"Antibakterielle Ausrüstung", "Desinfektion"

 

Antibakterielle und antimikrobielle "Ausrüstungen?" "Desinfektion?"

Es handelt sich hier um Substanzen und Techniken, die gegen Bakterien eingesetzt werden - teils 

handelt es sich um "Desinfektionsmittel" bzw. Chemikalien gegen potentielle Keime auf Oberflächen, teils auch um "katalytisch" wirkende Stoffe wie z. B. Titandioxid, Techniken mit UV Licht.

Dabei kommen vermehrt auch Nanotechniken zum Einsatz - mit Produkten wie

 

 

Unterschied antibakteriell und antimikrobiell:

 

  • Antibakterielle Technologien: Antibakterielle Technologien wirken gegen ein breites Spektrum schädlicher Bakterien, einschließlich E. coli und MRSA. (Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus)

* Sie enthalten typischerweise Silberwirkstoffe und ermöglichen eine erfolgreiche Anwendung in einer Vielzahl von Produkttypen. 

Zu unterscheiden ist hier zwischen "bakterizid" (keimabtötend) und bakteriostatisch (Wachstums- hemmend)

  • Antimikrobielle Technologien: Antimikrobielle Technologien minimieren das Vorhandensein von Bakterien, Schimmelpilzen und Pilzen. * Im Gegensatz zu antibakteriellen Wirkstoffen bieten antimikrobielle Substanzen ein höheres Maß an Produktschutz, indem sie das Wachstum von Mikroben auf Oberflächen über sehr lange Zeiträume kontinuierlich hemmen. Das breite Spektrum der antimikrobiellen Substanzen macht sie perfekt für den Einsatz in hygienekritischen Umgebungen wie Schulen, Krankenhäusern und gewerblichen Küchen. Typische Wirkstoffe sind Silber oder Zink .     Zitat Miocroban

 

 

Antimikrobielle Ausrüstung:

"Erzeugnisse, die mit antimikrobiellen oder fotokatalytisch aktiven Substanzen behandelt (ausgerüstet) sind und neben dem eigentlichen Zweck eine antimikrobielle oder antibakterielle Wirkung ausloben. Beispiele sind Sporttextilien, Matratzenschoner, Küchenutensilien, Arbeitsflächen oder WC-Brillen. Die hygienische Wirkung wird von Fachleuten in Frage gestellt und für Privathaushalte generell nicht empfohlen." 
Zitat Umweltbundesamt

 

 

Typische Wirkstoffe

"Zu den umstrittenen Inhaltsstoffen zählen u.a. halogenorganische Verbindungen, Zinkpyrithion, Isothiazolinone und Jodpropinyl-N-butylcarbamat (IPBC).

Wirkungsweise

Kunststoffe können u.a. in folgenden Produkten biozid ausgerüstet sein: Folien und Planen (aus PVC), Schwimmbadzubehör (Möbel), Bootszubehör, Badezimmerprodukte (Sicherheitsmatten, Duschvorhänge), Küchenutensilien (Mülleimer). Vielfältige Produkte (Badematten, Badesandalen, Kühlschränke, Kindersitze, Drucker, Staubsaugerfilter) werden mit den Worten „antibakteriell beschichtet“ ausgelobt, ohne dass aus den Produktinformationen die Art der Beschichtung hervorgeht."

Zitat Umweltbundesamt

Ergänzung:

Zunehmend werben auch die Hersteller von BodenbelägenTapeten, mit "antibakteriellen oder antimikrobiellen" und "antistatischen" Eigenschaften, ohne die eingesetzten Stoffe dazu zu deklarieren. (Beispiel: Laminatböden)

Selbst Fliesen werden zwischenzeitlich mit "antibakteriell ausgestattet" angeboten.

 

Zitat eines Herstellers: 

Der Grundstoff dieser Technologie ist das Silber: Es wird während der industriellen Brennphase der Fliesen bei mehr als 1200 ° C in die Produkte PROTECT® integriert, wo es dauerhaft und rund um die Uhr, Tag und Nacht, für die gesamte Lebensdauer des Produkts aktiviert bleibt. Sobald die Bakterien mit der behandelten Oberfläche in Kontakt kommen, reagiert die Microban®- Technologie durch Blockieren des Metabolismus. Auf diese Weise werden der Lebenszyklus und die Fähigkeit der Vermehrung unterbrochen.  "Werbung" 

Siehe dazu "Nanosilber- der Glanz täuscht"

 

 

Wir empfehlen daher, bei der "Entscheidung" für derart beworbene Produkte, zumindest zu hinterfragen, womit entsprechend beworben Eigenschaften erreichtwerden,

bei Bodenbelägen betrifft dies neben der antibakteriellen Ausrüstung auch eingesetzte Flammschutzmittel und Antistatika!

 

Von anderen Herstellern wird auch Titandioxid eingesetzt - einem durchaus ebenso problematischen Wirkstoff. 

 

 

Grundsätzliches zu antibakteriellen und antimikrobiellen Ausstattungen:

Immer häufiger werben Hersteller von Haushaltsartikeln, Farben, Bodenbelägen, aber auch Reinigungsmitteln...

mit zusätzlichen Eigenschaften Ihrer Produkte, ohne die Stoffe zu benennen, mit denen diese Eigenschaften erreicht werden.

 

Abgesehen davon, dass "antibakterielle, antimikrobielle " Ausstattungen im normalen Haushalt von vielen Fachleuten abgelehnt werden - siehe Stiftung Warentest "Überflüssig" –

 

auch das Umweltbundesamt erklärt „Antibakterielle Ausrüstung“ (auch von Haushaltsreinigern) im Haushalt für überflüssig!. https://www.umweltbundesamt.de/hygiene-im-privatbereich#vorbeugende-massnahmen

 

 

sie enthalten vielfach allergenisierende Inhaltsstoffe und können "Resistenzen" gegen Desinfektionsmittel bewirken.

 

" Häufig verwendete Stoffe im Haushalt laut Stiftung Warentest":

Benzalkoniumchlorid

Ein professioneller Desinfektionsstoff hat seinen Weg in die Privathaushalte gefunden. Benzalkoniumchlorid ist zum Beispiel in "Der General Antibakteriell" von Henkel enthalten. Bei einer neueren Studie an 11.485 Allergiepatienten stand für die Frauen dieser Untersuchungsgruppe das Benzalkoniumchlorid unter den allergieauslösenden antimikrobiellen Stoffen an dritter Stelle. Benzalkoniumchlorid gilt im Bereich des Arbeitsschutzes in Deutschland "nach gesicherten wissenschaftlichen Erkenntnissen" als sensibilisierender Stoff, bei dem ein Hautkontakt unbedingt zu vermeiden ist. Nach der Gefahrstoffverordnung muss es allerdings bislang noch nicht als sensibilisierend gekennzeichnet werden.

D-Limonen

Wegen seiner pflanzlichen Herkunft wird das zum Beispiel aus Orangenschalen gewonnene D-Limonen von Herstellern gern als "völlig unbedenklich und natürlich" charakterisiert. D-Limonen ist zwar im Frischzustand nicht allergen. Bei den schnell einsetzenden oxidativen Alterungsprozessen entstehen aber stark sensibilisierende Stoffe. D-Limonen wird nach Ermittlungen des Instituts für Umweltmedizin am Universitätsklinikum Freiburg in "antibakteriellen" Handspülmitteln eingesetzt, zum Beispiel in Palmolive Antibakteriell. Das in einem anderen Handgeschirrspülmittel verwendete Geraniol ist ebenfalls ein natürlicher Pflanzeninhaltsstoff mit "antibakteriellem" Potenzial. Geraniol ist ein bekanntes Allergen. 

Triclosan

Der Wirkstoff Triclosan wird unter anderem auch in Zahncremes verwendet: Obwohl in der Literatur sechs Fälle beschrieben sind, wird Triclosan von den jeweiligen Herstellern noch immer als generell nicht allergisierend bezeichnet." Zitate aus Stiftung Warentest

 

 

Mehr Infos zu Triclosan

 

 

Mehr Infos zu Benzalkoniumchlorid 

Zitat:

H312 Akute Toxizität dermal (Kapitel 3.1) - Kategorie 4 (Acute Tox. 4),

H302 Akute Toxizität oral (Kapitel 3.1) - Kategorie 4 (Acute Tox. 4),

H314 Ätzwirkung auf die Haut (Kapitel 3.2) - Kategorie 1B (Skin Corr. 1B),

H318 Schwere Augenschädigung (Kapitel 3.3) - Kategorie 1 (Eye Dam. 1),

H400 Kurzfristig (akut) gewässergefährdend (Kapitel 4.1) - Kategorie 1 (Aquatic Acute 1),

 

Häufige Inhaltsstoffe in Desinfektionsmitteln

 

 

Siehe auch

Bronopol

"Biozide in Bauprodukten"

"Holzschutzmittel"

 

Luftdesinfektion mit UV Licht

Beim Einsatz von UV Anlagen ist zu beachten:

UV-Strahlung ist gefährlich für Haut und Augen! Augen und Haut sind entsprechend zu schützen. Der Anwender ist für seine Sicherheit und die Sicherheit der Personen verantwortlich, welche sich im Raum aufhalten, wo diese Strahler zum Einsatz kommen. Bitte beachten Sie, dass Materialien, die nicht stabil gegenüber UVC sind, geschädigt werden können

Auch

Ozonbehandlungen sind mit massiven Risiken verbunden!

Siehe auch Zusammenfassung "Lüftungsanlagen"

 

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zur Übersicht "Diskussionsthemen"

 

 

 

 

Bakteriostatische Eigenschaften

Zahlreiche Produkte, Farben, Textilien - aber auch Fußbodenöle werben mit "bakteriostatischen Eigenschaften" -bieten dazu sogar teilweise entsprechende "Nachweise".

Was bedeutet aber überhaupt "bakteriostatisch"?

Eingeschränkte Funktion:

Diese Produkte sind nicht bakterizid (= keimabtötend) - es wird lediglich das Wachstum von Bakterien "gehemmt (?)". (Infos dazu)

Solche "Nachweise" bieten vor allem aber damit

keine Aussage zu gesundheiltichen Risiken aus solchen Stoffen

Im Gegenteil -

während Emissionsprüfberichte von den Herstellern solcher Produkte in der Regel nicht erhältlich sind, oft auch die Sicherheitsdatenblätter nicht auf den Homepages verfügbar sind:

Bereits aus diesen gesetzlich vorgeschriebenen  (grundsätzlich ohnedies für den Verbraucher aussagearmen) Sicherheitsdatenblättern sind vielfach Stoffe ersichtlich, die hohe gesundheiltiche Risiken mit sich bringen:

Ein Beispiel:

Ein Holzöl- beworben als "antibakteriell und lösemittelfrei?" wie folgt:

Öl ist lösungsmittelfrei und ein auf natürlichen und nachwachsenden Rohstoffen
basierendes Produkt zur Behandlung von Holzfußböden und sämtlichen Holzoberflächen. Es enthält
Leinöl, Sonnenblumenöl, Jojobaöl und Bienen-, Carnauba- und Candelillawachs.

enthält Stoffe

allergenisierende Stoffe wie Tungöl (CAS 8001-20-5),

vor allem aber Zirkoniumsalz (CAS 22464-99-9)

und stellt somit ein Produkt dar, mit den gesetzlich vorgeschriebenen Gefahrenhinweisen:

H-Sätze:

H317 Kann allergische Hautreaktionen verursachen.

H361d Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

Repr. 2 Reproduktionstoxizität, Kategorie 2

Skin Sens. 1 Sensibilisierung der Haut, Kategorie 1

Es stellt sich daher die Frage, welche gesundheiltich positiven Effekte von einem solchen Produkt zu erwarten sind!

 

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Aktuelle Mitteilungen zum Thema "Wohngesundheit"

mit Diskussionsmöglichkeit

präsentieren wir auf unserer Facebook Seite

"Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene"

 

Übersicht weitere News 2021

 

 

 

09.07.2021

Mobile Luftreiniger sind keine Universallösung im Unterricht gegen Virenbelastungen

Studie der Universität Stuttgart bestätigt die Richtigkeit der Vorbehalte bezüglich "Luftreinigern" in allen Schulen und Kitas als Maßnahme gegen Corona- Infektionen.

Mehr Infos dazu

 

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17.06.2021

Lobby- Skandal im Deutschen Bundestag

Schweizer 5G- Mobilfunk- Lobby erstellt Risikostudie für Bundestag!

Offensichtlich wurde die Schweizer Mobilfunk-Lobby "Forschungsstiftung Strom und Mobilfunkkommunikation (FSM)" vom Büro für Technikfolgeabschätzung des Deutschen Bundestags (TAB)

mit einer Studie zu Gesundheitsgefahren von Mobilfunkstrahlungen beauftragt.

"Das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages gab diesen Umstand auch in einem Schreiben zu."

Mehr Infos zu "Risikoforschung in Deutschland"

 

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25.05.2021

Weichmacher Bisphenol F verursacht niedrigen IQ

 

"Die Chemikalie Bisphenol F (in Kunststoffen enthalten) kann Veränderungen in einem Gen hervorrufen, das für die neurologische Entwicklung wichtig ist. Diese Entdeckung wurde von Forschern der Universitäten von Uppsala und Karlstad, Schweden, gemacht. Der Mechanismus könnte erklären, warum die Exposition gegenüber dieser Chemikalie während des fötalen Stadiums mit einem niedrigeren IQ im Alter von sieben Jahren zusammenhängt"

 

Mehr Infos: "Die Tricks mit Bisphenol A, S und F"

 

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24.04.2021

Trauriger Höhepunkt erfolgreicher Lobbyarbeit der Telkommunikations- Industrie auch bei den öffentlichen Sendern?

ARD - Quarks: Video 5G - Revolution oder Gefahr?

Noch nie hat dieser Sender, bisher bezüglich vieler gut recherchierter Beiträge geschätzt, so unverfroren und eindeutig Industrie- Stellung bezogen unter dem Mantel "wissenschaftlicher" Berichterstattung". Die Verantwortlichen fügen sich damit erfolgreich in die Reihe der bezüglich  5G lobbygesteuerten Politik und des ebenso  gesteuerten Bundesamts für Strahlenschutz(?) ein!
Selten wurde bisher Prävention so klein geschrieben wie bei 5G - eine massive, bewusste Verletzung des europäischen Vorsorgeprinzips angesichts weltweiter Warn- Appelle angesehener Ärzte, eine Verhöhnung von Menschen mit international anerkannter Krankheit EHS.

5G- Jahre der "Wahrheit" für die Politik

Antwort des WDR auf unsere Beschwerde

Trauriger noch die Antwort der Quarksredaktion:

Die Einschätzungen zu den Gefahren des Mobilfunks kommen seit bald zwei Jahrzehnten im Sinne des wissenschaftlichen Konsens zum Ergebnis, dass im Rahmen derzeit geltender Grenzwerte, die von internationalen Gremien festgelegt werden, keine schädigende Wirkung von Mobilfunk nachgewiesen werden kann. Link zum Antwortschreiben

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09.03.2021

Ein Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Umweltbelastungen und Covid-19 Erkrankungen gelang dem Helmholtz- Institut München zusammen mit der TU München am Beispiel

"Erhöhtes COVID 19 Risiko durch Pollenbelastungen"

 

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04.03.2021

 

Publikation des

AGÖF Leitfaden "Hausstaubuntersuchungen auf chemische Parameter"

Damit wird nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch den Trägern öffentlicher Gebäude ein wertvolles Instrument für die Bewertung von Raumschadstoffbelastungen in die Hand gegeben - vor allem viele mittel- und schwerflüchtige Substanzen werden oft durch Raumluftmessungen nicht oder nur mangelhaft erfasst.

Mehr Infos zu Hausstaubuntersuchungen

 

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15.02.2021

Homeoffice im Keller - Gesundheitsrisiko Radon?

das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller, und verweist auf das Risiko einer Radonbelastung.  (Pressebericht Februar 2021).

Radon stellt die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs dar - und wird nach wie vor bei der wohngesundheitlichen Betrachtung von Gebäuden zu wenig beachtet. Mehr Infos zu Radon

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25.01.2021

Duftstoffallergien?

Zwischenergebnis Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes daab (eine Teilnahme an der Befragung ist noch immer möglich!)

Siehe dazu auch die EGGBI Zusammenfassung: 
"Duftstoffallergiker und Beduftungen"


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21.01.2021

Diagnose Funk fordert  Aufklärung zum Strahlenschutz beim Homeschooling durch "Bundesamt für Strahlenschutz"

 

Während die Hersteller selbst in Gebrauchsanweisungen davor warnen, die mobilen Geräte körpernah zu benutzen, die Telekom sogar rät, WLAN-Router nicht in Aufenthaltsräumen, Schlaf- und Kinderzimmern aufzustellen, wird bei den laufenden Anstrengungen bezüglich Homeschooling unterlassen, auf einem verantwortungs- und  gesundheitsbewussten Umgang mit Tablets, Laptops und Handys in Coronazeiten hinzuweisen.

Aufforderung an die Präsidentin des BfS

Siehe dazu auch Kapitel 10 "Schulen" Elektrofelder und Wohngesundheit

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04.01.2021

Urlaub für Allergiker und Sensitive

Die Hoffnung auf einen Urlaub nach "Corona" veranlasst derzeit zahlreiche Anrufer der Hotline zu einer Frage nach allergikerfreundlichen, oft auch nach mcs- geeigneten Hotels.

Eine Recherche vor 3 Jahren bei über 100 derart beworbenen Hotels brachte nur wenige Antworten, erneute Recherchen bezüglich der Aussagekraft diverser "Gütezeichen, Zertifikate, Informationsportale" (Kapitel 14) für allergikerfreundliche Hotels bestätigten die vielfach gemeldeten "Probleme" Betroffener, dass zwar viele Hotels mit unterschiedlicher Qualität  Rücksicht auf Allergiker beim "Speiseangebot" nehmen - auf die sehr wesentliche Raumluftqualität bestenfalls noch im Hinblick auf "Pollen, Rauchen, Tierhaare, Bodenbelag (nur bezüglich Vermeidung langfloriger Teppiche) und Matratzen hingewiesen wird -

Fragen von Emissionen aus Einrichtung, Wandbelag, Bauprodukten allgemein in fast allen Fällen ignoriert werden, glaubwürdige und umfassende Schadstoffprüfberichte bezüglich VOCS, Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel... kaum erhältlich sind. Siehe dazu "Fragebogen".

Wir laden erneut Hotels und andere Beherbungsbetriebe ein, uns für eine entsprechende Empfehlungsdatei entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine seriöse, individuelle Beratung möglich zu machen. Mehr Infos dazu "emissionsarme Urlaubsquartiere".

 

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Überblick

Übersicht News  2020 und 2021

 

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Dezember 2020

 

Schadstoffprobleme an Erkheimer Schule

 

Nachdem uns der Bürgermeister seit Monaten die Zusendung des letzten Schadstoffprüfberichts verweigert,

erschien nunmehr ein neuer Pressebericht mit einer "Stellungnahme des Landesgesundheitsamtes" zu den gefundenen Werten.

Aus diesem Pressebericht ergaben sich für uns statt einer "Klärung" aber zahlreiche weitere Fragen!

Siehe dazu Kapitel "Dezember 2020" in unserer Zusammenfassung "Erkheim".

 

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November 2020

IBN "baubiologie magazin"

"Schadstoffprobleme an Schulen"

Empfehlungen für Eltern und Lehrer - mehr Informationen

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Oktober 2020

 

Diskussionen um erhöhten Schadstoffwert an Mittelschule Erkheim

Seit Monaten sind erhöhte Formaldehydwerte und laut Aussage der Schulleitung gesundheitliche Probleme von Schülern bekannt; ein neuer Prüfbericht existiert bereits – er wird den Eltern aber mit dem Hinweis verweigert, er müsse erst durch das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) "bearbeitet" werden.

 

Auf Wunsch einer Familie begeleiten wir seit Jahresanfang die Probleme mit den Behörden und deren Versuche, die Angelegenheit zu bagatellisieren, unter anderem mit Bewertungen, die den Aussagen des Umweltbundesamtes völlig widersprechen.

Siehe dazu "Chronik- Schadstoffprobleme in Erkheimer Schule"  

 

Erstmals wurde nun die Öffentlichkeit durch einen Pressebericht informiert.

Allgäuer Zeitung, 05.10.2020

 

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Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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