Duftstoffe in Schulen und Innenräumen

 

Siehe dazu auch EGGBI Zusammenfassung: Duftstoffallergiker und Beduftungen

 

"Düfte sind aus unserem Alltag nicht wegzudenken. In Parfüms und Alltagsprodukten wie Kosmetika, Reinigungsmitteln, Waschmitteln, Weichspülern kommen sowohl natürliche Essenzen und Öle als auch synthetische Duftstoffe zum Einsatz.

Auch Innenräume werden beduftet, um eine angenehme Atmosphäre zu schaffen. Doch Duftstoffe haben nicht nur angenehme Seiten, sie können auch gesundheitliche Beschwerden auslösen.

Die Unverträglichkeit auf Duftstoffe äußert sich als Kontaktallergie in Form eines allergischen Kontaktekzems. In Deutschland sind circa 15-20 Prozent der Bevölkerung betroffen. (DAAB e.V,) 

Duftstoffallergien sind die 2.häufigste Kontaktallergie nach der Nickelallergie insgesamt. 

 

Das Umweltbundesamt spricht auf seiner Homepage von mindestens 1/2 Million Duftstoffallergiker in Deutschland.

 

"Zum Problem werden Düfte für Menschen, die allergisch auf einen oder mehrere Stoffe reagieren.

 

"In Deutschland sind ein bis zwei Prozent der Bevölkerung, also über eine Million Menschen betroffen", weiß Abdullah Sahan, ärztlicher Leiter des Medizinischen Versorgungszentrums der Evangelischen Lungenklinik Berlin. (Quelle)

 

Dennoch werden Duftstoffe vermehrt in Schulen, Kindergärten, öffentlichen Gebäuden eingesetzt - auch in Einkaufszentren spricht man vom sogenannten

"Neuromarketing",

welches die Besucher zu einem längeren Verbleib animieren sollte –

welches in vielen Fällen aber genau das Gegenteil bewirkt.

Definition:

"Neuromarketing untersucht zum einen, welche Vorgänge im Gehirn des Konsumenten vor und beim Kauf ablaufen und nutzt diese Kenntnisse zum anderen, um Verkaufsprozesse zu optimieren. Methoden des Neuromarketings gehören auch zum Gebiet der Marktforschung oder Produktoptimierung."

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Die häufigsten Duftstoffallergene

Von den rund 3000 bekannten künstlichen Duftstoffen sind seitens der EU 

26 Duftstoffe  für "häufig allergieaulösend" aufgelistet und nur für diese gibt es bestimmte "Grenzwerte" z.B. in Kosmetika und Waschmitteln.

 

Von der EU aufgelistete Duftstoffallergene

α-Isomethylionon

Limonen

2-Octinsäure-

Linalool

Amylzimtaldehyd

Salicylsäure-

Amylzimtalkohol

Zimtalkohol

Anisalkohol

Zimtsäure-

Baummoos-Extrakt

 

Benzoesäure-

davon besonders stark allergenisierend:

Benzylalkohol

Eichenmoos-Extrakt 

Butylphenylmethylpropional

Eugenol

Citrat

Hydroxycitronellal

Citronellol

Isoeugenol

Cumarin

Zimtaldehyd

Farnes öl

Geraniol

Hexylzimtaldehyd

Hydroxyisohexyl-3-cyclohexencarbaldehyd

 

 

"Wasch- und Reinigungsmittel fallen seit 2005 unter die EU-Detergenzienverordnung 648/2004 EG. Danach sind den Erzeugnissen beigefügte Duftstoffe als solche kenntlich zu machen. Bei den 26 als besonders häufig Allergie auslösend eingestuften Duftstoffen sind ab einer Konzentration von 0,01 Prozent die Namen anzugeben.

 

Die Inhaltsstoffe vieler anderer Produkte, zum Beispiel zur Raumbeduftung, müssen die Hersteller überhaupt nicht aufführen, falls die Inhaltsstoffe nicht unter die Gefahrstoffverordnung fallen.

 

Importierte duftstoffhaltige Waren aus Staaten außerhalb der EU unterliegen bei der Produktion den Bestimmungen des Herkunftslandes, wo die gesundheitlichen und ökologischen Anforderungen oft geringer sind. Eine nachträgliche Untersuchung dieser Waren ist schwierig.

 

Die aktuell geltenden Regelungen gestatten nur eine lückenhafte Beurteilung der Risiken der Duftstoffe. Das EU-Chemikalienrecht REACH wird die Situation voraussichtlich nicht grundlegend ändern, da es – bis auf wenige Ausnahmen – nur für Mengen über einer Tonne im Jahr pro Hersteller gilt, die meisten Duftstoffe aber in geringeren Mengen auf den Markt kommen." (Umweltbundesamt)

 

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EU Richtlinien zu Duftstoffen

Um den Einsatz von Chemikalien, und darunter fallen auch Duftstoffe, innerhalb der EU einheitlich kontrollieren und regeln zu können, gibt es die

 

EU-Chemikalienverordnung REACH.

 

Dabei ergibt sich jedoch das Problem, dass vor allem jene Duftstoffe besonders streng geprüft werden, die besonders häufig, bzw. in großer Menge jährlich produziert werden.

Das Bundesumweltamt in Berlin sieht darin eine Lücke, weil "viele Duftstoffe ihre Duftwirkung schon in sehr geringen Konzentrationen entfalten.

Die Lücke besteht also gerade bei solchen Stoffen, die hinsichtlich der biologischen Wirkung über den Riechsinn schon in kleinsten Mengen eine Relevanz für empfindliche Menschen haben."

