Styrol

 

Minimierungsgebot für styrolbasierte und styrolhaltige Bau-Produkte

Siehe auch aus unserer Schriftenreihe:

Zusammenfassung: "Raumschadstoff Styrol"

 

Inhalt dieser Seite:

Gesundheiltiche Bewertung - Entsorgung

Orientierungswerte - Richtwerte

Styrol - Aussenluft - Immissionsschutzgesetz

Brandgefahr und andere Risiken durch Polystyrolfassaden

Innenraumbelastungen durch Fassaden- und Dachprodukte

Pumpeffekt Fußboden - Schadstoffe auch aus Estrichdämmung

 

 

Gesundheitliche Bewertung:

 Weltgesundheitsorganisation WHO – IARC:

 

"Die Arbeitsgruppe der WHO Institution IARC stufte

 

Styrol in Gruppe 2A ein, „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“, basierend auf begrenzten Nachweisen beim Menschen und ausreichenden Nachweisen für Versuchstiere auf Karzinogenität. Starke Beweise für einen Mechanismus, der auch beim Menschen funktioniert, stützten die Einstufung von Styrol der Gruppe 2A. Styrol wird schnell absorbiert, in Fettgewebe weit verbreitet und in Menschen und experimentellen Systemen weitgehend metabolisiertÜberblick März 2018

 

Weltgesundheitsorganisation WHO – IARC:

 

"Die Arbeitsgruppe der WHO Institution IARC stufte

 

Styrol in Gruppe 2A ein, „wahrscheinlich krebserregend für den Menschen“, basierend auf begrenzten Nachweisen beim Menschen und ausreichenden Nachweisen für Versuchstiere auf Karzinogenität. Starke Beweise für einen Mechanismus, der auch beim Menschen funktioniert, stützten die Einstufung von Styrol der Gruppe 2A. Styrol wird schnell absorbiert, in Fettgewebe weit verbreitet und in Menschen und experimentellen Systemen weitgehend metabolisiertÜberblick März 2018

Siehe dazu auch Zusammenfassung:

Styrol von WHO als "wahrscheinloich krebserzeugend" eingestuft

Weitere Bewertungen

 Styrol - "starkes Nervengift, Verdacht auf krebserzeugende und erbgutschädigende Wirkung, wasser- gefährdend, gesundheitsschädlich beim Einatmen; kann Atemwege, Verdauungswege und Augen reizen, Hirnfunktionsstörungen möglich" [Zwiener95], [enius], [ECOBIS] (Quelle Datenbank ecobine - Bewertung von Polystyrol)

 

"Styrol (Vinylbenzol) wird in großen Mengen als Monomer für die Kunststoffherstellung verwendet. Es dient zudem als Lösemittel und zur Herstellung von Gummi, Latex und Fiberglas.

 

Die Dämpfe von Styrol sind schwerer als Luft. Die Substanz wirkt augen- und schleimhautreizend; bei direktem Kontakt mit der Haut verursacht sie ein Erythem (Hautrötung), bei längerer Einwirkung entzündliche Erscheinungen.

 

In Bezug auf die akute Toxizität stehen neurologische Störungen wie Schwindel, Übelkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsschwäche, bei höheren Belastungen auch EEG-Veränderungen und eine Verlängerung der Reaktionszeiten im Vordergrund.

 

Chronisch-toxische Wirkungen sind neben neurologischen Schäden auch Veränderungen im Blutbild sowie Schädigungen der Leber und der Bronchialschleimhaut." (Neuropsychologische Störungen bei niedriger Dosierung, Hans Böcklerstiftung)

 

Weitere Zitate:

 

„Zahlreiche Verbraucherprodukte (Teppichböden, Lacke, Haushaltsgeräte, etc.)können wegen des verbleibenden Gehaltes an Restmonomeren Styrol an die Innenraumluft abgeben, dies allerdings meist nur in relativ geringem Ausmaß.

 

Im Allgemeinen klingt die Belastung im Lauf der Zeit deutlich ab. In Einzelfällen, etwa wenn Styrol enthaltende Kunstharze nicht aushärten, sind auch noch nach Jahren erhöhte Konzentrationen in der Raumluft möglich.

 

Langanhaltende Styrol –Emissionen wurden in Einzelfällen bei Feuchteabdichtungen auf Polyesterbasis sowie bei EPS – Schaumstoff beobachtet.

In Einzelfällen konnte nachgewiesen werden, dass Styrol auch durch eine undichte Gebäudehülle aus einer Quelle im Außenbereich in die Innenraumluft eintreten kann.

 

Der Übertritt aus den Räumlichkeiten Kunststoff verarbeitender Betriebe in unmittelbar benachbarte Innenräume kann ebenfalls zu einer erhöhten Konzentration an Styrol in Innenräumen führen" (Bewertung der Innenraumluft – VOC-Styrol; Tappler 2002). 

 

 

"Hinweise auf tumorauslösende Wirkung von Styrol beim Menschen"

Ergebnisse der experimentellen Forschung im BfR sind für die Neubewertung des Altstoffes von Bedeutung (Bundesinstitut für Risikobewertung)

 

 

 

 

Entsorgung von Polystyrolprodukten

"Entsorgung" als Sonderabfall?

Jahrelange Auseinandersetzung gab es auch bezüglich der Entsorgung HBCD haltigen Polystyrols- letztendlich hat sich auch hier letztendlich die Industrie erneut durchgesetzt.

"Ungefährlicher Abfall"

Erlass: Entsorgung von Abfällen, die HBCD enthalten, und anderer nicht gefährlicher Abfälle, die persistente organische Abfälle enthalten, nach Inkrafttreten der POP-Abfall-Uberwachungs-Verordnung

Vorgeschichte:

Neue Einstufung des Dämmmaterials ab Frühjahr 2016  (aktualisiert am 15.4.2016 durch Umweltbundesamt: ab 1.10.2016)

Flammhemmer HBCD

Hexabromcyclododecan (HBCD) soll im Brandfall verhindern, dass sich ein Feuer an der Fassade schnell ausbreitet. Doch HBCD gilt laut Europäischer Chemikalienagentur als "besonders besorgniserregend":  Es reichert sich in der Natur und in Organismen an und steht im Verdacht, die Fortpflanzung zu schädigen. Im Brandfall stehen HBCD-belastete Dämmplatten zudem unter Verdacht, die Entstehung von hochgiftigen Dioxinen und Furanen zu ermöglichen.

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol jedoch künftig als Sondermüll behandelt werden. Der Parlamentarische Staatsekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Florian Pronold (SPD), bestätigte dem NDR, dass derzeit die Abfallverzeichnisverordnung novelliert werde. Im Frühjahr 2016 solle die neue Regelung in Kraft treten. Dann gelten beim Abriss einer Wärmedämmung aus Polystyrol neue Regeln: Galt diese bisher als Kunststoffabfall oder gemischter Bauabfall, so stuft sie der Gesetzgeber künftig als gefährlichen Abfall ein, also Sondermüll.

 

Entsorgung wird sich für Hausbesitzer massiv verteuern

 

Die Beseitigung einer Wärmedämmung mit dem am häufigsten verwendeten Dämmstoff in Deutschland dürfte sich für Hausbesitzer massiv verteuern, da die bisher üblichen Entsorgungswege nicht mehr zulässig sind. Zudem muss die Entsorgung lückenlos dokumentiert werden.

Zitat: NDR - siehe dazu auch Baulinks

 

siehe dazu auch EGGBI Aktuelles

 

Keine Sorge zu den  Aussagen von Staatssekretär Pronold im November 2015 machte sich offensichtlich der Industrieverba

In einer Aussendung vom Dezember 2015 meldet er:

In einer Fernsehsendung im NDR wurde die Entsorgung von EPS – also Styropor – als Sonderabfall eingestuft. Dies liegt am Brandschutzmittel HBCD, welches inzwischen in neuen EPS Dämmstoffen ersetzt wurde. Dass EPS dann als Sonderabfall mit hohen Kosten belegt wird ist nicht richtig, es wird nach wie vor im Moment noch thermisch verwertet. Für eine stoffliche Verwertung gibt es derzeit noch zu wenig Abfallaufkommen, sodass kein wirtschaftliches Recycling möglich ist. Bericht

 

Ob der hochgiftige Flammschutz HBCD (und seine Nachfolgeprodukte) überhaupt hält, war er verspricht, ist angesichts zahlreicher Brandfälle mit Polystyrolprofukten ohnedies in Frage zu stellen - siehe dazu aktuelle Presseberichte::

Ausbreitung des Feuers in der Fassade "wie an einer eine Zündschnur" (17.05.2016) Aussage eines Feuerwehrmannes bei dem Duisburger Brandunfall mit mehreren Toten

Dazu ein weiterer Kommentar

 

 

 

 

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Orientierungswerte - Richtwerte- Grenzwerte

Styrol

Synonyma:              Phenylethen
                                    Phenylethylen
                                    Monostyrol
                                    Vinylbenzol
                                    Cinnamol
                                    Ethenylbenzol

CAS: 100-42-5

EG Nr. 202-851-5

Stoffgruppe: aromatische Kohlenwasserstoffe

 

 

1.1      Innenraumluft

1.1.1     Umweltbundesamt- Richtwerte für die Innenraumluft:

 

Der Ausschuss für Innenraumrichtwerte definiert die Richtwerte 1 und Richtwert 2 für die Innenraumluft für Styrol mit

R2 = 300 µg/m³; R1 = 30 µg/m³  (Richtwerte aktuell)

1.1.2     AGÖF Orientierungswerte für Innenräume:       

Styrol 12 µg/m³;

Ethylbenzol (in Polystyrolprodukten enthalten): 4 µg/m³  (AGÖF Orientierungswerte)

  

1.1.3     Anforderungen Gebäudezertifkat S-Cert

Das Gebäudezertifikat S-Cert hat einen Grenzwert von 10 µg/m³ festgelegt.

 

1.1.4     Anforderungen weitere Gebäudezertifikate

TÜV Toxproof, BDB, DGNB orientieren sich am UBA Richtwert 1 mit 30 µg/m³

 

1.1.5   EU-GHS-Einstufung und Kennzeichnung

Gefahrenhinweise - H-Sätze:
H226: Flüssigkeit und Dampf entzündbar.
H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H361d: Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.
H372: Schädigt die Organe bei längerer oder wiederholter Exposition.
-------- Betroffene Organe: Hörorgane  

weitere INFOS: GESTIS Stoffdatenbank 

 

 

1.2      Bauprodukte

1.2.1     NIK-Wert (AgBB Schema – UBA) für Bauprodukte:

Das AgBB Schema definiert für Bauprodukte eine NIK-Wert von 250 µg/m³ (Übernahme vom EU LCI Wert)

1.2.2     Natureplus/ eco- Institut Label: 

Grenzwert für Bauprodukte:  10 µg/m³

 

Diese Grenzwerte/Orientierungswerte werden von Polystyrolprodukten (Voraussetzung Emissionsprüfung entsprechend AgBB/ neutrale Probenahme durch Institut! aus aktueller Handelsware) keineswegs immer eingehalten. (EGGBI Informationsstand November 18)

 

EGGBI empfiehlt auf Grund der gesundheitlichen Bewertungen, grundsätzlich styrolhaltige, styrolbasierte Produkte präventiv für Gebäude mit erhöhten Anforderungen an die Wohngesundheit möglichst zu vermeiden, vor allem auch um eine Akkumulierung der Belastungswerte durch den mehrfachen Einsatz  solcher Produkte (Lacke, Teppichrücken, Dämmstoffe, Kleber...) zu verhindern.

Vor allem für Chemikaliensensitive, die sehr oft bereits bei minimalen Konzentrationen auf Styrol- aber auch auf die noch immer verwendeten Flammschutzmittel bei Polystyrolprodukten reagieren können, ist der Einsatz solcher Produkte grundsätzlich abzulehnen.

Mangels erhältlicher Informationen gelten diese Vorbehalte auch gegenüber den (auch bei Polystyrol eingesetzten) sogenannten "neuen Flammschutzmitteln" .

 

 

Eine Zusammenfassung der EGGBI Vorbehalte gegenüber styrol-basierten und styrolhaltigen  Produkten: 

 

EGGBI Diskussionsbeitrag zu Styrol  

 

Innenraumluftbelastung durch Fassaden- und Dachprodukte

siehe auch "Gesundheitsrisiken in Gebäuden"

und "gesundheitliche Auswirkungen von Raumschadstoffen"

 

 

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Brandgefahr und andere Probleme durch Polystyrolfassaden

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Aktueller TV Bericht 25.06.2019 ARD: "Risiko Styropor"

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Seit vielen Jahren warnen Experten, Feuerwehrmänner vor Risiken von Polystyrolfassaden.

Bisher schien die Politik unbeeindruckt - es bedurfte einer Brandkatastrophe in London, um deutsche Politiker  "auszuwecken".

Einen Tag nach diesem Brand erklärte Bayerns Innenminister Herrmann:

Zwar halte er einen derartigen Fassadenbrand an einem Hochhaus in Deutschland für "so gut wie ausgeschlossen", sagte der CSU-Politiker den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). "Wir nehmen das jedoch zum Anlass und werden überprüfen, ob die aus energetischen Gründen geforderte Außendämmung eine zusätzliche Brandgefahr auslöst." (Quelle )

 

Offensichtlich wurden bisher entsprechende Presse- und TV Berichte von der Poltik völlig ignoriert.

Beispiel:

Anders als in Frankreich und Österreich wurden hier auch Forderungen nach höherer Brandsicherheit des Deutschen Feuerwehrbandes bei der "Zulassung" von Fassadendämmungen ignoriert - (siehe Positionspapier des" Deutschen Feuerwehrverbands" und der AGBF Bund = Arbeitsgemeinschaft der Leiter der Berufsfeuerwehren).

Mutiger Schritt der hessischen Architekten: sie möchten Polystyrolprodukte für Fassadendämmungen grundsätzlich verbieten lassen. Statement 2017

 

Neben Fragen der Brandgefahr mit hochtoxischen Brandgasen sind aber auch die gesundheitlichen Risiken der eingesetzten Flammschutzmittel, Fragen der Entsorgung, " aber auch der Nachhaltigkeit (Rohstoff Erdöl!, Dauerhaftigkeit der Fassade") zu beachten.

 

Brände in Deutschland unter Beteiligung von Styropor

"Die Feuerwehr Frankfurt hat nach einem verheerenden Brand an einem leer stehenden Haus in Frankfurt am Main im Mai 2012 beschlossen, Brände in Deutschland unter Beteiligung von Styropor zu dokumentieren. Die - nicht vollständige - Liste erfasst von 2001 bis 2017 fast 100 Brände. Brandursachen waren unter anderem Brandstiftung, brennende Müllcontainer, brennende Motorräder, Wohnungsbrände und Brände auf dem Balkon." (Quelle SWR, 20.06.2017)

 

Auflistung von Presseberichten und TV Sendungen zu allgemeinen und Brand- Problemen von Polystyrol-Fassaden

Presse:

28.11.2011 Finanznachrichten- Polystyrol als Brandbeschleuniger

28.11.2011 Spiegel Online: "Styroporplatten an Fassaden

22.04.2012 "Wenn Fassaden brennen" (Güven Purtul)

05.11.2014 NDR "Hohe Brandgefahr"

01.12.2014 "Verdämmt noch mal" (Süddeutsche Zeitung)

01.12.2014 Häuser mit Styropordämmung können zur Feuerhölle werden" (INGENIEUR.de)

09.02.2015 Die Brandgefahr in der Fassade (Berliner Zeitung)

23.07.2015 Feuer an der Fassade (Süddeutsche Zeitung)

06.11.2015 Die Brandgefahr an der Hausfassade (Mittelbayerische Zeitung)

15.05.2016 "Heller Wahnsinn- Schwarzer Rauch" (Sicherheitsberater)

19.06.2016 Duisburger Brandtragödie

13.09.2016 Hamm - "Fassade abgebrannt" (wa.de)

30.09.2016 Wer mit Styropor dämmte, hat "Sondermüll an der Fassade" (Rhein-Neckar Zeitung)

03.01.2017 "Der Dämmstoff, aus dem die Albträume sind" (manager magazin)

15.06.2017 Londoner Brand facht Kritik an

15.06.2017 So brandgefährlich sind Fassaden

09.07.2017 erhöhte Todesgefahr bei entflammten Dämmfassaden

12.07.2017 Architekten wollen Styropor-Dämmungen verbieten lassen 

 

TV Sendungen

23.09.2011 Energiewende - die Wärmedämmung mit Styropor (frag Odysso)

28.11.2011 Wahnsinn Wärmedämmung (NDR)

04.12.2011 Fragwürdige Polystyrol Fassaden (Das Erste)

24.01.2012 Styropor muss verboten werden (3 Sat)

26.11.2012 Wärmedämmung: Der Wahnsinn geht weiter

25.07.2013 WDV System Hochausbrand in Roubaix

06.07.2012 Wie aus Häusern Brandfallen werden (Das Erste)

26.02.2014 Der Betrug mit der Fassadendämmung (Monitor)

18.01.2015 Fassadendämmung als Brandbeschleuniger (ZDF)

04.03.2015 Leicht entflammbar (SWR)

09.04.2015 Dämmwahn (Nano)

10.10.2015 Fassadendämmung - das Märchen vom Energiesparen (WDR)

17.10.2015 Fassadendämmung aus Polystyrol brennt problemlos

23.11.2015 NDR Reportage Wärmedämmung

20.01.2016 Wärmedämmung: Todesfalle Styropor (Welt der Wunder)

27.03.2018 "Ring of Fire"

 

Siehe dazu auch Raumschadstoff Styrol

 

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Innenraumbelastung durch Produkte im Außenbereich

Vor allem bei sommerlicher Dach- und Fassadenerhitzung auf über 70 Grad C über die  Haupt-Eintrittsquellen Lüftungsöffnungen und Fenster.

 

Allgemein:

Durch Undichtigkeiten in der Gebäudehülle, aber auch durch Lüftungsschächte können Schad-und Geruchsstoffe von einem Bereich eines Gebäudes in andere Bereiche strömen (interzonaler Schadstofftransfer).

Quelle: Tagungsband "Gesunde Raumluft" 2004 (Seite 10)

 

Aus diesem Grunde berücksichtigt EGGBI bei Gebäudeplanung für Bauherren mit besonderen gesundheitlichen Anforderungen (Allergiker, MCS) generell auch Fassadenprodukte (Dämmung/ Fassadenfarben) und Dachprodukten  (Folien, Dämmungen)

 

Mehr Infos und Beispiele (auch zu Styrol) zu diesem Thema


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Pumpeffekt Fussboden - Schadstoffe und Schimmelsporen aus Estrichdämmung

 

"Bei schwimmend verlegten Estrichen stehen die Hohlräume des Unterbodens und auch die Wärmedämmung über die Randfugen mit der Raumluft in Verbindung. Vor allem beim Betreten des Fußbodens/Estrichs entsteht durch die Be- und Entlastung ein Pumpeffekt, der dort gewachsene Schimmelpilzsporen in relevanten Mengen in die Raumluft fördert. Gesundheitsschäden können die Folge sein.

Bei einem Schimmelbefall unter dem Estrich wird mitunter empfohlen, den kompletten Fußboden auszubauen.
(Parkett Magazin 05/15)

 

Dieser Pumpeffekt kann natürlich auch zu Innenraumbelastungen führen, wenn es sich um Schadstoffe aus Dämm- Material oder Bodenklebern handelt (Beispiel PAK, natürlich aber auch Styrol u.a.)

 

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Es handelt sich hier um die Wiedergabe von uns zur Verfügung gestellten Informationen – Korrekturwünsche werden nach Möglichkeit umgehend berücksichtigt, für die Meldung von sachlichen Fehlern und nicht funktionierender Links sind wir dankbar.

 

Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

24.04.2021

 

24.04. April 2021

Trauriger Höhepunkt erfolgreicher Lobbyarbeit der Telkommunikations- Industrie auch bei den öffentlichen Sendern?

ARD - Quarks: Video 5G - Revolution oder Gefahr?

Noch nie hat dieser Sender, bisher bezüglich vieler gut recherchierter Beiträge geschätzt, so unverfroren und eindeutig Industrie- Stellung bezogen unter dem Mantel "wissenschaftlicher" Berichterstattung". Die Verantwortlichen fügen sich damit erfolgreich in die Reihe der bezüglich  5G lobbygesteuerten Politik und des ebenso  gesteuerten Bundesamts für Strahlenschutz(?) ein!
Selten wurde bisher Prävention so klein geschrieben wie bei 5G - eine massive, bewusste Verletzung des europäischen Vorsorgeprinzips angesichts weltweiter Warn- Appelle angesehener Ärzte.

5G- Jahre der "Wahrheit" für die Politik


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09.03.2021

Ein Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Umweltbelastungen und Covid-19 Erkrankungen gelang dem Helmholtz- Institut München zusammen mit der TU München am Beispiel

"Erhöhtes COVID 19 Risiko durch Pollenbelastungen"

 

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04.03.2021

 

Publikation des

AGÖF Leitfaden "Hausstaubuntersuchungen auf chemische Parameter"

Damit wird nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch den Trägern öffentlicher Gebäude ein wertvolles Instrument für die Bewertung von Raumschadstoffbelastungen in die Hand gegeben - vor allem viele mittel- und schwerflüchtige Substanzen werden oft durch Raumluftmessungen nicht oder nur mangelhaft erfasst.

Mehr Infos zu Hausstaubuntersuchungen

 

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15.02.2021

Homeoffice im Keller - Gesundheitsrisiko Radon?

das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller, und verweist auf das Risiko einer Radonbelastung.  (Pressebericht Februar 2021).

Radon stellt die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs dar - und wird nach wie vor bei der wohngesundheitlichen Betrachtung von Gebäuden zu wenig beachtet. Mehr Infos zu Radon

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25.01.2021

Duftstoffallergien?

Zwischenergebnis Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes daab (eine Teilnahme an der Befragung ist noch immer möglich!)

Siehe dazu auch die EGGBI Zusammenfassung: 
"Duftstoffallergiker und Beduftungen"


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21.01.2021

Diagnose Funk fordert  Aufklärung zum Strahlenschutz beim Homeschooling durch "Bundesamt für Strahlenschutz"

 

Während die Hersteller selbst in Gebrauchsanweisungen davor warnen, die mobilen Geräte körpernah zu benutzen, die Telekom sogar rät, WLAN-Router nicht in Aufenthaltsräumen, Schlaf- und Kinderzimmern aufzustellen, wird bei den laufenden Anstrengungen bezüglich Homeschooling unterlassen, auf einem verantwortungs- und  gesundheitsbewussten Umgang mit Tablets, Laptops und Handys in Coronazeiten hinzuweisen.

Aufforderung an die Präsidentin des BfS

Siehe dazu auch Kapitel 10 "Schulen" Elektrofelder und Wohngesundheit

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04.01.2021

Urlaub für Allergiker und Sensitive

Die Hoffnung auf einen Urlaub nach "Corona" veranlasst derzeit zahlreiche Anrufer der Hotline zu einer Frage nach allergikerfreundlichen, oft auch nach mcs- geeigneten Hotels.

Eine Recherche vor 3 Jahren bei über 100 derart beworbenen Hotels brachte nur wenige Antworten, erneute Recherchen bezüglich der Aussagekraft diverser "Gütezeichen, Zertifikate, Informationsportale" (Kapitel 14) für allergikerfreundliche Hotels bestätigten die vielfach gemeldeten "Probleme" Betroffener, dass zwar viele Hotels mit unterschiedlicher Qualität  Rücksicht auf Allergiker beim "Speiseangebot" nehmen - auf die sehr wesentliche Raumluftqualität bestenfalls noch im Hinblick auf "Pollen, Rauchen, Tierhaare, Bodenbelag (nur bezüglich Vermeidung langfloriger Teppiche) und Matratzen hingewiesen wird -

Fragen von Emissionen aus Einrichtung, Wandbelag, Bauprodukten allgemein in fast allen Fällen ignoriert werden, glaubwürdige und umfassende Schadstoffprüfberichte bezüglich VOCS, Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel... kaum erhältlich sind. Siehe dazu "Fragebogen".

Wir laden erneut Hotels und andere Beherbungsbetriebe ein, uns für eine entsprechende Empfehlungsdatei entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine seriöse, individuelle Beratung möglich zu machen. Mehr Infos dazu "emissionsarme Urlaubsquartiere".

 

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Überblick

Übersicht News  2020 und 2021

 

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Weitere News finden Sie auf unserer Seite "Aktuelles"

Archiv

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Dezember 2020

 

Schadstoffprobleme an Erkheimer Schule

 

Nachdem uns der Bürgermeister seit Monaten die Zusendung des letzten Schadstoffprüfberichts verweigert,

erschien nunmehr ein neuer Pressebericht mit einer "Stellungnahme des Landesgesundheitsamtes" zu den gefundenen Werten.

Aus diesem Pressebericht ergaben sich für uns statt einer "Klärung" aber zahlreiche weitere Fragen!

Siehe dazu Kapitel "Dezember 2020" in unserer Zusammenfassung "Erkheim".

 

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November 2020

IBN "baubiologie magazin"

"Schadstoffprobleme an Schulen"

Empfehlungen für Eltern und Lehrer - mehr Informationen

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Oktober 2020

 

Diskussionen um erhöhten Schadstoffwert an Mittelschule Erkheim

Seit Monaten sind erhöhte Formaldehydwerte und laut Aussage der Schulleitung gesundheitliche Probleme von Schülern bekannt; ein neuer Prüfbericht existiert bereits – er wird den Eltern aber mit dem Hinweis verweigert, er müsse erst durch das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) "bearbeitet" werden.

 

Auf Wunsch einer Familie begeleiten wir seit Jahresanfang die Probleme mit den Behörden und deren Versuche, die Angelegenheit zu bagatellisieren, unter anderem mit Bewertungen, die den Aussagen des Umweltbundesamtes völlig widersprechen.

Siehe dazu "Chronik- Schadstoffprobleme in Erkheimer Schule"  

 

Erstmals wurde nun die Öffentlichkeit durch einen Pressebericht informiert.

Allgäuer Zeitung, 05.10.2020

 

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Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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