Emissionen aus Holz und Holzwerkstoffen

 

Traditionsbaustoff Holz

Seit Jahrtausenden wird Holz als angenehmer, wohlriechender Baustoff geschätzt

und eingesetzt; die Bewohner von Holzhäusern erleben in der Regel Ihr Wohnumfeld als angenehm und "wohngesund".

In den letzten Jahrzehnten kam es aber immer wieder auch zu "Reklamationsfällen"

verursacht durch

·      Schadstoffe aus Holzwerkstoffen (Verklebungen, Oberflächenbehandlungen, Holzschutzmittel) die nicht dem Produkt Holz selbst zuzuschreiben sind, allerdings zu teils erheblichen gesundheitlichen Belastungen geführt haben (z.B. Formaldehydaus Spanplatten, PCP, Lindan u.a. aus Holzschutzmitteln)

·     als (zumindest) belästigend empfundene übermäßige Geruchsbelastung – aus

o   Holzwerkstoffen, verursacht durch herstellungsbegründete Verfahren, beispielsweiseübermäßige Erhitzungen bei der Plattenproduktion mit entsprechender "Aldehydbildung" (u.a. geruchsintensives Hexanal)

o   holzartbedingt erhöhte "Terpenwerte" vor allem bei harzreichen Holzsorten mit ebenfalls intensiver Geruchsentwicklung.

Diese in manchen Fällen als "störend" empfundenen Gerüche stellen bei üblichen Konzentrationen keinerlei gesundheitliches Risiko dar; bei wesentlich erhöhten Werten werden manche dieser Terpene allerdings als "zumindest" sensibilisierend, u.a. 3Caren auch als "Allergen" eingestuft.

·   ebenfalls holzartspezifische Konzentrationen von Essig- und Ameisensäure, die bei erhöhten Werten durchaus zumindest für Chemikaliensensitive ein "störendes" Potential besitzen können. Bezüglich eines unbestritten toxischen Potentials bei wesentlich erhöhten Werten liegen auch hier derzeit noch extrem widersprüchliche Bewertungen vor. Hier findet zudem vor allem auch eine Diskussion bezüglich der Aussagekraft der aktuellen "normgerechten" Analytik statt.

Marketingaussagen zum Thema "Gesundheit und Holz" sind daher nicht grundsätzlich abzulehnen, sollten aber ohne entsprechenden "Nachweisen" entsprechend der diesbezüglichen Rechtslage zu Werbeaussagen sorgfältig erwogen werden.

Bedingt durch die zunehmend strengeren Energieeinsparverordnungen, die zu immer „dichteren“ Häusern führen – leider sehr oft ohne ausreichenden angepassten Lüftungskonzepten dazu,

können erhöhte Emissionen dazu führen, dass sich Bewohner in ihren Häusern – unabhängig von der Bauweise (Ziegel, Holz, Beton) nicht mehr wohlfühlen – belastende Emissionen auch zu gesundheitlichen Beschwerden führen können.

Siehe dazu auch:  Werbung mit "Gesundheit"

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Emissionsprüfberichte berücksichtigen nicht ausreichend Essig- und Ameisensäure!

"Mangelhafte" Prüfberichte 

Nach wie vor werden bei den meisten Produkt- und Raumluft- Prüfberichten, sogar derzeit nach unserem Informationstand bei allen Gütezeichen diese beiden, durchaus gesundheitsrelevanten Stoffe überhaupt nicht richtig erfasst!

Dies, obwohl auch die VDI Richtlinie 4301 Blatt 1 ausdrücklich darauf verweist, dass es mit der Tenax-Methode zu Mindererfassungen kommt!

Bei Parallelmessungen mit Silicagel- Sammlern erhielten wir bis zu nahezu 3 fache Essigsäure-Werte!

Für den Architekten ist dies  unbedingt zu beachten, um nicht mit "ausgezeichneten" Produkten Grenzwertüberschreitungen im Sinne der Landesbauordnungen  (Architektenhaftung) zu verursachen.

Glaubwürdige Emissionsprüfberichte sind leider derzeit nur von den wenigsten Herstellern erhältlich- entsprechend kommet es auch immer wieder zu "Schadensfällen" und sogar  Produktwarnungen.

 

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Rechtliche Situation "wohngesunde Holzhäuser":

Insgesamt gibt es zahlreiche Landes/Bundes und EU Verordnungen im Hinblick auf Anforderungen an eine gesundheitliche Unbedenklichkeit von Bauprodukten und Gebäuden.

Siehe dazu: Rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit

 

Ausdrücklich erwähnt sind in der Landes- Musterbauverordnung auch

„unzumutbare Belästigungen“-

somit keineswegs nur „gesundheitsgefährdende! -

durch chemische und biologische Einflüsse.

 

Bewertung der "Gesundheitsverträglichkeit eines Gebäudes"

Zwar sind gesundheitsgefährdende Belastungen in Gebäuden grundsätzlich unter anderem auch durch die Bauprodukteverordnung "ausgeschlossen",

es gibt aber noch keine gesetzlichen“ Grenzwerte“ für allgemeine Emissionen in Gebäuden.

Das Umweltbundesamt gibt aber Empfehlungen (Seite 996), mit Wertangaben zu tolerierbaren Lösemittelbelastungen (VOCs), die zwischenzeitlich auch bei gerichtlichen Auseinandersetzungen gerne als Maßstab herangezogen werden.

Dabei werden VOC Belastungen über

  3.000 μg/m³ als bedenklich, über

10.000 μg/m³ als unakzeptabel definiert.

Auch VOC Werte über 1000 μg/m³ gelten dabei allerdings bereits als „auffällig“ – ohne Berücksichtigung der Frage, um welche „VOCs“ es sich dabei überhaupt handelt.

Enthalten sind in diesen Summenwerten oftmals bei Auswertungen neben toxischen Stoffen wie Styrol leider auch die natürlichen „Terpene“ und weitere arttypische Emissionen des Holzes, die laut einer umfangreichen toxikologischen Studie in „üblichen“(!) Konzentrationen noch in keiner Weise als „gesundheitskritisch“ eingestuft werden können.

(Siehe Zusammenfassung der Studie:  "keine Gefahr durch VOC aus Holz“)

 

Schlussfolgerungen dieser Studie:

„Auf Basis der jetzt durchgeführten umfangreichen Studien ist eine Gefährdung des Menschen durch Freisetzung holz- bzw. holzwerkstofftypischer VOC in die Raumluft

bei praxisüblicher und sachgerechter Verbauung von Hölzern und Holzwerkstoffen nicht zu erkennen.“

Dazu wird näher definiert:

„Zieht man die Ergebnisse der mittlerweile zahlreichen Studien zum Vorkommen von VOC in privaten Wohnungen oder Häusern heran, so bedeuten Terpen- Konzentrationen von etwa 10 mg/m3 eine Überschreitung innenraumbezogener Mittelwerte um das 100bis 1000fache.“

Daraus abzuleiten: Derart überhöhte Werte (Einzelfälle) sind nicht primär dem Baustoff Holz zuzuschreiben, sondern einer unsachgemäßen Verarbeitung!

 

Unbestritten können Terpene, Essigsäure allerdings ähnlich vielen auch anderen grundsätzlich unbedenklichen Produkten aus der Lebensmittelbranche (z.B. Nüsse), der Kosmetik und allen anderen Lebensbereichen 

auch bei wesentlich geringeren Belastungen für Allergiker bereits sensibilisierend wirken, für Chemikaliensensitive sogar absolut unverträglich sein!

Daraus aber grundsätzliche gesundheitliche Unverträglichkeit des Holzes und seines natürlichen Geruches abzuleiten, ist natürlich keineswegs gerechtfertigt.

 

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Handlungsbedarf zur „Förderung“ des „Holzhausbaues“

 Der Einsatz nachhaltiger Baustoffe ist ein erklärtes Ziel der Bundesregierung – die „Nachhaltigkeit“ des Produktes Holz wird sicherlich von niemandem in Frage gestellt.

1.1   Neubewertung natürlicher Emissionen 

Die allgemeinen Empfehlungen des Umweltbundesamtes zur Innenraumlufthygiene werden zunehmend als Grenzwerte – zumindest als Orientierung - für Gebäudezertifizierungen verwendet – (DGNB, BNB, S-Cert - Tabelle 4, Toxproof); bei den meisten Gebäudezertifikaten sollten dabei Werte von 1000 µg/m³ TVOC nicht überschritten werden.

Die Empfehlungen werden aber auch teilweise bereits vor Gericht als Grundlage für die Bewertung von "Mängeln" herangezogen.

Die Gleichbehandlung natürlicher Emissionen aus dem Holz mit Schadstoffen allgemein bei diesen Summenwertempfehlungen hat dazu geführt, dass viele Planer aus Angst vor Überschreitungen (siehe dazu auch: "rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit" auf den Einsatz von Holzwerkstoffen verzichten – eine Entwicklung die sicherlich nicht im Sinne nachhaltiger Baustoffauswahl liegen kann, und die auch durch die derzeit bereits publizierten toxikologische Bewertungen von Terpenen keineswegs gerechtfertigt ist.

Im Gegenteil – diese Bewertung wird sogar (bei "sachgerechter Verbauung von Holz" und "typischen Raumluftkonzentrationen" - siehe dazu auch "negative Ausnahmefälle") als keinesfalls begründbar dargestellt . 

Unabhängig von rechtlichen und toxikologische Bewertungen wurde schon in zahlreichen Pilotprojekten, bereits 2006/2007 unter anderem auch durch ein Forschungsprojekt, gefördert durch die  Bundesstiftung Umwelt nachgewiesen, dass es durchaus bei sorgsamer Baustoffauswahl und fachgerechter Umsetzung möglich ist, Holzhäuser sogar mit unter 200 bzw. 100 µ/m³ Gesamt-VOC Emissionen zu errichten (Beispiel 1: DBU-Projekt Freiburg, Vogelnest; Beispiel 2: DBU Projekt Wohnhaus Ahrensburg). Ähnliches beweist auch des Gemeindezentrum Ludesch mit 60 µg/m³ TVOC (Bericht, Seite 47), ein Vorzeigeprojekt von Holzarchitektur und baulicher Umsetzung ebenso wie auch die meisten gewissenhaft geplanten und ausgeführten Holzhäuser insgesamt, mit Bewohnern, die sich in ihren Häusern äußerst wohlfühlen.

 

Vor allem bei der Zertifizierung von Gebäuden sollte künftig die toxikologische Bewertung natürlicher Emissionen, getrennt von der allgemeinen TVOC Bewertung

(höhere praxisgerechte Toleranzgrenzen, angepasst an aktuelle Forschungsergebnisse zur toxikologischen Relevanz dieser Einzelstoffe) 

berücksichtigt werden, um dem Holzhausbau und auch anderen Holzprodukten (Böden, Möbel) nicht weiterhin mit diesen Bewertungen ungerechtfertigte Barrieren zu setzen. 

Eine ausreichende Kennzeichnung und Information für Allergiker, Chemikaliensensitive im Rahmen individueller Beratung ist dabei natürlich wie auch im übrigen "Allergikerbau" natürlich unverzichtbar.

1.2   Kostenvergleich Holzbau Massivbau

Nicht uneingeschränkt berechtigt sind viele Argumente in der jahrelangen Auseinandersetzung zwischen Massiv- und Holzbauweise.

Während einerseits beispielsweise mit öffentlichen Mitteln das bayerische Bauministerium mit kostenintensiven Image-Publikationen einseitig für die Holzbauweise Partei ergreift (ohne qualitativen Aussagen z. B. zum Thema "Wohngesundheit" - wird seitens Teilen der Massivbauindustrie immer wieder versucht, mit einseitigen Aussagen den Holzhausbau generell zu diskreditieren (u.a. Pauschalaussagen zu den Holz-Emissionen, zu  "höheren Baukosten".......).

Wir empfehlen hier - vollkommen "herstellerneutral" eine sachliche und faire Darstellung - mit beiden Bauweisen ist es möglich(!), "nachhaltige" Gebäude mit hervorragenden Innenraumluft- Werten zu durchaus allgemein erschwinglichen Preisen zu errichten.

Wir sehen hier die große Gefahr einer ungerechtfertigten "Beeinflussung" der Verbraucher mit falschen Aussagen oder pauschalen Imageaktivitäten von herstellern, Baufirmen aber auch  mit nicht vertretbaren einseitigen staatlichen "Subventionen" durch dafür nicht zuständige(!) Ministerien. 

In allen Fällen - bei allen Bauweisen -  ist es erforderlich, die Produkte sorgfältig auszuwählen, um übermäßige Geruchs- und/oder Schadstoffbelastungen zu vermeiden.

Kostenvergleich: 

Dazu gibt es aktuelle Untersuchungen an Hand von Modellberechnungen die beweisen, dass es durchaus möglich ist, Holzhäuser auch preisgleich mit Massivgebäuden – und zumindest gleicher- teilweise auch besserer CO2 Bilanz - zu errichten. 

Sehe dazu:    Vergleichsrechnungen zeigen: Holzbau kann günstiger sein als Standardbauweise  (Holger König; Entwickler der Bau-Software Legep)

Überblick über Emissionen aus Holzwerkstoffen (Dr. Kuebart, eco Institut) aus 2009 mit immer noch aktuellem Handlungsbedarf (Seite 49) 

 

 

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Auflistung der wichtigsten holztypischen Emissionen

Terpene

 

Terpene finden wir vor allem in Nadelhölzern- wesentlich erhöhte Werte vor allem bei der Kiefer.

Zu Terpenen gibt es bereits sehr viel an Fachliteratur- aktuell laufen aber unter Federführung der Universität Freiburg intensive weitere Forschungen zur toxikologischen Bewertung von Holzwerkstoffen, im Besonderen aber erneut der Terpene

Neue Bewertungsgrundlage für Terpene gefordert

Vor allem bei der Zertifizierung von Gebäuden sollte künftig die toxikologische Bewertung natürlicher Emissionen, getrennt von der allgemeinen TVOC Bewertung (höhere praxisgerechte Toleranzgrenzen, angepasst an aktuelle Forschungsergebnisse zur toxikologischen Relevanz dieser Einzelstoffe)  berücksichtigt werden, um dem Holzhausbau und auch anderen Holzprodukten (Böden, Möbel) nicht weiterhin mit diesen Bewertungen ungerechtfertigte Barrieren zu setzen.  

Bis zu einer umfassenden wissenschaftlichen toxikologischen Neudefinition begründbarer „neuer“ Richtwerte für Terpene  (unter anderem aktuelles Forschungsprojekt der FNR zur toxikologischen Neubewertung von Emissionen aus Holz und Holzwerkstoffen), dabei ein Projekt unter Federführung des Instituts für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene am Universitätsklinikum Freiburg (unter Mitarbeit auch von AGÖF, EGGBI u.a.) wäre eine  höhere, gesamtsummenbegrenzte Orientierung  für Terpene wesentlich realitätsnäher, wünschenswert und sicherlich auch aus gesundheitlicher Sicht vertretbar - aus der Sicht der Förderung nachhaltiger Bauprodukte mehr als wünschenswert - bei Betrachtung der wesentlich industriefreundlicheren Sonderbehandlung von "krebserzeugendem" Formaldehyd aber auch mehr als gerecht.

Natürlich sind aber Terpen-Einzelwerte weit über 1000 µg/m³ (wir fanden Werte bis zu 20.000 µg/m³ in – dadurch unbewohnbaren – Gebäuden) aber trotz "ihrer Natürlichkeit" über mehrere Monate nicht tolerabel.

Unabhängig von der aktuellen toxikologischen Bewertung der Terpenemissionen:

Eine ausreichende Kennzeichnung und Information aller Bauprodukte (natürlich auch Holzwerk- Stoffe) inklusive glaubwürdiger Emissionsnachweise für eine individuelle Verträglichkeitsbewertung für Allergiker, Chemikaliensensitive im Rahmen individueller Beratung ist dabei wie auch im allgemeinen "Allergikerbau" natürlich unverzichtbar.

 

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Essigsäure

Allgemeine Infos zu Essigsäure 

(Synonyme: Ethansäure, Acetylsäure, Acetic Acid, Methancarbonsäure, Acetasol, E 260, Eisessig)

CAS 64197

Vielleicht lange Zeit zu wenig beachtet, anders als die seit langem vieldiskutierten Terpene wurden bei der Betrachtung natürlicher Holz- Emissionen die teilweise in sehr hohen Konzentrationen auftretende Werte von Essigsäure, in wesentlich geringerem Maße auch der Ameisensäure. 

Zitat VDI:

Carbonsäuren sind gesundheitlich relevant, da sie bereits bei geringen Konzentrationen Kopfschmerzen auslösen. Daher stehen sie auch auf der Prioritätenliste der UBA-ad-hoc-AG "Innenraumrichtwerte". Die Richtlinie beschreibt die Probenahme und Analytik von Carbonsäuren (C1-C8) in der Innenraumluft und in Materialproben.(Einleitung zur VDI-DIN 4301, Blatt 7; 2018-10)

Bereits 2008 wurde in einer AGÖF Publikation für das Umweltbundesamt anlässlich der WaBoLu im Zusammenhang mit einem Forschungsprojekt "Datenbank" zitiert:

 

"Zu den Substanzen, die in etwa 90 % der Räume gefunden wurden, gehören neben den Terpenen a-Pinen und Limonen 1-Butanol, n-Pentanal, Aceton, Essigsäure, nUndecan, Ethylbenzol und 1,2,4-Trimethylbenzol". Die höchsten Medianwerte (> 20 µg/m³) erreichten Aceton, Essigsäure, Formaldehyd und Propanal.  (Publikation Seite 49)

 

Dennoch wurden bei der Betrachtung natürlicher Holz- Emissionen, die teilweise in sehr hohen Konzentrationen auftretende Werte von Essigsäure, in wesentlich geringerem Maße auch der Ameisensäure lange Zeit zu wenig beachtet, anders als die seit langem viel diskutierten Terpene.

Vor allem in Schul- und Bürocontainern wurden die Carbonsäuren bisher in der Regel nicht ausreichend exakt gemessen, bereits erste Symptome wie Kopfschmerzen einfachheitshalber einem schlechten Luftwechsel mit entsprechenden mangelhaften CO2 Werten zugeschrieben.

Produktprüfungen:

So liegen uns Emissionsprüfberichte auch aus Fichtenprodukten mit Essigsäure- Emissionswerten von 1800 μg/m³ nach 3 Tagen, immerhin noch über 600 nach 28 Tagen vor und dies mit der nicht aussagekräftigen TENAX Methode.

"Unbewohnbares Haus":

Selbst fanden wir in einem konkreten Fall noch nach einem Jahr (bei massiven gesundheitlichen Beschwerden der Bewohner) in einem Haus eine wesentliche RWII Überschreitung (19.01.2017: 1740 μg/m³; TVOC: 2800 μg/m³); bei einer Nachmessung (Silikagel-Trägerr) am 4. August 2017: nur Essigsäure: 3290 µg/m³

Die Familie benötigt bis zur gerichtlichen Klärung,

(auf Grund fehlender "garantierter" Saniermethode; vor allem auch im Hinblick auf die inzwischen eingetretene generelle Sensibilisierung der Bauherrin auf Essigsäure) bis zu einer (geforderten) Rückabwicklung neben allgemeinen Schadenersatz eine Ersatzwohnung!

Der Hausherrin ist selbst im Januar 2018 (Aufnahmen für einen TV Bericht) ein Betreten des Hauses nicht möglich.

Medizinisches Gutachten LMU Klinikum der Universität München zu diesen Messergebnissen: 27.02.2017

"Eine Quellenidentifizierung durch einen Bau- oder Umweltingenieur und eine anschließende fachgerechte Sanierung sind dringend erforderlich"…
"Grundsätzlich ist festzuhalten, dass auf Grund der dokumentierten Messwerte auf jeden Fall eine fachgerechte Sanierung erforderlich ist, unabhängig ob bei den Hausbewohnern gesundheitliche Beeinträchtigungen vorliegen oder nicht. "

Dabei wurden die im Sommer gemessenen, noch wesentlich höheren Werte noch nicht berücksichtigt.

Auch im April 2018 waren die Messwerte noch über dem Vorschlag für den „Gefahrenwert“ Richtwert II (400 µg/m³) und dem „Vorsorgewert von 160 µg/m³ und lagen tatsächlich in den gemessenen Räumen zwischen  1110 und 1710 µg/m³.  

Die Baufirma verweigerte aus Kostengründen selbst die vorgeschlagene "Quellenidentifizierung" der von ihr eingebrachten (verdächtigen) Produkte um durch Austausch derselben eine zeitnahe Sanierung durchführen zu können und zieht eine "gerichtliche Klärung" vor.

Als "mögliche(!)" Essigsäure - Emissionsquellen im konkreten Fall (Haus unmöbliert) angenommen:

Eichenparkett massiv, OSB Platte, Fichtenkonstruktion, Decke, Holzweichfaserdämmung – die Einzelemissionswerte der eingebrachten Produkte wurden nicht geprüft, somit ist unklar, welches dieser Produkte in welchem Ausmaß am überhöhten Summen-Wert (abhängig auch von der "Raumbeladung" mit den einzelnen Produkten) beigetragen hat.

Für den Bauherren ist eine Produktzuordnung letztendlich ohnedies unwesentlich, da sämtliche  dieser Produkte von dieser einen Baufirma eingebracht worden sind  - die Firma laut Landesbauordnung und Architektenhaftung gegenüber dem Bauherrn ausschließlich für das mit Recht reklamierte Ergebnis "Haus" und nicht für Eigenschaften einzelner von ihm (auch  in gutem Glauben) eingebrachter Produkte haftet.

Eventuell interessant für die Baufirma könnte eine Quellensuche aber sein, um bei beträchtlichen Belastungen aus einem bestimmten Produkt möglicherweise Regressforderungen gegenüber dem Hersteller entsprechend Produktsicherheitsgesetz und EU Bauprodukteverordnung stellen zu können.

 

Dies erscheint aber wenig aussichtsreich, wenn sich die erhöhte Gebäudebelastung aus der Summe der Emissionen mehrerer verschiedener Produkte unterschiedlicher Hersteller ergibt, die einzeln möglicherweise nicht reklamationsfähig sind.

Wir verweisen auf die Folge eines für Baufirmen und Architekten "verheerenden" Urteils des Europäischen Gerichtshofes "zum Schutz der Baustoffindustrie" zu bis dahin in D "vorgeschriebenen" Schadstoffprüfungen für bauaufsichtliche Zulassungen von relevanten Produkten, wodurch die Gesamtverantwortung derzeit mangels ausreichender gesetzlich garantierter Produktinformationen ausschließlich wieder bei Baufirma und Architekten liegt, dem für eine gewissenhafte Planung wesentliche Informationen von den Herstellern aber  größtenteils vorenthalten werden...

 

Allgemeines Zitat ARGUK:

"Essigsäure stellt ein typisches Abbauprodukt aus Holz dar und ist deshalb auch bekannt als sogenannte Holzsäure. Möglicherweise ist die Emission an Essigsäure deutlich mehr am Auftreten von Schleimhautreizungen beteiligt, als bisher angenommen. Ein wesentliches Vorkommen an Essigsäure betrifft Fertighäuser ältere Modelle sowie interessanterweise auch neuere Fertighäuser – aber auch andere Innenräume, und ist im Wesentlichen auf die Emission aus Pressspan oder MDF Platten zurückzuführen.

Die Bestimmung von Ameisen- und Essigsäure als Holzsäuren sollte deshalb bei keiner gutachterlichen Bewertung fehlen.

Bei Brandereignissen können ebenfalls hohe Konzentrationen an Essigsäure als korrosive Substanz in der Raumluft auftreten." ARGUK – News 20.01.2015

Bestätigt werden die Aussagen häufiger "Grenzwertüberschreitungen" auch durch Gutachten und Studien zu älteren Fertighäusern:

Fertighaus Baujahr 1970:

"Die vorgefundenen Raumluftkonzentrationen für Ameisensäure und Essigsäure lagen
deutlich über den zulässigen Grenzwerten. Ameisen- und Essigsäure sind schleimhautreizende Substanzen. Bei längerem Kontakt mit diesen Säuren über die Atemluft kommt es zu Beschwerden der Atemwegsschleimhäute. Die Herkunft der
Carbonsäuren ist vorwiegend der Emission aus Pressspan zuzuschreiben. Als Quelle kommen die Pressspan-Bauteile des Fertighauses in Betracht."

Ameisen- und Essigsäure in Fertighäusern - eine IfAU-Studie:

"Das Vorkommen von Ameisen- und Essigsäure in der Innenraumluft stellt einen zusätzlichen Bestandteil der typischen Schadstoffproblematik älterer Fertighäuser der siebziger und achtziger Jahre des letzten Jahrhunderts dar, die bisher durch Emissionen von Formaldehyd, Holzschutzmittel und Chloranisole bekannt ist. Durch die mangelnden Emissionsregularien wie auch dem als ungeeignet zur Emissions- und Immissionsmessung der Essigsäure bisher verwendeten TENAX-Verfahren nach DIN ISO 16000 Bl. 6 zuzuschreibenden Missbefund konnte bisher das Belastungsausmaß durch die „Holzsäuren“ Ameisen- und Essigsäure in der Raumluft nicht erkannt werden. Die vorliegende Studie zeigt auf Grundlage einer neu entwickelten Analytik das Ausmaß des Schadstoffaufkommens an diesen niederen Carbonsäuren."

 

Belastungsquellen:

Anders als bei Terpenen (vor allem Kiefer) kann(!) häufig der hohe Einsatz von Eiche, Fichte und Buche bei Boden, Wänden, Dcken, in der Konstruktion und bei Möbeln in der Addition zu wesentlich erhöhten Essigsäure- Werten führen. Spanplatten und auch Holzweichfaserplatten können ebenfalls in der Summe erhöhte Emissionen bewirken. 

Rückblick – siehe auch Kapitel  Analytik und Zuordnung

"Es besteht der hinreichende Verdacht, dass Emissionsprüfungen am Holzwerkstoff wie auch Immissionsmessungen zur Gebäudeprüfung auf Grund eines bisher verwendeten

Analyseverfahrens erhebliche Minderbefunde bis hin zur Unbrauchbarkeit der Messwerte

geliefert haben. Die weitere Forschung zum Vorkommen der gesundheitlich relevanten

Reizstoffe Ameisen und Essigsäure in der Raumluft und zu den emissionsbeeinflussenden Parametern sind zur Absenkung des Belastungsniveaus zwingend geboten."

 

ARGUK Forschung 2016: "Ameisen und Essigsäure in der Raumluft..."

 

Richt-, Vorsorge- und Orientierungswerte

 

1)   Bewertung von Bauprodukten

 

a) NIK Werte

NIK Wert lt. AgBB 1200 μg/m³

b)  LCI Wert:

LCI (Lowest concentration of Interest =EU Bewertung):  1200 µg/m³

c)   Sonderbetrachtung der Essigsäure bei natureplus

 

Mit der Einzelstoffbewertung von Essigsäure bei der Zertifizierung von Holzprodukten mit eigenem Grenzwert (600 μg/m³) und damit "Herausnahme" aus dem TVOC Grenzwert beschreitet natureplus (abweichend von AgBB) einen grundsätzlich(!) mutigen Schritt im Hinblick auf eine toxikologisch neu ausgerichtete Bewertung von Holzprodukten. Newsletter natureplus

Zu häufig wird zwischenzeitlich der Einsatz von Holzprodukten von Architekten "präventiv" vermieden bzw. reduziert, wenn der Bauherr (z.B. für ein angestrebtes Gebäudesiegel) die Einhaltung strenger Grenzwerte bezüglich des Summenwertes von VOCs (TVOC) (für den Zeitpunkt der Fertigstellung- noch vor Abnahme - des Gebäudes) vertraglich fordert.

Diskutiert wird und zu prüfen ist allerdings bei der Essigsäure:

·         ob und wie dieser neue natureplus Grenzwert toxikologisch begründet wird (?)

·         und ob die derzeit allgemein angewandte Prüfmethodik nach Norm überhauptEssigsäure ausreichend identifiziert,

·         ob der Planer bei der Produktauswahl die möglichen "Additionseffekte" mit weiteren Essigsäure- emittierenden Produkten immer ausreichend berücksichtigt; für die Bewertung der Innenraumluft und die Einhaltung der Landesbauordnung (Haftung bei Überschreitung) interessieren nicht die Produkteinzelwerte sondern die Addition sämtlicher Emissionen (gilt natürlich auch für die Terpene) im Gebäude.  (Siehe auch Architektenhaftung)

 

2) Bewertung Innenraumluft

a) AIR Arbeitsgruppe 

Ausschuss für Innenraumrichtwerte (vormals adhoc Gruppe) am Umweltbundesamt

Protokoll 55042-2/1    07.05.2018

Der AIR legt für die Gruppe der C1-C8-Alkansäuren einen

Summenrichtwert II von 1 mg/m3 und einen

Summenrichtwert I von 0,3 mg/m3 fest.

 

Die Beschränkung der Richtwerte auf C8 -Alkane dient der Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7. Der AIR weist darauf hin, dass bei der Ableitung dieser Richtwerte eine geruchliche Wirkung nicht betrachtet wurde. 

 

b)  AGÖF Orientierungswert (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)

AGÖF:  88 μg/m³  (Auffälligkeitswert)

 

c) ARGUK

AGÖF:  88 μg/m³  (Auffälligkeitswert)

ARGUK leitet aus langjährigen Untersuchungen eigene Vorsorgewerte für Essig- und Ameisensäure ab.

Arguk Vorsorgewerte, nutzungsüblich: 100 μg/m³

AIR Gefahrenwert: 400 μg/m³

Quelle: Langversion der ARGUK Untersuchungen Seite 15 

 

 

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Analytik und Zuordnung Carbonsäuren; Essigsäure, Ameisensäure...

In Frage gestellt wird aktuell konkret die derzeit vorwiegend praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

Auch für Prüfkammer- Untersuchungen soll künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden.

Zitat:

 

"Die C1- bis C8-Carbonsäuren sind mittels konventioneller VOC-Analytik gemäß ISO 16000-6 nur schwierig bestimmbar, weil erfahrungsgemäß für diese Carbonsäuren unter anderem bei Verwendung von Tenax TA® als Sorbens Minderbefunde erhalten werden. Für die empfindliche quantitative Bestimmung der C2- bis C8-Carbonsäuren eignet sich die Probenahme durch Adsorption auf Thermodesorptionsröhrchen, die mit geeigneten Sorbentien gefüllt sind. Die analytische Bestimmung erfolgt durch Thermodesorption mit Gaschromatografie-Massenspektrometrie (TDS-GC-MS). Alternativ kann die Bestimmung auch nach Adsorption an Silicagel mit anschließender, Flüssigextraktion und GC/MS erfolgen. Methansäure kann mit den oben erwähnten Methoden gaschromatografisch nicht bestimmt werden, sondern nur ionenchromatografisch."

Die Richtlinie beschreibt die Probenahme und Analytik von Carbonsäuren (C1-C8) in der Innenraumluft und in Materialproben.(Einleitung zur VDI-DIN 4301, Blatt 7; 2018-10)

 

Bedauerlicherweise werden diese Erkenntnisse derzeit (Oktober 2018)  auch noch von den diversen "Gütezeichen" nicht umgesetzt!

 

Zuordnung Essigsäure zu den VOCS:

Nahezu alle Institute ordnen derzeit bereits bei der Summenberechnung (TVOC) Essigsäure den VOCS und nicht den VVOCS zu:

 

Aussage Umweltbundesamt zur Zuordnung TVOC:

Es sei ergänzend darauf verwiesen, dass in einem solchermaßen ermittelten TVOC Konzentrationswert nicht alle in der Raumluft befindlichen VOC erfasst sind.

Insbesondere niedermolekulare Aldehyde, Amine und stark polare VOC sind mit den zur Zeit für die gaschromatographische Bestimmung von VOC in Luft üblichen Verfahren nur bedingt analysierbar und müssen unter Verwendung geeigneter Verfahren gesondert bestimmt werden. (Seite 278 Quelle)

Die Bestimmung der Essigsäure funktioniert nicht bei einer unpolaren Säule und muss daher mit einem geeigneten Verfahren analysiert werden. Und damit gibt es einen Messwert einer identifizierten Substanz, der zum TVOC zählt.

Siehe dazu auch

"Essigsäure ist den VOC (Retentionsbereich C6C16) zuzuordnen, obwohl es sich dabei um eine kurzkettige Carbonsäure handelt. Sie ist daher Bestandteil des TVOC Werts." (Baubook)

Abweichend von der strengeren Einstufung bezüglich RW I und RW II durch das UBA wurde unverständlicherweise im AgBB Schema 2012 (Bewertung von Bauprodukten) der NIK Wert für Essigsäure von 500 μg/m³ auf 1250 μg/m³ erhöht!  Eco Institut news 9.7.2012

 

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Ameisensäure

CAS 64186

(Synonyme: Formylsäure, Formalinsäure, Methansäure, Actium formicum, Hydrocarbonsäure, E 236)

 

Nach der Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe geht von der Ameisensäure ein mehr als zweimal so großes Gefährdungspotential aus. Während die Essigsäure mit einem AGW (Arbeitsplatzgrenzwert) von 10 ppm (25 mg/m³) geführt wird, ist für die Ameisensäure ein

AGW von 5 ppm (9,5 mg/m³) festgelegt.

 

Daraus abgeleitet:

Arguk Vorsorgewert, nutzungsüblich: Ameisensäure: 40 μg/m³

Arguk Gefahrenwert, nutzungsüblich: Ameisensäure: 150 μg/m³

Quelle: Langversion der ARGUK Untersuchungen (Seite 15)

 

weitere Aussagen:

toxische Bewertung

 

weitere Infos zur Ameisensäure

 

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Acetaldehyd

CAS: 75070

Bewertung der Innenraumluft

Mitteilung der Adhoc Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden (October 2013)

"Zum Schutz der Gesundheit der Bevölkerung setzt die Ad-hoc-Arbeitsgruppe Innenraumrichtwerte der Kommission Innenraumlufthygiene und der Obersten Landesgesundheitsbehörden Richtwerte für die Innenraumluft fest. Für eine gesundheitliche Bewertung von Acetaldehyd in der Luft liegen keine hinreichend aussagekräftigen Humanstudien vor. In einer gut dokumentierten und als zuverlässig eingestuften subchronischen Inhalationsstudie an Ratten wurden lokale Reizeffekte in den nasalen Epithelien beobachtet, insbesondere im olfaktorischen Epithel mit einem Verlust olfaktorischer Neurone.

Aus dieser Studie ergibt sich eine LOAEC für kontinuierliche Exposition von 48 mg Acetaldehyd/m³ für den Endpunkt nasale Epithelschädigung."

"Mit einem Extrapolationsfaktor von 1 für Interspeziesunterschiede, von 10 für interindividuelle Variabilität sowie einem Faktor von 2 zur Berücksichtigung der im Vergleich mit Erwachsenen höheren Atemrate von Kindern ergibt sich ein

Richtwert II (Gefahrenrichtwert) von 1 mg/m3 (= 1000 μg/m³) Acetaldehyd/m3 und ein

Richtwert I (Vorsorgerichtwert) von 0,1 mg/m³ (=100μg/m³) Acetaldehyd/m3 Raumluft." (Quelle) 

Bewertung Bauprodukte:

Natureplus setzt bei den meisten Produkten (gleich wie für Formaldehyd)  einen Grenzwert von 36 µg/m³ Acetaldehyd fest.

Beispiel: Kriterien für Spanplatten

 

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Formaldehyd

Diese Zusammenfassung erfasst sich ausschließlich mit den natürlichen Emissionen des Holzes; aus der Verarbeitung ergeben sich aber nach wie vor bei Holzwerkstoffen Probleme mit "zugefügtem" Formaldehyd, die teilweise zu massiven Erhöhungen der Innenraumbelastungen führen können. Auch hier werden aktuell bisherige Produktprüfungen bezüglich deren "Bewertung" in Frage gestellt. (Quelle)

 

 

Siehe dazu Publikation Raumschadstoff Formaldehyd

 

Unabhängig von – vor allem in der Vergangenheit, aber unter anderem auch bei osteuropäischen Produktionsstätten noch immer eingesetzten "formaldehydhaltigen Klebern" für Holzwerkstoffe

emittiert Holz auch in geringen Mengen "natürliches Formaldehyd".

Auch unbehandeltes "Naturholz" emittiert geringe Mengen von Formaldehyd, die allerdings in der Regel aus gesundheitlicher Bewertung nicht für das Raumklima als relevant betrachtet werden. 

2 Zitate:

1) "Die nachfolgende Auflistung zeigt die Formaldehydabgabe von natürlich gewachsenem Holz. Die Emissionswerte sind bei allen Holzarten derart gering, dass sie für die Belastung von Innenräumen vernachlässigt werden können.

Die Werte liegen im ppb Bereich: 1 ppb = 0,001 ppm"

 

Seite 17 von "Holzwerkstoffe in Innenräumen" (technische Dokumentation der LIGNUM)

E1 Richtwert im Vergleich: 0,1 ppm!

2) "Die in der Literatur (1) angegebenen Werte für Formaldehyd Abgabe von natürlich gewachsenem Holz in der Prüfkammer sind nach DIN V ENV 7171 zwischen 0,009 ppm bei Eiche und bis 0,002 bei Buche; Douglasie, Fichte und Kiefer liefern Werte zwischen 0,003 und 0,004 ppm." (Quelle) 

 

Kritische Raumbelastungen entstehen vor allem durch den Einsatz von formaldehydhaltigen Klebern und Lacken seit vielen Jahren fordert natureplus auf Grund der Einstufung als "krebserzeugend" bereits strengere Grenzwerte für Formaldehyd. (Pressedienst).

Aussagen und Gütezeichen beispielsweise zu vollkommen "formaldehydfreien" Holzprodukten sind daher grundsätzlich sehr kritisch zu hinterfragen. (Richtig wäre: "formaldehydfrei verleimt").

 

Weitere "natürliche Emissionen aus Holz

Neben den aufgeführten wesentlichen holzeigenen Emissionen finden sich auch- je nach Holzart eine Reihe weiterer Stoffe, die aber auf Grund der geringen Konzentrationen aus unserer Sicht einer präventiven gesundheitlichen Bewertung auch für Sensitive in der Regel nicht relevant sind.

  • Alkohole und Ether (z.B. 1-Butanol,  3-Hydroxy-4-methyl-pentan-2-on)
  • Aromatische Kohlenwasserstoffe  (z.B Toluol)
  • Aldehyde (z.B. Pentanal, Hexanal)
  • Isoalkane

Grundsätzlich weist die Kiefer in der Regel die höchsten VOC Emissionen auf, wesentlich geringere Werte zeigen Tanne und Buche, die niedrigsten Werte finden wir bei der Pappel. (Quelle1 Seite 22 und Quelle 2 Seite 77)

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Aktuelle Richtwerte I und II als Handlungsempfehlung des Umweltbundesamtes:

Innenraumluft-Richtwerte für einzelne Stoffe erarbeitet die „Ad-hoc-Arbeitsgruppe“, die aus Mitgliedern der Innenraumlufthygiene-Kommission (IRK) beim Umweltbundesamt sowie der Arbeitsgemeinschaft der Obersten Landesgesundheitsbehörden (AOLG) besteht. Grundlage ist ein 1996 im Bundesgesundheitsblatt veröffentlichtes „Basisschema“. Es gibt zwei Richtwert-Kategorien: Richtwert II (RW II) ist ein wirkungsbezogener Wert, der sich auf die gegenwärtigen toxikologischen und epidemiologischen Kenntnisse zur Wirkungsschwelle eines Stoffes unter Einführung von Unsicherheitsfaktoren stützt. Er stellt die Konzentration eines Stoffes dar, bei deren Erreichen beziehungsweise Überschreiten unverzüglich zu handeln ist. Diese höhere Konzentration kann, besonders für empfindliche Personen bei Daueraufenthalt in den Räumen, eine gesundheitliche Gefährdung sein. Je nach Wirkungsweise des Stoffes kann der Richtwert II als Kurzzeitwert (RW II K) oder Langzeitwert (RW II L) definiert sein. 

Richtwert I (RW I - Vorsorgerichtwert) beschreibt die Konzentration eines Stoffes in der Innenraumluft, bei der bei einer Einzelstoffbetrachtung nach gegenwärtigem Erkenntnisstand auch dann keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten ist, wenn ein Mensch diesem Stoff lebenslang ausgesetzt ist. Eine Überschreitung ist allerdings mit einer über das übliche Maß hinausgehenden, unerwünschten Belastung verbunden. Aus Gründen der Vorsorge sollte auch im Konzentrationsbereich zwischen Richtwert I und II gehandelt werden, sei es durch technische und bauliche Maßnahmen am Gebäude (handeln muss in diesem Fall der Gebäudebetreiber) oder durch verändertes Nutzerverhalten. RW I kann als Zielwert bei der Sanierung dienen.

http://www.umweltbundesamt.de/themen/gesundheit/kommissionen-arbeitsgruppen/ad-hoc-arbeitsgruppe-innenraumrichtwerte

Quelle:

http://www.wohnbehagen.eu/wp-content/uploads/Bauen-und-Leben-mit-Holz-Informationsdienst-Holz.pdf  (Seite 23)

Eine "Überarbeitung" dieser Richtwerte im Hinblick auf die natürlichen holzeigenen Emissionen wäre im Interesse eines jahrtausendealten bewährten Baustoffes dringend erforderlich!

 

Presseartikel:

Baustoff Holz  "Emissionen – Gesundheitsrisiko oder Panikmache?" (kompletter Artikel  beim Verlag kostenpflichtig, bei EGGBI abrufbar)

 

 

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Holz als positiver Gesundheitsfaktor

 

Grundsätzlich vermeidet EGGBI den Begriff „gesunder Baustoff“, da es in der Regel nicht die Funktion von Baustoffen sein kann, „gesund“ zu machen oder zu sein – unsere Anforderung ist es, dass Baustoffe nicht „krank machen“ dürfen.

Dennoch gibt es auch Aussagen zum Baustoff Holz, die diesem in besonderen Fällen „gesundheitsfördernde Eigenschaften“ nachsagen:

1.1   Positive Auswirkung von holzeigenen Emissionen am Beispiel Zirbelkiefer:

Die Universität Graz (Joanneum) untersuchte dabei

„Evaluation der Auswirkungen eines Zirbenholzumfeldes auf Kreislauf, Schlaf, Befinden und vegetative Regulation“ (Link: Zirbelstudie –Joanneum Graz)

„Die Studien sprechen eine deutliche Sprache.

Alle voran stehen die umfangreichen Studien, die die HOLZFORSCHUNG AUSTRIA, Wien, und die Forschungsgesellschaft JOANNEUM RESEARCH (Institut für Nichtinvasive Diagnostik [IND], Weiz) durchgeführt haben. Sie belegen einerseits die deutliche toxische, antibakterielle Wirkung des zirbeneigenen Terpens Pinosylvin gegen Schadorganismen, wie Pilze und Bakterien. 

Andererseits wurde eine ausgeprägte Belastungs- und Erholungsfähigkeit bei Versuchspersonen festgestellt. Psychische und physische Belastungssituationen im Labor und über 24 Stunden in Alltagssituationen ergaben eine niedrigere Herzrate in körperlichen und mentalen Belastungssituationen. In Ruhephasen konnte zudem ein beschleunigter vegetativer Erholungsprozess festgestellt werden.

Das JOANNEUM RESEARCH Graz betreute in diesem Zusammenhang 30 gesunde Erwachsene über Monate hindurch medizinisch und untersuchte die Wirkung des Zirbenholzes in Belastungstests und Schlafstudien gleichermaßen. Bei Belastung verzeichnete man deutlich kürzere Regerationsphasen der Testpersonen, die in Zirbenzimmern trainierten.

Die gemessenen Herzfrequenzen lagen zudem deutlich niedriger. Die Schlafstudien zeigten ebenfalls gravierend Positives. Viel vitaler und ausgeruhter kamen die Testschläfer aus den Zirbenholzbetten.“

Auch die TU Wien befasste sich mit der Zirbelkiefer

„Untersuchungen des Kompetenzzentrums Holz GmbH und der TU Wien belegen deutlich, dass der ZirbenLüfter ein potentieller Schadstoff-Absorber ist. Das Zusammenspiel des Holzgehäuses mit den innenliegenden Zirbenlamellen und des Wassers sorgen für eine deutliche Reduktion von Schadstoffen und für eine entscheidende Verbesserung des Raumklimas.“ http://www.zirbenluefter.at/zirbenlufter-erfolgreich-gegen-luftschadstoffe/

 

Leider ist die Zirbel-Studie des Joanneums (Auftraggeber bzw. Projektpartner vor allem aus dem Bereich der Waldwirtschaft und der Holzverarbeitung) nicht "unbestritten"; die "wissenschaftliche Themenbearbeitung" wird teilweise in Frage gestellt.

Dazu auch eine Ergänzung EGGBI: 

Für Allergiker, Chemikaliensensitive (MCS) kann aber gerade auch das Zirbenholz auf Grund des kieferntypischen, natürlichen hohen Terpengehaltes ein nicht zu unterschätzendes Belastungsrisiko darstellen!  

 

1.2   Psychologischer Effekt

Viele Bauherren fühlen sich einfach wohl in einer natürlichen Umgebung mit "angenehm" riechenden Holz – auch in Zusammenhang mit "gemütlichem Ambiente".

 

Auch dazu bestünde sicherlich noch "Forschungsbedarf", um diese Effekte möglicherweise nicht nur auf "psychologisches Empfinden" einschränken zu müssen, sondern auch eventuelle "chemische, neurologische" Interreaktionen diesbezüglich wissenschaftlich unterlegen zu können. 

 

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Negative Ausnahmefälle

mit durchaus „allergie- und gesundheitskritischer“ Relevanz auch für „Nichtsensitive“ und sehr hoher wirtschaftlicher Relevanz für Holzhaus Bauunternehmen:

(Gewährleistungsfragen/ Reklamationen wegen "nicht sachgerechter Ausführung", nachweisbar störenden Geruchsbelastungen, weit überhöhten TVOC Werten)

1.1   Belastungen aus "Naturholz"

Es fanden sich in der Vergangenheit immer wieder vereinzelt Holzhäuser mit mehr als 10.000 µg/m³ TVOC, größtenteils

Terpene, daneben vor allem Aldehyde und/oder Essigsäure. Unter anderem findet sich erhöhten terpenwerten auch in einer Publikation des deutschen Holzwirtschaftsbeirates DHWR  Bauen und Leben mit Holz (Seite 26 bis 28) der Hinweis, dass solch massiv erhöhte Werte

keineswegs mehr „realistischen Innenraumkonzentrationen“ entsprechen und offensichtlich auf „nicht sachgerechte Verbauung“ rückschließen lassen.

Vor allem OSB Platten als Verursacher finden sich immer wieder in den Medien mit Berichten über "nicht akzeptable" Raumluftbelastungen - meist verursacht durch den unsachgemäßen Einsatz (nicht emissionsgeprüfter Holzwerkstoffe)  Beispiel: KITA Wallerfangen, 3 Jahre unbenutzbar, nun Sanierung mit enormen Kostenaufwand (17. Januar 2017 und  "Neubau" 18.Januar 2017)  

Mögliche Ursache für "unerwünschte (wesentlich überhöhte) Belastungen":

  • Verwendung von Sturmholz mit erhöhten Terpenwerten verursacht durch möglicherweise Behandlung mit (auch "biologischem") Holzschutz (z.B.:Terpentinöl; ein Indikator dafür wären erhöhte Alkohol, Xoluolanteile bei  der Emissionenmessung....),
  • überdurchschnittlicher Einsatz von Kiefernholz-Werkstoffen mit erhöhter Terpen- und Aldehydbelastung (OSB)
  • zu feuchtes Bauholz
  • definitive Falschangaben des Lieferanten wie z.B. "formaldehydfrei verleimtes Holz"
  • Bläueschutz gegen "Vergrauen" vor allem bei Buchenholz bereits im Sägewerk

Verarbeiter und auch Möbelbauer sollten sich stets im eigenen Interesse (Rechtssicherheit!)  schriftlich am Auftrag/Lieferschein bestätigen lassen, dass das gelieferte Holz ausreichend getrocknet und in keiner Weise "behandelt" worden ist - bei Holzwerkstoffen entsprechende Emissionsprüfberichte mit Einzelwerten einfordern.

 

 

Aussagen in der zitierten Studie Bauen und Leben mit Holz:

„Mehrere unabhängige Untersuchungen haben gezeigt, dass für die die Gruppe der Monoterpene, d.h. im Wesentlichen α-Pinen und 3-Caren, die typischen Raumluftkonzentrationen im Bereich von ca. 0,01- 0,1 mg/m³  (=10 bis 100 µg/m³) liegen. Der RW 1 von 0,2 mg/m3 (200 µg/m³) wird unter normalen Wohnbedingungen nur selten erreicht bzw. überschritten.

Folgerung:

Gemessen an den in Realräumen auftretenden holzwerkstoffspezifischen VOC sind auf der Basis der jetzt durchgeführten Untersuchungen gesundheitliche Risiken für die Bewohner nicht zu erkennen, zumal bei sachgerechter Verbauung die Konzentrationen spezifischer VOC deutlich niedriger sind als in der Studie und zumeist rasch abklingen (Mersch Sundermann, Marutzky,2011)   Seite 27

Somit bestätigt sich die EGGBI Forderung nach gewissenhafter Planung und „sachgerechter Bauausführung“ – dies gilt allerdings ohnedies für sämtliche Bauarten!

1.2   Holzwerkstoffe

Vor allem für Holzwerkstoffe (Plattenware) fordert EGGBI seit Jahren mehr Kommunikationsoffenheit der Hersteller im Hinblick auf deren Emissionen, bedingt durch diverse Verklebungen, Oberflächenbehandlungen aber auch Produktionsprozesse mit erhöhten Aldehydwerten. Dies gilt vor allem auch für die teilweise sehr emissionsreichen OSB Platten.

Die Vorlage von Emissionsprüfberichten solcher Produkte würde auch dem Architekten vor allem bei zu zertifizierenden Gebäuden (z.B. DGNB Zertifizierung) die derzeit größtmögliche Planungssicherheit im Hinblick auf nicht zu überschreitende TVOC Raumluftwerte geben.

Unverantwortlich dass vor allem beim KITA und Schulbau immer wieder "emissionsintensive" Produkte eingesetzt werden, die in der Folge dem Holzhausbau insgesamt ungerechtfertigterweise ein absolut negatives Image bescheren. Beispiele 2016: GrundschuleKita

1.3   Unglaubwürdige Aussagen und Prüfberichte - "emissionsfreie?" Holzprodukte

 

Einen schlechten Dienst erweisen dem "Baustoff Holz"  sogenannte Prüfberichte, Gütezeichen, die mit NULL-Emissionsaussagen  beispielsweise für diverse  Holzdämmprodukte "werben".

Naturprodukte sind nicht emissionsfrei (dies ist grundsätzlich natürlich auch keineswegs aus gesundheitlicher Sicht erforderlich, entscheidend ist ja stets nur die Art und die Quantität der Emissionen) - Gütezeichen wie natureplus erlauben daher selbstverständlich auch gewisse Mengen an natürlichen Emissionen (z.B. aktuell VOC - natureplus: 300 µg/m³; sicherlich wären hier beispielsweise bei Terpenen auch höhere Werte aus rein gesundheitlicher Sicht!  durchaus vertretbar).

Nullwerte bei Naturprodukten sind in der Regel unrealistisch - natürliche Emissionen aus verschiedenen Holzarten:

Quelle: http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dk040782.pdf (Seite 23)

 

Weitere Aussagen dazu:

Emissionen aus Holz Schieweck, Alexandra; Salthammer, Tunga  Seiten: 147-155: "Auch die mit einem Gütezeichen versehenen Holzwerkstoffe sind nicht emissionsfrei"

Flächenspezifische Emissionsraten von Holzfaserplatten 8.3.2. ibp Fraunhofer

Bei Prüfberichten, die daher von "emissionsfrei!" oder "nicht feststellbaren VOC Werten"   für diverse Holzprodukte sprechen, muss in der Regel davon ausgegangen werden, es

  • wurden entweder "sehr alte, abgelagerte" Materialproben getestet (die meisten Gütezeichen fordern allerdings Produkte - nachgewiesen -  aus laufender Produktion)
  • es stimmt etwas mit der Analytik des prüfenden Instituts nicht (handelt es sich überhaupt um ein für Emissionsprüfungen akkreditiertes Institut wie z.B. Eurofins, natureplus, eco Institut, Bremer Umweltinstitut, TÜV, DEKRA, ALAB u.v.a.?) Gab es die Nichteinhaltung inzwischen allgemein anerkannter Analytik-Standards?
  • oder aber  handelt es   sich um "preiswerte"  "Gefälligkeitsgutachten" oder "unseriöse" Marketingaussagen (siehe dazu auch "Greenwashing")

 

Dasselbe gilt für Aussagen zu Formaldehyd - und Aussagen wir "formaldehydfrei";  auch unbehandeltes Holz enthält (in diesen Mengen gesundheitlich absolut unbedenklich) grundsätzlich "natürliches" Formaldehyd.

siehe dazu auch Vortrag Dr. Kuebart: Emissionen aus Holz (Seite 5) bzw. natürliches Formaldehyd

Bei der Veröffentlichung solcher Prüfberichte stellt sich natürlich die Frage nach "lauterem Wettbewerb" und Prospektwahrheit –

vor allem für Architekten, Planer und Handwerker, die sich bei Vertragsabschluss zur Einhaltung definierter Raumluftwerte verpflichtet haben, gibt die  Wertung unglaubwürdiger Prüfberichte (und damit Einsatz solcher Produkte) natürlich ein falsches Sicherheitsgefühl und damit ein  erhöhtes Haftungsrisiko dar.

Es stellt sich beispielsweise die Haftungsfrage, wenn als "formaldehydfrei" deklarierte Produkte in der Folge (Beispiel: Grundschule Obermenzing) zu massiver Gesundheitsgefährdung und oft enormen Sanierungskosten führt.

(Mangelnde Sorgfaltspflicht des Planers bei der Ausschreibung; Haftung des Bauunternehmens aus "Landesbauordnungen", Produkthaftung des Herstellers "Produktsicherheitsgesetz", Haftung aus Strafgesetzbuch "Baugefährdung", aus bürgerlichem Gesetzbuch "Sach- und Rechtsmangel". siehe "rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit")

 

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Unglaubwürdige Aussagen und Prüfberichte - "emissionsfreie?" Holzprodukte

Einen schlechten Dienst erweisen dem "Baustoff Holz"  sogenannte Prüfberichte, Gütezeichen, die mit NULL-Emissionsaussagen  beispielsweise für diverse  Holzdämmprodukte "werben".

Naturprodukte sind nicht emissionsfrei (dies ist grundsätzlich natürlich auch keineswegs aus gesundheitlicher Sicht erforderlich, entscheidend ist ja stets nur die Art und die Quantität der Emissionen) - Gütezeichen wie natureplus erlauben daher selbstverständlich  auch gewisse Mengen an natürlichen Emissionen (z.B. aktuell VOC - natureplus: 300 µg/m³; sicherlich wären hier beispielsweise bei Terpenen auch höhere Werte aus rein gesundheitlicher Sicht!  durchaus vertretbar).

Natürliche Emissionen aus verschiedenen Holzarten:

Quelle: http://literatur.vti.bund.de/digbib_extern/dk040782.pdf (Seite 23)

 

Weitere Aussagen dazu:

Emissionen aus Holz Schieweck, Alexandra; Salthammer, Tunga  Seiten: 147-155: "Auch die mit einem Gütezeichen versehenen Holzwerkstoffe sind nicht emissionsfrei"

Flächenspezifische Emissionsraten von Holzfaserplatten 8.3.2. ibp Fraunhofer

Bei Prüfberichten, die daher von "emissionsfrei!" oder  "nicht feststellbaren VOC Werten"   für diverse  Holzprodukte sprechen, muss in der Regel davon ausgegangen werden, es

  • wurden entweder "sehr alte, abgelagerte" Materialproben getestet  (die meisten Gütezeichen  fordern allerdings Produkte - nachgewiesen -  aus laufender Produktion)
  • es stimmt etwas mit der  Analytik des prüfenden Instituts nicht  (handelt es sich überhaupt um ein für Emissionsprüfungen akkreditiertes Institut wie z.B. Eurofins, natureplus, eco Institut, Bremer Umweltinstitut, TÜV, DEKRA, ALAB u.v.a.?) Nichteinhaltung inzwischen allgemein anerkannter  Standards?
  • oder aber  handelt es   sich um "preiswerte"  "Gefälligkeitsgutachten" oder "unseriöse" Marketingaussagen (siehe dazu auch "Greenwashing")

 

Das selbe gilt für Formaldehyd - und Aussagen wir "formaldehydfrei";  auch unbehandeltes Holz enthält (in diesen Mengen gesundheitlich absolut unbedenklich) grundsätzlich "natürliches" Formaldehyd.

siehe dazu auch Vortrag Dr. Kuebart: Emissionen aus Holz (Seite 5) bzw. natürliches Formaldehyd

 

Bei der Veröffentlichung solcher Prüfberichte stellt sich natürlich die Frage nach  "lauterem Wettbewerb" und Prospektwahrheit - vor allem für

Architekten, Planer und Handwerker, die sich bei Vertragsabschluss zur Einhaltung definierter Raumluftwerte verpflichtet haben, gibt die  Wertung unglaubwürdiger Prüfberichte (und damit Einsatz solcher Produkte) natürlich ein falsches Sicherheitsgefühl und damit ein  erhöhtes Haftungsrisiko dar.

Es stellt sich beispielsweise die Haftungsfrage, wenn als "formaldehydfrei" deklarierte Produkte in der Folge  (Beispiel: Grundschule Obermenzing) zu massiver Gesundheitgefährdung und oft enormen Sanierungskosten führt.

(Mangelnde Sorgfaltspflicht des Planers bei der Ausschreibung; Haftung des Bauunternehmens aus "Landesbauordnungen", Produkthaftung des Herstellers "Produktsicherheitsgesetz", Haftung aus Strafgesetzbuch "Baugefährdung",  aus bürgerlichem Gesetzbuch "Sach- und Rechtsmangel" . siehe "rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit")

 

Zu unterscheiden ist vor allem bei Holzwerkstoffen zwischen der in vielen Fällen korrekte Bezeichnung:

 

  • "formaldehydfrei verklebt" (in diesen Fällen erfolgt die Verklebung meist mit PU Klebern
  • und der absolut unseriösen Definition "formaldehydfrei".

 

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Beispiele unglaubwürdiger Aussagen und Messwerte

Immer wieder wird von "emissionsfreien Produkten" gesprochen  bzw. nachgewiesen, dass das prüfende Labor weder VOCs noch Formaldehyd nachweisen konnte...

Link 1 ("emissionsfreie" Holzwerkstoffe)

 

Beispiel 2: IBR Zeugnis für Steico Holzweichfaser, gültig bis 12/2015 (Seite 9 und 10 "VOC und Formaldehyd nicht nachweisbar"). Diese Null Werte waren natürlich für Architekten ein Grund, diese Produkte anderen, realistisch geprüften Produkten (mit natürlich VOC und Formaldehyd Emissionen!)
vorzuziehen.

In einem aktuelleren  Bericht (gleiches Prüfinstitut/gleicher Hersteller, gültig bis 2019)  sind zwar  VOC Summenwerte angegeben; VOC Emissionen plötzlich doch vorhanden, aber im Vergleich zu üblichen Holzweichfaser- Werten (mehrerer anderer Hersteller, geprüft von natureplus) unglaubwürdig niedrige TVOC Summenwerte),  - aber keinerlei Einzelwertangaben, um welche VOCs es sich bei den  mit Gütezeichen "ausgezeichneten" unterschiedlichen Produkten überhaupt handelt. Üblicherweise enthalten umfassend geprüfte Holzweichfaserprodukte beispielsweise alleine schon ein Vielfaches  an natürlicher Essigsäure, als die VOC Gesamtsummenwerte in diesem Bericht vorgeben. (Ein Grund, warum natureplus für Essigsäure die Grenzwerte wesentlich erhöht hat).

Die hier "zertifizierten Messergebnisse sind daher aus unserer Erfahrung - vor allem aber für unsere Bewertungen angesichts einer besonders "schützenswerten Klientel" (Allergiker, Chemikaliensensitive, junge Familien mit Kleinkindern, Schulen/Kitas) nicht nachvollziehbar. Gibt es einen Grund warum der Hersteller bis 2012 bei "natureplus" prüfen ließ, und diese Prüfergebnisse aber jahrelang verweigerte? 

 

Link 3 ("emissionsfreie" Laminatböden)

Beispiel 4: nicht nachvollziehbare VOC Angaben in manchen EPDs

Benachteiligt werden dadurch aber auch Firmen, die sich jährlich strengen Wiederholungsprüfungen ernsthafter Gütezeichen- Vergabestellen wie z.B. natureplus stellen - bei "Prüfberichtvergleichen" auf Grund unterschiedlicher "Seriosität" der Prüfergebnisse aber ungerechtfertigterweise ins Hintertreffen gelangen. 

Vor allem aber für Chemikaliensensitive, Allergiker, die auf seriöse Emissionsinformationen angewiesen sind, stellen solche Aussagen eine unzumutbare Irreführung und somit Gefährdung dar.   

 

Besonders "kritisch" wird die Rechtslage vor allem dann, wenn Hersteller Produkte unterschiedlicher Herstellungsorte/ Herstellungsländer und unterschiedlicher Emissionswerte unter einem Namen und ohne Hinweis an den Kunden auf den jeweiligen Produktionsstandort der gelieferten Ware vermarkten und es dadurch beispielsweise in der Folge zu erhöhten Formaldehydbelastungen kommt.  Beispiel

Bitte beachten Sie die allgemeinen fachlichen und rechtlichen Hinweise zu

EGGBI  Empfehlungen und Stellungnahmen

 

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Schadstoffe in Holzwerkstoffen

Neben den natürlichen Emissionen aus Holz, die bei sachgemäßer Anwendung zumindest für "Nicht- Allergiker oder  Nicht- Chemikaliensensitive in der Regel keinerlei gesundheitliches Risiko darstellen,

sind viele Holzwerkstoffe durch

·         Verklebungen,

·         Oberflächenbehandlung und

·         "Holzschutz", aber auch durch entsprechende

·         Produktionsprozesse (Erhitzung/ Druck…)

mit unterschiedlichsten Chemikalien bzw. Emissionen, Gerüchen belastet.

Hier ist es besonders wichtig, sich über alle "eingesetzten" Komponenten Klarheit zu beschaffen, von den Herstellern entsprechende glaubwürdige Nachweise einzufordern.

Sanierungen, so überhaupt möglich (vielfach konstruktive Bauteile) sind oft sehr kostenintensiv - sei es der spätere Rückbau emissionsintensiver Spanplatten (z.B. in der Vergangenheit  oftmals mit Formaldehyd belastet) , geruchsintensiver OSB Platten (Aldehyde u.a.), von Konstruktionsholz; von tragenden Elemente - belastet mit Holzschutzmittel (früher PCP, Lindan, heute andere Stoffe wie Propiconazol) , Austausch von Produkten mit belasteten Oberflächenbehandlungen (Farben, Lacke, Öle, Wachse, Lasuren). 

Dabei ist auch die Aussage lösemittelfrei ebenso wie viele zahlreiche aussagearme Gütezeichenunglaubwürdige Prüfberichte kein Garant für "Gesundheitsverträglichkeit" . (Siehe auch "Greenwashing" und Beispiele unglaubwürdiger Messwerte). 

Vor allem der Einsatz von Holzschutzmitteln sollte so weit als möglich vermieden werden  (Verwendung entsprechender jeweils "richtiger" Holzarten, konstruktiver Holzschutz).

Eine gewissenhafte Produktauswahl ermöglicht aber natürlich den Einsatz von Holzwerkstoffen in allen Bereichen von Bau-  und Inneneinrichtung zur Schaffung eines von vielen gewünschten besonderen positiven "Wohnklimas".

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Pellets aus Abfallholz der Holzwerkstoff- Industrie

Beunruhigend aus gesundheitlicher Sicht sind  Informationen, dass manche Pellet- Hersteller auch Restholz aus der Holzwerkstoffindustrie mit teilweise bezüglich Brandverhalten kritischer Verklebungen zur Pellet- Herstellung einsetzen sollen(!)- in normalen "Hausheizungen" somit unter anderem bedenkliche Isocyanatbelastungen und halogenhaltige Rückstände entstehen können.

Wir haben den  Deutschen Energieholz- und Pellet-Verband e.V. (DEPV)  sowie zahlreiche Hersteller um eine entsprechende Stellungnahme gebeten, ob und wodurch der Verbraucher abgesichert wird, nicht als "Entsorger" von kritischen Abfällen missbraucht zu werden..

Der DEPV teilte uns unmittelbar nach unserer Anfrage mit, dass von einem solchen Einsatz in Deutschland angesichts strenger Norm- unterstützter Qualitätsansprüche nicht auszugehen ist - entsprechende gesicherte Informationen auch zu entsprechenden Reaktionen des Verbandes führen würden; wir werden uns zugesicherte weitere Informationen dazu sorgfältig prüfen.

 

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Anforderungen an Prüfberichte für eine umfassende "gesundheitliche Bewertung" von Holzwerkstoffen

Wiederholt erhalten wir an Stelle von umfassenden Emissions- Prüfberichten diverse Unterlagen ohne ausreichender Aussagekraft;

  • Muster werden vom Hersteller selbst ausgewählt und eingesandt (Aussage eines Vertriebsleiters eines OSB Herstellers: "Eine Entnahme einer Probe aus laufender Produktion durch einen "Externen Probenehmer" wäre für die Firma ablauftechnisch unzumutbar.)

Gütezeichen wie natureplus, eco-Institut-Label praktizieren dies seit mehr als 15 Jahren erfolgreich, um die Einsendung "abgelagerter, weitgehend aus- emittierter" Ware für Messungen mit dadurch unrealistischen Mess- Werten zu verhindern.

  • Es werden nur Teilprüfungen bei renommierten Instituten beauftragt (nur Formaldehyd; nur PCP/Lindan/Schwermetalle etc.) um mit dem "Namen" dieser Institute dann den Eindruck einer umfassenden Schadstoffprüfung zu erwecken.
  • Prüfumfang und Analytik entsprechen nicht dem aktuellen Stand
  • Vor allem erhalten wir meist nur diverse Zertifikate von Gütezeichen, die oft nur eine beschränkte, oft aber auch gar keine Aussagekraft für gesundheitliche Bewertungen besitzen. 

Grundvoraussetzung für eine seriöse Bewertung:

  • externe Probenahme (Probenahme durch Institut oder einem vom Institut Beauftragten, z.B. örtlicher Notar) 
  • umfassender Prüfauftrag (Beispiel)
  • zeitgemäße Analytik (unter anderem auch bezüglich Essig- und Ameisensäure) und Bewertung (Neue Normen und Bewertungsweisen 2018)
  • genaue Angabe Fertigungsort des Produktes und Produktbezeichnung im Prüfbericht, die mit der Handelsbezeichnung des Produktes übereinstimmt, andernfalls bestätigte Konformitätsbestätigung! 
  • Prüfung durch dafür akkreditierte Institute

 

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06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

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30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

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28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

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23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

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19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

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11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

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10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

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04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

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27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

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AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

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Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

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25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

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08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

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28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

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14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

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06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheiltichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

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31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

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16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

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09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

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03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

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04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

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28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

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08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

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28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

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26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

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10.01.2018

Krankenkasse und Sozialgericht verweigern Umwelterkrankter (MCS) notwendige medizinische Behandlung und raten zu "psychosomatischer Behandlung!" Pressebericht

siehe dazu auch "2 Klassenmedizin für Umwelterkrankte"

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30.12.2017

Aktuelle Publikation zu Strahlenbelastungen

Mehr Infos

Spannende Publikation - gerade angesichts aktueller Diskussionen zu Gesetzesänderungen für die Freigabe von noch mehr "Srahlenbelastung"

 

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28.12.2017

Verletzung von Grundrechten in Bayern?

Einen massiven Eingriff in Grundrechte des Gesundheits, Verbraucher- und Datenschutzes stellt ein Gesetzentwurf der bayerischen Staatsregierung dar, der den Gemeinden ermöglichen soll, zwangsmäßig Funk-Wasserzähler in ihren Kommunen vorzuschreiben.

Mehr Infos dazu

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22.12.2017

Hoffentlich die letzte "schlechte Nachricht" dieser Art in 2017:

Berlin-Lichterau: Kinder müssen in "Giftschule" gehen

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen und Kitas

 

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21.12.2017

Realschule Brühl 

Arzt hält "Gesundheitsgefährdung für nicht  "wahrscheinlich?"

PCB Belastung in Brühl - Realschule

Trotz erhöhten PCB Werten im Blut von 80 % der Schüler hält ein Arzt eine Gefährdung für nicht "wahrscheinlich"?  Siehe dazu "Bagatellisierung des Gesundehitsrisikos PCB"

Wer übernimmt die tatsächliche Verantwortung im Falle von Spätfolgen bei auch nur einem einzigen Schüler?

Immer wieder führen solche "Bewertungen"  und Gutachten zu Verunsicherung von Lehrern und Schülern.

 

Seit vielen Jahren wird von Umweltärzten, Lehrergewerkschaften und Umwltverbänden gefordert, flächendeckend Schadstoffprüfungen an allen Schulen und Kitas durchzuführen. Erst in den letzten Monaten ist hier in einige Kommunen Bewegung gekommen - wir fordern aber nach wie vor eine strengere Bewertung von "festgestellten" Belastungen.

 

 

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20.12.2017

 

Chemnitz - Naphthalin in mehreren Schulen und Kitas

Obwohl teilweise seit langem bekannt, wird erst allmählich mit der Sanierung naphthalinbelasteter Schulen (u.a. 8 fache Richtwertüberschreitung!) und Kitas begonnen; Sanierungen wurden teilweise bei laufendem Schulbetrieb durchgeführt - die Kita in der Pestalozzistraße wird zumindest in den nächsten Monaten weiter genutzt.

Weitere Infos und Presseberichte unter

06.12.2017

Neu 2017

Umweltbundesamt:

 

mehr Infos unter Literaturempfehlungen


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04.12.2017

Institut für Baubiologie + Gesundheit  (IBN)

Ausgabe W+G Nr. 165/2017 mit Beitrag zu Schadstoffproblemen an Schulen

mehr Infos

 

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01.12.2017

6G in der Entwicklung

 

Neue Mobilfunkgeneration - was wird 6G können?

 

Während wir noch das Mobilfunknetz der 4. Generation nutzen und über 5G sprechen, wird in den Laboren und Büros der Wissenschaft schon an 6G geforscht. Denn dafür müssen neue Frequenzen ebenso her wie drahtlose Übergänge.

Erneut wird aber nicht von gesundheitlichen Risiken – Vorsorgeprinzip -Risikoforschung gesprochen. (Siehe dazu auch Neue Kommunikationstechnologie 5G und  Publikation "Elektro- und elektromagnetische Felder") 

 

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30.11.2017

ZDF - Heute in Deutschland

"Gefahr durch Holzschutzmittel" 

Hervorragender Bericht zu den nach wie vor existenten "Altlasten" von Holzschutzmitteln und von der Politik "vergessenen" Geschädigten.

Link zur Sendung

weitere Infos zu den gesundheitlichen Gefahren- auch neuer Holzschutzmittel 

 

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12.11.2017

Wegweiser für eine gesunde Raumluft

Eine hervorragende Übersicht über Innenraumschadstoffe und deren gesundheitliche Auswirkungen wurde nunmehr vom Umweltministerium in Wien zusammen mit IBO publiziert:  mehr Informationen und zum Download

31.10.2017

EGGBI Interview mit GEW Hessen (Lehrergewerkschaft) zu Schadstoffen an Schulen Link

 

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18.10.2017

Erneut Schadstoffprobleme in Schulcontainern (Markt Schwaben).

Trotz Kenntnis der gesundheitlichen Beschwerden von Schülern warteten Behörden monatelang auf einen "Prüfbericht". Mehr Infos dazu

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12.10.2017 (1)

Telekom funkt mit ersten "5G-Antennen" in Berlin

Ungeachtet der Warnung von 180 Ärzten aus 26 Ländern und ohne jeglicher Risikoforschung wird hier das europäische Vorsorgeprinzip massiv mißachtet und werden "ungefragt" Bürger dem gesundheitlichen Risiko einer wesentlich erhöhten Strahlenbelastung ausgesetzt.

Ich vermisse hier einen massiven Aufschrei von Verbraucherverbänden, Umweltorganisationen und Instituten, Antilobbyorganisationen, Umweltparteien(?), Gesundheitsministerium, Umweltministerium, Bundesamt für "Strahlenschutz?", Verbänden und Instituten für "Gesundes Wohnen"...!

Das Thema ist offensichtlich allen politisch zu heiß!

Während es für eine seriöse Umweltmedizin und umweltmedizinische Forschung kein Geld gibt, werden hier EU weit Milliarden für eine unerforschte Technologie investiert.

Mehr an Infos: Gesundheitsrisiko 5G

Pressebericht vom 12.10.2017

 

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12.10.2017 (2)

Schadstoffprobleme in Schule in Bad Wörishofen

Wie so oft werden auch hier die Eltern wieder mit einer Lüftungsanlage "beruhigt"! Pressebericht

Tatsächlich würde aber "Sanieren" bedeuten: Entfernen der Schadstoffquellen! (Weitere Preseberichte)

 

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11.10.2017

Gefährliche Schadstoffe in der Schule

plusminus berichtet über Schadstoffprobleme an Schulen. CO2, aber auch Raumschadstoffe wie Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel führen nicht nur zu Konzentrationsschwierigkeiten, sondern können Ursache für chronische Erkrankungen sein. Im Rahmen einer Umfrage musste der ARD feststellen, dass nur in 12 von 79 Großstädten Schulen regelmäßig auf Schadstoffe überprüft werden - wie hoch ist die Dunkelziffer gesundheitsgefährdender Klassenzimmer?  Zur Sendung   (Text dazu)

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen

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26.09.2017

BR- TV Sendung "Krebserregender Gestank"

Plötzlich können auch der "Kreisbaumeister" den Geruch wahrnimmt...

Es stellt sich tatsächlich die Frage, warum die vom Landratsamt beauftragten "Gutachter" jahrelang keine Belastungen feststellen "konnten" - während der Direktor und seine Mitarbeiter eindeutig daran erkrankten?

Immer wieder müssen wir feststellen, dass viele "Gutachten" im Sinner der Auftraggeber "interpretiert" werden und die Beschwerden der Betroffenen vor allem auch in der Öffentlichkeit lächerlich dargestellt werden. 

Mehr Infos zu den jahrelangen Auseinandersetzungen

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15.09.2017

Abgeordnete überbieten sich bei Forderung nach 5G

Ungeachtet eines eindringlichen Ärzteappells überbieten sich aktuell Abgeordnete nahezu aller Parteien bei der Forderung nach rascher Einführung der 5G Funk-Technologie- ohne ausreichender Risikoforschung im Vorfeld.  Pressebericht

Siehe dazu Gesundheitsrisiko durch neue Technologie

11.09.2017

Schadstoffe in Plissees

Viele Plissees sind waschbar, für Feuchträume wie Badezimmer geeignet oder schützen vor UV-Strahlen. Doch für die praktischen Eigenschaften müssen Hersteller die Plissees mit Chemikalien behandeln, die an die Raumluft gelangen können und möglicherweise gesundheitliche Risiken bergen:

  • Um ein Plissee vor Schimmel zu schützen, werden die Stoffe oft bei der Herstellung mit Fungiziden behandelt.
  • UV-Schutz bietet zum Beispiel die Substanzen Ethylhexylacrylat und Butanonoxim (H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen), die Haut und Atemwege reizen können. Auch wenn Plissees ein Umweltsiegel wie Ökotex tragen und die verwendeten Chemikalien den gesetzlichen Richtlinien entsprechen, können sie zu körperlichen Reaktionen wie Kopfschmerzen, Hautrötungen und Augenschwellungen führen. Allergien können bereits durch geringe Mengen der Chemikalien ausgelöst werden. NDR TV Bericht "Markt": "Allergien durch Schadstoffe"

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09.09.2017

Erneut PCB in Schule gefunden - Werte sind "nach Sanierung" sogar weiter gestiegen.

"Krebsgift in Weddinger Schulzimmer"

Mehr zu PCB in Schulen

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07.09.2017

5G bereits in Betrieb ?

Offensichtlich finden bereits die ersten Feldversuche (Ericsson und Telekom) mit 5G Technologie statt (Meldung) - dies völlig ohne vorheriger Risikoforschung und trotz eindringlichen Ärzteappells an die EU Kommission.

Weitere Infos dazu

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01.09.2017

(Zu) späte Genugtuung

2 Mitabeiter mussten erst dauerhaft "chemikaliensensitiv" werden, bevor die Behörden die Beschwerden ernst nahmen -  vorher wurden Direktor und Angestellte lächerlich gemacht, der Schulleiter als vermutlich "pathologisch" auch in den Medien dargestellt.

Nun wird die Naphthalinbelastete Geigenbauschule in Mittenwald endlich saniert! Pressebericht

Chronik der "endlosen Auseinandersetzungen mit jahrelang ignoranten Behörden und fragwürdigen Gutachtern".

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Gütesiegel bei Wandfarben wertlos

 

Dem "Blauen Engel" vertrauen viele Verbraucher, wenn sie  schadstoffarme Farben oder Reinigungsmittel suchen. Doch wer das Kleingedruckte liest, stellt schnell fest: In vielen dieser Produkte stecken gesundheitsschädliche Konservierungsmittel, so genannte ISOTHIAZOLINONE. Seit Jahren werden immer mehr Fälle bekannt, bei denen diese Konservierungsmittel schwere allergische Reaktionen bei Verbrauchern auslösen. Trotzdem tragen Wandfarben und andere Produkte mit dem Allergieauslöser immer noch das Siegel "Blauer Engel". Verbraucher fühlen sich getäuscht und Experten fordern Konsequenzen.

Video "Kontraste" (ARD)

Mehr zu diesem Thema


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25.08.2017

Darmstadt - Proteste nach Asbestfund in Schule

Jahrelang wurden Lehrer und Schüler einer offensichtlich den Behörden bekannten Gesundheitsgefahr ausgesetzt!

"Vor der Schule machten derweil die Berufsschüler ihrem Ärger Luft: "Wir sehen hier seit mehreren Jahren Menschen an der Schule herumschrauben, die wie Imker eingekleidet sind und Schutzmasken tragen", erzählte Schüler Jeanette Cutino (24). "Uns Schüler setzt man aber offensichtlich einer Gesundheitsgefahr aus, wie sich jetzt zeigt".  Pressebericht

Mehr zu Schadstoffen an Schulen und Kitas

 

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24.08.2017

Duisburg- Gerhart Hauptmann-Grundschule:

Nach 17 Jahren (!) wird PCB belastete Sporthalle saniert!

17 Jahre Lang waren Lehrer und Kinder den bekannten gesundheitlichen Risiken durch PCB ausgesetzt - jetzt erst wird die Turnhalle saniert. Politische Verantwortung- Haftung für gesundheitliche Langzeitschäden?   Pressebericht

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23.08.2017

WDR - Markt berichtet über verantwortungslose Belastung von Schülern und Lehrern in Bochum

Markt zeigt, wie an Schulen mit Grenzwerten für toxische Substanzen umgegangen wird, wie Schülerinnen und Schüler einer Hauptschule Gesundheitsrisiken ausgesetzt werden und wie weit verbreitet das Problem in NRW ist.

Siehe dazu auch EGGBI -Schulen und Kitas

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17.08.2017

EU 5G Appell - Wissenschaftler warnen EU Kommission vor 5G

Telekommunikationsindustrie steuert Ministerium?

Die Plattform Digitale Netze präsentiert im Juni 2017 ein Zukunftsbild grenzenloser "Strahlenbelastung" der Bevölkerung - der zuständige Minister Alexander Dobrindt, (einziger "Nichtindustrievertreter" im Vorstand -aber auch im umfangreichen Gremium der "Mitwirkenden": plattform-digitale-netze.de/mitwirkende/  )

scheint erneut vergessen zu haben,

dass es neben Industrieinteressen auch noch Verbraucher Interessen gäbe- vor allem bei Fragen der Gesundheits- und Umweltbelastung.    Weitere Info unter Aktuelles

 

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26.07.2017

Erneut schadstoffbelastete "Schulconatiner"

Kopfweh, tränende Augen, Halsschmerzen belasten monatelang Lehrer und Schüler in den Interimsklassenzimmern (Container) der Theodor Heuglin Schule in Hirschlanden. (Pressebericht)

Wie in zahlreichen weiteren Fällen der letzten Jahren werden hier in unverantwortlicher Weise über längere Zeiträume die Betroffenen gesundheitlichen Belastungen (Cyclohexanon) ausgesetzt, die bei mehr Sorgfalt bei Ausschreibung/ der Produktauswahl -Kontrolle bei der Aufstellung leicht vermieden werden könnten. Siehe dazu Informationssammlung zu Schadstoffbelastungen in Schul/Kita und Büroconatinern.

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24.07.2017

Ärzteblatt - Umweltbehörde warnt:

Gesundheitsrisiken durch Bauprodukte

„Die hohen deutschen Standards sind in Gefahr. Da wir uns über 80 Prozent der Zeit in Innenräumen aufhalten, sehen wir das sehr kritisch“, sagte die Präsidentin des Umwelt­bundesamts (UBA), Maria Krautzberger. „Ob Parkett im Wohnzimmer oder Teppich im Kindergarten: Die EU darf bei Bauprodukten keine Abstriche bei der Gesundheit und beim Umweltschutz machen."  Ärzteblatt

Siehe dazu auch: "Bauaufsichtliche Zulassung"

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14.07.2017

Erneuter PCB Fund in einer Sporthalle (Espelkamp)

Gift (PCB) in Sporthalle entdeckt -  wie üblich sofort "Entwarnung" - kein gesundheitliches RIsiko.

Nicht berücksichtigt wird die erhöhte Luftaufnahme bei sportlicher Betätigung - vor allem können Werte von bis zu 2230 Nanogramm/m³ keineswegs als "unbedenklich" eingestuft werden und "Grenzwerte" können vor allem für "Risikogruppen" (Schwangere, Kleinkinder, Allergiker, Chemikaliensensitive, Menschen mit geschwächtem Immunsystem) keineswegs gleich angewandt werden wie für Gesunde. (Mehr als 30 % der Bevölkerung sind bereits von Allergien und Umwelterkrankungen betroffen!)

Zum Pressebericht

Wir empfehlen den Betroffenen (Lehrer/ Eltern von Schülern) auf eine rasche - echte Sanierung zu drängen.

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14.06.2017

PCB an Heidgarten Grundschule Vorsfelden

"Gesundheitliche Beeinträchtigungen oder Gefahren für die Betroffenen können nach menschlichem Ermessen ausgeschlossen werden"

 

Bei einer Gesamtsumme von 3840 µg/m³ PCB (Interventionswert 3000 µg/m³, Zielwert 300 µg/m³) gesundheitliche Risiken wie inzwischen "üblich" "auszuschließen" grenzt bereits an "Verwegenheit". Pressebericht

Auch wenn hier die Sanierung kurzfristig in Angriff genommen wird - wie immer werden auch hier die tatsächlichen gesundheitlichen Gefahren gerade für Kinder in unverantwortlicher Weise bagatellisiert.

 

Die Fälle von Schadstoffproblemen an Schulen und Kitas setzen sich somit auch 2017 weiter fort - nach wie vor fehlen gesetzliche Grundlagen für eine umfassende Schadstofferhebung an allen Schulen und Kitas. Die in den Medien publizierten Fällen stellen somit sicher nur die Spitze des Eisbergs dar.

Umfangreiche Infos zu PCB in Schulen und Kitas

 

 

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12.06.2017

Neue Gefahreneinstufung für Titandioxid?

"Der Ausschuss für Risikobeurteilung (RAC) der Europäischen Chemikalienbehörde ECHA hat empfohlen, das Weißpigment Titandioxid als „einen Stoff mit Verdacht auf krebserzeugende Wirkung beim Menschen“ durch Einatmen einzu­stufen." Bericht

Die französische Agentur für Nahrungssicherheit, Umwelt und Arbeitsschutz (ANSES) hatte bei der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA) den Antrag gestellt, den Rohstoff Titandioxid zukünftig als kanzerogen einzustufen. Quelle

Seitens der chemischen Industrie - deren Verbände gibt es massiven Protest - wird Titandioxid doch bereits seit Jahren in sehr hohem Mass nicht nur bei Farben, Lacken, Kunststoffen, Kosmetik. sondern zunehmend - mit wachsender Kritik - auch im Bereich "Schadstoffabbau mit TiO2 als Katalysator" eingesetzt.

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29.05.2017

Neues Strahlenschutzrecht behandelt auch Radon -Referenzwert ab 2018.

Abschnitt 2 - § 124 "Der Referenzwert für die über das Jahr gemittelte Radon-222-Aktivitätskonzentration
in der Luft in Aufenthaltsräumen beträgt 300 Becquerel je Kubikmeter. Spätestens zehn
Jahre nach Inkrafttreten dieses Gesetzes legt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz,
Bau und Reaktorsicherheit einen Bericht über die Entwicklung der Schutzmaß-
nahmen für die Allgemeinbevölkerung gegenüber Radonexpositionen, über deren Wirksamkeit
und Kosten auf Bundes- und Länderebene vor. Die Bundesregierung wird ermächtigt,
durch Rechtsverordnung mit Zustimmung des Bundesrates festzulegen, wie die
Messung der Radon-222-Aktivitätskonzentration in der Luft in Aufenthaltsräumen zu erfolgen
hat." 
Gesetzestext

Der Gesetzgeber ignoriert damit die Empfehlungen von WHO und Bundesamt für Strahlenschutz (100 Becquerel)

Siehe auch TV Bericht Frontal 21 vom 30.05.2017  (ab 18/35) zu Radon - (Text dazu)

Weitere Infos zu Radon in Gebäuden

 

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Mai 2017

Neue Fachzeitschrift

Gebäudeschadstoffe erkennen und bewerten - Innenraumluft messen

Schwerpunktthema Ausgabe 1.2017: Emissionen aus Bauprodukten 

herausgegeben von Hans-Dieter Bossemeyer, Dr. Lothar Grün, Dr. Gerd Zwiener  

mehr Infos

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03.05.2017

03.05.2017 Turnhalle gesperrt 

Turnhalle gesperrt - aber keine gesundheitliche Gefährdung?

Nicht nachvollziehbar finden wir  die Aussage der Bildungsreferentin, (Presseaussendung) es bestünde keine gesundheitliche Gefahr  eine solche  Aussage vor Abschluss umfassender Untersuchungen (bis  heue keine Staubuntersuchung auf Flammschutzmittel, Weichmacher, PAKs sowie keine Schimmeluntersuchung) stellt eine definitive Fehlinformation dar und soll Eltern und Lehrern eine  "aktuell unrichtige Sicherheit vorgaukeln, die natürlich erst nach Abschluss aller Untersuchungen (wünschenswerter Weise) verifiziert werden könnte. Mehr Infos

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27.04.2017

Grundschüler atmen belastete Luft

In der Grundschule Pirna wurden erhöhte Naphthalinwerte (krebserzeugend!) gemessen -

geschlossen wird die Schule aber nicht! Auch hier glauben hier die Verantwortlichen erneut, mit "Lüftung" könnte das gesundheitliche Risiko beseitigt werden!

Die Vorgehensweise reiht sich in eine "unerträgliche" Zahl von Schadstoffbelastungen von Kindern und Lehrern ein, bei denen diese oft über Wochen, Monate, manchmal auch Jahre einem hohen gesundheitlichen Risiko - von den Behörden gerne bagatellisiert - ausgesetzt werden. Pressebericht

Weitere Infos zu Schadstoffen an Schulen und Kitas und Empfehlungen für Eltern und Lehrer

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20.04.2017

Bundesregierung verklagt EU-Kommission

Hohe Standards für Sicherheit, Umwelt- und Verbraucherschutz bei Bauprodukten sollen erhalten bleiben

Bestimmte Baunormen der EU sind aus Sicht der Bundesregierung unzureichend oder lückenhaft umgesetzt. Darum hat die Bundesregierung heute eine Klage gegen die EU-Kommission beim Gericht der Europäischen Union (EuG) eingereicht. Würden die Normen in der jetzigen Form angewendet, wären die Bauwerkssicherheit sowie der Umwelt- und Gesundheitsschutz der Bevölkerung gefährdet. Pressebericht

Weitere Infos zum Thema

 

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07.04.2017

Positive Reaktion bei PCB Belastung

Nicht immer muss es Jahre dauern, bis erkannte Schadstoffprobleme an Schulen - beseitigt werden; an der Gemeinschafstschule Kalletal wurde sofort reagiert -

ohne fadenscheinige Berufung auf "Grenzwerte" und "nicht akute Risiken" werden belastete Räume nicht mehr benützt! Pressebericht

Weitere Infos dazu

 

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04.04.2017

Dortmunder PCB Skandal (ENVIO) Urteilsverkündung

Dank "milder Richter" und entsprechender medizinischer Gutachten  "PCB im Blut macht nicht zwingend krank" werden die Verantwortlichen freigesprochen -

PCB belastete Arbeiter erhalten einen Almosen, Anrainer gehen leer aus.

Chronik des PCB Skandals

 

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15.03.2017

soeben erschienen:

Leitfaden des Umweltbundesamtes

"Tieffrequente Geräusche im Wohnumfeld"

mehr Infos dazu

 

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10.03.2017

Großer Erfolg für Umwelterkrankte in Schleswig Holstein

Im soeben erschienenen Landesaktionsplan für Menschen mit Behinderungen wurden langjährige Forderungen auch von EGGBI erstmals öffentlich in einem solchen Landesplan definiert.

Informationen dazu

 

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26.02.2017

Bürgerliste Homberg warnt vor Schadstoffbelastungen bei Kindergartenneubau

Mit gutem Grund warnt eine örtliche Bürgerliste vor "sorgloser Baustoffauswahl" bei einem Kindergarten Neubau. Trotz verheerender Ergebnisse in Wallerfangen scheinen immer wieder Bauämter/ Kommunen/ Architekten bei den Ausschreibungen völlig "arglos" beträchtliche gesundheitliche und wirtschaftliche Risiken einzugehen. Pressebericht Homberg

Wir empfehlen seit Jahren definierte "gesundheitliche Anforderungen" bereits bei der Ausschreibung zu berücksichtigen, um zumindest dem Steuerzahler spätere Sanierungskosten zu ersparen.

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23.02.2017

Rebstock: Diese Schule macht krank

Erneut führen verantwortungslose Produktauswahl bei baulichen Maßnahmen und verzögerte Reaktionen der Verantwortlichen (aus Unwissen oder Kostengründen?) zu gesundheitlichen Belastungen von Schülern und Lehrern. 

Die Mutter eines der betroffenen Schüler "vermutet eine „Vertuschungsaktion“ hinter dem Verhalten der Schulleitung. „Die Stadt möchte eines ihrer Vorzeigeprojekte schützen“, schätzt sie und erinnert daran, dass die im Jahr 2014 eröffnete Grundschule Rebstock mit Baumängeln in den Betrieb ging und anschließend wegen eines Wasserschadens und der Evakuierung kurz vor Weihnachten weitere negative Schlagzeilen machte." (Pressebericht)

Weitere Infos zu Schadstoffproblemen in Schulen  und  Chronik Schule Rebstock

 

 

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21.02.2017

Verbotene Chemikalie wieder erlaubt

Die Nutzung der Chemikalien ist bestimmten Unternehmen in einem Zeitraum von Februar 2019 bis April 2028 erlaubt. Die autorisierten Stoffe sindTrichlorethylen, Natriumdichromat, Chromtrioxid und Natriumchromat.

Die Kommission begründet ihre Entscheidung damit, dass der sozio-ökonomische Nutzen die Gefahren für die menschliche Gesundheit überwiege. Zudem gebe es keine geeigneten Alternativstoffe zu den Chemikalien. (Quelle)

Mehr Infos

 

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17.02.2017

Weichmacher erstmals als hormonell wirksame Stoffe eingeordnet

Erstmalig sollen nach dem Willen der Mitgliedstaaten die vier chemischen Stoffe DEHP (Di(2-ethylhexyl)phthalat), DBP (Dibutylphthalat), DiBP (Diisobutylphthalat) und BBP (Benzylbutylphthalat) unter REACH als EDCs  (endokrine Disruptoren) klassifiziert werden. 

Die europäische Umweltorginastion "Health and Enivorment Alliance" bewerten diese Entscheidung als "historischen Schritt". 

Mehr Infos

 

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16.02.2017

"Freihandel" setzt sich gegen Verbraucherschutz durch

Mit einem "Kahlschlag" gegen Verbraucherschutz hat sich der europäische "Freihandel" bei grundsätzlichen Anforderungen an Baustoffe in Deutschland durchgesetzt.

Jahrelang von Verbraucherschützern, Umweltorganisationen, Umweltbundesamt und engagierten Mitarbeitern am Institut für Bautechnik mühsam errungene Erfolge bezüglich Anforderungen an Bauprodukte und damit Standards wurden dem Altar des Freihandels geopfert. Mehr Infos

 

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Übersicht

06.11.2018 Schadstoffe in Teppichen

30.10.2018 Frankreich - Mißgeburten

28.10.2018 Reach - Dieselgate

23.10. 2018 Schadstoffe in Kita Stade

19.10.2018 Radon in Schulen Sachsen

11.10.2018 Krebserzeugende Stoffe

10.10. 2018 Elektrosmogurteil Frankreich

Radon in Schulen

Oktober Formaldehyd neue Bewertung!

Rückruf Spanplatten

27.09.2018 Duftstoffe freie Wähler

25.09.2018 Bayerische Staatssregierung definiert MCS 

08.08.2018 AGBB Richtlinien 2018

28.07.2018 Wahlstedt Kita

14.06.2018 Blauer Engel Logo

06.06.2018 PCB in Hilden

31.05.2018 Urteil Schule München

16.05.2018 Krank durch vergiftete Wohnung

09.05.2018 Skandalöses Gerichtsurteil

03.05.2108 Galileo berichtet über EHS

04.04.2018 PCB an Freiburger PH

28.03.2018 Albtraum Haus

08.03.2018 Odysso

28.02.2018 Blauer Engel Konservierungsstoff

26.02.2018 Schulmöbel

25.01.2018 Landtagssitzung Funkwasserzähler

10.01.2018 Blutwäsche abgelehnt

30.12.2017 Land Im Strahlenmeer

28.12.2017 Grundrechte- Funkwasserzähler in Bayern

22.12.2017 "Giftschule" in Berlin Lichterau 

21.12.2017 Gesundheitsrisiko durch PCB nicht wahrscheinlich?

20.12.2017 Chemnnitz Naphthalin

06.12.2017 UBA Schimmel Leitfaden

04.12.2017 IBN Schadstoffe an Schulen

01.12.2017 6G in Entwicklung

30.11.2017 Gefahr durch Holzschutzmittel ZDF

12.11.2017 Wegweiser für gesunde Raumluft

31.10.2017 GEW Interview Hessen

8.10.2017 Schadstoffe im Schulcontainer Markt Schwaben

12.10.2017 (01) Telekom 5G

12.10.2017 Bad Wörishofen Formaldehyd

11.12.2017 Schadstoffe an Schulen

26.09.2017 TV Sendung Mittenwald PAK

15.09.2017 5G- Abgeordnete überbieten sich

11.09.2017 Schadstoffe in Plissees

09.09.2017 Krebsgift PCB in Weddinger Klassenzimmer

07.09.2017 5G bereits in Betrieb

01.09.2017 Geigenwald - Naphthalin- Bodensanierung

31.08.2017 Gütezeichen für Wandfarben wertlos?

25.08.2017 Darmstadt Asbestbelastung in Schule

24.08.2017 Nach 17 Jahren PCB Sanierung!

23.08.2017 Bocholt PAK

20.08.2017 Telekommunikationsindustrie steuert Ministerium? 

26.07.2017 Cyclohexanon im Schulcontainer

24.07.2017 Ärzteblatt warnt

14.07.2017 PCB in Sporthalle Espelkamp

03.07.2017 Verkündung des Radonschutzgesetzes

14.06.2017 PCB an Grundschule in Vorsfelden

12.06.2017 Titandioxid krebserrregend?

29.05.2017 Radon- Gesetz beschlossen

Mai 2017: Publikation Schadstoffe

03.05. 2017 Rebstock Mai 2017

27.04.2017 Naphthalin Schule

20.04.2017 Bundesregierung klagt EU Kommission

07.04.2017 Positive Reaktion PCB

04.04.2017 Urteil im PCB Skandal Dortmund

15.03.2017 UBA Tieffrequente Geräusche

10.03.2017 Schleswig Holstein MCS

26.02.2017 Bürgerliste warnt von Schadstoffen in Kita Neubau

23.02.2017 Rebstock- Schadstoffe in Schule

21.02.2017 Verbotene Chemikalien durch EU wieder erlaubt

17.02.2017 Weichmacher erstmals von EU als hormonell wirksamer Stoff eingeordnet

16.02.2017 Freihandel setzt sich gegen Verbraucherschutz durch 

  

 

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Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011

 

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