elternvertreter fürchten nicht unbegründet Repressalien, wenn sie z.B. beruflich in Anhängigkeit zur betreffenden Stadtverwaltung stehen - wir wissen aber auch von der Androhung von Disziplinarverfahren an Lehrer, die sich mit besorgten Eltern trafen und gemeinsame Maßnahmen planten...)  

 

Vertraulichkeit garantieren wir aber auch Kommunen und Schulbehörden, wenn diese sich präventiv vor der - (grundsätzlich aber natürlich nicht langfristigen Geheimhaltung) Veröffentlichung von Prüfberichten mit Fragen an uns wenden, sofern uns diese nicht auch von Betroffenen oder aus anderen Quellen (z.B. Presse) selbst bereits zur Verfügung gestellt werden.. 

 

Mailadressen werden weder für Werbezwecke verwendet oder weitergegeben.

Online-Redaktion und Geschäftsführung: 

Josef Spritzendorfer   Kontaktdaten

Mitglied im Deutschen Fachjournalisten Verband DFJV  

Gastdozent zu Schadstofffragen im Bauwesen

Mitglied bei  IGUMED

 

 

 

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Eigenpublikationen zum Thema

Dezember 2017

IBN Wohnung und Gesundheit

Institut für Baubiologie und Gesundheit 

Ausgabe W+G Nr. 165

Beitrag: "Schadstoffprobleme an Schulen"   Seite 26 der kostenlosen Leseprobe

"Empfehlungen für Eltern und Lehrer" 

Inhaltsverzeichnis

Bestellung

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in der Dezemberausgabe 2017 der GEW Zeitschrift Bayern gibt es zahlreiche Empfehlungen zum Thema "Schadstoffe in Bildungseinrichtungen"  (Link - Seite 7 und 8

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GEW Hessen- Interview EGGBI Oktober 2017 

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08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

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02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

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17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

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01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

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11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

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03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

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02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

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06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

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30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

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28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

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23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

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19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

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11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

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10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

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04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

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27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

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AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

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Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

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25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

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08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

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28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

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14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

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06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

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31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

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16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

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09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

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03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

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04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

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28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

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08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

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28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

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26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

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