 

Es gibt natürlich aber auch eine Reihe Duftstoffe, die bereits über die EU- Kosmetikverordnung verboten sind, wie zum Beispiel Moschus Ambrette. Bestimmte Moschusverbindungen sind in der Umwelt nämlich nur schwer abbaubar und reichern sich mit der Zeit in Umwelt, Tier und Mensch an. Weitere, oft verwendete Duftstoffe, die als sensibilisierend eingestuft werden, müssen zudem auf der Verpackung angegeben werden.

 

"Die aktuell geltenden Regelungen gestatten nur eine lückenhafte Beurteilung der Risiken der Duftstoffe.

 

Das EU-Chemikalienrecht REACH wird die Situation voraussichtlich nicht grundlegend ändern, da es – bis auf wenige Ausnahmen – nur für Mengen über einer Tonne im Jahr pro Hersteller gilt, die meisten Duftstoffe aber in geringeren Mengen auf den Markt kommen." (Umweltbundesamt)

 

Bedauerlicherweise erfolgt aber grundsätzlich auch die die Ermittlung von "Grenz- bzw. Schwellenwerten" stets Einzelstoff- bezogen und berücksichtigt grundsätzlich nicht mögliche Additionseffekte durch das Zusammenwirken mehrerer Stoffe gleichzeitig.

 

Langzeitbelastung – Toleranzwerte:

 

Zu beachten ist gerade bei Schadstoffbelastungen daher auch die "Langzeitbelastung",

deren Auswirkungen gerade bei Schwangeren, Säuglingen und Kindern in keiner Weise ausreichend bisher erforscht worden ist.

Nulltoleranzen

"Vor allem für krebserzeugende, genschädigende und fruchtschädigende Stoffe kann keine Dosis angegeben werden, unter der eine (schädliche) Wirkung ausgeschlossen werden kann.

 

Zwar gilt auch hier, dass höhere Belastungen ein höheres Risiko bedeuten, ein Nullrisiko gäbe es jedoch nur bei vollständiger Abwesenheit des Stoffes bzw. der Umweltnoxe. Hier muss ein gesellschaftlicher Konsens über Vor- und Nachteile der Nutzung bzw. des Verzichts auf den gegebenen Stoff gefunden werden." (Quelle)

 

Siehe auch EGGBI Zusammenfassung zur Bedeutung von Grenzwerten

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Einsatzgebiete synthetischer und natürlicher Duftstoffe

1.1      Haupteinsatzgebiete von Duftstoffen im Alltag:

 

·         Kosmetika, Parfums, Haarsprays

·         Wasch und Reinigungsmittel, Weichspüler

·         Körperpflegemittel (Cremes, Seifen, Pflegeöle…)

·         Duft und Raumsprays,

·         Duftlampen, Duftkerzen,

·         Duftbäumchen (Kfz), Duftgelee, Duftsäckchen

·         Raumbeduftungsanlagen, Duftsäulen,

·         Duftpapiere, Räucherstäbchen, (Ultrafeinstaub)

·         Säuglingspflegemittel,

·         Zigaretten, Tabake, Elektrozigaretten,

·         Lebensmittel,

·         Aromatherapie,

·         Düfte aus Farben, Lacken, Klebern, Baustoffen, Möbeln, Bodenbelägen…

 

1.2      Duftstoffe- natürlich oder synthetisch?

 

"Unsere Riechzellen können natürlich zwischen einem chemisch produzierten und einem

von der Pflanze produzierten Molekül nicht unterscheiden."

Professor Hans Hatt, Deutschlands 'Duftpapst'. von der Ruhr-Universität Bochum

 

Natürliche Duftstoffe sind daher im Allgemeinen nicht weniger belästigend oder weniger allergieauslösend als synthetisch hergestellte Duftstoffe. (Literaturquelle)

 

Beispiel Terpene:

a)    Zirbelkiefer – obwohl die positiven Eigenschaften des Geruchs der Zirbelkiefer wissenschaftlich nachgewiesen sind (positive Studien):

Die Terpene aus können Hölzern grundsätzlich sensibilisieren-

b)    Zitrus- /Orangenterpene in vielen Naturfarben, Lasuren (angenehm oder belästigend?)

 

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Gesundheitliche Risiken

Toxischer Duftcocktail – Duftstoffallergien sind auf dem Vormarsch

 

"Man sollte sich dessen bewusst sein, Duftstoffe sind u. a. VOCs (flüchtige organische Verbindungen), Alkohole, Aceton, Terpene und viele weitere Chemikalien, die in der Medizin dafür bekannt sind, dass sie Asthma, Kontaktekzeme, Allergien, Duftstoffallergien, Überempfindlichkeiten, Krebs und andere Erkrankungen auslösen können.

 

Oftmals werden in einem parfümierten Produkt ganze Giftcocktails von mehreren Hundert verschiedenen Chemikalien verarbeitet, deren Wirkmechanismen untereinander wissenschaftlich bisher völlig unerforscht sind.

 

Wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge können Duftstoffe nicht nur durch Hautkontakt Allergien auslösen, sondern ebenso über die Atemluft Gesundheitsschäden hervorrufen. Laut. Ausführungen von Frau Prof. Claudia Traidl-Hoffmann vom Zentrum für Allergie und Umwelt (ZAUM) an der TU München, können die toxisch wirkenden Substanzen über die Atmungsorgane und die Haut in den Organismus gelangen und sich dort über das Blut im ganzen Körper verteilen. Dort können sie an den menschlichen Zellen Entzündungsprozesse verursachen, die wiederum die Entstehung von Allergien fördern bzw. deren Intensität verstärken. Zudem sind viele Duftkomponenten fettlöslich und können sich somit im menschlichen Fettgewebe einlagern. Als weiterer Negativaspekt kommt hinzu, dass sich die Giftstoffe nicht „nur“ im Menschen, sondern auch in Tieren und in der Umwelt anreichern."  

