Nanotechnik Diskussion Gesundheitsrisiko

 

Kennzeichnungspflicht für Produkte mit Nanotechnologie - Blauer Engel für Laserdrucker?

Seit Jahren warnen Behörden, Wissenschafter, Umweltschützer und Umweltärzte vor noch nicht "ausreichend erforschten"  Risiken durch den Einsatz von Nanoprodukten in allen Bereichen des täglichen Lebens (Textilien, Nahrung(!), Kosmetik) - ebenso aber auch in zahlreichen Bauprodukten.

Schwer für den Verbraucher ist die Unterscheidung von "medienwirksamen" Publikationen mit "Katastrophenszenario" = wirklich fachlich gerechtfertigten Warnungen - und "industriegesteuerten" "Beruhigungsberichten" - da sich für all diese Meldungen und Studien "Vertreter der Wissenschaft" als Anwälte  finden.

Eine internationale Kennzeichnungspflicht ist derzeit offensichtlich noch nicht in Sicht - immerhin gibt es aber bereits zahlreiche "freiwillige Initiativen" ("Zur freiwilligen und verpflichtenden Nano-Kennzeichnung")

In der Schweiz gibt es seit längerem einen "Vorsorgeraster" "synthetische Nanomaterialien" (link).

In Deutschland finden sich Datenbanken des BUND (link) ebenso wie der BG Bau (link); leider bieten diese "freiwilligen Auflistungen"  nur Aussagen zu einzelnen Produkten aber  keinen Gesamtüberblick über alle im Handel befindlichen Nanoprodukte.

Auch EGGBI fordert bereits seit Jahren bei Produktanfragen an die Industrie unter anderem  verbindliche Aussagen zur Verwendung von Nanotechnologie. 

Das französische Umweltministerium hat 2013 eine verbindliche Berichtspflicht über Nanomaterialien  eingeführt.      Bericht

In Dänemark wird derzeit eine Datenbank erstellt, in der Nanoprodukte mittels einer "Ampel"  bewertet werden.  (Beispiel)

Was sind Nanomaterialien ?  Zusammenfassung EU Umweltbüro

Risiken der Nanotechnologie: Zusammenfassung Umweltinstitut München

Kritik an  Auszeichnung von  "Nano-emissionsintensiven" Laserdruckern durch den  Blauen Engel  - siehe dazu auch: Arbeitsplatzrisiko Tonerstäube

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Allgemeine Aussagen zu Nanoprodukten

Informationen zu den gesundheitlichen Risiken durch Nanopartikel

bietet der Lungeninformationsdienst des Helmholtz- Zentrums München "Nanopartikel und Allergien"

DaNa Informationen zu Nanomaterialien und Nano-Sicherheitsforschung

 

25.08.2016

Zusammenfassung internationaler wissenschaftlicher Studien zu gesundheitlichen Risiken von Nanopartikeln

10.02.2014

Effekte von Nanopartikel bezüglich allergischer Entzündungen in der Lunge  (Asthmatiker)

 

15.5.2012

Mehr Sicherheitsforschung für Nanotechnologie

Eine jahrelange Forderung von Umweltverbänden, Umweltmedizin und Baubiologie nach mehr Sicherheitsforschung im Bereich der Nanotechnik

soll mit einem gemeinsamen Forschungsprojekt  des

  • Bundesumweltministeriums,
  • der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin und
  • BASF

in einem umfassenden Forschungsprojekt umgesetzt werden.

„Das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU), die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und die BASF SE haben ein gemeinsames Projekt zur Sicherheitsforschung gestartet.

Ziel  der Studie ist es, fundierte Aussagen über die Langzeitwirkung verschiedener wichtiger Nanomaterialien treffen zu können. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Untersuchung von Wirkungen im Bereich niedriger Belastungen, die für den Arbeitsplatz und die Umwelt eine große Bedeutung haben."

Pressemitteilung

 

Der tatsächliche Umgang mit wissenschaftlichen Erkenntnissen seitens der Politik wurde erneut ersichtlich im Zusammenhang mit einer Veröffentlichumng der Bundesregierung zum Thema Tonerstäube aus Laserdruckern 2016: "jahrelange Ignoranz"

 

______________________________________________________

Was ist Nanomaterial? Definition der EU-Kommission                              (19.Oktober 2011)

"Ein Nanomaterial in der Definition der EU-Kommission wird beschrieben als „ein natürliches, bei Prozessen anfallendes oder hergestelltes Material, das Partikel in ungebundenem Zustand, als Aggregat oder als Agglomerat enthält, und bei dem mindestens 50 Prozent der Partikel in der Anzahlgrößenverteilung ein oder mehrere Außenmaße im Bereich von 1 nm bis 100 nm haben.“ 

Die Definition stützt sich auf wissenschaftliche Gutachten des Wissenschaftlichen Ausschusses „Neu auftretende und neu identifizierte Gesundheitsrisiken“ (SCENIHR) und der Gemeinsamen Forschungsstelle (JRC). Die "offizielle" Definition ist notwendig, weil die Gesetzgebung entsprechend angepasst werden muss. Eine Überprüfung ist für 2014 vorgesehen.

Das Europäische Umweltbüro (EEB) ist "tief enttäuscht" über die "zu enge" Definition, was als Nanomaterial gelten soll und was nicht. Das EEB kritisierte, dass die Industrielobby sich gegenüber der EU-Kommission durchgesetzt habe. Es gebe auch Materialien mit weniger als den angegebenen 50 Prozent Bestandteilen unter 100 nm, die neuartige Eigenschaften aufweisen können und durch das Raster fallen und um entsprechende Sicherheitstest herumkommen, kritisierten die Umweltschützer. Es sei völlig unverständlich, warum die EU-Kommission von den wissenschaftlichen Empfehlungen des SCENIHR abweicht, der sogar ab einer Bestandteilmenge von 0,15 Prozent Partikeln unter 100 nm empfohlen hatte, das Material als "Nanomaterial" zu definieren. Zudem sage die reine Größe von Nanopartikeln nicht unbedingt etwas über ihr Sicherheitsrisiko aus."

link

 

Am 1.09.2011 veröffentlichte der Sachverständigenrat für Umweltfragen einen Bericht: "Bessere Vorsorge beim Umgang mit Nanomaterialien"

Dabei fordert er besonders in diesem Technologiebereich die verstärkte Anwendung des Vorsorgeprinzipes und verweist vor allem auf Risiken beim Einsatz von Nanosilber in Gütern des täglichen Bedarfs.

Link

Wirkung von Nanopartikeln auf Erbinformation untersucht

Dortmund – "Bei der Suche nach Antworten, um Mechanismen schädlicher Wirkungen von Nanomaterialien besser zu verstehen, ist der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) ein weiterer Schritt gelungen. Mit einer speziellen Methode wurde die Wirkung von Stäuben in Nanogröße auf die Erbinformation von Lungenzellen untersucht. Bei allen untersuchten Stoffen konnten Veränderungen der Erbinformation in unterschiedlichem Ausmaß nachgewiesen werden" (28.11.2011)

link

Vielfältiger Einsatz von Titandioxid und Nanosilber

Im Sommer 2011 wird in Regensburg  der Einsatz von "luftreinigendem" Pflaster diskutiert. Dazu die Stellungnahme des SHS e.V. (Pressemitteilung+Pressereaktionen)

Ein Zitat dazu: 

"Das Umweltbundesamt empfiehlt weiterhin, die Verwendung von Produkten, die Nanomaterialien enthalten oder frei setzen können, im Sinne eines vorsorgenden Umweltschutzes so lange zu vermeiden, als ihre Wirkungen in der Umwelt und auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend unbekannt sind."

Wir suchen für unsere eigenen Produktbewertungen/ Beratungsgrundlagen noch Informationen  zur gesundheitlichen Relevanz von 

Nanotechnologie 

  • in Fugenmassen 
  • Innenwand- und Fassadenfarben 
  • Dämmstoffen 
  • Lüftungskanälen u.a.
  • Dachziegeln und anderen "Dachprodukten" (z.B. Titandioxid)

Einen Unterteilung der Risken aus dieser Technik finden sich in einer Zusammenfassung der Arbeit des Physikers und Fachbuchautors Niels Boeing  link

 

Aussagen des Umweltbundesamtes zu Nano in Beschichtungen (Farben, Lacke, andere Oberflächen):

„Neben den Chancen für den Umweltschutz sollten auch Risiken von Nanomaterialien und ihrer Anwendung bereits in einer frühen Entwicklungsphase untersucht werden, um die Sicherheit der nanomaterialhaltigen Beschichtungen zu gewährleisten.

Das Umweltbundesamt empfiehlt die Entwicklung und Standardisierung geeigneter Mess- und Analytikmethoden, die einen besseren Nachweis und eine zutreffende Expositionsschätzung ermöglichen. Beschichtungen sollten bereits vor ihrer Vermarktung hinsichtlich der möglichen Freisetzung der enthaltenen Nanomaterialien über ihren gesamten Lebenszyklus untersucht werden.

Außerdem ist die ökologische Nachhaltigkeit der Produkte unter Berücksichtigung von Materialströmen, Energieverbrauch, Abfällen und Emissionen zu prüfen. Bisher gibt es keine umfassenden Informationen, in welcher Form Nanomaterialien in Beschichtungen auf den Markt kommen. Um für Akteure in der Wertschöpfungskette sowie für Verbraucher Transparenz hinsichtlich 14 der Produkte mit den genannten Inhaltsstoffen zu schaffen, sollten solche nanomaterialhaltigen Beschichtungsstoffe in einem Register für nanomaterialhaltige Produkte erfasst werden, für die eine Freisetzung der Nanomaterialien (im Sinne der Definition von Seite 1 unten) über den gesamten Lebenszyklus nicht ausgeschlossen werden kann.

