Neue Mobilfunktechnologie 5G

 

Seiteninhalt

siehe dazu auch 2019 - Jahr der Entscheidungen

Europa ignoriert mögliches Krebsrisiko   Pressebericht 12.01.2019

Internationaler Appell 2017 - Stopp von 5G

An die UNO, WHO, EU, Europarat
und Regierungen aller Nationen

Wir, die mehr als 180 unterzeichnenden Wissenschaftler und Ärzte von 36 Ländern, empfehlen ein Moratorium beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden. 5G wird die Exposition gegenüber elektromagnetischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind. 

Den Appell können Sie hier unterzeichnen 

Risiken und Gefahren von 5G  Zusammenfassung aus der Schweiz

 

============================

Das große Geschäft beginnt

Neue Mobilfunktechnologie 5G, 6 G

Appell europäischer Wissenschaftler

Industrie diktiert Infrastrukturminister

Gesundheitsminister unterstützt Technologie (Verletzung Vorsorgeprinizip)

Umweltministerium sieht keinen Handlungsbedarf

Weitere Warnungen von Ärzten

Zeitplan Einführung 5G

Risikoforschung?

Aktuelle Internationale Forschung

Bundesamt für Strahlenschutz beruhigt

Stellungnahmen Umweltministerium und Umweltbundesamt

Kritische Stellungnahmen

Alternative VLC?

 

Das Gesundheitsministerium verweist auf die Zuständigkeit Umweltministerium - die Ministerin antwortet nicht!

Unbeantworteter Schriftverkehr Umweltministerin Schulze 2018 zu 5G und Umwelterkrankungen

 

 

Das große Geschäft für den Staat beginnt

 

Im Frühjahr 2019 beginnen die Auktionen der 5G Lizenzen

Pressebericht 30.08.2018

Erwartete neuerliche Milliardeneinnahmen durch die Lizenzvergabe lassen die Bundespolitik "Gesundheitsvorsorge für die Bevölkerung" völlig vergessen! Bereits mit der UMTS Versteigerung erzielte der Staat Milliardeneinnahmen von rund 50 Milliarden Euro!

Anders als beispielsweise vom Umweltministerium versprochen:

Zitat: "Das Bundesumweltministerium ist seit Eröffnung der Diskussionen über diese neue Technik mit der Bewertung der im Zusammenhang mit dem Mobilfunknetz 5G verbundenen Anwendungen befasst. Dabei haben wir entsprechend unserer Zuständigkeit vor allem den Schutz der Bevölkerung vor den dabei auftretenden elektromagnetischen Feldern im Blick. Aus Sicht des BMU ist das Themenfeld des vorbeugenden Gesundheitsschutzes bereits im Zuge der Technologieentwicklung konsequent zu berücksichtigen. Gemeinsam mit der in unserem Geschäftsbereich zuständigen Fachbehörde, dem Bundesamt für Strahlenschutz (BfS), ist uns daher die Bewertung der in Entwicklung befindlichen Anwendungen eine dauerhafte Aufgabe. In diesem Zuge sieht die 5G-Strategie der derzeitigen Bundesregierung vor, dass „die bestehenden hohen Sicherheitsstandards beim vorbeugenden Gesundheitsschutz in allen Entwicklungsphasen erhalten bleiben. (Siehe dazu anders lautende Aussagen!)Parallel wird der Bund die Einführung von 5G gegenüber der Öffentlichkeit mit transparenten Informationen begleiten.“ (Schreiben: 20. März 2018)

beginnt die Bundesregierung  - entgegen allen Warnungen verantwortungsbewusster Forscher und Mediziner bereits mit den abschließenden Vorbereitungen zur Vermarktung der 5G Lizenzen.

Kein Wort von Risikoforschung -

kein Wort von transparenter Information der Öffentlichkeit, die bis heute nicht informiert wurde, dass beispielsweise in Teilen Berlins bereits seit Monaten "Feldversuche" laufen,

kein Wort von präventivem Gesundheitsschutz der Bevölkerung - stattdessen die Forderung nach mehreren Tausend neuer Sendestationen.

 

 

Neue Mobilfunktechnologie 5 G

siehe dazu auch aus unserer Schriftenreihe Eigenpublikationen  die Zusammenfassung Elektro-und Elektromagnetische Belastungen (Kapitel 7, ab Seite 13)

==========

5G Einführung wird für die menschliche Fruchtbarkeit "katastrophal"

08.07.2018 Universitätsstudie Kalifonien:

"Die Einführung der 5G-Technologie sei ein "massives Gesundheitsexperiment", das laut einer der ersten großen Universitätsstudien zum umstrittenen Mobilfunkdienst "verheerende Folgen" für die Menschheit haben werde - und eine Koalition von 200 führenden Wissenschaftlern und Ärzten fordert ein dringender Stopp beim Rollout."

"Neben den von der University of California durchgeführten Untersuchungen wurden bisher keine Sicherheitsprüfungen an der neuen Technologie durchgeführt, und die gesundheitlichen Auswirkungen der neuen Technologie werden zugunsten der Profite der Industrie ignoriert."

Ausbreitungsart der Bestrahlung bei 5G

 

Präsentationsfolien der Firma Ericsson

Während aber in der Schweiz massive Widerstand auch im Ständerat vorhanden ist, vertreten in Deutschland selbst "Umweltparteien" die Einführung dieser neuen Technologie- ungeachtet der absolut unerforschten gesundheitlichen Risiken.

Zwischenzeitlich waren selbst Telekommunikationsunternehmen vor einem verpflichtenden Ausbau des 5G Netzes: Bitcom Präsident Achim Berg (12.07.2018):

„Absolut kontraproduktiv wäre eine flächendeckende Ausbauverpflichtung bei jenen Frequenzen, die demnächst versteigert werden sollen. Sie liegen im 3,6 Gigahertz-Band und haben keine großen Reichweiten. Damit lässt sich wirtschaftlich keine Flächendeckung herstellen. Im Durchschnitt müsste jeden Kilometer ein Sendemast aufgebaut, mit Glasfaser angeschlossen und mit Strom versorgt werden. Wir müssten einmal ganz Deutschland aufgraben, um die geforderte Flächendeckung herzustellen. Das ist schlicht nicht machbar und geht an den Realitäten des Mobilfunks vorbei. Die Physik hat nun einmal Grenzen und die Politik sollte diese Grenzen der Physik anerkennen". Quelle  siehe auch 4G.de

 

30.11.2017 

6G in der Entwicklung

Neue Mobilfunkgeneration - was wird 6G können?

 

"Während wir noch das Mobilfunknetz der 4. Generation nutzen und über 5G sprechen, wird in den Laboren und Büros der Wissenschaft schon an 6G geforscht. Denn dafür müssen neue Frequenzen ebenso her wie drahtlose Übergänge". Pressebericht 30.11.2017

 

Erneut wird aber nicht von gesundheitlichen Risiken – Vorsorgeprinzip - Risikoforschung im HInblick auf Strahlenbelastung von Mensch und Umwelt gesprochen.

 

"Aufgrund dieser hohen Bandbreiten soll die drahtlose Kommunikation nicht nur die vorherigen Mobilfunknetze ablösen, sondern letztlich auch den teuren Ausbau des Glasfasernetzes in jedes Eigenheim überflüssig machen. Ohnehin würde dieser kostspielige Netzausbau nicht die Problematik lösen, dass ein immer größerer Datenverkehr über mobile Endgeräte abgewickelt wird – spätestens außerhalb des heimischen WLAN würden die Datenraten also wieder deutlich absinken."

Deutlich wird hier bereits aufgeführt, dass die Entwicklung sich sogar weg vom Glasfasernetz hin zu "strahlungsintensiven" Sendefrequenzen bewegen wird.

 

12.10.2017

Telekom funkt mit ersten "5G-Antennen" in Berlin Pressebericht vom 12.10.2017

Ungeachtet der Warnung von Ärzten und ohne jeglicher Risikoforschung wird hier das europäische Vorsorgeprinzip massiv mißachtet und werden "ungefragt" Bürger dem gesundheitlichen Risiko einer wesentlich erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt. Wir vermissen hier einen massiven Aufschrei von Verbraucherverbänden, Umweltorganisation, Antilobbyorgansiationen, Umweltparteien, Gesundheitsministerium, Umweltministerium, Bundesamt für "Strahlenschutz?"!  Während es für eine seriöse Umweltmedizin und umweltmedizinische Forschung kein Geld gibt, werden hier EU weit Milliarden für eine unerforschte Technologie investiert.

==========

 

Die Bundesregierung kündigt für die Zeit nach 2020 die Einführung der neuen Kommunikationstechnologie 5G an – bisher gibt es dazu keine Aussage bezüglich präventiver Risikoforschung im Hinblick auf gesundheitliche Risiken für die Bevölkerung. SChreiben an Umweltministerium, Minister für Infrastruktur und Bundesamt für Strahlenschutz bleiben seit August unbeantwortet. (Schriftverkehr seit 22.08.2017)

Während der Gesundheitsminister jegliche Verantwortung bezüglich "Gesundheitsvorsorge" und entsprechender Risiskoforschung im HInblick auf die neue Strahlungsbelastung ablehnt, haben die ersten Betrteiber bereits mit "Feldversuchen" begonnen- Ericsson und Telekom haben  den Probebetrieb gestartet. Infos dazu

Welche Regierungsstellen haben dies (mit oder) ohne Einbeziehung des Instituts für Strahlenschutz, des Umweltbundesamtes und ohne Aufklärung der Bevölkerung über mögliche (?) neue Gesundheitsrisiken genehmigt? 

 

 

Was die kritische Wissenschaft über die Einführung von 5G zu berichten weiss, steht unter https://www.gigaherz.ch/das-grosse-dilemma-der-icnirp/ nämlich, dass es für die Frequenzen zwischen 3 und 100Gigahertz überhaupt keine Studien zu der Gesundheit von Mensch und Tier und Flora und Fauna gebe. Es wird wieder einmal mehr ein gigantischer Versuch an lebenden Menschen gestartet.

 

Wertminderung für Immobilienbesitzer durch Sendemasten

Hausbesitzern empfehlen wir, zu hinterfragen, ob und wann zusätzliche Sendemasten in unmittelbarer Nachbarschaft geplant sind - neben den gesundheitlichen Risiken bedeuten Sendemasten inzwischen ein "Wertminderung" beispielsweise von Gemeinschafts- Wohnungseigentum  (BGH Beschluss) bzw. auch angrenzender Immobilien generell. (Siehe auch Berichte  "Süddeutsche" und Diagnose Funk  sowie

Streitthema Mobilfunk und Sendestationen

 

Unbestritten und von der Mobilfunkindustrie selbst kommuniziert ist ein "deutlicher Mehrbedarf" an Sendemasten - mit allen damit vebrundenen Risiken verstärkter Bestrahlung.

Zitat Mobilcom-Debitel, 05.07.2017:

 

"Das 5G-Netz wird über sehr hohe Frequenzen funken. Die Funkwellen im Hochfrequenzbereich sind deutlich kürzer als in den bisher genutzten niedrigeren Frequenzen. Damit geht auch ein verändertes physikalisches Verhalten einher.

Zum einen werden für eine gute Netzabdeckung deutlich mehr Sendemasten benötigt als für bisherige Standards. Zum anderen ist noch nicht vollständig erforscht, wie sich die hochfrequenten Wellen verhalten, wenn sie auf Hindernisse treffen. Unter Laborbedingungen funktioniert 5G bereits, die „in-the-wild-Tests“ hingegen sind noch nicht abgeschlossen."   Textquelle

 

 

 

 

 

 

 

1.1 Appell europäischer Wissenschaftler

17.08.2017 

Auszug aus dem  "EU 5G Appeal" an die EU Kommission: (Originaltext in Englisch)

 

"Wir, die mehr als 180 unterzeichnenden Wissenschaftler und Ärzte von 36 Ländern, empfehlen ein Moratorium beim Ausbau der fünften Generation für Telekommunikation, bis potenzielle Risiken für die menschliche Gesundheit und die Umwelt vollständig durch industrieunabhängige Wissenschaftler erforscht wurden. 5G wird die Exposition gegenüber elektro­magne­tischen Feldern im Hochfrequenzbereich (HF-EMF) stark erhöhen, indem es zu GSM, UMTS, LTE, WLAN, usw. hinzukommt, die bereits für die Telekommunikation genutzt werden. Es ist erwiesen, dass HF-EMF für Menschen und die Umwelt schädlich sind."

 

Die 5G-Technik funktioniert nur über kurze Entfernungen. Durch festes Material werden die Signale nur schlecht übertragen. Viele neuen Antennen werden benötigt, und die vollständige Einführung wird in städtischen Gebieten zu Antennen im Abstand von 10 bis 12 Häusern führen. Daher wird die Zwangsexposition stark erhöht."

 

Ungeachtet dieses eindringlichen Ärzte-Appells versuchten sich zuletzt angesichts des Bundestagswahlkampfes die Abgeordneten aller im Bundestag vertretener Parteien bei Forderungen nach rascher Einführung der 5G Technologie- ohne Berücksichtigung möglicher gesundheitlicher Risiken - zu überbieten. (Beispiele Pressebericht 15.09.2017, aber auch Regierungspressekonferenz 28.09.2017

 

Das EU Vorsorgeprinzip wird hier erneut in unverantwortlicher Weise missachtet.

 

Siehe dazu auch Kommentar "Kompetenzintiative"

 

Das Bundesamt für Strahlenschutz und auch das Umweltministerium verweigerten uns bisher Antworten auf unsere Fragen zur 5G - "Risikovorsorge" (gesetzlich verbrieftes europäisches Vorsorgeprinzip)  und zu diesem Ärzteappell zu 5G, selbst die Grünparteien in Deutschland und Österreich unterstützen 5G.

 

zurück zum 5G Seitenanfang ⇑

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

 

1.2 Industrie "diktiert" Ministerium Vorschläge - höhere Grenzwerte?

Höhere Grenzwerte für die Zeit nach 2020

zur Einführung bezüglich neuer "Distanzregelungen für Sendemasten"

 

In einer Publikation "Digitale Netze und Mobilität" (Wegweiser in die digitale Zukunft) zeichnet eine harmonische Plattform aus industrieorientierter Politik und  "Telekommunikations- Industrie" (die beiden Ansprechpartner der Plattform kommen aus dem Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur sowie von der Deutschen Telekom) mit den beiden Vorsitzenden Minister Alexander Dobrindt und Timotheus Höttges, dem Vorsitzenden der Deutschen Telekom ein Zukunfts-Bild einer voll digitalisierten Welt mit flächendeckendem W-Lan und grenzenloser "Vollbestrahlung" der Bevölkerung.

 Umweltmediziner, Selbsthilfegruppen Umwelterkrankter, Verbraucherverbände haben in dieser "Lobby- Elite-Vereinigung" (siehe dazu die Auflistung der gesamten namhaften Telekommunikationsindustrie) der "Mitwirkenden" verständlicherweise keinen Platz mehr gefunden.

 

Von den bekannten Gesundheitsrisiken für die Gesamtbevölkerung, einer unerträglichen Umwelt für die zunehmende Zahl der EHS Kranken finden wir in diesem Papier kein Wort.

 

Einen besonderen Platz findet in diesem Positionspapier die Fokusgruppe "5G" 

Zitat:

"Die Berechnungsmethodik bei der Ermittlung der Sicherheitsabstände beim Standortbescheinigungsverfahren sollte dahingehend weiterentwickelt werden, dass unnötige Überschätzungen vermieden werden. Denkbar ist dabei auch die zukünftige Berücksichtigung von Gebäudedämpfungen."

 

Hier werden eindeutig Industrieinteressen vor Anliegerinteressen gestellt – in einer unerträglichen Industriehörigkeit übernimmt das Ministerium die Wünsche und Forderungen der Industrie. (Was bedeutet "Gebäudedämpfung" wenn die Kinder im Garten spielen?)

17.04.2019  "Heimliche" defacto Erhöhung der Grenzwerte in der Schweiz

siehe dazu  17.04.2019 Schweiz - heimliche Grenzwerterhöhung

 

noch Anfang März herrschte hier Zuversicht:

05.03.2019 Höhere Grenzwerte für 5G in der Schweiz abgelehnt: 

Der Ständerat lehnt dagegen eine Erhöhung der Grenzwerte für den 5G Mobilfunk ab! Pressebericht 5.3.2019

Als Begründung wurden nicht nur die gesundheitlichen Bedenken ins Spiel gebracht – der Hauseigentümerverband ist wegen möglicher Wertverluste von Immobilien gegen Grenzwerterhöhungen!

 

zurück zum Seitenanfang ⇑ 

 

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

 

1.3 Gesundheitsminister unterstützt 5G - aber ohne Zuständigkeit für gesundheitliche Risiken

Bereits im Oktober 2016 beteiligte sich der Gesundheitsminister an einer 5G Präsentation – dabei wurden die Chancen für die "Gesundheit"(!?) präsentiert. Leider konnten wir bisher aber keinerlei Aussagen des Gesundheitsministeriums zu den gesundheitlichen Risken von 5G finden – Risikoforschung unerwünscht? Bericht

Damit bestätigt sich das absolute "Unverständnis" des Ministers für Umwelterkrankungen allgemein – bereits 2014 wurde uns eine schriftliche Stellungnahme zu allgemeinen Fragen und Problemen Umwelterkrankter durch den Gesundheitsminister verweigert.

Wir haben auch zu diesem Fragenkomplex an den Gesundheitsminister ebenso wie an das Ministerium für Wissenschaft und Forschung drei Fragen zur gesundheitlichen Risikovorsorge seitens seines Ministeriums gestellt. 

Am 06.07.2017 teilte uns das Gesundheitsministerium mit, gesundheitsbezogene Fragen zu 5G lägen außerhalb der Zuständigkeit des Ministers – wir sollen uns an das Umwelt- und an das Verkehrsministerium wenden.  (Schreiben vom 06.09.2017  EGGBI Antwort dazu )

Es stellt sich die Frage, warum sich der Bundesminister dann aktiv an der Konferenz zur Präsentation von 5G beteiligt – wenn es keinerlei Zuständigkeit seinerseits zum Thema Gesundheit und 5G gibt.

 

Schnellere Datenübertragung als Vorteil aber ohne Betrachtung der gesundheitlichen Risiken kann nicht der einzige Sichtwinkel eines Gesundheitsministers sein!

Zitat aus der Homepage des Gesundheitsministers:

"Ein weiterer Schwerpunkt des Ministeriums im Gesundheitsbereich ist der Gesundheitsschutz, die Krankheitsbekämpfung und die Biomedizin."

 

zurück zum Seitenanfang ⇑

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

  

 

 

Umweltministerium sieht keinen Handlungsbedarf

Mit mehrmonatiger Verzögerung (August 2017 bis März 2018) erhielten wir auch eine Stellungnahme des Umwelt- Ministeriums.

Dabei wird fälschlicherweise von transparenter Verbraucherinformation, präventivem Gesundheitsschutz und noch „geplanter“ Forschungs- Unterstützung gesprochen – wir baten die neue Umweltministerin um eine erneute Stellungnahme. (Schriftverkehr

Auch unsere Anfrage an die "neue Ministerin" vom 03-04-2018 blieb bisher ebenso wie ein weiteres Schreiben vom 31.07.2018 unbeantwortet. 

Wir möchten auch an einen "Forderungskatalog an die Politik" verweisen, publiziert von "www.elektro-sensibel.de ":

„Gesellschaftliche und politische Forderungen zum Thema Mobilfunk und drahtlose Datenübertragung“

 

zurück zum Seitenanfang ⇑

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

1.4 Weitere "Warnungen" von Ärzten:

 

Internationaler Hochfrequenz-Experte Professor Dariusz Leszczynski, von der Universität von Helsinki, sagte eine öffentliche Vorlesung an der Griffith Universität in Brisbane am Donnerstagabend gab es einen Mangel an Verständnis über die gesundheitlichen Auswirkungen.

