Trinkwasserleitungen - gesundheitsverträglich?

 

Welche Trinkwasserleitungen sind "empfehlenswert"?

Allgemeine Informationen zu Trinkwasserleitungen

Edelstahl

PVC Leitungen

PE (PEX) Leitungen

Stellungnahmen zu Anfrage an UBA und DVGW

ummantelte Kupferrohre

Installationsmaterial, Armaturen

EU versus  Verbraucherschutz

rechtliche Regelungen zur Trinkwasserqualität (Anforderung an Trinkwasserleitungen)

Umweltbundesamt "Rund um das Trinkwasser"

 

Allgemeiner rechtlicher Hinweis zu unserem Informationsportal 

 

Grundsätzliche Empfehlung:

Verlötungen, Verschweissungen sollten bei Projekten für besonders "sensitive Bauherren"unbedingt vermieden werden.

Empfohlen: Stecksysteme, Isolierverschraubungen, Klemmverschraubung, "Verpressung".

Nickelallergiker sollten besondere Vorsicht bei der Auswahl der Armaturen an den Tag legen. 

 

 

Edelstahlleitungen

Während aus 

Edelstahlleitungen  - unsere Empfehlung!  

(Preisfrage) mit Sicherheit keine nennenswerten "chemischen" Belastungen des Trinkwassers zu erwarten sind,

  

("Der für Personen mit Chrom-Nickel-Allergie bedeutsame Nickel-Eintrag ist zumeist den Armaturen sowie Rohrverbindungen und nicht den Edelstahlrohren zuzuschreiben, es sei denn, die Anlage wurde nicht fachgerecht installiert.
Zudem stehen seit geraumer Zeit nickelfreie, für die Verwendung in Trinkwasserinstallationen zugelassene Edelstahlrohre zur Verfügung."

"Die Passivität kann nur durch hohe Chloridgehalte im Wasser aufgehoben werden, denn Chlor- und Chlorid-Ionen können Edelstahl tatsächlich zum Korrodieren bringen. Dann aber auch nur in so hohen Konzentrationen, die bei einer Chlorierung von Trinkwasser eigentlich nicht erreicht werden sollen. Wenn überhaupt sind davon in erster Linie auch nur minderwertige Stähle betroffen."  Quelle )

 

stoßen wir bei der Bewertung von Kunststoffleitungen auf wesentliche kritische Fragen:

 

 

PVC Leitungen

Abgelehnt werden unsererseits derzeit  

PVC Rohre, "Reliningrohre (mit Epoxidharzen)" da wir dazu bis heute von keinem Hersteller  (außer diversen Zertifikaten bzgl. Einhaltung gesetzlicher Grenzwerte) verbindliche Nachweise erhalten konnten, dass nicht Weichmacher Bisphenol A  (BPA)  und andere kritische Substanzen das Trinkwasser belasten.

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

PE Leitungen (PEX)

 

Obwohl  reines PE (Polyethylen) grundsätzlich als  hygienisch unbedenklich gilt, ergeben sich bei der genaueren Produktbetrachtung immer wieder nicht unerhebliche Risiken  (siehe auch Diskussionsseite zu PE Folien).

Bei Trinkwasserleitungen verwirren den Verbraucher  Zusatzbezeichnungen wie

PEX  (vernetzt):

PEXa (Peroxid Vernetzung - bei unseren Projekten bestenfalls für Heizungsleitungen einsetzbar!)

PEXb  (Silan Vernetzung)

PEXc (Strahlenvernetzung)

und PEXd (Azovernetzung)

 

Einzig PEXc erfolgt ohne Einsatz von Chemikalien - bei den übrigen Vernetzungsmethoden ist es sehr schwer, von Herstellern wissenschaftliche Nachweise (nicht nur diverse Zertifikate) gesundheitlicher Unbedenklichkeit zu erhalten. 

Für Verunsicherung sorgte auch bereits 2010 ein Verbotsantrag von PEX Rohren in Kalifornien - und dies ohne Unterscheidung der verschiedenen Vernetzungsmöglichkeiten.

Nach unserem bisherigen Informationsstand hielten wir mit "fälschlicherweise" Akzeptanz von entsprechenden Herstelleraussagen  bis vor kurzem auf jeden Fall Rohre aus PEXc unbedenklicher, (Siehe dazu auch Link)

es liegen uns allerdings dazu Untersuchungen vor mit dem Nachweis von tert-Butanol, MTBE und ETBE und wir erhielten zwischenzeitlich Kenntnis von Reklamationen bezüglich teils massiver Geruchsproblem, die sogar zu einem Austausch der gesamten Trinkwasserleitungen in einem Gebäude führten.

 

Forschungsberichte zu PEX Rohren - Bewertungen

Zitat aus einem Forschungsbericht:

"Die vernetzten PE-Rohrtypen wiesen eine mehr oder weniger hohe Konzentration an 2-Methyl-2-propanol (tert-Butanol) auf: „Bis auf eine Ausnahme fanden sich in den Migraten der PE-X-Rohrtypen tert-Butylmethylether (MTBE) und/oder tert-Butylethylether (ETBE)“, sagt Koch. Dabei und auch beim 2-Methyl-2-propanol handle es sich wahrscheinlich um Reaktionsprodukte des als Initiator für die radikalische Polymerisation zugegebenen Di-tert-butylperoxids. In verschiedenen Prüfwässern von Verbundrohren fand Koch auch Toluol.  Siehe dazu Bericht "

MTBE = Methyl-tert-butylether                       CAS: 1634-04-4

H315: Verursacht Hautreizungen.                                         Gestis Stoffdatenbank

ETBE = Ethyl-tert-butylether                            CAS 637-92-3

H336: Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen   Gestis Stoffdatenbank

2-Methyl-2-propanol                                        CAS 75-65-0

H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H335: Kann die Atemwege reizen.                                       
Gestis Stoffdatenbank

DTBE Di-tert-butyl peroxid                              CAS 110-05-4

H341: Kann vermutlich genetische Defekte verursachen.     Gestis Stoffdatenbank

 

 "Damit Leitungsrohre uns das Wasser nicht vergiften" (2007)

 

 

Bedauerlicherweise konnte wir von keiner "Forschungsstelle in Deutschland" aktuellere Stellungnahmen zu dieser Problematik erhalten - allerdings gibt es eine

interessante Studie zum Thema aus den USA (2014):

"In the September study, drinking water was tested from a PEX plumbing system in a “net-zero energy” building in Maryland six months after the system had been installed. The testing revealed the presence of 11 chemicals that were PEX pipe ingredients and ingredient degradation products. Research with PEX pipes in the laboratory also showed that six brands caused drinking water to exceed the U.S. Environmental Protection Agency's maximum recommended drinking water odor limit, Whelton said"

("In der Studie September wurde Trinkwasser aus einem PEX Sanitär-System in einem "Netto-Null-Energie" Gebäude in Maryland getestet - sechs Monate nach der das System installiert worden war. Die Prüfung ergab die Anwesenheit von 11 Chemikalien, sie waren Rohr Inhaltsstoffe und Inhaltsstoff-Abbauprodukte der PEX Rohre.  

Untersuchungen von PEX-Rohren im Labor zeigten auch, dass sechs Marken die Maximal Grenzwerte der US Environmental Protection Agency für Wassergeruch von Trinkwasser überschritten, sagte Whelton.")

Aussagen November 2016 einer Internationealen Konferenz 2016:

Trinkwasser-Verunreinigungen, die aus Haushaltswasserleitungen und Rohrleitungsmaterialien entstehen

Während Schwermetalle aus Metallrohren und -kupplungen stammen, können neue Kunststoff-Polyethylenrohre auch verschiedene organische Verbindungen auslaugen, die die Geruchs- und Geschmackseigenschaften von Wasser beeinflussen und sogar für den Verbraucher schädlich sein können.

In diesem Projekt wurde die Wirkung von vernetzten Polyethylen (PEX) - Rohren auf die Wasserqualität in Laboratorien und in Wohngebäuden mit Trinkwasserrohren aus verschiedenen Rohrmaterialien untersucht.

Bei PEX-Rohren wurden in den Labortests und im untersuchten Haus mehrere organische flüchtige Verbindungen, wie Methyl- und Ethyl-tert-butylether (MTBE und ETBE) und tert-Butylalkohol (TBA), im Wasser ausgewaschen. Wasser, das in den Rohren im Labor inkubiert wurde, löste anti-androgene und antiretinoide X-artige Verbindungen.

Der Wassermetallgehalt wurde nicht durch PEX-Rohre beeinflusst, sondern durch die Kupplungen und andere Netzwerkmaterialien.

Die Risiken ausgelaugter Verbindungen waren gering und beeinflussten hauptsächlich den Geschmack und den Geruch von Wasser. Metallkupplungen und andere metallische Netzwerkmaterialien im Haushalt können die schädliche Metallbelastung der Bewohner erhöhen.

Schlüsselwörter: Trinkwasser, Wasserleitungen, PEX, flüchtige Verbindungen, MTBE, ETBE, TBA, Schwermetalle, antihormonelle Aktivität

 

Die aktuellsten Informationen aus 2018:

Kunststoffrohre und Trinkwasser: zwei wissenschaftliche Studien hinterfragen die Verträglichkeit von Pex und Polypropylen

 

Auch im Sanitärjournal findet sich 2018 eine Diskussion zum Thema - (LINK) nach wie vor fehlen uns aber Untersuchungsberichte zu den genannten möglichen belastungen aus deutschland aoder zu europäischen Produkten.

Entsprechend konnten wir bisher von keinem Hersteller wirklich umfassende Schadstoffberichte zu entsprechenden PE Rohren erhalten - wir freuen uns über jede wissenschaftlich fundierte Stellungnahme (mit Nachweisen) , die es uns künftig ermöglicht, wirklich gesundheitlich unbedenkliche PE Trinkwasserleitungen zu empfehlen.

 

Bedauerlich aber vor allem, dass  sich einige Hersteller überhaupt nicht der Diskussion zu diesem Thema stellen -  

(Zitat fränkische Rohrwerke: "wir bitten um Ihr Verständnis, dass wir diesem Sachverhalt bzw. Aussage nicht weiter kommentieren werden".)

einige sich auf die Zusendung von Urkunden (ohne den erbetenen eigentlichen Prüfergebnissen) bzgl. Aussagen über die Einhaltung der gesetzlichen Anforderungen beschränken. 

In einem Reklamationsfall (uns liegen auch weitere Reklamationen vor!) sprach der Hersteller von  "nur" sensorischen Belastungen bei nachgewiesenem ETBE!

(Gestis Stoffdatenbank: ETBE CAS-Nummer  637-92-3 "Gefahrenhinweis:   H336 Kann Schläfrigkeit und Benommenheit verursachen" )
  

Zitat1: "Eine zweite Analyse erbrachte dann den Nachweis von ETBE in sämtlichen Zapfstellen der Trinkwasseranlage (jedoch nicht im Hausanschluß). Vom Hersteller der Leitungen wurde lediglich von einer sensorischen Belastung gesprochen.“  

Zitat 2: "Reklamationen der Nutzer über Geschmack/Geruch des Trinkwassers, v.a. nach einer Stagnationszeit von 12 Stunden oder mehr. Betroffen ist Warm- wie Kaltwasser. Das Symptom wird mit der Dauer der Auslaufzeit deutlich geringer um dann nach erneuter Stagnationszeit wieder massiver zu werden." 

Zwischenzeitlich (1.7.2015)  hatten wir uns an das Umweltbundesamt und  am DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) mit der Bitte um Stellungnahmen zu entsprechenden "Grenzwerten, Kriterien und Überwachung derselben gewandt und erhielten auch entsprechende Stellungnahmen.

 

 

 

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

 

Stellungnahmen von UBA und DVGW

Ergebnis dieser unserer Anfragen

Wie immer, erhielten wir eine sehr umfassende Antwort des

Umweltbundesamtes:

Bezugnehmend auf die KTW Leitline mit leider nur „empfehlendem Charakter“ und dem Hinweis auf die BfR (ebenfalls nur) Empfehlung XLVI. Vernetztes Polyethylen“ zur Beurteilung des Vernetzungsmittels. wurde auf die Zuständigkeit der Gesundheitsämter im individuellen Reklamationsfall verwiesen - wertvoll vor allem aber auf die rechtlichen Situation auf Grund der Trinkwasserverordnung.   (Stellungnahme des UBA)

 

Weniger aussagekräftig war die Antwort auf unsere Nachfrage bezüglich Zertifizierung  durch die

DVGW (Deutscher Verein des Gas- und Wasserfaches e.V.) 

Die Zertifikate dieses Vereines(!) werden von sämtlichen Herstellern stets als Nachweis völliger Unbedenklichkeit vorgelegt:

DVGW selbst verwies uns auf diverse Regelwerke und Empfehlungen(!) als Grundlage der Zertifizierung - wirklich wichtig für uns ist aber die Stellungnahme zu ETB in Trinkwasserleitungen:

"Bei Kunststoffrohren im Trinkwasserbereich ist ETBE zurzeit noch nicht hygienisch auffällig geworden."

Siehe dazu Bericht  - hier wird dies anders dargestellt.

 

"Eine zielgerichtete Untersuchung dieser Substanz im Prüfwasser der Migrationsversuche in der KTW-Prüfung wird bisher nicht durchgeführt. Es ist zu vermuten, dass diese Substanz ein Reaktionsprodukt (Abbauprodukt) sein könnte. Sollte sich dieser Stoff übergreifend als hygienisch relevant herausstellen, ist es sinnvoll, die Positivlisten und die KTW-Leitlinie dahingehend anzupassen. Dies liegt in der Oberaufsicht des Umweltbundesamtes."

Link zur Antwortmail der DVGW

Wir sind der Auffassung, zertifizierende Stellen sind selbst für die Kriterienerstellung zuständig und sollten nicht auf Ämter und Behördenerlasse warten. 

 

Leider können wir für den Neubau - Sanierungen  "ungeprüfte" PEX Leitungen - auch mit der bereits angeführten DVGW Zertifizierung - angesichts der uns bereits bekannten Reklamationsfälle derzeit - ohne ausreichenden Prüfberichten mit tatsächlichen Messwerten- (wichtig für die meist sehr sensitiven Anrufer unserer Hotline) nicht empfehlen, ohne spätere Probleme zu riskieren.

 

 

Bei nachträglichen Reklamationen empfiehlt das UBA, bei Geschmacks- Geruchsproblemen die lokalen Gesundheitsämter zu konsultieren. Wir empfehlen aber zudem bei entsprechender unkooperativer Reaktion von Verarbeiter und Hersteller möglichst frühzeitig einen Anwalt und ein entsprechend anerkanntes Fachlabor zur Beweissicherung in Anspruch zu nehmen - natürlich nicht ohne dem vorherigen Versuch natürlich einer gütlichen Einigung (mit Hinweis auf die ansonsten entstehenden Folgekosten - incl. Imageproblemen bei entsprechender Medieninformation).

.

 

 

Von sämtlichen angeschriebenen Herstellern konnten wir bis heute keinerlei umfassenden Prüfberichte erhalten - alle berufen sich auf die "Einhaltung gesetzlicher Verordnungen/Richtwerte" und auf die "Zulassung durch die DVGW". (EGGBI Stellungnahme allgemein zu gesetzlichen Richt/ Grenzwerten)

 

 

Verarbeitern empfehlen wir, entsprechende Unbedenklichkatsnacheise von ihren Lieferanten einzufordern, um entsprechende Rechtssicherheit zu erhalten.

Wir laden Sie ein, bei ähnlichen Problemen (Geruch aus PE Leitungen) mit uns Kontakt aufzunehmen!

 

EU gegen Verbraucherschutz - Freihandel contra Gütesiegel bei Trinkwasserleitungen

 

"Die EU sorgt sich nicht um Verbraucherschutz. Gütesiegel werden wertlos. Zunehmende Gleichschaltung und niedrig Löhne in allen Bereichen. Die diktatorische Krake breitet sich weiter aus und will alles Regulieren. Die Frage ist nur noch, wann die europäischen Völker sich geschlossen gegen die Diktatur vereinen."  (Plus Minus)

 

Quellen, weiterführende Links:

Trinkwasser aus dem Hahn

Thieme Römpp

Trinkwasserrohre aus PE Xc sind unbedenklich

flächendeckende Hormone im Trinkwasser? 

 

Hinweis:

Namentliche "Produkt/Herstellerbenennungen" erfolgen - aus Gründen der Aktualität, derzeit fehlender umfassender Nachweise und aber auch im Hinblick auf die stets individuelle Beratung (ph Wert des Trinkwasser, besondere gesundheitliche Anforderungen, Allergien etc...) derzeit nicht auf der Homepage sondern nur im Rahmen unserer schriftlichen Projektberatungen/Produktlisten

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

 

Ummantelte Kupferrohre:

 

Als Vorsichtsmaßnahme sollten nach längerer Stagnationsdauer, am Morgen, nach dem Urlaub usw., einige Liter Wasser entnommen und als Putz- oder Giesswasser genutzt werden

Generell: Kupfer bei einem pH Wert des Trinkwassers < 7,3 nicht einsetzen !

Mehrwöchige bis mehrmonatige Expositionen gegenüber mehr als zwei Milligramm Kupfer pro Liter sind für Neugeborene und Säuglinge möglicherweise gesundheitsschädlich.

Kinder und Erwachsene sind nicht gefährdet, lehnen jedoch ein Trinkwasser mit mehr als drei Milligramm Kupfer pro Liter oft aus geschmacklichen Gründen ab. Bei einem Gehalt von mehr als drei Milligramm Kupfer pro Liter ist kurzfristig auch mit Magen-/Darmbeschwerden zu rechnen.

Fittings

Zu beachten:

Bei Nickelallergie: 

keine Rotgußfittings

Armaturen: Auch im Stagnationswasser verchromter Armaturen können hohe Löslichkeiten von Nickel auftreten

 

Grundsätzliche Mindestanforderung: (aber nicht ausreichend für EGGBI Empfehlungen)

nur DVGW zertifizierte Produkte in der Trinkwasserinstallation einsetzen

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

Installationszubehör, Armaturen

Auch hier fehlen in den meisten Fällen nähere Angaben beispielsweise zu den Legierungsbestandteilen (Prozentangaben zu Kupfer. Zinn, Blei, Aluminium, Eisen, Nickel) die bei besonderen Sensitivitäten - je nach "direktem Kontakt" mit dem Trinkwasser zu Unverträglichkeiten führen können.

Anbieter sind daher angehalten, entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen.

Besonders bei Nickelallergie ist hier auf entsprechende Zusammensetzungen grundsätzlich zu achten; wenn möglich, sollte hier auf Edelstahlalternativen ausgewichen werden.

"DVGW warnt:

Nickel im Trinkwasser

Erhöhte Nickelfreisetzung bei verchromten Armaturen

Laut einer Untersuchung des DVGW überschreitet die Nickelabgabe verchromter Armaturen häufig den gesetzlich zulässigen Grenzwert. Neue Vorgaben sollen nun die negative Beeinflussung der Trinkwasserbeschaffenheit eindämmen."

Quellen unter anderem:

Nickelfrei

Puteus

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

EU versus Verbraucherschutz - Freihandel contra Gütesiegel:

 

Aktuell gibt es auch keine ausreichenden verbindlichen EU Regeln bezüglich der Schadstoffemissionen aus Trinkwasserleitungen. 

Ein wesentlicher Kernpunkt der Trinkwasserverordnung ist ihr Bezug zu den allgemein anerkannten Regeln der Technik. Sie umfassen nationale (z. B. DINhttps://www.beuth.de/de/technische-regel/din-cen-iso-ts-21003-7/297624215DVGW, VDI: betrifft Hygiene, Legionellen) und internationale (z. B. CENISO) Normen zur fachgerechten Gewinnung, Aufbereitung und Verteilung von Trinkwasser.(Umweltbundesamt)

Zwar spricht man in den Trinkwasser- Richtlinien wieder von Anforderungen an Rohrleitungen und Armaturen –

Uns fehlen derzeit aber nach wie vor Kriterien, die eine umfassende Produktprüfung auch im Hinblick beispielsweise auf  Stoffe wie MTBE, ETBE, DTBE und andere…

"Elementar ist, dass der Rat den von der Kommission gestrichenen „Artikel 10“ wieder aufgenommen hat. Er verhindert, dass die Trinkwasserqualität aufgrund von nicht geeigneten Materialien leidet. „Bauteile wie Rohrleitungen und Armaturen sind mit Lebensmittelverpackungen zu vergleichen. Diese müssen so beschaffen sein, dass sie das Lebensmittel Nummer 1 schützen. Umso unverständlicher ist es, dass die EU-Kommission dieses Ziel, hygienische Anforderungen für Materialien in Kontakt mit Trinkwasser in der EG-Trinkwasserrichtlinie EU-weit einheitlich und klar zu definieren, immer wieder in Frage stellt“, so Jörg Höhler, „zumal diese dem EU-weiten gesundheitlichen Verbraucherschutz dienen und den freien Warenverkehr im EU-Binnenmarkt fördern.“

Gut ist auch, dass erstmals ein risikobasiertes Management etabliert werden soll. Das bedeutet, dass alle Verantwortlichen vom Wassereinzugsgebiet bis zum Wasserhahn in die Pflicht genommen werden, Gefährdungen zu identifizieren und Maßnahmen zur Risikobeherrschung anzuwenden." (Zitat: DVGW)

 

 

Wir haben inzwischen beim Europäischen  Rat um Informationen bezüglich aktueller Grenzwerte, Kriterien allgemein, Nachweise gebeten (Februar 2020) und werden die Antworten natürlich hier veröffentlichen!

Wie auch bei den Richtlinien für eine bauaufsichtliche Zulassung fehlen nach unserem informationsstand nach wie vor ausreichende "gesundheitsrelevante" Anforderungen, bei Baustoffen beispielsweise werden mühsam erkämpfte deutsche Qualitätsstandards internationelen Handelsabkommen - zum Schaden der Verbraucher rücksichtslos geopfert. (Freihandel versus Verbraucherschutz).

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

 

 

Rechtssicherheit für den Verbraucher und den Verarbeiter

Für den Verbraucher gibt es eine eindeutige Regelung in der Trinkwasserverordnung: 

Verordnung über die Qualität von Wasser für den menschlichen Gebrauch      (Trinkwasserverordnung - TrinkwV 2001)

§ 17 Anforderungen an Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser

 

(1) Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser sind mindestens nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu planen, zu bauen und zu betreiben.

 

(2) Werkstoffe und Materialien, die für die Neuerrichtung oder Instandhaltung von Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser verwendet werden und Kontakt mit Trinkwasser haben, dürfen nicht

1. den nach dieser Verordnung vorgesehenen Schutz der menschlichen Gesundheit unmittelbar oder mittelbar mindern,

2. den Geruch oder den Geschmack des Wassers nachteilig verändern oder

3. Stoffe in Mengen ins Trinkwasser abgeben, die größer sind als dies bei Einhaltung der allgemein

anerkannten Regeln der Technik unvermeidbar ist.

 

Der Unternehmer und der sonstige Inhaber von Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser haben sicherzustellen, dass bei der Neuerrichtung oder Instandhaltung nur Werkstoffe und Materialien verwendet werden, die den in Satz 1 genannten Anforderungen entsprechen.

Literaturquelle  (Seite 14)

 

Verarbeitern als erster Ansprechpartner bei Reklamationen empfehlen wir zu entsprechender Vorsicht bei der Produktauswahl unter anderem im Hinblick auf die Landesbauordnungen:

Musterbauordnung:

§ 13 Schutz gegen schädliche Einflüsse

„Bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und gebrauchstauglich sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, pflanzliche und tierische Schädlinge sowie andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen. 

 

http://www.lexsoft.de/normensammlung/166765,17          Gerüche wurden bereits wiederholt vor Gericht als "unzumutbare Belästigungen anerkannt.

 

 

 

 

Siehe auch allgemeine "gesetzliche Grundlagen für Wohngesundheit"

 

 

 

 

⇑ zurück zum Seitenanfang

 

 

 

Es handelt sich hier um die Wiedergabe von uns zur Verfügung gestellten Informationen – Korrekturwünsche werden nach Möglichkeit umgehend berücksichtigt, für die Meldung von sachlichen Fehlern und nicht funktionierender Links sind wir dankbar.

 

Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

 

 

 

Überblick

Übersicht News 2018, 2019 und 2020

 

Besuchen Sie uns auch auf

Facebook/Wohngesundheit  - hier finden Sie künftig stets tagesaktuelle Informationen

Weitere News finden Sie auf unserer Seite "Aktuelles"

Archiv

Newsarchiv 2018

Newsarchiv 2017 

Newsarchiv 2016

Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011 

 

 

 

Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

Aktuelle News 2019

15.12.2019

Die erweiterte Neuauflage der Informationsbroschüre mit umfangreichen Beitrag zum Thema "Wohngesundheit" und auch rechtlichen Fragen dazu (MVV-TB) ist soeben erschienen.

Kostenloser Download


⇑ zum Seitenanfang

 

20.11.2019

Bayerischer Landtag:

Vielversprechender Antrag von CSU und Freie Wähler zum "Thema Umwelterkrankungen."

Mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang 

 

 

08.11.1950

Soeben erschienen

mit EGGBI beitrag zum Thema Wohngesundeheit (Seite 22)

Kostenloser Download

⇑ zum Seitenanfang

 

 

29.10.2019

Hervorragende ARD Dokumentation zu Isothiazolinonen in Wandfarben und Kosmetik

"Wenn Konservierungsmittel in Wandfarben Allergien auslösen"

Mehr Informationen zu diesen Stoffen, die wir derzeit noch immer auch in "Blaue Engel" Wand-Farben finden:

" EGGBI -Konservierungsmittel Isothiazolinone"

 

⇑ zum Seitenanfang 

08.10.2019

Eigenpublikation mit persönlichen Erinnerungen

Fridays for Future

Wurden die globalen Umweltprobleme erst jetzt erkannt?

Mehr Infos

 

⇑ zum Seitenanfang

 

06.10.2019

Positionspapier zur Sanierung von Schimmelbefall nach Wasserschäden in Krankenhäusern

Österreichisches Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit, Arbeitskreis Innenraumluft (zum Positionspapier)

Wertvolle Informationen - nicht nur bezüglich Krankenhäusern

(EGGBI Infos zu Schimmel)

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

26.09.2019

Hilfreiche Publikation des Verbands klinischer Umweltmediziner zu MCS

Informationen für Patienten, Angehörige, Arbeitskollegen und Vorgesetzte, Ärzte und Behörden

Download

auch auf Facebook

Mehr Infos zu MCS

⇑ zum Seitenanfang

 

 

17.09.2019

"Chemiekeule in Kunststoffverpackungen"

Eine aktuelle Studie einer Forschungsgruppe bestätigt die hohe Schadstoffbelastung zahlreicher Kunststoffprodukte- selbst Lebensmittelverpackungen.

Dennoch wird nach wie vor auch im Wohnbaubereich "Recycling" vielfach beworben.

Mehr Infos dazu bei EGGBI Aktuelles und auf Facebook

 

⇑ zum Seitenanfang

26.07.2019

Gerichtsurteil zu VOC Emissionen aus Holzwerkstoffen

Ein scheinbarer Sieg für die OSB Platten Hersteller führt zu erhöhter "Unsicherheit" bei Architekten.

Mehr zum Urteil und den Folgen

 

⇑ zum Seitenanfang

11.07.2019

Gericht der EU (EuG) entscheidet:

Bisphenol A bleibt "besonders besorgniserregender Stoff" (Pressebericht).

Damit schmettert er eine Klage des mächtigen Industieverbands "Plastics Europe" ab!

Immer wieder finden wir Weichmacher auch in Schulen, Kitas und in Bauprodukten - dennoch verzichten die meisten "Gütezeichen" für Bauprodukte und auch Gebäudezertifikate auf zwingende, glaubhafte diesbezüglich Untersuchungen  und geben sich mit "Herstellererklärungen" zufrieden.

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

25.06.2019

ARD Beitrag zu Polystyrol Fassaden

"Wie sicher sind gedämmte Häuser?"

Mehr Infos zum Thema

⇑ zum Seitenanfang

 

 

12.06.2019

Meilenstein bei der "gesundheitlichen" Gebäudebewertung

Das VDB Gebäudezertifikat stellt die bisher strengsten Anforderungen an ein "gesundheiltiche Gebäudebewertung"!

Mehr Infos

⇑ zum Seitenanfang

 

31.05.2019

Los Angeles klagt Monsanto wegen Spätfolgen von PCB

Pressebericht

Trotz der sehr "angsteinflössenden, bedenklichen"  "Kritikerliste des Konzerns"

vertreten wir offen die Ansicht, dass auch in Deutschland die Behörden Sanierkosten von PCB belasteten Schulen und Kitas bei den "Verursachern" einklagen sollten (Verursacherprinzip), statt Kinder und Lehrer oft jahrelang (meist sogar mit  "fachlicher" Unterstützung von Gesundheitsämtern) gesundheitlichen Risiken auszusetzen (Beispiele München, Esslingen), und das teilweise sogar krebserregende Gift PCB (dioxinähnliche PCBS) zu verharmlosen.

Auflistung PCB belasteter Schulen und Kitas allein aus den letzten Jahren.

Damit würde die Industrie gezwungen, zumindest für neue "Produkte" endlich das europäische Präventionsgesetz anzuwenden - zuerst Unbedenklichkeit "glaubhaft" (siehe: "gekaufte Wissenschaft") nachzuweisen - und erst dann Produkte zu verkaufen.

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

30.05.2019

ACHTUNG

Neue Kennzeichnungen auch von Umwelterkrankungen durch WHO/ DIMDI ICD 1019

DIMDI WHO NEUE KENNZEICHNUNG


⇑ zum Seitenanfang

 

23.05.2019

SWR - TV Bericht

 "Zur Sache - PCB– die unterschätzte Gefahr"

Berichtet wird über PCB Problemen in Ludwigsburg, in Esslingen und an der technischen Universität in Tübingen – das Landesgesundheitsamt ignoriert erneut die PCB118 Werte und behauptet "es besteht keine akute Gesundheitsgefahr" und "die Nutzung der Räume für einen begrenzten Zeitraum" ist aus toxikologischer Sicht unbedenklich.

⇑ zum Seitenanfang

 

 

14.05.2019

ZDF- Leben ohne Power

hervorragende Dokumentation zum Chronischen Fatigue Syndrom (CFS).

Wichtigste Aussage: CFS ist keine psychische Krankheit, sie kann auch durch Umweltgifte mitverursacht, auf jeden Fall aber auch verstärkt werden.

Link zum Film (bis 13.06.2020 verfügbar)

Mehr Infos zu CFS

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

19.03.2019

BfR bestätigt: Strahlenbelastung durch 5G muss erst untersucht werden!

Spät aber doch -

erstmals bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz die beisher nicht ausreichende Erforschung der gesundheiltichen Auswikrungen der neuen "Kommunikationstrechnologie" 5G.

Mehr Infos zum Pressebericiht

 

⇑ zum Seitenanfang

 

08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

⇑ zum Seitenanfang

 

 

02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

⇑ zum Seitenanfang

 

 

17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

⇑ zum Seitenanfang

 

 

11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

⇑ zum Seitenanfang

 

03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

zum Seitenanfang

 

02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

⇑ zum Seitenanfang

 

 

30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

⇑ zum Seitenanfang

 

 

28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

⇑ zum Seitenanfang

 

23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

⇑ zum Seitenanfang

 

 

19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

zum Seitenanfang

 

 

11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

⇑ zum Seitenanfang

 

10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

⇑ zum Seitenanfang

 

 

 

04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

⇑ zum Seitenanfang

 

 

 

27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

⇑ zum Seitenanfang

 

 

AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

zum Seitenanfang 

 

 

Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

zurück zum Seitenanfang ⇑

 

 

25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

zum Seitenanfang 

 

 

08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

zum Seitenanfang 

 

 

28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

zum Seitenanfang 

 

 

14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

zum Seitenanfang ♦ 

 

 

06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

zum Seitenanfang 

31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

zum Seitenanfang 

 

 

 

16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

zum Seitenanfang 

 

 

09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

zum Seitenanfang 

 

 

03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

zum Seitenanfang 

 

 

04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

zum Seitenanfang 

 

 

28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

zum Seitenanfang 

 

 

 

08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

zum Seitenanfang 

 

 

28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

zum Seitenanfang 

 

 

26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

zum Seitenanfang 

 

Übersicht

28.02.2020 Bankrotte Umweltmedizin

15.12.2019 FNR Neuauflage

20.11.2019 MCS Antrag bayerischer Landtag

08.11.2019 MedAmbiente EGGBI Beitrag

29.10.2019 ARD Isothiazolinone

08.10.2019 "Fridays for Future"

26.09.2019 MCS Flyer DBU

17.09.2019 "Chemiekeule in Kunststoffen"

26.07.2019 "OSB Urteil"

11.07.2019 Bisphenol A bleibt besorgniserregend

25.06.2019 Polystyrol- wie sicher?

12.06.2019 VDB Zertifikat

31.05.2019 Monsanto PCB Klage

30.05.2019 Neue Kennzeichnungen von Krankheiten WHO-DIMDI

23.05.2019 Esslingen TV Bericht

14.05.2019 CFS ZDF

19.03.2019 BfR bestätigt Forschungsbedarf

08.02.2019 Biozide in Fassade 

02.02.2019 "Freie Wähler" - mehr Anerkennung für "Umwelterkrankte"

17.01.2019 Baustoffverband gegen mehr Transparenz? 

01.01.2019 TRGS 504 Staub am Arbeitsplatz

11.12.2018 Neue EU Grenzwerte für Arbeitstplatz

02.12.2018 IBN OSB-Platten

06.11.2018 Schadstoffe in Teppichen

30.10.2018 Frankreich - Mißgeburten

28.10.2018 Reach - Dieselgate

23.10. 2018 Schadstoffe in Kita Stade

19.10.2018 Radon in Schulen Sachsen

11.10.2018 Krebserzeugende Stoffe

10.10. 2018 Elektrosmogurteil Frankreich

Radon in Schulen

Oktober Formaldehyd neue Bewertung!

Rückruf Spanplatten

27.09.2018 Duftstoffe freie Wähler

25.09.2018 Bayerische Staatssregierung definiert MCS 

08.08.2018 AGBB Richtlinien 2018

28.07.2018 Wahlstedt Kita

14.06.2018 Blauer Engel Logo

06.06.2018 PCB in Hilden

31.05.2018 Urteil Schule München

16.05.2018 Krank durch vergiftete Wohnung

09.05.2018 Skandalöses Gerichtsurteil

03.05.2108 Galileo berichtet über EHS

04.04.2018 PCB an Freiburger PH

28.03.2018 Albtraum Haus

08.03.2018 Odysso

28.02.2018 Blauer Engel Konservierungsstoff

26.02.2018 Schulmöbel

25.01.2018 Landtagssitzung Funkwasserzähler

 

  

Newsarchiv 2018

Newsarchiv 2017

Newsarchiv 2016 

Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011

 

Zurück  ⇑