Toxikologen mahnen: „Duftstoffe haben in der Innenraumluft nichts zu suchen“

 

"In dem Ende Oktober im WDR-Fernsehen ausgestrahlten Filmbeitrag des Magazins Markt „Raumsprays: Düfte aus der Dose“, wird ebenfalls verdeutlicht, dass Duftstoffe erhebliche Gesundheitsrisiken bergen. Der Toxikologe Dr. Hermann Kruse von der Universität Kiel kritisiert die unbekannte Zusammensetzung der vielfältigen Duftcocktails, die die Gesundheit der Verbraucher extrem schädigen können. Toxische Institute verzeichnen in den letzten Jahren verstärkten Zulauf von Patienten, die unter anderem über Konzentrationsstörungen, Magen- und Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und weitere Gesundheitsstörungen klagen. „Duftstoffe haben in der Innenraumluft und in der Umgebung von Menschen nichts zu suchen“, so der Toxikologe."

Zitat aus

Gesundheitsrisiken durch Duftstoffe – schwerwiegende Langzeitschäden nicht ausgeschlossen

 

Anwendung von Duftstoffen- was ist mit den Nebenwirkungen? (Springer-Medizin)

Gefahr liegt in der Luft (Springer Medizin)

Besonders für Chemikaliensensitive können "Düfte" zu einem unüberwindbaren Problem werden:

"Wenn Gerüche krank machen" (Altötting)

"Wenn Gerüche krank machen" (Weser)

Oktober 2016  

Studie: Parfümierte Verbrauchsprodukte - Auswirkungen auf die Raumluftqualität

In einer repräsentativen US Studie wurden die negativen Auswirkungen von Duftstoffen (als eine primäre Schadstoffquelle in Innenräumen) auf die Gesundheit erhoben - 34,7 % der Befragten berichteten von gesundheitlichen Problemen wie z.B. Migräne, Kopfschmerzen, Atembeschwerden bei entsprechenden Duftstoff-Belastungen.

Quelle: "Fragranced consumer products: exposures and effects from emissions

Sehr aussagekräftige Untersuchungen zu Duftstoffen dokumentierte auch die Universität Freiburg - Universitätsklinikum mit einer Auflistung besonders "irritativer Duftstoffe":

(Präsentation 5.11.2012, Wien, Dr. rer.nat. Richard Gminski) 

 

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Beduftungen in Schulen, Kindergärten

In immer größerem Ausmaß wird versucht, mangelhafte Luftwechselraten oder unangenehme Gerüche von Produkten mit "Beduftungen" zu übertünchen. Dies, obwohl seit Jahren die gesundheitlichen Risiken bekannt sind.

Etwa 11,5 Prozent aller Deutschen reagieren auf einen Duftstoff allergisch. In der Regel handelt es sich dabei um eine Kontaktallergie des Typ IV, bei der es nach 24 bis 72 Stunden zu Beschwerden kommt. Die typischen Symptome sind juckende Hautrötungen, nässende Bläschen, Quaddeln, Schuppung, Juckreiz bis hin zu chronischen Entzündungen an den Stellen, die direkten Kontakt mit dem allergenen Stoff hatten. 

So sind Duftstoffe nach Nickel "die häufigsten Verursacher von Kontaktallergien. Nach einer Studie des Umweltbundesamtes leben in Deutschland mindestens eine halbe Million Duftstoff-Allergiker."(Springer- medizine-news) (aus  UGB Gesundheitsberatung "Allergisch auf Düfte")

Es ist daher absolut unverantwortlich, mit welchen Argumenten auch immer, Kinder solchen Beduftungen auszusetzen.

"Aus zwei Bundesländern wird berichtet, dass in Apotheken Produkte zur Beduftung
der Innenraumluft in Klassenräumen beworben und verkauft werden. In Einzelfällen
sind derartige Duftstoffe offenbar in Schulen auch ausgebracht worden. Aus
Schleswig-Holstein werden hierzu Ergebnisse einer Pilotmessung vorgestellt.
Identifiziert wurden vor allem Terpene und Terpenalkohole in erhöhter Konzentration.
In diesem Zusammenhang wird an die Empfehlung des UBA erinnert, Duftstoffe
möglichst nicht in Innenräumen einzusetzen
Quelle Umweltbundesamt (Seite 3)

Negativbeispiele:

"Duftsäulen in der Weerth-Schule soll das Lernklima verbessern"

Pilotstudie des Detmolder Duftherstellers "Taoasis"

 

"Die Schüler sollen sich durch den Duft nicht nur wohler fühlen. Er soll auch Konzentration und Motivation verbessern. Das zumindest ist aus einer Pilotstudie unter der Überschrift "Dufte Schule" hervorgegangen, die der Detmolder Dufthersteller "Taoasis" angeregt hat. Nun soll das Projekt an der Weerth-Schule fortgesetzt werden." Pressebericht

Hier werden in unverantwortlicher Weise Kinder für "Versuchszwecke" eines Herstellers missbraucht -zu hinterfragen ist, welche Behörde derartige Versuche zu Lasten gesundheitlicher Risiken und entgegen den Empfehlungen des Umweltbundesamtes überhaupt genehmigt!

So wirbt der Hersteller: "Die Motivation der Schüler verbessern"

Sollte es nicht besser heißen: "Die eigene Unternehmensbilanz verbessern?"

