Elektromagnetische Felder u.a.

 

Allgemeine Informationen zu gesundheitlichen Risiken durch "Elektrosmog"; Definitionen

 

"Elektrosmog" oder E-Smog (aus Elektro- und Smog) ist kein fachlicher sondern ein umgangssprachlicher Ausdruck für die Gesamtheit an belastenden Feldern: 

Allgemeine Infos zu Elektromagnetischen Belastungen 

Grenz- und Vorsorgewerte und deren Umsetzung  

Gesundheitliche Risiken  

Internationale Anerkennung - Urteile

"Elektrosmog" und Schulen 

"Elektrosmog" und Krankenhaus  

"Aktuelle Studien"  

Smartmeter - wo bleibt Datenschutz und Gesundheitsprävention ?

"Elektrosmog" und Abschirmprodukte  (seriös und "Schwindel")

Öffentliche Diskussionen 

Weitere Infos und News zu diesem Thema (Medienberichte)

Ansprechpartner und Beratungsstellen 

 

Anders als zahlreiche Umweltministerien (LINK) sieht das Bundesamt für Strahlenschutz aber offensichtlich nach wie vor keinen echten Handlungsbedarf - durch diverse Forschungsvorhaben  wird ständig neu bewiesen, dass keine gesundheitliche Beeinflussung zu erwarten ist:  

Beispiel: Beeinflussen starke statische Magnetfelder die Gesundheit?

Erst unter dem Druck der Öffentlichkeit, engagierter Institutionen wurde im Juli 2015 erstmals seitens des BfS eine tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung zugegeben!

Wie so oft in der Vergangenheit, werden hier über viele Jahre Industrieinteressen höher eingeschätzt als gesundheitliche Risiken für den Verbraucher  (siehe auch Link) und gesetzliche Maßnahmen, niedrigere Grenzwerte so lange als möglich vermieden.

  

 

Gesundheitliche Risiken

 

Einen sehr eindrucksvollen Überblick über die gesundheitlichen Risiken bietet die neue Publikation von Europaem, einem Zusammenschluss europäischer Umweltmediziner in der aktuellen Publikation 

 Download (English)

Europaem EMF Richtlinien 2016 in Deutsch

Zusammenfassung

 

 

130 Studienergebnisse:

Smartphones und Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos (Februar 2016; Telegraph)

 

Weitere Berichte zu den gesundheitlichen Risiken:

 

Diagnose Funk

"Weniger Elektrosmog": Rückgang des Krankenstandes bei Allianz Mitarbeitern

Kompakt 09/10 2013

Kanadische Gesundheitsbehörde warnt vor Spermienschädigung durch Handys  

Signifikanter Rückgang klinischer Symptome nach Senderabbau - eine Interventionsstudie (umwelt medizin gesellschaft umg 2014)

27.12.2016 Eine Straße, 6 Mal Krebs

und zahlreiche weitere aktuelle Beiträge

 

Aufwendige US-Regierungsstudie:

Handystrahlung kann offenbar Hirntumore verursachen

Nicht zu vernachlässigen sind auch die neuen erhöhten Belastungen durch das "verbesserte" digitale Radio DAB+. Infos

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Internationale Anerkennung- Gerichtsurteile

 

Zunehmend wird Elektrosensitivität (EHS) international bereits als Grundlage für Berufsunfähigkeitsurteile anerkannt.

 

Italien

06.09.2016

Gehirntumor eines Managers wird auf sein häufiges mobil-Telefonieren zurückgeführt, und der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeitsrente

Athem-2 Projekt der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt Österreichs

Damit Mobiltelefone miteinander kommunizieren können verwenden sie hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF). Wer ein Mobiltelefon nutzt, ist diesen Feldern ausgesetzt (exponiert). Das Projekt untersuchte, ob und wie diese Exposition zu HF-EMF Zellen und -Funktionen des Körpers verändert.  

In Italien hat ein Höchstgericht erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein häufiges mobil-Telefonieren zurückgeführt, und der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeits-Rente(Berufungsgericht Brescia, Sektion Arbeitsgericht, Urteil Nr. 614/09).  Zur Kurzfassung des Berichts    

Langversion

(weitere Infos)

 

Spanien

02.08.2016

Elektrosensibler Telekom-Angestellter erlangt Rente wegen Erwerbsunfähigkeit infolge WLAN am Arbeitsplatz

(Bericht)

 

Frankreich

27.08.2015

Elektromagnetische Belastungen erstmals Grundlage für ein Rentenurteil in Frankreich

Pressemeldungen

siehe dazu auch Pressebericht FOCUS ONLINE

 

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"Elektrosmog" und Schulen

Zunehmend werden zwischenzeitlich Schulen mit WLAN ausgestattet - jedem Schüler wird  ein WLAN angeschlossener Arbeitsplatz zur Verfügung gestellt.

Warnungen bezüglich gesundheitlicher Risiken werden mit dem Hinweis auf fehlende gesetzliche Regelungen/ diesbezügliche Grenzwerte  in D "abgetan".

Das Bundesamt für Strahlenschutz empfahl bis vor kurzem auf der Homepage: "beim Einsatz von WLAN in Schulen aus Vorsorgegründen, die WLAN Komponenten geeignet zu platzieren und, wenn möglich, kabelgebundene Lösungen vorzuziehen!" (nicht mehr aufrufbar)

Das Schweizer Bundesamt für Strahlenschutz warnt dagegen offen vor dem Einsatz von WLAN in Schulen (Pressebericht).

