Bauen für Umwelterkankte (vor allem MCS)

 

Zusammenfassung wichtiger Richtlinien

Standortauswahl

Planungsanforderungen

Baustoffauswahl

Bauliche Umsetzung

Wohnungssuche für MCS Kranke

Risiken bei zu "mutigen" Marketing Versprechungen

 

Grundvoraussetzungen für "MCS- gerechtes Bauen" und Renovieren

Ziel und Vorgangsweise

Ausschluss von Krankheit und/oder Befindlichkeitsstörungen  auslösenden Faktoren innerhalb und  außerhalb des Expositionsbereichs „häusliches Umfeld“

Hinzuziehung des Fachbereichs Kurative Umweltmedizin:

Erhebung der UM Spezialanamnese, Würdigung von früheren Labor- & Arztberichten, körperliche Untersuchung und daraus abgeleitete Systematik umweltmedizinischer Laboranalysen zur Verifizierung bzw. Falsifizierung der Verdachtsmomente des Umweltmediziners bzgl.  auslösender / unterhaltender Umweltfaktoren für die Erkrankung.

Im Einzelfall müssen entsprechende Analysedaten bzw. ein UM – Fachbericht vor der Planung / Ausführung eines entsprechenden Gebäudes vorliegen!

 

Tiny Häuser für MCS- Kranke?

Bisher konnte/ wollte uns noch kein Anbieter hier ein schlüssiger Konzept bzw. entsprechende Nachweise vorlegen. (Was sind Tiny- Häuser?)

Die Bedeutung von Schadstoffen aus Bauprodukten unterstreicht auch eine Publikation aus 2019:  

 

 

Prävalenz chemischer Empfindlichkeit, gleichzeitige Prävalenz von Asthma und Autismus sowie Auswirkungen von parfümierten Konsumgütern, (Anne Steinemann 2019, Hochschule für Wissenschaft und Technik, James Cook University, Townsville)

Zitat: " Eine Konstellation nachteiliger Auswirkungen auf die Gesundheit wurde mit chemischer Empfindlichkeit in Verbindung gebracht, einem medizinischen Zustand, der typischerweise durch die Exposition gegenüber üblichen petrochemischen Produkten und Schadstoffen wie Pestiziden, Baumaterialien, Lösungsmitteln, neuen Teppichen und Farben sowie Konsumgütern (Ashford) ausgelöst und ausgelöst wird".

 

 

Standortauswahl

Minimierung von Umweltbelastungen durch

Lärm, Luftverschmutzung  (Verkehr/Straße-Bahn-Flugverkehr , landwirtschaftliche Betriebe, gewerbliche Betriebe, Industrie)

natürliche  und künstliche Strahlenbelastungen  (Radon, Elektrosmog jeder Art )

natürliche biologische Belastungen  (Vegetationsprüfung)

Siehe dazu Seite "Grundstückauswahl - "gesundheitliche Bewertung"

  

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Planungsanforderungen

Diffusionsoffene Konstruktion mit hohem sommerlichen Wärmeschutz (kein Barackenklima)

Feuchtigkeitsausgleichende Materialplanung

Generell Vermeidung von Feuchtigkeit (Bodenabdichtung, Vermeidung von Wärmebrücken) ="Schimmelprävention"

Bauschadensfreie Konstruktion und Ausführung  (Hauptziel "Schimmelvermeidung" –Integration Fachbereich Bauphysik)

Lärmschutz  (Lärm als Stressfaktor)

Emissionsfreie (wohnraumbezogen!) Heizung  (z.B. Erdwärme, Fernheizung,)

Räumliche Abschirmung der Wohnräume von Küchengerüchen

Räumliche Planung im Eingansbereich (Staubschleuse)

Nutzung der Wärmestrahlung  (Wandheizung)

Pflegeleichte Belüftungsanlagen mit Pollenfilter (Wartungspläne / -anweisungen ; schriftl. Anweisungen, damit der zukünftige Nutzer sich streng an Wartungspläne hält!)

Grundanforderungen an Lüftungen: Lufthygiene Anforderungen  VDI 6022 Blatt 1; mindestens Filter F7 nach DIN EN 13779 und DIN EN 779 (mittlerer Wirkungsgrad von 80 bis 90 %; Partikelgröße von 0,4 µm)

Zentrale Staubsauganlage (hygienischer Wartungsplan)

Pflegearme Produkte und Oberflächen

Stressmildernde Farbgestaltung (Wandfarben, Beleuchtung….)

emissionsarme Möbel und Elektrogeräte

Individuelle Berücksichtigung  von Allergien  (Hausstauballergie, Pollenallergie) bei Raumplanung z.B. großer Vorraum, entsprechende Kleiderablage; Wäscheschacht im Vorraum u.v.a.

Vermeidung weiterer Belastungen wie z.B. starke elektro- und elektromagnetische Felder 

     

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Baustoffauswahl

Es müssen alle bekannten allergenen und möglicherweise sensibilisierenden Emissionen so weit als möglich ausgeschlossen werden

Verwendung möglichst weniger Produkte insgesamt zur Risikominimierung;

strenge Produktauswahl im Hinblick auf Emissionen entsprechend den EGGBI- Richtlinien  

incl. möglichst aller  bekannten

Möglichkeiten zur Reduktion von

Radonbelastungen

Elektrosmog

Pollen

Lärm

Berücksichtigung der individuellen Anforderungen - stets ausschließlich in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt:

Bei der Auswahl von MCS "verträglichen" Baustoffen geht es nicht nur um die optimale Vermeidung von "toxischen" Emissionen - auch "nur individuell"  sensibilisierende Stoffe (sehr oft durchaus auch aus dem "Naturbaustoffbereich") sollten weitestgehend vermieden werden.(Link)

 

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Bauliche Umsetzung

Aus meinen Erfahrungen mit EGGBI bei zahlreichen Projekten konnte bereits abgeleitet werden, dass die Produktauswahl nur einen ca. 50% igen Anteil am Erfolg des Gesamtkonzeptes  "MCS-verträgliches  Gebäude"  hat - der Rest ist abhängig von Planung und Bauausführung.

Voraussetzungen sind eine umfassende Vorarbeit des Planers (Berücksichtigung der gesundheitsrelevanten Erfordernisse und Möglichkeiten zur Erreichung eines emissions/staub/geruchs/lärm- und strahlungsminimierten Wohnraumes beginnend bei Raumplanung bis hin zur Haustechnik)

und eine intensive Sensibilisierung, Schulung (wird von EGGBI angeboten) und Überprüfung der Handwerker in der Ausführungsphase.

Bereits in der Bauphase muss auch auf besonders "staubarmes" Arbeiten geachtet werden.

Bekanntlich können bereits Unachtsamkeiten  (Verwendung intensiver Reiniger, Zwischenlagerung emissionsreicher Verpackungsmaterialien, holzschutzmittelbehandelter Paletten, angebrochener Dosen, Kartuschen über längere Zeit) zu beträchtlichen Sekundärbelastungen der Wände, Putze führen.

Der Einsatz benzinbetriebener Motorsägen ist ebenso auszuschließen wie die Verwendung benzinbetriebener Stromaggregate oder gasbetriebener Baustellenheizer.

Auch die staubintensive Bearbeitung von "kritischen" Werkstoffen in den Innenräumen  kann zu Belastungen führen.

Eine gewissenhafte bauliche Umsetzung hilft auch, spätere Schimmelprobleme zu vermeiden.

Wichtig für den Bauherren:

Verbindliche schriftliche Vereinbarungen (keine mündlichen Absprachen!) zum entsprechend sorgfältigen Planungs- und Umsetzungskonzept bezüglich

  • Planung
  • Produktauswahl
  • Umsetzung 

= unter anderem schriftliche Planer- und  Handwerkerverpflichtung bzgl. Produkteinsatz, Verhalten auf der Baustelle (EGGBI Handwerkerrichtlinien für jedes Gewerk; Haftung bei Nichteinhaltung dieser Richtlinien)

  • Fertigstellungstermin
  • Optimal: Forderung der Benennung von (mindestens einer)  Referenz(en) bzgl. bereits erfolgreicher MCS Projekte mit Rücksprache beim Bauherrn

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Wohnungssuche für MCS Kranke

Für MCS Kranke bietet der Wohnungsmarkt derzeit leider noch kein "MCS-gerechten" Wohnungen an - in allen Fällen muß hier versucht werden, einen  möglichst erträglichen "Kompromiss" zu finden.

EGGBI Stellungnahme zu Wohnungssuche

 

Bei anerkannter Behinderung durch MCS besteht allerdings auch ein Rechtsansptruch auf Unterstützung bei der Wohnungssuche durch die Behörden im Sinne der UN Behindertenrechtskonvention:

Barrierefreiheit für Umwelterkrankte (Kapitel 9).

Regional. Landes- und Bundesbehindertenbeauftragte müssen aber in vielen Fällen erst auf diese Tatsache hingewiesen werden.

 

Vor Erwerb einer Immobilie informieren Sie sich aber auch auf unserer Seite: Hauskauf, Miete, Sanierung und "Börse"

 

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Risiken bei zu "mutigen" Marketing-Versprechungen

Da sich MCS bei den Betroffenen in der Regel sehr unterschiedlich im Hinblick auf Auslöser von Befindlichkeiten, Wirkungen darstellt,

sich das Krankheitsbild auch im Laufe der Jahre (unter Umständen selbst während der baulichen Umsetzung des Eigenheimes) oft wesentlich "verändert" -

warnen wir seit Jahren vor zu "großen" Versprechungen beispielsweise "garantierter" Verträglichkeit und vor allem entsprechenden Presseaussagen:

 

Beispiel  problematischer Marketingvorgangsweise: 

Ankündigung:"Das gesündeste Haus der Welt"

Etwas später: "Das gesündeste Haus Zürichs"

Umsetzung:  "Eröffnung des ersten MCS Mietwohnhauses in Zürich"

Ergebnis:      "Allergiker leiden im Allergikerhaus"

Erst nach Monaten ist es  glücklicherweise  gelungen, für alle Wohnungen "zufriedene" Bewohner zu finden, für einige der ursprünglichen  Bewerber war eine Nutzung über einen längeren Zeitraum nicht möglich.   (17.12.2014: MCS Wohnhaus feiert 1.Geburtstag).

Positive Bilanz nach 2 Jahren: Rundmail von Christian Schifferle 

Wir gratulieren dazu dem sehr engagierten Intiator und selbst MCS Betroffenen Christian Schifferle

Möglich ist nach unserer Erfahrung  bei MCS leider "nur"  der bestmögliche "Ausschluss" bekannter,  möglicherweise(!) sensibilisierender Stoffe um  so zu erreichen, dass auch im "MCS Haus" ein Wohnen für die Betroffenen  möglich ist - eine generelle Bezeichnung "MCS-geeignet" wagen wir daher bei unseren Beratungen nicht. 

Bei diesem Projekt  in Zürich - umgesetzt von einem unheimlich engagierten Verein zusammen mit dem Hochbauamt Zürich (offizielle Projektbeschreibung) wurden zwar grundsätzlich "verträgliche" VOC-Emissionswerte erreicht- die sehr besonderen und vor allem vielfach sehr individuellen Anforderungen für Chemikaliensensitive aber offensichtlich nicht ausreichend berücksichtigt.

Damit wurde eine grundsätzlich hervorragende Idee auch durch den Einsatz sicherlich

  • nicht ausreichend geprüfter Produkte (für eine Reihe der hier eingesetzten Produkte verweigern die Hersteller uns seit Jahren umfassende Produktinformationen!)
  • und teilweise unsererseits grundsätzlich für MCS Projekte präventiv abgelehnte Baustoffe (beispielsweise   Polystyrol-Fußbodendämmung mit nach größter Wahrscheinlichkeit toxisch extrem  bedenklichen - und für sehr viele MCS Kranke absolut unverträglichen Flammschutzmitteln)

leider zum persönlichen, aber auch wirtschaftlichen "Problem" für in den ersten Monaten  zumindest 4 betroffene Familien.

Aus diesem Grunde empfehlen wir auch stets eine möglichst  individualisierte Produktauswahl  (optimal in Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Arzt) und haben uns an  "MCS Mehr- Wohnungsprojekten" bis heute nicht mit allgemeinen "Verträglichkeitsaussagen für MCS Kranke" beteiligt. 

 

Dass es bei gewissenhafter Produktauswahl und professioneller baulicher Umsetzung unter umfassender Beteiligung der Betroffenen durchaus möglich ist, selbst für MCS und EHS Betroffene, für Allergiker und für Menschen mit erhöhten Anforderungen an ein "gesundes (verträgliches) Wohnumfeld" zu schaffen, beweisen unter anderem auch eine Reihe von uns begleiteter MCS Bauprojekte - darunter ein Mehrfamilienhaus in Bad Staffelstein - errichtet von der Baufirma Raab. (Beispiel 1;) ein Wohnhaus in Lüneburg   (Beispiel 2); ein Bauprojekt im Rahmen eines Forschungsprojektes in Ahrensburg (Beispiel 3) und zahlreiche weitere "begleitete" Bau und Sanierprojekte.

Bei individuellen Sensitivitäten erhöht sich natürlich der Planungsaufwand (Produktsuche) erheblich, weil es in diesen Fällen nicht mehr nur um die Vermeidung toxischer Belastungen geht, sondern vor allem MCS Kranke auch auf sehr viele natürliche, grundsätzlich unbedenkliche Stoffe reagieren können. 

Einen umfassenden Überblick zum allgemeinen Thema "wohngesundes Gebäude" bieten die Kriterien des VDB Gebäudezertifikats.   (Kapitel:  9.1   Zusammenfassung Gütezeichen und Zertifikate)

 

Erstkundenabfrage Bauninteressent

Fragebogen Gesundheit-Familie

 

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Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

 

Aktuelle Mitteilungen zum Thema "Wohngesundheit"

mit Diskussionsmöglichkeit

präsentieren wir auf unserer Facebook Seite

"Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene"

 

Übersicht weitere News 2021 und 2022

 

 

 

16.02.2022 Parkinson`sche Krankheit durch Biozide?

Seit langem sind Biozide - hier vor allem Pflanzenschutzmittel - als möglicher Auslöser der Parkinson`schen Krankheit bekannt - Betroffene sind vor allem viele Landwirte.

"Ippen Investigativ" deckt nach umfangreichen Ermittlungen die unverantwortliche jahrelange Verschleppung einer "Anerkennung als Berufskrankheit" durch die Berufsgenossenschaft und das Bundesarbeitsministerium auf.

Der Grund dafür - wie bei zahlreichen weiteren Umwelterkrankungen sind eindeutig zu erwartende erhebliche Kosten im Falle einer Anerkennung solcher Berufskrankheiten. Pressebericht 16.02.2022

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite "Parkinson`sche Krankheit". Infos auch zu "Pestiziden im Schlafzimmer"

Erst allmählich werden die vielfachen gesundheitlichen Risiken durch zahlreiche - auch weitere Umweltgifte - auch in Innenräumen -  erkannt, das Fehlen flächendeckend qualifizierter Umweltmediziner führt dazu, dass nicht erkannte Zusammenhänge durch "oft diesbezüglich überforderte Allgemeinärzte" vielfach bewirken, allgemeine ("unerklärliche") Symptome, verursacht durch - oft auch andere - Umweltbelastungen  als "psychosomatisch begründet" zu deuten, dabei häufig sogar zu völlig fehlgerichteter, zusätzlich belastender Medikation auch von Psychopharmake zu greifen.

Das Umweltinstitut München fordert die neue Bundesregierung auf, endlich zumindest die Daten des Pestizideinsatzes offenzulegen.(Mitmachaktion)

 

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15.02.2022 "Die große Klimalüge" - nachhhaltiges Heizen mit Holz?

Mit einem eindrucksvollen Video nimmt "WeMove" Stellung  zum angeblich "CO2 neutralen, förderwürdigen" Heizen mit Holz - "die große Klimalüge". Link zum Video

EU und Bundesregierung stellen massive Fördermittel dafür zur Verfügung!

Auch das Umweltbundesamt würde gerne Holzheizungen verbieten - und hinterfragt mit Hinblick auf die damit verbundene Umweltbelastung die staatliche "Förderung" solcher "Alternativ"- Heizungen.

Siehe dazu auch: Holzheizungen - Schadstoffbelastungen in der Nachbarschaft

 

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05.02.2022 Radon im Boden - BfS publiziert neue hochauflösende Landkarte

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine neue Karte zur Radon-Situation in Deutschland veröffentlicht. Die Karte zeigt die zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft in einer Auflösung von 1×1 Kilometer

Mehr Infos zu Radon in der Raumluft

 

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31.01.2022

Neue Richtwerte des Umweltbundesamts

Der AIR (Ausschuss für Innenraumrichtwerte) hat eine neue Liste "Innenraumrichtwerte" RW I und RW II publiziert  (Liste Aktuell).

Neu - gegenüber der bisherigen Liste 2021 sind dabei Richtwerte für

Aceton          (CAS 67-64-1)  RW I  53 mg/m³  RW II 160 mg/m³

2-Propanol    (CAS 67-63-0)  RW I  22 mg/m³ RW II    45 mg/m³ 

Methanol       (CAS 67-56-1)  mit           60 Minutenwert  RW I  13 mg/m³ und RW II 40 mg/m³

Mehr Infos zu Richtwerten I und II

 

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16.12.2021

Anti-5G“-Produkte: Radioaktiver Abfall?

"Forschende der ANVS (Authority for Nuclear Safetay an Radiation Protection) in Den Haag haben sich den Schmuck genauer angeschaut und nun eine Warnung für zehn Produkte herausgegeben, die mit einem vermeintlichen „5G-Schutz“ beworben werden. Sie sind nicht nur vollkommen nutzlos, sondern geben selbst ionisierende Strahlung ab, die schädlich sein kann. Bei den Produkten handelt es sich unter anderem um Schlafmasken, Halsketten, Armbänder oder Anhänger. Einige werden speziell für Kinder angeboten." Bericht, 16.12.2021

Entsprechende Untersuchungen fanden nach unserer Information in Deutschland noch nicht statt.

Einen Überblick über das "umfangreiche in D erhältliche Marktangebot" von "Schutzartikeln" finden Sie hier

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02.12.2021

Publikation

"WOHNEN UND LEBEN MIT HOLZ"

In dieser Publikation der FNR finden sich gut recherchierte Informationen zu Emissionen aus Holz und Holzwerkstoffen - bedauerlicherweise mit teils sehr eigenwilligen Interpretationen der Ergebnisse bezüglich "völliger gesundheitlicher Unbedenklichkeit" von Holzemissionen.

Siehe dazu kritische Stellungnahme zu dieser Publikation (aus der EGGBI Schriftenreihe).

 

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16.11.2021

Lüften kann mit "Luftreinigern" nicht "ersetzt" werden

Die Verbraucherzentrale NRW weist in einer Presseaussendung darauf hin, dass mobile Luftreiniger nur zusammen mit- aber nicht stt ausreichender Lüftung eingesetzt werden sollten.

Pressebericht

mehr Infos zu den zu beachtenden Kriterien siehe auch Kapitel 8 unserer Zusammenfassung zu Lüftung und Luftfilter

 

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22.09.2021

 

Gesundheitsschädliche Pestizide in Europas Schlafzimmern

Nicht nur Biozide aus Fassadenfarben, Lacken, Fensterbeschichtungen, Holzprodukten

können massive gesundheitliche Risiken für die Bewohner darstellen - auch Pestizide aus der Landwirtschaft finden sich im Hausstaub von Gebäuden aus näherer Umgebung "besprühter"! Felder und Obstplantagen.

Dies ergab eine internationale Studie in 21 Ländern. Pressebericht vom 22.09.2021

Dazu ebenfalls passend:

"Südtirol hat ein Pestizidproblem"

"Südtiroler Pestizidprozess" (14.07.2021)

 

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06.09.2021

Aluminium in der Raumluft

Ursache von Alzheimer und anderen Erkrankungen?

BfR und Umweltbundesamt sehen hier laut aktuellem Schriftverkehr keinen aktuen Handlungsbedarf!

Natürlich ist Aluminium nicht die alleinige Ursache von Alzheimer - jahrelange Untersuchungen bestätigen aber zumindest "Zusammenhänge".

Alles zu den möglichen gesundheitlichen Folgen, Quellen und Behördeninformationen (Schriftverkehr- Kapitel:3.5) dazu:

Gesundheitliche Bewertung von Aluminium in der Raumluft

 

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09.07.2021

Mobile Luftreiniger sind keine Universallösung im Unterricht gegen Virenbelastungen

Studie der Universität Stuttgart bestätigt die Richtigkeit der Vorbehalte bezüglich "Luftreinigern" in allen Schulen und Kitas als Maßnahme gegen Corona- Infektionen.

Mehr Infos dazu

 

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17.06.2021

Lobby- Skandal im Deutschen Bundestag

Schweizer 5G- Mobilfunk- Lobby erstellt Risikostudie für Bundestag!

Offensichtlich wurde die Schweizer Mobilfunk-Lobby "Forschungsstiftung Strom und Mobilfunkkommunikation (FSM)" vom Büro für Technikfolgeabschätzung des Deutschen Bundestags (TAB)

mit einer Studie zu Gesundheitsgefahren von Mobilfunkstrahlungen beauftragt.

"Das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages gab diesen Umstand auch in einem Schreiben zu."

Mehr Infos zu "Risikoforschung in Deutschland"

 

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25.05.2021

Weichmacher Bisphenol F verursacht niedrigen IQ

 

"Die Chemikalie Bisphenol F (in Kunststoffen enthalten) kann Veränderungen in einem Gen hervorrufen, das für die neurologische Entwicklung wichtig ist. Diese Entdeckung wurde von Forschern der Universitäten von Uppsala und Karlstad, Schweden, gemacht. Der Mechanismus könnte erklären, warum die Exposition gegenüber dieser Chemikalie während des fötalen Stadiums mit einem niedrigeren IQ im Alter von sieben Jahren zusammenhängt"

 

Mehr Infos: "Die Tricks mit Bisphenol A, S und F"

 

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24.04.2021

Trauriger Höhepunkt erfolgreicher Lobbyarbeit der Telkommunikations- Industrie auch bei den öffentlichen Sendern?

ARD - Quarks: Video 5G - Revolution oder Gefahr?

Noch nie hat dieser Sender, bisher bezüglich vieler gut recherchierter Beiträge geschätzt, so unverfroren und eindeutig Industrie- Stellung bezogen unter dem Mantel "wissenschaftlicher" Berichterstattung". Die Verantwortlichen fügen sich damit erfolgreich in die Reihe der bezüglich  5G lobbygesteuerten Politik und des ebenso  gesteuerten Bundesamts für Strahlenschutz(?) ein!
Selten wurde bisher Prävention so klein geschrieben wie bei 5G - eine massive, bewusste Verletzung des europäischen Vorsorgeprinzips angesichts weltweiter Warn- Appelle angesehener Ärzte, eine Verhöhnung von Menschen mit international anerkannter Krankheit EHS.

5G- Jahre der "Wahrheit" für die Politik

Antwort des WDR auf unsere Beschwerde

Trauriger noch die Antwort der Quarksredaktion:

Die Einschätzungen zu den Gefahren des Mobilfunks kommen seit bald zwei Jahrzehnten im Sinne des wissenschaftlichen Konsens zum Ergebnis, dass im Rahmen derzeit geltender Grenzwerte, die von internationalen Gremien festgelegt werden, keine schädigende Wirkung von Mobilfunk nachgewiesen werden kann. Link zum Antwortschreiben

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09.03.2021

Ein Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Umweltbelastungen und Covid-19 Erkrankungen gelang dem Helmholtz- Institut München zusammen mit der TU München am Beispiel

"Erhöhtes COVID 19 Risiko durch Pollenbelastungen"

 

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04.03.2021

 

Publikation des

AGÖF Leitfaden "Hausstaubuntersuchungen auf chemische Parameter"

Damit wird nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch den Trägern öffentlicher Gebäude ein wertvolles Instrument für die Bewertung von Raumschadstoffbelastungen in die Hand gegeben - vor allem viele mittel- und schwerflüchtige Substanzen werden oft durch Raumluftmessungen nicht oder nur mangelhaft erfasst.

Mehr Infos zu Hausstaubuntersuchungen

 

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15.02.2021

Homeoffice im Keller - Gesundheitsrisiko Radon?

das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller, und verweist auf das Risiko einer Radonbelastung.  (Pressebericht Februar 2021).

Radon stellt die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs dar - und wird nach wie vor bei der wohngesundheitlichen Betrachtung von Gebäuden zu wenig beachtet. Mehr Infos zu Radon

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25.01.2021

Duftstoffallergien?

Zwischenergebnis Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes daab (eine Teilnahme an der Befragung ist noch immer möglich!)

Siehe dazu auch die EGGBI Zusammenfassung: 
"Duftstoffallergiker und Beduftungen"


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21.01.2021

Diagnose Funk fordert  Aufklärung zum Strahlenschutz beim Homeschooling durch "Bundesamt für Strahlenschutz"

 

Während die Hersteller selbst in Gebrauchsanweisungen davor warnen, die mobilen Geräte körpernah zu benutzen, die Telekom sogar rät, WLAN-Router nicht in Aufenthaltsräumen, Schlaf- und Kinderzimmern aufzustellen, wird bei den laufenden Anstrengungen bezüglich Homeschooling unterlassen, auf einem verantwortungs- und  gesundheitsbewussten Umgang mit Tablets, Laptops und Handys in Coronazeiten hinzuweisen.

Aufforderung an die Präsidentin des BfS

Siehe dazu auch Kapitel 10 "Schulen" Elektrofelder und Wohngesundheit

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04.01.2021

Urlaub für Allergiker und Sensitive

Die Hoffnung auf einen Urlaub nach "Corona" veranlasst derzeit zahlreiche Anrufer der Hotline zu einer Frage nach allergikerfreundlichen, oft auch nach mcs- geeigneten Hotels.

Eine Recherche vor 3 Jahren bei über 100 derart beworbenen Hotels brachte nur wenige Antworten, erneute Recherchen bezüglich der Aussagekraft diverser "Gütezeichen, Zertifikate, Informationsportale" (Kapitel 14) für allergikerfreundliche Hotels bestätigten die vielfach gemeldeten "Probleme" Betroffener, dass zwar viele Hotels mit unterschiedlicher Qualität  Rücksicht auf Allergiker beim "Speiseangebot" nehmen - auf die sehr wesentliche Raumluftqualität bestenfalls noch im Hinblick auf "Pollen, Rauchen, Tierhaare, Bodenbelag (nur bezüglich Vermeidung langfloriger Teppiche) und Matratzen hingewiesen wird -

Fragen von Emissionen aus Einrichtung, Wandbelag, Bauprodukten allgemein in fast allen Fällen ignoriert werden, glaubwürdige und umfassende Schadstoffprüfberichte bezüglich VOCS, Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel... kaum erhältlich sind. Siehe dazu "Fragebogen".

Wir laden erneut Hotels und andere Beherbungsbetriebe ein, uns für eine entsprechende Empfehlungsdatei entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine seriöse, individuelle Beratung möglich zu machen. Mehr Infos dazu "emissionsarme Urlaubsquartiere".

 

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Dezember 2020

 

Schadstoffprobleme an Erkheimer Schule

 

Nachdem uns der Bürgermeister seit Monaten die Zusendung des letzten Schadstoffprüfberichts verweigert,

erschien nunmehr ein neuer Pressebericht mit einer "Stellungnahme des Landesgesundheitsamtes" zu den gefundenen Werten.

Aus diesem Pressebericht ergaben sich für uns statt einer "Klärung" aber zahlreiche weitere Fragen!

Siehe dazu Kapitel "Dezember 2020" in unserer Zusammenfassung "Erkheim".

 

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November 2020

IBN "baubiologie magazin"

"Schadstoffprobleme an Schulen"

Empfehlungen für Eltern und Lehrer - mehr Informationen

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Oktober 2020

 

Diskussionen um erhöhten Schadstoffwert an Mittelschule Erkheim

Seit Monaten sind erhöhte Formaldehydwerte und laut Aussage der Schulleitung gesundheitliche Probleme von Schülern bekannt; ein neuer Prüfbericht existiert bereits – er wird den Eltern aber mit dem Hinweis verweigert, er müsse erst durch das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) "bearbeitet" werden.

 

Auf Wunsch einer Familie begeleiten wir seit Jahresanfang die Probleme mit den Behörden und deren Versuche, die Angelegenheit zu bagatellisieren, unter anderem mit Bewertungen, die den Aussagen des Umweltbundesamtes völlig widersprechen.

Siehe dazu "Chronik- Schadstoffprobleme in Erkheimer Schule"  

 

Erstmals wurde nun die Öffentlichkeit durch einen Pressebericht informiert.

Allgäuer Zeitung, 05.10.2020

 

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Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin- Politik

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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Überblick

Übersicht News  2020 und 2021

 

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