Auch Duftforscher Dietrich Wabner, Professor für Chemie an der TU München beduftet Schüler und Studenten, um deren Konzentration und Leistungsfähigkeit zu steigern. Fünf Schulen bundesweit nahmen an dem Pilotprojekt teil. (Süddeutsche Zeitung)

"Ein Duft liegt in der Klassenluft"

"Es fanden "Studien" an mehr als vierhundert deutschen Schülern statt indem Klassenräume künstlich beduftet wurden.
Die Initiatoren versprachen sich davon besseres Lernen, sowie weniger Aggressivität seitens der Schüler. Bedauerlicherweise macht diese "Dufte Schule" die Runde und immer mehr Bildungsstätten interessieren sich für diese Art der Raumbeduftung.

Obwohl selbst das Umweltbundesamt vor den Gefahren von Duftstoffen warnt, sehen die Verantwortlichen einen Nutzen in der Beduftung der Schüler."
Umweltrundschau

Nicht nur Chemikalien- Sensitive werden damit massiv in ihrer "Lebensqualität" beeinträchtigt, in vielen Ländern - z.B. Dänemark , in den Vereinigten Staaten hat man bereits die gesundheitlichen Risiken erkannt und propagiert zwischenzeitliche "Duftfreie Schulen für alle"

 

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Neuromarketing in Supermärkten, öffentlichen Gebäuden

Vor allem im

Supermarkt

wird Neuromarketing mit Duftstoffen gerne eingesetzt um damit zusätzliche Kaufanreize zu bilden.

"Die US-​Modefirma “Abercrombie & Fitch” nutzt den Effekt besonders auffällig. Ein süßlicher Duft wird in Mengen in den Filialen versprüht, sodass man ihn bereits draußen vor dem Laden riecht. Auch alle Kleidungsstücke sind damit parfümiert. Das Ergebnis: Der Geruch wird mittlerweile als Teil der Marke wahrgenommen. In Tests haben Jugendliche eine Jeans sofort “Abercrombie & Fitch” zugeordnet – unabhängig vom Schnitt der Hose, nur weil sie den Duft der Marke verströmte." Quelle

Diskotheken, Kinos

Auch hier wird (in den Discos vor allem seit Einführung des Rauchverbotes) Beduftung vor allem auch zum Überdecken des Schweißgeruches eingesetzt.

"Frische Luft ist in so manchem Nachtclub Mangelware. Und das, obwohl seit Einführung des Nichtraucherschutzgesetztes dort nicht mehr geraucht werden darf. Nun riecht der Nachtschwärmer das, was vorher durch den Zigarettenqualm überdeckt wurde: Schweiß. Die Firma Magic Box aus Neuss bietet gleich zwei innovative Verfahren, um den unerwünschten Gerüchen in Diskos den Garaus zu machen" Quelle

Auch in

Hotels

versucht man zunehmend, mit diversen "Beduftungen" mehr Kundenbindung zu erreichen.  (Pressebericht: "Duftangriff im Hotel")

Für Umwelterkrankte, Chemikaliensensitive Duftallergiker stellt dies die Notwendigkeit dar, bereits an der Rezeption wieder umzukehren und das Hotel zu verlassen.

“Ein Touch von Alpenblumen und echtem Enzian” sowie “im Hintergrund schlanke helle Hölzer” sollen sowohl “Schweizer Präzision” verkörpern als auch ein “Wohlfühl-​Gefühl” schaffen, schreibt das Hotel. Jedes Swissôtel weltweit hat ein eigenes Raumparfüm. Der Grundduft ist immer gleich, die Variation wird an jede Stadt angepasst. Für Berlin etwa ist zusätzlich Lindenblütengeruch beigemischt. Quelle

 

Auch diverse Institutionen, die zwischenzeitlich oft sehr massiv  für

"barrierefreien(?) Tourismus"

werben, berücksichtigen bisher in keiner Weise diese durchaus beachtliche Zielgruppe "Duftstoffallergiker" bzw. Umwelterkrankte und besonders Chemikaliensensitive.  

 

Beduftungen, Deos in Krankenhäusern, Arztpraxen

Im Sinne einer "barrierefreien" Umwelt für Umwelterkrankte sollten sich aber auch medizinisches Personal, Ärzte Gedanken darüber machen, ob der übermäßige Einsatz von Parfums, Deos, geruchsintensiven Wasch- und Reinigungsmitteln wirklich unbedingt erforderlich ist - wenn damit die Lebensqualität von Allergikern, Umwelterkrankten massiv eingeschränkt wird.

Für viele Umwelterkrankte ist ein Besuch einer Arztpraxis oder einer Klinik auf Grund entsprechend fehlender Rücksichtnahme auf deren Duftstoff- Unverträglichkeit ein Ding der Unmöglichkeit.

In nicht wenigen Arztpraxen und Wartezimmern finden sich sogar Räucherstäbchen und Duftkerzen um ein "angenehmeres Ambiente" zu schaffen.

 

Deutsche Bahn

Die Kreativität der Duftstoffhersteller ist groß - 

das Verantwortungsbewusstsein von Entscheidern aber offensichtlich oft gering.

 

Dies beweist ein Pressebericht vom 8.7.2013

Deutsche Bahn will "beduften"

"Ein gutes Gefühl für die Kunden schaffen mit Hilfe von Düften - das will auch die Deutsche Bahn. In einem Test in Süddeutschland prüfte das Unternehmen mit dem Marketinglehrstuhl der Ludwig-Maximilians-Universität in einem dreimonatigen Probelauf, inwiefern sich ein Duft auf die Fahrgäste auswirken kann.

Der Erfolg sei durchschlagend sagt Marketing-Mann Müller-Grünow: „Die Dienstleistungs-Qualität und die Sauberkeit wird in den bedufteten Zügen durchweg positiver wahrgenommen.“ Ob der Duft dauerhaft und wo überall zum Einsatz kommt, sei aber noch nicht geklärt. „DB Regio Bayern denkt über das weitere Vorgehen nach“, sagte ein Unternehmenssprecher.  Pressebericht

 

Mit einem TV Beitrag "Dufte Bahn" sollte der Erfolg "dokumentiert" werden -  darin wird bewusst von "subtiler" Beduftung/ Manipulation gesprochen. "Unter dem Einfluss der Beduftung sind die Fahrgäste eher bereit, der Bahn Mängel zu verzeihen!".

 

Offensichtlich war den Verantwortlichen nicht bewusst, welche gesundheitlichen Probleme sich für viele Allergiker, Chemikalienkranke aus solchen "Beduftungen" ergeben.

Die Bahn sollte sich besser um mehr Sauberkeit in den Zügen bemühen, als unnötig Geld für die offensichtlich sehr kreativen Duftstoff- Hersteller und Marketingforscher auszugeben. 

Wir konfrontierten die Verantwortlichen mit unseren diesbezüglichen Einwänden:  

Reaktion vom 17.07.2013   der Pressesprecherin der DB Regio auf unseren Hinweis zu "Rücksichtnahme" auf "Sensitive":

"Zu Ihrer Anfrage können wir Ihnen folgendes sagen:

DB Regio Bayern hat im letzten Jahr gemeinsam mit der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München auf der Kneipp-Lechfeld-Bahn einen dreimonatigen Versuch durchgeführt. Aktuell finden keine Tests statt, das Projekt wird vorerst nicht weiterverfolgt."

Deo Zwang im Büro?

6.7.2010 Pressemeldung (Focus, MSN Money): "Deo Zwang für Arbeitnehmer"

Müssen bald alle Arbeitnehmer Deos benutzen?

Ein abstruser Vorschlag - Ergebnis von Lobbyarbeit von Deo Herstellern oder tatsächlich ernst gemeinte Aussage einer Wirtschaftsvertreterin?

Auf jeden Fall ist die Reaktion von Allergiker- und MCS Verbänden und Vertretern einhellig - die Durchsetzung einer solchen Forderung würde de facto für zehntausende Duftstoff-Sensitive ein Berufsverbot bedeuten!

Mehr dazu unter:

Focus online          CSN Blog

Mehrmalige Bitten an die "Urheberin" dieser Forderung - Verfasserin Ursula Frerichs, Präsidentin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft 

um eine Stellungnahme zu Ihrer Forderung blieben unbeantwortet!

 

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Kennzeichnungspflicht für "beduftete Räume"

Angesichts des zunehmenden  Bevölkerungsanteils  von Allergikern und Chemikaliensensitiven setzt sich EGGBI seit langem dafür ein, auf solche Beduftungen zu verzichten - zumindest aber eine "gesetzliche Kennzeichnungspflicht" für "beduftete" Räume  (in Kaufhäusern, Hotels, Flughäfen etc.) einzuführen.

Anwendung von Duftstoffen bekannt geben

Prinzipiell sollten alle Personen frei entscheiden können, ob sie einer „Beduftung“ ausgesetzt sein wollen oder nicht. Diese Wahlmöglichkeit fehlt in der Praxis derzeit oft. Es gibt Menschen, die generell keine Anwendung von Duftstoffen wünschen. 13 Bürgerinnen und Bürger sollten nicht ohne ihr Wissen oder ihren ausdrücklichen Wunsch einer vielfältigen Mischung zusätzlicher Chemikalien – in diesem Fall Duftstoffe – ausgesetzt sein. Eine bessere Aufklärung über die Verwendung der Duftstoffe sowie der Grundsatz, auf eine „Beduftung“ von Innenräumen zu verzichteten, könnten schon für viele Menschen hilfreich sein. Werden Duftstoffe im öffentlich zugänglichen Bereich eingesetzt, kann vielleicht ein deutlicher Hinweis helfen: „Die Raumluft dieses Warenhauses ist über die Klimaanlage mit Duftstoffen angereichert“. Dies gilt vor allem, falls der Einsatz der Duftstoffe nicht offensichtlich erfolgt – zum Beispiel, um unangenehme Gerüche über die Klimaanlage zu maskieren.

 (Quelle "Umweltbundesamt – wenn Angenehmes zur Last werden kann" Seite 13)

 

Lüften ist besser als „beduften“

Das Umweltbundesamt empfiehlt, zurückhaltend mit Duftlampen, Räucherstäbchen und Ähnlichem umzugehen. Gleiches gilt für „Wellness“- oder „Aromatherapie“-Produkte, die sich inhalieren lassen. Schlechte Innenraumluft sollten Sie nicht mit Duftstoffen überdecken. Besser ist, die Quellen unangenehmen Geruchs zu beseitigen, die Wohnung regelmäßig zu lüften und zu reinigen. Link

Stellungnahme deutscher Allergie-und Asthmabund
"Duftstoffe sollten grundsätzlich nicht eingesetzt werden, um über eine mangelhafte Qualität der Innenraumluft hinwegzutäuschen. Als leichtflüchtige organische Verbindungen belasten sie die Raumluft zusätzlich statt sie „aufzuwerten“, wie häufig von Herstellern und Anwendern angegeben wird." Link

 

 

 

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Parfümierung von Verlegewerkstoffen - unüberlegte "Gedankenansätze?"

 

unüberlegte "Gedankenansätze?"

"Bodenbelag mit Vanille- oder Apfelduft" (Pressemeldung)

Aus Sorge vor schlechteren Bewertungen bei sinnvollerweise künftig geplanten Geruchsprüfungen für die Zulassung von Bauprodukten kommt es zu kuriosen  Überlegungen:

 

In der Ausgabe 1/2013 Fußboden Technik äußerst sich ein namhafter Industrievertreter tatsächlich: "Die Verlegewerkstoff Hersteller werden indirekt gezwungen, Parfümstoffe in ihre Produkte hineinzugeben". (Zitat)

Auch wenn diese - von der Presse gerne aufgenommene Überlegung (hoffentlich) nur als etwas eigenartiger "Scherz" gedacht sein könnte(?), werden mit solchen Überlegungen die wirklich Betroffenen zusätzlich beunruhigt.

Denkfehler bei der "Überlegung":

Durch die Beifügung von "Gerüchen" erhöhten sich  auch die für eine Bewertung herangezogenen wesentlich gewichtigeren "Emissionswerte" (TVOCs) und würden  damit zu einer schlechteren Einstufung, Überschreitung diverser TVOC Grenzwerte öffentlicher, wirklich unabhängiger (eco-Institut, Eurofins, natureplus), aber auch industrieeigener "Gütezeichen" wie EC"... führen.

 

Weitere Zitate aus der Pressemeldung:

"Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass es künftig Verlegewerkstoffe mit Vanille, Zitrone- oder Apfelduft geben wird."

"Nachdem bereits Immobilienmakler erfolgreich Objekte mit Apfelkuchengeruch versehen um die Attraktivität der Objekte zu steigern, hat man ein ähnliches Vorgehen auch schon von Holzhändlern und Modeketten am jeweiligen PoS erlebt."

 

Wir würden empfehlen, sich mehr um die berechtigt geforderte Minimierung der Emissionen und Eigengerüche aus Bauprodukten zu bemühen, anstatt "zusätzliche" Emissionen bewusst beizufügen oder überhaupt erst in Erwägung zu ziehen.      

 

Gerüche aus Klebstoffen:

 

Immerhin haben inzwischen Forscher des Fraunhofer Instituts die Verursacher für viele störende Gerüche gerade aus Klebstoffen identifiziert – Hersteller könnten daraus die Möglichkeit ableiten, den Produktionsprozess und damit die Produkte ohne zusätzliche "Parfümierung" zu optimieren.

 

Zitat: 

 

"Hinweis auf bedenkliche Substanzen:

 

Bei ihren Analysen konnten die Wissenschaftler 27 Geruchstoffe identifizieren, die die Fehlgerüche verursachen, darunter Methylmethacrylat, Acetophenon, 1-Butanol, 4-Metylphenol, Phenylessigsäuremethylester und Essigsäure. 20 Substanzen wurden erstmals als geruchsaktive Bestandteile von Klebstoffen entdeckt wie beispielsweise die chemische Verbindung Borneol."   Aus "Klebstoffe mit Duftnote" (September 2017)

 

 

 

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"Beduftungen" im privaten Bereich

Duftkerzen, Räucherstäbchen, Raumsprays u.v.a.  stellen nicht nur für Sensitive, sondern auch für "Gesunde" ein nicht unbeträchtliches gesundheitliches Risiko dar.

In einer Studie des "National Centre for Atmospheric Science" an der Universität in York wurde eine Studie mit dem Ergebnis durchgeführt, dass vor allem die häufig auch bei Duftkerzen verwendeten Limonen "krebserzeugend" wirken können.  (The Telegraph).

 

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Zusammenfassung von erforderlichen Maßnahmen

1.1      Präventive Maßnahmen – Gesundheitsvorsorge

 

Vermeidung von unnötigen Duftstoffen vor allem zum Schutz von Kleinkindern, Schwangeren, Verbrauchern allgemein…

 

1.1.1     Grundsätzlich erweiterte Kennzeichnungspflicht für Hersteller

 

Zu fordern wäre eine exakte Auflistungspflicht der eingesetzten – auch nur möglicherweise sensibilisierenden Stoffe-  nicht nur der 26 "häufig allergieauslösenden" Stoffe in der Kosmetik – sondern vor allem aber auch bei allen anderen "duftenden" Produkten (Waschmittel, Bauprodukte…)

 

1.1.2     Besondere Kennzeichnungspflicht für Raum- Beduftungsprodukte

 

Zitate:

"Die Inhaltsstoffe der meisten Duftsprays würden allerdings nicht ausgewiesen, warnt Alexandra Borchard-Becker von der Verbraucherinitiative in Berlin. Auf der Verpackung sei nur von "ätherischen Ölen" die Rede – aber um welches Öl es sich genau handelt, erfahre der Verbraucher nicht.

Das kann vor allem Allergikern zum Problem werden, da sie ein empfindliches Bronchialsystem haben. Duftstoffe könnten fast alle Sinnesorgane reizen, erläutert Esther Coors von der Allergieabteilung der Universitätsklinik Hamburg.

 

"Reaktionen auf starke Düfte können eine laufende Nase, juckende Augen, aber auch Asthma oder Ekzeme auf der Haut sein."

Eine Kontaktallergie könne auftreten, wenn man sich sehr lange in einem Zimmer mit viel Duftmittel in der Luft aufhalte. Die Duftstoffe legten sich auf die Haut, die gereizt reagiere". (Literaturquelle)

 

1.1.3     Kennzeichnungspflicht aller "bedufteten" öffentlichen Räume

 

und öffentlicher Einrichtungen, Kaufhäuser, Gaststätten, Hotels, Diskotheken…

 

Neuromarketing

Gerüche wirken unterschwellig. Deshalb steigern sie die Kauflust besonders gut.

 

„Wir wissen zwar schon länger, dass Düfte beim Verkauf wirken, aber

neuerdings können wir mit computertomografischen Untersuchungen besser

sehen, wie sich dieses Marketinginstrument im Gehirn des Verbrauchers

auswirkt“, sagt Professor Andrea Gröppel-Klein vom Institut für Konsum- und

Verhaltensforschung an der Universität des Saarlandes. (Duftmarketing)

 

 

Die Mindestforderung ist zumindest eine Kennzeichnungspflicht für alle Gebäude, Räume, die beduftet werden!