 

Ganz anders sieht es allerdings aus in der deutschen Praxis:

Große Koalition will jedem Schüler in Deutschland ein "mobiles Endgerät" zur Verfügung stellen (18.11.2013 - Pressemeldung )

Zukunftsorientierte Infrastruktur durch WLAN-Anbindung   "Drahtlos in den Unterricht – WirelessLAN-Anbindung auf dem Schulgelände" 

Unterricht auf dem Tablet-PC statt auf der Tafel  ("Um die neuen Tablets im Unterricht richtig nutzen zu können, müssen die Klassenräume mit WLAN ausgerüstet werden")

Tablet-Schulen in Deutschland (Übersichtskarte)

Tablet-PC verdrängt Tafel und Heft 

Statt Stift und Papier: Erstklässler bekommen iPad 

 

Siehe aber auch die aktuelle Publikation 2014 "Beraterkreis für Schulrechner; Votum 2014" des bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus (Seite 8):

"Die Nutzung der mobilen Endgeräte setzt eine entsprechende technische Infrastruktur voraus  (siehe auch Schulhausvernetzung, Abschnitt 4b, Seite 13): = Flexibler Netzzugang im Klassenzimmer (üblicherweise WLAN)" 

 

Erst auf Seite 14 dieser Publikation  wird   auf "diskutierte" Risiken durch WLAN bedingtem "Elektrosmog" hingewiesen, mit dem hInweis, Entscheidungen dem Schulforum zu überlassen! Die Vorsorgepflicht der Behörden wird hier absolut ignoriert, die Verantwortung "Laien" überlassen.

Passend auch der Zusammenhang zwischen "Internet für alle"  und allgegenwärtiges (bealstendes) WLAN:

„Gemeinsam mit der Co-Vorsitzenden Brigitte Zypries (SPD) sprach sich Bär zudem dafür aus, die Anbieter von frei zugänglichen WLAN-Netzen von der Haftung zu befreien. „Die Vorteile eines freien WLAN liegen klar auf der Hand: Man kann mit seinem Smartphone durch die Stadt gehen und sich von WLAN-Netz zu WLAN-Netz einwählen und online sein, ohne dass man zusätzlich bezahlen muss“, sagte Zypries in einem von der SPD mitgeschnittenen Statement."(5.11.2013) Pressemeldung

Umfangreiche Informationen zu WLAN an Schulen bietet eine Positionspapier des BUND Bremen:

"Sollen Schulen WLAN-Netze einrichten oder Alternativen bevorzugen?" 

Interessant dazu auch ein Bericht aus Israel: 

Gemäß Berichten hat in Israel der Oberste Gerichtshof deutlich gemacht, dass er davon ausgeht, dass es Elektrohypersensibilität als Erkrankung gibt: 

Seit 16. November 2012 ist am Obersten Gerichtshof des Staates Israel ein Verfahren anhängig, in dem die Kläger - eine Elterninitiative, zwei Kinder und die elektrosensible israelische Anwältin Dafna Tachover, ein Verbot von WLAN an Schulen fordern. Die israelische Regierung hat im Verfahren auf Frage des Gerichts angegeben, man werde WLAN in der jeweiligen Schule abstellen, falls ein Kind elektrosensibel sei. Bereits im vorgerichtlichen Briefwechsel hatte die Regierung vorgetragen, sollte ein Kind an EHS erkranken, werde man "individuelle Lösungen" finden. Quelle

 

Informationsschrift des BUND:  Kinder und Mobilfunk

Mobilfunkstrahlung- ein besonderes Risiko für Kinder und Jugendliche 

Verbot von Handys für Kinder in Belgien und Frankreich

 

Umwelt und Kindergesundheit  (September 2013, Umweltbundesamt; Seite 49 bis 53:  "Kinder sollten vor unnötigen Belastungen durch elektromagnetische Felder geschützt werden"

 

Ratgeber Elektrosmog 3:

"Eine neutrale Auswertung der wissenschaftlichen Literatur ergibt: Durch WLAN-Netze werden Schüler erheblichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt, die oft schon nach kurzer Zeit ihre Konzentrations- und Leistungsfähigkeit deutlich herabsetzen. Dies kann weitreichende Auswirkungen auf ihre Noten, ihre Berufschancen und letztlich ihre weitere Laufbahn haben. Bei dauerhafter Bestrahlung kann im Laufe der Zeit die Gesundheit der Schüler nachhaltig geschädigt werden. Schulen sollten daher im Sinne eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes bei der Einrichtung von Internet-Zugängen unbedingt auf WLAN-Netze verzichten und kabelgebundene Lösungen nutzen. Dies empfiehlt auch die deutsche Bundesregierung."

Sollen Schulen, öffentliche und private Einrichtungen WLAN-Netze einrichten oder Alternativen bevorzugen? 

http://www.info.diagnose-funk.org/ratgeber/vorsicht-wlan.php

 

Funky School

Projektanten von Schulneubauten, Erweiterungen und Renovierungen mit Fragen zu "mobiler Kommunikation" empfehlen wir die Kontaktaufnahme mit den Initiatoren des Projektes  "Funky school", gefördert durch die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen:  http://www.funkyschool.de/

"Die Frage, ob hochfrequente elektromagnetische Strahlung von Handys, WLAN und von schnurlosen Telefonen gesundheitsschädlich ist oder nicht, wird seit langem diskutiert. Die Weltgesundheitsorganisation WHO hält Mobilfunkstrahlung für "möglicherweise krebserregend", während die Bundesregierung Entwarnung gibt.

 Das Projekt FunkySchool möchte auch unabhängig von der Beantwortung dieser Frage aufzeigen, welche Möglichkeiten Schulen haben, eigenverantwortlich Prävention zu betreiben und die gesundheitlichen Risiken der unbedachten Nutzung insbesondere durch Kinder und Jugendliche zu minimieren. Wir verstehen uns dabei explizit als Befürworter von mobiler Kommunikation in einem verantwortungsbewussten Rahmen. Unsere Empfehlungen orientieren sich am Vorsorgeprinzip und beziehen auch die neueren Tipps zur Reduzierung der Strahlenbelastung für Kinder und Jugendliche vom Bundesamt für Strahlenschutz, sowie einiger Mobilfunkhersteller mit ein."

 

Der Europarat fordert ein WLAN- und Mobilfunkverbot an Schulen

Der zuständige Ausschuss des Europarates hat ein Zeichen gesetzt. In einer  einstimmig verabschiedeten Resolution und dem dazugehörigen Report fordert  der Ausschuss für Umwelt, Landwirtschaft und regionale Angelegenheiten am 06.05.2011 ein grundsätzliches Umsteuern in der Mobilfunkpolitik. Am 27.05.2011 wurde die Resolution vom Ständigen Ausschuss des Europarates  übernommen und angenommen.

Der Europarat schreibt seinem Dokument mit der Nummer „12608“ und dem Titel "The potential dangers of electromagnetic fields and their effect on the environment" in Kapitel „8.3. zum Schutz von Kindern“ folgendes:

8.3.1.  innerhalb verschiedener Ministerien (wie z.B. Bildung, Umwelt  und  Gesundheit) gezielte Informationskampagnen für Lehrer, Eltern und Kinder  entwickeln, um diese vor besonderen Risiken durch zu frühes, gesundheitsbedenkliches Dauertelefonieren mit Handys und Geräten, die über Mikrowellentechnologie funktionieren, zu warnen.

8.3.2.  alle Handys, DECT-Telefone, WLAN-oder WLAN-Systemen an Schulen und in den Klassenräumen verbieten, wie es von einigen regionalen Behörden, medizinischen Verbänden sowie bürgerlichen Vereinen und  Initiativen gefordert wird. 

Im weitern schreibt der Rat, dass verkabelte Internetverbindungen für Kinder im Allgemeinen  bevorzugt werden sollen, im Besonderen an Schulen und in Klassenzimmer. Auch sollte der Gebrauch von Mobiltelefonen durch Schüler auf dem Schulgelände streng geregelt werden.                

siehe auch  WLAN in Schulen

Bestrahlte Generation

Schweiz 18.11.2013: Basler Zeitung: IG Lebensgrundlagen BL warnt ­wegen Gesundheitsgefährdung vor Dauerstrahlung in Schulzimmern.

 

 

Weitere Infos 

Positive Pressemeldung aus Stuttgart   Mobilfunkversorgung mit Strahlungsminimierung

Aktuell wird allerdings bundesweit eine flächendeckende kostenlose WLAN Ausstattung angestrebt - sowohl in Zügen, Fernbussen, an öffentlichen Plätzen - ohne präventiver Berücksichtigung unstrittiger gesundheitlicher Risiken. 

Beispiel Bayern und Kommentar dazu

 

 

Positivbeispiel

Maßnahmen, die für Schulen offenbar nicht  (nur mit Ausnahmen) möglich sind, haben sich in der Gastronomie offensichtlich bereits positiv bewährt:

Das Mandala Berlin punktet nicht nur durch Fine-Dining, Spa oder die sehr zentrale Lage, sondern auch durch eine komplette Harmonisierung aller Hotelflächen gegen Elektrosmog. Im Interview erklären Mandala-Geschäftsführer Christian Andresen und Dr. Peter Backwinkel vom Institut für physikalische Raumharmonisierung, wie die Reaktion seitens der Gäste ausfällt, dass elektrosmogfreie Zimmer bereits als neues Hotelprodukt bewertet und wie das Pricing diesbezüglich gestaltet werden kann.

Lassen sich elektrosmogfreie Zimmer vermarkten?

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"Elektrosmog" und Krankenhaus

Vor allem in öffentlichen Gebäuden mit erhöhten gesundheitlichen Anforderungen wie Krankenhäuser, KITAS, Schulen sollten elektromagnetische Belastungen (Handy, Strahlenbelastungen durch WLAN,  nicht abgeschirmte Leitungen, strahlungsintensive Geräte, Steuersysteme  und Beleuchtungen) möglichst reduziert werden.

In den uns derzeit einzigen bekannten speziell auch für MCS Kranke geeigneten Krankenhauszimmern (Pressebericht) in Hamburg wurde auch dieser Themenbereich ausdrücklich berücksichtigt.

Zitat:

  • Die Belastung mit elektromagnetischen Feldern (für Patienten die sensibel auf Elektrosmog reagieren) wurde unter anderem durch den Einbau von Netzfreischaltern verringert.

Eine Reduktion von Belastungen gerade in diesen sehr "sensiblen" Gebäuden dient nicht nur der erhöhten Raum-Qualität für die Patienten in den Krankenhäusern,  den Kindern in Schulen und KITAS,  sondern vor allem auch erhöhtem Wohlbefinden für Krankenhauspersonal, Lehrkräfte, Kindergärtner/Innen.

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Aktuelle Studien

Juli 2015

Allmählich scheinen auch langjährige "Unterstützer" der Telekommunikationsindustrie 
(z.B.: Dr. Lerchl - siehe dazu auch "Urteil zu Elektrosmog" und Bericht Pandora Foundation)
die gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Belastungen nicht mehr leugnen zu können. 

Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS) bestätigt tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung (Forschungsbericht)

 

"In einer Studie an Mäusen konnten der Biologe Prof. Dr. Alexander Lerchl und sein Team nachweisen, dass durch krebserregende Substanzen verursachte Tumorraten deutlich erhöht sind, wenn die Tiere lebenslang elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden, wie sie etwa Mobiltelefone erzeugen.“ Dieser Satz über die vom BfS finanzierte Studie in der Presseerklärung der Jacobs Universität Bremen vom 6.3.2015 schlug in der Fachwelt wie eine Bombe ein

Dieses Studienergebnis hat eine besondere Bedeutung.

Prof. A. Lerchl, ehemaliger Vorsitzender der Strahlenschutzkommission, vertrat bisher, dass von der Mobilfunkstrahlung prinzipiell keine Gesundheitsgefahren ausgehen könnten. Diese neue Studie weist nach, dass Mobilfunkstrahlung in Verbindung mit Karzinogenen (z.B. Feinstaub, Nikotinsulfat, Pestizide, Abgase, Verbrennungsimmissionen) eine krebspromovierende Wirkung haben kann."

"Kehrtwende" (World Foundation ofor Natural Science)

Bericht (Diagnose Funk)

Neue Studien zur Wirkung nicht-ionisierender Strahlung  (Mobilfunk)  auf Spermien, Hoden Embryos und Gehirn (Juli 2015)

"Die Studien zu Spermien weisen negative Einflüsse auf die Überlebensrate (Anzahl vitaler Spermien) nach ( Adams, Ghanbari, Kumar), auf die Beweglichkeit (Anzahl motiler Spermien) (Adams, Ghanbari, Gorpinchenko), oxidativen Zellstress ( Adams, Ghanbari, Kumar, Liu), auf die Antioxidans-Kapazität (Adams, Ghanbari), und Schädigungen des Ergutes / DNA (Adams, Gorpinchenko, Kumar, Liu). Über degenerative Veränderungen der Hoden berichten drei Studien: Auswirkungen auf die Zellteilungsrate (Al Damegh), oxidativen Zellstress (Al Damegh, Hanci), Gewebeveränderungen (Hanci).

Die Arbeiten von Gorpinchenko, Kumar, Liu , Hanci stellen fest, dass DNA - Veränderungen oder auch DNAStrangbrüche in der bestrahlten Gruppe signifikant erhöht waren, was auch zu einer malignen Entartung der Zelle (Krebs) führen kann. Neue Ergebnisse zur pränatalen Wirkungen, also Auswirkungen der Handynutzung von Schwangeren auf das Embryo Neue Studien weisen Auswirkungen auf das Embryo durch Zellstress und Veränderungen von Blutparametern (Ozgur) nach, hemmende Auswirkungen auf die Entwicklung des Neuralrohrs und erhöhte Apoptoserate (Umur). In embryonalen Stammzellen wurde durch 1800 - MHz Strahlung (UMTS) das Längenwachstum von Neuriten im Gehirn gehemmt (Chen)."

Bericht

 

Europeam - ein europäischer Zusammenschluß von Umweltmedizinern veröffentlichte im Juli 2016 eine neue Zusammenfassung der gesundheitlichen Risiken: 

EUROPEAM EMF Guideline 2016

Bericht in Deutsch

 

Strahlenbelastung und Vegetation

In einer (wohl einzigartigen) Langzeit-Foto-Dokumentation berichtet Cornelia Waldmann-Selsam von strahlenbelasteten Bäumen in Bamberg. Ihre Auswahl-Doku gibt 60 Beispiele von über 600 beobachteten Bäumen im Zeitraum zwischen 2006 und 2016. Schädigungen durch Mobilfunkstrahlung werden sichtbar. Weitere Infos und Fotos  (Forschungsbericht)

 

 

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Smartmeter - wo bleibt Datenschutz und Gesundheitsprävention?

Der Bundesrat hat am Freitag, den 8.07.2016 einen Gesetzentwurf bestätigt, mit dem intelligente Messsysteme und zugehörige Gateways bis 2035 in mehreren Stufen in hiesigen Betrieben und Heimen installiert werden sollen. Die Länderkammer hatte ihn im Dezember noch scharf kritisiert und Wahlfreiheit bei intelligenten Stromzählern für die Verbraucher gefordert. Sie verzichtete nun aber darauf, bei dem umfangreichen Gesetzentwurf zur "Digitalisierung der Energiewende" den Vermittlungsausschuss mit dem Bundestag anzurufen. (Pressemeldung)

 

Damit werden massive Bedenken von Daten- und Verbraucherschützern, die seit Jahren vor den "datenschutzrelevanten" und gesundheitliche Risiken dieser "Datenzentralisierung" warnen, völlig ignoriert. 

 

Auch verfassungsmäßige Bedenken sprechen gegen eine weitere zusätzliche "Zwangsbeglückung" mit elektromagnetischen Belastungen! (Stellungnahme)

 

Siehe dazu auch Schreiben des Bayerischen Datenschutzbeauftragten  (11.07.2016)

und Schreiben des Bundesbeauftragten für den Datenschutz (12.07.2016)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Vor allem aber die gesundheitlichen Folgen, insbesondere für EHS Betroffene durch die zusätzliche generelle "vorgeschriebene"  Mobilfunk-Belastung sehen unter anderem auch der Richter am VG a.D.  Dr. Bernd Budzinski und der Professor für Raum und Umweltplanung Dr. Wilfried Kühling kritisch und nehmen in der "Neuen Zeitschrift für Verwaltungsrecht" (20/2105) grundsätzlich zu dieser Problematik (weisse Zonen für EHS Kranke - Reduzierung von "Elektrosmog" und grundsätzlich Recht auf mehr Schutz für EHS Kranke Stellung. (Bericht)

 

 

 

Österreichische Ärztekammer: "Neue Stromzähler führen zu mehr Elektrosmog"

 

 

 

 

 

 

 

 

Immerhin gibt es bereits "Geschäftemacher", die "Abschirmprodukte" gegen elektromagnetische Strahlungen anbieten: "Wunder-Kits"  - siehe dazu "Greenwashing mit fragwürdigen Abschirmprodukten"

 

 

 

Grundsatzbedenken gegen "funkbasierte" Strom und Wasserzähler

 

·        Die eingesetzte Übertragungstechnik ist darauf ausgelegt, jegliche Baumasse zu durchstrahlen. Funkbasierte Wasserzähler, die alle 16 Sekunden oder auch alle 10 Sekunden ein Signal im Frequenzbereich um 870 MHz senden, haben mit einer Sendeleistung von 10 mW in der Freifeldausbreitung eine Reichweite bis 1,5 km und bei Verbauung im Haus eine Reichweite von ca. 200 - 500 m (Bericht)

Gesundheitsexperten aus 20 Ländern warnen vor "Smart Meter"

"Belastung durch Smartmeter wesentlich höher als durch Handys"

 

 

·        Strom- und Wasserzähler, die dauernd Datenpakete mit Zählerinformationen versenden verletzen das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung und damit den Datenschutz. 

 

„Verbrauchsdaten, die typischerweise im 15-Minuten Takt erhoben werden, sind hoch sensibel und ermöglichen eine Profilbildung. Dies gilt unabhängig davon, ob es sich um Vergangenheitswerte oder Echtzeitwerte handelt.“ (Orientierungshilfe; Konferenz der Datenschutzbeauftragten des Bundes und der Länder - Seite 28) 

 

Zu beachten im Zusammenhang mit "freiwilliger Nutzung von Smartmetern durch Hausbesitzer": Damit erfolgt eine Bestrahlung durch Funkimpulse in der Nachbarschaft auf Grund der hohen Reichweite der Funkimpulse.

 

Selbst das Bundesamt für Strahlenschutz (im allgemeinen sehr "großzügig" bei der Bewertung von "gesundheitlichen Belastungen durch Mobilfunk") empfiehlt, „dem Grundsatz des Strahlenschutzes entsprechend, Belastungen wenn möglich zu minimieren oder ganz zu vermeiden, sollten Smart Meter bevorzugt werden, die ihre Daten kabelgebunden übertragen.“[letzter Absatz "Anwendung Smartmeter"] Allen BürgerInnen sollte es daher möglich sein, diese Empfehlung auch wahrnehmen zu können.

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Unser Kommentar zu den Datenschutzbestimmungen eines Anbieters vom 1.Juli 2012/ uns zur Verfügung gestellt am 01.08.2016 (siehe auch XING Diskussion)

Datenschutz Engage - Energie sparen geht einfach

Tatsächlich bestätigen sich mit den angeführten Datenschutzrichtlinien eine Reihe von Befürchtungen:
Auch grundsätzliche Änderungen der Richtlinien werden nur über die Homepage bekanntgegeben ("Holschuld") statt sie den Kunden mitteilen (Bringschuld) zu müssen. Tatsächlich bestätigen sich mit den angeführten Datenschutzrichtlinien eine Reihe von Befürchtungen:

"Sie sollten diese Seite gelegentlich ansehen um sicherzugehen, dass Sie zufrieden mit den Änderungen sind. Wir werden Ihnen unter Umständen (?!?) auch per Email über Änderungen der Datenschutzrichtlinien Bescheid geben."

Vor allem aber: 
Automatische ausdrückliche "Zustimmung" zu internationalem Transfer der Verbraucherdaten auch in Nicht EU-Länder und USA.... 
"Wenn Sie in der Eurpäischen Union wohnhaft sind, dürfen die von Ihnen zur Verfügung gestellte Informationen in andere Länder, deren Datenschutzgesetze möglicherweise nicht denen der Europäischen Union entsprechen, transferiert werden (einschliesslich den Vereinigten Staaten und Indien). Sie geben Ihre ausdrückliche Zustimmung für solche Datentransfers."

Damit stellt sich die Frage nach der aktuellen Rechtslage 
nachdem "SAFE Harbor" bereits als unrechtmäßig "beurteilt wurde" und 
"Privacy Shield" gegenüber Datentransfer in die USA ebenfalls bereits bei Inkrafttreten von Verbraucherschützern massiv in Frage gestellt wird. http://www.vzbv.de/sites/default/files/privacy_shield-bewertung_vzbv-2016-04-06.pdf

Nutzung der Daten zu Werbezwecken - auch hier wird nicht nach der Zustimmung gefragt, sondern der Verbraucher muss ausdrücklich "ablehnen".

"Möglicherweise(!?) senden wir einen Cookie der auf Ihrem Browser gelagert werden kann, an Ihre Festplatte. Diese Informationen, die wir von der Cookie Verwaltung der Website erhalten, nutzen wir möglicherweise, um unsere Website nutzerfreundlicher zu gestalten oder "für Marketingzwecke"."

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Presseberichte, TV:

"Die totale Überwachung" (NDR)  "Streit um intelligente Stromzähler" (NDR, 29.03.2016)

"Intelligente Stromzähler sind ziemlich dämlich" (Welt, 13.12.2015)

Überwachung durch "intelligenten" Strom (Quer/BR. 5.11.2015)

Smart Meter? Nein Danke! (5.10.2015)

 

 

Intelligente Stromzähler ?

In Deutschland sind diese Zähler ( "Smartmeter", "EnergyBox" ) bei Neubauten und Totalsanierungen seit 2010 Pflicht.

Viele dieser Zähler sind mit der Möglichkeit zur Fernauslese der Daten durch den Stromanbieter ausgerüstet. Es muss also niemand mehr persönlich vorbeikommen um den Strom abzulesen und der Anbieter hat die Möglichkeit genau zu sehen, wann, wer, wie viel Strom verbraucht.

Dies wirft nun mehrere Probleme auf:

Zum Einen ist der Schutz der Privatsphäre fraglich, es besteht das Risiko, dass der Kunde zum „gläsernen Kunden“ wird, sofern Verbrauchsprofile an den Stromlieferanten übertragen werden. Das ist ein interessantes Thema und wer mehr dazu wissen möchte, findet es zum Beispiel hier (siehe auch "BIG Brother awards")

Das andere Problem ist, dass diese Daten in der Regel über Funk übertragen werden.

Permanente Funkbelastung durch intelligente Stromzähler

Es gibt zwei Möglichkeiten, wie die Daten übertragen werden können: über das Handynetz oder das Stromnetz.

Nun könnte man denken, dass es nur bei den Ablesungen für die Jahresabrechnung zu Funkverbindungen kommt. Dass dem aber nicht so ist, belegen verschiedene Erfahrungen und eine Messung, welche vom Umweltanalytiker Dr. Moldan in einem Haushalt in Naila an einem Funkheizkostenverteiler der Fa. techem vorgenommen wurde.

Bei dieser Messung wurde zum Beispiel alle 30 s ein Signal in Höhe von gesendet. Im Abstand von einem Meter waren dabei 500 µW/m²  zu messen – das ist aus baubiologischer Sicht für eine Dauerbelastung schon ganz schön viel und nicht tolerierbar.

Symptome des „Mikrowellensyndroms“

Beim Einbau ähnlicher Zähler auf Funkbasis klagten Patienten des Umweltmediziners Joachim Mutter über schwere gesundheitliche Symptome wie „Schlaflosigkeit, Kopf- und Körperschmerzen, Schwindel, Müdigkeit, Augen- und Hautbrennen, Tinnitus und Depressionen“. Nachdem die Zähler ausgetauscht wurden, verschwanden die Beschwerden nach einigen Tagen wieder.

Auch die Übertragung der Daten über ungeschirmte Stromleitungen wird von Experten stark kritisiert: „Nie würde ich mir so eine Technologie ins Haus holen“, sagt der Physiker Dr. Stefan Spaarmann aus Leipzig. Auch diese Technik sollte also nur angewandt werden, wenn die Stromleitungen abgeschirmt wurden.

Übrigens…

Intelligente Zähler sind zwar seit 2010 in Neubauten Pflicht – aber nicht die Technik der funkgesteuerten Fernabfrage.

Diagnose Funk empfiehlt folgende Massnahmen:

§  Verweigern Sie funkbasierte Zähler für Strom, Gas, Wasser und Heizung in Ihrer Wohnung oder Immobilie.

§  „Intelligente“ Verbrauchszähler sind nur dann akzeptabel,wenn die Datenübertragungvollständig kabelgebunden erfolgt.*

 

§  Schreiben Sie Ihrem Anbieter/Netzbetreiber und verlangen Sie nach gesundheitsverträglichen Angeboten.

 

Zitat; Quelle

 

 

 

 

Neben den gesundheitlichen Risiken warnt die Universität Bremen aber auch vor Strom-Blackouts dank dieser Smartmeter:

Mehr Blackouts durch Intelligente Stromzähler?

Seit Anfang 2010 ist es in Deutschland Pflicht, sogenannte „Intelligente Stromzähler“ in Neubauten oder grundsanierten Gebäuden zu installieren. Zusammen mit Tarifen, die je nach Tageszeit unterschiedlich sind, soll mit ihnen aktives Stromsparen möglich werden: Die programmierbare Waschmaschine beispielsweise soll dann laufen, wenn der Strom am billigsten ist. Wissenschaftler des Instituts für Theoretische Physik der Universität Bremen äußern jedoch Zweifel daran, dass dieser Ansatz immer das leistet, wozu er erdacht wurde – nämlich Stromschwankungen im Netz zu verringern. Sie haben den Markt, der bei massenhaftem Einsatz von Intelligenten Stromzählern entsteht, simuliert und sind zu einem überraschenden Ergebnis gekommen. Danach wird durch die Intelligenten Stromzähler ein neuer künstlicher Strom-Markt geschaffen, der – wie alle Märkte – auch Blasen und sogar Crashs produzieren kann. Publiziert haben die Bremer Physiker ihre Untersuchungsergebnisse jetzt in der größten und ältesten Physikzeitung der Welt, der Physical Review der Amerikanischen Physikalischen Gesellschaft. Bericht Universität Bremen

 

Oktober: Big Brother Award geht an Smart-Meter der Linz AG  in der Kategorie "Behörden und Verwaltung" - Oktober 2015

Die Begründung: Tauschunwillige haben keine Möglichkeit darauf zu bestehen,  a keinen Smart-Meter – also digitale Stromzähler mit einer ganzen Reihe von Funktionen und der zeitnahen Übermittlung von Verbrauchsdaten – zu bekommen. Getauscht wird laut den Big Brother-Verantwortlichen auf jeden Fall, allerdings werden bei den Gegnern der neuen Zählgeräte einige Funktionen deaktiviert, was nicht nachprüfbar für den Kunden sei. Zumindest in einem Fall soll es auch zur Drohung gekommen sein, den alten Zähler nur zu demontieren, was bedeutet hätte, dass der Kunde gar keinen Strom mehr beziehen hätte können. Zudem wurde darauf aufmerksam gemacht, dass eventuell Cyberkriminelle durch die zeitnahe Übermittlung der Daten schnell feststellen könnten, ob gerade jemand zuhause ist.(Quelle).

 

 

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"Elektrosmog" und "Abschirmprodukte"

In den letzten Jahren ist die Frage nach Strahlenbelastungen durch "elektrische" Felder und Wellen ein wesentlicher Bestandteil der Beratung zum Thema "Wohngesundheit" geworden. 

EGGBI empfiehlt daher grundsätzlich bei Bauberatungen, auch diesen Bereich in das Gesamtkonzept "Gesundes Wohnen"  aufzunehmen und vermittelt bei Anfragen  stets die Kontaktdaten jeweils möglichst ortsnaher, anerkannter Spezialisten in diesem Fachbereich.

Auch wenn von großen Teilen der medizinischen Fachwelt noch nicht wirklich anerkannt, leiden zahlreiche "Sensitive" massiv an den Auswirkungen zu hoher Belastungen (EHS = Elektromagnetische Hyper-Sensitivität); ebenso sprechen viele anerkannte Wissenschafter von Langzeitfolgen, deren Ausmass derzeit noch überhaupt nicht erkannt werden können. 

Zu beachten sind nicht nur Fragen der externen Belastungen  (Sendemasten, Hochspannungsleitungen), sondern auch die Vermeidung/ Reduktion hausinterner Belastungen (z.B. WLAN, strahlungsintensive Telefongeräte, Bildschirme und andere Elektrogeräte)  und Fragen der Produktauswahl   (abgeschirmte, schadstoffarme Leitungen, deren fachgerechte Installation(!), gesundheitsverträgliche "Beleuchtungsmittel", siehe dazu auch "News")

Vorsicht angeraten ist dabei nicht nur bei der Auswahl des Beraters (der Name "Baubiologe" ist leider nicht geschützt, wir benennen gerne qualifizierte Fachleute aus Ihrer Region)- sondern auch  beim Erwerb oft empfohlener kostspieliger  aber absolut wirkungsloser "Absperrprodukte". 

 

Manche "Abschirmprodukte"  bringen  tatsächlich - bei sachgerechtem Einsatz(!) Abhilfe.

Sehr viele aber sind vollkommen wirkungslos, mit anderen "gelingt" es, zusätzliche - teils keineswegs unbedenkliche  Belastungen chemischer Art (Lösemittel - VOCS) in die Wohnräume einzubringen.

Sehr fragwürdig sind Aussagen wie  "Harmonisierung von Wechselfeldern, Stärkung des Immunsystemes" ohne Aussagen und Nachweisen der Art der Funktionalität.

Häufig werden solche Aussagen unterlegt mit "positiven Erfahrungsberichten Betroffener" - die meist aus dem Kreis der Vertriebs- oder Herstellerfirmen stammen und deren Glaubwürdigkeit somit stark in Frage zu stellen sind. Meist fehlen dazu auch Aussagen, welche Wechselfelder überhaupt "harmonisiert" werden....

Siehe dazu auch: Beitrag "Greenwashing" mit Elektro-Abschirmprodukten

 

Einen wirklich kompetenten Überblick über Abschirmprodukte bietet die neue Publikation von  Peter Pauli/ Dietrich Moldan

"Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen: Baustoffe und Abschirmmaterialien"

Wir empfehlen Herstellern, die solche Produkte anbieten, eine umfassende glaubwürdige "Marketingsaussage" zu ihren Produkten mit entsprechenden seriösen Ansprechpartnern, Institutionen abzustimmen. 

Innovationen im Bereich neuer Systeme beweisen, dass zwischenzeitlich die Notwendigkeit massiver Reduktion der Belastungen erkannt und solche möglich sind - sie müssen alle natürlich in Ihrer Wirkung ebenfalls erst gründlich hinterfragt werden.

Link 1 und Link 2 

 

Diverse "Abschirm" Gütezeichen spiegeln leider aber  auch sehr oft "Abschirmfunktionen" vor, deren Richtigkeit keineswegs glaubwürdig nachgewiesen wurde. (Greenwashing)  - manche Abschirm- Produkte können zudem gerade für  für Allergiker, Chemikaliensensitive neue Risiken einbringen (z.B. allergieauslösende Isothiazolinone u.a.).

Kein Hersteller sogenannter Abschirmfarben konnte/wollte  uns beispielsweise bisher (Oktober 2016) die gesundheitliche Unbedenklichkeit seiner Produkte im Hinblick auf Emissionen umfassend und damit  glaubwürdig  nachweisen!

 

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Magnetfarben

Nicht unumstritten sind sogenannte "Magnetfarben" - gerne als "Pinwände" gerade auch in Kinderzimmern eingesetzt.

Nicht nur, dass die meisten dieser Farben, vor allem auch dazu benötigten Grundierungen allergenisierende Isothiazolinone enthalten - es entstehen nach Meinung namhafter Baubiologen  "technische Magnetfelder" - die selbst  noch im Nebenraum (Rückseite der "gestrichenen Wand") feststellbar sind.

Dem widerspricht eine Stellungnahme des RMI - bezogen auf das Produkt  "Magneto Alpina" - eine gesundheitliche Beeinflussung wird hier ausgeschlossen. Ein Einfluss auf das natürliche Magnetfeld sei beispielsweise wesentlich massiver durch Stahlarmierungen in Betondecken, natürliche Erzvorkommen im Erdreich möglich.

 

EGGBI sieht hier noch einen Diskussionsbedarf - und wird sich über Nachweise zu beiden "Aussagen" freuen. 

Gerade in Kinderzimmern empfiehlt EGGBI im Hinblick auf die besondere Verantwortung gegenüber den meist besonders sensitiven Anrufern unserer Hotline und Besuchern unserer Homepage -   mit dem Wunsch nach besonders emissionsarmen Produkten - allerdings aus präventiven Gründen grundsätzlich auf Produkte mit allergenisierenden Inhaltsstoffen zu verzichten, bis Hersteller die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Produkte ganzheitlich glaubhaft nachweisen  (können).

Dies betrifft auch den umfassenden Nachweis der von den Herstellern gerne kommunizierten sogenannten  "Lösemittelfreiheit". (Siehe dazu: Glykole als häufiger Lösemittelersatz)

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Öffentliche Diskussionen

 

30.04.2013

Elektrosensitivität ein Fall für die Psychiatrie -

sind die Warnungen der Presse  die wahren "Verursacher" von EHS? 

Dieser Schluss ließe sich aus einer Veröffentlichung der Johannes Gutenberg-Universität Mainz ziehen, die im Zusammenhang mit dem Begriff "Nocebo-Effekt" am Beispiel EMF- Belastungen feststellt:

"Es spricht vieles dafür, dass es sich bei der elektromagnetischen Hypersensitivität um einen sogenannten Nocebo-Effekt handelt."  http://idw-online.de/de/news531367

Die Pressemeldung der Universität spricht  mit diesem Satz nicht von der Möglichkeit von keineswegs abzustreitenden  "Einzelfällen" sondern geht  mit diesem Satz von einer allgemeinen Annahme aus.  

Link zur Studie: http://www.jpsychores.com/article/S0022-3999(12)00335-2/fulltext

Soll hier ähnlich wie bei MCS  versucht werden, Betroffene in die Arme der Psychiatrie, vor allem der Psychopharmaindustrie zu treiben ?

Oder soll die Presse beeinflusst werden, kritische Meldungen künftig zu unterlassen, um einen sicherlich vorhandenen  Anteil der Bevölkerung, für den der Nocebo Effekt (wie auch bei vielen anderen Krankheiten) tatsächlich  wirksam ist, nicht zu belasten -

und dafür aber die wirklichen Risiken für die Allgemeinheit zu bagatellisieren?  

Der BIOInitiative Report 2012, erstellt von einem Gremium Internationaler Mediziner kommt zu einer anderen Beurteilung der Risiken.

Autorisierte deutsche Übersetzung des BIOInitiative Report 2012  erschienen:

"Die BIOInitiative Working Group gelangte bereits 2007 zu der  Schlussfolgerung, dass die aktuell gültigen Sicherheitsgrenzwerte unzureichend sind, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.   

Außerdem kam sie vor fünf Jahren darin überein, dass für den Schutz der Bevölkerung neue Grenzwerte auf biologischer Grundlage erforderlich sind. Der BioInitiative Report wurde von über einem Dutzend international anerkannter Experten aus Wissenschaft und öffentlicher Gesundheitspolitik erstellt. Außenstehende Rezensenten leisteten  ebenfalls wertvolle Beiträge und Einschätzungen."

Obwohl das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen dieses Berichtes in Frage stellte, erstellte auch das BfS präventiv Richtlinien zum "Telefonieren mit dem Handy".

In der später erschienenen  Version 2012 des BioInitiative Report wurden mittels über 1800 neuer Studien die Warnungen aus 2007 wesentlich erweitert und verstärkt.

Link zum Bericht 2012

Mobilfunk gefährdet Gesundheit  (Ärzte Appell)

Die schädliche Strahlung

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8.4.2013

"Total verstrahlt"

NDR diffamiert Baubiologie ebenso wie  
die internationale Forschung zu Gesundheitsrisiken durch Strahlenbelastungen in Gebäuden

In einem  wirklich einzigartigen TV Bericht wird der "Strahlenindustrie" hier vom NDR ein   Beweis vorauseilender Unterstützung geliefert - ein hervorragendes Beispiel eines funktionierenden Lobbyismus.

"Die größten Preislügen"

"Die größte TV Lüge"  in diesem Beitrag: 

"Kein gesundheitliches Risiko bei Einhaltung gesetzlicher Richtwerte" -  solche Lobby- Aussagen sind aus Zeiten des Holzschutzmittelprozesses, der Asbestklagen und anderer "Altlasten" zur Genüge bekannt.

Dazu: bereits 2002 appellierten zahlreiche Umweltmediziner, unter anderem diese Grenzwerte zu senken.

Freiburger Ärzteappell 2002

Freiburger Ärzteappell 2012

 

Dass gleichzeitig der gesamte Berufsstand der Baubiologie  an Hand einiger schwarzer Schafe (die es in jedem Berufstand, sicher auch bei TV Redakteuren gibt) nicht nur fachlich,  sondern auch persönlich (Pauschalaussage: Abzocker) diffamiert wird, wundert in diesem Zusammenhang natürlich nicht mehr. Offensichtlich sollen hier kritische Stimmen mundtot  gemacht und generell als unseriöse Geschäftemacher  dargestellt werden. 

"Geld verdienen" mit "Kommentaren" können aber zumindest  offensichtlich  fachlich kaum für diese Thematik qualifizierte TV Kommentatoren und Schauspieler wie Tobias Schlegl, Carlo Tiedemann, die sich für derart fachlich "definitiv unsachlichen" und teilweise niveaulosen Aussagen sicherlich gut bezahlen lassen.

Von einer gut recherchierten Verbraucherberatung kann hier auf keinen Fall die Rede sein.

Links:

EGGBI (damals noch SHS)  Stellungnahme zum TV Bericht (an den NDR als offene Mail versandt) 

Antwort des NDR zur Kritik an der Berichterstattung (22.4.2013)

Damit reihte sich der NDR in die Reihe der industriegesteuerten Lobbyisten erfolgreich ein.

 

Diskussion zum TV Bericht  auf  XING:  

https://www.xing.com/net/pricefb7bx/wohngesundheit/aktuelle-nachrichten-230068/ndr-beitrag-total-verstrahlt-43930603/

Bedauerlich, dass auch renommierte Zeitschriften (Süddeutsche Zeitung), die im TV Bericht  geäußerte "Meinung", die Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte sei bereits eine Garantie für  die gesundheitliche Unbedenklichkeit "ungeprüft" kolportieren:  

http://www.sueddeutsche.de/geld/tipps-fuer-verbraucher-wie-teuer-manches-schnaeppchen-ist-1.1638488

Siehe dazu auch Aussagekraft "gesetzliche Grenzwerte"

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Hinweis EGGBI:

Wir bezeichnen uns selbst ausdrücklich nicht als Baubiologen und führen selbst grundsätzlich  auch weder Messungen  noch Fachberatungen zum Thema "Belastungen durch "Elektrosmog" durch - schätzen aber die hochwertigen Dienstleistungen zahlreicher Baubiologen europaweit zu diesem Themenbereich.

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Weitere Medienberichte

Rückversicherer Swiss RE stuft den Mobilfunk in die höchste Risikostufe ein

 

Pressemeldung 25.11.2013  

(dazu Publikation Swiss Re SONAR Emerging risk insights)

Universität Zürich richtet Forschungsstelle für Strahlungsschäden bei Nutztieren ein (Pressebericht)

 

Arte dokumentiert:

 

Lobbyarbeit der Mobilfunkindustrie 

"Die Ermittlung der Woche deckt auf, wie die Telefonbetreiber versuchen, jede Initiative zur weiteren Regelung der elektromagnetischen Strahlung zu blockieren. In ganz Europa steigt die Anzahl der Menschen, die elektrosensibel sind. Wie Pilze schießen Organisationen aus dem Boden, die vor den gefährlichen Wellen und dem Bau von Funkmasten warnen – doch die Netzbetreiber setzen ungestraft ihre Spielregeln durch. Sie drohen den Bürgermeistern mit Klagen, umgehen das Vorsorgeprinzip, verhindern die Einrichtung so genannter „weißer Zonen“ und beeinflussen wissenschaftliche Studien. Nun wird bald die fünfte Generation der Mobilfunknetze eingeweiht, der Gesetzgeber muss dringend handeln.

Das Interview der Woche findet in Paris statt. Die belgische Grünenabgeordnete und ehemalige Umweltministerin der Region Brüssel, Evelyne Huytebroeck, hat bereits mehrere Schlachten gegen die Mobilfunkbetreiber gewonnen."  Pressebericht

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12.07.2013

Jacobs University Bremen:  LEDs im Test

Neue Studienergebnisse helfen bei der Entscheidung für die richtige LED-Lampe

Die LEDs mussten sich mehreren Tests unterziehen: Claudius Hardt prüfte die Lampen auf insgesamt zehn Kriterien: darunter Effizienz, Lebensdauer, Farbtreue,Elektrosmog, Gewicht,Flimmerverhalten, Lichtstrom, Spannungsabhängigkeit und Temperaturverhalten. Pressebericht 

Weitere Infos dazu folgen in Kürze.

Siehe auch Allgemeine Infos und News

 

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Ansprechpartner und Institutionen

Qualifizierte Beratungsstellen:

Empfehlenswerte Links:

 

Forschungseinrichtungen

 

 

 

Produktempfehlungen

WLAN Dimmer zur Reduktion der WLAN Belastungen

abgeschirmte Elektroleitungen

Cuprotect Abschirmnetz aus Kupfer für zahlreiche Anwendungen

Cuprotect Abschirm Fliegengitter

emissionsarme LED Leuchten

Für sogenannte Abschirmfarben, Tapeten etc. fehlen uns leider nach wie vor glaubwürdige Nachweise  zum "produkteigenen" Emissionsverhalten; teilweise enthalten sie allergieauslösende Isothiazolinone und andere sensibilisierende Stoffe. 

Wir empfehlen gerne weitere Abschirmprodukte, wenn diese von den Herstellern entsprechend deklariert werden können.

 

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

zum Seitenanfang 

 

 

 

23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos