Elektromagnetische Felder u.a.

 

Allgemeine Informationen zu gesundheitlichen Risiken durch "Elektrosmog"; Definitionen

 

Siehe auch Publikation aus unserer Schriftenreihe:

Elektrosmog - Elektro- und elektromagnetische Felder

 

Themenbereiche:

 

Allgemeine Themen zu "Elektrosmog" (diese Seite)

 

Beratung, Ansprechpartner, Institutionen

"Elektrosmog" in Schulen und Kitas

Streitthema Mobilfunk und Sendestationen  Gesundheit, Wertminderung der Immobilie, Presseberichte,

Literaturempfehlungen, Presse, Diskussionen

"Intelligente(?)" Stromzähler (Smartmeter) - gesundheitliche Risiken, Datenschutz...

 

Inhalte auf dieser Seite:

Definition

Übersicht elektromagnetische Felder

Gesundheitliche Risiken 

Aktuelle Studien zu gesundheitlichen Risiken

Grenz- und Vorsorgewerte und deren Umsetzung 

Internationale Anerkennung - Urteile

"Elektrosmog" und Krankenhaus  

Maßnahmen zur Reduktion von "Elektrosmog" und "Abschirmprodukte"

Weitere Infos und News zu diesem Thema (Medienberichte)

Magnetfarben 

 

Anders als zahlreiche Umweltministerien (LINKsieht das Bundesamt für Strahlenschutz aber offensichtlich nach wie vor keinen echten Handlungsbedarf –

durch diverse industriefinanzierte Forschungs"ergebnisse" und behördenseits wird ständig neu bewiesen, dass keine gesundheitliche Beeinflussung zu erwarten ist:  

Beispiel: Beeinflussen starke statische Magnetfelder die Gesundheit?

Erst unter dem Druck der Öffentlichkeit, engagierter Institutionen wurde im Juli 2015 erstmals seitens des BfS eine tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung zugegeben!

Wie so oft in der Vergangenheit, werden hier über viele Jahre Industrieinteressen höher eingeschätzt als gesundheitliche Risiken für den Verbraucher (siehe auch Link) und gesetzliche Maßnahmen, niedrigere Grenzwerte so lange als möglich vermieden.

 

 

Definitionen

"Elektrosmog" oder E-Smog (aus Elektro- und Smog)

ist kein "wissenschaftlicher" sondern ein umgangssprachlicher Ausdruck für die Gesamtheit an belastenden elektrischen und elektromagnetischen Feldern.

Selbst Wissenschaftler, die sich intensiv mit den Zusammenhängen zwischen elektromagnetischen Belastungen und gesundheitlichen Beschwerden auseinandersetzten, wurden viele Jahre massiv unter Druck gesetzt, Forschungsergebnisse wurden als "manipuliert" dargestellt; vor allem die Telekommunikationsindustrie versuchte mit massiver Medienarbeit die gesundheitlichen Risiken zu bagatellisieren –unterstützt von einer "lobbygesteuerten" Politik.

In jüngster Zeit mehren sich aber Presseberichte in denen seriös vom Schicksal gesundheitlich Betroffener und Gerichtsurteilen berichtet wird, bei denen Betroffene auch bei Auseinandersetzungen mit Arbeitgebern und Behörden Recht erhielten.

Definition "Elektrosmog" (BUND) 

"Mit Elektrosmog bezeichnet man künstliche, also durch Menschen hervorgerufene, elektrische, magnetische und elektromagnetische Felder (EMF). In Deutschland gibt es rund 300.000 Mobilfunk-Sendeanlagen, etwa zwei Millionen kleinere Sendeanlagen, rund 100 Millionen häusliche Sendeanlagen wie WLAN oder schnurlose Telefone sowie ca. 100 Millionen Mobiltelefone – sie alle senden elektromagnetische Strahlen aus, die uns draußen und in unseren eigenen vier Wänden ungeschützt durchdringen. Zu diesen hochfrequenten elektromagnetischen Felder kommen noch niederfrequente Felder hinzu, die durch Hochspannungsleitungen, Elektrogeräte, Kabel und Leitungen im Haushalt, Verkehr und Industrie entstehen und ebenfalls allgegenwärtig sind.

Drahtloses Internet und Datenübertragung kommen wegen der enormen Wachstumsraten mit den bisherigen Verfahren an ihre Grenzen. Mit dem neuen Verfahren LTE beschleunigt sich die Zunahme hochfrequenter elektromagnetischer Felder." Literaturquelle

Weitere Definition

"Elektrosmog ist ein populärwissenschaftlicher Begriff, der für die Gesamtheit der einwirkenden nieder- und hochfrequenten Felder benutzt wird. "Elektrosmog" wird auch als "Unwort" bezeichnet, da der Begriff automatisch an Schadwirkungen denken lässt." Litertaturquelle

 

Schulen und Kitas

 

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Übersicht elektrische und elektromagnetische Felder

  

A 1

Elektrische Wechselfelder (Niederfrequenz)

Wechselspannung in Kabeln, Installationen, Geräten, Wänden, Böden, Betten, Freileitungen

A 2

Magnetische Wechselfelder (Niederfrequenz)

Wechselstrom in Installationen, Geräten, Transformatoren, Motoren, Frei- und Erdleitungen ...

A 3

Elektromagnetische Wellen (Hochfrequenz)

Sender wie Rundfunk, TV, Mobilfunk, Datenfunk, Schnurlostelefone, Radar, Militär, Geräte

A 4

Elektrische Gleichfelder (Elektrostatik)

Synthetikteppiche, -gardinen, Kunststofftapeten, Lacke, Stoffe, Beschichtungen, Bildschirme

A 5

Magnetische Gleichfelder (Magnetostatik)

Stahlteile in Betten, Matratzen, Möbeln, Geräten, Baumasse; Gleichstrom der Straßenbahn                                  

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Gesundheitliche Risiken

1.1      Krank durch "Elektrosmog"

Gesundheitliche Beschwerden durch solche Felder wurden lange Zeit als "eingebildet" dargestellt, Betroffene als "psychosomatisch" erkrankt stigmatisiert.

Zwischenzeitlich ist EHS (Elektromagnetische Hypersensitivität) von der WHO anerkannt, und ist auch im Verzeichnis anerkannter Krankheiten integriert.

Der ICD-10 Code für EHS lautet Z58 und ist im Kapitel 21 unter "Elektrosensibilität" zu finden.   (ICD-10, Z-Register: "Faktoren, die den Gesundheitszustand beeinflussen und zur Inanspruchnahme des Gesundheitswesens führen")

Betroffene haben es wie alle Umwelterkrankten extrem schwer, adäquate medizinische Betreuung zu erhalten und am Arbeitsplatz, in der Schule, selbst im Bekannten- und Familienkreis entsprechendes Verständnis zu finden.

 

1.2   Unklare Gesundheitsrisiken der unterschiedlichen Felder

 Es gibt zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen, viele Berichte und Beobachtungen an Menschen, Tieren und Pflanzen sowie Studien zur Häufigkeit bestimmter Krankheiten, die Elektrosmog als Ursache für gesundheitliche Probleme ausmachen. Eindeutige Beweise sind jedoch selten. Dies scheint kein Zufall zu sein: Geeignete wissenschaftliche Studien, die die vorliegenden Aussagen eindeutig widerlegen oder beweisen könnten, sind Mangelware; sie werden praktisch nicht in Auftrag gegeben.


Aus Sicht des BUND ist es überfällig, hier das Vorsorgeprinzip anzuwenden, z.B. durch Minimierung der Belastung nach dem Grundsatz: so gering, wie es mit vernünftigen Mitteln machbar ist. (Literaturquelle) siehe dazu auch 
 Positionspapier des BUND

Vernachlässigt wird bei der Diskussion bezüglich zunehmender Belastungen mit Wechselfeldern (z.B. freies WLAN möglichst flächendeckend) die wesentliche Verstärkung der Sendeleistung und damit der Belastung im Bereich Hochfrequenzstrahlung durch die Einführung von DAB+ (= neuer Standard des digitalen Radios).

"Im Unterschied zum bisherigen digitalen Radio wurde bei der Ausstrahlung von DAB+ in Stuttgart und Heidelberg sowie anderen Sendestandorten die
Sendeleistung verzehnfacht (https://www.diagnose-funk.org/publikationen/artikel/detail?newsid=488 )."

"Mit Ausstrahlung von DAB+ seit August 2011 berichteten Elektrosensible im Großraum Stuttgart, unabhängig voneinander und übereinstimmend, von einer deutlichen Verschlechterung ihrer bekannten Symptome. Unter anderem handelt es sich dabei um permanent stark erhöhtem Blutdruck und Verdauungs- sowie Stoffwechselstörungen, innere Unruhe und fast völlige Schlaflosigkeit." Quelle

 

1.3      Weltgesundheitsorganisation WHO

 

Gesundheitsgefahren durch Elektromagnetische Felder:

WHO warnt: Krebs durch Handystrahlung nicht ausgeschlossen

"Die Weltgesundheitsorganisation hat die von Handys ausgehende Strahlung als "möglicherweise krebserregend" eingestuft. 31 Krebsforscher aus 14 Ländern hatten eine Woche lang internationale Studien zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Handystrahlungen ausgewertet. Ergebnis der Internationalen Krebsforschungsagentur der WHO (IARC) Ende Mai in Lyon: Eine Krebserkrankung durch die Nutzung von Handys kann nicht ausgeschlossen werden. Vor allem intensive Nutzer von Mobiltelefonen – dazu gehören Menschen, die seit zehn Jahren ein Handy nutzen und damit 30 Minuten am Tag telefonieren – sind gefährdet. Diese haben ein um 40 Prozent erhöhtes Risiko, an einem Gehirntumor zu erkranken."

Siehe auch Pressebericht und Video "WHO -  Handystrahlen erhöhen Hirntumor- Risiko

1.4      Welche Symptome treten bei EHS auf?

Bei EHS tritt eine Reihe unspezifischer Symptome auf, die anamnestisch keiner konkreten Ursache zugeordnet werden können. Zu Beginn kommen diese oft nur gelegentlich vor, mit der Zeit nehmen sie an Häufigkeit und Intensität aber meist zu. Es kann zu folgenden Anzeichen kommen:

·         Kopfschmerzen

·         Erschöpfung

·         Energiemangel

·         Müdigkeit

·         Schlafprobleme

·         Konzentrationsschwierigkeiten

·         grippeähnliche Symptome

Literaturquelle

 

1.5      Langzeitrisiken

"Einerseits gibt es starke Hinweise dafür, dass Langzeitexpositionen gegenüber bestimmten elektromagnetischen Feldern einen Risikofaktor für verschiedene Krankheiten wie z.B. verschiedene Arten von Krebs, AlzheimerKrankheit und männliche Unfruchtbarkeit darstellen und andererseits wird die neu auftretende elektromagnetische Hypersensitivität (EHS) immer häufiger von Gesundheitsbehörden, Behörden und Sachbearbeitern für die Feststellung von Behinderungen, Politikern sowie Gerichten anerkannt." (Quelle Europaem)

"Smartphones & Tablets schädigen Hoden, Spermien und Embryos" Literaturquelle

 

1.6      Risikoreduzierung

 "Signifikanter Rückgang klinischer Symptome nach Senderabbau – eine Interventionsstudie" (Umwelt-Medizin-Gesellschaft)

"Allianz befreit Arbeitsplätze von Elektrosmog Krankenstand sinkt von 5% auf 3% (IBN)

 

Sowohl die EUROPAEM EMF-Leitlinie 2016 zur Prävention, Diagnostik und Therapie EMF-bedingter Beschwerden als auch die WHO empfehlen, Patienten mit Elektrohypersensibilität sehr ernst zu nehmen und eine entsprechende medizinische Versorgung vorzunehmen.

 

 

In vielen Fällen haben wir auch einen Zusammenhang zwischen Multipler Chemikaliensensitivität und EHS feststellen müssen – vielfach wird dies auf das "geschädigte" Immunsystem vieler Umwelterkrankter zurückgeführt.

1.7 Versicherer fürchten Mobilfunk- Gesundheitsrisiken

Viele Konzerne verweigern Handy-Herstellern und Netzbetreibern seit Jahren aus guten Gründen die Deckung für eventuelle spätere Gesundheitsschäden. (Pressebericht Süddeutsche; Verivox; Rückversicherer Swiss RE; Handelsblatt)

 

 

Auf der Strecke bleibt – ähnlich wie beim fehlenden Versicherungsschutz der Atomkraftwerke der Verbraucher, bezahlen wird bei "anerkanntem" Schadeneintritt der Steuerzahler, da letztendlich der Staat als "Verkäufer" der Lizenzen haften wird müssen.

 

1.8 Ärzte warnen 

Die Europäische Akademie für Umweltmedizin e.V. EUROPAEM veröffentlichte 2016 eine informative

Zusammenfassung zu den gesundheitlichen Risiken von EMF.

 

Der BIOInitiative Report 2012

erstellt von einem Gremium Internationaler Mediziner kommt zu einer anderen Beurteilung der Risiken.

Autorisierte deutsche Übersetzung des BIOInitiative Report 2012 erschienen:

"Die BIOInitiative Working Group gelangte bereits 2007 zu der  Schlussfolgerung, dass die aktuell gültigen Sicherheitsgrenzwerte unzureichend sind, um die Gesundheit der Bevölkerung zu schützen.   

Außerdem kam sie vor fünf Jahren darin überein, dass für den Schutz der Bevölkerung neue Grenzwerte auf biologischer Grundlage erforderlich sind. Der BioInitiative Report wurde von über einem Dutzend international anerkannter Experten aus Wissenschaft und öffentlicher Gesundheitspolitik erstellt. Außenstehende Rezensenten leisteten ebenfalls wertvolle Beiträge und Einschätzungen."

Obwohl das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) die wissenschaftlichen Schlussfolgerungen dieses Berichtes in Frage stellte, erstellte auch das BfS präventiv Richtlinien zum "Telefonieren mit dem Handy".

In der Version 2012 des BioInitiative Report wurden mittels über 1800 neuer Studien die Warnungen aus 2007 wesentlich erweitert und verstärkt.

Link zum Bericht 2012

Mobilfunk gefährdet Gesundheit (Ärzte Appell)

Die schädliche Strahlung

 

Freiburger Ärzteappell

Bereits 2002 appellierten zahlreiche Umweltmediziner, unter anderem diese Grenzwerte zu senken.

Freiburger Ärzteappell 2002 – ergänzt:

Freiburger Ärzteappell 2012

 

 

 

 Europaem Guideline

 Literaturempfehlung 

Die Europäische Akademie für Umweltmedizin e.V. EUROPAEM veröffentlichte 2016 eine informative Zusammenfassung zu den gesundheitlichen Risiken von EMF.

Europaem EMF Guideline 2016 (Deutsche Zusammenfassung)

Original Englisch

"Diese EMF-Leitlinie bietet einen Überblick über den derzeitigen Wissensstand zu EMF-bedingten Gesundheitsrisiken und gibt Empfehlungen für die Diagnose, Behandlung und Barrierefreiheit von EHS, um den individuellen Gesundheitszustand Betroffener zu verbessern bzw. wiederherzustellen, sowie zur Entwicklung von Präventionsstrategien." Zitat

 

Schulen und Kitas

 

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Aktuelle Studien zu gesundheitlichen Risiken

Juli 2015

Allmählich scheinen auch langjährige "Unterstützer" der Telekommunikationsindustrie 
wie Dr. Lerchl   siehe dazu auch "Urteil zu Elektrosmog" und Bericht Pandora Foundation 
die gesundheitlichen Risiken elektromagnetischer Belastungen nicht mehr leugnen zu können. 

Studie im Auftrag des Bundesamtes für Strahlenschutz (BfS)

bestätigt tumorbeschleunigendes Potential der Mobilfunkstrahlung (Forschungsbericht)

"In einer Studie an Mäusen konnten der Biologe Prof. Dr. Alexander Lerchl und sein Team nachweisen, dass durch krebserregende Substanzen verursachte Tumorraten deutlich erhöht sind, wenn die Tiere lebenslang elektromagnetischen Feldern ausgesetzt wurden, wie sie etwa Mobiltelefone erzeugen.“

Dieser Satz über die vom BfS finanzierte Studie in der Presseerklärung der Jacobs Universität Bremen vom 6.3.2015 schlug in der Fachwelt wie eine Bombe ein

Dieses Studienergebnis hat eine besondere Bedeutung.

Prof. A. Lerchl, ehemaliger Vorsitzender der Strahlenschutzkommission, vertrat bisher, dass von der Mobilfunkstrahlung prinzipiell keine Gesundheitsgefahren ausgehen könnten. Diese neue Studie weist nach, dass Mobilfunkstrahlung in Verbindung mit Karzinogenen (z.B. Feinstaub, Nikotinsulfat, Pestizide, Abgase, Verbrennungsimmissionen) eine krebspromovierende Wirkung haben kann."

"Kehrtwende" (World Foundation for Natural Science)

Bericht (Diagnose Funk)

Studien zur Wirkung nicht-ionisierender Strahlung (Mobilfunk) 

auf Spermien, Hoden Embryos und Gehirn (Juli 2015)

"Die Studien zu Spermien weisen negative Einflüsse auf die Überlebensrate (Anzahl vitaler Spermien) nach (Adams, Ghanbari, Kumar), auf die Beweglichkeit (Anzahl motiler Spermien) (Adams, Ghanbari, Gorpinchenko), oxidativen Zellstress ( Adams, Ghanbari, Kumar, Liu), auf die Antioxidans-Kapazität (Adams, Ghanbari), und Schädigungen des Ergutes / DNA (Adams, Gorpinchenko, Kumar, Liu). Über degenerative Veränderungen der Hoden berichten drei Studien: Auswirkungen auf die Zellteilungsrate (Al Damegh), oxidativen Zellstress (Al Damegh, Hanci), Gewebeveränderungen (Hanci).

Die Arbeiten von Gorpinchenko, Kumar, Liu , Hanci stellen fest, dass DNA - Veränderungen oder auch DNAStrangbrüche in der bestrahlten Gruppe signifikant erhöht waren, was auch zu einer malignen Entartung der Zelle (Krebs) führen kann. Neue Ergebnisse zur pränatalen Wirkungen, also Auswirkungen der Handynutzung von Schwangeren auf das Embryo Neue Studien weisen Auswirkungen auf das Embryo durch Zellstress und Veränderungen von Blutparametern (Ozgur) nach, hemmende Auswirkungen auf die Entwicklung des Neuralrohrs und erhöhte Apoptoserate (Umur). In embryonalen Stammzellen wurde durch 1800 - MHz Strahlung (UMTS) das Längenwachstum von Neuriten im Gehirn gehemmt (Chen)."

Bericht

Strahlenbelastung und Vegetation

In einer (wohl einzigartigen) Langzeit-Foto-Dokumentation berichtet Cornelia Waldmann-Selsam von strahlenbelasteten Bäumen in Bamberg. Ihre Auswahl-Doku gibt 60 Beispiele von über 600 beobachteten Bäumen im Zeitraum zwischen 2006 und 2016. Schädigungen durch Mobilfunkstrahlung werden sichtbar. Weitere Infos und Fotos  (Forschungsbericht

 

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Grenz und Vorsorgewerte

Mobilfunk

Internationale Grenzwerte, Vorsorgewerte der Baubiologie

Umweltinstitut München  "Mobilfunk - Grenzwerte"

 

Tabelle aus Broschüre Seite 7 (Vergleich und empfohlene Vorsorgewerte) aus

"Mobilfunk" (Umweltinsttitut München e.V.)

 

 

Quelle BfS

Niederfrequenz und Gleichstromanlagen


 Quelle BfS

Hochfrequente Felder

 

  Quelle BfS

 

Internationaler Vergleich

Grenz- und Richtwerte hochfrequenter Strahlung - Elektrosmog im Alltag

 

Weitere Informationen zu Empfehlungen und Grenzwerten

Baubiologische Richtwerte für Schlafplätze

Elektromagnetische Felder am Arbeitsplatz (abgeleitete Grenzwerte, Seite 16)

Planungsrichtline der Stadt Zürich (Schutz vor nicht-ionisierender Strahlung)

 

Einen Überblick über die Problematik einer seriösen "Erforschung" der gesundheitlichen Risiken und damit verbunden seriöser "Grenzwerte" bietet das Skriptum einer Vorlesung an der Offenen Akademie Gelsenkirchen von Prof. Franz Adlkofer

Die Mobilfunkforschung im Würgegriff von Industrie und Politik

 

Senkung der Grenzwerte

Anders als das Bundesamt für Strahlenschutz ("keine gesundheitliche Risiken bei Einhaltung der Grenzwerte") sehen Umweltministerien einzelner Bundesländer durchaus den Bedarf einer Grenzwerksenkung für Strahlenbelastungen   

Leider konnten sie sich nicht durchsetzen:

Länder stimmen im Umweltausschuss gegen Grenzwertabsenkung für Mobilfunkanlagen

"Die Abstimmung im Umweltausschuss des Bundesrates (18.4.2013) zum Antrag von Baden – Württemberg und Brandenburg zur Absenkung der Mobilfunk-Grenzwerte (Schweizer Modell) hatte folgendes Ergebnis: 6 Länder dafür, 7 dagegen und 3 Enthaltungen. In der Presseerklärung (Auszüge) des BaWü – Umweltministeriums heißt es:

„Baden-Württembergs Umweltminister Franz Untersteller hat die Entscheidung des Umweltausschusses des Bundesrates gegen niedrigere Grenzwerte bei Mobilfunkanlagen mit großem Bedauern zur Kenntnis genommen. Leider, sagte Untersteller, habe es in dieser Frage bei einigen am nötigen Gestaltungswillen gefehlt: „Es ist mehr möglich und im Sinne eines vorsorgenden Gesundheitsschutzes auch mehr nötig, als nur das Minimum!“ Dieser Antrag hat eine Mehrheit im Umweltausschuss knapp verfehlt. Franz Untersteller: „Das ist eine verpasste Chance. Und eine Entscheidung gegen die Menschen. Weder wirtschaftlich noch politisch gibt es auch nur einen einzigen guten Grund niedrigere Grenzwerte abzulehnen.““

Trotz dieser Ablehnung war diese Initiative ein wichtiger Schritt. Das Tabu der Unantastbarkeit der Grenzwerte wurde durchbrochen. Diagnose-Funk e.V. bestärkt die Umweltminister, am Ball zu bleiben und sich mit der Österreichischen Linie, wie sie im „Leitfaden Senderbau“ niedergelegt ist, zu beschäftigen. Seine Anwendung würde zu einem tatsächlichen Schutz führen." 
Pressebericht

 Siehe dazu auch die allgemeine Stellungnahme zu Grenzwerten

 

Schulen und Kitas

 

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Internationale Anerkennung- Gerichtsurteile

Gerichtsurteile Italien:

21.04.2017

Gehirntumor als Folge der Handynutzung als Berufskrankheit anerkannt

Wegen des dauerhaften Hörschadens soll Romeo nun von der Versicherung monatlich 500 Euro bekommen. Verteufeln wolle er das Telefonieren mit einem Handy nicht, sagte er. Die Nutzer sollten sich aber über die Risiken mehr Gedanken machen. Pressebericht 

 

10.12.2009

80% Invalidität zuerkannt als Folge der beruflichen Handynutzung

Hypoanästhesie (teilweiser Sensibilitätsverlust) der linken Gesichtshälfte Urteilsbegründung

19.10.2012

Oberstes Gericht bestätigt (Handelsblatt)

Gehirntumor eines Managers wird auf sein häufiges mobil-Telefonieren zurückgeführt, und der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeitsrente

Damit Mobiltelefone miteinander kommunizieren können verwenden sie hochfrequente elektromagnetische Felder (HF-EMF). Wer ein Mobiltelefon nutzt, ist diesen Feldern ausgesetzt (exponiert). Das Projekt untersuchte, ob und wie diese Exposition zu HF-EMF Zellen und -Funktionen des Körpers verändert.  

In Italien hat ein Höchstgericht erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein häufiges mobil-Telefonieren zurückgeführt, und der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeits-Rente (Berufungsgericht Brescia, Sektion Arbeitsgericht, Urteil Nr. 614/09).     

Dazu ein

Forschungsbericht Österreich

06.09.2016

Im August 2016 hat die österreichische Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) den ATHEM-Report II "Untersuchung athermischer Wirkungen elektromagnetischer Felder im Mobilfunkbereich", veröffentlicht, durchgeführt an der Medizinischen Universität Wien. Ein Anlass der Untersuchung war, dass in Italien das Cassationsgericht Rom, die höchste Gerichtsinstanz, erstmals den Gehirntumor eines Managers auf sein häufiges Mobiltelefonieren zurückgeführt hat. Der Kläger erhält eine 80% Berufsunfähigkeitsrente. 

Athem-2 Projekt der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt Österreichs

Zur Kurzfassung des Berichts          Langversion           Weitere Infos

 

Spanien

02.08.2016

Elektrosensibler Telekom-Angestellter erlangt Rente wegen Erwerbsunfähigkeit infolge WLAN am Arbeitsplatz

Das Madrider Obergericht anerkennt das Rentenbezugsrecht, welches die staatliche Sozialversicherungsanstalt INSS verweigert hatte (Bericht)

 

Frankreich 

03.09.2015

Eine Französin klagt über Migräne, Übelkeit und Müdigkeit. Die 39-Jährige macht Handy- und WLan-Strahlung für die Symptome verantwortlich - und klagt. Ein Gericht gibt ihr tatsächlich Recht. Das Urteil birgt Sprengstoff. (Pressebericht)

Schulen und Kitas

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"Elektrosmog" und Krankenhaus

Vor allem in öffentlichen Gebäuden mit erhöhten gesundheitlichen Anforderungen wie Krankenhäuser, KITAS, Schulen sollten elektromagnetische Belastungen (Handy, Strahlenbelastungen durch WLAN,  nicht abgeschirmte Leitungen, strahlungsintensive Geräte, Steuersysteme und  Beleuchtungen) möglichst reduziert werden.

In den uns derzeit einzigen bekannten speziell auch für Umwelterkrankte geeigneten Krankenhauszimmern (Pressebericht) in Hamburg wurde auch dieser Themenbereich ausdrücklich berücksichtigt.

Zitat:

"Die Belastung mit elektromagnetischen Feldern (für Patienten die sensibel auf Elektrosmog reagieren) wurde unter anderem durch den Einbau von Netzfreischaltern verringert."

Eine Reduktion von Belastungen gerade in diesen sehr "sensiblen" Gebäuden dient nicht nur der erhöhten Raum-Qualität für die Patienten in den Krankenhäusern sondern vor allem auch erhöhtem Wohlbefinden für Krankenhauspersonal, Lehrkräfte, Kindergärtner/Innen.

Erlebnisbericht einer EHS Kranken in einer Klinik

 

Trotz der inzwischen auch durch Gerichtsurteile bestätigten Risiken und umfangreichen Studien erscheint es unverständlich, dass in den meisten Krankenhäusern grundsätzlich Umweltbelastungen wie Schadstoffe, Gerüche und auch "Elektrosmog" noch immer nicht als störender Faktor für die Genesung ohnedies "immungeschwächter" Patienten erkannt und in der Folge weitestgehend minimiert werden.

Schulen und Kitas

 

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"Elektrosmog" und Hotels

Das Mandala Berlin punktet nicht nur durch Fine-Dining, Spa oder die sehr zentrale Lage, sondern auch durch eine komplette Harmonisierung aller Hotelflächen gegen Elektrosmog. Im Interview erklären Mandala-Geschäftsführer Christian Andresen und Dr. Peter Backwinkel vom Institut für physikalische Raumharmonisierung, wie die Reaktion seitens der Gäste ausfällt, dass elektrosmogfreie Zimmer bereits als neues Hotelprodukt bewertet und wie das Pricing diesbezüglich gestaltet werden kann.   Pressebericht:  Lassen sich elektrosmogfreie Zimmer vermarkten?

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Maßnahmen zur Reduktion von "Elektrosmog" und "Abschirmprodukte"

In den letzten Jahren ist die Frage nach Strahlenbelastungen durch "elektrische" Felder und Wellen ein wesentlicher Bestandteil der Beratung zum Thema "Wohngesundheit" geworden. 

EGGBI empfiehlt daher grundsätzlich bei Bauberatungen, auch das Thema "Strahlungsminimierung" in das Gesamtkonzept "Gesundes Wohnen" aufzunehmen und vermittelt bei Anfragen stets die Kontaktdaten jeweils möglichst ortsnaher, anerkannter Spezialisten in diesem Fachbereich.

 

Auch wenn von großen Teilen der medizinischen Fachwelt noch nicht wirklich anerkannt, leiden zahlreiche "Sensitive" massiv an den Auswirkungen zu hoher Belastungen (EHS = Elektromagnetische Hyper-Sensitivität); ebenso sprechen viele anerkannte Wissenschaftler von Langzeitfolgen, deren Ausmaß derzeit noch überhaupt nicht abgeschätzt werden kann. 

Planung

Zu beachten sind bei der Wohnraumplanung nicht nur Fragen der

·         externen Belastungen (Sendemasten, Hochspannungsleitungen), sondern auch

·         die Vermeidung/ Reduktion hausinterner Belastungen (z.B. WLAN, strahlungsintensive Telefongeräte, Bildschirme und andere Elektrogeräte)  und 

·         Fragen der Produktauswahl   für die Hausinstallation (abgeschirmte, schadstoffarme Leitungen, deren fachgerechte Installation(!), gesundheitsverträgliche "Beleuchtungsmittel")

 

Vorsicht angeraten ist dabei nicht nur bei der 

·         Auswahl des Beraters (der Name "Baubiologe" ist leider nicht geschützt, wir benennen gerne qualifizierte Fachleute möglichst aus Ihrer Region) - sondern auch beim 

·         Erwerb oft empfohlener kostspieliger, oft aber absolut wirkungsloser "Abschirmprodukte".. 

Abschirmungen  

Manche "Abschirmprodukte" bringen tatsächlich - bei sachgerechtem Einsatz(!) Abhilfe.

Hier gibt es sowohl Bauprodukte

·         geerdete Bauplatten für Innen, als auch

·         Strahlenschutzgewebe unter dem Putz für Außen

als auch

·         abgeschirmtes Installationsmaterial und

·         Netzfreischalter um Räume nachts möglichst "spannungsfrei" zu machen,

Beim Einsatz dieser Produkte, die teilweise auch von uns empfohlen werden, ist stets auf eine fachgerechte Verarbeitung zu achten, um eine optimale Wirkung dieser Produkte zu erreichen.

Siehe dazu:

Baubiologische Elektroinstallation – Hinweise für den Elektrofachbetrieb (Danell)

 

Zahlreiche weitere, oft zu wesentlich überhöhten Preisen angebotenen "Spezialprodukte" zur Abschirmung könnten(!) aber neue Belastungen einbringen- nämlich Schadstoffe wie

·         Lösemittel, z.B. allergenisierende Isothiazolinone, Weichmacher (z.B. Abschirmfarben),

·         Flammschutzmittel, Weichmacher (z.B. Folien)

Bis heute wollte/ konnte uns kein Hersteller solcher "Abschirmprodukte" umfassende, glaubwürdige Schadstoffprüfberichte vorlegen – eine Empfehlung, gerade für ohnedies bereits sensitive Bauherren, die sich bevorzugt an uns wenden, war uns daher bis heute nicht möglich.

 

Einen wirklich kompetenten Überblick über technisch funktionierende Abschirmprodukte bietet die neue Publikation von Peter Pauli/ Dietrich Moldan

"Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen: Baustoffe und Abschirmmaterialien"

 

Stoffliche Informationen zu zahlreichen dieser hier angeführten Produkte sind allerdings erst bei den Herstellern zu hinterfragen. (Anforderung von umfassenden Emissionsprüfberichten)

 

"Harmonisierende Wundermittel" 

Sehr fragwürdig erscheinen uns nach wie vor Aussagen zu allen möglichen "Energiesternen", Aufklebern und ähnliches wie "Harmonisierung von Wechselfeldern, Stärkung des Immunsystemes" ohne Aussagen und Nachweisen der Art der Funktionalität.

Häufig werden solche Aussagen unterlegt mit "positiven Erfahrungsberichten Betroffener" - die meist aus dem Kreis der Vertriebs- oder Herstellerfirmen stammen und deren Glaubwürdigkeit somit stark in Frage zu stellen sind. Meist fehlen dazu auch Aussagen, welche Wechselfelder überhaupt "harmonisiert" werden....

Siehe dazu auchBeitrag "Greenwashing" mit Elektro-Abschirmprodukten

Wir empfehlen Herstellern, die solche Produkte anbieten, eine glaubwürdige "Marketingaussage"  zu ihren Produkten mit entsprechenden seriösen Ansprechpartnern, Institutionen abzustimmen. 

 

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Magnetfarben

Nicht unumstritten sind sogenannte "Magnetfarben" - gerne als "Pinwände" gerade auch in Kinderzimmern eingesetzt.

Nicht nur, dass die meisten dieser Farben, vor allem auch dazu benötigten Grundierungen allergenisierende Isothiazolinone enthalten - es entstehen nach Meinung namhafter Baubiologen  "technische Magnetfelder" - die selbst  noch im Nebenraum (Rückseite der "gestrichenen Wand") feststellbar sind.

Dem widerspricht eine Stellungnahme des RMI - bezogen auf das Produkt  "Magneto Alpina" - eine gesundheitliche Beeinflussung wird hier ausgeschlossen. Ein Einfluss auf das natürliche Magnetfeld sei beispielsweise wesentlich massiver durch Stahlarmierungen in Betondecken, natürliche Erzvorkommen im Erdreich möglich.

 

EGGBI sieht hier noch einen Diskussionsbedarf - und wird sich über Nachweise zu beiden "Aussagen" freuen. 

Gerade in Kinderzimmern empfiehlt EGGBI im Hinblick auf die besondere Verantwortung gegenüber den meist besonders sensitiven Anrufern unserer Hotline und Besuchern unserer Homepage -   mit dem Wunsch nach besonders emissionsarmen Produkten - allerdings aus präventiven Gründen grundsätzlich auf Produkte mit allergenisierenden Inhaltsstoffen zu verzichten, bis Hersteller die gesundheitliche Unbedenklichkeit ihrer Produkte ganzheitlich glaubhaft nachweisen  (können).

Dies betrifft auch den umfassenden Nachweis der von den Herstellern gerne kommunizierten sogenannten  "Lösemittelfreiheit". (Siehe dazu: Glykole als häufiger Lösemittelersatz)

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Produktempfehlungen

WLAN Dimmer zur Reduktion der WLAN Belastungen

abgeschirmte Elektroleitungen

Cuprotect Abschirmnetz aus Kupfer für zahlreiche Anwendungen

Cuprotect Abschirm Fliegengitter

emissionsarme LED Leuchten

Für sogenannte Abschirmfarben, Tapeten etc. fehlen uns leider nach wie vor glaubwürdige Nachweise  zum "produkteigenen" Emissionsverhalten; teilweise enthalten sie allergieauslösende Isothiazolinone und andere sensibilisierende Stoffe. 

Wir empfehlen gerne weitere Abschirmprodukte, wenn diese von den Herstellern entsprechend deklariert werden können.

 

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

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07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte