Schulen, Kinderhorts und Büros in Containern?

 

Gesundheitliche Risiken

Container für Schulen und Kindertagesstätten (oftmals aber auch für Büros)  stellen in vielen Fällen eine absolut vertretbare kurzfristige(!)  Übergangslösung dar (Neubau/ Umbau/ Renovierung) – sollten aus Sicht der „Wohngesundheit“ und „Innenraumhygiene“ aber tatsächlich nicht als Dauerlösung angeboten werden.

Vor allem sind dabei auch die arbeitsrechtlichen Anforderungen an Gesundheitsschutz und Fürsorgepflicht für die darin Beschäftigten zu beachten!

Zu vielfältig sind die begründeten Vorbehalte:

  • Luftwechselrate, Schadstoffbelastungen
  • Luftfeuchtigkeit
  • Schallschutz
  • Elektrosmog

Sorgen bereitet auch die massive Unterbringung von Flüchtlingsfamilien, oft  mit Kleinkindern, Schwangeren (besondere Anfälligkeit des Embryos gegenüber VOCs)  in Containern - zumal Fragen der Raumluftqualität für die Hersteller derzeit angesichts des boomenden Geschäftes offenbar keinerlei Bedeutung haben - nur so ist zu erklären, dass Anfragen unsererseits an zahlreiche Containerhersteller zur Raumluftqualität völlig unbeantwortet blieben.

Luftwechselrate:

Energetische Einsparmaßnahmen führen in der Regel zu optimierten Dämmmaßnahmen und damit einer Reduktion "natürlichen Luftwechsels" - welcher allerdings vor allem bei Metall- Containern in der Regel ohnedies nur sehr beschränkt stattfindet.

 

CO2 Belastung

Bekanntlich führt zu hohe CO2 Konzentration zu verminderter Leistungsfähigkeit (Konzentrationsverlust, Mattigkeit) – eine regelmäßige Lüftung  kann vor allem im Winter bei Containern nur schwer gewährleistet werden, eine geregelte Lüftungsanlage (mit Wärmeaustausch) wird nur selten eingesetzt- würde aber außer den CO2 Problemen Belastungen durch  Schadstoffe vor allem VOCs nur beschränkt reduzieren  (Siehe Ergebnisse Liwotev Untersuchung Schweiz Seite 5, Tabelle 2).

Bekanntmachung des Umweltbundesamtes zum Thema CO2:

http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/pdfs/kohlendioxid_2008.pdf

 

VOC Belastung- Formaldehyd, Lösemittel, Weichmacher, Flammschutzmittel u.a.

Größtes Problem bei "dichten Gebäuden" ist die Konzentration von Schadstoffemissionen aus Wandlacken, Fußböden, Möbeln, Heimtextilien und auch Spielsachen. Nur in den wenigsten Fällen wird wirklich bei der Anschaffung Bedacht genommen auf die Auswahl wirklich emissionsarmer Produkte (die Aussage ökologisch oder nachhaltig beinhaltet nicht automatisch auch diese Anforderung!).

Die tatsächliche Belastungshöhe  in Innenräumen lässt sich nur durch entsprechende Raumluftmessungen feststellen - erste Anzeichen von VOC Belastungen sind "wahrnehmbare" Gerüche. zahlreiche Emissionen- vor allem SVOCS, Weichmacher, Holzschutzmittel, Glykole Flammschutzmittel u.a. sind aber leider nicht immer geruchlich wahrnehmbar und können sogar aus "lösemittelfreien" Lacken, Klebern kommen.

Eine Langzeitbelastung (täglich mehrere Stunden) – und dies bei Kindern mit „erhöhter Atemtätigkeit“ bei körperlicher Bewegung  (Spiele etc.) kann zu chronischen Erkrankungen führen.

Alleine die Aussage von Herstellern, sie würden nur „schadstofffreie Materialien verwenden“ beweist die verbreitete Ignoranz der Realität –(Zitat: praxisgerechte Verwendung von schadstofffreien(!) Baumaterialien“ aus einer Containerhomepage)

 

Mit großem Aufwand  wird unsererseits bereits seit 20 Jahren versucht, eine Datenbank mit „schadstoffarmen" Bauprodukten aufzubauen.

(Ergebnis: Emissionsdatenbank mit zwischenzeitlich über 2000 emissionsgeprüfter Bauprodukte).

„Schadstofffrei“ sind aber selbst natürliche (ökologische) Produkte in der Regel nicht. (Selbst Naturholz enthält beispielsweise in geringen Mengen das krebserzeugende Formaldehyd.

Umfangreiche Infos zu Anforderungen an die Raumluftqualität und den Einsatz schadstoffminimierter Produkte, Lüftungs-Anforderungen in Schulen und Kindergärten bietet die Broschüre des Umweltbundesamtes:

http://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/publikation/long/3689.pdf

Zitat Referat AGÖF 9.AG Fachkongress 2010 - Beispiele von Schadstoffbelastungen in Büro und Schulcontainern (Dieter Marchl, Ruth Cremer):

In den letzten Jahren waren wir häufiger mit der Problematik befasst, dass Schulen, Kindertagesstätten und andere Einrichtungen als Ausweichräume Raumcontainer anmieteten, um beispielsweise die Sanierung eines Gebäudes oder größere Umbauten durchführen zu können.

Beispiel 1:


In drei zu einem Veranstaltungsort gehörenden Bürocontainern beklagten sich Mitarbeiter, die in diesen Containern arbeiteten, über schlechte Raumluftqualität, schlechten Geruch und gesundheitliche Beschwerden wie Kopfschmerzen, Reizungen der Augen, der Haut und der Atemwege.

Die Container stehen bereits seit 1989 bzw. 1994. Im Zuge eines Umbaus 2006 ! 2007 wurden die Container mit neuen Teppichböden ausgestattet. 

Bei einer Begehung der Container im Mai 2008 waren  in zwei der drei Container intensive Gerüche wahrnehmbar. Die Geruchscharakteristik in beiden Containern wies auf den Bodenaufbau, insbesondere die Kombination Nadelvlies/Teppichkleber als mögliche Quelle für geruchsintensive flüchtige organische Verbindungen (VOC) hin.

Der Wandaufbau der Container (beschichtete Spanplatte) wies auf eine mögliche Belastung der Raumluft mit Formaldehyd hin.
Die Raumluftmessungen im ungelüfteten Zustand ergaben Konzentrationen von etwa 300 µg/m³ Ethylenglykolmonophenylether (EGMP, 2-Phenoxyethanol) in den beiden intensiv riechenden Containern.

EGMP ist eine geruchsintensive Substanz, die bereits vor über 10 Jahren als hochsiedende Verbindung in Bodenbelagsklebstoffen unangenehm auffiel und für langanhaltende Raumluftbelastungen sorgte. Die Formaldehydkonzentration lag bei 60 µg/m³. Darüber hinaus waren noch etwa 200 µg/m³ höhere Aldehyde nachweisbar.

Eine potenzielle Quelle für die in erhöhten Konzentrationen nachgewiesenen Aldehyde lag primär im Bodenaufbau. Der geruchlich eher unauffällige Container wies deutlich niedrigere Konzentrationen an EGMP und Aldehyden auf.

Beispiel 2

Im folgenden Beispiel wurden Container neben einem  Schulgebäude eingerichtet, gereinigt und die Böden versiegelt und eingepflegt. Anschließend wurde exemplarisch in einem Container eine Raumluftmessung beauftragt. Die Messung fand im ungelüfteten Zustand statt.

Die Gesamtbelastung an flüchtigen organischen Verbindungen (VOC) lag bei 1500 µg/m³. An auffälligen Substanzen konnten neben Terpenen vor allem Glykolverbindungen und Alkohole nachgewiesen werden. Die Konzentration an EGMP lag bei 50 µg/m³. Die Terpene wurden vermutlich aus den Holzmöbeln und dem Fußboden freigesetzt. Der Hauptanteil der Glykolverbindungen rührte von einem Aktivreiniger und einem Spezial-Grundreiniger her.

Beide enthielten Diethylenglykolmonobutylether (DEGMB, 2-(2-Butoxy-ethoxy)-ethanol, Butyldiglykol). Der Grundreiniger enthielt zusätzlich Ethylenglykolmonobutylether (EGMB, 2-Butoxyethanol, Butylglykol) und Ethylenglykolmonophenylether (EGMP). 

AGÖF Tagungsband 2010 (Seite 70)

 

Luftfeuchtigkeit - Schimmel

Metallgebäude sind im Gegensatz zu „normalen“ Gebäude nahezu absolut diffusionsdicht – dies bedeutet vor allem hohe Schwankungen der Luftfeuchtigkeit, da „regulierende Stoffe“ wie z.B. Lehm- oder Kalkputze, Ziegel, hochwertige Dämmstoffe, hochwertige Wandfarben  fehlen.

Vor allem Atemwege und Haut (Asthma, Neurodermitis etc.) leiden unter zu hoher – oder zu niedriger Luftfeuchtigkeit.

Angesichts der Tatsache, daß an die 30 % der Bevölkerung inzwischen – Tendenz steigend - bereits an Allergien  leiden (Überblick)  sollte eine hohe Raumluftqualität  (nicht nur Minimierung toxischer, sondern auch allergenisierender, sensibilisierender Stoffe) Grundbedingung für Schulen und Kindergärten darstellen!

Schlecht regulierte Feuchtigkeit kann vor allem aber auch zu (oftmals verdeckter = nicht augenscheinlich feststellbarer) Schimmelbildung führen (siehe angefügten Pressebericht  vom 17.05.2012).

Schall/ Schallschutz

Lärm stellt bekanntlich einen wesentlichen Stressfaktor dar. Der zu erwartende Hall in einem "Metallgehäuse" produziert somit einen weiteren gesundheitlichen Risikofaktor.

Elektrosmog

Die Metallkonstruktion bietet zwar möglicherweise eine sehr gute Abschirmung gegenüber Belastungen von außen – unbedingt zu prüfen wären aber die elektromagnetischen Belastungen, verursacht durch Leitungen, Geräte im Inneren, die sich gegebenfalls „hochschaukeln“ könnten(!).

Infos zu "Elektrosmog":

http://www.eggbi.eu/forschung-und-lehre/zudiesemthema/elektromagnetische-felder-ua/  

http://www.drmoldan.de/wp-content/uploads/2014/08/Elektrosmog-Renovation-04-2004-Moldan.pdf

 

 

 

EGGBI hat in den letzten Monaten verschiedene Betreiber (öffentlicher und privater Art) von Container -Schulen und -Tagesstätten um Informationen zur Raumluftqualität gebeten.
Die  inzwischen eingelangten durchaus sehr unterschiedlichen Reaktionen werden in absehbarer Zeit veröffentlicht.

 

Über eigene Erfahrungsberichte von Eltern/ Lehrern, Erziehern zu dieser Thematik und zur Reaktion bei entsprechenden Anfragen freuen wir uns.

Mit Interesse erwarteten wir auch eine Anfrage an den "Blauen Engel" nach welchen Richtlinien  (ob überhaupt) solche Container ausgezeichnet werden können, nachdem uns eine Werbebroschüre eines Herstellers vorliegt, der noch im März 2015  mit dem Blauen Engel Werbung betrieben hat.. Diese Anfrage wurde zwischenzeitlich vom Umweltbundesamt beantwortet: Es gibt aktuell keine Zeichenvergabe für Schul-und Büroconatiner- das Zeichen wurde offensichtlich missbräuchlich verwendet. 

Nunmehr heißt es vom selben Hersteller:  "Für das allgemeine Wohlbefinden und im Rahmen des vorbeugenden Gesundheitsschutzes spielt daher die Qualität der Innenraumluft eine wesentliche Rolle. Bei den Raummodulen von Fagsi kommen ausschließlich geprüfte und emissionsarme Materialien zum Einsatz die das Gütesiegel "Blauer Engel" tragen Die VOC- und TVOC-Werte in Fagsi-Gebäuden unterschreiten die einschlägigen Richtwerte und üblichen Raumluftkonzentrationen deutlich." (Quelle)

3 Mails an den Hersteller, mit der Bitte, uns diese Prüfergebnisse zur Verfügung zu stellen, blieben völlig unbeantwortet (04.08.2015, 07.05.2015,  16.03.2015) - ohnedies wurde laut dieser Presseaussage  nur auf VOCs und FH geprüft - andere gesundheitsrelevante Raumschadstoffe  (Weichmacher, Flammschutzmittel u.a. siehe "wohngesunde Gebäude" ) wurden offensichtlich ohnedies ignoriert.

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Allgemeine Empfehlung für Eltern und Behörden, Firmen

Allgemeine Empfehlung:

Eltern:

Vor einer Entscheidung für eine Anmeldung in einen Kinderhort oder eine Schule mit Dauer-Containerbetrieb empfehlen wir ausdrücklich, sich vom Betreiber einen Nachweis der Raumluftqualität vorlegen zu lassen.

Diese Raumprüfung sollte nach aktuellem Standard  (VDI) durchgeführt worden sein,

beinhalten.

 

Ebenso sollten die elektromagnetischen Belastungen im Container gemessen werden.

Bei Mietcontainern "älteren Baujahres" sollte auch ein Bericht einer Schimmeluntersuchung vorliegen!

 

Zusammenfassung Empfehlungen bei gesundheitlichen Problemen

Problematik vieler Eltern 

 

Leider werden die berechtigten Sorgen von Eltern sehr gerne über lange Zeit nicht ernst genommen - häufig auch "abgeschmettert"  mit Aussagen wie:

"Die Räume sind auf Schadstoffe geprüft und unbedenklich, Ihr Kind ist das einzige in der Klasse.. (möglicherweise "verhaltensgestört, psychsomatisch)".

Wir wissen aber auch von Fällen, in den Lehrer und Schulleitungen unter Druck gesetzt werden, solche Probleme nicht "hochkommen" zu lassen. In diesen Fällen wird dieser Druck natürlich an die entsprechenden Eltern und oft auch Elternvertreter "weitergegeben". Dann verbleibt den Eltern an Stelle eines Dialogs nur mehr die Hilfesuche bezüglich Unterstützung bei den Medien.

 

Gerne bewerten wir für Eltern entsprechende Prüfberichte auf Aussagekraft der Ergebnisse, Prüfumfang und Glaubwürdigkeit - bei Verweigerung eines zielführenden Dialogs unterstützen wir auch bei der Kontaktaufnahme mit entsprechenden mit uns zusammenarbeitenden Medien.

 

Wir verweisen die Verantwortlichen in solchen Fällen aber stets im Vorfeld auf die Fürsorgepflicht vor allem gegenüber Kinder, aber auch gegenüber den Lehrern bereits beim Verdacht auf Schadstoffbelastungen diesem Verdacht nachzugehen,

und mittels glaubwürdiger Untersuchungsergebnisse (Mitspracherecht der Eltern bei Beauftragung eines Gutachtens im Hinblick auf Gutachter und Prüfumfang, Einhaltung der DIN Normen bei der Messung) den Verdacht aus der Welt zu schaffen,

oder aber unmittelbar im Interesse der Gesundheit aller Kinder und der Lehrer  (nicht alle sind gleich "sensitiv"- bei manchen erfolgt die gesundheitliche Beeinträchtigung erst verzögert; gerade bei Flammschutzmitteln und Weichmachern kommt es zu hormonellen Auswirkungen, die erst bei Langzeituntersuchungen feststellbar sind) mit einer entsprechenden Sanierung zu beginnen.

Lüften statt sanieren stellt aus unserer Erfahrung keine wirklich Alternative dar. 

 

Die Verschleppung von solchen Beschwerden hat in der Vergangenheit  (PCB Belastungen Nürnberg) sogar zu staatsanwaltlichen Ermittlungen wegen "fahrlässiger Körperverletzung" geführt.  

 

Für solche Fälle empfehlen wir Eltern, grundsätzlich alle Daten von Telefonaten, möglichst deren Inhalt und vor allem auch Schriftverkehr "festzuhalten", um im Erstfall solche bewusste "Verzögerungen" (sei es durch Lehrer, sehr oft Schulleitungen,die Beschwerden gar nicht, nur verzögert oder unvollständig weiterleiten; gewählte Elternvertreter, die solche Meldungen nicht weiterverfolgen, Baubehörden, Politiker) und damit die Verantwortung für gesundheitliche Folgeschäden auch den Verantwortlichen zuordnen zu können.

Es muss jede entsprechende Mitteilung ernst genommen und zeitnah bearbeitet werden.

Auch der Elternbeirat sehen wir thier in der Pflicht, gesundheitliche Risiken oder unzumutbare Geruchsbelastungen bei Kenntnisnahme umgehend zu beeinspruchen, entsprechenden Informationen nachzugehen. 

 

"Fragwürdiger Datenschutz" contra Verbraucherschutz:

Bei tatsächlich festgestellten Belastungen verweigern uns leider in der Regel häufig die Behörden, vor allem aber auch die politischen Mandatare

(z.B. vielfache vergebliche Schreiben an zahlreiche Stadträte in München bzgl. Benennung der Bezeichnung jener "formaldehydbelasteten" und als "formaldehydfrei" gelieferten Platten und deren Hersteller, die tatsächlich in der Containeranlage Grandlschule in Obermenzing zu den Formaldehydbelastungen geführt haben!)

die definitve Benennung der schadstoffbelasteten Produkte bzw. deren Hersteller.

Damit können diese Hersteller Ihre Produkte immer wieder auch in weiteren Projekten einsetzen, und damit die Gesundheit von weiteren Kindern und Lehrern belasten. "Einen Schutz" der verantwortlichen Hersteller sehen wir in keiner Weise gerechtfertigt - Verbraucherschutz sollte hier an erster Stelle stehen. 

Nur in wenigen Fällen konnten ich auf Grund zugesicherten "Informantenschutzes" (als Journalist) mit viel Aufwand solche Informationen von einzelnen Behördenvertretern doch noch erhalten. 

 

Schulträger, Kommunen und  Firmen:

 

sollten vor der Anmietung oder Anschaffung von Containern ebenfalls solche - umfassende - Nachweise fordern  und sich nicht mit diversen allgemeinen Prüfzeugnissen  (nur Formaldehyd, VOCs) oder (wie in den meisten Fällen sogar nur) diversen Gütezeichen  zufriedengeben!  

So konnten wir erst vor kurzem nachweisen, dass ein Hersteller widerrechtlich mit dem Umweltzeichen "Blauer Engel" geworben hat - obwohl für Container dieses Gütezeichen gar nicht vergeben wird!  

Auch beim Einsatz von Containern für Flüchtlingsunterkünfte sollte das Thema "Gesundheit" berücksichtigt werden. ("Schlafplatz statt Lebensraum" )

Wir laden Container- Hersteller und Vermieter herzlich ein, uns für unsere allgemeinen Empfehlungen  entsprechende Prüfberichte zur Verfügung zu stellen!

 

Es sollte vermieden werden, dass mit enormen Kosten - wie z.B. in der Stadt München: (Aktensammlung 4449/ 29. Stadtratsitzung vom 28.09.2016 Seite 7) durch eine nachträgliche Ausstattung aller mobilen Raumeinheiten zur Verbesserung der Raumluftqualität Lüftungsgeräte angeschafft werden müssen.

 

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Zusammenfassung der möglichen Probleme bei Containern (EGGBI)

Grundanforderungen an die Raumlufthygiene in Schulen (UBA)

Anforderungen an "wohngesunde Gebäude"

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Pressemeldung zu Schadstoffbelastungen und anderen Problemen bei Containern

29.11.2017

 

Wolkersdorf 

"Schadstoffe in Gym-Containern entdeckt"

 

"Neben der Volksschule sorgt nun auch das Gymnasium für reichlich Aufregung in Wolkersdorf. In den Containern, in denen die Kinder seit Schulbeginn unterrichtet werden, wurden Schadstoffe in der Luft entdeckt. Eine aufmerksame Mutter bemerkte den chemischen Geruch und schlug Alarm.

„Bei einem Elternsprechtag in der zweiten Schulwoche ist mir ein chemischer Geruch im Zubau aufgefallen“, erzählt Gesundheitspsychologin Astrid Mittermaier. Sie selbst hat zwei Kinder und hat sich nach ihrer Entdeckung beim Direktor der Schule, Gerhard Schwaigerlehner, für eine Innenraum-Schadstoffmessung ausgesprochen. Jene Messung wurde von Schwaigerlehner auch beantragt und konnte rasch durchgeführt werden. Die Ergebnisse liegen allerdings erst jetzt, zwei Monate später, vor." Pressebericht

 

18.10.2017

Markt Schwaben

"Wenn Unterricht im Container krank macht"

Ein Drittel der Grundschüler soll über Atemwegsreizungen und Kopfschmerzen geklagt haben - obwohl seit Frühjahr bereits bekannt, scheinen die Behörden erst allmählich das Problem als "dringlich" zu betrachten. Wie kann man Monate lang auf Messergebnisse "warten?"  Pressebericht und "Chronik" (in Bearbeitung) 

 

 

26.07.2017

Schadstoffe im Schulcontainer in Hirschlanden

Kopfweh, tränende Augen, Halsschmerzen 

"Lehrer und Schüler hatten über Kopfweh, tränende Augen und Halsschmerzen geklagt, sobald sie sich in dem Unterrichtsprovisorium aufhielten. Die Ursache dafür blieb zunächst trotz Untersuchungen unklar. Doch spätestens nachdem der Kreisgesundheitsdezernent geraten hatte, den Container zu räumen, beschloss der Gemeinderat, die Container zunächst aufzugeben und die dort unterrichteten Schüler auszuquartieren. Alle Grundschüler werden deshalb übergangsweise in der Konrad-Kocher-Schule unterrichtet. Diese ist weitgehend leer.

Nach dem neuen Gutachten ist die Konzentration von Cyclohexanon im Vergleich zur ersten Messung Ende März „deutlich höher“. Sie stieg „in allen gemessenen Räumen um den Faktor drei bis vier an“, heißt es in dem Prüfbericht. Zudem stiegen die Werte für eine Glykolverbindung, für PGMMA. Dieser Stoff wird als Lösungsmittel bei der Lackherstellung eingesetzt."  Pressebericht

Wie in zahlreichen weiteren Fällen der letzten Jahren wurden hier in unverantwortlicher Weise über längere Zeiträume die Betroffenen gesundheitlichen Belastungen (Cyclohexanon) ausgesetzt, die bei mehr Sorgfalt bei Ausschreibung, der Produktauswahl und bei Kontrolle bei der Aufstellung leicht vermieden werden könnten.

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02.09.2016

"Dieser Schulpavillon ist für die Tonne"

In diesem Fall keine Schadstoffe, aber Statikfehler verhindern Inbetriebnahme einer Containeranlage in München, Flurstraße (Adalbert Stifter-Realschule). TZ München

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03.08.2016

München Helen-Kellerschule

Bereits 2015 meldeten Lokalpolitiker begründete Sorgen bezüglich Schadstoffbelastungen in den geplanten Containern an der Helen Kellerschule an:

04.05.2015 "Furcht vor Formaldehyd"

"In Bogenhausen fordert der BA in seinem Antrag grundsätzlich, die Stadtverwaltung müsse dafür sorgen, "dass Kinder keinen gesundheitsgefährdenden Stoffen ausgesetzt werden".

 

Ein Jahr später erhielten wir von erste Eltern Berichte über gesundheitliche Probleme, störende Gerüche aus den inzwischen aufgestellten Containern.

Die Schulleitung berichtete uns zwar über eine Schadstoffprüfung ohne auffälligen Werten -   die eigentlichen Prüfberichte zur Bewertung der gemessenen Einzelstoffe wurden uns aber seit Monaten  (Stand Januar 2017) verweigert.

Die ANGEBLICHEN PRÜFBERICHTE finden sich auch nicht auf der offensichtlich so  "kommunikationsoffenen" RGU Seite.(Ohnedies auch hier nur mit Summenwerten und nicht mit den zur gesundheitlichen Bewertung erforderlichen Einzelwerten - In den meisten Fällen wurde ausschließlich auf VOCs geprüft bzw. nur VOC Summenwerte veröffentlicht!)

Weitere Infos

 

18.05.2016

Schulcontainer Anlage in Rath Heumar schadstoffbelastet

Die Schulcontainer-Anlage, die schon Anfang diesen Jahres von der in Neuss ansässigen Spezialfirma Algeco auf dem Sport- und Spielplatz „An der Fock“ mit Zugang vom Erikaweg aus aufgestellt wurden, gilt noch als schadstoffbelastet und darf daher von den Kindern noch nicht genutzt werden.

Vor allem die Richtwerte für aromatische Kohlenwasserstoffe in der Raumluft wie beispielsweise Benzol, die in Farben und Lacken enthalten sein können, waren erheblich überschritten und hatten sich auch bei mehreren Messungen im Februar und März nicht verbessert. „Grundsätzlich ist das Auftreten solcher Stoffe in neuen Gebäuden oder Gebäudeteilen nicht ungewöhnlich“, wiegelt Müllenberg für die Verwaltung und die Gebäudewirtschaft ab. „Diese flüchtigen Verbindungen lassen sich in aller Regel durch systematisches Heizen und Lüften beseitigen.“ (Kölner Stadtanzeiger, 18.05.2016)

      Bereits vor einem Jahr (8-2015) bat EGGBI auch diesen Lieferanten um Informationen zur Raumluftqualität der als "schadstofffrei" beworbenen Container - leider ohne Antwort. Nach unserem Informationsstand gibt es zwar Prüfberichte zu VOCs und Formaldehyd - allerdings ohne Auflistung der im geprüften Container verwendeten Materialien (definierte Standardausstattung?)- nicht aber beispielsweise(!) zu den in Kitas und Schulen besonders relevanten Weichmachern, Flammschutzmitteln  (hormonelle Langzeitwirkung) und weiteren Schadstoffen (siehe auch Anforderungen an "wohngesunde Gebäude")

Zitat:

"Die Immobilien erfüllten alle Anforderungen der geltenden Energieeinsparverordnung, des Schall- und Brandschutzes und seien zudem schadstofffrei, wie es die Stadt vorschreibe" (Quelle)

Rath-Heimar: Schadstoffe in den "Ersatz"- Containern der Grundschule Forststraße

Der Umzug der Schule wurde von der Stadtverwaltung kurzfristig gestoppt – wegen Schadstoffbelastungen in den Ersatzbauten. „Für sogenannte aromatische Kohlenwasserstoffe wie beispielsweise Benzol, die in Farben und Lacken enthalten sein können, sind die Richtwerte in der Raumluft erheblich überschritten“, – Quelle: www.ksta.de/23925722 ©2016

„Die neuen, mobilen Einheiten sollten eigentlich von den 180 Jungen und Mädchen sowie von den zehn Lehrern um Rektorin Annette Friedrich schon in den Osterferien bezogen werden.

Zumindest bis hierhin waren die städtischen Planungen aufgegangen, der Ersatzbau war auf den Tag genau fertig geworden.

Doch der Unterricht findet weiterhin in den alten Klassenräumen statt."

Der Umzug der Schule wurde von der Stadtverwaltung kurzfristig gestoppt – wegen Schadstoffbelastungen in den Ersatzbauten. „Für sogenannte aromatische Kohlenwasserstoffe wie beispielsweise Benzol, die in Farben und Lacken enthalten sein können, sind die Richtwerte in der Raumluft erheblich überschritten“, sagt Volmer.“  Kölner Stadtanzeiger, 23.04.2016

 

 

02.05.2016

Formaldehyd im Grundschulcontainer

Grundschule an der Fröttmaninger Straße

"Erneut hat die Stadt München Schwierigkeiten mit einem Schulcontainer. Dieses Mal hat es die Grundschule an der Fröttmaninger Straße getroffen:

Dort sollte eine Pavillonanlage die angespannte Raumsituation schon seit vergangenem September entlasten. Doch es kam zu Verzögerungen.

Weil die Bodenplatten entgegen vertraglicher Vereinbarungen Formaldehyd enthielten, hatten Messungen der Raumluft kritische Werte ergeben. Nun lässt die Stadt das Interimsgebäude wieder demontieren und ein neues hinstellen. Dies soll bis Oktober geschehen, erst danach kann die Generalsanierung der Grundschule beginnen." Süddeutsche Zeitung, 2.5.2016

 

05.03.2016

Schulcontainer in Berlin: Unterricht im Sondermüll

Die mobilen Räume stecken voller Schadstoffe. Die seien aber nicht gefährlich, sagen die Behörden.

"Es geht um polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), die unter anderem in Klebern für die üblichen PVC-Böden enthalten sind. Und um künstliche Mineralfasern, die in Dämmmaterial und Deckenfasern stecken.

Die Behörden versichern jedoch, die Schadstoffe seien gebunden, steckten also in Deckenplatten und Böden fest. Deswegen bestehe keine Gesundheitsgefahr für Schüler und Lehrer. Eltern sind dagegen nicht so sicher, sie befürchten, dass durch beschädigte Wände und Decken eben doch krebserregende Fasern oder Dämpfe in die Luft gelangen. "Die Behörden nehmen das Problem nicht ernst", sagte Ulrike Kipf vom Bezirkselternausschuss Steglitz-Zehlendorf." Berliner Morgenpost

 

 22.09.2015

Geheime Kommandosache - Container an der Fritz-Lutz-Schule in Denning

Gutachten über die Raumluft in Denninger Schul-Containern werden besorgten Eltern auf Wunsch kurz vorgelegt. Sie allgemein zugänglich ins Internet zu stellen, lehnt das Bildungsreferat ab: Laien verstünden sie ohnehin nicht    Pressebericht

Ähnlich wie im Falle Grandlschule in München scheint es nicht möglich zu sein, Unterlagen zu den verwendeten Materialien und Prüfberichte zu erhalten - warum werden hier Hersteller- und nicht die betroffenen Kinder "geschützt".

 

 

 

22.09.2015

"Wiederkehrende Probleme"

Obwohl das CSU Stadtteilgremium Bogenhausen bereits im Juni in einer Anfrage Ihre Besorgnis über Schadstoffprobleme auch in künftigen Containern an verschiedenen Münchener Schulen anmeldete -(Süddeutsche, siehe Bericht 04.06.2015 Bogenhausen) scheint dies wenig gefruchtet zu haben:

Nunmehr wurden auch an der hier zitierten Containeranlage Fritz-Lutzschule bereits kurz nach Schulbeginn entsprechende Probleme gemeldet. Pressebericht

 

26.06.2015

Diese Schule macht Eltern „giftig“ 

Eklat an der Grandlschule: Ein vom Elternbeirat beauftragter Gutachter bestätigt erhöhte Formaldehydwerte in den Räumen von Haus A (Foto unten) der Grundschule. Eltern sehen ihre Befürchtungen bestätigt und sind sauer auf die Stadt.

http://www.hallo-muenchen.de/muenchen/m-west/allach-obermenzing/grandlschule-erhoehte-formaldehydwerte-5172149.html

In den Räumen wurden Holzwerkstoffplatten verbaut, die als „formaldehydfrei“ deklariert worden waren. Nachweislich ist das Material aber belastet. Siehe dazu     EGGBI Stellungnahme

 04.06.2015

Bogenhausen

Furcht vor Formaldehyd in Schulcontainern

Konkret geht es dem BA um die Container, die an der Ostpreußen-Schule, der Fritz-Lutz-Grundschule und der Helen-Keller-Realschule aufgestellt werden sollen. 

Pressebericht vom 5.06. 2015, Süddeutsche Zeitung

12.5.2015

Pullach: „Schadstoffe im Schulcontainer“

Im Ausweichquartier der Pullacher Pater-Ruper-Mayer-Volksschule werden bedenkliche Werte gemessen. Die Kinder werden trotzdem unterrichtet - im Freien. Süddeutsche 12.5.2015   Focus12.05.2015

Zu hinterfragen, welche Gutachter hier regelmäßig herangezogen werden, die versuchen, trotz der besonderen "Schutzwürdigkeit von Kindern" auch bezüglich geringer Belastungen mit "Lüftungsempfehlungen" (die gerade in Schulen erfahrungsgemäß kaum eingehalten werden) die Probleme zu bagatellisieren.

 

 20.11.2013

Krebserregendes Formaldehyd gefunden: Erneut muss die Stadt einen Bürocontainer schließen

Schadstoffalarm in Potsdamer Jugendamt

"Wieder ist in Bürocontainern der Stadtverwaltung der krebserregende Schadstoff Formaldehyd in zu hoher Konzentration nachgewiesen worden. Auf dem Campus der Stadtverwaltung in der Hegelallee ist im Bürocontainer 1, in dem unter anderem das Potsdamer Jugendamt und die Bußgeldstelle untergebracht sind, ist eine erhöhte Formaldehyd-Belastung gemessen worden. Nun müssen rund 140 Mitarbeiter bis Dezember umziehen. Auf die Stadtverwaltung kommen nun – wegen der nötigen Anmietung von Ersatzbüros – ungeplante Kosten von mehreren Hunderttausend Euro zu, wie Stadtsprecherin Christine Weber den PNN am Dienstag auf Anfrage bestätigte." Pressebericht

 

02.04.2013

Container-Klassen sind geschlossen

In den Containern am Lise-Meitner-Gymnasium in Wiesdorf (Leverkusen) wurden zu hohe Werte des Reizgases Formaldehyd festgestellt.

„34 Container stehen auf der Wiese neben der Schulsporthalle. Sie waren als Ausweichmöglichkeit gedacht, mussten aber schon im September geräumt werden. Der Grund: Zu hohe Formaldehydwerte. Das Reizgas ist eine Basis-Chemikalie der Industrie und wird in vielen Produkten verarbeitet. Wird der Richtwert überschritten, können Kopfschmerzen, Augenreizungen und Reizungen der Schleimhäute in Nase und Rachen auftreten.

Das Fazit aus dem Rathaus: „Die Container können nicht mehr genutzt werden.“ Als Quelle des Übels waren Akustikdämmplatten ausgemacht worden. Diese wurden zwar entfernt, das brachte aber nicht den gewünschten Erfolg.“

http://www.ksta.de/stadt-leverkusen/lise-meitner-gymnasium-container-klassen-sind-geschlossen,15189132,22264618.html

Die Stadt Leverkusen hat zwischenzeitlich in Zusammenarbeit mit Dr. Zwiener, eco Köln einen "raumhygienischen" Anforderungskatalog für künftige Containerprojekte erstellt, der solche Belastungen vermeiden wird. Der Einsatz von Melaminharz-Dämmplatten wird dabei unter anderem definitiv ausgeschlossen. (Telefonaussage Stadt Leverkusen, April 2013) Mehr Informationen zu MHS Platten

 

 

16.1.2013 Süddeutsche Zeitung

Schüler mit Kopfschmerzen

- "Untragbar" ist das Wort, das am häufigsten fällt, wenn es um die Containeranlage der Grund- und Mittelschule Vaterstetten geht. Die vier Klassenräume in den Containern sollten angesichts steigender Schülerzahlen und zunehmender Platzprobleme eine Entlastung bringen. Weil jedoch kurz nach dem Erstbezug stark erhöhte Schadstoffwerte gemessen worden waren, können die Räume bis heute nicht genutzt werden. Die Container sind damit unbrauchbar - und nehmen zusätzlich Platz auf dem Schulhof weg.

 

7.11.2012

Schüler klagen über Unterrichtscontainer

Ober-Roden (chz) - Vier Unterrichtscontainer an der Oswald-von-Nell-Breuning-Schule bieten Anlass zur Sorge. Schüler klagen über einen üblen Geruch, Kopfschmerzen und allergische Reaktionen. Ist Schimmelbefall der Grund? Meldung

 

21.09.2012

LEVERKUSEN -  LISE-MEITNER-GYMNASIUM

Container sofort gesperrt

Bei einer Reihenmessung wurden stark erhöhte Formaldehydwerte in den 34 Ausweichcontainern am Lise-Meitner-Gymnasium festgestellt. Diese wurden sofort gesperrt, die Schüler wurden umquartiert.

Dabei hatte sich herausgestellt, dass die ermittelten Formaldehydwerte in den 34 Ausweichcontainern der Schule den Richtwert (0,1 ppm) um mehr als Dreifache überschreiten. Das gefährliche Reizgas kann unter anderem zu Augenrötungen und Kopfschmerzen führen und im schlimmsten Fall Krebs erzeugen. Link zur Pressemeldung

 

 16.08.2012

Schadstoffe im Containerbau:

Suche nach neuen Klassenzimmern

Höhenkirchen - An der Sanierung des schadstoffbelasteten Containerbaus des Gymnasiums führt kein Weg vorbei - zumal nun auch noch bedenkliche Dämmwolle im Spiel ist.

6.8.2012

Krebserreger im Container-Klassenzimmer

„Messungen in den Container-Klassenzimmern des Gymnasiums Höhenkirchen-Siegertsbrunn ergaben erhöhte Werte krebserregender Chemikalien. Eltern werfen dem Zweckverband jetzt Vertuschung vor.

Häufige Kopfschmerzen, gereizte Augen, dazu die Geruchsbelästigung. Immer mehr Eltern, erzählt Elternbeiratsvorsitzende Petra Bienek, seien an sie herangetreten, weil ihre Kinder über solche Beschwerden klagten. Jetzt gibt es eine mögliche Erklärung dafür. Denn Messungen ergaben, dass die Raumluft im Containerbau des Gymnasium Höhenkirchen-Siegertsbrunn mit Formaldehyd sowie flüchtigen organischen Verbindungen (TVOC) wie Styrol belastet ist. Die Chemikalien gelten als krebserregend. Für Gerhard Schmid, Leiter des Gesundheitsamt München Land, ist klar: „Es besteht Handlungsbedarf.“

„Am 8. Juli lag die Konzentration von Formaldehyd erstmals über dem Richtwert des Bundesumweltamts. In der Spitze maß der Gutachter 194 Mikrogramm pro Kubikmeter, das Amt empfiehlt maximal 120“. „    (Kommentar EGGBI: WHO empfiehlt 60 µg/m³)

http://www.merkur-online.de/lokales/landkreis-muenchen-sued/hoehenkirchen-putzbrunn-krebserreger-container-klassenzimmer-2448332.html

http://www.hallo-muenchen.de/hallo-verlag/muenchner-suedosten/hv-container-gymnasium-neubiberg-schadstoffe-2452719.html

http://www.neubiberg.de/home/informationen/startseite/nachricht/310eb32a3de3895eb34e51e63ff62276/?tx_ttnews%5Btt_news%5D=325&PHPSESSID=ce82f6c7ac461962b71667c48b78e300

 

17.05.2012

Eltern erheben schwere Vorwürfe wegen Schimmel in Schule

MÜNSTER Macht diese Schule krank? Seit zwei Jahren wird eine Klasse der Ludgerusschule in einem Container unterrichtet. Vergangene Woche fiel ein Teil der Deckenverkleidung herunter. Inzwischen steht fest: Unter den Abdeckplatten hat sich Schimmel gebildet. Nun erhebt ein Elternpaar massive Vorwürfe. Ihr Verdacht: Viele Kinder seien durch den Schimmel erkrankt.

http://www.muensterlandzeitung.de/lokales/muenster/Eltern-erheben-schwere-Vorwuerfe-wegen-Schimmel-in-Schule;art993,1648393

 

Freitag, 2.September 2010

Diese Container machen krank

http://www.fr-online.de/frankfurt/eng-und-stinkig,1472798,4726738.html

Schule soll klug machen, im Gallus aber macht sie krank: Irgendetwas stinkt in den Klassenräumen der Hellerhofschule so sehr, dass Kinder und Lehrer davon Kopfschmerzen, Übelkeit und Hautreizungen bekommen.

Frankfurt. Die Zahlen sind alarmierend: Wenigstens 80 der 270 Kinder an der Frankfurter Grundschule fühlen sich krank. Der Kopf schmerzt, ihnen ist übel, ihre Haut juckt. Bei einigen so sehr, dass sie ganz zu Hause bleiben müssen. Auch fünf ihrer Lehrer klagen über diese Symptome. Vermutete Ursache: Gestank in Klassenräumen.

Seit den Osterferien ist die Grundschule in Container ausgelagert, weil ihr Hauptgebäude an der Idsteiner Straße um einen Anbau und eine neue Turnhalle erweitert wird. Gute elf Millionen Euro wird das kosten. Für zwei Jahre soll das zweistöckige Blechgebäude, das an der Stephensonstraße aufgebaut wurde, als Schulhaus dienen.

Nichts verflogen

Das ist alles praktikabel, wäre da nicht der üble Geruch in den Klassenzimmern: «Es stinkt teilweise bestialisch», sagt Manfred Meisner, dessen Tochter in der vierten Klasse an der Grundschule lernt. Seit dem Umzug in die neuen Räume gibt es den Ärger über den Gestank. Anfänglich dachten alle Beteiligten noch, das läge daran, dass die Container, die die Stadt für viele tausend Euro geliehen hat, niegelnagelneu sind. «Deshalb hatten wir beschlossen, noch die Sommerferien abzuwarten und in dieser Zeit viel zu lüften», sagt Marina van der Linden, Leiterin der Hellerhofschule.

Doch die Zeit half nichts. Es stinkt nach wie vor. Das Schuljahr ist gerademal drei Wochen alt, schon mehren sich die Krankmeldungen und Klagen erneut. Über einen Brief befragte die Schule alle Eltern, 123 von 270 haben ihn beantwortet. 80 Mütter und Väter meldeten zurück, ihr Kind habe derzeit gesundheitliche Probleme. Die Eltern sind aufgebracht, machen sich Sorgen um ihre Kinder. Sie erwarten, dass langsam mal etwas passiert.

Van der Linden schaltete zudem das Schulamt ein, auch das Gesundheitsamt wurde informiert. Das stellte sofort Messgeräte in den Räumen auf, um die Kohlendioxid-Werte zu beobachten. Für den kommenden Montag sind Schadstoff-Messungen angekündigt. Die Ergebnisse sollen spätestens Ende der nächsten Woche vorliegen. Alle Beteiligten drängen auf Eile. Denn dass der Gestank nervt, ist das eine, wichtiger aber ist die Frage, ob er darüber hinaus sogar gefährlich ist.

Das ist natürlich die größte Sorge der Eltern und Lehrer. Ergäben die Messungen in der nächsten Woche, dass tatsächlich krankheitserregende Schadstoffe durch die Klassenzimmer schwirren, müsste der Schulbetrieb sofort verlegt werden. «Im schlimmsten Fall müssten wir die ganze Anlage austauschen», bestätigt Martin Müller-Bialon, Sprecher von Schulstadträtin Jutta Ebeling (Grüne). Das wäre ein Kraftakt für Schule und Stadt. Wohin mit den Kindern, woher das Geld nehmen?

Weiterer link dazu: Pressemeldung

 

Mittwoch, 14. Juli 2010

Mehrere Kinder der Katholischen Grundschule Olpener Straße klagen seit dem Umzug in Container über Übelkeit und Unwohlsein. Die Eltern vermuten eine zu hohe Konzentration des Schadstoffs Toluol in den Räumen.

http://kg-brueck.de/koelnbrueck/index.php?option=com_content&task=view&id=94&Itemid=59

 

04.12.2009 Bad Homburg

Der Hochtaunuskreis und das Staatliche Schulamt haben am Freitag einen Teil der Containeranlage an der Pestalozzischule wegen erhöhter Formaldehydkonzentration für den Unterricht geschlossen, berichtet der Kreis. Frankfurter Rundschau

 

23.10.2009

Altlünen. In den Containerklassen an der Kardinal-von-Galen-Schule sind bei Schadstoffmessungen so hohe Belastungen festgestellt worden, dass in den provisorischen Pavillons nicht mehr unterrichtet werden darf. Mehr als 120 Kinder müssen nach Ende der Herbstferien auf andere Grundschulen ausweichen.

31.08.2009

Formaldehyd in Schulcontainern

Die Stadtverwaltung hat für den Unterricht der Schulkinder Container aufgestellt, die gar nicht benutzt werden dürfen. Das ist unverantwortlich.“ In der Einschätzung ist sich Petra Kißler, Mutter einer Zweitklässlerin mit den meisten Brücker Eltern einig. „Das ist eine Schlamperei auf Kosten der Gesundheit der Grundschulpänz.“ Zum Ende der Sommerferien waren auf dem Schulhof der Brücker Grundschule vier Container mit insgesamt acht Klassenräumen aufgestellt worden. Kurzfristige Messungen von Umwelttechnikern hatten eine erhebliche Belastung mit Formaldehyd ergeben. Gegenüber der kommissarischen Schulleiterin Silvia Barten-Held hatten Vertreter des Gesundheitsamtes von einer hohen Konzentration von „löslichen organischen Stoffen“ gesprochen." Kölner Stadtanzeiger

 

26.6.2009

Unterrichtscontainer an der Harburger Schule

Klassenzimmer machen krank

Sie haben Kopfschmerzen, die Beine fühlen sich an wie Pudding, und dann ist da noch diese schlimme Übelkeit. Seit Monaten sind etliche Grundschüler der Schule Maretstraße in Harburg immer wieder krank. Schulleitung und Behörde stehen vor einem Rätsel. Fest steht nur eins: Es muss mit den Büro-Containern zu tun haben, in denen die Kinder seit mehr als einem halben Jahr unterrichtet werden. Pressebericht

 

08-06-2009

Klassenzimmer, die krank machen

Miesbach - Kopfschmerzen und Hautausschlag: 120 Sechstklässler der Realschule Miesbach wurden aus Platznot in Container ausquartiert. In eine Umgebung, die anscheinend ihrer Gesundheit schadet. Pressebericht

 

18.10.2005

Kindergarten geschlossen

Es wurden erhöhte Formaldehyd-Werte gemessen. Die Einrichtung wurde gestern von der Stadt geschlossen.

Pressebericht

 

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Forschungsprojekt Universität Innsbruck

Sorgt Holz für ein besseres Raumklima?

Ein neues Forschungsprojekt der Universität Innsbruck testet Raumluftqualität in Holzcontainern – die Wissenschaftler erwarten eine im Vergleich zu Stahlcontainern höhere Luftqualität und eine entsprechende Auswirkung auf die Gesundheit.

EGGBI wird sich bemühen, über Ergebnisse dieses Projektes zu berichten.

Pressebericht

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11.11.2017

Arte, 11.November 2017

21:55 Uhr

Rückgang des IQs, Zunahme von Autismus: Wissenschaftliche Tests decken eine erschreckende Wahrheit auf, die noch vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten hätte: Die menschliche Intelligenz lässt nach. Erleben wir eine umgekehrte Evolution? Manche Forscher geben Umweltschadstoffen die Schuld ... Zum Film

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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17.10.2017

Neues zu "Glyphosat"...Sendung nicht versäumen!

Link zur Sendungsankündigung

Sendetermin:

Arte, 17.10.2017; 20:15

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02.09.2017

Gift im Container

ZDF Beitrag

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet.(Video- youtube)

Ein (!) Beispiel: "Die Toxikologin Prof. Lygia Budnik vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg hat das Ausgasen verschiedener Produkte untersucht. Die meisten Schuhcontainer überschritten die Grenzwerte verschiedener giftiger Chemikalien um ein Vielfaches. "

Wiederholung:  Phoenix: Di, 05.09. 18:00 Uhr

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte