Bauen für MCS Kranke

 

Zusammenfassung wichtiger Richtlinien

Risiken bei "mutigen" Marketing Versprechungen 

Grundvoraussetzungen für "MCS gerechtes Bauen" 

Vorgangsweise

Ausschluss von Krankheit und/oder Befindlichkeitsstörungen  auslösenden Faktoren innerhalb und  außerhalb des Expositionsbereichs „häusliches Umfeld“

Hinzuziehung des Fachbereichs Kurative Umweltmedizin:

Erhebung der UM Spezialanamnese, Würdigung von früheren Labor- & Arztberichten, körperliche Untersuchung und daraus abgeleitete Systematik umweltmedizinischer Laboranalysen zur Verifizierung bzw. Falsifizierung der Verdachtsmomente des Umweltmediziners bzgl.  auslösender / unterhaltender Umweltfaktoren für die Erkrankung.

Im Einzelfall müssen entsprechende Analysedaten bzw. ein UM – Fachbericht vor der Planung / Ausführung eines entsprechenden Gebäudes vorliegen!

  • Standortauswahl

Minimierung von Umweltbelastungen durch

Lärm, Luftverschmutzung  (Verkehr/Straße-Bahn-Flugverkehr , landwirtschaftliche Betriebe, gewerbliche Betriebe, Industrie)

natürliche  und künstliche Strahlenbelastungen  (Radon, Elektrosmog jeder Art )

natürliche biologische Belastungen  (Vegetationsprüfung)

Siehe dazu Seite "Grundstückauswahl - "gesundheitliche Bewertung"

 

  • Planungsanforderungen

Diffusionsoffene Konstruktion mit hohem sommerlichen Wärmeschutz (kein Barackenklima)

Feuchtigkeitsausgleichende Materialplanung

Generell Vermeidung von Feuchtigkeit (Bodenabdichtung, Vermeidung von Wärmebrücken) ="Schimmelprävention"

Bauschadensfreie Konstruktion und Ausführung  (Hauptziel "Schimmelvermeidung" –Integration Fachbereich Bauphysik)

Lärmschutz  (Lärm als Stressfaktor)

Emissionsfreie (wohnraumbezogen!) Heizung  (z.B. Erdwärme, Fernheizung,)

Räumliche Abschirmung der Wohnräume von Küchengerüchen

Nutzung der Wärmestrahlung  (Wandheizung)

Pflegeleichte Belüftungsanlagen mit Pollenfilter (Wartungspläne / -anweisungen ; schriftl. Anweisungen, damit der zukünftige Nutzer sich streng an Wartungspläne hält!)

Grundanforderungen an Lüftungen: Lufthygiene Anforderungen  VDI 6022 Blatt 1; mindestens Filter F7 nach DIN EN 13779 und DIN EN 779 (mittlerer Wirkungsgrad von 80 bis 90 %; Partikelgröße von 0,4 µm)

Zentrale Staubsauganlage (hygienischer Wartungsplan)

Pflegearme Produkte und Oberflächen

Stressmildernde Farbgestaltung (Wandfarben, Beleuchtung….)

Individuelle Berücksichtigung  von Allergien  (Hausstauballergie, Pollenallergie) bei Raumplanung z.B. großer Vorraum, entsprechende Kleiderablage; Wäscheschacht im Vorraum u.v.a.

 

  • Baustoffauswahl

Es müssen alle bekannten allergenen und möglicherweise sensibilisierenden Emissionen so weit als möglich ausgeschlossen werden

Verwendung möglichst weniger Produkte insgesamt zur Risikominimierung;

strenge Produktauswahl im Hinblick auf Emissionen entsprechend den EGGBI- Richtlinien  

incl. möglichst aller  bekannten

Möglichkeiten zur Reduktion von

Radonbelastungen

Elektrosmog

Pollen

Lärm

Berücksichtigung der individuellen Anforderungen - stets ausschließlich in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt:

Bei der Auswahl von MCS "verträglichen" Baustoffen geht es nicht nur um die optimale Vermeidung von "toxischen" Emissionen - auch "nur individuell"  sensibilisierende Stoffe (sehr oft durchaus auch aus dem "Naturbaustoffbereich") sollten weitestgehend vermieden werden.(Link)

 

  • Bauliche Umsetzung

Aus den Erfahrungen des EGGBI  bei zahlreichen Projekten konnte bereits abgeleitet werden, dass die Produktauswahl nur einen ca. 50%igen Anteil am Erfolg des Gesamtkonzeptes  "MCS-verträgliches  Gebäude"  hat - der Rest ist abhängig von Planung und Bauausführung.

Voraussetzungen sind eine umfassende Vorarbeit des Planers (Berücksichtigung der gesundheitsrelevanten Erfordernisse und Möglichkeiten zur Erreichung eines emissions/staub/geruchs/lärm- und strahlungsminimierten Wohnraumes beginnend bei Raumplanung bis hin zur Haustechnik)

und eine intensive Sensibilisierung, Schulung und Überprüfung der Handwerker in der Ausführungsphase.

Bekanntlich können bereits Unachtsamkeiten  (Verwendung intensiver Reiniger, Zwischenlagerung emissionsreicher Verpackungsmaterialien, holzschutzmittelbehandelter Paletten, angebrochener Dosen, Kartuschen über längere Zeit) zu beträchtlichen Sekundärbelastungen der Wände, Putze führen.

Der Einsatz benzinbetriebener Motorsägen ist ebenso auszuschließen wie die Verwendung benzinbetriebener Stromaggregate oder gasbetriebener Baustellenheizer.

Auch die staubintensive Bearbeitung von "kritischen" Werkstoffen in den Innenräumen  kann zu Belastungen führen.

Eine gewissenhafte bauliche Umsetzung hilft auch, spätere Schimmelprobleme zu vermeiden.

 

 

Wichtig für den Bauherren:

Verbindliche schriftliche Vereinbarungen (keine mündlichen Absprachen!) zum entsprechend sorgfältigen Planungs- und Umsetzungskonzept bezüglich

  • Planung
  • Produktauswahl
  • Umsetzung 

= unter anderem schriftliche Planer- und  Handwerkerverpflichtung bzgl. Produkteinsatz, Verhalten auf der Baustelle (EGGBI Handwerkerrichtlinien für jedes Gewerk), Haftung bei Nichteinhaltung dieser Richtlinien)

  • Fertigstellungstermin
  • Optimal: Forderung der Benennung von (mindestens einer)  Referenz(en) bzgl. bereits erfolgreicher MCS Projekte mit Rücksprache beim Bauherrn

 

 

  • Wohnungssuche für MCS Kranke

Für MCS Kranke bietet der Wohnungsmarkt derzeit leider noch kein "MCS-gerechten" Wohnungen an - in allen Fällen muß hier versucht werden, einen  möglichst erträglichen "Kompromiss" zu finden.

EGGBI Stellungnahme zu Wohnungssuche

siehe dazu auch unsere Seite: Hauskauf, Miete, Sanierung und "Börse"

 

 

 

 

Risiken bei zu "mutigen" Marketing-Versprechungen

Da sich MCS bei den Betroffenen in der Regel sehr unterschiedlich im Hinblick auf Auslöser von Befindlichkeiten, Wirkungen darstellt,

sich das Krankheitsbild auch im Laufe der Jahre (unter Umständen selbst während der baulichen Umsetzung des Eigenheimes) oft wesentlich "verändert" -

warnen wir seit Jahren vor zu "großen" Versprechungen beispielsweise "garantierter" Verträglichkeit und vor allem entsprechenden Presseaussagen:

 

Beispiel  problematischer Marketingvorgangsweise: 

Ankündigung:"Das gesündeste Haus der Welt"

Etwas später: "Das gesündeste Haus Zürichs"

Umsetzung:  "Eröffnung des ersten MCS Mietwohnhauses in Zürich"

Ergebnis:      "Allergiker leiden im Allergikerhaus"

Erst nach Monaten ist es  glücklicherweise  gelungen, für alle Wohnungen "zufriedene" Bewohner zu finden, für einige der ursprünglichen  Bewerber war eine Nutzung über einen längeren Zeitraum nicht möglich.   (17.12.2014: MCS Wohnhaus feiert 1.Geburtstag).

Positive Bilanz nach 2 Jahren: Rundmail von Christian Schifferle 

Wir gratulieren dazu dem sehr engagierten Intiator und selbst MCS Betroffenen Christian Schifferle

Möglich ist nach unserer Erfahrung  bei MCS leider "nur"  der bestmögliche "Ausschluss" bekannter,  möglicherweise(!) sensibilisierender Stoffe um  so zu erreichen, dass auch im "MCS Haus" ein Wohnen für die Betroffenen  möglich ist - eine generelle Bezeichnung "MCS-geeignet" wagen wir daher bei unseren Beratungen nicht. 

Bei diesem Projekt  in Zürich - umgesetzt von einem unheimlich engagierten Verein zusammen mit dem Hochbauamt Zürich (offizielle Projektbeschreibung) wurden zwar grundsätzlich "verträgliche" VOC-Emissionswerte erreicht- die sehr besonderen und vor allem vielfach sehr individuellen Anforderungen für Chemikaliensensitive aber offensichtlich nicht ausreichend berücksichtigt.

Damit wurde eine grundsätzlich hervorragende Idee auch durch den Einsatz sicherlich

  • nicht ausreichend geprüfter Produkte (für eine Reihe der hier eingesetzten Produkte verweigern die Hersteller uns seit Jahren umfassende Produktinformationen!)
  • und teilweise unsererseits grundsätzlich für MCS Projekte präventiv abgelehnte Baustoffe (beispielsweise   Polystyrol-Fußbodendämmung mit nach größter Wahrscheinlichkeit toxisch extrem  bedenklichen - und für sehr viele MCS Kranke absolut unverträglichen Flammschutzmitteln)

leider zum persönlichen, aber auch wirtschaftlichen "Problem" für in den ersten Monaten  zumindest 4 betroffene Familien.

Aus diesem Grunde empfehlen wir auch stets eine möglichst  individualisierte Produktauswahl  (optimal in Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Arzt) und haben uns an  "MCS Mehr- Wohnungsprojekten" bis heute nicht mit allgemeinen "Verträglichkeitsaussagen für MCS Kranke" beteiligt. 

 

Dass es bei gewissenhafter Produktauswahl und professioneller baulicher Umsetzung unter umfassender Beteiligung der Betroffenen durchaus möglich ist, für MCS und EHS Betroffene ein verträgliches Wohnumfeld zu schaffen, beweisen unter anderem auch eine Reihe von uns begleiteter MCS Bauprojekte - darunter ein Mehrfamilienhaus in Bad Staffelstein - errichtet von der Baufirma Raab. (Beispiel 1;) ein Wohnhaus in Lüneburg   (Beispiel 2); ein Bauprojekt im Rahmen eines Forschungsprojektes in Ahrensburg (Beispiel 3) und zahlreiche weitere "begleitete" Bau und Sanierprojekte.

 

 

Erstkundenabfrage Bauninteressent

Fragebogen Gesundheit-Familie

 

10.01.2018

Krankenkasse und Sozialgericht verweigern Umwelterkrankter (MCS) notwendige medizinische Behandlung und raten zu "psychosomatischer Behandlung!" Pressebericht

siehe dazu auch "2 Klassenmedizin für Umwelterkrankte"

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30.12.2017

Aktuelle Publikation zu Strahlenbelastungen

Mehr Infos

Spannende Publikation - gerade angesichts aktueller Diskussionen zu Gesetzesänderungen für die Freigabe von noch mehr "Srahlenbelastung"

 

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28.12.2017

Verletzung von Grundrechten in Bayern?

Einen massiven Eingriff in Grundrechte des Gesundheits, Verbraucher- und Datenschutzes stellt ein Gesetzentwurf der bayerischen Staatsregierung dar, der den Gemeinden ermöglichen soll, zwangsmäßig Funk-Wasserzähler in ihren Kommunen vorzuschreiben.

Mehr Infos dazu

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22.12.2017

Hoffentlich die letzte "schlechte Nachricht" dieser Art in 2017:

Berlin-Lichterau: Kinder müssen in "Giftschule" gehen

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen und Kitas

 

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21.12.2017

Realschule Brühl 

Arzt hält "Gesundheitsgefährdung für nicht  "wahrscheinlich?"

PCB Belastung in Brühl - Realschule

Trotz erhöhten PCB Werten im Blut von 80 % der Schüler hält ein Arzt eine Gefährdung für nicht "wahrscheinlich"?  Siehe dazu "Bagatellisierung des Gesundehitsrisikos PCB"

Wer übernimmt die tatsächliche Verantwortung im Falle von Spätfolgen bei auch nur einem einzigen Schüler?

Immer wieder führen solche "Bewertungen"  und Gutachten zu Verunsicherung von Lehrern und Schülern.

 

Seit vielen Jahren wird von Umweltärzten, Lehrergewerkschaften und Umwltverbänden gefordert, flächendeckend Schadstoffprüfungen an allen Schulen und Kitas durchzuführen. Erst in den letzten Monaten ist hier in einige Kommunen Bewegung gekommen - wir fordern aber nach wie vor eine strengere Bewertung von "festgestellten" Belastungen.

 

 

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20.12.2017

 

Chemnitz - Naphthalin in mehreren Schulen und Kitas

Obwohl teilweise seit langem bekannt, wird erst allmählich mit der Sanierung naphthalinbelasteter Schulen (u.a. 8 fache Richtwertüberschreitung!) und Kitas begonnen; Sanierungen wurden teilweise bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt - die Kita in der Pestalozzistraße wird zumindest in den nächsten Monaten weiter genutzt.

Weitere Infos und Presseberichte unter

06.12.2017

Neu 2017

Umweltbundesamt:

 

mehr Infos unter Literaturempfehlungen


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04.12.2017

Institut für Baubiologie + Gesundheit  (IBN)

Ausgabe W+G Nr. 165/2017 mit Beitrag zu Schadstoffproblemen an Schulen

mehr Infos

 

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01.12.2017

6G in der Entwicklung

 

Neue Mobilfunkgeneration - was wird 6G können?

 

Während wir noch das Mobilfunknetz der 4. Generation nutzen und über 5G sprechen, wird in den Laboren und Büros der Wissenschaft schon an 6G geforscht. Denn dafür müssen neue Frequenzen ebenso her wie drahtlose Übergänge.

Erneut wird aber nicht von gesundheitlichen Risiken – Vorsorgeprinzip -Risikoforschung gesprochen. (Siehe dazu auch Neue Kommunikationstechnologie 5G und  Publikation "Elektro- und elektromagnetische Felder") 

 

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30.11.2017

ZDF - Heute in Deutschland

"Gefahr durch Holzschutzmittel" 

Hervorragender Bericht zu den nach wie vor existenten "Altlasten" von Holzschutzmitteln und von der Politik "vergessenen" Geschädigten.

Link zur Sendung

weitere Infos zu den gesundheitlichen Gefahren- auch neuer Holzschutzmittel 

 

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12.11.2017

Wegweiser für eine gesunde Raumluft

Eine hervorragende Übersicht über Innenraumschadstoffe und deren gesundheitliche Auswirkungen wurde nunmehr vom Umweltministerium in Wien zusammen mit IBO publiziert:  mehr Informationen und zum Download

31.10.2017

EGGBI Interview mit GEW Hessen (Lehrergewerkschaft) zu Schadstoffen an Schulen Link

 

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18.10.2017

Erneut Schadstoffprobleme in Schulcontainern (Markt Schwaben).

Trotz Kenntnis der gesundheitlichen Beschwerden von Schülern warteten Behörden monatelang auf einen "Prüfbericht". Mehr Infos dazu

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12.10.2017 (1)

Telekom funkt mit ersten "5G-Antennen" in Berlin

Ungeachtet der Warnung von 180 Ärzten aus 26 Ländern und ohne jeglicher Risikoforschung wird hier das europäische Vorsorgeprinzip massiv mißachtet und werden "ungefragt" Bürger dem gesundheitlichen Risiko einer wesentlich erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt.

Ich vermisse hier einen massiven Aufschrei von Verbraucherverbänden, Umweltorganisationen und Instituten, Antilobbyorganisationen, Umweltparteien(?), Gesundheitsministerium, Umweltministerium, Bundesamt für "Strahlenschutz?", Verbänden und Instituten für "Gesundes Wohnen"...!

Das Thema ist offensichtlich allen politisch zu heiß!

Während es für eine seriöse Umweltmedizin und umweltmedizinische Forschung kein Geld gibt, werden hier EU weit Milliarden für eine unerforschte Technologie investiert.

Mehr an Infos: Gesundheitsrisiko 5G

Pressebericht vom 12.10.2017

 

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12.10.2017 (2)

Schadstoffprobleme in Schule in Bad Wörishofen

Wie so oft werden auch hier die Eltern wieder mit einer Lüftungsanlage "beruhigt"! Pressebericht

Tatsächlich würde aber "Sanieren" bedeuten: Entfernen der Schadstoffquellen! (Weitere Preseberichte)

 

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11.10.2017

Gefährliche Schadstoffe in der Schule

plusminus berichtet über Schadstoffprobleme an Schulen. CO2, aber auch Raumschadstoffe wie Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel führen nicht nur zu Konzentrationsschwierigkeiten, sondern können Ursache für chronische Erkrankungen sein. Im Rahmen einer Umfrage musste der ARD feststellen, dass nur in 12 von 79 Großstädten Schulen regelmäßig auf Schadstoffe überprüft werden - wie hoch ist die Dunkelziffer gesundheitsgefährdender Klassenzimmer?  Zur Sendung   (Text dazu)

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen

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26.09.2017

BR- TV Sendung "Krebserregender Gestank"

Plötzlich können auch der "Kreisbaumeister" den Geruch wahrnimmt...

Es stellt sich tatsächlich die Frage, warum die vom Landratsamt beauftragten "Gutachter" jahrelang keine Belastungen feststellen "konnten" - während der Direktor und seine Mitarbeiter eindeutig daran erkrankten?

Immer wieder müssen wir feststellen, dass viele "Gutachten" im Sinner der Auftraggeber "interpretiert" werden und die Beschwerden der Betroffenen vor allem auch in der Öffentlichkeit lächerlich dargestellt werden. 

Mehr Infos zu den jahrelangen Auseinandersetzungen

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15.09.2017

Abgeordnete überbieten sich bei Forderung nach 5G

Ungeachtet eines eindringlichen Ärzteappells überbieten sich aktuell Abgeordnete nahezu aller Parteien bei der Forderung nach rascher Einführung der 5G Funk-Technologie- ohne ausreichender Risikoforschung im Vorfeld.  Pressebericht

Siehe dazu Gesundheitsrisiko durch neue Technologie

11.09.2017

Schadstoffe in Plissees

Viele Plissees sind waschbar, für Feuchträume wie Badezimmer geeignet oder schützen vor UV-Strahlen. Doch für die praktischen Eigenschaften müssen Hersteller die Plissees mit Chemikalien behandeln, die an die Raumluft gelangen können und möglicherweise gesundheitliche Risiken bergen:

  • Um ein Plissee vor Schimmel zu schützen, werden die Stoffe oft bei der Herstellung mit Fungiziden behandelt.
  • UV-Schutz bietet zum Beispiel die Substanzen Ethylhexylacrylat und Butanonoxim (H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen), die Haut und Atemwege reizen können. Auch wenn Plissees ein Umweltsiegel wie Ökotex tragen und die verwendeten Chemikalien den gesetzlichen Richtlinien entsprechen, können sie zu körperlichen Reaktionen wie Kopfschmerzen, Hautrötungen und Augenschwellungen führen. Allergien können bereits durch geringe Mengen der Chemikalien ausgelöst werden. NDR TV Bericht "Markt": "Allergien durch Schadstoffe"

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09.09.2017

Erneut PCB in Schule gefunden - Werte sind "nach Sanierung" sogar weiter gestiegen.

"Krebsgift in Weddinger Schulzimmer"

Mehr zu PCB in Schulen

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07.09.2017

5G bereits in Betrieb ?

Offensichtlich finden bereits die ersten Feldversuche (Ericsson und Telekom) mit 5G Technologie statt (Meldung) - dies völlig ohne vorheriger Risikoforschung und trotz eindringlichen Ärzteappells an die EU Kommission.

Weitere Infos dazu

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01.09.2017

(Zu) späte Genugtuung

2 Mitabeiter mussten erst dauerhaft "chemikaliensensitiv" werden, bevor die Behörden die Beschwerden ernst nahmen -  vorher wurden Direktor und Angestellte lächerlich gemacht, der Schulleiter als vermutlich "pathologisch" auch in den Medien dargestellt.

Nun wird die Naphthalinbelastete Geigenbauschule in Mittenwald endlich saniert! Pressebericht

Chronik der "endlosen Auseinandersetzungen mit jahrelang ignoranten Behörden und fragwürdigen Gutachtern".

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Gütesiegel bei Wandfarben wertlos

 

Dem "Blauen Engel" vertrauen viele Verbraucher, wenn sie  schadstoffarme Farben oder Reinigungsmittel suchen. Doch wer das Kleingedruckte liest, stellt schnell fest: In vielen dieser Produkte stecken gesundheitsschädliche Konservierungsmittel, so genannte ISOTHIAZOLINONE. Seit Jahren werden immer mehr Fälle bekannt, bei denen diese Konservierungsmittel schwere allergische Reaktionen bei Verbrauchern auslösen. Trotzdem tragen Wandfarben und andere Produkte mit dem Allergieauslöser immer noch das Siegel "Blauer Engel". Verbraucher fühlen sich getäuscht und Experten fordern Konsequenzen.

Video "Kontraste" (ARD)

Mehr zu diesem Thema


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25.08.2017

Darmstadt - Proteste nach Asbestfund in Schule

Jahrelang wurden Lehrer und Schüler einer offensichtlich den Behörden bekannten Gesundheitsgefahr ausgesetzt!

"Vor der Schule machten derweil die Berufsschüler ihrem Ärger Luft: "Wir sehen hier seit mehreren Jahren Menschen an der Schule herumschrauben, die wie Imker eingekleidet sind und Schutzmasken tragen", erzählte Schüler Jeanette Cutino (24). "Uns Schüler setzt man aber offensichtlich einer Gesundheitsgefahr aus, wie sich jetzt zeigt".  Pressebericht

Mehr zu Schadstoffen an Schulen und Kitas

 

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24.08.2017

Duisburg- Gerhart Hauptmann-Grundschule:

Nach 17 Jahren (!) wird PCB belastete Sporthalle saniert!

17 Jahre Lang waren Lehrer und Kinder den bekannten gesundheitlichen Risiken durch PCB ausgesetzt - jetzt erst wird die Turnhalle saniert. Politische Verantwortung- Haftung für gesundheitliche Langzeitschäden?   Pressebericht

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23.08.2017

WDR - Markt berichtet über verantwortungslose Belastung von Schülern und Lehrern in Bochum

Markt zeigt, wie an Schulen mit Grenzwerten für toxische Substanzen umgegangen wird, wie Schülerinnen und Schüler einer Hauptschule Gesundheitsrisiken ausgesetzt werden und wie weit verbreitet das Problem in NRW ist.

Siehe dazu auch EGGBI -Schulen und Kitas

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17.08.2017

EU 5G Appell - Wissenschaftler warnen EU Kommission vor 5G

Telekommunikationsindustrie steuert Ministerium?

Die Plattform Digitale Netze präsentiert im Juni 2017 ein Zukunftsbild grenzenloser "Strahlenbelastung" der Bevölkerung - der zuständige Minister Alexander Dobrindt, (einziger "Nichtindustrievertreter" im Vorstand -aber auch im umfangreichen Gremium der "Mitwirkenden": plattform-digitale-netze.de/mitwirkende/  )

scheint erneut vergessen zu haben,

dass es neben Industrieinteressen auch noch Verbraucher Interessen gäbe- vor allem bei Fragen der Gesundheits- und Umweltbelastung.    Weitere Info unter Aktuelles

 

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26.07.2017

Erneut schadstoffbelastete "Schulconatiner"

Kopfweh, tränende Augen, Halsschmerzen belasten monatelang Lehrer und Schüler in den Interimsklassenzimmern (Container) der Theodor Heuglin Schule in Hirschlanden. (Pressebericht)

Wie in zahlreichen weiteren Fällen der letzten Jahren werden hier in unverantwortlicher Weise über längere Zeiträume die Betroffenen gesundheitlichen Belastungen (Cyclohexanon) ausgesetzt, die bei mehr Sorgfalt bei Ausschreibung/ der Produktauswahl -Kontrolle bei der Aufstellung leicht vermieden werden könnten. Siehe dazu Informationssammlung zu Schadstoffbelastungen in Schul/Kita und Büroconatinern.

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24.07.2017

Ärzteblatt - Umweltbehörde warnt:

Gesundheitsrisiken durch Bauprodukte

„Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr. Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch“, sagte die Präsidentin des Umwelt­bundesamts (UBA), Maria Krautzberger. „Ob Parkett im Wohnzimmer oder Teppich im Kindergarten: Die EU darf bei Bauprodukten keine Abstriche bei der Gesundheit und beim Umweltschutz machen."  Ärzteblatt

Siehe dazu auch: "Bauaufsichtliche Zulassung"

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14.07.2017

Erneuter PCB Fund in einer Sporthalle (Espelkamp)

Gift (PCB) in Sporthalle entdeckt -  wie üblich sofort "Entwarnung" - kein gesundheitliches RIsiko.

Nicht berücksichtigt wird die erhöhte Luftaufnahme bei sportlicher Betätigung - vor allem können Werte von bis zu 2230 Nanogramm/m³ keineswegs als "unbedenklich" eingestuft werden und "Grenzwerte" können vor allem für "Risikogruppen" (Schwangere, Kleinkinder, Allergiker, Chemikaliensensitive, Menschen mit geschwächtem Immunsystem) keineswegs gleich angewandt werden wie für Gesunde. (Mehr als 30 % der Bevölkerung sind bereits von Allergien und Umwelterkrankungen betroffen!)

Zum Pressebericht

Wir empfehlen den Betroffenen (Lehrer/ Eltern von Schülern) auf eine rasche - echte Sanierung zu drängen.

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14.06.2017

PCB an Heidgarten Grundschule Vorsfelden

"Gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Gefahren für die Betroffenen können nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden"

 

Bei einer Gesamtsumme von 3840 µg/m³ PCB (Interventionswert 3000 µg/m³, Zielwert 300 µg/m³) gesundheitliche Risiken wie inzwischen "üblich" "auszuschließen" grenzt bereits an "Verwegenheit". Pressebericht

Auch wenn hier die Sanierung kurzfristig in Angriff genommen wird - wie immer werden auch hier die tatsächlichen gesundheitlichen Gefahren gerade für Kinder in unverantwortlicher Weise bagatellisiert.

 

Die Fälle von Schadstoffproblemen an Schulen und Kitas setzen sich somit auch 2017 weiter fort - nach wie vor fehlen gesetzliche Grundlagen für eine umfassende Schadstofferhebung an allen Schulen und Kitas. Die in den Medien publizierten Fällen stellen somit sicher nur die Spitze des Eisbergs dar.

Umfangreiche Infos zu PCB in Schulen und Kitas

 

 

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12.06.2017

Neue Gefahreneinstufung für Titandioxid?

"Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienbehörde ECHA hat empfohlen, das Weißpigment Titandioxid als „einen Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen“ durch Einatmen einzu­stufen." Bericht

Die französische Agentur für Nahrungssicherheit, Umwelt und Arbeitsschutz (ANSES) hatte bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) den Antrag gestellt, den Rohstoff Titandioxid zukünftig als kanzerogen einzustufen. Quelle

Seitens der chemischen Industrie - deren Verbände gibt es massiven Protest - wird Titandioxid doch bereits seit Jahren in sehr hohem Mass nicht nur bei Farben, Lacken, Kunststoffen, Kosmetik. sondern zunehmend - mit wachsender Kritik - auch im Bereich "Schadstoffabbau mit TiO2 als Katalysator" eingesetzt.

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29.05.2017

Neues Strahlenschutzrecht behandelt auch Radon -Referenzwert ab 2018.

Abschnitt 2 - § 124 "Der Referenzwert für die über das Jahr gemittelte Radon-222-Aktivitätskonzentration
in der Luft in Aufenthaltsräumen beträgt 300 Becquerel je Kubikmeter. Spätestens zehn
Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes legt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit einen Bericht über die Entwicklung der Schutzmaß-
nahmen für die Allgemeinbevölkerung gegenüber Radonexpositionen, über deren Wirksamkeit
und Kosten auf Bundes- und Länderebene vor. Die Bundesregierung wird ermächtigt,
durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates festzulegen, wie die
Messung der Radon-222-Aktivitätskonzentration in der Luft in Aufenthaltsräumen zu erfolgen
hat." 
Gesetzestext

Der Gesetzgeber ignoriert damit die Empfehlungen von WHO und Bundesamt für Strahlenschutz (100 Becquerel)

Siehe auch TV Bericht Frontal 21 vom 30.05.2017  (ab 18/35) zu Radon - (Text dazu)

Weitere Infos zu Radon in Gebäuden

 

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Mai 2017

Neue Fachzeitschrift

Gebäudeschadstoffe erkennen und bewerten - Innenraumluft messen

Schwerpunktthema Ausgabe 1.2017: Emissionen aus Bauprodukten 

herausgegeben von Hans-Dieter Bossemeyer, Dr. Lothar Grün, Dr. Gerd Zwiener  

mehr Infos

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03.05.2017

03.05.2017 Turnhalle gesperrt 

Turnhalle gesperrt - aber keine gesundheitliche Gefährdung?

Nicht nachvollziehbar finden wir  die Aussage der Bildungsreferentin, (Presseaussendung) es bestünde keine gesundheitliche Gefahr  eine solche  Aussage vor Abschluss umfassender Untersuchungen (bis  heue keine Staubuntersuchung auf Flammschutzmittel, Weichmacher, PAKs sowie keine Schimmeluntersuchung) stellt eine definitive Fehlinformation dar und soll Eltern und Lehrern eine  "aktuell unrichtige Sicherheit vorgaukeln, die natürlich erst nach Abschluss aller Untersuchungen (wünschenswerter Weise) verifiziert werden könnte. Mehr Infos

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27.04.2017

Grundschüler atmen belastete Luft

In der Grundschule Pirna wurden erhöhte Naphthalinwerte (krebserzeugend!) gemessen -

geschlossen wird die Schule aber nicht! Auch hier glauben hier die Verantwortlichen erneut, mit "Lüftung" könnte das gesundheitliche Risiko beseitigt werden!

Die Vorgehensweise reiht sich in eine "unerträgliche" Zahl von Schadstoffbelastungen von Kindern und Lehrern ein, bei denen diese oft über Wochen, Monate, manchmal auch Jahre einem hohen gesundheitlichen Risiko - von den Behörden gerne bagatellisiert - ausgesetzt werden. Pressebericht

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen und Kitas und Empfehlungen für Eltern und Lehrer

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20.04.2017

Bundesregierung verklagt EU-Kommission

Hohe Standards für Sicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz bei Bauprodukten sollen erhalten bleiben

Bestimmte Baunormen der EU sind aus Sicht der Bundesregierung unzureichend oder lückenhaft umgesetzt. Darum hat die Bundesregierung heute eine Klage gegen die EU-Kommission beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eingereicht. Würden die Normen in der jetzigen Form angewendet, wären die Bauwerkssicherheit sowie der Umwelt- und Gesundheitsschutz der Bevölkerung gefährdet. Pressebericht

Weitere Infos zum Thema

 

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07.04.2017

Positive Reaktion bei PCB Belastung

Nicht immer muss es Jahre dauern, bis erkannte Schadstoffprobleme an Schulen - beseitigt werden; an der Gemeinschafstschule Kalletal wurde sofort reagiert -

ohne fadenscheinige Berufung auf "Grenzwerte" und "nicht akute Risiken" werden belastete Räume nicht mehr benützt! Pressebericht

Weitere Infos dazu

 

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04.04.2017

Dortmunder PCB Skandal (ENVIO) Urteilsverkündung

Dank "milder Richter" und entsprechender medizinischer Gutachten  "PCB im Blut macht nicht zwingend krank" werden die Verantwortlichen freigesprochen -

PCB belastete Arbeiter erhalten einen Almosen, Anrainer gehen leer aus.

Chronik des PCB Skandals

 

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15.03.2017

soeben erschienen:

Leitfaden des Umweltbundesamtes

"Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld"

mehr Infos dazu

 

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10.03.2017

Großer Erfolg für Umwelterkrankte in Schleswig Holstein

Im soeben erschienenen Landesaktionsplan für Menschen mit Behinderungen wurden langjährige Forderungen auch von EGGBI erstmals öffentlich in einem solchen Landesplan definiert.

Informationen dazu

 

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26.02.2017

Bürgerliste Homberg warnt vor Schadstoffbelastungen bei Kindergartenneubau

Mit gutem Grund warnt eine örtliche Bürgerliste vor "sorgloser Baustoffauswahl" bei einem Kindergarten Neubau. Trotz verheerender Ergebnisse in Wallerfangen scheinen immer wieder Bauämter/ Kommunen/ Architekten bei den Ausschreibungen völlig "arglos" beträchtliche gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken einzugehen. Pressebericht Homberg

Wir empfehlen seit Jahren definierte "gesundheitliche Anforderungen" bereits bei der Ausschreibung zu berücksichtigen, um zumindest dem Steuerzahler spätere Sanierungskosten zu ersparen.

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23.02.2017

Rebstock: Diese Schule macht krank

Erneut führen verantwortungslose Produktauswahl bei baulichen Maßnahmen und verzögerte Reaktionen der Verantwortlichen (aus Unwissen oder Kostengründen?) zu gesundheitlichen Belastungen von Schülern und Lehrern. 

Die Mutter eines der betroffenen Schüler "vermutet eine „Vertuschungsaktion“ hinter dem Verhalten der Schulleitung. „Die Stadt möchte eines ihrer Vorzeigeprojekte schützen“, schätzt sie und erinnert daran, dass die im Jahr 2014 eröffnete Grundschule Rebstock mit Baumängeln in den Betrieb ging und anschließend wegen eines Wasserschadens und der Evakuierung kurz vor Weihnachten weitere negative Schlagzeilen machte." (Pressebericht)

Weitere Infos zu Schadstoffproblemen in Schulen  und  Chronik Schule Rebstock

 

 

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21.02.2017

Verbotene Chemikalie wieder erlaubt

Die Nutzung der Chemikalien ist bestimmten Unternehmen in einem Zeitraum von Februar 2019 bis April 2028 erlaubt. Die autorisierten Stoffe sindTrichlorethylen, Natriumdichromat, Chromtrioxid und Natriumchromat.

Die Kommission begründet ihre Entscheidung damit, dass der sozio-ökonomische Nutzen die Gefahren für die menschliche Gesundheit überwiege. Zudem gebe es keine geeigneten Alternativstoffe zu den Chemikalien. (Quelle)

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17.02.2017

Weichmacher erstmals als hormonell wirksame Stoffe eingeordnet

Erstmalig sollen nach dem Willen der Mitgliedstaaten die vier chemischen Stoffe DEHP (Di(2-ethylhexyl)phthalat), DBP (Dibutylphthalat), DiBP (Diisobutylphthalat) und BBP (Benzylbutylphthalat) unter REACH als EDCs  (endokrine Disruptoren) klassifiziert werden. 

Die europäische Umweltorginastion "Health and Enivorment Alliance" bewerten diese Entscheidung als "historischen Schritt". 

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16.02.2017

"Freihandel" setzt sich gegen Verbraucherschutz durch

Mit einem "Kahlschlag" gegen Verbraucherschutz hat sich der europäische "Freihandel" bei grundsätzlichen Anforderungen an Baustoffe in Deutschland durchgesetzt.

Jahrelang von Verbraucherschützern, Umweltorganisationen, Umweltbundesamt und engagierten Mitarbeitern am Institut für Bautechnik mühsam errungene Erfolge bezüglich Anforderungen an Bauprodukte und damit Standards wurden dem Altar des Freihandels geopfert. Mehr Infos

 

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Übersicht

10.01.2018 Blutwäsche abgelehnt

30.12.2017 Land Im Strahlenmeer

28.12.2017 Grundrechte- Funkwasserzähler in Bayern

22.12.2017 "Giftschule" in Berlin Lichterau 

21.12.2017 Gesundheitsrisiko durch PCB nicht wahrscheinlich?

20.12.2017 Chemnnitz Naphthalin

06.12.2017 UBA Schimmel Leitfaden

04.12.2017 IBN Schadstoffe an Schulen

01.12.2017 6G in Entwicklung

30.11.2017 Gefahr durch Holzschutzmittel ZDF

12.11.2017 Wegweiser für gesunde Raumluft

31.10.2017 GEW Interview Hessen

8.10.2017 Schadstoffe im Schulcontainer Markt Schwaben

12.10.2017 (01) Telekom 5G

12.10.2017 Bad Wörishofen Formaldehyd

11.12.2017 Schadstoffe an Schulen

26.09.2017 TV Sendung Mittenwald PAK

15.09.2017 5G- Abgeordnete überbieten sich

11.09.2017 Schadstoffe in Plissees

09.09.2017 Krebsgift PCB in Weddinger Klassenzimmer

07.09.2017 5G bereits in Betrieb

01.09.2017 Geigenwald - Naphthalin- Bodensanierung

31.08.2017 Gütezeichen für Wandfarben wertlos?

25.08.2017 Darmstadt Asbestbelastung in Schule

24.08.2017 Nach 17 Jahren PCB Sanierung!

23.08.2017 Bocholt PAK

20.08.2017 Telekommunikationsindustrie steuert Ministerium? 

26.07.2017 Cyclohexanon im Schulcontainer

24.07.2017 Ärzteblatt warnt

14.07.2017 PCB in Sporthalle Espelkamp

03.07.2017 Verkündung des Radonschutzgesetzes

14.06.2017 PCB an Grundschule in Vorsfelden

12.06.2017 Titandioxid krebserrregend?

29.05.2017 Radon- Gesetz beschlossen

Mai 2017: Publikation Schadstoffe

03.05. 2017 Rebstock Mai 2017

27.04.2017 Naphthalin Schule

20.04.2017 Bundesregierung klagt EU Kommission

07.04.2017 Positive Reaktion PCB

04.04.2017 Urteil im PCB Skandal Dortmund

15.03.2017 UBA Tieffrequente Geräusche

10.03.2017 Schleswig Holstein MCS

26.02.2017 Bürgerliste warnt von Schadstoffen in Kita Neubau

23.02.2017 Rebstock- Schadstoffe in Schule

21.02.2017 Verbotene Chemikalien durch EU wieder erlaubt

17.02.2017 Weichmacher erstmals von EU als hormonell wirksamer Stoff eingeordnet

16.02.2017 Freihandel setzt sich gegen Verbraucherschutz durch 

  

 

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