 

1.1.4     Verzicht auf Beduftungen in öffentlichen Verkehrsmitteln

 

Siehe dazu Kapitel 6.6

 

1.1.5     Verbot von Beduftungen in Schulen, Kitas, Kliniken

 

incl. grundsätzlicher Verzicht auf parfümierte Putz-, Pflege-, Reinigungsmittel – siehe dazu Kapitel 5.

 

1.1.6     Beduftungsverbot für Behörden, Museen…

 

 

1.2      Schutzmaßnahmen für Duftstoffallergiker und Umwelterkrankte

 

"Barrierefreiheit" vor allem für Betroffene mit MCS und ME/CFS, Duftstoffallergien aber auch weiterer umweltrelevanter Krankheiten

 

1.2.1     "Emissionsarmer" Zugang zu Behörden, Ärzten, Kliniken

 

 Schaffung von "möglichst emissionsarmen, beduftungsfreien" Möglichkeiten für Betroffene, unverzichtbare Behördenbesuche (z.B. Jobcenter) durchzuführen, bzw. einen Arzt oder eine Klinik aufzusuchen (unter anderem: sensibilisiertes Personal, emissionsarme Wartezimmer, Krankenzimmer und Behandlungsräume)

1.2.2     Ausbildungsmöglichkeiten für "qualifizierte Umweltmediziner",

 

die Umwelterkrankungen wie MCS, Duftallergien auch tatsächlich diagnostizieren (können) und attestieren (derzeit: "2 Klassenmedizin für Umweltkranke") und nicht wie derzeit in den meisten Fällen als "psychosomatisch erkrankt " stigmatisieren.

Auch von Universitätsklinik- Abteilungen für "Arbeits- Sozial- und Umweltmedizin" erfahren wir immer wieder, dass Hilfesuchende bereits im Voraus als "psychosomatisch bedingt krank" diagnostiziert werden, an Psychiater verwiesen und dort häufig mit absolut für die Betroffenen unverträglichen Psychopharmaka "therapiert" werden!

 

1.2.3     Anerkennung von "Duftallergien" bei arbeitsrechtlichen Auseinandersetzungen

 

Änderung in den Arbeitsrechten/ Sozialgesetzen:

z.B. Anerkennung von Umwelterkrankungen als "Berufskrankheit", wenn die Erkrankung am Arbeitsplatz verursacht wurde! Derzeit nicht nachvollziehbare Urteile:

Grund der Ablehnung:

"dass es für die Beurteilung einer Berufserkrankung lediglich auf die Art des Dienstes, also die konkrete dienstliche Verrichtung, ankomme und nicht auf die sonstigen dienstlichen Bedingungen, unter denen der Dienst verrichtet werde. Selbst wenn der Unterrichtsraum der Klägerin toxisch belastet gewesen wäre, was sich aus den bisherigen wissenschaftlichen Gutachten nicht zweifelsfrei ergäbe, so gälte eine solche Erkrankung dennoch nicht als Berufserkrankung im Sinne des § 31 Abs. 3 Satz 1 BeamtVG."     VG. Aachen 706148

 

 

1.2.4     Übernahme umweltmedizinischer Behandlungen durch die Kassen

 

Mangels einer qualitativen bezahlbaren Umweltmedizin (umweltmedizinische Behandlungen werden von den Krankenkassen nicht erstattet) fehlt den meisten MCS Kranken eine adäquate Diagnose und Therapie.

Der Berufsverband der Umweltärzte verweist bereits auf der Homepage unter Arztsuche

"Klären Sie bitte vor dem Erstkontakt ab, ob Sie einen speziellen Termin zur Umweltsprechstunde benötigen und informieren Sie sich über die Kosten, da umweltmedizinische Beratungen nicht im Leistungskatalog der gesetzlichen Krankenkassen enthalten sind und den sog. "IGeL"-Leistungen unterliegen. " http://www.dbu-online.de/arztsuche.html

 

1.2.5     Sensibilisierung der Behörden

 

vor allem der Behindertenbeauftragten und Ministerien der Länder, Betroffenen zu helfen, statt sie von einer Stelle zu anderen zu "senden" (aktuell in Bayern – Behindertenbeauftragte: Verweigerung einer schriftlichen Stellungnahme zu einer Anfrage; Weiterleitung eines Schreibens an das bayerische Staatsministerium für Arbeit, Soziales, Familie und Integration an das Gesundheitsministerium, welches ebenfalls nicht antwortet)

 

1.2.6     Schaffung, Benennung einer neutralen Beratungsstelle

 

Zur kostenfreien Unterstützung (rechtlich, medizinisch…) für Betroffene (Ombudsmann mit gesetzlichem Vertretungsauftrag).

 

Derzeit verweisen Behörden bevorzugt an freiwillige Initiativen von Berufsgenossenschaften (Anwälte, Architekten) und Sozialeinrichtungen (VDK, Caritas) denen allerdings ein gesetzlicher Auftrag und daher in vielen Fällen das Durchsetzungsvermögen beim Kampf um grundgesetzliche garantierte Rechte oder stattliche unterzeichnete Verpflichtungen (z.B. UN Konvention für Behinderte) fehlen.

 

                                                   = Ombudsstelle

 

 

 

1.2.7     Deklarationspflicht bezüglich "Emissionen" für Baustoffe, Möbel, Bodenbeläge…

 

um möglichst "wohngesunde" Gebäude errichten zu können – aber auch Reinigungs- und Pflegeartikel um diese Gebäude möglichst duftfrei zu "pflegen".

 

Ein schadstoffminimierter, emissionsarmer Arbeitsplatz und Wohnraum sind Grundvoraussetzung für mögliche Verbesserungen des gesundheitlichen Zustandes bei Umwelterkrankungen und Duftstoff- Allergien.

 

1.2.8     Strengere Ausschreibungskriterien bei Kitas, Schulen und öffentlichen Gebäuden

 

bezgl. Baustoffauswahl, baulicher Umsetzung und Einrichtung sowie Forderung einer Raumluftmessung vor Abnahme der Gebäude (Haftung von Architekten und Bauunternehmen entsprechend der Landesbauordnung) siehe dazu Textbausteine für Ausschreibungen

 

1.2.9     Verantwortliches Agieren bei Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas

 

In vielen Fällen werden Sanierung jahrelang verzögert und damit der Grundstein auch chronischer Umweltkrankheiten gelegt.

Auch bei Unterschreitungen einzelner Grenzwerte besteht eine besondere Fürsorgepflicht gegenüber den Kindern, aber auch Fürsorgepflicht der Schulbehörde gegenüber dem Arbeitnehmer "Lehrer". 

Siehe dazu: Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas

 

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Diskussion zu aktuellem "Duft-Projekt" von Bill Gates

Eine umfangreiche aktuelle Fachdiskussion (siehe auch Chat im angeführten Bericht) über Sinn oder Unsinn einer Initiative von Bill Gates in Ländern wie Indien betrifft sicherlich auch grundsätzliche Fragen von Nachteilen zusätzlicher "Duftbelastungen".

Zu befürchten ist eine zusätzliche Belastung mit weiteren Chemikalien und daraus abzuleitenden, aber nicht abzuschätzenden gesundheitsrelevanten Langzeitfolgen.

 

Bill Gates unterstützt ein Forschungsprojekt: "Beduftungen" zur Förderung der Akzeptanz von Toiletten insgesamt in Ländern, in denen offenbar diesbezüglicher Bedarf besteht:  "Smells of Success" Bericht

 

Zu klären wäre durch Umweltmediziner bzw. Toxikologen eine Werte-Abschätzung zwischen der beabsichtigten


         Verbesserung der Sanitärsituation durch mehr Akzeptanz von Sanitär-Anlagen in Ländern wie Indien (Reduktion übler Gerüche)

und den
         Auswirkungen für die ohnedies zunehmende Zahl von „Duftallergikern und Umwelterkrankten“

– negativ durch „zusätzliche“ Geruchskomponenten

– oder möglicherweise auch positiv durch alternativ vielleicht(!?) mögliche Reduktion in Form "echter Neutralisierung" und nicht nur „Überdeckung“ unerwünschter Düfte? (leider aus dem vorliegenden Bericht nicht ableitbar)

 

Zu prüfen wäre natürlich vor allem, ob Geruchsverbesserungen nicht auch durch "natürliche Methoden" (Beschleunigung biologischer Abbauprozesse beispielsweise durch Bakterien, effektive Mikroorganismen) und technische Lösungen (Geruchsfilter) ohne zusätzliche belastender Chemie möglich wären.

 

 

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Allgemeine Informationen zu Gerüchen - Geruchsprüfungen

Im Rahmen der AgBB Aktualisierungen waren bisher für künftig auch Geruchsprüfungen für Bauprodukte vorgesehen - und zwar nach inzwischen internationalen Normen (ISO 16000-28).

Damit würden "Geruch-Sensitive" dann bei endgültiger Einführung ein zusätzliches Instrument bei der Auswahl "verträglicher" Produkte erhalten.

Dies ist aber im Rahmen eines Urteils des Europäischen Gerichtshofes in Frage gestellt.

 

Siehe auch Beitrag Duftstoffe  (Umweltbundesamt) 

"Die Grenzen der Geruchsbelästigung" Studie des IfADo Leibniz Institut an der TU Dortmund

Ein umfangreiche Aufstellung zu verschiedenen Gerüchen bietet auch das bayerische Landesamt für Umwelt.

 

 

 

 Weitere Informationen – Links

TV- Sendung Bonus "Thema Duftstoffe" (SR)

TV- Sendung "Duftstoffe in der Raumluft" ("Alles Wissen, HR")

TV- Sendung Düfte: Wirkung, Manipulation, Design, Schädlichkeit. WISO plus

TV- Sendung: Duftstoffallergie, HHZ

Ratgeber des Umweltbundesamtes:

Duftstoffe- chemische Begleiter des Alltags

Risiko Unverträglichkeitsreaktionen

 

Pressebericht

"Wie die Sucht nach Duft uns krank macht" 

(28.02.2017- "Volksdroge Nr. 1-Duftstoffe"; Bericht mit Auflistung krebserzeugender Inhaltsstoffe bei "gängigen" Duftmitteln)

Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

Umwelterkrankungen und Umweltmedizin 

 

Schulen und Kitas

Gütezeichen für Baustoffe aus "gesundheitlicher" Sicht

Gesundheitsrisiken in Gebäuden

Rechtliche Grundlagen für "Wohngesundheit" und Definition

 

Weitere Eigenpublikationen: EGGBI Schriftenreihe 

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17.10.2017

Neues zu "Glyphosat"...Sendung nicht versäumen!

Link zur Sendungsankündigung

Sendetermin:

Arte, 17.10.2017; 20:15

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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02.09.2017

Gift im Container

ZDF Beitrag

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet.(Video- youtube)

Ein (!) Beispiel: "Die Toxikologin Prof. Lygia Budnik vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg hat das Ausgasen verschiedener Produkte untersucht. Die meisten Schuhcontainer überschritten die Grenzwerte verschiedener giftiger Chemikalien um ein Vielfaches. "

Wiederholung:  Phoenix: Di, 05.09. 18:00 Uhr

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

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07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte