Aktuelles, Literatur

Themenübersicht

Mutiger Schritt von "natureplus" bei der Bewertung natürlicher Holzemissionen

Interaktive Deutschlandkarte zum Thema "Wohngesundheit"

Umweltbundesamt bestätigt: Polystyroldämmungen mit HBCD gelten ab 30.September 2016 als "gefährlicher Abfall".

Duftkerzen können Krebs auslösen?

Offener Brief der Umweltärzte an Deutsche Rentenversicherung

Gesundheit steht nach wie vor an erster Stelle

Dämmstoff Polystyrol bald als Sonderabfall zu entsorgen?

Gesund und umweltfreundlich einrichten (UBA November 2015)

UBA Publikation "Umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte"

Informationen durch Reach - 58 % erfüllen nicht die Anforderungen!

Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen

Gesünder durch bessere Raumluft

Neufassung des AgBB-Schema 2015

Umwelt-Medizin-Gesellschaft Sept.2014: Schwerpunktthema Mobilfunk

Wenn harmlose Schimmelpilze zur Gefahr werden

Offener Brief an Bundesparteizentralen bzgl. ärztlicher Betreuung von MCS Kranken

Politische Unterstützung für Umweltkranke?

Manko bei ärztlicher Versorgung für Chemikaliensensitive

EU Richtwerte für Radon ab 2018

Wegweisendes  BGH Gerichtsurteil

Werbung mit "Wohngesundheit" treibt seltsame Blüten

MCS Hausprojekt bei Lüneburg erfolgreich abgeschlossen 

Schadstoffe in Elektrogeräten

Russland senkt drastisch Formaldehydgrenzwerte für Möbel

Nasse Wände, kranke Kinder

Aktionsplan "seltene Krankheiten"

Leben mit der Energiewende

Leitfaden 2013 "nachhaltiges Bauen"

Kritik am Leitfaden

Foodwatch verteidigt kritische Aussagen zu Schadstoffen aus Recyclingpapier

Schadstoffe in Schul- und Kindergartencontainern

Formaldehyd in Regensburger Sporthalle 

 

Schadstoffinformationen für Kosmetikprodukte - ein wünschenswertes, derzeit aber  "illusorisches" Ziel auch für Bauprodukte

 

 

 

Mutiger Schritt von "natureplus" bei der Bewertung von Holzprodukten

Mit der Einzelstoffbewertung von Essigsäure bei der Zertifizierung von Holzprodukten mit eigenem Grenzwert (600 mg/m³) und damit "Herausnahme" aus dem TVOC Grenzwert beschreitet natureplus (abweichend von AgBBeinen grundsätzlich(!) mutigen Schritt im Hinblick auf eine toxikologisch neu ausgerichtete Bewertung von Holzprodukten. Newsletter natureplus

Zu häufig wird zwischenzeitlich der Einsatz von Holzprodukten von Architekten "präventiv" vermieden bzw. reduziert, wenn der Bauherr (bzw. ein angestrebtes Gebäudesiegel) strenge Grenzwerte bezüglich des Summenwertes von VOCs  (TVOC) bereits unmittelbar nach Fertigstellung des Gebäudes vertraglich fordert.

 

Weitere Infos zu Essigsäure, Emissionen aus Holzwerkstoffen

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Landkarte zur gesundheitlichen Bewertung der einzelnen Regionen in Deutschland

Interaktive Karte gibt Überblick über "Wohngesundheit" in Deutschland 

Die Bausparkasse BKM veröffentlicht aktuell eine interaktive Landkarte, in der 10 gesundheitliche Faktoren in einzelnen Regionen bewertet werden und bei der Wahl des künftigen Wohnraums wertvolle Hilfestellung leisten können.

 

Bewertet werden die Faktoren

  • Lebenserwartung,
  • Feinstaub,
  • Stickstoffdioxid,
  • Radon,
  • Grundwasser,
  • Lichtverschmutzung,
  • Lärm,
  • Bodenversauerung,
  • Ozon,
  • Hochwassergefahr,

die vom Nutzer einzeln oder in der Gesamtheit nach Postleitzahl abgefragt werden können.

Die Informationen und Daten basieren auf Forschungsergebnissen von u.a. dem Robert-Koch-Institut und dem Umweltbundesamt.

Abrufbar ist die Karte unter:
www.bkm.de

Eine Infografik der BKM - Bausparkasse Mainz.

 

Für Chemikaliensensitive fehlen leider Angaben zur regionalen Luft-Belastung vor allem durch  landwirtschaftlich verursachte Biozidbelastungen, aber auch gewerbe- und industriebedingte Raumluftbelastungen (vor allem VOCS); hier wissen wir zwischenzeitlich von Regionen, in denen ein ganzjähriger Aufenthalt für Umwelterkrankte definitiv unmöglich ist.

Ebenso ist für EHS Kranke die Strahlenbelastung "elektromagnetische Belastung" nicht berücksichtigt - eine derartige Einbeziehung würde den Rahmen einer Übersichtskarte allerdings bei weitem sprengen und wäre nur in speziellen "Regional-Einzelkarten" möglich.

Hier sehen wir noch die Möglichkeit regionaler Angebote, die sich angesichts der ständig zunehmenden Anzahl von Allergikern und Umwelterkrankten sicherlich auch als "hochwertige Dienstleistung" vermarkten ließen.

Für die diesbezüglich Betroffenen empfehlen wir aktuell zusätzlich eine besondere, individuelle  Baugrunduntersuchung (Standortauswahl) vor einer entsprechenden Kaufentscheidung

 

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Umweltbundesamt bestätigt: Dämmstoff Polystyrol mit HBCD ab Oktober 2016 "gefährlicher Abfall"

Polystyroldämmungen mit HBCD gelten ab 30.September 2016 als "gefährlicher Abfall".

In einem Schreiben vom 15.4.2016 wurde uns seitens des UBA Fachgebiets "Kommunale Abfallwirtschaft, Gefährliche Abfälle, Anlaufstelle Basler Übereinkommen" grundsätzlich die Richtigkeit von Aussagen des NDR vom November 2015 bzgl.  Neueinstufung von Polystyroldämmstoffen beim "Abfallschlüssel" bestätigt:

"Hintergrund ist ein in der Abfallverzeichnisverordnung enthaltener dynamischer Verweis auf Anhang IV der POP-Verordnung, der besagt dass alle POP-haltigen Abfälle oberhalb der dort genannten Grenzwerte als gefährlicher Abfall einzustufen sind. Der Grenzwert für HBCD aus Anhang IV der im Herbst in Kraft tritt beträgt 1000 ppm.

Somit werden aufgrund der gesetzlichen Neuerungen HBCD-haltige Dämmstoffabfälle aus Polystyrol ab Oktober 2016 als gefährlicher Abfall eingestuft. Derzeit gelten HBCD-haltige Dämmstoffabfälle noch als nicht-gefährlicher Abfall, da der entsprechende Grenzwert im Anhang IV der EU-POP-Verordnung erst am 30. September 2016 in Kraft tritt. Danach dürfen Dämmstoffabfälle, die HBCD enthalten dann nur noch in dafür genehmigten Siedlungs- und Sonderabfallverbrennungsanlagen behandelt werden.

Wie sich die gesetzlichen Änderungen letztendlich auf die Entsorgungskosten auswirken werden, kann derzeit noch nicht geschätzt werden."

Noch nicht geklärt ist für uns die Frage, wie weit die nunmehr seitens der Hersteller gepriesenen neuen (unbedenklichen?) Alternativflammschutzmittel -PolyFR in einigen Jahren ebenfalls wieder als besonders gesundheitsgefährdend eingestuft werden müssen (ebenso wie bei HBCD trotz jahrelanger anderslautender Aussagen von Politik und Hersteller) und dann mit erhöhten Entsorgungskosten zu Buch schlagen werden.

PolyFR ist ein spezifischer Stoff mit der CAS-Nr 1195978-93-8 "Benzene, ethenyl-, polymer mit 1,3-butadiene, brominated (Aussage BASF, November 2015: "mit positiver Reaktion des Umweltbundesamtes dazu") -

obwohl ebenfalls ein bromiertes Flammschutzmittel (siehe dazu grundsätzliche Aussagen des Umweltbundesamtes zu bromierten Flammschutzmitteln: Schutzengel mit schlechten Eigenschaften? und Hintergrundpapier "Bromierte Flammschutzmittel") 

Unsere Frage nach den "Grundlagen" der angeblichen(?) positiven Reaktion des Umweltbundesamtes zu POlyFr warten wir seit Dezember 2015 auf eine Stellungnahme des UBA.

Für eine eigene positive Bewertung fehlen uns derzeit nach wie vor glaubwürdige wissenschaftliche Nachweise gesundheitlicher Unbedenklichkeit von PolyFR.

Ergänzung:

Unabhängig von den für uns relevanten gesundheitlichen Risiken durch Styrol und Flammschutzmittel aus Polystyroldämmungen  (siehe dazu Styrol, Raumschadstoff auch mit Hinweis der gesundheitlichen Relevanz beim „Außeneinsatz“),

sollte bei jeder Öffentlichkeitsarbeit gerade auch auf die künftigen Entsorgungskosten verwiesen werdendie angesichts keineswegs zu erwartender allzulanger „Lebensdauer“ von Polystyroldämmungen mit Problemen auch durch Algen, Spechte etc.

(siehe dazu: Süddeutsche Zeitung "Verdämmt noch mal"; ARD "gefiederte Mietnomaden")

sicherlich bei "nachhaltiger Kalkulation" den günstigen Preis von diesen Produkten relativieren wird und schadstoffgeprüften nachhaltigen Dämmstoffen ohne den Problemen mit "Gesundheitsverträglichkeit" und späteren "Entsorgungskosten" (wie z.B. Holzweichfaser, Schafwolle, Hanf, mineralische Dämmungen) wieder mehr Wettbewerbsfähigkeit verleihen sollte.

 

Siehe dazu auch: EGGBI Diskussionsseite Flammschutzmittel und Styrol sowie "Energetische Sanierung"

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Duftkerzen können Krebs erzeugen?

Eine Studie, die von Professor Alastair Lewis des National Centre for Atmospheric Science an der University of York durchgeführt  wurde, hat festgestellt, dass bei Duftkerzen häufig Zutaten  verwendet werden (Limonen) die zu erhöhten Formaldehydwerten (krebserzeugend) führen können. Diese Stoffe finden sic h auch in Räucherstäbchen, aber auch in anderen Produkten des täglichen Bedarfs (Reinigungsmittel, Kosmetik). Bericht (weitererer Bericht BBC)

Grundsätzlich stellen  Beduftungen (auch Räucherstäbchen, Raumsprays...) ebenso wie parfumierte Wasch- und Reinigungsmittel  für viele Allergiker, vor allem aber Chemikaliensensitive eine oft unerträgliche Belastung dar - und sollten daher zumindest in Kitas, Schulen, öffentlichen Gebäuden, Kaufhäusern und Verkehrsmitteln vermieden werden. ("Barrierefreiheit für MCS Kranke").

Siehe dazu auch EGGBI Diskssion zu Beduftungen

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Offener Brief von Umweltärzten an die Deutschen Rentenversicherung

In einem offenen Brief fordern Vorstandsmitglieder der Berufsverbandes der Umweltmediziner von der medizinischen Leiterin der Rentenversicherungsanstalt erneut Ausklärung zu wesentlichen Fragen der "aktuell praktizierten" Nichtanerkennung von MCS als physische Krankheit.

Offensichtlich ist die DRV grundsätzlich nicht zu Stellungnahmen zu dieser Frage bereit - auch EGGBI wartet seit Monaten auf entsprechende Antworten. Mehr Infos zu diesem Thema

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Gesundheit steht nach wie vor an erster Stelle

Werte Index 2016

Für den Index werteten Experten 5,7 Millionen Beiträge von Nutzern deutscher Internetseiten aus. Demnach liegt das Thema Freiheit wie bei der Vorgänger-Studie auf dem zweiten Platz. Auf Rang eins bleibt die Gesundheit, den dritten Platz belegt weiter das Thema Erfolg. Sicherheit klettert deutlich nach vorne, von Rang zehn auf sieben. (Quelle)

 

Die zehn wichtigsten Werte der Deutschen

1. Gesundheit (Platzierung im Vorjahr: 1),

2. Freiheit (2),

3. Erfolg (3),

4. Natur (6),

5. Gemeinschaft (5),

6. Familie (4),

7. Sicherheit (10),

8. Anerkennung (8),

9. Gerechtigkeit (7),

10. Nachhaltigkeit (9) (dpa)

Beim Kauf oder der Errichtung von Wohnraum wird die Bedeutung von Wohngesundheit dennoch leider oftmals erst zu spät erkannt - aber auch bei großen Bauprojekten wird sehr oft viel Wert auf  Nachhaltigkeit gelegt  (BNBDGNB) - die "Gesundheit" der Gebäudenutzer aber meist zu wenig berücksichtigt..

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Dämmstoff Polystyrol gilt bald als Sondermüll?

Neue Einstufung des Dämm Materials ab Frühjahr 2016

Flammhemmer HBCD

Hexabromcyclododecan (HBCD) soll im Brandfall verhindern, dass sich ein Feuer an der Fassade schnell ausbreitet. Doch HBCD gilt laut Europäischer Chemikalienagentur als "besonders besorgniserregend":  Es reichert sich in der Natur und in Organismen an und steht im Verdacht, die Fortpflanzung zu schädigen. Im Brandfall stehen HBCD-belastete Dämmplatten zudem unter Verdacht, die Entstehung von hochgiftigen Dioxinen und Furanen zu ermöglichen.

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol jedoch künftig als Sondermüll behandelt werden. Der Parlamentarische Staatsekretär im Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB), Florian Pronold (SPD), bestätigte dem NDR, dass derzeit die Abfallverzeichnisverordnung novelliert werde. Im Frühjahr 2016 solle die neue Regelung in Kraft treten. Dann gelten beim Abriss einer Wärmedämmung aus Polystyrol neue Regeln: Galt diese bisher als Kunststoffabfall oder gemischter Bauabfall, so stuft sie der Gesetzgeber künftig als gefährlichen Abfall ein, also Sondermüll.

Entsorgung wird sich für Hausbesitzer massiv verteuern

Die Beseitigung einer Wärmedämmung mit dem am häufigsten verwendeten Dämmstoff in Deutschland dürfte sich für Hausbesitzer massiv verteuern, da die bisher üblichen Entsorgungswege nicht mehr zulässig sind. Zudem muss die Entsorgung lückenlos dokumentiert werden.

Zitat: NDR

Damit relativiert sich endgültig das Argument "preiswert" - unabhängig von der bereits seit langem geführten Diskussion bzgl. hochtoxischem Flammschutz, Bauschäden durch "Spechthöhlen" und Risiko im Brandfall......

Siehe auch: Raumschadstoff Styrol

 

 

 

Interessant in diesem Zusammenhang eine Presseinformation des Industrieverbandes Hartschaum noch  vom 30.10.2014

als Reaktion auf den NDR Beitrag: Ignorierte Gefahr - Gift in Wärmedämmung

"Leider wurde in den Beiträgen Styropor® -Abfall mit dem Begriff „Sondermüll“ erneut in Zusammenhang gebracht. Wir weisen darauf hin, dass dieses laut Urteilen des Landgerichts Duisburg und des Oberlandesgerichts Düsseldorf (Az. 26 O 24/13 bzw. Az. I-20 U 151/13) nicht zulässig ist und deshalb zu unterlassen ist.

Der IVH fordert die Presse auf, ihre Recherchen auf wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse zu stützen, die zurzeit in der Projektstudie „Rückbau, Recycling und Verwertung von WDVS“ vom Institut für Bauphysik der Fraunhofer Gesellschaft (IBP) in Zusammenarbeit mit dem Forschungsinstitut für Wärmeschutz e. V. (FIW) und unter Unterstützung des Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR) erarbeitet werden. Ende November 2014 stellen IBP und FIW die Ergebnisse in Berlin vor." hhttp://www.bachl.de/index.php/graniterzeugnisse/48-newsticker-daemmstoffe/245-ivh-reaktion-auf-ndr-und-sz-styropor-ist-ungefaehrlicher-abfallStyropor® ist ungefährlicher Abfall 

Der Industrieverband Hartschaum nahm zwar zwischenzeitlich diese Stellungnahme von der Hoempage; sie findet sich aber noch auf den Seiten diverse Mitgliedesunternehmen.

Nach wie vor stellt der IVH aber fest:

  1. Bei dem EPS-Abfall handelt es sich um einen Wertstoff. (Quelle)

 

 

 

 

Bereits im April 2012(!) stellte dagegen das Umweltbundesamt fest:

„Schon jetzt ist es aber möglich, auf die großflächige Verwendung von HBCD-haltigen EPS-Dämmstoffen zu verzichten und damit die Umwelt erheblich zu entlasten: Das Umweltzeichen „Blauer Engel“ bietet einen einfachen Weg, Alternativen für Wärmedämmstoffe und Wärmedämmverbundsysteme mit gefährlichen Stoffen zu finden und problematischen Müll zu vermeiden“ Quelle Handelsblatt 5.4.2012(!)

 

Ebenso interessant die kurzfristige  (in diesem Falle positive) Meinungsänderung eines Politikers:

Noch im März 2015 äußerte Staatssekretär Pronold:

„2013 wurde ein weltweites HBCD-Herstellungsverbot beschlossen. Kühn sieht auch Bauministerin Barbara Hendricks (SPD) in der Pflicht, es seien über 60 000 Tonnen HBCD in Fassaden deutscher Häuser verbaut worden. Der Regierungsantwort zufolge kann HBCD die Fruchtbarkeit beeinträchtigen oder das Kind im Mutterleib schädigen. Die Bundesregierung halte aber die Einstufung solcher Dämmmaterialien als Sondermüll „nicht für sinnvoll“, so Pronold.Quelle Focus

 

Keine Sorge zu den aktuellen Aussagen von Pronold macht sich offensichtlich der zuständige Industrieverband:

In einer Aussendung vom Dezember 2015 meldet er:

"In einer Fernsehsendung im NDR wurde die Entsorgung von EPS – also Styropor – als Sonderabfall eingestuft. Dies liegt am Brandschutzmittel HBCD, welches inzwischen in neuen EPS Dämmstoffen ersetzt wurde. Dass EPS dann als Sonderabfall mit hohen Kosten belegt wird ist nicht richtig, es wird nach wie vor im Moment noch thermisch verwertet. Für eine stoffliche Verwertung gibt es derzeit noch zu wenig Abfallaufkommen, sodass kein wirtschaftliches Recycling möglich ist". Bericht

 

EGGBI versucht derzeit bei Umweltbundesamt (Antwort 15.04.2016) , aber vor allem beim "politisch zuständigem" Umweltministerium  (bisher keine Antwort!) eine Verifizierung einer der beiden sich widersprechenden Aussagen von Staatssekretär Pronold zu erhalten-

 

 

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"Gesund und umweltfreundlich Einrichten"

Die Publikation weist in sehr umfassender Form auf mögliche Schadstoffgefahren aus Möbeln und Einrichtungsgegenständen hin - empfohlen wird der Kauf von Produkten mit Blauem Engel und/oder Goldenen M.

Leider liegen bei beiden Gütezeichen die Grenzwerte für das krebserzeugende Formaldehyd unnötig hoch. Im Internationalen Vergleich kann festgestellt werden, dass 60 µg/m³ jederzeit leicht unterschritten werden könnten. Beispiel und Ergänzung dazu

Ebenso bedauerlich, dass es bei beiden Zeichen  in der Regel nicht möglich ist, von den Herstellern die eigentlichen Prüfberichte zu erhalten - gerade für die Zielgruppe Allergiker, MCS Kranke reicht es keineswegs zu wissen, dass gewisse TVOC Höchstgrenzen nicht überschritten werden - vielmehr benötigt dieser Verbraucher Informationen, welche Emissionen grundsätzlich aus den betreffenden Produkten ausgasen können.

Auch bezüglich weiterer Gefahrenstoffe (bedenkliche Stoffe wie Weichmacher, Flammschutzmittel...) besteht zwar eine "Erklärungspflicht" der Hersteller; mit Recht gibt es dazu aber ein gewisses Misstrauen diesbezüglich verunsicherter Verbraucher. 

Publikation Umweltbundesamt November 2015

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UBA Publikation "Umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte"

September 2015

Einen übersichtlichen Einblick in die derzeitige "Bewertungslage" von Bauprodukten bietet diese Publikation des Umweltbundesamtes.

Umfassend beschrieben- auch im Hinblick auf die Neubewertung von Formaldehyd im AgBB Bewertungssystem wird dabei die europäische und nationale Rechtslage bzgl. Zulassungsbestimmungen für Bauprodukte - 

Nr. 1 Mechanische Festigkeit und Standsicherheit

Nr. 2 Brandschutz

Nr. 3 Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz

Nr. 4 Sicherheit und Barrierefreiheit bei der Nutzung

Nr. 5 Schallschutz

Nr. 6 Energieeinsparung und Wärmeschutz

Nr. 7 Nachhaltige Nutzung natürlicher Ressourcen

ausgehend von der EU-BauPVO, (siehe auch rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit) die gesundheitsbezogene Grundanforderungen für Gebäude, mit daraus abgeleiteten Anforderungen auch an Bauprodukte "grundsätzlich" erlaubt, deren europäische Harmonisierung aber vor allem auch bezüglich Prüfanforderungen und nationalen Umsetzungen noch zu wünschen lässt.

Enttäuschend ist derzeit nach wie vor die "Kontrolle" der gesundheitlichen Qualität - während für VOCs zwischenzeitlich zumindest im Rahmen von AgBB definierte Prüf- und Nachweispflichten formuliert sind, fehlen für zahlreiche "besonders besorgniserregende Stoffe (publiziert in der ECHA Liste) entsprechende Nachweispflichten /Besipiel: Weichmacher, Flammschutzmittel) und es genügt dafür die "Deklarationspflicht" - dies bedeutet, der Verbraucher muss dem Hersteller "vertrauen" dass dieser sich tatsächlich an die Deklarationspflicht hält. (Seite 39)

Anschliessen möchten wir uns der abschließenden Empfehlung in der Publikation:

"Gerade für diejenigen Bauprodukte, die bisher nicht im Fokus der bauaufsichtlichen Regelungen sind, empfiehlt das UBA den herstellenden Unternehmen, eine freiwillige Kommunikation des Emissionsverhaltens ihrer Produkte anzustreben. Um neue Entwicklungen am Markt sachgerecht bewerten zu können, ist auch die etablierte Prüfmethodik bei Bedarf zu ergänzen. Zum Beispiel hält das UBA aktuell die Entwicklung von Methoden, die die Freisetzung von Nanomaterialien beim Gebrauch und bei der Entsorgung von Produkten mit nanomaterialhaltigen Beschichtungen über ihren Lebenszyklus erfassen, als erforderlich."

zur Publikation

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Informationen durch "Reach" - 58 % erfüllen nicht die Anforderung

Eine der wenigen Informationsquellen und stets als verlässliche Grundlage bezüglich Aussagen  zu den gesundheitlichen Auswirkungen von Chemikalien für Verbraucher, aber auch Baustoffproduzenten propagiert, leidet nach wie vor unter mangelhafter Sorgfalt der Hersteller - und nicht ausreichender Kontrolle.

Nach wie vor können die Hersteller die Daten selbst in die Datenbank einbringen- nur 5 % aller Regisitrierungsdossiers werden von der CHemikalienagentur ECHA auf Vollständigkeit überprüft. 

"58 Prozent der 1.814 geprüften Dossiers der ersten REACH-Registrierungsperiode (2010) für wirtschaftlich wichtige Chemikalien erfüllen mindestens eine von sieben geprüften Anforderungen nicht, 27 Prozent sogar zwei oder mehr. Zu diesen Anforderungen zählen Informationen zum Abbau in der Umwelt oder zu Auswirkungen auf die Fortpflanzungsfähigkeit. Ohne ausreichende Informationen können Gefährdungen von Mensch und Umwelt übersehen werden."

Presseerklärung des BfR (Bundesinstitut für Risikoforschung" vom 22.7.2015

Damit bestätigen sich uch die Vorbehalte gegenüber dem derzeitigen Informationswert beispielsweise der Sicherheitsdatenblätter, die ohnedies nur "dafür kennzeichnungspflichtige Stoffe" angeben müssen -  wesentliche Aussagen  gerade auch zur Auswirkung mancher Chemikalien auf die Fortpflanzungsfähigkeit bei der vorliegenden Reach Datenlage den Baustoffherstellern natürlich gar nicht vorliegen. Unverständlich auch, daß solche Ergebnisse erst mit 5 Jahren Verzögerung bekannt werden. 

Als „konform“ wurde im Rahmen des Screenings von 1814 Registerieungsdossiers  nur ein Dossier klassifiziert, d. h. dieses Dossier entsprach in allen geprüften Endpunkten den Standardinformationsforderungen von REACH entsprechend der Entscheidungsbäume. Weiterhin wurden 42 % der Dossiers als „komplex“ eingestuft, wobei über 70 % dieser Dossiers in 4 bis 7 Endpunkten „komplex“ waren. 

Bestätigt werden aber auch langjährige  Vorbehalte von Umweltverbänden bezüglich einer viel zu schleppenden Umsetzung, fehlenden Sanktionen bei Verstößen, Mängel bei Kriterien für hormonell wirksame Stoffe, Lücken in Bezug auf die Regulierung von Nanomaterialien.

Stellungnahme BUND nach 5 Jahren "Reach" 

EGGBI Infos zu Reach 

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Reduzierung hochfrequenter Strahlung im Bauwesen: Baustoffe und Abschirmmaterialien

 

29,00 Euro plus Versand (2,00 € in DE und 6,50 € innerhalb Europas)  –> Bestellung

Ein unverzichtbares Nachschlagewerk für Planer und Messtechniker sowie für Betroffene, um sich mit den vielfältigen Aspekten der Hochfrequenzabschirmung intensiver auseinander setzen zu können.

Hinweis für MCS Betroffene:  Wir empfehlen, die vorgeschlagenen Materialien bei Chemikaliensensitivität unbedingt vorher auf die individuelle Verträglichkeit zu überprüfen, bzw. von den Herstellern auch die entsprechenden stofflichen Informationen für eine gesundheitliche Bewertung anzufordern. (siehe dazu auch Link; gerne stehen auch wir für stoffliche Informationen - sofern von den Herstellern  zur Verfügung gestellt -  zur Verfügung.) 

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Gesünder durch bessere Raumluft

Universitätsklinikum Freiburg

Neues System vereinheitlicht EU-weit die Bewertung der Raumluft-Qualität / Wissenschaftler des Universitätsklinikums Freiburg beteiligt

Erstmals können gesundheitliche Risiken durch flüchtige Schadstoffe aus Baumaterialien europaweit einheitlich beurteilt werden. Dies ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass ein gesundes Raumklima gewährleistet ist.  

Insbesondere flüchtige organische Verbindungen (VOC), wie sie in Baumaterialien, Einrichtungen, Elektrogeräten, Reinigungsmitteln oder anderen Produkten enthalten sind, können im Innenraum gesundheitlich bedenkliche Konzentrationen erreichen. „Als Konsequenz immer besser gedämmter Häuser können gesundheitsgefährdende Substanzen nicht mehr so leicht entweichen. Darum müssen Emissionsquellen im Innenraum besser kontrolliert und reduziert werden“, sagt Prof. Dr. Volker Mersch-Sundermann, Leiter des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene des Universitätsklinikums Freiburg. „So kann auch bei moderner Bauweise sichergestellt werden, dass es nicht zu gesundheitlich bedenklichen Stoffkonzentrationen in der Raumluft kommt.“  Quelle

Hinweis:

EU-NIK-Werte sind keine Luftqualitätsrichtlinien für die Innenraumluft und dürfen nur  für Materilaemissionstests angewendet werden.

In der bisherigen Arbeit wurden nur flüchtige organische Verbindungen  (VOC) in Betracht gezogen. Leicht flüchtige Verbindungen (VVOC), schwerflüchtige organische Verbindungen  (SVOC) und Karzinogene sind noch nicht auf dieser Stufe berücksichtigt. (März 2015) Quelle

Aktuelle erste Auflistung  von Substanzen mit EU LCI Werten

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Neue Fassung des AgBB Schemas

Mit Ende Februar 2015 wurde das AgBB Schema 2015  veröffentlicht:  Link

Dennoch gilt bis 24.2.2016 das AgBB Schema 2012 noch als coexistent.

Beim Schema 2015 wurde für einige VVOC ein NIK-Wert eingeführt. Dementsprechend gehen diese Stoffe in die R-Wert-Berechnung mit ein, werden jedoch nicht dem TVOC zugerechnet. Es handelt sich hierbei um: 

o    7-1:      Butanal             CAS 123-72-8   NIK 650 µg/m³

o    7-20:    Acetaldehyd     CAS 75-07-0     NIK 1200 µg/m³

o    7-22:    Formaldehyd    CAS 50-00-0     NIK 100 µg/m³

o    8-10:    Aceton             CAS 67-64-1     NIK 1200 µg/m³

 

Nicht nachvollziehbar ist aus Sicht einer präventiv

(wir beraten vor allem Allergiker, chemikaliensensitive Bauherren und Familien mit Wunsch nach erhöhtem Gesundheitsschutz)

ausgerichteten  gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten dabei die de facto (trotz EU-Neueinstufung von Formaldehyd ab 1.4.2015) Ausnahme- "Bewertung" bzw. die von der übrigen Norm der VOC-Baustoff-Bewertung abweichende Bewertungsgrundlage mittels  eines NIK- Wertes als Basis der Gesamtbewertung    (100 µg/m³!)   für  Formaldehyd in Bauprodukten.

Bereits 2006 forderte beispielsweise "natureplus" im Hinblick auf diesen Wert einen  "besseren Schutz vor Formaldehyd".

Obwohl ab 1.4.2015 als Cancerogen der Gruppe 1B (H350)  und mutagen 2 (H341) kennzeichnungspflichtig, wurde hierzu eine bemerkenswerte Ausnahme gemacht:

Formaldehyd: Cancerogene der Gruppen 1a und 1 b  dürfen zwar nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nach 3 Tagen nicht mit mehr als 10 µg/m³ sowie nach 28 Tagen nicht mit mehr als 1 µg/m³ emittieren - Formaldehyd inzwischen als Cancerogen der Kategorie 1b eingestuft, fällt aber nicht in die Bewertung der Cancerogene. Hier wurde mit der Festlegung des  NIK-Wertes von 100 µg/m³ 

eine Ausnahme geschaffen, festgesetzt."

Zitat:

Kanzerogene Stoffe

Die generelle Anforderung an jedes Bauprodukt ist, dass es praktisch keine kanzerogenen, mutagenen oder reproduktionstoxischen Stoffe emittieren soll. Eine Abgabe kanzerogener Stoffe gemäß EU-Kategorie 1A und 1B wird erstmalig an dieser Stelle des Ablaufschemas untersucht. Stoffe mit mutagenen oder reproduktionstoxischen Eigenschaften sowie Stoffe mit möglicher kanzerogener Wirkung gemäß EU-Kategorie 2 werden im Rahmen des NIKKonzepts (siehe Teil 3) geprüft und ggf. mit höheren Sicherheitsfaktoren belegt. Kanzerogene sind substanzspezifisch zu quantifizieren. Nach 3 Tagen darf kein Kanzerogen der EU-Kategorie 1A und 1B 0,01 mg/m³ übersteigen.  

Ausgenommen von dieser Regelung sind definierte, als kanzerogen 1A oder 1B eingestufte Stoffe, für die hinsichtlich des empfindlichsten Endpunktes ein Schwellenwert abgeleitet werden kann (?), bei dem kein krebserzeugendes Potential mehr anzunehmen ist und für die auf dieser Basis ein NIK-Wert abgeleitet und in Tabelle 1 genannt ist.  

 

Zitat:

Bewertung mittels NIK Wert

VVOC, VOC und SVOC mit Bewertungsmaßstäben nach NIK Für eine Vielzahl von innenraumrelevanten flüchtigen organischen Verbindungen sind im Anhang als gesundheitsbezogene Hilfsgrößen sogenannte NIK-Werte (niedrigste interessierende Konzentrationen) gelistet.

Im Vorwort zur NIK-Werte-Liste sind die Details ihrer Ableitung dokumentiert. Hier gelistete Stoffe, deren Konzentration in der Prüfkammer ≥ 5 µg/m³ beträgt, gehen in die Bewertung nach NIK ein.

Ihre Quantifizierung erfolgt substanzspezifisch. Zur Bewertung wird für jede Verbindung i das in Gleichung 2 definierte Verhältnis Ri gebildet. Ri = Ci / NIKi .

Hierin ist Ci die Stoffkonzentration in der Kammerluft. Es wird angenommen, dass keine Wirkung auftritt, wenn Ri den Wert 1 unterschreitet. Werden mehrere Verbindungen mit Konzentrationen ≥ 5 µg/m³ festgestellt, so wird Additivität der Wirkungen angenommen und festgelegt, dass R, also die Summe aller Ri , den Wert 1 nicht überschreiten darf.

R = Summe aller Ri = Summe aller Quotienten (Ci / NIKi) ≤ 1 (3) Wenn diese Bedingung nicht erfüllt ist, wird das Produkt abgelehnt.  

Damit wird die lange geforderte, umfassend begründete europäische Einstufung  (http://echa.europa.eu/information-on-chemicals/cl-inventory-database/-/cl-inventory/view-notification-summary/55163 ) als offensichtlich für Bauprodukte nicht ausreichend relevant (?) für die Erstellung eines definitiven Grenzwertes  ignoriert - bei einem Baustoff ohne weiteren relevanten  Emissionen mit NIK Wert ist so defacto eine Formaldehydkonzentration von bis zu  99 µg/m³ noch toleriert (Ri≤1).

Beispiel: uns vorliegende Prüfberichte über Bauprodukte mit beispielsweise akzeptablen bisherigem Ri Wert 0,25 und dazu(aus unserer Sicht keineswegs akezpetablem) Formaldehyd mehr als 60 µg/m³ (unsere Empfehlung < 20 µg/m³) würden auch künftig toleriert.

 

Eine ähnliche, toxikologisch allerdings begründbare Herausausnahme von natürlichen Terpenen  aus der TVOC (VOC-Summenwert) und Erstellung ebenfalls eigenständiger, dem natürlichen Produkt Holz entsprechenden  plausiblen - wesentlich höherer "tolerierter Werte" wurde dagegen bisher vehement abgelehnt. (Siehe auch: Emissionen aus Holz und HolzwerkstoffenNeue Bewertungsgrundlage für Terpene gefordert )

Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei dieser industrie- aber sicher nicht verbraucherorientierten „Ausnahme“ nur um eine vorübergehende Positionierung (Übergangsregelung) handelt und sich – analog wesentlich anderslautender internationaler Richt- und Grenzwerte für Formaldehyd auch in D bereits mittelfristig wesentlich strengere „Bewertungsgrundlagen “ für einen nach wie vor sehr relevanten Innenraumschadstoff mit mutagener und krebserzeugender Eigenschaft durchsetzen können.

Zur Info:

Krebserzeugend;    Karz 1B (H350):       Stoffe, die wahrscheinlich beim Menschen karzinogen sind

Erbgutverändernd; Mutagen 2 (H341): Stoffe, die für Menschen bedenklich sind, weil sie möglicherweise vererbbare Mutationen in Keimzellen von Menschen auslösen können.

Quelle

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Umwelt-Medizin-Gesellschaft Sept.2014: Schwerpunktthema Mobilfunk

Neue Ausgabe der Fachzeitschrift 'Umwelt-Medizin-Gesellschaft' erschienen:

http://www.umwelt-medizin-gesellschaft.de/

Schwerpunktthemen des Heftes 03/21014: Mobilfunk (anbei Zusammenfassungen einiger Berichte daraus:)

Kausaler, juristisch anerkannter Nachweis des Schädigungspoten­zials technischer hochfrequenter Felder - eine Patientenkasuistik

HORST EGER

Zusammenfassung: www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/314e_z.pdf

 


Reduzierte Fruchtbarkeit und vermehrte Missbildungen unter Mobilfunkstrahlung. Dokumentation aus einem landwirtschaftlichen Nutzbetrieb (Wissenschaftlicher Originalbeitrag)

KLAUS BUCHNER, HORST EGER und JOSEF HOPPER

Zusammenfassung: http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/314bua_z.pdf

 


Wie die Öffentliche Meinung über Elektrosensibilität geprägt wird in Wissenschaft und Presse - Aktuelle Beispiele und Hintergründe

CHRISTINE ASCHERMANN

Zusammenfassung: http://www.umg-verlag.de/umwelt-medizin-gesellschaft/314a_z.pdf

 

Bestellungen und Probehefte:
Umwelt-Medizin-Gesellschaft
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Wenn harmlose Schimmelpilze zur Gefahr werden

25.08. 2014

Für gesunde Menschen oft harmlos, können Schimmelpilze bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem schwere Krankheiten auslösen, die mitunter zum Tod führen können. Ein internationales Forscher-Team unter Leitung der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg (FAU) will das nun ändern und erforscht an einer Pilz-Art mögliche Behandlungsmöglichkeiten. Diese sollen später auch auf andere krankheitserregende Pilze angewendet werden.(Bericht)

 

 

Offener Brief an Bundesparteizentralen und Bundes-Patientenbeauftragten

Auf der Suche nach medizinischen Ansprechpartnern für MCS Patienten ohne Privatversicherung  kontaktierten  wir zahlreiche Institutionen, Ministerien und Bundesparteizentralen: 

Reaktionen - Nichtreaktionen

 

 

Manko bei ärztlicher Beratung für Chemikaliensensitive

Seit Beginn 2014 versucht EGGBI mit einer massiven Anfrageoffensive, eine Auflistung von Ansprechadressen zu erstellen, an die sich MCS Patienten, Umwelterkrankte allgemein wenden können,

ohne  von vornherein als "psychosomatisch erkankt" eingestuft zu werden -

und um dort eine adäquate Behandlung zu erhalten, die nicht nur Privatpatienten, sondern auch für "Nur"  Kassenpatienten  verfügbar ist.

Bisher ist es uns leider nicht möglich eine positive Bilanz unserer Bemühung zu ziehen.

Ergebnisse 

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Politische Unterstützung für Umweltkranke?

Ein absolut diskussionswürdiges Positionspapier präsentieren Bündnis 90/Die Grünen aus dem Jahr 2009- leider erheilten wir keine Informationen bezüglich aktueller Initiativen, Aktivitäten zur Umsetzung dieses Positionspapiers.  

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EU Referenzwerte für Radon ab 2018

Das von vielen noch kaum erkannte Gesundheitsrisiko "Radon"   (zweithäufigster Verursacher von Lungenkrebs) wird in den nächsten Jahren  auch von der Immobilienwirtschaft "ernst genommen werden müssen" - gibt es doch ab 2018 definierte EU Referenzwerte für Radonbelastungen in Immobilien. 

Im Amtsblatt der Europäischen Union vom 17.1.2014 findet sich auf Seite 31  (Artikel 74):

Radonexposition in Innenräumen 

(1) Die Mitgliedstaaten legen nationale Referenzwerte für die  Radonkonzentration in Innenräumen fest. Der Referenzwert für  die Aktivitätskonzentration in der Luft im Jahresmittel darf   300 Bq m³ nicht überschreiten. 

Umsetzung 

(1) Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts und Verwaltungs­vorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie  bis 6. Februar 2018 nachzukommen. 

 

EGGBI empfiehlt daher Bauherren, Investoren bereits jetzt bei Neubaumaßnahmen entsprechende Anforderungen an eine "radondichte" Bau-Ausführung und qualifizierte Lüftungskonzepte in Ausschreibung/Auftrag einzubinden, bei Sanierungen von Gebäuden entsprechende radonsenkende Maßnahmen zu integrieren. Vor allem energetische Sanierungen führen oft durch die erhöhte Gebäudedichtheit zu verstärkten Radonbelastungen.

 

 

Auch Baustoffhersteller sollten sich  solchen neuen Herausforderungen stellen - unter anderem suchen wir nach wie vor nach umfassend  schadstoffgeprüften Radonfolien und Abdichtmaterialien für eine Listung in unserer Empfehlungsdatenbank..

 

Rechtliche Situation in der EU - bereits existierende Referenzwerte für Radon in der Schweiz

Weitere Informationen zu Radon

 

Deutsche Wirtschaftsnachrichten: "Krebs-Auslöser Radon belastet deutsche Wohnungen"

 

 

rechtliche Grundlagen für "Wohngesundheit" (allgemein)

 

 

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BGH Urteil Karlsruhe am 24.01.2014:

Hausgemeinschaften dürfen nicht gegen den Willen Einzelner eine Mobilfunkanlage auf dem Dach Ihres Gebäudes beschließen.

Die Richter des BGH’s argumentieren mit dem Streit über die gesundheitlichen Gefahren durch die Antennen.

Dadurch bestehe die ernsthafte Möglichkeit, dass der Verkauf oder der Mietwert der Wohnung gemindert werde. 

Dabei komme es nicht darauf an, ob die Gefahr tatsächlich bestehe.

Der Fall bezieht sich auf ein Aschaffenburger Objekt.

Für den Bundesgerichtshof  spielen die Grenzwerte in diesem Falle keine Rolle. Schon der Streit um mögliche Gesundheitsgefahren stelle eine Beeinträchtigung der Wohnung dar, darum müsse jeder Teilnehmer der Wohnungen, der selbst betroffen ist zustimmen, wenn die Masten errichtet werden sollen.

Weil die Klägerin dagegen ist, werden im genannten Fall keine weiteren Masten aufgestellt werden.

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2014&Sort=3&nr=66553&pos=0&anz=14 

"Der u.a. für Wohnungseigentumssachen zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision zurückgewiesen und die Rechtsauffassung der Vorinstanzen mit der Erwägung bestätigt, dass auf der Grundlage des allgemeinkundigen wissenschaftlichen Streits um die von Mobilfunksendeanlagen ausgehenden Gefahren und der daraus resultierenden Befürchtungen zumindest die ernsthafte Möglichkeit einer Minderung des Miet- oder Verkaufswerts von Eigentumswohnungen besteht. Dies stellt eine Beeinträchtigung dar, die ein verständiger Wohnungseigentümer nicht zustimmungslos hinnehmen muss (§ 22 Abs. 1 i.V.m. § 14 Nr. 1 WEG)."

Dennoch scheuen sich die Betreiber von solchen Anlagen nach wie vor nicht davor, ohne Information gegen den Willen der Bevölkerung solche Anlagen auch mitten in Wohngebieten aufzustellen. (News Juni 2014)

Weitere Infos zu elektromagnetischen Belastungen

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Werbung mit Wohngesundheit treibt kuriose Blüten

"Greenwashing" bei PU Dämmstoffen

Eine positive energetische Bewertung im Ökotest Jahrbuch 2013 als Grundlage für eine Werbung mit "Wohngesundheit" heranzuziehen - dies versucht derzeit ein Hersteller eines Polyurethan Dämmstoffes.

Verschwiegen wird bei dieser "Werbung", dass im zitierten Ökotest-Dämmstoffvergleich zu diesem Produkt sehr wohl auf die enthaltenen  halogenorganischen Verbindungen ("nervenschädigendes Potential" ) hingewiesen wird - und PUR Produkte  beispielsweise auch in der österreichischen Baustoffdatenbank "baubook" unter der Sparte: "Ausschluß von klimaschädlichen Substanzen" aufgelistet werden.

Siehe auch: EGGB Diskussion Flammschutzmittel

 

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MCS Projekt erfolgreich abgeschlossen

Bei Lüneburg konnten wir nach mehrjähriger Planung erfolgreich ein MCS Projekt abschließen.

Möglich war dies nur durch die sehr engagierte Mitarbeit aller beteiligten Handwerker und der beauftragten Baufirma, vor allem aber durch die sehr konstruktive Zusammenarbeit mit der Baufamilie.(Verträglichkeitsprüfungen für sämtliche relevanten Bauprodukte)

Das Einfamilienhaus wurde ausschließlich mit emissionsgeprüften Produkten  errichtet - durch zahlreiche bauliche Maßnahmen (z.B. Glastüren, Silikatfarben, geprüfte Putze und Bodenbeläge...) wurde erfolgreich versucht, Emissionen möglichst niedrig zu halten.

Prüfergebnisse:

Belastung durch TVOC  (Lösemittel) nach Fertigstellung, vor Einbringung der Möbel:

     

  

Summe TVOC nach ECA-Report 19 (C6-C16)

 9  µg/m³ 

Summe SVOC  (>C16)                                                0 µg/m³ (n.n.)



 

 

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Schädliche Substanzen in Elektrogeräten

5.7.2013

Computer Bild klärt auf:

So schädlich sind Kopfhörer, Kabel, Babyfon  Co.

100 von 118 getesteten Produkten erwiesen sich als bedenklich - von gefährlichen Weichmachern bis hin zu krebserzeugenden PAKS - und dies nicht nur bei "Billiganbietern".Bericht

EGGBI versucht seit Jahren vergeblich von Herstellern stoffliche Informationen von Haustechniklieferanten zu erhalten - mit dem Argument ständig wechselnder Vorlieferanten und damit fehlender Informationen der Hersteller selbst verweigerten uns auch die  Hersteller von (besonders für die Raumluft relevanten!)  Lüftungsanlagen die erbetenen stofflichen Informationen.

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Russland senkt Formaldehydgrenzwerte für Möbel drastisch

Ab 1. Juli 2014 tritt in Russland das neue "Technische Reglement der Zollunion über die Unbedenklichkeit von Möbelprodukten (ТР ТС 025/2012)" in Kraft. Diese Vorschrift gilt in allen Ländern der Zollunion (Russland, Weißrussland und Kasachstan) und begrenzt die Emission von Formaldehyd in Möbeln auf 0,01 ppm (=12 µg/m³). (Quelle eco Institut).

Zum Vergleich: Das Goldene M (Gütezeichen der deutschen Möbelindustrie) erlaubt ebenso wie der Balue Engel 0,05 ppm = 60 µg/m³!

Gemeinsam mit dem russischen Möbelverband Amedoro wird allerdings seitens des Verbandes der deutschen Möbelindustrie eine Lockerung dieser aus wohngesundheitlicher Sicht begrüssenswert strengen Grenzwerte angestrebt.

Weiterführende  Information:

Auch unbehandeltes "Naturholz" emittiert geringe Mengen von Formaldehyd, die allerdings aus gesundheitlicher Bewertung  nicht für das Raumklima als relevant betrachtet werden.

Die in der Literatur (1) angegebenen Werte für Formaldehyd-Abgabe von natürlich gewachsenem Holz in der Prüfkammer sind nach DIN V ENV 717-1 zwischen 0,009 ppm bei Eiche und bis 0,002 bei Buche; Douglasie, Fichte und Kiefer liefern Werte zwischen 0,003 und 0,004 ppm.

1) Meyer, B. und Boehme, C. 1994: Formaldehyd-Abgabe von natürlich gewachsenem Holz. Holz-Zentralblatt 120, 1969ff (siehe auch: Bericht)

"Formaldehyd ist ein weitverbreiteter Stoff. In der Natur tritt es z.B. bei Stoffwechselprozessen oder Photooxidation auf. Ferner ist es ein natürliches Abbauprodukt des in Holz enthaltenen Lignin oder in Früchten enthalten." (Quelle)Zitat Dr. Kueabrt

Kritische Raumbelastungen entstehen vor allem durch den Einsatz von formaldehydhaltigen Klebern und Lacken -  seit vielen Jahren fordert natureplus auf Grund der Einstufung als "krebserzeugend" bereits strengere Grenzwerte für Formaldehyd. (Pressedienst).

Mit den neuen russischen Grenzwerten werden  auch die Werte zahlreicher deutscher Label wesentlich unterschritten  (in der Regel zwischen 0,03 und 0,04 ppm, GoldenesM 0,05 ppm). 

Dazu eine Marketing-Aussage Ikea:

"Formaldehyd ist eine häufig in der Natur vorkommende chemische Verbindung, die z. B. in Wasser, Obst und Holz enthalten ist. Es kann aber auch industriell hergestellt und Möbeln zugefügt werden. Um Gesundheitsprobleme zu vermeiden, gibt es strenge Anforderungen an Formaldehydemissionen bei Möbeln. Wir möchten, dass Formaldehydemissionen aus IKEA Holzprodukten der natürlichen Ausstoßmenge von Holz entsprechen. Dazu haben wir zuerst den Einsatz von Lacken auf Formaldehydbasis bei unseren Produkten verboten (1993). Als Nächstes wurde Formaldehyd aus den Klebstoffen entfernt, die für das Aufkleben von Furnierschichten auf Möbeln verwendet wurden.Quelle Ikea Entwicklung #42"

Damit würden die russischen Grenzwerte - zumindest in der Theorie(!) jederzeit einzuhalten sein.

Interessant aber vor allem die Ikea Antwort auf unsere Bitte um entsprechende Prüfberichte: "Aus Wettbewerbsgründen (??)   können wir Ihnen Testberichte leider nicht zur Verfügung stellen."Mail 15.10.2013 "Wir bleiben jedoch weiterhin bei unserer bisherigen Entscheidung, keine detaillierten Testberichte und Prüfungsergebnisse zu veröffentlichen"  12.8.2014)      (Gibt es überhaupt solche Prüfberichte, was gibt es dabei zu verbergen ?  oder handelt es sich bei den Marketingaussagen um "Greenwashing"?)

Weitere Infos zu Formaldehyd Grenzwerten

AgBB und "International"

EGGBI Diskussionsseite (strengere Grenzwerte für Formaldehyd?)

 

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Nasse Wände- kranke Kinder

Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma weltweit bestätigt

"Kinder, die unter feuchten Wohnbedingungen aufwachsen, haben ein vielfach erhöhtes Risiko, an Asthma, allergischem und nichtallergischem Schnupfen (Rhinitis) und atopischem Ekzem (Neurodermitis) zu erkranken. Das gilt sogar für Mädchen und Jungen, die – nach Angabe der Eltern – nur ihr erstes Lebensjahr in einer nassen Wohnung verbracht haben sowie für nichtallergische Kinder. Diesen starken Zusammenhang haben Wissenschaftler um Dr. Gudrun Weinmayr vom Ulmer Institut für Epidemiologie und Medizinische Biometrie  im Zuge der weltweiten Erhebung „International Study of Asthma and Allergies in Childhood“ (ISAAC) nachgewiesen. Ihre Ergebnisse sind kürzlich in der Fachzeitschrift „Clinical and Experimental Allergy“ erschienen."

"Das Ergebnis war eindeutig:  „Unsere Studie zeigt einen klaren Zusammenhang zwischen feuchten Wohnbedingungen und Asthma, Rhinitis sowie atopischem Ekzem unabhängig von der allergischen Disposition des Kindes. Es handelt sich sogar um den stärksten und konsistentesten Zusammenhang mit einem Umgebungsfaktor, den wir im Laufe der ISAAC-Studie festgestellt haben“, sagt Gudrun Weinmayr.

Damit sind Feuchtigkeit und Schimmel eher noch als Hausstaubmilben Hauptauslöser von asthmatischen Erkrankungen. Der Gesundheitszustand von Mädchen und Jungen, die bereits unter Asthma litten, verschlechterte sich unter feuchten Wohnbedingungen weiter."

Pressebericht der Universität Ulm, 10.07.2013

 

EGGBI verweist in diesem Zusammenhang erneut darauf,

bereits bei der Planung

auf ein optimiertes Raumklima zu achten

  • Berücksichtigung ausreichender Trocknungszeiten des Gebäudes vor der Nutzung
  • durch eine diffusionsoffene Bauweise und 
  • Planung ausreichender Luftwechselraten und Weitergabe von Informationen zum richtigen Lüftungsverhalten bei der späteren Gebäudenutzung (Empfehlungen)

aber auch auf die absolute Notwendigkeit einer

  • qualitativen Bauausführung (Vermeidung von Wärmebrücken durch technisch einwandfreie Planungsumsetzung, korrekte Luftdichtheit) im Neubau und
  • besonderer Berücksichtigung dieser Fragen bei nachträglichen energetischen Sanierungen
  • dabei sowohl bei der Auswahl der Baustoffe (diffusionsoffene Bauprodukte und vor allem auch Dämmstoffe, alkalische Putze und Wandfarben) - als auch im Falle von Schimmelsanierungen
  • bei der Auswahl diverser Schimmelsanierprodukte auch deren gesundheitliche Unbedenklichkeit sorgfältigst zu beachten

Empfehlungen bei Feuchtigkeit und Schimmelbefall  (eine möglichst rasche Sanierung ist unumgänglich):

Ratgeber Schimmel im Haus  (Umweltbundesamt 12/2014)

Häufige Fragen bei Schimmelbefall (Juni 2013)

Schimmelpilze - biogene Schadstoffe (AGÖF)

Gerne unterstützen wir

bei der Auswahl von qualifizierten regionalen Prüfern, Beratern und bei

Auswahl, Bewertung von vorgeschlagenen Sanierprodukten im Rahmen unserer kostenlosen Beratungshotline (bzw. bei schriftlichen Anfragen)

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Aktionsplan: Regierung beschließt Hilfe für Menschen mit seltenen Krankheiten

Menschen mit seltenen Erkrankungen haben oft eine jahrelange Ärzte-Odyssee hinter sich, bis endlich die richtige Diagnose gestellt ist. Nun startet eine Regierungsoffensive, um den rund vier Millionen Betroffenen zu helfen. Auch die Pharmaindustrie steht in der Pflicht. Pressebericht 29.08.2013

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Leben mit der Energiewende

TV Film von Frank Farenski:

 

"Lange wurde und wird die Photovoltaik bedrängt: Zu teuer soll die Sonnenenergie sein und ihr Anteil an der regenerativen Stromversorgung sei zu gering. Eine Sonderkürzung der EEG-Einspeisevergütung nach der anderen setzt die Regierung durch. Der Exodus der Solarbranche in Deutschland hat begonnen, die Zahl der Unternehmenszusammenbrüche ist bedrückend. 


Nun gibt es in der Politik sogar die Anstrengung den Vorrang für den Ökostrom aufzuheben. Kann das sein? Kurz bevor Netzparität erreicht ist und die Photovoltaik einen wesentlichen Beitrag zur bezahlbaren Energieversorgung leisten kann. Es ist doch vollkommen klar, dass wir nur durch regenerative Energieträger unseren Bedarf an Energie zu kalkulierbaren Kosten decken können. Wie kann es sein, dass nun in letzter Sekunde diese erfolgreiche Entwicklung abgewürgt werden soll? 


Seit vielen Jahren verfolge ich als Fernsehjournalist die Entwicklung der regenerativen Energieträger und bin immer wieder überrascht, dass sich die Branche in der öffentlichen Diskussion immer wieder in die Defensive drängen lässt. Meine persönliche Meinung: Es ist Zeit, dass die Vertreter der Photovoltaik aus der Defensive herauskommen und publizistisch ihr Anliegen offensiv vertreten." 

Der Film - download

weitere Infos 

 

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Leitfaden "Nachhaltiges Bauen"

Mai 2013

des Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung

"Wohngesundheit" findet erhöhten Stellenwert.

Download (4,8 MB)

Seit Ende April liegt die überarbeitete Version des  "Leitfaden Nachhaltiges Bauen 2013" des BMVBS  vor.

Positiv aus Sicht der Wohngesundheit:  

In der Anlage A1  werden dezidiert  Empfehlungen für Emissionseinzelwerte  in der Raumluft aufgelistet, die sich insgesamt an den Innenraumluft - Empfehlungen des UBA orientieren. Vor allem im Bereich der Glykole wurden erfreulicherweise eine  ganze Reihe von Richtwerten nunmehr  definiert (siehe dazu auch: Glykole als Lösemittelersatz sowie Bewertung Glykole Seite 11 - UBA Richtwerte im Vergleich mit den - wesentlich anspruchsvolleren - AGÖF Orientierungswerten für Glykole). 

 

Im eigentlichen Leitfaden wird zudem auf Seite 78 gefordert:

"Zur Sicherstellung der Raumluftqualität sind für die zur Ausführung kommenden Bauprodukte geeignete Nachweise zum Emissionsverhalten mit Angebotsabgabe beizubringen."

Dies bedeutet in letzter Konsequenz, daß zur Erreichung der geforderten Raumluftwerte (Einzelwerte der aufgelisteten Stoffe) es dem gewissenhaften Planer nicht reichen kann,  von den Produkten nur "Emissionssummenwerte" oder Nachweise der Einhaltung von "Gütezeichen-Grenzwerten" zu erhalten.  Vielmehr werden die Emissionseinzelwerte der Produkte erforderlich, um durch Addition der "Raumbeladungen" der einzelnen Bauprodukte "Zielwertüberschreitungen"  einzelner Stoffe  (z.B. Styrol, Toluol...)  zu vermeiden.

Interessant in diesem Zusammenhang, wie sich künftig beispielsweise auch der DGNB Navigator (= Produktdatenbank des DGNB) bemühen wird, dem Planer solche Informationen zu liefern.(http://www.sentinel-haus-stiftung.eu/beratung/produktinformationen-guetezeichen/). Derzeit wird auch für DGNB Zertifizierungen von den Planern zwar die Erreichung von optimierten Raumluftwerten gefordert; immer wieder wenden sich aber auch DGNB-Auditoren an uns mit der Frage nach dezidierten Produktinformationen bzgl. emissionsgeprüfter Bauprodukte.

Gerade langjährige Versuche vieler Hersteller, vor allem  durch "Bereitstellung" industrie-initiierter Gütezeichen die Bekanntgabe der Einzelemissionswerte zu verhindern (Statuten z.B. der GEV für EC gekennzeichnete Produkte- Verbot(?) der Weitergabe der eigentlichen Emissionsprüfberichte) werden mit den nunmehr definierten Einzelwertanforderungen an die "Raumluft"  "nachhaltiger Gebäude" künftig sicherlich in Frage gestellt,

da der "nachhaltige" Planer nun nicht mehr nur die gerne publizierten"Summenwerte" der einzelnen Produkte zu berücksichtigen hat, sondern sich die Summierung  besonders kritischer Stoffe aus der Vielfalt der eingesetzten Bauprodukte zusammen betrachten muss.

 

Nicht ausreichend definiert ist leider in dieser Anlage A1, wie beispielsweise  zahlreiche SVOCs, Weichmacher  

  • höher siedende  "halogenorganische Phosphot Flammschutzmittel", die jahrelang in den Innenraum diffundieren können und

bei den derzeit üblichen AgBB Prüfkammeruntersuchungen -  

aber ebenso bei   Raumluftuntersuchungen ohne zusätzlichen "Hausstaubproben" nicht  erfasst werden,

glaubhaft ausgeschlossen werden können.

 

Gütezeichen wie "natureplus" fordern daher grundsätzlich  neben einer Prüfkammeruntersuchung  

zusätzliche Inhaltsstoffprüfungen   (EOX/ AOX; organische Verbindungen  wie Weichmacher, Restmonomere, freier Formaldehyd - Beispiel:  http://www.natureplus.org/uploads/tx_usernatureplus/RL0602Silikatfarben.pdf) um  gerade auch solche "langwirksame"  und damit besonders kritische Schadstoffe  (Beispiel) ebenfalls auszuschließen.

  • wie sicherzustellen ist, dass die geforderten vorgelegten "Emissionsnachweise"  an Hand "neutral entnommener Materialproben" entstanden sind, und nicht durch willkürlich eingesandte Produkte der Hersteller  (beispielsweise bereits mehrjährig "abgelagerte" und damit "ausemittierte" Baustoffe) erstellt worden sind. (Beispiele:  Probenahme für eco Produktprüfung;  Punkt 3 Seite 1 natureplus; erfolgt durch das prüfende Institut oder neutrale Stelle nach Anweisung des Institutes) 

 

Kritisch zu betrachten ist  im Leitfaden allerdings  aus Sicht der späteren Raumluftqualität die Aufforderung  im Bericht:  (Seite 79)

 

Kritik am Leitfaden

"Bei technischer Gleichwertigkeit werden Recyclingmaterialien bevorzugt. Die Wiederverwendung von Baustoffen, Bauprodukten und Bauteilen (z. B. Betonabbruch, Treppen, Fenster, Träger aus dem Umbau oder einem anderen Rückbauobjekt bzw. von einer Wertstoffbörse) sowie die Verwendung von Recycling-Baustoffen müssen eindeutig im Leistungsverzeichnis in der jeweiligen Position beschrieben werden."

So sinnvoll  und wünschenswert zwar die Ressourcenschonung durch Produktrecycling insgesamt  ist - für Gebäude sehen wir aus raumhygienischer Sicht hier ein sehr hohes Risiko:

Recycleprodukte  können natürlich sehr oft wesentlich mit Schadstoffen  - z.B. lange wirksame SVOC, nicht gekennzeichnete Flammschutzmittel oder auch Weichmacher belastet sein (siehe als Beispiel auch Emissionen aus Zelluloseprodukten)  - damit können gerade (aus der Herstellung kaum stofflich nachverfolgbare) recycelte Bauprodukte zu nicht unerheblichen Raumluftbelastungen führen, und  damit die zuvor sorgfältigste Produktauswahl im übrigen Bereich  zunichte machen. 

Entsprechende Erfahrungen gibt es beispielsweise mit extrem riechenden PE Bau Folien (oft bis über 90 % aus Recycleprodukten hergestellt) für die wir bis heute von keinem einzigen Hersteller entsprechende Schadstoffnachweise erhalten konnten. 

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Foodwatch verteidigt kritische Aussagen zu Schadstoffen aus Recycling-Papier

18.01.2013

Foodwatch verteidigt kritische Aussagen zu Schadstoffen aus Recycling-Papier

Link Schriftverkehr

EGGBI bekräftigt Forderung nach Emissionsprüfungen auch für (Recycling) Zellulose Dämmstoffprodukte.

Link

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6.8.2012

Nach wie vor finden wir regelmäßig in den Medien Berichte über Schadstoffbelastungen in Schulen und Kindergärten. Leider handelt es sich dabei nicht nur um "Altlasten" sondern sehr oft auch um Belastungen aus Neubauten, bei deren Planung seitens der Vergabestelle die nötige Vorsicht  (entsprechende detaillierte Vorgaben bereits in der Ausschreibung, Abschluss-Raumluft- Prüfung mit definierten Höchstwerten als Voraussetzung für eine "Übernahme" des Gebäudes) vernachlässigt wurde.

Beispiele: link

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Polystyrol Fassadedämmungen "Brandbeschleuniger?"

28.11.2011 

Neue Bestätigung zur Diskussion um die "gesundheitlichen" Risiken von Polystyrolprodukten finden sich durch aktuelle Untersuchungen des NDR zum Feuichtigkeitsverhalten und zumBrandverhalten von "Styropor-Platten" für Wärmedämmsysteme. 
 
"Reporter des NDR haben das Material einem Realitätstest unterzogen - Sie haben ein Brand-Experiment in der Materialprüfanstalt Braunschweig durchführen lassen. Der Versuch entsprach einem simulierten Zimmerbrand. 160 Millimeter dicke Dämmplatten aus Polystyrol, geschützt durch Armierung, Putz und Anstrich, wurden dem Ernstfall ausgesetzt: Ein Brand unter einer Maueröffnung entflammte das sogenannte Wärmedämmverbundsystem (WDVS) eines Markenherstellers. 
 
Das erschreckende Resultat: Zwanzig Minuten hätte die Dämmung den Flammen standhalten müssen. Doch sie fing so schnell Feuer, dass der Versuch bereits nach acht Minuten abgebrochen werden musste." 
"Die Feuerwehr musste wegen der heftigen Flammen und extremer Rauchgasentwicklung unter Atemschutz umgehend löschen". 
 
Presseberichte - 28.11.2011 - dazu 
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-11/22058215-45-min-waermedaemmung-aus-polystyrol-offenbar-brandbeschleuniger-007.htmhttp://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2011-11/22058215... 
http://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/0,1518,800017,00.... 

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/videos/minuten385.html   
http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/45_min/hintergrund/wae...

Alternative zu den hier "kritisierten" Wäremverbundsystemen:

Wir empfehlen an Stelle von Polystyrol Wärmeverbundsystemen seit Jahren zwei bewährte, naturepluszertifzierte Systeme 
 
a) der Firmen

Baumit  "GreenTherm Fassade"

Marmorit (Putze)+ Pavatherm (schadstoffgeprüfte Holzweichfaser) 
siehe dazu: Systembeschreibung der geprüften Komponenten
Produktinfos: 
www.knauf.de/wmv/ 
 
sowie 
b) auf mineralischer Basis das System der Firma Sto ThermCell auf Basis einer Ytong Multipor Dämmplatte. 
www.natureplus.org/uploads/tx_usernatureplus/BR_StoTherm_Cell.pdf 
 
Die Prüfkriterien dazu sind der natureplus homepage (Vergaberichtlinien) jeweils zu entnehmen. Eine fachgerechte Verarbeitung (technische Anweisungen der Hersteller dazu sind umfassend vorhanden und entsprechend einzuhalten) ist wie auch in allen anderen Baubereichen natürlich Voraussetzung für eine dauerhaft zufriedenstellende Lösung. 

 

15.06.2011:  EGGB sieht sich bestätigt:

Styrol in USA als "krebserzeugend" eingestuft

Oft diesbezüglich kritisiert, lehnt EGGB seit jeher den Einsatz von Polystyrolprodukten in Innenräumen konsequent ab - eine aktuelle Neueinstufung von Styrol in den USA dokumentiert die Richtigkeit dieser Entscheidung.

Zusammenfassung

Diskussionsseite: link

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Schadstoffe in Schul- und Kindergartencontainern

Meist sind diese Container  ursprünglich als Übergangslösung geplant, dann aus Bequemlichkeit und Kostengründen aber zur "Dauerlösung" bestimmt.

Hier sollten Lehrpersonal, Elternvereine und Aufsichtsbehörde ein besonderes Augenmerk auf die Raumluftqualität legen; entsprechende Empfehlungen bietet ja seit Jahren dafür das Umweltbundesamt:

kostenloser download: Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden

Aktueller Schadstoff- Fall:

6.8.2012  Höhenkirchen - Siegertsbrunn: "Krebserreger im Container-Klassenzimmer"  link

http://www.eggbi.eu/forschung-und-lehre/zudiesemthema/raumluftqualitaet-in-containern/ 

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10.5.2012

Chemie trifft Ausbau

"nachhaltige" Gemeinschaftsveranstaltung des Chemie Cluster Bayern mit der Hochschule Augsburg, Institut für Bau und Immobilie

Vertreter aus Forschung, Bauuindustrie und Bauwirtschaft diskutierten unter anderem Fragen der "Wohngesundheit".

Weitere Infos

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08.05.2012

Emissionsbegrenzung aus Bauprodukten - Konzeptentwicklung europäischer NIK Werte

aktuelle Publikation,  erstellt von der Charité Universitätsmedizin Berlin im Auftrag des Umweltbundesamtes

Kostenloser Download

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10.2.2012

Schadstoffarme Umweltzimmer in Hamburger Klinikum

Erstmals in Hamburg bietet das Agaplesion Klinikum in Hamburg  zwei spezielle schadstoffarm gestaltete „Umweltzimmer“ für MCS- und Umweltpatienten / Multiallergiker an.

Link

Link 2

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Februar 2012

Österreich - ÖKOBAUnetz Krankenanstalten

Abschlußveranstaltung eines Gemeinschaftsprojektes am Haus der Zukunft Wien

Am 17.2. fand im Rahmen des BauZ Kongresses im Congress Center Wien die Projekt- Abschlußveranstaltung statt:

Link

Link 2

 

 

 

19.9.2011

neuer "GESTIS-Stoffmanager" hilft Verarbeitern bei der Gefährdungsbeurteilung

Chemische Risiken am Arbeitsplatz auch mit wenig Erfahrung beurteilen, das ermöglicht der neue GESTIS-Stoffmanager des Instituts für Arbeitsschutz der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (IFA). Die kostenlose Onlinehilfe ist vor allem für kleine und mittlere Unternehmen geeignet. Das Programm führt durch die Gefährdungsbeurteilung, schätzt die Gefahrstoffbelastung für Atemwege und Haut ab und hilft bei der Auswahl von Maßnahmen, um gefährliche Belastungen wirksam zu mindern. Gleichzeitig erhält der Nutzer einen dokumentierbaren Bericht zur Gefährdungsbeurteilung.

link

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WHO, 2011

Environmental burden of disease associated with inadequate housing

Umweltbedingte Gesundheitsbelastungen verursacht durch mangelhafte Wohnverhältnisse
 

Eine  Leitfaden zur Quantifizierung der Auswirkungen auf die Gesundheit
 ausgewählter Gebäude-Risiken in der Europäischen Region der WHO

    Link/ PDF 

LInk Zusammenfassung

Empfehlenswerte Ergänzung dazu:

WHO 2010

WHO guidelines for indoor air quality: selected pollutants

Richtlinien für Innenraumluftqualität - ausgewählte Raumschadstoffe

 Link: PDF 

In beiden Publikationen vermissen wir zwar zahlreiche gesundheitsrelevante Schadstoffe (Glykole, zahlreiche SVOCS allgemein u.a.) -

auch halten wir empfohlene "Höchstwerte" wie beispielsweise bei Formaldehyd als zu "großzügig"; immerhin ist aber mit der grundsätzlichen Beschreibung/Anerkennung gesundheitlicher Risiken der aufgelisteten Produkte ein wesentlicher erster Schritt im Hinblick auf mehr Sensibilität gegenüber Raumbelastungen getan. 

Weitere links dazu: (Zusammenfassungen)

WHO-Leitlinien zur Raumluftqualität empfehlen erstmals Höchstwerte für Chemikalienkonzentrationen  Kopenhagen, 15. Dezember 2010 

Neue Höchstwerte für ausgewählte Chemikalien sollen Gesundheitsrisiken
 in Innenräumen signifikant verringern, Dezember 2010

WHO Leitlinien für Innenraumluftqualität: ausgewählte Schadstoffe
 Zusammenfassung

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15.06.2011:  EGGBI sieht sich bestätigt:

Styrol in USA als "krebserzeugend" eingestuft

Oft diesbezüglich kritisiert, lehnt EGGBI seit jeher den Einsatz von Polystyrolprodukten in Innenräumen konsequent ab - eine aktuelle Neueinstufung von Styrol in den USA dokumentiert die Richtigkeit dieser Entscheidung.

Zusammenfassung

Diskussionsseite: link

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Weltweiter MCS Aktionsmonat -Mai 2011

Weltweit arbeiteten Organisationen und Aktivisten auf den Mai 2011 zu. Ihnen ist es wichtig, dass die Erkrankung und Behinderung MCS in der Öffentlichkeit besser zur Kenntnis genommen wird und dass die Erkrankten die Hilfe und Unterstützung erhalten, die andere Behinderte und Kranke ohne sonderliche Erschwernisse erhalten.

 

link

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7. April 2011

Flüchtige Chemikalien aus Farben und Möbeln verändern Lungenzellen schon in geringer Konzentration

 

Leipzig. Aus Farben und Möbeln ausgasende Chemikalien können schon in relativ geringer Konzentration Lungenzellen angreifen. Das haben Forscher des Helmholtz-Zentrums für Umweltforschung (UFZ) nachgewiesen. "Auch bei Konzentrationen unterhalb akut-toxischer Werte zeigen sich deutliche Veränderungen in den Zellen", berichtet Privatdozent Dr. Martin von Bergen, Leiter des UFZ-Departments für Proteomik. Ihre in Versuchen mit menschlichen Lungenepithelzellen gewonnenen Erkenntnisse haben die UFZ-Forscher jetzt im renommierten "Journal of Proteome Research" veröffentlicht.

Pressebericht

weiterführender Link

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Schadstoffe in Innenräumen 

BVS Bayern, öffentlich bestellte Sachverständige   3-2011

Stellungnahme

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Zukunft ohne Gift

Kinder vor Schadstoffen schützen

23.03.2011

Seit mehreren Monaten ruft der BUND

Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland e.V. -
Friends of the Earth Germany 

Eltern und Kita-Betreiber dazu auf, ihre Kita auf die Schadstoffbelastung testen zu lassen - neben der  Laboranalyse bietet er Tipps zur Problembehebung und hilft, die Ergebnisse zu verstehen und einzuordnen. 

Am 22.03.  berichtete  der ZDF / Frontal 21 über die erste Bilanz dieser Aktion.

Die nunmehr erstmals veröffentlicheten Ergebnisse haben gezeigt: 

Zahlreiche Kitas sind überdurchschnittlich stark mit gesundheitsgefährdenden Weichmachern belastet. 
 

Deshalb geht der BUND nun den  nächsten Schritt: 

Die Politik wird zum Handeln aufgefordert. Produkte, die mit Weichmachern belastet und damit gefährlich für Kinder sind, sollen für die Umgebung von Kindern verboten werden.

Jetzt mitmachen

  • Machen Sie mit: Fordern Sie Ministerin Ilse Aigner auf, den Schutz unserer Kinder vor Schadstoffen zu sichern. Jetzt mitmachen...
  • Wenn sie wissen möchten, wie es um Ihren Kindergarten bestellt ist, können Sie das Analyse-Angebot nutzen. Alles weitere erfahren Sie hier...

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Gift für Lehrer

Eine Behörde, die krank macht  (2.3.2011)

  Mitarbeiter des Landesinstituts für Schule klagen über toxisch belastete Raumluft. Direktor und Ressort verweisen auf Sanierungen und sehen keinen Handlungsbedarf   link

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27.01.2011 Pressemitteilung

Bau München 2011 - immer mehr Hersteller öffnen sich einer verbraucher-freundlicheren „Kommunikation“ 

Link

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20.12.2010

Diskussion MDI erhält durch Einstufung "krebsverdächtig" neue "Qualität"

Neue Einstufung von MDI (Methylendiphenyldiisocyanat) macht Sachkundenachweis für die Abgabe von PU-Kleber und –Schäume erforderlich

Link

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Partner für MCS- Gemeinschaftshaus (Neubau/Miete...) gesucht:

Unter anderem such ein Interessent aus dem Raum Baden Württemberg  Partner für die gemeinsame Errichtung eines möglichst MCS gerechten Mehrfamilienhauses im Großraum Stuttgart/Mannheim.

Wer ein ähnliches Projekt /auch in anderen Regionen anstrebt, sucht  bzw. anbieten kann, sende uns bitte ein Mail an 

beratung@allianz-wohngesundheit.eu

oder die ausgefüllte   link:  "Interessensanmeldung" 

Wir werden versuchen, solche Interessen zu koordinieren und/oder eventuelle Bauträger, Bauunternehmen, Investoren zu finden.

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6.7.2010 Pressemeldung  (Focus, MSN Money): Deo Zwang dür Arbeitnehmer

Müssen bald alle Arbeitnehmer Deos benutzen?

Ein abstruser Vorschlag - Ergebnis von Lobbyarbeit von Deoherstellern oder  tatsächlich ernst gemeinte Aussage einer Wirtschaftsvertreterin ?

Auf jeden Fall ist die Reaktion von Allergiker- und MCS Verbänden und Vertretern einhellig - die Durchsetzung einer solchen Forderung würde de facto für zehntausende Chemie-Sensitive  ein Berufsverbot bedeuten !

Mehr dazu unter:

Focus online       MSN online       CSN Blog

Mehrmalige Bitten an die "Urheberin" dieser Forderung - Verfasserin Ursula Frerichs, Präsidentin des Unternehmerverbands mittelständische Wirtschaft 

um eine Stellungnahme zu Ihrer Forderung blieben unbeantwortet !

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HS: Presseaussendung 1.7.2010

Schadstoffe in Schulen und Kindertagesstätten ?

BUND Aktion in KITAS

Mit einer einmaligen Aktion startete am 30.6.2010 der BUND (Bund für Umwelt-und Naturschutz) eine enorm wertvolle Kampagne gegen Weichmacher in  KITAS.

Eine kostenlose Untersuchung von Staubproben soll informieren, ob die Kindertagesstätte belastet ist oder nicht – mitmachen können Eltern, aber auch die Mitarbeiter solcher Einrichtungen.

Sie sind eingeladen, Staubproben Ihrer Kindertagesstätten an den BUND einzusenden, und erfahren dann, ob es einen akuten Handlungsbedarf  gibt.

Informationen zur Probenahme, Adresse und weitere Anleitungen finden Sie unter

http://www.bund.net/?id=6106   

Seit Jahren warnt das Umweltbundesamt vor den gesundheitlichen Langzeitschäden von Weichmachern – vor allem DEHP  findet sich zwischenzeitlich nahezu in allen Urin- und Blutproben von Kindern.

Verursacher sind neben Lebensmittelverpackungen Spielwaren, Möbel, Kunststoffböden und andere Bauprodukte.

Nach wie vor gehen viele Kommunen bei öffentlichen Ausschreibungen mit Fragen der „Innenraumluftqualität“ viel zu sorglos  um, wie auch Schadenfälle mit Formaldehyd an einer Regensburger und einer Nürnberger Schule erst vor kurzem wieder bewiesen.

Andere Städte (München, Zürich...) verlangen im Gegensatz  dazu  vor Übernahme von Neubauten bereits seit Jahren eine Raumluftprüfung  mit definierten Grenzwerten;  werden diese überschritten, muß der Auftragnehmer für eine Sanierung sorgen, bevor das Gebäude „in Betrieb“ gehen kann.

Zahlreiche Architekten verlassen sich  viel zu oft auf die Aussagen der Baustoffhersteller zur „gesundheitlichen Unbedenklichkeit“– 

das Sentinel-Haus Institut in Freiburg  (Qualifizierung von Planern, Bauunternehmern) und die EGGBI e.V. (Geschäftsstelle in Abensberg) bemühen sich seit langem mit Nachdruck, von Herstellern umfassendere Informationen zu Bauprodukten und deren Emissionen zu erhalten.  

Weitere Infos unter

http://www.bund.net/zukunft_ohne_gift

http://www.pavatex.ch/Default.aspx?tabid=67&BlogID=2 

http://www.pavatex.ch/Default.aspx?tabid=67&EntryID=373

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Bundesbürger schätzen gesundes Wohnen

Laut einer aktuellen Umfrage des Marktforschungsunternhmens Ipsos im Auftrag der Zeitschrift "Das Haus" steht gesundes Wohnen bei den Deutschen hoch im Kurs

Quelle: Hamburger Abendblatt

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Gefahr Weichmacher

Unfruchtbarkeit, verursacht durch Weichmacher in unseren Haushalten - aus

Lebensmittelverpackungen, Kosmetik, Spielwaren aber auch Baustoffen, Farben:

Der NDR brachte am 4.5. eine eindrucksvolle Reportage zu erschreckenden Erkenntnissen des Umweltbundesamtes zu diesem Thema und ebenso erschreckenden  "Untätigkeit" der Politik dazu.

Der Link zur Sendung:

45 Minuten

Siehe dazu auch:

Link: Bundesministerium für Umwelt

Link/ eco Institut

Link/Spiegel/Wissenschaft

20.5.2010 Nürnberg 

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"Netzwerktag 2010" Chemie-Cluster Bayern

Über 100 Teilnehmer "verknüpften" sich an diesem erfolgreichen Netzwerktag zu Themen von Forschung, Produktinnovationen aber vor allem auch Nachhaltigkeit; unter anderem präsentierte "Axelera" ein Gemeinschaftsprojekt mit dem Chemie-Cluster Bayern zum Thema "Nachhaltiges bauen."

Das Chemie-Cluster Bayern versteht sich als Plattform für bayerische Firmen und Forschungseinrichtungen, unabhängig von der Anzahl der Mitarbeiter und der Größe und positioniert sich nachhaltig als Kontakt- und Kompetenznetzwerk für "Chemical Assisted Living". mehr

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Formaldehyd in Regensburger Sporthalle

Schadstoffprobleme in Sporthalle des Regensburger "Goethe Gymnasium":

Seit nunmehr zwei Jahren ( link "unendliche Geschichte") berichten die Medien über heftige Auseinandersetzungen zwischen Stadt Regensburg , Architekten,  Eltern und Lehrerschaft des Goethe-Gymnaisum, die zwischenzeitlich offenbar bereits die Staatsanwaltschaft beschäftigen.

 

Offensichtlich zu leichtgläubige "Produktauswahl" beim Neubau einer Sporthalle  ("es wurden nur bauaufsichtlich zugelassene Produkte verwendet" - aus unserer langjähriger Erfahrung auf keinen Fall "ausreichend"!) 

und mangelnde Voraussicht und Kontrolle durch die Stadt bereits  bei der Ausschreibung, vor allem aber der Abnahme des Gebäudes  (verabsäumt: Festlegung  definierter Schadstoff-Höchstwerte mit Raumluftprüfung vor Gebäudeübernahme als Kontrollmaßnahme, die der Stadt erhebliche Kosten und Ärger erspart hätte)  führten nun dazu, 

  • daß das Gebäude nach wie vor nicht genutzt werden kann, 
  • ein endloser  öffentlicher Streit der "Fachleute"  auf dem Rücken der Schüler und Lehrer stattfindet,
  • aber auch erhebliche Kosten für den Steuerzahler entstehen, die letztendlich auch die Stadtverantwortlichen auf Grund der genannten Versäumnisse zu vertreten haben.

Dazu kommt ein erneuter, erheblicher Vertrauenverlust  gegenüber der "Politik" (nicht veröffentlichte Prüfberichte...) im Allgemeinen.

Im konkreten Falle zu beachten ist aber zusätzlich auch das besondere Risiko durch das krebserzeugende Formaldehyd - die allgemeinen Empfehlungswerte berücksichtigen nicht die erhöhte Atemluftaufnahme bei sportlicher Betätigung in einer Turnhalle. 

Forderung nach grundsätzliche Messung in Schulen und Kindergärten bundesweit (auch angesichts zunehmender Allergien  - sehr oft mitverursacht durch Schadstoffbelastungen gerade im Kindesalter link):

Wiederholte Aufforderungen in der Vergangenheit an den Gesetzgeber und die Schulträger, generell auch den Gebäudebestand  (ohne direkten Anlass) auf Schadstoffe und Schimmel überprüfen zu lassen, wurden stets abgeblockt - ehrliche, aber "vertrauliche, mündliche" Aussage eines Verantwortlichen: 

Im Falle "erkannter Schadstoffbelastungen" besteht eine gesetzliche Handlungspflicht zur Sanierung - diese wäre angesichts "leerer Kassen" in den meisten Kommunen nicht/ nur schwer finanzierbar.

Daher: "besser nichts wissen!"

Vor allem dies (Vermeidung erheblicher nachträglicher Sanierkosten)  sollte künftig ein Anlaß sein, zumindest bei Neubauten entsprechende fachliche Beratung in Anspruch zu nehmen. So bietet beispielsweise das Sentinel Haus Institut in Freiburg umfassende Beratung bereits bei der "gesundheitsorientierten" Ausschreibung von Schulen und Kindergärten"  wie auch bei der fachgerechten  baulichen Umsetzung.

Der Sentinel-Haus Stiftung e.V. unterstützt  vor allem Eltern, Lehrer bei der "Begründung und Durchsetzung" derer legitimer Interessen  vor allem bei fachlichen Fragen zur Gesundheitsverträglichkeit, (Veträglichkeit für Allergiker und Chemikaliensensitive Kinder) verwendeter Bauprodukte. 

 

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30./31.01.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

Infos und Anmeldung unter

info@maler-lackierer-bayern.de 

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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19.-21.09.2016

Am 20. September findet in der lettischen Hauptstadt Riga eine Deutsch-Baltische Konferenz zum Thema

"Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

statt. Die Reise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

EGGBI wird dabei Fragen zur Wohngesundheit präsentieren und beantworten. Für Hersteller nachhaltiger und wohngesunder Produkte bietet sich hier eine hervorragende Präsentationsmöglichkeit. (2012 Vilnius; 2014 Talinn)

Link

Konferenz am 20.09.2016 Programm

 

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Weitere Termine

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Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

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Umwelt-Medizin-Gesellschaft

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

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Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

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AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

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 Veranstaltungen

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23.03.2016 Plus Minus

| 21:45 Uhr | DasErste

Billiger Baustoff mit bösen Spätfolgen

Seit 2001 ist der Weichmacher PCB in Baumaterialien verboten. Doch immer noch gelangen in Schulen, Turnhallen und öffentlichen Gebäuden jedes Jahr Tonnen der krebsverdächtigen Chlorverbindung in die Luft. Link zur Sendung

Wiederholungen:

  • 24.03.2016 | 05:00 Uhr | DasErste
  • 24.03.2016 | 22:15 Uhr | tagesschau24
  • 25.03.2016 | 12:45 Uhr | EinsPlus
  • 26.03.2016 | 09:45 Uhr | EinsPlus
  • 26.03.2016 | 15:30 Uhr | tagesschau24


siehe dazu auch Raumschadstoff PCB,    

"Umwelterkrankungen und Krebs"   und "gesetzliche Grenz- und  Richtwerte...."

 

 

 

Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video (verfügbar bis 28.07.2016)

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

1. und 2. Juli 2014

 

 

Internationale Fachmesse und Kongress für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben

Programm

Es besteht die Möglichkeit, am Rande der Veranstaltung Temrinvereinbarungen mit EGGBI zu machen; Termin-Planung erfolgt nur per Mail (beratung@eggbi.eu).

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    11. bis 26.7.2013

    Nawaro Event: Internationales Wollkunstfestival

    Workshops, Aktionen und Informationen rund um die Schafwolle; Präsentation eines Wollkompetenzzentrums beim Hersteller des natureplusgeprüften Dämmstoffes Isolena

    Link zur Pressemeldung

    Link zur Veranstaltung

    ____________________________

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

    8. Juli 2013

    Baltikum 2016

    Deutsches Museum ZNT

    Nanotechnologie heute - Risiko oder Innovationsmotor

    Infos, Anmeldung

    _____________________________

     

    6.5.2013   21:00

    NDR -   Die Tricks der Baumärkte

    Wiederholung am Mittwoch, 08.05.2013 um 06:35 Uhr 

    Laboruntersuchungen zeigen , dass Inhaltsstoffe in manchen Produkten wie Bodenbeläge, Farben und Baustoffe giftig sind. Sie werden verkauft, obwohl die Substanzen besorgniserregend sind und bei der Verwendung in Innenräumen gesundheitliche Probleme verursachen können. 

    weitere Infos -EGGBI News 6.5.2013

    Presse

    Link zum TV Bericht 

    _____________________________

    24. - 26. April 2013

    Technische Universität München

    Umsetzung von Nachhaltigkeit - Barrieren und Chancen

    Ort: Audi -Dome München

    Programm  und Anmeldung

    _____________________________

    21.03.2013

    Bauzentrum München 

    Fachforum   "Wärmedämmung mit Qualität"

    _____________________________

    31.01.2013

    Fachagentur nachwachsende Rohstoffe

    Fachgespräch "Emissionen aus Holz- und Holzprodukten - Auswirkungen auf die Innenraumluftqualität"

    _________________________

    Bayerisches Landesamt für Umwelt

    Augsburg

    Programm

    _______________

    13. bis 19.01.2013

    Terminvereinbarungen mit EGGBI am 15.1. möglich

     

    ____________

    14./15.11.2012  Frankfurt

    Fachtagung "Zukunftsfähige Vereine - nachhaltiger Sportstättenbau"

    im Rahmen der 4. sportinfra - Sportstättenmesse 2012

    Programm

     

    ________________

    20.09.2012 Nürnberg

    Netzwerktag 2012 des Chemie Cluster Bayern

    Wissenschaftler und Entwickler, Vertreter von Mittelständlern und Global Playern berichten aus laufenden Projekten und pflegen den interdisziplinären Austausch. Fragen von Nachhaltigkeit und  auch Wohngesundheit gewinnen  dabei eine zunehmende Bedeutung.

    Informationen

    Programm und Anmeldung

    _______________

    Sentinel-Haus Stiftungs e.V. erstmals bei 

    NordBau in Neumünster 

    Deutschlands Kompaktmesse des Bauens

    an drei Messetagen

    7. bis 9. September 2012 

    bietet EGGBI

    eine spezielle Verbraucherberatung vor allem auch für Allergiker und chemikaliensensitive Bauherren am Messestand des Sentinel-Haus Instituts

     Halle 9 direkt am Eingang Süd 

    siehe dazu auch link

     

     

    21.6.2012

    Zentrum für Seltene Krankheiten ULM

    Gründungsfeier - Universitätsmedizin Ulm

    Eröffnungsansprachen u.a. durch Prof. Dr. Annette Schavan, Bundemsinisterium für Forschung und Bildung und

    Eva Luise Köhler, Schirmherrin der Achse e.V. (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen)

    In der EU werden Krankheiten mit einer Prävalenz von ≤5:10.000 Menschen als SE definiert. Etwa 7.000 der ca. 30.000 bekannten Krankheiten sind somit SE. Wegen dieser großen Zahl sind in Europa etwa 30 Mio. und in Deutschland etwa 4 Mio. Menschen betroffen. Viele der Betroffenen haben keine endgültige Diagnose. Mehr als 80% der SE sind genetisch bedingt und führen somit zu lebenslangen Erkrankungen. Außerdem trägt die meist späte Diagnosestellung und das häufige Fehlen einer Therapie zu schweren Krankheitsverläufen bei. Wegen der kleinen Patientenzahlen wäre die Entwicklung eines Pharmakons unrentabel.

    Infos


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    19.-20.6.2012

    Consense Stuttgart 2012

    Internationale Fachmesse und Kongress
    für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben

    Infos

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    19.6.2012

    WKI-Online-Seminar am 19.6.: „Emissionsuntersuchungen von Bauprodukten“

    Am 19.6.2012 dreht sich beim 6. WKI-Webinar alles um Emissionsunter­suchungen von Bauprodukten in kleinen und begehbaren Prüfkammern. Typische Messpara­meter sind Emissionen von Formaldehyd, VOC und SVOC. Neuerdings stehen auch Geruchsemissionen sowie mögliche Partikelemissionen im Fokus des Interesses.

    Mehr Infos/ Anmeldung

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    5. und 6. Juni 2012 Schloss Bellevue/ Park Berlin

    Woche der Umwelt

    Der Bundespräsident lädt am 5. und 6. Juni 2012 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur vierten „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue ein und führt damit die Tradition dieses besonderen Ausstellungs- und Informationsformats für zukunftsweisende Umweltprojekte fort.

    Mehr Infos

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    10.05.2012  Hochschule Augsburg

    Chemie-Cluster Bayern GmbH

    Chemie trifft Ausbau

    fachlicher Austausch von Chemie-Cluster Mitgliedern aus den Bereichen Farben, Lacke, Klebstoffe und Schäume mit öffentlichen Bauherren, Architekten und Bauunternhmen.

    Programm und Anmeldung

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    Ecobau Live 2012

    27. bis 29. März 2012 mit zahlreichen Fachvorträgen und 

    Podiumsdikussionen  (auch zum Thema "Wohngesundheit")

    ARD PCB

    Riga 2016

    ARD PCP

    Link

    Vorschau

    WISO Holzschutz

    Menschenrechte

    Sondermüll Polystyrol

    17.11.2015 WKI VVOC Seminar

    ARD Das Erste 

    Baukultur

    Holzbautag Wismar

    Braunschweig

    fnr

    Estland

    Lichtkongress Weimar

    Eurofins Webinar

    TTIP