Strengere "Richt- bzw. Grenzwerte" für Formaldehyd ?

 

Forderung nach neuen "Grenzwerten", "Richtwerten"

siehe auch  Formaldehyd in älteren Fertighäusern

 

Seit langem fordern internationale Institutionen wie z.B. natureplus strengere Grenzwerte für Formaldehyd - vor allem auch in Schulen und Kindergärten.(Innenraum-Richtwert der Innnenraumluftkommission des Umweltbundesamtes)(siehe dazu natureplus Pressebericht 2006! sowie natureplus Newsletter März 2015)

2006 stellten aber auch das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) und die Ad-hoc-Arbeitsgruppe der Innenraumlufthygiene-Kommission am Umweltbundesamt noch fest: unterhalb von 0,1 ppm  (= 120 µg/m³)  bestünde kein "nennenswertes"(!) Krebsrisiko.

Quelle: Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden (UBA, Umweltbundesamt, Seite 53) 

Neue Literaturquellen

Auch mit der Publikation eines "neuen" Bundesgesundheitsblattes im August 2016 als Ergebnis einer Literaturrecherche (kein eigenes Forschungsprojekt) im Auftrag des Umweltbundesamtes 2016 kam es zu keiner wesentlich gesetzlich relevanten "Verschärfung" der empfohlenen Richtwerte,

- offensichtlich statt bisher 120 µg/m³ (0,1 ppm) nunmehr ein Richtwert1 von 100 µg/m³ - 

obwohl auch hier unter anderem eine Studie erwähnt wird, bei der bei Formaldehydkonzentrationen über 60 µg/m³ bereits ein um 39% erhöhtes Risiko von Asthma festgestellt wurde. (Quelle: Rumchev KB, Spicket JT, Bulsara MK,Philips MR, Stick SM;2002:Domestic exposureto formaldehyde significantly increse the the rsik of asthma in young children.Eur Respir J 20:403-406)

In zwei Metaanalysen wurde ebenfalls festgestellt, dass pro 10 µg/m³ Zunahme Formaldehyd eine Erhöhung des Asthmarisikos um 3% bis 17 % (je nach Studienquellen) zu erwarten ist. (Seite 1034 - Bundesgesundheitsblatt- August 2016). 

Nach Auffassung des Ausschusses sollte eine Konzentration von 100 µg Formaldehyd/m³ Innenraumluft auch kurzzeitig, bezogen auf einen Messzeitraum von einer halben Stunde, nicht überschritten werden, da bei empfindlichen Personen oberhalb dieser Konzentration eine sensorische Reizwirkung auftreten könnte - diesen Wert als Interventionswert für Schulen festzulegen, in denen Kinder, aber auch Lehrer viele Stunden am Tag verbringen, erscheint uns nicht nachvollziehbar. (Seite 1044-UBA)

Siehe dazu auch "Glaubwürdigkeit gesetzlicher Grenzwerte"

Besonders beunruhigend ist die Tatsache, dass sich erhöhte Formaldehydwerte nicht nur in Fertighäusern älterer Generation - sondern immer wieder auch in Kitas und Schulen - selbst in Neubauten  findet, und damit die Gesundheit der Kinder  auf unverantwortliche Weise aufs Spiel gesetzt wird. (Siehe Presseberichte zu Belastungen in Schulen und Kitas)

 

Grundsätzlich in Frage zu stellen sind spätestens seit der Einstufung von Formaldehyd  als  "krebserzeugend" unter Berücksichtigung optimaler Präventionssorgfalt  dazu auch zahlreiche "Grenzwerte" diverser Gütezeichen (und somit  auch "gesundheitliche Bewertungen" diverser bauaufsichtlicher Zulassungen z.B. für Bodenbeläge): 

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Aktuelle Richt und Orientierungswerte für Innenraumluft und Bauprodukte

Formaldehyd (CAS 50-00-0)

Synonima:

Methanal; Formalin; Methanal Methylaldehyd; Methylenoxid; Oxomethan; Formylhydrat; Ameisensäurealdehyd; Ameisenaldehyd; Formalin[1]/Formol (35- bis 37-prozentige Lösung von Formaldehyd mit Methanol als Anti-Polymerisationszusatz)

(Quellen: AGÖFTÜVSHIS-Cert; eco Institut; siehe auch BNB und LEED)

 

 


Weitere Aussagen zu Formaldehyd in der Raumluft:

"Ausgehend von einer NOAEC von 0,63 mg/m3 für Reizwirkungen beim Menschen, eines Faktor von 1 für die Zeitextrapolation sowie eines Faktor von 5 für die interindividuelle Variabilität leitet der Ausschuss einen Richtwert I (Vorsorgewert) von 0,1 mg Formaldehyd/m3 Innenraumluft ab. Nach Auffassung des Ausschusses sollte die Konzentration von 0,1 mg Formaldehyd/ m3 Innenraumluft auch kurzzeitig, bezogen auf einen Messzeitraum von einer halben Stunde, nicht überschritten werden." Bundesgesundheitsblatt 2016 · 59:1040–1044

 

Konzentrationen größer 0,06 mg/m³ (=60 µg/m³ = 0,05 ppm) als 24 h Mittelwert bzw. größer 0,1 mg/m³ (=100 µg/m³) als Kurzzeitwert geben dabei zu Besorgnis Anlass. Anzumerken ist, dass die Konzentration an Formaldehyd stark von Temperatur und Luftfeuchte abhängig ist. (IBO Wien)

Die vor allem bei Formaldehydproblemen an Schulen, Kitas gerne angeführte "Unterschreitung des "Grenzwertes" von 100 µg/m³ (in vielen Fällen wird von nicht informierten "Gutachtern und gesundheitsämtern wird noch immer von einem inzwischen überholten Richtwert von 124 µg/m³ gesprochen) muss in Zusammenhang gebracht werden, dass dieser Wert als "Kurzzeitwert" zu definieren ist  (WHO) und daher nicht für permanente Belastungen in Klassenzimmern toleriert werden sollte.

 

 

Strengere Anforderungen  bei Gütezeichen in den USA und  Frankreich 

"US GBC operates a list of common low VOC rating systems that allow showing product compliance. Some of them are directly compliant, such as the Indoor Air Comfort GOLD program; other ones are compliant only if the test report shows low formaldehyde emissions of max. 10 µg/m³ after 28 days the reference room, in line with the French A+ class. The list of compliant rating systems can be seen on the US GBC website"..(Quelle)

 

 

(Quellen- Stand 12/2014: Cradle to Cradle  EurofinsSHInatureplus;  eco InstitutTÜVIBR; EU EcoLabel;  französische VOC VerordnungBlauer EngelGoldenes M;)

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Ab 2015 ist Formaldehyd zwar bei den AgBB Bewertungen mit aufgenommen werden - strittig ist die Frage, ob der ermittelte Wert tatsächlich präventiven gesundheitlichen Anforderungen entsptricht - siehe Vergleichswerte international. 

Änderung/Ergänzung zum AgBB Schema 2015

Die Bewertung einiger VVOC wurde im AgBB-Schema aufgenommen. Neu in der NIKListe 2015 ist die Aufnahme von Formaldehyd mit einem NIK-Wert von 100 µg/m³. Für weitere VVOC (Aceton, Butanal und Acetaldehyd), die mit der DNPH-Methode quantifiziert werden können, wurden NIK bzw. EU-LCI Werte abgeleitet/übernommen. VVOC mit NIKWerten sind in die R-Wertbildung rechnerisch einzubeziehen, werden aber nicht in der Bildung des TVOC-Wertes berücksichtigt. 

Eine Ausnahmeregel gilt für kanzerogene Stoffe der EU-Kategorie 1A und 1B, wenn für sie hinsichtlich des empfindlichsten Endpunktes ein Schwellenwert abgeleitet werden kann, bei dem kein krebserzeugendes Potential mehr anzunehmen ist.  (Quelle)

Zitat:

Neue Einstufung von Formaldehyd im EU-Chemikalienrecht

 

Das AgBB-Schema kappt die Emission von krebserzeugenden Stoffen, die nach EU-Chemikalienrecht eine harmonisierte Einstufung als nachweislich oder wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen zugewiesen bekommen haben, bereits bei der Nachweisgrenze.

Zitat Umweltbundesamt:

Um die Neueinstufung von Formaldehyd als "wahrscheinlich krebserzeugend beim Menschen" ab 1.1.2016  (Verordnung (EU) Nr. 605/2014 und Verordnung (EU) 2015/491)

sachgerecht berücksichtigen zu können, ist ein NIK-Wert für Formaldehyd erforderlich.

Formaldehyd emittiert aus vielen Bauprodukten in geringen Mengen. Etwas bis deutlich höhere Emissionen entstehen durch die Verwendung von Formaldehydharzen in der Rezeptur. Diese Emissionen sind unbedenklich, solange sie gemeinsam mit anderen Quellen im Innenraum unterhalb der Wirkschwelle von Formaldehyd bleiben.

Ein NIK-Wert auf der Grundlage der neuesten Erkenntnisse stellt sicher, dass die Besonderheiten von Formaldehyd – seine Wirkschwelle, seine ubiquitäre Verbreitung und seine diversen Quellen – zeitgemäß und fachlich korrekt im AgBB-Schema Berücksichtigung finden. Nach Chemikalienverbotsverordnung begrenzt sind bereits die Formaldehydemissionen aus Holzwerkstoffen.

 

Auch bei Holzwerkstoffen ist eine Anpassung der Prüf- und Bewertungskriterien an die des AgBB-Schemas geboten, um den Stand der Technik und Wissenschaft angemessen zu berücksichtigen. 

Umwelt- und gesundheitsverträgliche Bauprodukte (UBA September 2015)

Hinweis; Carc 1B bedeutet: dass die krebserregende Wirkung im Tierversuch nachgewiesen wurde und beim Menschen wahrscheinlich ist. Die Einstufung erfolgt überwiegend aufgrund von Nachweisen bei Tieren. Formaldehyd war bisher in Deutschland nur  "mit dem Verdacht auf karzinogene Wirkung" bzw. als „möglicherweise krebserregend“in Kategorie 3 nach 67/548/EWG (alte Kennzeichnung) und Kategorie 2 nach EG 1272/2008 (neue Kennzeichnung) eingestuft. Quelle

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Unterstützung bei der Forderung nach strengeren Grenzwerten  erwarten wir daher bereits kurzfristig aus der Neueinstufung von Formaldehyd im Hinblick auf die gesundheitlichen Risiken (Bewertung NEU)  durch die EU Kommission ab 2015.

Zitat:

Die lang diskutierte Neueinstufung von Formaldehyd wurde mit der Verordnung EU 605/2014 der Kommission vom 5. Juni 2014 zur Änderung der Verordnung EU  1272/2008 (CLP-V) veröffentlicht:

Ab dem 1. April 2015 wird der Anhang VI dieser Verordnung dahingehend geändert, dass Formaldehyd als Carc. 1B und Muta. 2 gekennzeichnet werden muss. Laut dieser Verordnung darf die harmonisierte Einstufung von Formaldehyd  bereits ab sofort verwendet werden.

Sehr unterschiedlich sieht derzeit noch die Bewertung von Formaldehyd  bei verschiedenen Zertifikaten, aber auch nationalen Gesetzen, Richtwerten  und Empfehlungen aus.

Weitere Beispiele International

AgBB im internationalen Vergleich

Einstufung für Möbel: 

Russland

Goldenes M

 

Strenge Anforderungen an die Formaldehydwerte in der Raumluft International:  (Aufstellung auf Seite 11 der Präsentation "Consens")

Definition für "sehr gute Raumluft":

Frankreich (VGAI = Valeur de qualité d`air interieur=Innenraum Richtwert, Langzeit)  10 µg/m³;

Kalifornien (CREL = Chronic Reference Exposure Level, Langzeit) 9 µg/m³

"befriedigend":

Frankreich (VGAI Kurzzeit)  50 µg/m³

Kalifornien (REL, 8 Std.) 55 µg/m³

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AgBB und Formaldehyd

 

Bis März 2015 hatten die AgBB Richtlinien (unter anderem als Grundlage für zahlreiche bauaufsichtliche Zulassungen) auf Grenzwerte für Formaldehyd verzichtet  - sie definierten aber   einen generellen Grenzwert für kanzerogene Stoffe (allerdings in den Richtlinien "wörtlich" und inhaltlich kaum nachvollziehbar nur für VOC/SVOC).

Zitat AgBB:

Kanzerogene Stoffe: Es findet eine erneute Überprüfung der Abgabe von kanzerogenen Stoffen der EU-Kategorie 1 und 2 bzw. 1A und 1B unter dem Gesichtspunkt der langfristigen Bedeutung für den Raumnutzer statt. Nach 28 Tagen darf kein Kanzerogen der EU-Kategorie 1 und 2 bzw. 1A und 1B 0,001 mg/m³ übersteigen.

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2012.pdf

https://www.umweltbundesamt.de/sites/default/files/medien/355/dokumente/agbb-bewertungsschema_2015_2.pdf

 

Der Ausschluss von VVOC erschien uns uns gerade im Bezug auf Formaldehyd  keinesfalls  nachvollziehbar, da wir gesundheitsgefährdende Konzentrationen von Formaldehyd selbst noch nach 30 Jahren in Fertighäusern älterer Generation  (verursacht durch Spanplatten) feststellen mussten.

Würde diese  AgBB Anforderung aber generell für VOC  (auch VVOC)  gelten, würde dies bedeuten, dass künftig für Formaldehyd ein wünschenswerter Grenzwert von 10 µg/m³ (= französisches VOC Label, Klasse A+; liegt realistischer Weise wesentlich über den üblichen natürlichem Formaldehydgehalt von unbehandeltem Holz) ohnedies bereits festgelegt wäre!

Neuregelung ab

März 2015: 

An einer  fragwürdigen Ausnahme für Formaldehyd  (wesentlich "freundlichere" Behandlung als die natürlichen Holzbestandteile "Terpene") ändert auch die  Neufassung des AgBB Schemas 2015 nicht ausreichend:

Obwohl ab 1.4.2015 als Cancerogen der Gruppe 1B (H350)  und mutagen 2 (H341) kennzeichnungspflichtig, wurde hier eine bemerkenswerte Ausnahme gemacht:

"Formaldehyd: Cancerogene der Gruppen 1a und 1 b  dürfen zwar nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 nach 3 Tagen nicht mit mehr als 10 µg/m³ sowie nach 28 Tagen nicht mit mehr als 1 µg/m³ emittieren - Formaldehyd inzwischen als Cancerogen der Kategorie 1b eingestuft wird, fällt aber nicht in die Bewertung der Cancerogene. Hier wurde ein NIK-Wert von 100 µg/m³ festgesetzt."

Es bleibt zu hoffen, dass es sich bei dieser „Ausnahme“ nur um eine vorübergehende Positionierung handelt und sich – analog wesentlich anderslautender internationaler Richt- und Grenzwerte für Formaldehyd auch in D bereits mittelfristig wesentlich strengere „Grenzwerte“ für einen nach wie vor sehr relevanten Innenraumschadstoff mit mutagener und krebserzeugender Eigenschaft durchsetzen können. (Siehe auch offensichtlich vergebliche Hoffnung auf besseren Verbraucherschutz: "Die Baubiologen Hamburg")

 

 

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Blauer Engel und andere Gütezeichen

Hier findet sich  in den meisten Basiskriterien bereits unter "allgemeinem Stoffverbot", "allgemeinen stofflichen Anforderungen"  derzeit noch(!) 

ein genereller Ausschluss  von Stoffen mit der Einstufung H350 bzw. R45.(Beispiel Blauer Engel für Linoleum - Seite 5)

Da ein solcher grundsätzlicher Ausschluss gerade für Naturbaustoffe  (vor allem Holz) nicht realistisch und sinnvoll wäre (siehe "natürliches" Formaldehyd) wird hier eine generelle Überarbeitung dieser Richtlinien unumgänglich sein - für den Verbraucher wird dies aber nur nachvollziehbar werden, wenn die als "Ausnahme" zu bezeichnenden Formaldehydgrenzwerte glaubwürdig entsprechend der unbestrittenen grundsätzlichen Toxizität auf ein Mindestmaß (analog natürlichem Formaldehydanteil von Naturprodukten) reduziert werden. 

Eine eventuelle "Interpretation", diese Stoffverbote  bei diversen Gütezeichen bezögen sich nur  auf "zugesetzte Stoffe" (Formaldehyd wird üblicherweise nicht als Stoff zugesetzt) erscheint für den Verbraucher gewiss nicht nachvollziehbar - ihn interessiert sicherlich ausschließlich, welche gesundheitsschädlichen Stoffe aus einem Bauprodukt "herauskommen", und nicht deren Herkunft.  

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Gesundheitliche Auswirkungen

Humantoxische Bewertung (Zitate):

Wirkungsmechanismus:

- Die lokale Reizwirkung, akute und chronische Schädigungen an direkt kontaktierten Geweben und die genotoxischen Eigenschaften werden auf die hohe Reaktivität des Moleküls zurückgeführt [C - 4 / Greim / 2000 S. 1].

- Bei akuten Intoxikationen kann sich durch schnelle Umsetzung von F. zu Formiat eine metabolische Azidose ausbilden [D – 296 / Pandey / 2000].

- Die Auslösung der allergischen Reaktionen vom Typ IV wird wahrscheinlich durch Reaktion von F. mit Proteinen der epidermalen Langerhans-Zellen vermittelt [C - 70 / ACGIH / 2001 S. 14].

- Die im Tierversuch beobachtete Tumorbildung in der Nase wird primär mit der zytotoxischen Wirkung des F. und der hierdurch verursachten Steigerung der Zellproliferation, die mit einer erhöhten Zahl an DNA-Protein-Crosslinks korreliert, in Zusammenhang gebracht. Dieser Mechanismus wird auch für den Menschen als wahrscheinlich angesehen [C - 4 / Greim / 2000 S. 3, 32]. Neben der Typ IV-Reaktion wurden auch allergische Reaktionen vom Typ I (unspezifische IgE-Antikörper) und vom Typ II (F.-spezifische Antikörper) beobachtet. F.-Antikörper fand man bei Patienten, die bei medizinischer i.v.-Behandlung wiederholt Spuren von F. aufnahmen.

Ein Fallbericht beschreibt eine anaphylaktische Reaktion bei einer Person mit Kontaktdermatitis nach parenteralem F.-Kontakt. Aus beruflicher Erfahrung wurde berichtet, dass akute allergische Reaktionen meist durch Exposition über den Luftweg induziert und hauptsächlich an der Gesichtshaut sichtbar werden (periorbitales Ödem), während die chronische Form sich bevorzugt als Ekzem an Händen und Armen manifestiert. [C - 70 / ACGIH / 2001 S. 14]

Risikogruppen:

- Asthmatiker

- Personen mit signifikanten Lungenfunktionsstörungen aufgrund chronischer Lungenerkrankungen

- Personen mit chronischen Hauterkrankungen oder akuter Dermatitis [C - 24 / NIOSH / S. 2]

- Personen mit bestehender Sensibilisierung gegenüber F. [C – 140 / NEGCD / Nr. 2003:11 S. 48] 

Weiterführende

Links:

http://www.noxen.de/publik/12/wirk.html 

http://www.noxen.de/publik/12/wert.html

 

Formaldehyd in Schulen, Kitas

(siehe dazu auch Auflistung von Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas)

 

Erstaunlich, dass es  immer sogar "offizielle Aussagen" gibt, die gerade bei Schulen, Kitas eine gesundheitliche Gefährdung durch Formaldehyd in der Raumluft  bei Einhaltung und/oder leichter Überschreitung der Grenzwerte (ebenso wie z.B.bei PCB) grundsätzlich in Frage stellen. (Beispiele)

"Gesundheitliche Spätfolgen durch das Formaldehyd seien nicht zu erwarten.....  Bei leichten Überschreitungen der Grenzwerte wie beispielsweise in der Nieskyer Oberschule sei der Schadstoff in der Raumluft über seinen Geruch wahrnehmbar und könne zu leichten Symptomen wie Kopfschmerzen führen. Krebserregend wirke das Formaldehyd aber erst in höheren Konzentrationen.

Es sei auch umstritten, ob allergische Reaktionen auf den Stoff über die Luft ausgelöst werden könnten.(???)

Sicher sei lediglich, dass dies bei Hautkontakt möglich ist." Pressebericht Oktober 2016

 

 

 

Eco Institut:      Formaldehyd wird in der EU als krebserzeugend 1B und mutagen 2 eingestuft (ab 1.April 2015)

Toxcenter:        Schädigung der Atemorgane (Seite 7)   Kinder extrem empfindlich  (Seite 11)

 

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Kennzeichnung von Holzwerkstoffplatten nach Formaldehydgehalt

Seit 2012 gibt es noch eine zusätzliche Kennzeichnung für unbeschichtete, beschichtete oder furnierte Holzwerkstoffe:

E1 Plus

 F 0

Der Holzwerkstoff wurde mit formaldehydfreien Klebern hergestellt. (Das stattdessen verwendete Bindemittel enthält gebundene Isocyanate; diese werden in der gebundenen Form als ungefährlich angesehen; sie sind jedoch in Produktion und Verarbeitung problematisch)

 E1

Das Material lässt unter festgelegten Bedingungen (s.u.) nicht mehr als 0,1 ppm Formaldehyd in der Raumluft entstehen.

 E2

Das Material lässt unter festgelegten Bedingungen nicht mehr als 1,0 ppm Formaldehyd in der Raumluft entstehen.

 E3

Das Material lässt unter festgelegten Bedingungen nicht mehr als 1,4 ppm Formaldehyd in der Raumluft entstehen

 

 E1 Plus

Diskutiert(?) seit 2012 

Grenzwert  80 µg/m³ (entspricht 0,065 ppm) Siehe auch Link 1 Link 2 Link 3  Link 4

Auch E1 Plus entspräche nicht den Anforderungen der meisten "Gütelabels".

Einen Überblick über die aktuellen Kennzeichnungen (Seite 19) sowie weitere Infos zu Formaldehyd finden Sie in einer Präsentation von Dr. Zwiener auf "wecobis" : Formaldehyd in Bauprodukten und der Innenraumluft

Weitere Infos zur Kennzeichnung

 

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"Natürliches Formaldehyd"

Auch unbehandeltes "Naturholz" emittiert geringe Mengen von Formaldehyd, die allerdings in der Regel aus gesundheitlicher Bewertung  nicht für das Raumklima als relevant betrachtet werden.

 

ZItat:

"Die nachfolgende Auflistung zeigt die Formaldehydabgab von natürlich gewachsenem Holz- Fie Emissionswerte sind bei allen Holzarten derart gering, dass sie für die belastung von Innenräumen vernachlässigt werden können. (Werte liegen im ppb Bereich: 1 ppb = 0,001 ppm. E1 Richtwert im Vergleich: 0,1 ppm!       Die in der Literatur (1) angegebenen Werte für Formaldehyd-Abgabe von natürlich gewachsenem Holz in der Prüfkammer sind nach DIN V ENV 717-1 zwischen 0,009 ppm bei Eiche und bis 0,002 bei Buche; Douglasie, Fichte und Kiefer liefern Werte zwischen 0,003 und 0,004 ppm."

1) Meyer, B. und Boehme, C. 1994: Formaldehyd-Abgabe von natürlich gewachsenem Holz. Holz-Zentralblatt 120, 1969ff    Quelle)

 

"Die nachfolgende Auflistung zeigt die Formaldehydabgabe von natürlich gewachsenem Holz. Die Emissionswerte sind bei allen Holzarten derart gering, dass sie für die Belastung von Innenräumen vernachlässigt werden können. (Werte liegen im ppb Bereich: 1 ppb = 0,001 ppm. E1 Richtwert im Vergleich: 0,1 ppm! 

Quelle   Seite 17 von "Holzwerkstoffe in Innenräumen" (technische Dokumentation der LIGNUM)

 

 

 

 

und Formaldehyd Emission from solid wood

 

Kritische Raumbelastungen entstehen vor allem durch den Einsatz von formaldehydhaltigen Klebern und Lacken -  seit vielen Jahren fordert natureplus auf Grund der Einstufung als "krebserzeugend" bereits strengere Grenzwerte für Formaldehyd. (Pressedienst).

 

Aussagen  und Gütezeichen beispielsweise zu vollkommen "formaldehydfreien" Holzprodukten sind daher grundsätzlich sehr kritisch zu hinterfragen. (Richtig wäre:"formaldhydfrei verleimt").

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

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 Veranstaltungen

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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19.-21.09.2016

Am 20. September findet in der lettischen Hauptstadt Riga eine Deutsch-Baltische Konferenz zum Thema

"Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

statt. Die Reise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

EGGBI wird dabei Fragen zur Wohngesundheit präsentieren und beantworten. Für Hersteller nachhaltiger und wohngesunder Produkte bietet sich hier eine hervorragende Präsentationsmöglichkeit. (2012 Vilnius; 2014 Talinn)

Link

Konferenz am 20.09.2016 Programm

 

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23.03.2016 Plus Minus

| 21:45 Uhr | DasErste

Billiger Baustoff mit bösen Spätfolgen

Seit 2001 ist der Weichmacher PCB in Baumaterialien verboten. Doch immer noch gelangen in Schulen, Turnhallen und öffentlichen Gebäuden jedes Jahr Tonnen der krebsverdächtigen Chlorverbindung in die Luft. Link zur Sendung

Wiederholungen:

  • 24.03.2016 | 05:00 Uhr | DasErste
  • 24.03.2016 | 22:15 Uhr | tagesschau24
  • 25.03.2016 | 12:45 Uhr | EinsPlus
  • 26.03.2016 | 09:45 Uhr | EinsPlus
  • 26.03.2016 | 15:30 Uhr | tagesschau24


siehe dazu auch Raumschadstoff PCB,    

"Umwelterkrankungen und Krebs"   und "gesetzliche Grenz- und  Richtwerte...."

 

 

 

Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video (verfügbar bis 28.07.2016)

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    11. bis 26.7.2013

    Nawaro Event: Internationales Wollkunstfestival

    Workshops, Aktionen und Informationen rund um die Schafwolle; Präsentation eines Wollkompetenzzentrums beim Hersteller des natureplusgeprüften Dämmstoffes Isolena

    Link zur Pressemeldung

    Link zur Veranstaltung

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    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

    8. Juli 2013

    Baltikum 2016

    Deutsches Museum ZNT

    Nanotechnologie heute - Risiko oder Innovationsmotor

    Infos, Anmeldung

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    6.5.2013   21:00

    NDR -   Die Tricks der Baumärkte

    Wiederholung am Mittwoch, 08.05.2013 um 06:35 Uhr 

    Laboruntersuchungen zeigen , dass Inhaltsstoffe in manchen Produkten wie Bodenbeläge, Farben und Baustoffe giftig sind. Sie werden verkauft, obwohl die Substanzen besorgniserregend sind und bei der Verwendung in Innenräumen gesundheitliche Probleme verursachen können. 

    weitere Infos -EGGBI News 6.5.2013

    Presse

    Link zum TV Bericht 

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    24. - 26. April 2013

    Technische Universität München

    Umsetzung von Nachhaltigkeit - Barrieren und Chancen

    Ort: Audi -Dome München

    Programm  und Anmeldung

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    21.03.2013

    Bauzentrum München 

    Fachforum   "Wärmedämmung mit Qualität"

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    31.01.2013

    Fachagentur nachwachsende Rohstoffe

    Fachgespräch "Emissionen aus Holz- und Holzprodukten - Auswirkungen auf die Innenraumluftqualität"

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    Bayerisches Landesamt für Umwelt

    Augsburg

    Programm

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    13. bis 19.01.2013

    Terminvereinbarungen mit EGGBI am 15.1. möglich

     

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    14./15.11.2012  Frankfurt

    Fachtagung "Zukunftsfähige Vereine - nachhaltiger Sportstättenbau"

    im Rahmen der 4. sportinfra - Sportstättenmesse 2012

    Programm

     

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    20.09.2012 Nürnberg

    Netzwerktag 2012 des Chemie Cluster Bayern

    Wissenschaftler und Entwickler, Vertreter von Mittelständlern und Global Playern berichten aus laufenden Projekten und pflegen den interdisziplinären Austausch. Fragen von Nachhaltigkeit und  auch Wohngesundheit gewinnen  dabei eine zunehmende Bedeutung.

    Informationen

    Programm und Anmeldung

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    Sentinel-Haus Stiftungs e.V. erstmals bei 

    NordBau in Neumünster 

    Deutschlands Kompaktmesse des Bauens

    an drei Messetagen

    7. bis 9. September 2012 

    bietet EGGBI

    eine spezielle Verbraucherberatung vor allem auch für Allergiker und chemikaliensensitive Bauherren am Messestand des Sentinel-Haus Instituts

     Halle 9 direkt am Eingang Süd 

    siehe dazu auch link

     

     

    21.6.2012

    Zentrum für Seltene Krankheiten ULM

    Gründungsfeier - Universitätsmedizin Ulm

    Eröffnungsansprachen u.a. durch Prof. Dr. Annette Schavan, Bundemsinisterium für Forschung und Bildung und

    Eva Luise Köhler, Schirmherrin der Achse e.V. (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen)

    In der EU werden Krankheiten mit einer Prävalenz von ≤5:10.000 Menschen als SE definiert. Etwa 7.000 der ca. 30.000 bekannten Krankheiten sind somit SE. Wegen dieser großen Zahl sind in Europa etwa 30 Mio. und in Deutschland etwa 4 Mio. Menschen betroffen. Viele der Betroffenen haben keine endgültige Diagnose. Mehr als 80% der SE sind genetisch bedingt und führen somit zu lebenslangen Erkrankungen. Außerdem trägt die meist späte Diagnosestellung und das häufige Fehlen einer Therapie zu schweren Krankheitsverläufen bei. Wegen der kleinen Patientenzahlen wäre die Entwicklung eines Pharmakons unrentabel.

    Infos


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    19.-20.6.2012

    Consense Stuttgart 2012

    Internationale Fachmesse und Kongress
    für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben

    Infos

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    19.6.2012

    WKI-Online-Seminar am 19.6.: „Emissionsuntersuchungen von Bauprodukten“

    Am 19.6.2012 dreht sich beim 6. WKI-Webinar alles um Emissionsunter­suchungen von Bauprodukten in kleinen und begehbaren Prüfkammern. Typische Messpara­meter sind Emissionen von Formaldehyd, VOC und SVOC. Neuerdings stehen auch Geruchsemissionen sowie mögliche Partikelemissionen im Fokus des Interesses.

    Mehr Infos/ Anmeldung

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    5. und 6. Juni 2012 Schloss Bellevue/ Park Berlin

    Woche der Umwelt

    Der Bundespräsident lädt am 5. und 6. Juni 2012 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur vierten „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue ein und führt damit die Tradition dieses besonderen Ausstellungs- und Informationsformats für zukunftsweisende Umweltprojekte fort.

    Mehr Infos

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    10.05.2012  Hochschule Augsburg

    Chemie-Cluster Bayern GmbH

    Chemie trifft Ausbau

    fachlicher Austausch von Chemie-Cluster Mitgliedern aus den Bereichen Farben, Lacke, Klebstoffe und Schäume mit öffentlichen Bauherren, Architekten und Bauunternhmen.

    Programm und Anmeldung

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    Ecobau Live 2012

    27. bis 29. März 2012 mit zahlreichen Fachvorträgen und 

    Podiumsdikussionen  (auch zum Thema "Wohngesundheit")

    WDR Elektrosmog 2.3.2017

    ARD PCB

    Riga 2016

    ARD PCP

    Link

    Vorschau

    WISO Holzschutz

    Menschenrechte

    Sondermüll Polystyrol

    17.11.2015 WKI VVOC Seminar

    ARD Das Erste 

    Baukultur

    Holzbautag Wismar

    Braunschweig

    fnr

    Estland

    Lichtkongress Weimar

    Eurofins Webinar

    TTIP