 

Die Verbraucher sollten sowohl über den möglichen Umweltnutzen als auch über das mögliche Umweltrisiko der mit Nanomaterialien versehenen Beschichtungen aufgeklärt und über besondere Handhabungsanforderungen informiert werden. Der Informationsaustausch zwischen Forschern, Produktentwicklern, Verbrauchern und Entscheidungsträgern sollte auch im Interesse des Umweltschutzes kontinuierlich weitergeführt werden.“ (Quelle)

 

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Nanosilber

Zunehmend findet sich Nanosilber in Artikeln des täglichen Gebrauches - und Hersteller werben mit den gesundheitlichen Vorteilen in den zahlreichen aufgelisteten Bereichen: Auflistung

Dem gegenüber stehen Untersuchungen des BUND:
Nanosilber-Produkte auf dem Vormarsch. Neue BUND-Studie zu Risiken für Umwelt und Gesundheit

Ebenso distanzieren sich zwischenzeitlich Hersteller, die ebenfalls mit  antibakteriellem "Silber" werben (z.B. Silberschutz- Silikon) davon, "Nanosilber" einzusetzen. Kritisch anfragenden Verbrauchern  beteuert man  an der Hotline, grundsätzlich keine Nanotechnik einzusetzen. Schriftliche Bitten um Informationen an uns bezüglich eventueller Nanorisiken - aber auch bezüglich umfassender allgemeiner Produktinformationen wurden mit Hinweis auf die Homepage des Herstellers  bisher (15.7.2011) abgelehnt. (Zitat: "Darüber hinausgehende Daten stellen wir nicht zur Verfügung".)

 

 

Bereits im Februar 2010  veröffentlichte das Österreichische Bundesministerium für Gesundheit eine umfangreiche  Studie zur

Problematik Nanosilber in Gebrauchsgütern:

 

Seite 72: "Nanosilber und andere Silberformen werden im medizinischen Bereich unter kontrollierten Bedingungen und in hoher Dosierung nutzbringend eingesetzt. Sie stellen eine wirksame Waffe im Kampf gegen Krankheitserreger dar, insbesondere gegen sogenannte „Biofilme“ und Antibiotika-resistente Keime. Hingegen liegen keine gesicherten Daten vor, welche die Wirksamkeit und Notwendigkeit eines breiten Einsatzes von antimikrobiellen Substanzen in Konsumprodukten – in Kosmetika, Hygieneartikel oder Lebensmittelkontaktmaterialen – bestätigen."

Eine großflächige und niedrig dosierte Anwendung von Nanosilber in Konsumprodukten könnte nach Ansicht von Fachleuten und wissenschaftlichen Beratungsgremien vielmehr die Entstehung von Allergien und die Selektion „multi-resistenter“ Krankheitserreger begünstigen. Damit droht die Gefahr, dass Silber nicht mehr als wichtige Waffe gegen pathogene Keime im medizinischen Bereich verfügbar wäre."    Ende Zitat


Dazu Herstelleraussagen:

1)     MycoSolan ist eine leicht zu verarbeitende, hochwertige Innenfarbe, die gemeinsam mit dem  

Fraunhofer Institut (ICT) entwickelt wurde. Dank optimal feuchteregulierender Eigenschaften und  patentierter Silber-System-Technologie ist MycoSolan dauerhaft beständig gegen Schimmelpilzbefall.

2)     Remmers Bioni Nature Innen-Wandfarbe mit Nano-Silber für langfristigen  

und gesundheitsschonenden Schutz vor Schimmelpilzbefall! 

  • Schimmelpilzresistent durch Micro-Silber-Technologie
  • Anti-Kondensationseffektdurch Mirco-Bubbles

3)  Lüftungsrohre- antibaketeriell  
      Flexibles Lüftungsrohr - Silberionen beschichtet - antibakterilell

   

Siehe dazu auch Kapitel "antibaketerielle Ausstattung von Lüftungsrohren" in der "Richtliniendiskussion  Lüftung"


 

Verbraucherschutz:

Im September 2011 fordert der BUND die Verbraucherschutzministerin auf, die Verwendung von Nanosilber in verbrauchernahen Anwendungen vollkommen zu verbieten.

Sachverständige bestätigen Warnungen vor Nano-Materialien. Ilse Aigner muss Verbraucher schützen

In der Ausgabe 3/2011 (September 2011) von UMID (Umwelt und Mensch-Informationsdienst - Herausgeber: Bundesamt für Strahlenschutz,BfR - Bundesinstitut für Risikobewertung, Robert Koch Institut und Umweltbundesamt;  Aktionsprogramm Umwelt und Gesundheit APUG -) werden ab Seite 30   ebenfalls die Risiken von Nanosilber aufgelistet. 

Zusammenfassung: Das BfR rät daher auch weiterhin von einem breiten Einsatz von Nanosilber in verbrauchernahen Produkten ab.

In einer Stellungnahme Nr. 24/2010 hatte das BfR darauf hingewiesen, dass sich für Silber in nanoskaliger Form (Nanosilber) möglicherweise ein Wirkprofil mit zusätzlichen toxischen Wirkungen ergeben könnte, welche bisher für Silber nicht beschrieben wurden. Aufgrund der besonderen physiko-chemischen Eigenschaften der nanopartikulären Form ist ein verändertes toxikologisches Wirkpotenzial für viele Nanomaterialien bekannt. Der BfR-Workshop hat gezeigt, dass für nanoskaliges Silber bislang nur wenige toxikologische Daten vorliegen, die das Material unter Berücksichtigung nanospezifischer Aspekte experimentell untersuchten. Zudem war die Charakterisierung sowohl der verwendeten Partikel als auch die der Dosierung über viele Jahre nur unzureichend, unter anderem weil entsprechende analytische Methoden nicht zur Verfügung standen. Viele ältere Studien zu kolloidalem Silber, das heute häufig als Nanomaterial angesehen wird, erfüllen die Standards einer modernen Toxikologie nicht. Neuere Studien ergaben deutliche Hinweise auf bisher für Silber nicht bekannte Wirkungen. Dazu gehören krankhafte Veränderung von Gewebe in der Leber nach oraler und inhalativer Verabreichung sowie in der Lunge nach inhalativer Exposition, Veränderungen organspezifischer physiologischer Parameter und eine erhöhte Wirkstärke.  Quelle  

Das Österreichische Gesundheitsminsterium verweist auf Fiorschungen, die nachweisen, dass:

  • durch Nanosilber kann die DNA geschädigt werden,
  • es sind cytotixische Wirkungen festgestellt worden.

Quelle Gesundheitsministerium: Seite 20 

Politische Hinhaltetaktik:

Nanogefahren

 

Europäischer Eiertanz ums Nanosilber       

Pressebericht

 

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Titandioxid - Nano-Titandioxid

Siehe dazu vor allem aus unserer Schriftenreihe:

"Schadstoff Titandioxid"

 

Von der französischen Behörde „Agence nationale de sécurité sanitaire de l’alimentation, de l’environnement et du travail“ (ANSES) wurde ein sogenannter CLHReport mit einem Vorschlag für die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung von Titandioxid als „wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen“ (Kategorie 1B)/„kann beim Einatmen Krebs erzeugen“ (H350i) erarbeitet.  Juli 2016

Natürlich gab  es dazu jahrelang massiven Widerstand der Chemischen Industrie,  die ECHA schlug dazu 2017 die neue Gefahreneinstufung vor (Juni 2017)

18.02.2020

Die Europäische Union hat am 18. Februar 2020 eine delegierte Verordnung zur Einstufung von Titandioxid (TiO2 ) als Karzinogen der Kategorie 2 durch Inhalation gemäß der EU-Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung (CLP) von Stoffen und Gemischen veröffentlicht. Link zur Veröffentlichung durch "SpezialChem"

Gesundheitliche Risiken von Nanoprodukten

"Das karzinogene Gefährdungspotential durch Nanomaterialien kann nach kritischer Sichtung der verfügbaren Daten gegenwärtig nur stoffbezogen und im Einzelfall beurteilt werden. Für verschiedene Formen von Carbon Nanotubes (CNTs) und nanoskalierten TiO2-Partikeln (nano-TiO2) liegen Hinweise vor, wonach diese Materialien bei Aufnahme über die Atemluft (Inhalation) Tumoren in sensitiven Tiermodellen induzieren können." Stellungnahme Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) 2010

Dennoch wird TiO2 vielfach eingesetzt - auch für sogenannte "luftreinigende" Oberflächen  (Wände, Wandfarben, Dächer, Böden).  Vor allem neben einer möglichen (?) abriebbbedingten Belastung der Raum-Luft  durch Nano-Titandioxid mit den allgemeinen "Nano-Risiken" sollte hiezu auch  die photoaktive Eigenschaft betrachtet werden.

Verschiedene wissenschaftliche Studien kamen außerdem zu dem Ergebnis, dass Nano-Titandioxid und Nano-Zinkoxid photoaktiv sind und freie Radikale produzieren. Diese können DNA-Schäden in menschlichen Zellen verursachen, insbesondere, wenn die Haut UV-Licht ausgesetzt ist. (Stellungnahme BUND)

Verhalten an der Blut-Hirnschranke:

Eine in vitro Studie an Fresszellen des Gehirns (Mikroglia-Zellen) zeigt, dass Titandioxid (TiO2Nanopartikel in diesen Zellen oxidativen Stress auslösen können." (DANA - gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung)

 

Ein Zitat des Umweltbundesamtes zum vielfältigen Einsatz von Nanomaterialien: 

"Das Umweltbundesamt empfiehlt weiterhin, die Verwendung von Produkten, die Nanomaterialien enthalten oder frei setzen können, im Sinne eines vorsorgenden Umweltschutzes so lange zu vermeiden, als ihre Wirkungen in der Umwelt und auf die menschliche Gesundheit noch weitgehend unbekannt sind."(Quelle)

 

Vielfältiger Einsatz von Titandioxid

 

Titandioxid wird im Bauwesen vor allem als Zusatz für Farben und andere "Oberflächen eingesetzt" - häufig mit dem aus gesundheitlicher Sicht umstrittenen Argument des Schadstoffabbaus

Im Sommer 2011 wird in Fulda und Regensburg unter anderem der Einsatz von "luftreinigendem" Pflaster diskutiert. 

 

 

 

Wir suchen für unsere eigenen Produktbewertungen/ Beratungsgrundlagen noch Informationen  zur gesundheitlichen Relevanz von 

Nanotechnologie 

  • in Fugenmassen 
  • Fliesenoberflächen
  • Innenwand- und Fassadenfarben 
  • Dämmstoffen 
  • Lüftungskanälen u.a.
  • Dachziegeln und anderen "Dachprodukten"

Eine Unterteilung der Risiken aus dieser Technik finden sich in einer Zusammenfassung der Arbeit des Physikers und Fachbuchautors Niels Boeing  link

Zu den Aussagen von manchen Herstellern, das eingesetzte Titandioxid bei den sogenannten "luftverbessernden Produkten" läge nicht in Nanoform vor  (entsprechende Nachweise wurden uns bisher nicht vorgelegt) wird von Umwelttoxikologen zusätzlich 

o  die Frage nach den eventuellen Abbauprodukten der Schadstoffe und deren Toxizität gestellt.

Dies gilt noch wesentlich mehr für eventuelle Abbauprodukte aus Bakterien (diesbezügliche Aussagen bezüglich "Bakterienabbau" wurden uns bisher ebenfalls nicht mit entsprechenden Prüfberichten bestätigt) - diese Funktion wird von Herstellern allerdings aus der photokatalytischen   Funktion des Titandioxid (unabhängig ob Nano oder nicht) abgeleitet, die keineswegs gesundheitlich "unbedenklich" (Freisetzung von "freien Radikalen" )  einzustufen ist.

Interessant dazu Herstelleraussagen wie: "Im Prinzip lassen sich sämtliche organische Substanzen wie Bakterien und Viren in der Luft und auf Oberflächen durch Photokatalyse abbauen.“ "Keine innenwändige Reinigung der Reaktorkammer erforderlich, übrig bleiben nur noch die Restprodukte Kohlendioxid und Wasser." Siehe auch "Greenwashing". Nach unserem Informationsstand gilt dies aber nur für Kohlenwasserstoffe.

 

Untersuchungen zur Zytotoxizität von photokatalytisch aktiven Titandioxid-Nanopartikeln:

Nanopartikel aus Titandioxid können unter Absorption von UV-Strahlung reaktive Radikale bilden, die in der Lage sind, viele organische Substanzen abzubauen. Diese Eigenschaft bietet zahlreiche industrielle Anwendungen, birgt aber auch das Risiko schädlicher Auswirkungen auf lebende Organismenhttp://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/cite.200900057/abstract 

Zytotoxine (Begriffserläuterung)

 

Studie/ Universität Koblenz-Landau:   Nanoteilchen für Umwelt gefährlicher als bisher bekannt

Erst bei Nachkommen von Wasserflöhen ist höhere Empfindlichkeit festzustellen, obwohl nur Elterntiere den Materialien ausgesetzt waren....(mehr)

Auch weitere Untersuchungen zur Toxizität von TiO2 lassen viele Fragen offen:

Zitate:

"Anhand von Inhalationsstudien mit Ratten kann das Auftreten von Lungentumoren bei Menschen nach Einatmen von TiO2-Partikeln nahezu ausgeschlossen werden."

"Verschiedenste Untersuchungen zum toxischen Effekt von TiO2 Partikeln liefern bislang noch recht unterschiedliche Ergebnisse."

"Des Weiteren konnte gezeigt werden, dass TiO2-Partikel mit RNA und DNA-Bestandteilen reagieren können und somit möglicherweise eine Schädigung dieser Komponenten hervorrufen [13]. Untersuchungen mit Zelllinien ergaben, dass unterschiedlich strukturierte Titandioxidpartikel unterschiedliche Toxizitäten bewirken. Diese Unterschiede in der Toxizität können möglicherweise auf unterschiedliche Aufnahmewege unmodifizierter TiO2-Partikel in die Zelle zurückzuführen sein und somit auf eine andere Lokalisierung der Partikel in der Zelle verbunden mit veränderten Möglichkeiten der Interaktion mit Zellbestandteilen."

Funktionalität der "Photokatalyse":

Eine nennenswerte(!)  Funktionalität wurde uns bisher nur bei Einsatz in Kombination mit UV Licht nachgewiesen - dies auch nur bei Stickoxiden und Formaldehyd; Aussagen zu "zahlreichen Schadstoffen und Bakterien" konnten wir mangels Nachweisen bisher nicht bestätigen.  

Süddeutsche: "Hoffnungsträger mit Fragezeichen"

 

EGGBI Diskussionen mit Herstellern:

Aussage eines Pflasterherstellers mit "luftreinigender Wirkung": ("keine Nanopartikel!")

Zitat:

"Im beigefügten Artikel wird auf die Problematik der Definition von Nanopartikeln bzw. Nanomaterialien eingegangen. Leider ist der Begriff Nanopartikel noch nicht genauer definiert, genauer gesagt, ab welcher Korngröße spricht man von Nanopartikeln. Allgemein sagt man, alles was kleiner 100 nm, also kleiner 0,1 µm ist, ist ein Nanopartikel. Aber eine exakte Definition gibt es derzeitig noch nicht.

Das Titandioxid, dass in unseren Produkten weiter verarbeitet wird, ist im Korndurchmesser deutlich größer als 100 nm und erlangt Partikelgrößen von 0,5 bis 1 µm.

Bei der Herstellung von Titandioxid werden zwar Nanopartikel < 10 nm erzeugt, diese verbinden sich jedoch rasant schnell zu Aggregaten und Agglomeraten, die mechanisch so stabil sind, dass sie mit üblicher mechanischer Energie nicht wieder zerkleinert werden können. Die geschieht wohlgemerkt bereits bei der Herstellung in den entsprechenden Reaktoren.

Die Partikel, die wir von den Herstellern beziehen, liegen also nicht als Nanopartikel vor. Das als Photokatalysator verwendete Titandioxid ist deshalb zu bezeichnen als herkömmliches Pigment, genauer gesagt herkömmliches Farbpigment.

Titandioxid ist das gebräuchlichste "Weißmittel" und wird als solches als Pigment seit 100 Jahren organischen und anorganischen Farben zugesetzt. Das UV-Licht, dass auf organisch gebundene Farben mit Titandioxid photokatalytisch wirkt, weiß man schon solange man diese Farben herstellt."

Andere Hersteller werben dagegen mit der Nanostruktur des "Wirkstoffes": 

"TitanActive TiO2 nutzt die Eigenschaften von photokatalytischem Nano-Titandioxid. Diese Technologie ist nicht neu, aber durch neue und verbesserte Herstellungsverfahren, kleinere Partikelgrößen, intelligente Formulierungen und Dotierung mit Edelmetallen ergeben sich heute Einsatzmöglichkeiten, die vor kurzem noch als Utopie abgetan werden "mussten. (Quelle)

Auch die BG Bau verweist auf die "Nanopartikel" in Pflastersteinen, Dachziegeln....:

"Selbstreinigende Oberflächen werden auch durch den photokatalytischen Effekt erreicht. Nano-Partikel aus Titandioxid werden dabei durch Sonnenlicht aktiviert und zersetzen organische Schmutzpartikel (z.B. Ruß) und Luftschadstoffe, die sich an der Oberfläche befinden. Die Abbauprodukte können dann durch das nächste Regenwasser abgewaschen werden. Die Oberflächen bleiben sauber und das Wachstum von Bakterien kann zusätzlich gehemmt werden.

Es gibt mittlerweile viele Anwendungen, wie z.B. Fassadenbeschichtungen, Pflastersteine, Dachziegel, Fensterscheiben, Glasoberflächen, Fensterrahmen mit photokatalytischem Effekt." (Quelle)

 

 

Ein Jahr "Testlauf" mit Titandioxid an einer Autobahnlärmwand bei Osnabrück  brachte ernüchternde Ergebnisse:

 

01.01.2017 VERSUCHSSTRECKE IN OSNABRÜCK

Enttäuschend: Wunderchemikalie macht die Luft kaum sauberer

Wie aus einer Antwort der Stadtverwaltung auf eine Anfrage der CDU/BOB-Fraktion hervorgeht, hat der mehrjährige Test mit dieser sogenannten photokatalytischen Oberfläche ein ernüchterndes Ergebnis gebracht.

Die Luftschadstoffbelastung ist den Angaben zufolge durchschnittlich um nur drei bis fünf Prozent gesunken.

Ein weiterer Testlauf auf einer Straße in Hamburg hat nach Angaben der Stadtverwaltung gar keinen messbaren Effekt erzielt. Noch nicht endgültig ausgewertet ist der dritte Bestandteil der photokatalytischen Pilotstudie in einem Berliner Straßentunnel. – Versuchsstrecke in Osnabrück: Enttäuschend: Wunderchemikalie macht die Luft kaum sauberer." Lesen Sie mehr auf NOZ  

Ökologische Auswirkungen:

Goethe Universität Frankfurt: "Giftige Zwerge in der Umwelt"

 

Wir würden uns freuen, wenn Hersteller bereit wären, uns die absolute gesundheitliche Unbedenklichkeit dieser "schadstoffabbbauenden" Produkte, der Abbauprodukte    ebenso wie die beworbene umfassende Funktionalität - auch bei normalem Raumlicht glaubwürdig nachzuweisen. 

Zusammenfassung:

"Nanostrukturierte Materialien finden bereits heute in fast allen Industriezweigen Anwendung. Titandioxidnanopartikel werden dabei aufgrund ihrer fotokatalytischen Aktivität sehr häufig angewendet. Sie können sowohl für Oberflächen mit selbstreinigender Wirkung als auch für die Aufbereitung von Wasser und zur Luftreinigung eingesetzt werden. Des Weiteren werden sie Sonnencremes als UV-Adsorber und Zahnpasta als Weißpigment zugesetzt. Da die Nanoteilchen sowohl während ihrer Herstellungsprozesse als auch aus den jeweiligen Endprodukten in die Umwelt entlassen und somit von Mensch und Tier aufgenommen werden können, ist eine detaillierte Untersuchung des toxischen Potenzials solcher Partikel unerlässlich, um Konsumenten und Arbeiter zu schützen. 
Aus diesem Grund hat sich in den letzten Jahren ein neues Forschungsgebiet, die „Nanotoxikologie“, entwickelt. Die Nanotoxikologie beschäftigt sich mit dem Einfluss und der Auswirkung von Nanopartikeln auf Mensch und Umwelt, mit der Bestimmung von Partikelkonzentrationen in der Umwelt sowie mit der Risikovermeidung bzw. -verminderung. Verschiedenste Untersuchungen zum toxischen Effekt von TiO2 Partikeln liefern bislang noch recht unterschiedliche Ergebnisse. Dieses macht deutlich, dass insbesondere eine genaue Beschreibung und Charakterisierung der Partikel notwendig ist, um Studien miteinander vergleichen zu können."  
http://www.laborundmore.de/archive/237098/Untersuchungen-zur-Toxizitaet-von-TiO2.html 

 

 

 

 

 

 

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Nanoforschung und Medizin - positive Aspekte

Vor allem in der Medizin stellt die Nanotechnologie ein höchst wertvolles Instrument zur Entwicklung neuer Behandlungsformen dar.

Der gezielte Transport von "Medikamenten" an die "richtigen" Orte im Körper erspart große Mengen von "überflüssiger" Medikamentation (mit den bekannten "Nebenwirkungen von Medikamenten vor allem auf Leber, Niere).

"Nanozwerge als Tumorkiller   Forschung Kompakt 1.10.2013 

Chemotherapie ist oft das Mittel der Wahl im Kampf gegen Krebs, doch die Neben-wirkungen sind massiv. Eine neue Methode könnte sie künftig minimieren: In Nanopartikeln verkapselt sollen Wirkstoffe Tumorzellen gezielt abtöten. Der Patient wird geschont."  Pressemeldung

 

"Nanomedizin: Neue Chancen für die Gesundheit"

In der Medizin werden besonders große Erwartungen und Hoffnungen an die Nanotechnologie geknüpft."  (Zusammenfassung

 

Daraus kann aber keine Begründung abgeleitet werden, inzwischen in zunehmend mehr Gütern des täglichen Bedarfes diese Technologie einzusetzen  (Schuhsprays, Reiniger u.v.a.) und damit auch "Schadstoffe" in bisher "natürlich geschützte Körperregionen" (Stichwort Blut Hirnschranke, Placenta)  zu transportieren.

"Risiken bestehen, wenn Nanoteilchen in den Körper gelangen. Als kritischster Eintritts­pfad gilt die Atmung: Nanop­artikel können tief in die Lunge und von dort ins Blut gelangen, sich in Organen anreichern und sogar Barrieren wie die Blut-Hirn-Schranke und die Plazenta über­winden. Auch aus Nahrungs­mitteln können Nano­partikel vom Magen-Darm-Trakt ins Blut- und Lymph­system übergehen und sich im Organismus verteilen. Die Risiken, die sich daraus ergeben, sind aber noch unklar.

Gesunde Haut gilt als weit­gehend sichere Barriere. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass Nanoteilchen die tieferen Schichten gesunder Haut offen­bar nicht passieren können. Ob dies auch für geschädigte Haut gilt, ist offen.

Einmal im Körper können Nanop­artikel bis in einzelne Zellen vordringen und dort zum Beispiel Entzündungen verursachen oder giftig wirken. Viele Fragen sind hier aber noch offen, etwa ob Nanop­artikel chro­nische Erkrankungen auslösen, Krebs erzeugen oder genetische Schäden hervorrufen können. Auch Folgen für die Umwelt sind bislang kaum erforscht, wenn zum Beispiel Silber­partikel aus Textilien beim Waschen ins Abwasser gelangen. Einige Nanoteilchen können offen­bar Pflanzen und Wasser­organismen schädigen."

http://www.test.de/Nanoteilchen-Das-sollten-Sie-wissen-4445980-0/

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Medienberichte und Diskussionsbeiträge

Aktuelle Medienbeiträge und Diskussionsgrundlagen - ohne qualitativer Wertung der einzelnen Beiträge: 

8.4.2013: "Warum die Risikoforschung Antworten schuldig bleibt" Beitrag

31.5.2012: "Sicherheits- und Risikioforschung"  Beitrag

2.9.2011: "Die klitzekleine Gefahr" (taz.de):  Beitrag

1.9.2011: "Vorsorgestrategie für Nanomaterialien"  Beitrag Bundesministerium für Umwelt

SRU Sondergutachten (PDF, 3 MB)

1.9.2011: "Vorsicht vor kleinen Teilchen" (Deutschlandfunk): Beitrag

1.9.2011: "Rätsel um das Nanorisiko" (Süddeutsche.de): Beitrag

5.6.2011: "Schädlicher als gedacht" (der Standard.at): Beitrag 

4.3.2011: "Gefahr aus der Nanowelt" (Der Tagesspiegel): Beitrag

1.11.2009 "Biozide und Nanopartikel" in Fassadenfarben Beitrag

Diskussionsbeitrag 1 (Stellungnahme BUND)

Diskussionsbeitrag 2 (Umweltbundesamt warnt) 

Diskussionsbeitrag 3 (Wie riskant ist Nanotechnologie?) 

Diskussionsbeitrag 4 (Diskussion Nanodämmung)

Diskussionsbeitrag 5 (Silbernanomaterialien-Forschungsprojekt)

Diskussionsbeitrag 6 (Herstelleraussagen)

Nano Titandioxid und Nano-Zinkoxid

Risiko Titandioxid in Zahnpasta

"Giftige Zwerge in der Umwelt"

Xing Diskussionsforum zu diesem Thema 1

Environmental Science and Technology

http://www.smgv.ch/de/unsere-dienste/technischer-dienst-maler/nanotechnologie 

Umweltbundesamt -Nanotechnik

Titandioxid und Nanonsilber in Fassaden

Pflastersteine als Luftreiniger

Standardtests für Nanomaterialien  ungenügend

Synthetische Nanopartikel und Ihre Wirkung (Schweizer Studie- Eawag)

Gesundheitliche und Ökotoxikologische Aspekte (Umweltbundesamt/4.1/4.2 Seite 9 und 10)

Einen sehr großen Überblick zu Risiken/Einstufung verschiedener Nanomaterialien bietet auch die Homepage des Bundesinstituts für Risikobewertung:

Nanotechnologie

Zu einer Reihe dieser Beiträge wurden  unsererseits Hersteller/Verfasser, Institutionen und Umweltmediziner  in den letzten Wochen um Stellungnahmen gebeten; über "glaubwürdige" Reaktionen werden wir Interessenten gerne  informieren. 

 

Weitere Literaturempfehlungen:  

http://www.nano-control.de/ 

http://www.plosone.org/article/info%3Adoi%2F10.1371%2Fjournal.pone.0020112

http://www.sciencedirect.com/science/article/pii/S0269749110001855

Informationen zum Arbeitsschutz

Aktionsplan Nanotechnologie 2015

Nanosicherheit

Allgemeine Pressemeldungen -  Auflistung aktueller Presseberichte von www.nanopartikel.info  

Bitte bei Projektbeschreibungen stets  die  "Projektpartner"  (beispielsweise von   "nanocare") beachten, um die "Neutralität der Ergebnisse"  daraus für die eigene Beurteilung  abzuleiten.

 

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Entwarnung für zahlreiche Nanomaterialien ?

BAuA veröffentlicht Forschungsbericht zur Gefähr­dungsbeurteilung von Nanomaterialien

(5.11.2013) Bei der Überprüfung der Gesundheitsgefahren von Nanomaterialien ist generell keine gesonderte Gefährdungsbeu­rteilung jedes modifizierten Materials notwendig. Das ist das Ergebnis einer Studie der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) und des Fraunhofer-Instituts für Toxiko­logie und Experimentelle Medizin (ITEM). Die Studie untersuch­te vergleichend die Wirkung von an der Oberfläche modifizier­ten Nanopartikeln. Die Ergebnisse hat die BAuA jetzt mit dem englischsprachigen Forschungsbericht "Toxic Effects of Various Modifications of a Nanoparticle Following Inhalation" (Toxische Wirkungen verschiedener Modifikationen eines Nanopartikels nach Inhalation) veröffentlicht.  Forschungsbericht

 Forschungsstrategie 2011   Bericht 2012

 Forschungsstrategie 2016

Für den Verbraucher ergibt sich durch diese sehr konträren Aussagen unterschiedlicher Forschungsstellen und Behörden wie in vielen anderen Fällen "Unsicherheit" bezüglich der "Langzeitfolgen"  neuer Technologien. Wichtig daher aktualisierte Stellungnahmen "kritischer Umweltmediziner" und des Umweltministeriums  sowie Umweltbundesamtes  zu dieser Publikation.

 

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