Schimmel - Bewertung Schimmel in Innenräumen

 

Gesundheitsrisiko Schimmel

Dem Auftreten von Schimmelpilzen in Gebäuden wird zunehmend Beachtung geschenkt - dies auf Grund der inzwischen erkannten hohen gesundheitlichen Risiken - (damit verbundenen zunehmenden Gerichtsurteilen vor allem im Sinne betroffener Mieter) aber auch der wirtschaftlichen Risiken durch Substanz-Wertverlust  des Gebäudes für den Besitzer.

Grundsätzlich ist festzuhalten, dass sich Schimmelsporen nach einem Schadensbefall  in allen Stoffen, Möbeln wiederfinden – bei entsprechendem Schimmelbefall auch nach der baulichen Sanierung nach wie vor die Räume belasten.

In vielen Fällen ist es daher unverzichtbar, die entsprechenden Produkte aus gesundheitlich- präventiven Gründen kompromisslos  zu entsorgen – die Kosten dem Verursacher, dem Vermieter oder der zuständigen Versicherung vorzulegen.

Die Gründe für Schimmelbefall im Haus sind vielfältig. 

Voraussetzung für das Schimmelpilzwachstum ist generell Feuchtigkeit. Höhere Feuchte im Innenraum kann durch bauliche Mängel oder durch falsches Nutzerverhalten auftreten.

In älteren und in nicht vorschriftsgemäß errichteten neuen Gebäuden kann durch bauliche Mängel (undichtes Dach, Risse im Mauerwerk) oder Fehler in der Gebäudekonstruktion Feuchtigkeit in Wände, Fußböden und Decken eindringen sowie zur Gebäudeinnenseite wandern.

Durch Wärmebrücken oder unzureichend oder falsch angebrachte Wärmedämmungen kommt es zu einer erhöhten relativen Feuchte an der Oberfläche bis hin zur Tauwasserbildung an Innenflächen der Gebäudewände.

Um dies zu verhindern und einem Schimmelpilzbefall vorzubeugen, müssen an erster Stelle solche baulichen Mängel beseitigt werden.

Das Verhalten der Raumnutzer kann ebenfalls zu erhöhter Feuchte im Innenraum beitragen. Vor allem unsachgemäßes Lüftungsverhalten der Bewohnerinnen und Bewohner in Verbindung mit Tätigkeiten, bei denen Feuchtigkeit entsteht (Duschen, Kochen, Wäschetrocknen etc.), erhöht die Feuchtigkeit der Raumluft.

Dies kann zu Schimmelpilzwachstum führen. Besonders bei nachträglich wärmegedämmten und nach den geltenden Wärmeschutzvorschriften

 

Bis heute gibt es keine einheitlichen Erfassungsmethoden und Bewertungsmaßstäbe für Schimmelpilzkontaminationen in Innenräumen. Ein Leitfaden des Umweltbundesamtes soll helfen, einheitliche Vorgehensweisen und Empfehlungen zu schaffen. Er soll darüber hinaus dazu beitragen, Schimmelpilzbelastungen in Gebäuden vorzubeugen: 

Neu November 2017

Leitfaden zur Vorbeugung, Untersuchung, Bewertung und Sanierung von Schimmelpilzwachstum in Innenräumen

(ersetzt Ausgabe von 2002)bisher 

Gesundheitliche Auswirkungen von Schimmelbefall:

"Als typische Erkrankungen bei körperlichen Reaktionen sind zu nennen:  

  • Erkrankungen der oberen und unteren Atemwege (Nase, Nebenhöhlen, Rachen, Lunge, allergischer Schnupfen, Nasenbluten)
  • Husten
  • Bronchitis
  • erkältungsähnliche Halsschmerzen, Reizhusten,
  • Kurzatmigkeit, Engegefühl in der Brust, zunehmende Luftnot bei leichter Belastung, atmungsabhängige Brustschmerzen, Brenngefühl in der Brust, Asthma-Giemen (pfeifendes Atmen).
  • Augenreizungen: Rötung, wässrig, Lichtempfindlichkeit, evtl. Sehstörungen
  • Hautreizungen: Verbrennungsähnlich mit Rötung, Brenngefühl, “Kribbeln und Brennen” in den Fingern, den Händen und Füßen (barfüßiger Kontakt), Dermatitis im Genitalbereich
  • evtl. Haarverlust (diffuse Alopezie)
  • Grippe-ähnliche Beschwerden: Fiebrigkeit, Gelenk- und Muskelschmerzen, Mattigkeit
  • Übermäßig starke körperliche und geistige Erschöpfung (Chronic Fatigue Syndrome)
  • Probleme des Zentralen Nervensystems: Kopfschmerzen, Konzentrations- und Gedächtnisstörungen, kognitive Störungen (besonders im Sprachbereich), depressive Verstimmungen, gesteigerte Nervosität und Reizbarkeit, Schwindel- und Gleichgewichtsstörungen
  • Magen-Darmstörungen
  • Erhöhte Infektanfälligkeit
  • Allergien
  • Aspergillose; Aspergillus-Lungenentzündung

     

In einer weiteren Zusammenschau wurden viele Studien zur Auswirkung des Auftretens von Schimmelpilzen im Wohnbereich auf Erkrankungen der Atemwege analysiert.

Es wurde ein um den Faktor 1,5 bis 3,5 höheres Risiko für Kinder, die in pilzbelasteten Wohnungen wohnten errechnet - im Vergleich mit Kindern in nicht mit Schimmelpilzen belasteten Wohnungen. Eine Studie konnte beispielhaft zeigen, dass eine erhöhte Raumluftkonzentration von Penicillium-Arten signifikant mit kindlichem Asthma bronchiale miteinander in Wechselbeziehung stehen." Quelle

 

 

Sonderfall "Schwarzschimmel" (vor allem "Alternaria Alternata")

"Eine Reihe von Schimmelpilzen sind in der Lage, sehr potente Giftstoffe zu produzieren. Beispiele für in Innenräumen vorkommende Pilze finden sich in den Gattungen des Aspergillus oder der Trichoderma. Überdies gibt es viele weitere sehr giftige Schimmelpilzarten mit unterschiedlicher Verbreitung, die eine Vielzahl an Krankheiten zur Folge haben können. Hierbei ist besonders ein schwarzer Schimmelpilz zu erwähnen." (inventer.de)

 Schwarzer Schimmel der Arten A. niger und A. alternata bilden außer gesundheitsschädlichen Sporen auch toxische Mykotoxine (Schimmelpilzgifte) wie zum Beispiel Ochratoxine und Tenuazonsäure. Ochratoxine können die Nieren schädigen und gelten als krebserregend [2]. Tenuazonsäure hat unter anderem eine zellschädigende Wirkung.

Relativ hohe Risiken für die Gesundheit bestehen außerdem bei der Entfernung oder Sanierung von schwarzem Schimmel. Bei diesen Arbeiten gelangen die Sporen verstärkt in Luft und somit in unsere Atemwege. Eine stark erhöhte Aufnahme von Schimmelpilzsporen und Mykotoxinen kann somit stattfinden und die Gesundheit beeinträchtigen.

Schwarzen Schimmel zu entfernen, ist unumgänglich, sollte aber mit gewissen Vorsichtsmaßnahmen geschehen. Generell können Kinder, Schwangere und immungeschwächte Menschen besonders sensibel auf Schimmel und Schimmelpilzgifte reagieren und sollten diese Arbeiten vermeiden. Textquelle

 

 

 

 

 

Siehe dazu auch:

"Gesundheitliche Risiken durch Schimmel"

"Schimmelsanierung - Literaturquellen"

"Schimmel als wesentliches Gesundheitsrisiko"

"Schimmel- Gerichtsurteil - Beweispflicht"

 

 Häufige Fragen bei Schimmelbefall (UBA) 

 

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Grenzwerte - Richtwerte - Einstufung von Schimmelbelastungen

Anders als bei VOC, Formaldehyd gibt es für Schimmelbelastungen keine artspezifischen "Orientierungs-, Richt- oder Grenzwerte".

Zu beachten ist vor allem stets auch der Vergleich Außen- und Innenraumluft -Werte - in vielen Fällen können die Außenbelastungen sogar höher als die Innenraumbelastung sein. Nur an Hand dieses Vergleiches ist es ernsthaft möglich, Maßnahmen zur Minimierung der Belastungen (Sanierung, Lüftungskonzepte) in Angriff zu nehmen.

Es gibt allerdings eindeutige Einstufungen bzgl. des "gesundheitlichen Gefährdungspotentials":

Risikogruppen biologisches Arbeitsstoffe (Richtlinie 2000/54/EG)

1. biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 1 sind Stoffe bei denen es unwahrscheinlich ist, dass sie beim Menschen eine Krankheit verursachen;

2. biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 2 sind Stoffe, die eine Krankheit beim Menschen hervorrufen können und eine Gefahr für Arbeitnehmer darstellen könnten; eine Verbreitung des Stoffes in der Bevölkerung ist unwahrscheinlich; eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung ist normalerweise möglich;

3. biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 3 sind Stoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Arbeitnehmer darstellen können; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung kann bestehen, doch ist normalerweise eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung möglich;

4. biologische Arbeitsstoffe der Gruppe 4 sind Stoffe, die eine schwere Krankheit beim Menschen hervorrufen und eine ernste Gefahr für Arbeitnehmer darstellen; die Gefahr einer Verbreitung in der Bevölkerung ist unter Umständen groß; normalerweise ist eine wirksame Vorbeugung oder Behandlung nicht möglich.

Eine Auflistung und Zuordnung dieser Risikogruppen zu den einzelnen Schimmelarten findet sich unter Punkt 3.2  

"Technische Regeln für Biologische Arbeitsstoffe"

Siehe auch "Risikoeinstufungen von Schimmelpilzen"

 

Einstufung von Schimmel als "Gefahrstoff" am Arbeitsplatz (Baustelle) in diversen Regelwerken

  • Technische Regeln für Arbeitsstätten - Gefährdungsbeurteilung - ASR V3

In der Arbeitsstättenverordnung ASR V3 vom JUli 2017 wird hingewiesen, dass Schimmel bei der - vorgeschriebenen - Gefährdungsbeurteilung als Gefahrstoff (biologische Arbeitsstoffe) zu berücksichtigen ist.

Zitat:

Biologische Arbeitsstoffe (Biostoffe)

Biologische Gefährdungen im Sinne der ArbStättV durch Verunreinigungen und Ablagerungen können z. B. sein:

- Schimmelpilz-Wachstum in Räumen,

- Verkeimung in raumlufttechnischen Anlagen oder Klimaanlagen,

- Hygieneaspekte in Arbeits- oder Sanitärräumen,

- Legionellen-Vermehrung in Trinkwasseranlagen (Aerosolbildung).

 

  • Technische Regeln für biologische Arbeitsstoffe und Gefahrstoffe TRBA/TRGS 406

Schutzmaßnahmen beim Umgang mit Schimmelpilzen sind in der ebenfalls verbindlichen TRBA/TRGS 406 aufgelistet:

Zitat (Betriebsanweisung 6.1):

"Die Betriebsanweisung muss weiterhin Informationen über angemessene Vorsichtsmaßregeln und erforderliche Schutzmaßnahmen, insbesondere über Maßnahmen zur Verhinderung der Freisetzung von atemwegssensibilisierenden Stoffen und zur Verhütung oder Verringerung der Exposition, enthalten. Auf das Erkennen und auf Maßnahmen zur Vermeidung von Schimmelbildung muss hingewiesen werden"

 

Siehe dazu :  "Messung von Gefahrstoffen - BGIA Arbeitsmappe, Expositionsermittlung bei chemischen und biologischen Einwirkungen", Sachgruppe 10 Biostoffe

(ersetzt die TRBA 430:"Verfahren zur Bestimmung der Schimmelpilzkonzentration in der Luft am Arbeitsplatz" )

 

Baubiologie

Empfehlungen für die gesundheitliche Bewertung von Schimmelbelastungen finden sich auch in den 

Baubiologischen Richtwerten für Schlafplätze (IBN/ Baubiologie Maes):

Ehemalige baubiologische Schimmelpilz-Orientierungswerte SBM-1998 bis SBM-2003 (Einsatz von YM-Baubiologie-Agar und Bebrütung bei 20-24 °C, koloniebildende Einheiten KBE): Luft < 200/m³ keine, 200-500 schwache, 500-1000 starke, > 1000/m³ extreme Anomalie (Angaben für die Innenraumluft bei relativ niedrigen Referenzwerten der Außenluft unter 500/m³); Oberflächen < 20/dm² keine, 20-50 schwache, 50-100 starke, > 100/dm² extreme Anomalie (Angaben für glatte Oberflächen unter alltäglichen, regelmäßig gereinigten Bedingungen).

Schimmelpilze in der Raumluft -

WHO:

Pathogene und toxigene Pilze sind in der Raumluft nicht zu akzeptieren,

ab 50/m³ einer Pilzart ist nach Quellen zu suchen,

bis 500/m³ sind bei einer Mischung häufiger umwelttypischer Arten (z.B. Cladosporium) zu vertreten.

Senkpiel und Ohgke:

Innenraumkonzentrationen, die mehr als 100/m³ über der Außenluft liegen, deuten auf eine Belastung hin.

EU-Statistik für Wohnungen (CEC, Commission of European Communities): < 50/m³ sehr niedrig, < 200/m³ niedrig, < 1000/m³ mittel, < 10.000/m³ hoch, > 10.000/m³ sehr hoch.

US OSHA (United States Occupational Safety and Health Administration): > 1000/m³ = Kontamination / mikrobieller Schaden.

AIHA (American Industrial Hygiene Association): > 1000/m³ = "untypische" Situation,

Innenraumkonzentration deutlich über der Außenluft = Innenraumquelle vorhanden.

Niederlande (Berufsgesundheitsverband): > 10.000/m³ gemischt oder > 500/m³ einer potentiell pathogenen Art = Gesundheitsgefährdung.

Finnland (Gesundheitsministerium): < 500/m³ im Winter, < 2500/m³ im Sommer = Maximum in Wohnungen.

Quelle: Baubiologische  Richtwerte für Schlafbereiche

 

 

Weitere Einstufungen:  

http://www.schimmel-schimmelpilze.de/grenzwerte-schimmelpilze.html

Schimmel bei "nicht fachgerechtem Einbau" von Möbeln an Aussenwänden 

 

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Weitere Infos

 

 

Messmethodik

 

Praktiziert werden derzeit zahlreiche unterschiedliche "Methoden" der Schimmelmessung mit teilweise sehr unterschiedlicher Aussagekraft und Bewertungsmöglichkeit.

Grundlage ist stets eine Ortsbegehung

durch einen wirklich "Fachkundigen"

auch hier gelten unsere Empfehlungen bei der Auswahl
von Gutachtern wie bei allgemeinen Raumluftprüfungen.

Wertvolle Empfehlungen für diese erste Ortsbegehung bietet der Schimmelleitfaden 2017 des Umweltbundesamtes auf den Seiten 90 und 91 

Prüfauftrag zur eigentlichen Messung

Vor allem bei möglicherweise zu erwartenden gerichtlichen Auseinandersetzung ist es entscheidend,

dem Prüfer einen Auftrag zu erteilen, nach auch gerichtlich anerkannter Methodik zu messen und zu bewerten - wir empfehlen daher derzeit nach wie vor einen Prüfauftrag nach den Empfehlungen des VDI vorzugehen. Die Messmethodik nach Iso Norm .... sollte auch stets im Messprotokoll angeführt werden; Aussagen wie "in Anlehnung an Norm..."  wird unsererseits nicht anerkannt, da dabei in der Regel nicht festgehalten wird, in welchen Parametern und warum überhaupt bei der Messung von der ISO Norm abgewichen wird. 

VDI Agenda 2016 Luftqualität in Innenräumen

Zitate daraus

  • Zu den grundlegenden Aspekten bei der Untersuchung eines Raums auf die Schimmelpilzbelastung gehören die Festlegung des Probenahmeorts und damit verbunden auch
  • die Beschreibung der Probenahmetechnik und des Analyseverfahrens.

Probenahme und Analytik von Schimmelpilzen umfassen folgende Fragestellungen:

  • Wo werden die mikrobiellen Stoffe nachgewiesen?

‒ Auf oder in Materialien.

‒ In der Luft.

‒ Im Hausstaub.

  • Welche messtechnischen Anforderungen existieren?

Je nach verwendeter Messtechnik muss eine entsprechende Probenahme und Lagerung gewährleistet werden. ‒ Der Transport der Probe und die Probenaufbereitung können je nach verwendeter Technik variieren.

Die Prüfung nach VDI -Richtlinie VDI 4300 Blatt 10  wurde zwischenzeitlich zurückgezogen (Quelle(

 

Gültig und daher unsererseits empfohlen:

Tabelle 4. Übersicht über die Normenreihe ISO 16000:

Bestimmungsverfahren für mikrobielle Belastungen

ISO-Norm     Anwendungsbereich

16000-16     Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen — Probenahme durch Filtration

16000-17     Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen — Kultivierungsverfahren

16000-18     Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen — Probenahme durch Impaktion

16000-19     Probenahmestrategie für Schimmelpilze

16000-20     Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen — Bestimmung der Gesamtsporenzahl

16000-21     Nachweis und Zählung von Schimmelpilzen — Probenahme von Materialien

 

In Bearbeitung: 

16000-36a)  Prüfkammer-Verfahren zur Bestimmung der Minderungsrate luftgetragener Bakterien durch Luftreinigungseinrichtungen

Erhältlich sind diese Normen im Beuth Verlag

WTA Merkblätter 

Gebäudebewertung im Hinblick auf Schimmelursachen 

Im Leitfaden des Umweltbundesamtes wird auch mehrfach auf die WTA Merkblätter verwiesen:

 

  • Für die Messung der Ausgleichsfeuchte von Materialien wird auf das WTA-Merkblatt „Messung des Wassergehalts bzw. der Feuchte von mineralischen Baustoffen“ (WTA Merkblatt 4-11, 2016) verwiesen.

  • Weitere Informationen zur Innendämmung finden sich im WTA-Merkblatt 6-4 (2016) „Innendämmung nach WTA 1: Planungsleitfaden“ sowie im WTA-Merkblatt 6-5 (2014) „Innendämmung nach WTA 2: Nachweis von Innendämmsystemen mittels numerischer Berechnungsverfahren“.

 

Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen Merkblatt E-4-12   31.06.2016

Dieses Merkblatt beschreibt Sanierungen und deren fachgerechte Kontrolle bei der Sanierung von Schimmelpilzschäden in Innenräumen.

Für die begleitende Schimmelmessung wird

auf Seite 6 auf die jeweils aktuelle VDI Richtlinie verweisen bzw. wird hingewiesen, dass bei Anwendung anderer Methoden diese nachvollziehbar validiert sein müssen,

auf Seite 8 Feinreinigungskontrolle - Probenahme (RODAC) nach DIN 10113-1 alternativ DIN ISO 18593.

Bewertungshilfe zur Ableitung des Sanierungszielwertes:

Hinweis auf ISO 16.000-20

 

Bei diesen Merkblättern handelt es sich um technische Empfehlungen zur Diagnostizierung und Verbesserung der "Gebäudequalität" (und damit auch Schimmel- Vermeidungsstrategien) sowie Sanier-Erfolgskontrolle, unverzichtbar bei Sanierberatungen (auch im Hinblick auf entsprechende Haftungsfragen!)  Für nur Schimmelmessungen genügt.aber die Einhaltung der VDI Richtlinien bzw. der Iso-Normen. 


Ein Überblick dazu:

Inhaltsverzeichnis Merkblatt-Ordner

lediglich das Merkblatt 4-12-16/D behandelt konkret 

"Ziele und Kontrolle von Schimmelpilzschadensanierungen in Innenräumen"

und 6-3-05/D

"Rechnerische Prognose des Schimmelpilzwachstumsrisikos"

Die WTA Merkblätter stellen die entscheidende Anleitung bei Schimmelpilzsanierungen dar (technische Gebäude- und Ursachenbewertung, Sanierungs- und Kontrollstrategie) ersetzen aber bezüglich der eigentlichen Schimmelmess- Strategie nicht die derzeit gültigen ISO Normen.

Allgemeine Hinweise für Mieter

Siehe dazu auch: Schimmelgeruch in der Wohnung

Schimmeluntersuchung - Nachweis:

Die Kosten einer Schimmeluntersuchung bei begründetem Verdacht sind vom Vermieter zu tragen - es sei denn, er kann in der Folge nachweisen, dass nicht ein Gebäudemangel, sondern nachweisbares Fehlverhalten des Mieteres Ursache der Belastung ist - in diesem Fall kann er natürlich auch entsprechende Sanierkosten dem Mieter in Rechnung stellen.

Eigenmessung mittels "Petri Schalen":

Eine preisgünstige orientierende Hilfestellung kann dazu im Vorfeld auch möglicherweise ein "Belastungstest" mit sogenannten "Petri Schalen" sein - die Auswertung sollte aber unbedingt in einem Labor stattfinden - die Ergebnisse haben zudem mangels "Genauigkeit der Erfassung" vor Gericht keinerlei Beweiskraft. 

Ein solcher Test kann aber auf keinen Fall eine qualitative Schimmeluntersuchung (Messmethodik) durch einen qualifizierten Fachmann ersetzen, da bei solchen Tests nur eine grundsätzliche erhöhte Keimbelastung festgestellt werden kann, manche- auch besonders gesundheitsschädliche Schimmelarten dabei aber gar nicht identifiziert werden können. Schnelltests von Herstellern teils "kritischer" Schimmelvernichter bieten sicherlich keine ausreichende Aussage über Art und Umfang der Belastung. 

 

Siehe dazu auch: „Kultivierungsmethoden“: Baubiologie SBM Randbedingungen  (Seite 15 letzter Absatz). Auch die Grenzen der Schnelltests werden von der Baubiologie beschrieben:  – es handelt sich tatsächlich nur um eine Groborientierung!

 

 

 

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Pumpeffekt Fussboden - Schadstoffe und Schimmelsporen aus Estrichdämmung

 

Bei schwimmend verlegten Estrichen stehen die durch Feuchtigkeit verschimmelten Hohlräume des Unterbodens oder die pilzbewachsene Wärmedämmung durch die Randfugen mit der Raumluft in Verbindung. Vor allem beim Betreten des Fußbodens/Estrichs entsteht durch die Be- und Entlastung ein Pumpeffekt, der Schimmelpilzsporen in relevanten Mengen in die Raumluft fördert. Damit entsteht ein gesundheitliches Gefährdungspotential für die Raumnutzer. https://www.schimmel-soforthilfe.de/bauliche-maengel/schimmelpilz-unter-dem-estrich.html(Schimmel-Soforthilfe)

Dieser Pumpeffekt kann natürlich auch zu Innenraumbelastungen führen, wenn es sich um Schadstoffe aus Dämmaterial oder Bodenklebern handelt (Beispiel PAK, Styrol u.a.) 

 

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Schimmelprüfungen - Prüfberichte

Ebenso wie bei Raumluftprüfungen auf VOC, Formaldehyd empfehlen wir auch hier, nur wirklich qualifizierte "Experten" für eine entsprechende Raumluftuntersuchung zu beauftragen.

Prüfberichte sollten neben einer Auflistung der ermittelten Werte zu den einzelnen Schimmelarten auch neben den ermittelten Werten die jeweilige "Risikogruppe" angeben, um dem Verbraucher eine rasche Einschätzung der gesundheitlichen Risiken zu ermöglichen.  

 

Bewertung von Prüfberichten durch EGGBI:

Grundsätzlich:

"Es wird auch in Zukunft nicht möglich sein, einen einzelnen Richt- oder Grenzwert für eine Pilzbelastung in Luft- oder Staubproben anzugeben. Einzelne Richtwerte können nur innerhalb einer begrenzten Untersuchung eine gewisse Aussagekraft liefern, was sich nicht ohne weiteres auf andere Situationen übertragen lässt. In Innenräumen kommt der Pilzartenzusammensetzung eine wesentlich größere Bedeutung zu als der Gesamtkonzentration an Schimmelpilzen. Schimmelpilzarten, denen eine relevante gesundheitliche Bedeutung zukommt, sind besonders kritisch zu beurteilen." Quelle: Umweltbundesamt (Seite 46)    

 

Wir betrachten bei der "Bewertung" von Prüfberichten die Ergebnisse sowohl aus  quantitativer  als auch aus qualitativer Sicht - erstere aber nur als erste Entscheidungshilfe:

Zu beachten/ berücksichtigen ist aber dabei vor allem auch die Keimbelastung der Aussenluft  (qualitativ und quantitativ)

a) quantitative Überprüfung:

über  200/m³ KBE  

Empfehlung der Beobachtung, Aufforderung zur verstärkten Anwendung der Lüftungsempfehlung, qualitative Betrachtung der festgestellten Schimmelarten;

über   500/m³ KBE   

Notwendigkeit einer gründlichen "Ursachen" Forschung durch erneute "Begehung" der Räume, Messung von Temperatur und Raumfeuchte, Messung Bauteilfeuchte, Überprüfung der Eindringtiefe, Ermittlung der Ursache der Feuchte

über 1000/m³ KBE  

sofortiger Handlungsbedarf; ( gründlicher Lokalaugenschein; wenn erforderlich "Thermographie"; "Schimmelspürhund")

Weitere Infos dazu:

www.baubiologie.de/downloads/richtwerte-schlafbereiche-15.pdf

http://www.schimmel-schimmelpilze.de/grenzwerte-schimmelpilze.html

Eine sehr gut nachvollziehbare Empfehlung findet sich in der Zusammenfassung des Umweltbundesamtes (Tabelle 9 / Seite 118) Umweltbundesamt - Schimmel

 

 

b) qualitative Bewertung der festgestellten Schimmelarten

Bei Schimmel  der

Risikogruppe 4: sind unmittelbar die Räume nicht mehr nutzbar - befallene Produkte müssen sofort behandelt, im Extremfall auch entsorgt werden. Eine aufwändige Sanierung ist unmittelbar vorzunehmen.

Risikogruppe 3: möglichst umgehende Sanierung; vor allem Risikogruppen: Kleinkinder, Schwangere, Menschen mit verminderten "Immunsystem" müssen diese Räume ab sofort meiden; Atemschutz ist angeraten

Risikogruppe 2: eine Sanierung ist umgehend vorzunehmen  - auch hier sollten Risikogruppen die Räume nicht dauerhaft nutzen

Risikogruppe 1: bei entsprechender quantitativer Belastung ist hier ebenfalls eine umgehende Sanierung erforderlich.

Noch gibt es nicht für alle Schimmelarten eine solche qualitative Einordnung in Risikogruppen.

Hier muss leider derzeit noch versucht werden über alternative Literaturquellen gesundheitsrelevante Informationen zu erhalten:

Beispiele: 

"Das immunsuppresive und zelltoxisch wirkende Gift Trichothecen wird von den Gattungen Fusarium, Trichoderma und Stachybotrys erzeugt."

"Penicillium und Aspergillus produzieren Ochratoxin. Diese Substanz wirkt nephro- und hepatoxisch (giftig für Niere und Leber) sowie immunsuppressiv (Unterdrückung von Immunreaktionen)." Quelle Umweltbundesamt Seite 3 

Vor allem zur Feststellung der qualitativen Belastung ist  auch eine Untersuchung einer befallenen Materialprobe bzw. einer Abklatschprobe  möglich - sie gibt Auskunft über die Art des Schimmels  (Risikogruppe) aber keinen echten Aufschluss über die quantitative Belastung der Raumluft..

 

Erhöhter Schimmelbefall stellt neben dem gesundheitlichen Risiko auch eine Gefährdung der Bausubstanz dar - eine fachgerechte (stets möglichst "giftfreie" Sanierung) ist auch aus diesem Grunde unverzichtbar!

 

Empfehlungen des Umweltbundesamtes zu Sanierungen (UBA)

Positionspapier zu Schimmel in Innenräumen  (Arbeitskreis Innenraumluft)

"Schimmelbefall nach Wasserschäden im Krankenhaus"

Immowelt – Ursachen erkennen- Schäden beseitigen

Mietrecht Schimmel

siehe auch Gerichtsurteile

 

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Auseinandersetzungen Mieter Vermieter

Obwohl durch Gerichtsurteile zwischenzeitlich bestätigt wurde, dass primär der Vermieter nachweisen muss, dass nicht bauliche Mängel  Ursache des Schimmels sind, steht auch in der Folge immer wieder der Vermieter in der Beweispflicht, ausreichend geheizt und gelüftet zu haben. Dafür empfehlen wir bereits bei Beginn von Auseinandersetzungen ein monatliches Lüftungsprotokoll anzufertigen, und täglich Lüftungszeiten, Temperatur und Luftfeuchtigkeit einzutragen.

 

Instandsetzungsarbeiten in Mietwohnung sind vom Vermieter ordentlich anzukündigen

In vielen Fällen werden dem Mieter lediglich einige Sanierungstermine vorgegeben, zu denen er die Wohnung für die Sanierung zur Verfügung zu stellen hat, eine Verweigerung kann zu einer Kündigung durch den Vermieter führen.

Der Mieter hat aber Anspruch vorher zu erfahren, welche Maßnahmen dabei ergriffen werden, um auch beispielsweise eine "Vergiftung" seines Hausrats, aber auch der Wohnung selbst mit Bioziden verweigern zu können.

Bei den Forderungen bezüglich diesbezüglicher Informationen sollte unbedingt darauf hingewiesen werden,

dass der Mieter keineswegs grundsätzlich eine Sanierung verweigert,

sondern sich auf das unbestreitbare Recht beruft, zu erfahren, welche Maßnahmen ergriffen werden sollen und was mit dem persönlichen Eigentum im Rahmen der Sanierung geschieht.

Anspruch besteht auch auf eine entsprechende Behandlung/Reinigung und/oder Ersatz des Hausrats, wenn dieser wie üblich ebenfalls bereits mit Schimmelsporen belastet ist.  

Dazu ein aussagekräftiges Urteil:

Das Amtsgericht Neukölln verurteilte am 16.10.2018 (Az. 5 C 206/18) die Vermieter zur Instandsetzung und auch zur Erstattung der Anwaltskosten. Die Einwände der Vermieter seien nicht stichhaltig.

·         Nach dem Gesetz müsse der Vermieter Instandsetzungsmaßnahmen rechtzeitig ankündigen. 

·         Dazu gehöre auch die Information über Art und Umfang der Maßnahmen und wann sie stattfinden sollen.

Das Verlangen der Mieter sei berechtigt gewesen, und der Vermieter habe sich mit der Erfüllung seiner Pflichten im Verzug befunden. Daher müsse er auch die Anwaltskosten der Mieter tragen. 

Link zum Urteil

 

Die Sanierung hat natürlich nach den entsprechenden Normen durch ein dafür qualifiziertes Unternehmen zu erfolgen! Eine dauerhafte zusätzlicher Belastung durch Biozide ist auszuschließen!

 

Siehe dazu: Schimmelsanierungen

 

Weitere Hinweise und Empfehlungen dazu unter "häufige Fragen":

Schimmelgeruch in der Wohnung

Gerichtsurteile zu Schimmel

 

Lüftungsprotokoll

 

 

 

 

Es handelt sich hier um die Wiedergabe von uns zur Verfügung gestellten Informationen – Korrekturwünsche werden nach Möglichkeit umgehend berücksichtigt, für die Meldung von sachlichen Fehlern und nicht funktionierender Links sind wir dankbar.

 

Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

 

 

Überblick

Übersicht News 2018, 2019 und 2020

 

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Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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Aktuelle News 2019

15.12.2019

Die erweiterte Neuauflage der Informationsbroschüre mit umfangreichen Beitrag zum Thema "Wohngesundheit" und auch rechtlichen Fragen dazu (MVV-TB) ist soeben erschienen.

Kostenloser Download


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20.11.2019

Bayerischer Landtag:

Vielversprechender Antrag von CSU und Freie Wähler zum "Thema Umwelterkrankungen."

Mehr Infos dazu

 

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08.11.1950

Soeben erschienen

mit EGGBI beitrag zum Thema Wohngesundeheit (Seite 22)

Kostenloser Download

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29.10.2019

Hervorragende ARD Dokumentation zu Isothiazolinonen in Wandfarben und Kosmetik

"Wenn Konservierungsmittel in Wandfarben Allergien auslösen"

Mehr Informationen zu diesen Stoffen, die wir derzeit noch immer auch in "Blaue Engel" Wand-Farben finden:

" EGGBI -Konservierungsmittel Isothiazolinone"

 

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08.10.2019

Eigenpublikation mit persönlichen Erinnerungen

Fridays for Future

Wurden die globalen Umweltprobleme erst jetzt erkannt?

Mehr Infos

 

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06.10.2019

Positionspapier zur Sanierung von Schimmelbefall nach Wasserschäden in Krankenhäusern

Österreichisches Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit, Arbeitskreis Innenraumluft (zum Positionspapier)

Wertvolle Informationen - nicht nur bezüglich Krankenhäusern

(EGGBI Infos zu Schimmel)

 

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26.09.2019

Hilfreiche Publikation des Verbands klinischer Umweltmediziner zu MCS

Informationen für Patienten, Angehörige, Arbeitskollegen und Vorgesetzte, Ärzte und Behörden

Download

auch auf Facebook

Mehr Infos zu MCS

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17.09.2019

"Chemiekeule in Kunststoffverpackungen"

Eine aktuelle Studie einer Forschungsgruppe bestätigt die hohe Schadstoffbelastung zahlreicher Kunststoffprodukte- selbst Lebensmittelverpackungen.

Dennoch wird nach wie vor auch im Wohnbaubereich "Recycling" vielfach beworben.

Mehr Infos dazu bei EGGBI Aktuelles und auf Facebook

 

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26.07.2019

Gerichtsurteil zu VOC Emissionen aus Holzwerkstoffen

Ein scheinbarer Sieg für die OSB Platten Hersteller führt zu erhöhter "Unsicherheit" bei Architekten.

Mehr zum Urteil und den Folgen

 

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11.07.2019

Gericht der EU (EuG) entscheidet:

Bisphenol A bleibt "besonders besorgniserregender Stoff" (Pressebericht).

Damit schmettert er eine Klage des mächtigen Industieverbands "Plastics Europe" ab!

Immer wieder finden wir Weichmacher auch in Schulen, Kitas und in Bauprodukten - dennoch verzichten die meisten "Gütezeichen" für Bauprodukte und auch Gebäudezertifikate auf zwingende, glaubhafte diesbezüglich Untersuchungen  und geben sich mit "Herstellererklärungen" zufrieden.

 

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25.06.2019

ARD Beitrag zu Polystyrol Fassaden

"Wie sicher sind gedämmte Häuser?"

Mehr Infos zum Thema

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12.06.2019

Meilenstein bei der "gesundheitlichen" Gebäudebewertung

Das VDB Gebäudezertifikat stellt die bisher strengsten Anforderungen an ein "gesundheiltiche Gebäudebewertung"!

Mehr Infos

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31.05.2019

Los Angeles klagt Monsanto wegen Spätfolgen von PCB

Pressebericht

Trotz der sehr "angsteinflössenden, bedenklichen"  "Kritikerliste des Konzerns"

vertreten wir offen die Ansicht, dass auch in Deutschland die Behörden Sanierkosten von PCB belasteten Schulen und Kitas bei den "Verursachern" einklagen sollten (Verursacherprinzip), statt Kinder und Lehrer oft jahrelang (meist sogar mit  "fachlicher" Unterstützung von Gesundheitsämtern) gesundheitlichen Risiken auszusetzen (Beispiele München, Esslingen), und das teilweise sogar krebserregende Gift PCB (dioxinähnliche PCBS) zu verharmlosen.

Auflistung PCB belasteter Schulen und Kitas allein aus den letzten Jahren.

Damit würde die Industrie gezwungen, zumindest für neue "Produkte" endlich das europäische Präventionsgesetz anzuwenden - zuerst Unbedenklichkeit "glaubhaft" (siehe: "gekaufte Wissenschaft") nachzuweisen - und erst dann Produkte zu verkaufen.

 

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30.05.2019

ACHTUNG

Neue Kennzeichnungen auch von Umwelterkrankungen durch WHO/ DIMDI ICD 1019

DIMDI WHO NEUE KENNZEICHNUNG


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23.05.2019

SWR - TV Bericht

 "Zur Sache - PCB– die unterschätzte Gefahr"

Berichtet wird über PCB Problemen in Ludwigsburg, in Esslingen und an der technischen Universität in Tübingen – das Landesgesundheitsamt ignoriert erneut die PCB118 Werte und behauptet "es besteht keine akute Gesundheitsgefahr" und "die Nutzung der Räume für einen begrenzten Zeitraum" ist aus toxikologischer Sicht unbedenklich.

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14.05.2019

ZDF- Leben ohne Power

hervorragende Dokumentation zum Chronischen Fatigue Syndrom (CFS).

Wichtigste Aussage: CFS ist keine psychische Krankheit, sie kann auch durch Umweltgifte mitverursacht, auf jeden Fall aber auch verstärkt werden.

Link zum Film (bis 13.06.2020 verfügbar)

Mehr Infos zu CFS

 

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19.03.2019

BfR bestätigt: Strahlenbelastung durch 5G muss erst untersucht werden!

Spät aber doch -

erstmals bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz die beisher nicht ausreichende Erforschung der gesundheiltichen Auswikrungen der neuen "Kommunikationstrechnologie" 5G.

Mehr Infos zum Pressebericiht

 

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08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

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02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

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17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

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01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

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11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

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03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

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02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

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06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

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30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

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28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

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23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

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19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

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11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

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10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

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04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

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27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

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AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

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Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

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25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

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08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

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28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

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14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

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06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

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31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

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16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

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09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

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03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

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04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

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28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

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08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

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28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

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26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

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Übersicht

28.02.2020 Bankrotte Umweltmedizin

15.12.2019 FNR Neuauflage

20.11.2019 MCS Antrag bayerischer Landtag

08.11.2019 MedAmbiente EGGBI Beitrag

29.10.2019 ARD Isothiazolinone

08.10.2019 "Fridays for Future"

26.09.2019 MCS Flyer DBU

17.09.2019 "Chemiekeule in Kunststoffen"

26.07.2019 "OSB Urteil"

11.07.2019 Bisphenol A bleibt besorgniserregend

25.06.2019 Polystyrol- wie sicher?

12.06.2019 VDB Zertifikat

31.05.2019 Monsanto PCB Klage

30.05.2019 Neue Kennzeichnungen von Krankheiten WHO-DIMDI

23.05.2019 Esslingen TV Bericht

14.05.2019 CFS ZDF

19.03.2019 BfR bestätigt Forschungsbedarf

08.02.2019 Biozide in Fassade 

02.02.2019 "Freie Wähler" - mehr Anerkennung für "Umwelterkrankte"

17.01.2019 Baustoffverband gegen mehr Transparenz? 

01.01.2019 TRGS 504 Staub am Arbeitsplatz

11.12.2018 Neue EU Grenzwerte für Arbeitstplatz

02.12.2018 IBN OSB-Platten

06.11.2018 Schadstoffe in Teppichen

30.10.2018 Frankreich - Mißgeburten

28.10.2018 Reach - Dieselgate

23.10. 2018 Schadstoffe in Kita Stade

19.10.2018 Radon in Schulen Sachsen

11.10.2018 Krebserzeugende Stoffe

10.10. 2018 Elektrosmogurteil Frankreich

Radon in Schulen

Oktober Formaldehyd neue Bewertung!

Rückruf Spanplatten

27.09.2018 Duftstoffe freie Wähler

25.09.2018 Bayerische Staatssregierung definiert MCS 

08.08.2018 AGBB Richtlinien 2018

28.07.2018 Wahlstedt Kita

14.06.2018 Blauer Engel Logo

06.06.2018 PCB in Hilden

31.05.2018 Urteil Schule München

16.05.2018 Krank durch vergiftete Wohnung

09.05.2018 Skandalöses Gerichtsurteil

03.05.2108 Galileo berichtet über EHS

04.04.2018 PCB an Freiburger PH

28.03.2018 Albtraum Haus

08.03.2018 Odysso

28.02.2018 Blauer Engel Konservierungsstoff

26.02.2018 Schulmöbel

25.01.2018 Landtagssitzung Funkwasserzähler

 

  

Newsarchiv 2018

Newsarchiv 2017

Newsarchiv 2016 

Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011

 

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