 

"Wir wissen nur, dass diese Strahlung die Haut tief durchdringt", sagte Professor Leszczynski.

 

"Wir haben nicht die leiseste Ahnung, wie normal funktionierende Haut betroffen sein wird."

"Expert concerned by lack of understanding of potential health effects"

Offener Brief an die WHO

Experiment mit Menschen

Der Direktor der Berkeley Universität warnt: "Der Einsatz der 5G Technologie ist ein gewaltiges Experiment an Menschen!" (Pressebericht).

Kein Grund für den deutschen Gesundheitsminister und das Umweltministerium gegen die bereits laufenden "Experimente" mit der Gesundheit unzähliger Menschen ohne deren Information und Zustimmung zu experimentieren.

 

Provokationsstudien zu EHS

 

Noch gibt es wenig Fachliteratur zur neuen Technologie und deren Auswirkungen auf die Umwelt:

Bezeichnend aber eine technische Aussage:

 

"Eine weitere Anforderung ist es, dass ein einzelner Funkmast mindestens 20 Gigabit pro Sekunde im Downstream sowie 10 Gigabit pro Sekunde im Upstream zur Verfügung stellt, wobei dieser außerdem bis zu einer Million Geräte auf einem Quadratkilometer versorgen können soll. Auch für den Einsatz in Hochgeschwindigkeitszügen soll sich 5G eignen: Eine Versorgung muss auch dann noch gewährleistet werden, wenn sich der Nutzer mit einer Geschwindigkeit von 500 Kilometer pro Stunde bewegt". Quelle

 

Selbsthilfegruppen wandten sich an uns auch mit der Frage, ob für die neuen Technologien (z.B. 5G) überhaupt jemals eine ausreichende Risikoabschätzung auch im Sinne ansonsten üblicher gesetzlicher Produktsicherheitsgesetze durchgeführt worden sind. Wir konnten dazu bis heute keinerlei Informationen finden.

 

Die Antwort des damals zuständigen Ministers Dobrindt, dem wir dazu folgende Fragen gestellt haben, hätten wir gerne hier veröffentlicht - wir erhielten aber keine Antwort auf diese Fragen.

 

Wir bitte Sie für unsere Internet-Informationsplattform und unsere Schriftenreihe um ein Statement:

 

·         In welchem Ausmaß haben Sie eine Risikobewertung bezüglich der gesundheitlichen Gefährdung der Gesamtbevölkerung durch eine Potenzierung der Strahlenbelastung mit flächendeckendem WLAN, vor allem aber Ihrem 5-G Programm vornehmen lassen

 

·         Stellen Sie uns im Rahmen der Informationsfreiheitssatzungen und Umweltinformationsgesetz die Ergebnisse dieser Untersuchungen zur Verfügung?

 

·         Warum finden sich in der Plattform „Digitale Netze“ nur Ihr Ministerium und die Industrie, aber keine Vertreter von Verbrauchern, Umweltministerium, Umweltbundesamt, Gesundheitsministerium, Umweltmediziner, Bundesinstitut für Strahlenschutz, Bundesinstitut für Risikobewertung, Umweltverbände…  und in Ihrem „Wegweiser“ nicht einmal das Wort „Strahlenschutz“ und „Gesundheitsvorsorge“?

 

·         Gibt es geplante Maßnahmen zum Schutz EHS – Umwelterkrankter  im Rahmen der UN Konvention für Behinderte (Punkt 4, Seite 8 aus  Barrierefreiheit für Umwelterkrankte“) -in Form „möglichst strahlungsfreier öffentlicher Räume/Plätze“  (Rückzugsmöglichkeiten für Elektro-Sensitive)

 

 

Zurück zum Seitenanfang 

 

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

1.5 Zeitplan

"Bis 2020 sollen vier Milliarden Euro in eine flächendeckende Breitbandversorgung investiert werden, damit im Jahr 2020 der Mobilfunkstandard 5G „sichergestellt werden“ kann. Gelingen soll dies mit einem Mix aus VDSL-, Kabel-, Satellit-, Mobilfunk- und Glasfaser-Technik." (Pressebericht)

 

Während zwischenzeitlich in der Schweiz eine verantwortungsbewusste öffentliche Diskussion zu den gesundheitlichen Risken stattfindet – ("Strahlenschutz könnte neues Netz gefährden"),

verweigert in Deutschland der Infrastrukturminister jegliche Stellungnahme, der Gesundheitsminister lehnt jegliche Verantwortung für die Gesundheitsprävention und entsprechende Risikoforschung ab, und auch das Umweltministerium (verantwortlich für das Bundesamt für Strahlenschutz) schweigt.

Inzwischen hat der erste Betreiber bereits mit "Feldversuchen" begonnen - dieTelekom hat in Berlin bereits einen Testbetrieb durchgeführt. Pressemeldung dazu

Welche Regierungsstellen haben dies (mit oder) ohne Einbeziehung des Bundesamtes für Strahlenschutz (falls doch – auf Grund welcher Forschungsergebnisse), des Umweltbundesamtes und ohne Aufklärung der Bevölkerung über mögliche (?) neue Gesundheitsrisiken genehmigt? 

Was die kritische Wissenschaft über die Einführung von 5G zu berichten weiß, findet sich unter anderem auch unter https://www.gigaherz.ch/5g-die-fuenfte-gefahr/ mit der zusammenfassenden Aussage, 

"dass es für die Frequenzen zwischen 3 und 100 Gigahertz bisher überhaupt keine Studien zu der Gesundheit von Mensch und Tier und Flora und Fauna gäbe.

Es würde wieder einmal mehr ein gigantischer Versuch an lebenden Menschen gestartet."

Auch in Österreich wird bereits von Feldversuchen gesprochen - ebenfalls ohne ein Wort der voranzusetzenden Risikoforschung. 

Zurück zum Seitenanfang 

 

1.6 Risikoforschung bisher in Deutschland

Auch vor der Einführung von UMTS wurde bereits vor der Zunahme der Strahlungsbelastung der Bevölkerung gewarnt:

Zitat:

Das Bundesamt für Strahlenschutz vor der Inbetriebnahme von UMTS in der Financial Times:

"Die Risiken können noch nicht eingeschätzt werden, da UMTS ja noch nicht gestartet ist."

 

Mal wieder: zuerst der Reibach, dann Experimentierkaninchen Mensch und Natur"  Maes/Gesundheitsrisiko Mobilfunk

 

Stellungnahme aus der Schweiz (Gigahertz.ch): 5G - die fünfte Gefahr

 

 

Verständlich die Zurückhaltung von Industrie und Staat:

 

Der Staat ist neben der Telekommunikationsindustrie der größte Gewinner durch die Lizenzvergaben.

Zitat:

99.368.200.000 Deutsche Mark (50 Milliarden Euro). Das war der Kassenstand, als bei der großen UMTS-Auktion am 18. August 2000 der letzte Hammer fiel. 

 

 

Siehe auch  Frequenzauktion 2015 und Frequenzauktion 2016

„Stimmung wie bei Goldgräbern“ – Bundesnetzagentur-Chef über die Erwartungen an das 5G-Netz

 

 

Auch die Umwelt(?)partei Bündnis 90/ die Grünen unterstützt laut Schreiben der Bundes-Pressestelle vom 18.09.2017 vorbehaltlos eine Einführung der Technologie ohne vorhergehender eingehender, unabhängiger Risikoforschung/ Risikobewertung. Eine wie hier geforderte vorbehaltlose Einführung der neuen 5G Technologie schließt bekanntlich eine Minimierung(?) der Strahlenbelastung aus!

 

 

 

Zurück zum Seitenanfang  

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

1.7 Aktuelle internationale Forschung

 

1.7.1     BioEM2017

 

The Annual Meeting of Bio electromagnetics Society (BEMS) & European Bio Electromagnetics Association (EBEA)

held in Hangzhou, China on June 5-9, 2017:

 

Dariusz Leszczynski, PhD, DSc

Adjunct Professor of Biochemistry Division of Biochemistry and Biotechnology University of Helsinki,

Finland Chief Editor of ‘Radiation and Health’

Specialty of the ‘Frontiers in Public Health’ Lausanne, Switzerland

 

erstellt ein ernüchterndes Resümee zum Internationalen Forschungsstand bezüglich gesundheitlichen Auswirkungen neuer Technologien wie konkret 5G:

 

Im "Report from the BioEM2017"

kommt er zu folgender Zusammenfassung:

 

"Die neue 5. Generation Technologie für drahtlose Kommunikation (5G) und das Internet der Dinge (IoT) wurde von der Industrie schnell entwickelt.

 

Allerdings werden "Menschen" derzeit nur betrachtet als

·         Nutzer der Technologie und als

·         "Faktor, der Störung des EMF-Strahls verursacht" (wegen der Absorption der Millimeter- Wellen)

 

 

Es gibt aktuell nicht viel Rücksichtnahme auf eine Möglichkeit der Gefährdung der menschlichen Gesundheit.

 

Unter Berücksichtigung der Enormität des Wechsels von der bestehenden Technik auf 5G, ist es überraschend, dass es keine Forschungsprogramme gibt

zur Klärung der Frage der Exposition gegenüber Millimeterwellen, der neuen Ergänzung zum "Strahlungsrepertoire" der drahtlosen Kommunikation.

 

·         Alles was auf Webseiten gesprochen wird, die Regierungs- oder Brancheninformationen über die 5G und IoT zur Verfügung stellen. betrifft die Technologie selbst und die Möglichkeiten der kommerziellen Nutzung in den Aufbau neuer intelligenter Gesellschaft.

 

·         Die einzige Antwort auf meine Frage, ob es irgendwelche Rücksicht auf die 5G / IoT-emittierten Strahlungseffekte auf die menschliche Gesundheit gibt, war die Antwort von Joe Wiart: "Das ist eine sehr niedrige Energie".

 

... In der Tat ist es eine niedrige Energie -

Millimeterwellenstrahlung, die neben der Strahlung aus dem vorhandenen 3G und 4G bei 5G verwendet wird".

 

Bedeutet das, dass an dieser Stelle davon ausgegangen wird, dass die niedrige Energie von 5G "automatisch" harmlos ist?

Es scheint wie ein déjà vu  - immer wieder.

 

Ähnliches ist bekanntlich mit Handys passiert. US FDA publizierte den "Low Power Ausschluss", der die Einführung ermöglichte und damit die

Kommerzialisierung der Handytechnologie ohne vorheriger Prüfung auf Gesundheitsgefahren.

 

Wird sich die Geschichte wiederholen, indem gesundheitliche Auswirkungen erst nach dem kompletten Einsatz der 5G / IoT? untersucht und gefunden werden?

 

Die Smart Meter-Präsentation aus dem UK HPA brachte keine neuen Informationen für die Betroffenen mit gesundheitlichen Sensitivitäten.

 

Die gleiche Geschichte wird wiederholt - es gibt keine gesundheitlichen Auswirkungen, Ende der Geschichte ... (Seite 5/6 des Reports)

 

Zwar berichtet

 

Masami Kojima,

Medizinisches Forschungsinstitut, Kanazawa Medizinische Universität, Kahoku, Japan

von akute Augenverletzungen, durch 40, 75, 95 GHz Millimeterwellenbelastung verursacht werden,

und

 

Yuri Feldman

Angewandte Physik-Abteilung, die Hebräische Universität, Jerusalem, Israel schildert Untersuchungssysteme und berichtet von Auswirkungen auf die Haut

 

aber zusammenfassend:

 

"Die 5G / IoT wird kommen - und es gibt keine Pläne für Forschungsprojekte, um die gesundheitlichen Effekte der EMF-Frequenzen, die von diesen Technologien genutzt werden ernsthaft zu untersuchen.

 

Es scheint, dass die Zusicherungen der Ingenieure, dass die 5G / IoT-Technologie nur geringe Strahlung aussendet, die zu einer "menschliche Gesundheitsgefährdung führen könnte", ausreicht. "(Originalbericht)

 

1.7.2     Statement Dr. Axe und Ronald Powell, USA:

Link zur Frage: Is 5G really safe?

 

Dr. Axe bringt aktuelle Aussage der Industrie zur gesundheitlichen Unbedenklichkeit in Kontext mit früheren Aussagen der Industrie:

"Seit Jahrzehnten wurden den Amerikanern Dinge wie Zigarettenrauch, DDT, viele Monsanto Produkte als "sicher" verkauft - heute wissen wir, dass diese Produkte mit Krebs in Zusammenhang stehen."

Ohne angemessene Untersuchung der gesundheitlichen Risiken würden alle darunter leiden. vor allem aber Schwangere, ungeborene Kinder, Kleinkinder, Jugendliche, Männer im Fortpflanzungsalter, ältere Menschen, Behinderte und chronisch Kranke" (Ronald Powell, PhD, Letter to FCC on 5G expansion; 8.Mai 2017)

 

 

 

 

Zurück zum Seitenanfang

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

 

1.8 Antwort BfS Berlin zu unseren Fragen zu 5G

Am 2.11.2017 erhielten wir eine Antwort des BfS mit zahlreichen weiterführende Links auf unsere Anfragen vom 22.08. und 17.10.2017

Hier wird definitiv ausgesagt:

Der Standard für 5G ist noch nicht vollständig ausgearbeitet, deswegen kann die Technologie noch nicht im Einzelnen bewertet werden...

"...es ist davon auszugehen, dass die vorliegenden Kenntnisse auch für 5G gelten!"

"es ist nicht davon auszugehen, dass sie bei Einhaltung der Grenzwerte gesundheitsrelevante Auswirkungen haben…

 

Diese Formulierung kennen wir aus nahezu sämtlichen „Grenzwertdiskussionen der Vergangenheit“ im Bereich von Umweltbelastungen, die dann später überholt waren“ – z.B. Asbest, Holzschutzmittel, HBCD und viele andere: siehe  Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz 

 

 

Zitat aus einem der im Schreiben angegebenen Links: "Es bestehen aber nach wie vor Unsicherheiten in der Risikobewertung, die durch die wissenschaftliche Forschung zum Beispiel im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm nicht vollständig beseitigt werden konnten." http://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/schutz/vorsorge/vorsorge_node.html

Die Einschätzung gesundheitlicher Unbedenklichkeit beruht somit auf einer Vermutung?

Wo bleibt das Europäische Vorsorgeprinzip?

 

 

Nicht nachvollziehbar sehen wir aber unter anderem die Aussage:

 

"Entsprechend dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand besteht kein kausaler Zusammenhang zwischen einer subjektiv empfundenen Elektrosensibilität und elektromagnetischen Feldern."

 

Wissenschaftliche Appelle, Statements und Leitlinien werden offensichtlich als nicht "relevant" dargestellt. ("EU 5G Appeal" an die EU Kommission, die Europaem Leitlinie 2016 zu EMF  der Europäischen Akademie für Umweltmedizin;  Athem- Report der Österreichischen Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt)

 

Dabei beruft sich das BfS auf "dazu passende" internationale Studien (angegebener Link: http://www.bfs.de/DE/themen/emf/hff/wirkung/hff-diskutiert/hff-diskutiert.html)

Auch hier aber wieder nur die Vermutung:

 

"Als Fazit der zahlreichen bisher durchgeführten Studien ergibt sich, dass ein ursächlicher Zusammenhang zwischen elektromagnetischen Feldern und den Beschwerden elektrosensibler Personen mit hoher Wahrscheinlichkeit ausgeschlossen werden kann."

 

Wir fragen uns aber auch, warum es dann im offiziellen Register von Erkrankungen eine DIMDI Klassifizierung als Krankheit ICD -10 GM Z58 "Elektrosensibilität" gibt.

 

Das DIMDI gibt Klassifikationen zur Kodierung von Diagnosen und Operationen heraus und pflegt weitere medizinische Bezeichnungssysteme. (Deutsches Institut für medizinische Dokumentation und Information - im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit).

 

Gibt es nun diese Krankheit EHS – oder wird Elektrosensitivität nur wirklich nur subjektiv "empfunden?"

 

Ein Widerspruch in der Antwort des BFS: 

Zitat aus der Antwort:

"Die in der Zwischenzeit durchgeführte internationale Forschung hat nicht gezeigt, dass Kinder und Jugendlich empfindlicher auf elektromagnetische Felder der Funkanwendungen reagieren als Erwachsene."

Auf dem im Schreiben dazu angegebenen Link finden wir aber die Aussage des BfS:

"Smartphones und Tablets für Kinder?

Ganz besonders wichtig ist die Minimierung der Strahlenbelastung für Kinder. Sie befinden sich noch in der Entwicklung und könnten deshalb gesundheitlich empfindlicher reagieren." https://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/schutz/vorsorge/smartphone-tablet.html

 

Zitat: "Es bestehen aber nach wie vor Unsicherheiten in der Risikobewertung, die durch die wissenschaftliche Forschung zum Beispiel im Deutschen Mobilfunk Forschungsprogramm nicht vollständig beseitigt werden konnten." http://www.bfs.de/DE/themen/emf/mobilfunk/schutz/vorsorge/vorsorge_node.html

 

 

Zurück zum Seitenanfang 

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

 

1.9 Stellungnahmen von Umweltministerium und Umweltbundesamt

Nachdem sich das BfS auf seiner Homepage als

organisatorisch selbstständige wissenschaftlich-technische Bundesoberbehördedarstellt, baten wir neben dem "damals noch federführenden Minister Dobrindt" auch das Umweltbundesamt und vor allem auch "das Umweltministerium als angeblich zuständige politische Entscheidungsstelle" um eigene Stellungnahmen, vor allem da es nicht nur um

·         gesundheitliche Risken geht, sondern auch um allgemeine Fragen von

·         Umweltschäden durch ständig zunehmende Strahlenbelastung.

 

Das Umweltbundesamt teilte uns mit, dass Fragen der Strahlenbelastung ausschließlich im Arbeits-Bereich des BfS liegen.

Vom Umweltministerium erhielten wir nach mehr als 6 Monaten im März 2018 (aktueller Schriftverkehr Umweltbundesamt April 2018) eine nichtssagende  – von Minister Dobrindt bis heute keine Antwort

 

 

 

 Zurück zum Seitenanfang 

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

2.0 Weitere Stellungnahmen

1.9.1     Das EMF Portal der RWTH Aachen

teilt uns in einer Stellungnahme mit:

 

"Der Standard zu 5G ist noch nicht abschließend festgelegt. Technologisch ist aber schon jetzt klar, dass der bisherige Mobilfunk-Frequenzbereich erweitert wird, eventuell bis zu 50 GHz.

 

Physiologisch bedeutet das, dass diese hochfrequenten Felder kaum noch in den Körper eindringen,

sondern die Energie größtenteils an der Hautoberfläche absorbiert wird.

Mögliche gesundheitliche Auswirkungen betreffen somit wenn, dann die Köperoberfläche."

 

1.9.2     Arbeitskreis Elektrobiologie e.V. (AEB)

 

AEB verweist dazu allerdings auf Erkenntnisse, dass nicht nur "eingetragene Energie" für die biologische Wirkung verantwortlich ist – und damit nur die Dosis (Intensität x Zeit) als alleinige Größe für die Wirkung der Biosysteme verantwortlich wäre.

 

"Die Vertreter der Neuen Physik und der Alternativen Medizin wissen schon längst, dass neben der Energieübertragung auch die Informationsübertragung in den Körper eine große Rolle spielt. Informationen können nicht nur von technischen Medien gespeichert werden, sondern auch von Biosystemen". 

 

Grundsätzliche AEB Aussage zum Mikrowellenfunk:

 

Im Wellenbereich der Funkkommunikation spielen neben der Leistungsflussdichte weitere wichtige technische Faktoren eine bedeutende biologische Rolle. Im Einzelnen handelt es sich um folgende Faktoren:

 

Ø  Frequenz: (Hz)

Ø  Wellenlänge: (m, cm, mm)

Ø  Frequenzbandbreite: (kHz oder MHz)

Ø  Modulationsart: (gepulst, ungepulst)

Ø  Pulsrate: (Hz)

Ø  Polarisation: (vertikal – horizontal)

Ø  Impuls-Anstiegsgeschwindigkeit: (Flankensteilheit eines Signals)

 

 

Zurück zum Seitenanfang

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

Link zu weiteren Sorgen "Betroffener"(MDR-Sendung)

 

Hinweis: Inhalte von Verlinkungen zu Büchern, TV Sendungen, Presseberichten, Sozialen Netzwerke entsprechen  nicht immer der Meinung dieser "Plattform" sondern bieten lediglich Diskussionsgrundlagen für weitere Befassung mit den Themen.

 

 

 

2.1 Alternative VLC?

Vor allem verweist AEB auf wesentlich "verträglichere" Alternativen:

 

"Mit VLC (visible light communication) gibt es eine Möglichkeit die grundsätzlichen Probleme des Mikrowellenfunk zu beseitigen.  Mit der VLC-Versuchsanlage des HHI (Heinrich-Hertz-Institut) auf der Insel Mainau gehen wir mit, aber unter Vorbehalten. Wenn man bei der gefährlichen WiFi-Modulation bleibt, hat man nicht das Mögliche getan. Das Entscheidende sind die Ruhezonen zwischen den Hotspots, die Flächen deckende Überlappung muss verschwinden. Bei dem Mainau-VLC-Projekt des HHI handelt es sich um das Sammeln von Erfahrungen und um das Bekanntmachen. Denn die meisten Personen wissen gar nicht, dass es so was gibt.

 

Die praxisbereite VLC-Technik ist in den Konzernen mit großer Wahrscheinlichkeit nach 17 Jahren Entwicklungszeit längst fertig, liegt aber in der Schublade. Weil kein Marktdruck da ist und die Regierungen durch die Lobby gesteuert, die veralteten Mikrowellen-Technologien unterstützen. Der Druck seitens der Kritiker-Szene ist ebenfalls zaghaft und unwirksam. Mikrowellen-5G-Technologie wird nun für alle kritisch. VLC-Entwickler müssen sich immer noch hinter dem Argument verstecken, es handele sich um eine Ergänzungs- und nicht um eine Ablösetechnologie. Machen sie das nicht, befürchten sie Ärger wegen politisch unkorrekten Verhaltens, Unternehmen bringt man anders zur Raison."

 

Literatur dazu: Gesundheits- und umweltverträgliche Massen-Kommunikation mit Photonischen Netzen

 

Wir freuen uns über weitere diesbezügliche Diskussionsbeiträge und Stellungnahmen.

Zurück zum Seitenanfang

zurück zum Überblick "Elektro- und "Elektromagnetische Belastungen"

 

Aktuelle News 2019

20.11.2019

Bayerischer Landtag:

Vielversprechender Antrag von CSU und Freie Wähler zum "Thema Umwelterkrankungen."

Mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang 

 

 

08.11.1950

Soeben erschienen

mit EGGBI beitrag zum Thema Wohngesundeheit (Seite 22)

Kostenloser Download

⇑ zum Seitenanfang

 

 

29.10.2019

Hervorragende ARD Dokumentation zu Isothiazolinonen in Wandfarben und Kosmetik

"Wenn Konservierungsmittel in Wandfarben Allergien auslösen"

Mehr Informationen zu diesen Stoffen, die wir derzeit noch immer auch in "Blaue Engel" Wand-Farben finden:

" EGGBI -Konservierungsmittel Isothiazolinone"

 

⇑ zum Seitenanfang 

08.10.2019

Eigenpublikation mit persönlichen Erinnerungen

Fridays for Future

Wurden die globalen Umweltprobleme erst jetzt erkannt?

Mehr Infos

 

⇑ zum Seitenanfang

 

06.10.2019

Positionspapier zur Sanierung von Schimmelbefall nach Wasserschäden in Krankenhäusern

Österreichisches Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit, Arbeitskreis Innenraumluft (zum Positionspapier)

Wertvolle Informationen - nicht nur bezüglich Krankenhäusern

(EGGBI Infos zu Schimmel)

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

26.09.2019

Hilfreiche Publikation des Verbands klinischer Umweltmediziner zu MCS

Informationen für Patienten, Angehörige, Arbeitskollegen und Vorgesetzte, Ärzte und Behörden

Download

auch auf Facebook

Mehr Infos zu MCS

⇑ zum Seitenanfang

 

 

17.09.2019

"Chemiekeule in Kunststoffverpackungen"

Eien aktuelle Studie einer Forschungsgruppe bestätigt die hohe Schadstoffbelastung zahlreicher Kunststoffprodukte- selbst Lebensmittelverpackungen.

Dennoch wird nach wie vor auch im Wohnbaubereich "Recycling" vielfach beworben.

Mehr Infos dazu bei EGGBI Aktuelles und auf Facebook

 

⇑ zum Seitenanfang

26.07.2019

Gerichtsurteil zu VOC Emissionen aus Holzwerkstoffen

Ein scheinbarer Sieg für die OSB Platten Hersteller führt zu erhöhter "Unsicherheit" bei Architekten.

Mehr zum Urteil und den Folgen

 

⇑ zum Seitenanfang

11.07.2019

Gericht der EU (EuG) entscheidet:

Bisphenol A bleibt "besonders besorgniserregender Stoff" (Pressebericht).

Damit schmettert er eine Klage des mächtigen Industieverbands "Plastics Europe" ab!

Immer wieder finden wir Weichmacher auch in Schulen, Kitas und in Bauprodukten - dennoch verzichten die meisten "Gütezeichen" für Bauprodukte und auch Gebäudezertifikate auf zwingende, glaubhafte diesbezüglich Untersuchungen  und geben sich mit "Herstellererklärungen" zufrieden.

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

25.06.2019

ARD Beitrag zu Polystyrol Fassaden

"Wie sicher sind gedämmte Häuser?"

Mehr Infos zum Thema

⇑ zum Seitenanfang

 

 

12.06.2019

Meilenstein bei der "gesundheitlichen" Gebäudebewertung

Das VDB Gebäudezertifikat stellt die bisher strengsten Anforderungen an ein "gesundheiltiche Gebäudebewertung"!

Mehr Infos

⇑ zum Seitenanfang

 

31.05.2019

Los Angeles klagt Monsanto wegen Spätfolgen von PCB

Pressebericht

Trotz der sehr "angsteinflössenden, bedenklichen"  "Kritikerliste des Konzerns"

vertreten wir offen die Ansicht, dass auch in Deutschland die Behörden Sanierkosten von PCB belasteten Schulen und Kitas bei den "Verursachern" einklagen sollten (Verursacherprinzip), statt Kinder und Lehrer oft jahrelang (meist sogar mit  "fachlicher" Unterstützung von Gesundheitsämtern) gesundheitlichen Risiken auszusetzen (Beispiele München, Esslingen), und das teilweise sogar krebserregende Gift PCB (dioxinähnliche PCBS) zu verharmlosen.

Auflistung PCB belasteter Schulen und Kitas allein aus den letzten Jahren.

Damit würde die Industrie gezwungen, zumindest für neue "Produkte" endlich das europäische Präventionsgesetz anzuwenden - zuerst Unbedenklichkeit "glaubhaft" (siehe: "gekaufte Wissenschaft") nachzuweisen - und erst dann Produkte zu verkaufen.

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

30.05.2019

ACHTUNG

Neue Kennzeichnungen auch von Umwelterkrankungen durch WHO/ DIMDI ICD 1019

DIMDI WHO NEUE KENNZEICHNUNG


⇑ zum Seitenanfang

 

23.05.2019

SWR - TV Bericht

 "Zur Sache - PCB– die unterschätzte Gefahr"

Berichtet wird über PCB Problemen in Ludwigsburg, in Esslingen und an der technischen Universität in Tübingen – das Landesgesundheitsamt ignoriert erneut die PCB118 Werte und behauptet "es besteht keine akute Gesundheitsgefahr" und "die Nutzung der Räume für einen begrenzten Zeitraum" ist aus toxikologischer Sicht unbedenklich.

⇑ zum Seitenanfang

 

 

14.05.2019

ZDF- Leben ohne Power

hervorragende Dokumentation zum Chronischen Fatigue Syndrom (CFS).

Wichtigste Aussage: CFS ist keine psychische Krankheit, sie kann auch durch Umweltgifte mitverursacht, auf jeden Fall aber auch verstärkt werden.

Link zum Film (bis 13.06.2020 verfügbar)

Mehr Infos zu CFS

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

19.03.2019

BfR bestätigt: Strahlenbelastung durch 5G muss erst untersucht werden!

Spät aber doch -

erstmals bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz die beisher nicht ausreichende Erforschung der gesundheiltichen Auswikrungen der neuen "Kommunikationstrechnologie" 5G.

Mehr Infos zum Pressebericiht

 

⇑ zum Seitenanfang

 

08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

⇑ zum Seitenanfang

 

 

02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

⇑ zum Seitenanfang

 

 

17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

⇑ zum Seitenanfang

 

 

11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang

 

03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

zum Seitenanfang

 

02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

⇑ zum Seitenanfang

 

 

30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

⇑ zum Seitenanfang

 

 

28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

⇑ zum Seitenanfang

 

23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

zum Seitenanfang

 

 

11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

⇑ zum Seitenanfang

 

10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

⇑ zum Seitenanfang

 

 

 

04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

⇑ zum Seitenanfang

 

 

 

27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

⇑ zum Seitenanfang

 

 

AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

zum Seitenanfang 

 

 

Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

zurück zum Seitenanfang ⇑

 

 

25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

zum Seitenanfang 

 

 

08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

zum Seitenanfang 

 

 

28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

zum Seitenanfang 

 

 

14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

zum Seitenanfang ♦ 

 

 

06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

zum Seitenanfang 

31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

zum Seitenanfang 

 

 

 

16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

zum Seitenanfang 

 

 

09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

zum Seitenanfang 

 

 

03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

zum Seitenanfang 

 

 

04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

zum Seitenanfang 

 

 

28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

zum Seitenanfang 

 

 

 

08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

zum Seitenanfang 

 

 

28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

zum Seitenanfang 

 

 

26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

zum Seitenanfang 

 

Übersicht

 

20.11.2019 MCS Antrag bayerischer Landtag

08.11.2019 MedAmbiente EGGBI Beitrag

29.10.2019 ARD Isothiazolinone

08.10.2019 "Fridays for Future"

26.09.2019 MCS Flyer DBU

17.09.2019 "Chemiekeule in Kunststoffen"

26.07.2019 "OSB Urteil"

11.07.2019 Bisphenol A bleibt besorgniserregend

25.06.2019 Polystyrol- wie sicher?

12.06.2019 VDB Zertifikat

31.05.2019 Monsanto PCB Klage

30.05.2019 Neue Kennzeichnungen von Krankheiten WHO-DIMDI

23.05.2019 Esslingen TV Bericht

14.05.2019 CFS ZDF

19.03.2019 BfR bestätigt Forschungsbedarf

08.02.2019 Biozide in Fassade 

02.02.2019 "Freie Wähler" - mehr Anerkennung für "Umwelterkrankte"

17.01.2019 Baustoffverband gegen mehr Transparenz? 

01.01.2019 TRGS 504 Staub am Arbeitsplatz

11.12.2018 Neue EU Grenzwerte für Arbeitstplatz

02.12.2018 IBN OSB-Platten

06.11.2018 Schadstoffe in Teppichen

30.10.2018 Frankreich - Mißgeburten

28.10.2018 Reach - Dieselgate

23.10. 2018 Schadstoffe in Kita Stade

19.10.2018 Radon in Schulen Sachsen

11.10.2018 Krebserzeugende Stoffe

10.10. 2018 Elektrosmogurteil Frankreich

Radon in Schulen

Oktober Formaldehyd neue Bewertung!

Rückruf Spanplatten

27.09.2018 Duftstoffe freie Wähler

25.09.2018 Bayerische Staatssregierung definiert MCS 

08.08.2018 AGBB Richtlinien 2018

28.07.2018 Wahlstedt Kita

14.06.2018 Blauer Engel Logo

06.06.2018 PCB in Hilden

31.05.2018 Urteil Schule München

16.05.2018 Krank durch vergiftete Wohnung

09.05.2018 Skandalöses Gerichtsurteil

03.05.2108 Galileo berichtet über EHS

04.04.2018 PCB an Freiburger PH

28.03.2018 Albtraum Haus

08.03.2018 Odysso

28.02.2018 Blauer Engel Konservierungsstoff

26.02.2018 Schulmöbel

25.01.2018 Landtagssitzung Funkwasserzähler

 

  

Newsarchiv 2018

Newsarchiv 2017

Newsarchiv 2016 

Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011

 

Zurück  ⇑

.

-