Möbel und "Raumausstattung" -"wohngesund?"

 

Mögliche Belastungsquellen und Schadstoffe

Informationsbereitschaft vieler Hersteller fehlt

Möbelbezüge - Textilien- Leder

Immer wieder erreichen uns Reklamationen bezüglich gesundheitlicher Probleme nach der Anschaffung neuer Möbel - Matratzen - Raumtextilien (Vorhänge...).

Wir empfehlen, bereits beim Kauf auf entsprechende Fragen der gesundheitlichen Verträglichkeit und oft monatelang wirksame "Geruchsprobleme" zu achten. (Beispiel)

Siehe dazu auch:   Kriterien beim Kauf eines Bettes

 

 

Mögliche Belastungsquellen: 

  • Holz (vorbehandelt - in Einzelfällen bereits vom Sägewerk her mit Holzschutzmittel behandelt, ohne Informationsweitergabe an den Holzhändler, Möbelhersteller)
  • Holzwerkstoffe  (Spanplatten etc.)
  • Leime, Kleber, Kunststoffteile (Schubladen etc.)
  • Oberflächenbeschichtungen - Lacke, Leime, Lasuren, Wachse, Öle (oftmals auch "volldeklarierte"Ökoprodukte)
  • Schaumstoffe (Polstermöbel, Matratzen

 

Mögliche Schadstoffe oder sensibilisierende, allergenisierende  Inhaltsstoffe  

  • Formaldehyd
  • Weichmacher, Flammschutzmittel
  • Butanonoxim
  • Dichlorbenzol (Schaumstoffe)
  • weitere Lösemittel (VOCs)....
  • Holzschutzmittel
  • natürliche Emissionen des Holzes (bei "normalen" Konzentrationen für Gesunde unbedenklich, in manchen Fällen sogar gesundheitsfördern - Beispiel Zirbe, bei erhöhten Konzentrationen aber auch sensibilisierend, allergenisierend) - abhängig von Holzart, Holzfeuchte, Vorbehandlung beispielsweise von Holzwerkstoffplatten. (Siehe dazu auch "Essigsäure in der Raumluft")

Leider bieten auch die meisten der zahlreichen sogenannten "Gütezeichen" keine ausreichende Informationen, vor allem aber Nachweise  für eine umfassende gesundheitliche Bewertung allgemein, vor allem aber für eine "Verträglichkeitsbewertung" und damit Empfehlung für Umwelterkrankte, Allergiker,Schwangere, Kleinkinder...

 

Pressemeldungen:

Gefährlicher Stoff für Matratzen (Oktober 2017)

Bereits 2009 stellte die Stiftung Warentest 1,4 Dichlorbenzol in Matratzen fest! "Unbequeme Träume"

Schadstoffe in Möbeln (Welt- N24 - 10.12.2014)

Schadstoffe in Möbeln (Video, Bayerischer Rundfunk, 30.03.2017)

 

 

Gesundheitliche Risiken am Beispiel Dichlorbenzol

Das Helmholtz-Institut Leipzig (UFZ) hatte bereits 2011 unter anderem bei geringen Konzentrationen Dichlorbenzol (Konzentrationen unterhalb akut-toxischer Werte) Veränderungen der Lungenzellen festgestellt.
www.ufz.de/index.php

Wie gefährlich ist Dichlorbenzol?

1,4 Dichlorbenzol: Gefahrenhinweise - H-Sätze
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen.
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

1,2 Dichlorbenzol:
H302+H332: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder bei Einatmen.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H335: Kann die Atemwege reizen.
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. (Quelle: Gestis Stoffdatenbank)

 

Wichtiges Gerichtsurteil

Auch  

  • extreme "Gerüche" können bereits zweifellos  als unzumutbare Belästigung gesehen werden - siehe dazu  ein Urteil bezüglich einer  "nur" geruchsbedingten Möbelreklamation:
  • Kurzfassung Urteil dazu:

    Wenn Schlafzimmermöbel auch mehr als ein Jahr nach dem Kauf noch einen unangenehmen Chemikaliengeruch verströmen, dann kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Dabei ist es ohne Belang, ob die Gerüche auch gesundheitsschädlich sind. Quelle  OLG Bamberg vom 07.08.2009 Aktenzeichen: 6 U 30/09

Reklamation

Bei gesundheitlichen Problem nach dem Kauf neuer Möbel ist allerdings sofort zu reagieren:

  • Schriftliche Reklamation beim Händler - mit der Aufforderung bis zu einer gestellten Frist die Möbel kostenfrei abzuholen und alle bisherigen Kosten zu ersetzen
  • bei Nichtreaktion - Ablehnung: zweite schriftliche Fristsetzung mit Hinweis, dass Sie ab diesem Zeitpunkt
    • einen Anwalt einschalten werden
    • eine Schadstoffuntersuchung beauftragen werden
    • eine umweltmedizinische Untersuchung vornehmen lassen, und sämtliche Folgekosten dem Händler in Rechnung stellen werden. 
    • Auch der Hinweis auf Eintragungen in diversen Internetforen kann natürlich angekündigt werden. 

    Ihr Ansprechpartner ist ausschließlich der Händler (Ihr Vertragspartner) - es schadet aber nicht, den Schriftverkehr gleichzeitig auch bereits dem Hersteller zukommen zu lassen.

    Wenn hierauf noch immer nicht reagiert wird, bleibt Ihnen nur die Einschaltung des Anwaltes und gegebenenfalls eine gerichtliche Auseinandersetzung (siehe Urteil oben). Natürlich hilft es auch in manchen Fällen, die regionalen Verbraucherzentralen einzuschalten - oft wissen diese bereits über ähnliche Probleme mit den gleichen Produkten und können somit den Druck vor allem auf den Hersteller erhöhen.

Vermeiden Sie persönliche Gespräche oder Telefonate ohne Zeugen - mündliche Aussagen oder Zusagen sind nachträglich meist nicht mehr beweisbar. Geben Sie sich auch nicht mit diversen Gütezeichen der Hersteller zufrieden. 

Meist beziehen sich derartige Gütezeichen und Prüfberichte auf Formaldehyd (mit viel zu hohen Grenzwerten), Lösemittel - Aussagen zu möglichen Weichmachern, Flammschutzmitteln etc. beziehen sich meist nur auf Herstellerdeklarationen und nicht auf vorzeigbare Schadstoffprüfungen aus diese Stoffe. Sie sind zudem meist von den Herstellerverbänden selbst initiiert und kontrolliert (Beispiel Goldendes M)- die Prüfberichte beziehen sich meist nicht dezidiert auf einzelne Produkte mit den entsprechenden Handelsbezeichnungen und sind daher auch nicht produkt- zuordenbar.

Gütezeichen aus "gesundheitlicher" Sicht

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Informationsbereitschaft fehlt

Sowohl bei Küchen- als auch bei allgemeinen Wohnmöbeln ist es uns mit wenigen Ausnahmen bisher nicht gelungen, selbst bei Reklamationsfällen (gesundheitliche Beschwerden, störenden Gerüchen) von Verbrauchern von den Herstellern aussagekräftige Informationen zum Emissionsverhalten der Produkte zu erhalten.

Vor allem auch "Große" in der Szene (Ikea, Dänisches Bettenlager) erklärten uns dezidiert schriftlich, Prüfberichte grundsätzlich nicht weitergeben zu wollen.

 

Ikea  

Interessant aber vor allem die Ikea Antwort auf unsere Bitte um entsprechende Prüfberichte: 

"Aus Wettbewerbsgründen (??) können wir Ihnen Testberichte leider nicht zur Verfügung stellen." Mail 15.10.2013

"Wir bleiben jedoch weiterhin bei unserer bisherigen Entscheidung, keine detaillierten Testberichte und Prüfungsergebnisse zu veröffentlichen"  12.8.2014; 19.02.2016)      (Gibt es überhaupt solche Prüfberichte, was gibt es dabei zu verbergen?  oder handelt es sich bei den Marketingaussagen um "Greenwashing"?)

 

Auszug aus Ökotest Bauen und Wohnen zu Ikea: 

In drei Möbeln wurden problematische Inhaltsstoffe nachgewiesen: phosphororganische Flammschutzmittel im Strandmon-Ohrensessel, alternative Weichmacher im Lack des Hemnes-Bettgestells und umstrittene halogenorganische Verbindungen im Ingatorp-Klapptisch

 

Dänisches Bettenlager April 2016:

"Wie Sie sich sicher vorstellen können, stellt unser Unternehmen eine Vielzahl von Produkten am Markt bereit. Deshalb werbe ich um Ihr Verständnis, wenn wir auf eine undifferenzierte Anfrage (wir hatten für einen Interessenten bezüglich eines bestimmten Produktes angefragt!) keine konkrete Auskunft geben können. Wie Sie selbst mitteilen, müssen die Produkte die gesetzlichen sicherheitstechnischen Mindeststandards erfüllen, was wir für alle unsere Produkte garantieren. Jedoch geben wir keine Prüfberichte o.ä. betriebsrelevante Informationen an Dritte heraus." 

 

Die meisten Küchenhersteller reagieren in der Regel überhaupt nicht auf unsere Anfragen.  

Für uns stellt sich somit doch die Frage, was diese Hersteller (erhöhte Formaldehydwerte?, kritische Schadstoffe aus Oberflächenbeschichtungen oder Verklebungen?) zu verbergen haben.

Passend zu dieser Politik ist für uns der Aufschrei der deutschen Möbelindustrie bezüglich strengerer Schadstoffgrenzwerte in Frankreich! (Pressemeldung  2/2017)

 

Hinweise vieler Hersteller auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (für uns selbstverständlich!) sind für Menschen mit erhöhten gesundheitlichen Anforderungen sicherlich nicht ausreichend, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.

Aber auch für "schadstoffgeprüfte" Produkte, beispielsweise gelabelt mit dem Goldenen M, sind die eigentlichen Prüfberichte meist nicht erhältlich, bei sehr vielen Gütezeichen ist die Einhaltung einer Reihe von Kriterien zudem nicht durch Prüfberichte, sondern nur durch "Erklärungen" der Hersteller zu belegen.

(Beispiel Halogene: "Nachweis: Der Antragsteller erklärt die Einhaltung der Anforderung", "Erklärungen" von Beschichtungsherstellern, keine entsprechenden gesundheitsschädliche Stoffe zuzusetzen...)

 

Firmengeheimnisse? 

Da es sich bei Schadstoffprüfungen keineswegs um rezepturbetreffende "Firmengeheimnisse" handeln kann (eine Schadstoffprüfung könnte ja schließlich auch jeder Verbraucher,  aber auch Mitbewerber - leider bei entsprechenden Kosten-  beauftragen),

fehlt uns bei gelabelten Produkten noch wesentlich mehr jedes Verständnis für die Verweigerung der eigentlichen Messergebnisse. Bei diesen würden ja solche umfassenden (?) Prüfberichte  ja beim Hersteller bereits vorliegen, und es wird somit chemikaliensensitiven Kunden, Allergikern eine wesentliche Informationen bezüglich (eventuell auch nur  individuell) sensibilisierender Einzelemissionen bewusst vorenthalten.

Was gibt es hier zu "verheimlichen"?

 

Wir laden Möbelhersteller ausdrücklich ein, uns entsprechende Produktinformationen zur Verfügung zu stellen, um ihre Produkte (natürlich kostenfrei!) in unserer (derzeit leider noch vorwiegend "nur" Baustoff-) Empfehlungsdatenbank aufnehmen zu können.   

Verbraucher fordern wir auf, beim Kauf von Produkten sich nicht auf Herstelleraussagen, Gütezeichen zu verlassen, sondern tatsächlich Schadstoffprüfberichte zu fordern. Gerne erhalten Sie von uns zu solchen Informationen eine entsprechende "Bewertung" bzgl. Umfang und Glaubwürdigkeit derselben.

 

Barrierefreiheit

Berücksichtigt sollte bei Einrichtungsplanungen auch umfassend das Thema "Barrierefreiheit" werden.

 

Viele Aspekte, die bei der Neuanschaffung "berücksichtigt" (nicht immer notwendigerweise bereits umgesetzt) werden, können bei späterem "Bedarf" erheblich Nachrüstungs-Kosten verursachen, die durch rechtzeitige Einbeziehung in die Planung wesentlich reduziert werden könnten. 

Dabei geht es nicht nur um "technische Planungen" (z.B. rollstuhlgerecht...) sondern vor allem eben auch um "Barrierefreiheit" für Umwelterkrankte, Duftstoffallergiker

Weitere Infos:

Russland senkt Formaldehydgrenzwerte für Möbel siehe dazu auch eco Institut

Auflistung einiger (?) Schadstoffe in Einrichtungen und deren Quellen sowie deren gesundheitlichen Auswirkungen (Ökocontrol) 

 

Gütezeichen für Möbel:

Auch Gütezeichen für Möbel wie Goldenes M, vor allem aber auch ÖkoControl orientieren sich zwar an einem grundsätzlich strengen Kriterienkatalog-  leider verweigern auch die meisten derart "gelabelten" Hersteller die eigentlichen Prüfberichte.   (Siehe Vergleich Gütezeichen)

Gerne stehen wir jederzeit bereit, entsprechende Prüfberichte zu "bewerten".

Pressemeldungen:

Welt.de

DGK.de

 

 

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Möbelbezüge - Möbelstoffe - Matratzen

1) Textilien, Bezüge, Vorhänge, Matratzen

Viele Möbelbezüge - aber auch Matratzen, enthalten kritische Inhaltsstoffe - beim Kauf solcher Produkte, sollten daher unbedingt entsprechende umfassende(!) Unbedenklichkeitsnachweise gefordert werden.

Zahlreiche "Gütezeichen" prüfen leider nicht auf all diese möglichen Komponenten und geben sich mit Eigendeklarationen der Hersteller zufrieden. Daher fordern wir für Bewertungen stets die eigentlichen Prüfberichte (Umfang des Prüfauftrags, Prüfmethodik, Einzelwerte, Qualifikation = Akkreditierung des Prüfinstituts, Art der Probenahme) und geben uns nicht mit diversen "Zertifikaten", die häufig nur dem "Greenwashing" von Produkten dienen, zufrieden.

Vor allem langfristig gesundheitlich wirksame Weichmacher, Flammschutzmittel, Pyrethroide, Formaldehyd können zu dauerhaften Belastungen führen, oft werden aber auch "Duftstoffe" und "Nanoprodukte" (schmutzabweisend) eingebracht, deren Unbedenklichkeit derzeit noch sehr konträr diskutiert werden, ebenso gefährlich Inhaltsstoffe enthalten sehr oft die eingesetzten Farben, Oberflächenbehandlungen, Imprägnierungen, Verklebungen..

Auch in Matratzen finden sich immer wieder Antimon und Weichmacher, Flammschutzmittel...

 

Vorsicht ist geboten bei Kennzeichnungen wie:

 

  • antismell (keine unangenehme Geruchsbildung, wie Tabakrauch)
  • antimikrobiell (Mikroben abtötend)
  • antistatisch (elektronische Aufladungen verhindernd)
  • bügelfrei (permanent press)
  • chemisch reinigen chrash (künstliche Knitter)
  • desodorierend (unangenehmen Körpergeruch beseitigend)
  • easy-care-behandelt (Sammelbegriff für schmutzabstoßende und fleckabweisende Pflegeausrüstung. Textil ist bügelleicht, knitterarm, einlaufsicher und widerstandsfähig gegenüber Kleidermotten)
  • fade out (färbt aus)
  • flammgeschützt (nur importierte Bettwaren, Bodenbeläge, Gardinen, Kinderbekleidung, Möbelbezüge, Matratzen - neben Regulationsstörungen im zentralen Nervensystem und lagebedingten Ursachen - Bauchlage vermeiden - können auch giftige Ausgasungen für den plötzlichen Kindstod verantwortlich sein!)

Meist werden solche Eigenschaften durch oft sehr bedenkliche Chemikalien erreicht, die in der Regel nicht ausreichend definiert für den Verbraucher "deklariert" werden. Auch hier sind nur wirklich umfassende, glaubwürdige Prüfberichte Garantie für unbedenkliche Produkte. "Sogenannte Gütezeichen" sind nur in den wenigsten Fällen "aussagekräftig".

 

Textilschadstoffe in Medienberichten:

Die schlimmsten Inhaltsstoffe in Textilien

Schmutziger Stoff

Giftstoffe im Stoff 

Was lauert in ihren Möbeln

Gerichtsurteil: "schadstofffreie Matratze ist irreführend"

"Ist meine Matratze giftig?"

 

 

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2) Leder als Möbelbezüge, für Wand und Bodengestaltung

 

 

Möglich sind bei Lederprodukten -

unabhängig ob für

  • Polstermöbel,
  • Boden- und Wandbeläge - ebenso wie für
  • Kleidung,
  • Schuhe,

grundsätzlich toxische Rückstände aus der Gerberei, aus diversen Verklebungen und Oberflächenbehandlungen –

unter anderem:

Formaldehyd, Aromatische Amine, Konservierungsmittel, Schwermetalle, Nanometerialien, Chrom VI, (sehr potente Kontaktallergene, krebserregend Kategorie 1B), Flammschutzmittel,per- und polyfluorierte Chemikalien, zinnorganische Verbindungen Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Chlorkresole, PCP, Phthalate, Alkylphenole und Alkylphenolethoxylate (AP/APEO), Chlorparaffine, Dymethylfumarat (DMF) (siehe auch BfR)

Aktuelle Pressemeldung zum Thema am Beispiel Kinderschuhe (26.02.2019)

Besonders kritisch sind diesbezüglich auch "Recyclingprodukte" aus Leder, wenn ein durchgehend kontrollierter Bezugspfad der Recyclingware nicht gewährleistet ist. 

Welche Materialien dürfen als "Leder" bezeichnet werden?

 

Daneben ist es bei Importware wahrscheinlich, dass Lederprodukte während des Transports in Seecontainern massiven Biozid- Belastungen ausgesetzt wurden, Biozide die sich auf lange Zeit im Material festsetzen.

Auch hier ist daher darauf zu achten, dass die eingesetzten Produkte glaubwürdig auf Schadstoffe geprüft werden. 

 

Derzeit besitzen wir von keinem Hersteller ausreichende Informationen, um solche Produkte nach unseren strengen Anforderungen (im Hinblick auf unsere "besonders sensitive Klientel") "empfehlen" zu können.

Gerne laden wir auch hier Hersteller ein, uns entsprechende Produktinformationen zur Verfügung zu stellen.

Anfrage um Produktinformationen

Produktdaten- und zugleich Listungsblätter (zur kostenlosen Aufnahme in der Empfehlungs- Datenbank):

Produktdatenblatt Baustoffe

Produktdatenblatt Bodenbeläge 

 

 

 

Literatur

Schadstoffe in Leder und Lederwaren

Gesundheitsgefährdende Chemikalien in Lederprodukten 

Warum Leder giftig sein kann

Hersteller verweigern in der Regel glaubwürdige Schadstoffberichte oder bieten nur "Teilprüfberichte" an, bei denen nur auf ausgewählte, vom Hersteller (oder von Herstellerverbänden)" selbst benannte Stoffe untersucht wurde. Gerne überprüfen wir uns zugesandte Prüfberichte auf deren Glaubwürdigkeit. Gütezeichen sind in den meisten Fällen  keine Garantie für gesundheitliche Unbedenklichkeit. 

 

 

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Schadstoffbelastungen bei Importware

Nicht nur Lederprodukte, sondern auch zahlreiche andere Produkte (teilweise auch unter  dem Begriff "Naturbaustoffe") -  wie beispielsweise diverse Einrichtungstextilien, Klein- Möbel, Teppiche und  Bodenbeläge; Schuhe, Textilien und Spielwwaren aus Übersee  werden in Seeconatinern transportiert, die in der Regel massiv mit Bioziden (Insektizide, Fungizide...) und anderen Chemikalien "begast" werden, um Schimmel und Insektenschäden während des oft monatelangen Transports, aber auch die Einschleppung von "Seuchen" möglichst auszuschließen. 

Hier handelt es sich sehr oft um hochgiftige Nervengifte wie zum Beispiel(!) Pyrethroide, Methylbromid, Ethylenoxid, Phosphin, Chlorpikringas, Formaldehyd und andere,  die sich meist  nicht nur durch unangenehmen Geruch über lange Zeit bemerkbar machen, sondern zu tatsächlichen Gesundheitsschäden führen können. Viele davon sind unter anderem krebserzeugend.

Bis heute ist es uns nicht gelungen, beispielsweise für Kokos-, Sisal- oder Bambusware wirklich umfassende und glaubwürdige Schadstoffprüfberichte zu erhalten. Anforderungen an Produktinformationen

Siehe dazu auch:

ZDF Planet e "Gift im Container"

und Bericht  Panorama - ARD Tagesschau 28.01.2019 "Giftige Schadstoffe in Containern"

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Gummiprodukte (Bodenbeläge...)

Gummi-, Latex-, Kautschukprodukte werden im Wohnbereich vor allem direkt für Bodenbeläge, teilweise aber auch für Teppichrücken, aber auch in weiteren Produkten (z.B. Latexfarben, Latexkleber)  eingesetzt - wir empfehlen hier unbedingt nur umfassend schadstoffgeprüfte Produkte einzusetzen.

Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen  "Naturkautschuk" uns synthetischen Kautschuk; durch die erforderlichen Vulkanisationsprozesse kann es aber in beiden Gruppen zu Schadstoffbelastungen kommen..

 

Besonders kritisch sind Beläge, Matten aus Recyclinggummi. Hier werden oftmals - auch strak belastete - Altreifengranulate verwendet. Siehe dazu auch Bericht.

Häufigste Schadstoffe  in Gummiprodukten sind

 

Nitrosamine (krebserzeugend)

siehe dazu EGGBI Stoffbeschreibung Nitrosamine

 

Als Vulkanisationsbeschleuniger bei vielen Gummiprodukten aber ebenfalls eingesetzt:

Thiram, Thiuram

auch

TMTD
Tetramethylthiuramdisulfid
Pomarsol
Thianosan
Tetramethylthioperoxydicarbondiamid
Tutan
Bis(dimethylthiocarbamoyl)disulfid

 

CAS 137-26-8

Gefahrenhinweise - H-Sätze:

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H373: Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung (Quelle Gestis)

 

Fordern Sie vom Händler, Verarbeiter umfassende Schadstoffprüfberichte an:

Anfrage um Produktinformationen

Produktdaten- und zugleich Listungsblätter (zur kostenlosen Aufnahme in der Empfehlungs- Datenbank):

Produktdatenblatt Bodenbeläge

gerne erhalten Sie von uns dazu entsprechende kritische "gesundheitliche" Bewertungen.

 

Neben den aufgelisteten Schadstoffen können  auch diese Produkte untzer anderem Flammschutzmittel enthalten.

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Fachgerechter Einbau von Möbeln

Gerade bei Küchen, aber auch bei Einbauschränken allgemein kommt es immer wieder zu "Mängeln", wenn vor allem bei "Außenwänden" Möbel direkt an der Mauer- ohne entsprechendem Abstand für eine Hinterlüftung montiert werden.

Oft ist eine Schimmelbelastung die Folge - bei Auseinandersetzungen mit der Firma, die den Einbau vorgenommen hat, kann auf die entsprechenden verbindlichen DIN Normen verwiesen werden. Möbel- Einbau - Wandabstand

 

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Es handelt sich hier um die Wiedergabe von uns zur Verfügung gestellten Informationen – Korrekturwünsche werden nach Möglichkeit umgehend berücksichtigt, für die Meldung von sachlichen Fehlern und nicht funktionierender Links sind wir dankbar.

 

Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

 

 

Überblick

Übersicht News 2018, 2019 und 2020

 

Besuchen Sie uns auch auf


Facebook/Wohngesundheit  - hier finden Sie künftig stets tagesaktuelle Informationen

Weitere News finden Sie auf unserer Seite "Aktuelles"

Archiv

Newsarchiv 2018

Newsarchiv 2017 

Newsarchiv 2016

Newsarchiv 2015 

Newsarchiv 2014 

Newsarchiv 2012 und 2013

Newsarchiv 2010 und 2011 

 

 

 

Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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Aktuelle News 2019

15.12.2019

Die erweiterte Neuauflage der Informationsbroschüre mit umfangreichen Beitrag zum Thema "Wohngesundheit" und auch rechtlichen Fragen dazu (MVV-TB) ist soeben erschienen.

Kostenloser Download


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20.11.2019

Bayerischer Landtag:

Vielversprechender Antrag von CSU und Freie Wähler zum "Thema Umwelterkrankungen."

Mehr Infos dazu

 

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08.11.1950

Soeben erschienen

mit EGGBI beitrag zum Thema Wohngesundeheit (Seite 22)

Kostenloser Download

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29.10.2019

Hervorragende ARD Dokumentation zu Isothiazolinonen in Wandfarben und Kosmetik

"Wenn Konservierungsmittel in Wandfarben Allergien auslösen"

Mehr Informationen zu diesen Stoffen, die wir derzeit noch immer auch in "Blaue Engel" Wand-Farben finden:

" EGGBI -Konservierungsmittel Isothiazolinone"

 

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08.10.2019

Eigenpublikation mit persönlichen Erinnerungen

Fridays for Future

Wurden die globalen Umweltprobleme erst jetzt erkannt?

Mehr Infos

 

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06.10.2019

Positionspapier zur Sanierung von Schimmelbefall nach Wasserschäden in Krankenhäusern

Österreichisches Bundesministerium für Tourismus und Nachhaltigkeit, Arbeitskreis Innenraumluft (zum Positionspapier)

Wertvolle Informationen - nicht nur bezüglich Krankenhäusern

(EGGBI Infos zu Schimmel)

 

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26.09.2019

Hilfreiche Publikation des Verbands klinischer Umweltmediziner zu MCS

Informationen für Patienten, Angehörige, Arbeitskollegen und Vorgesetzte, Ärzte und Behörden

Download

auch auf Facebook

Mehr Infos zu MCS

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17.09.2019

"Chemiekeule in Kunststoffverpackungen"

Eine aktuelle Studie einer Forschungsgruppe bestätigt die hohe Schadstoffbelastung zahlreicher Kunststoffprodukte- selbst Lebensmittelverpackungen.

Dennoch wird nach wie vor auch im Wohnbaubereich "Recycling" vielfach beworben.

Mehr Infos dazu bei EGGBI Aktuelles und auf Facebook

 

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26.07.2019

Gerichtsurteil zu VOC Emissionen aus Holzwerkstoffen

Ein scheinbarer Sieg für die OSB Platten Hersteller führt zu erhöhter "Unsicherheit" bei Architekten.

Mehr zum Urteil und den Folgen

 

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11.07.2019

Gericht der EU (EuG) entscheidet:

Bisphenol A bleibt "besonders besorgniserregender Stoff" (Pressebericht).

Damit schmettert er eine Klage des mächtigen Industieverbands "Plastics Europe" ab!

Immer wieder finden wir Weichmacher auch in Schulen, Kitas und in Bauprodukten - dennoch verzichten die meisten "Gütezeichen" für Bauprodukte und auch Gebäudezertifikate auf zwingende, glaubhafte diesbezüglich Untersuchungen  und geben sich mit "Herstellererklärungen" zufrieden.

 

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25.06.2019

ARD Beitrag zu Polystyrol Fassaden

"Wie sicher sind gedämmte Häuser?"

Mehr Infos zum Thema

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12.06.2019

Meilenstein bei der "gesundheitlichen" Gebäudebewertung

Das VDB Gebäudezertifikat stellt die bisher strengsten Anforderungen an ein "gesundheiltiche Gebäudebewertung"!

Mehr Infos

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31.05.2019

Los Angeles klagt Monsanto wegen Spätfolgen von PCB

Pressebericht

Trotz der sehr "angsteinflössenden, bedenklichen"  "Kritikerliste des Konzerns"

vertreten wir offen die Ansicht, dass auch in Deutschland die Behörden Sanierkosten von PCB belasteten Schulen und Kitas bei den "Verursachern" einklagen sollten (Verursacherprinzip), statt Kinder und Lehrer oft jahrelang (meist sogar mit  "fachlicher" Unterstützung von Gesundheitsämtern) gesundheitlichen Risiken auszusetzen (Beispiele München, Esslingen), und das teilweise sogar krebserregende Gift PCB (dioxinähnliche PCBS) zu verharmlosen.

Auflistung PCB belasteter Schulen und Kitas allein aus den letzten Jahren.

Damit würde die Industrie gezwungen, zumindest für neue "Produkte" endlich das europäische Präventionsgesetz anzuwenden - zuerst Unbedenklichkeit "glaubhaft" (siehe: "gekaufte Wissenschaft") nachzuweisen - und erst dann Produkte zu verkaufen.

 

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30.05.2019

ACHTUNG

Neue Kennzeichnungen auch von Umwelterkrankungen durch WHO/ DIMDI ICD 1019

DIMDI WHO NEUE KENNZEICHNUNG


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23.05.2019

SWR - TV Bericht

 "Zur Sache - PCB– die unterschätzte Gefahr"

Berichtet wird über PCB Problemen in Ludwigsburg, in Esslingen und an der technischen Universität in Tübingen – das Landesgesundheitsamt ignoriert erneut die PCB118 Werte und behauptet "es besteht keine akute Gesundheitsgefahr" und "die Nutzung der Räume für einen begrenzten Zeitraum" ist aus toxikologischer Sicht unbedenklich.

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14.05.2019

ZDF- Leben ohne Power

hervorragende Dokumentation zum Chronischen Fatigue Syndrom (CFS).

Wichtigste Aussage: CFS ist keine psychische Krankheit, sie kann auch durch Umweltgifte mitverursacht, auf jeden Fall aber auch verstärkt werden.

Link zum Film (bis 13.06.2020 verfügbar)

Mehr Infos zu CFS

 

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19.03.2019

BfR bestätigt: Strahlenbelastung durch 5G muss erst untersucht werden!

Spät aber doch -

erstmals bestätigt das Bundesamt für Strahlenschutz die beisher nicht ausreichende Erforschung der gesundheiltichen Auswikrungen der neuen "Kommunikationstrechnologie" 5G.

Mehr Infos zum Pressebericiht

 

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08.02.2019

"Gedämmte Hauswände enthalten lebensgefährliche Biozide"

Pressebericht

Obwohl seit vielen Jahren bekannt -nach wie vor unterstützt der Staat "energetische Sanierungen" auch mit "gesundheits- und umweltgefährdenden" Produkten. Mehr Infos dazu "Biozide in Bauprodukten"

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02.02.2019

Freie Wähler Bayerns fordern mehr Anerkennung von Umwelterkrankungen

mehr Infos dazu

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17.01.2019

Baustoffverband gegen mehr Transparenz bei Bauprodukten?

Thekengespräch bei der Bau 2019 München

Wenig Unterstützung bietet offensichtlich der Bundesverband Baustoffe dem Institut für Bautechnuik bei mehr Transparenz für Architekten zur Einhaltung der MVV-TB...

mehr Infos dazu

 

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01.01.2019

TRGS 504: Neue Vorgabe für E-und A- Stäube ab 2019

Übergangszeit der TSG 504 2016 endete am 31.12.2018 

Mit dem Ziel, Gesundheitsrisiken durch Stäube zu reduzieren hat das Bundesarbeitsministerium (BMAS) den Arbeitsplatzgrenzwert für die einatembaren Stäube (E-Staub) und die noch feineren, alveolengängigen Stäube (A-Staub) – das sind vergleichsweise feine Stäube, die bis in die Lungenbläschen gelangen können – gesenkt. Bis zum Jahresende 2018 galt dafür zwar noch eine Übergangsfrist für die verpflichtende Einhaltung des Grenzwertes von 1,25 mg/m³. Doch diese ist nun ausgelaufen. Außerdem wurde im Jahr 2017 ein neuer Beurteilungsmaßstab für Quarzstaub – dem Auslöser der Silikose – verabschiedet. (Deutsche Handwerkszeitung)

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11.12.2018

EU Parlament stimmt für neue Grenzwerte am Arbeitsplatz

"Die Europäer sollen künftig an Arbeitsplätzen in der Chemieindustrie, der Autobranche oder im Bergbau besser vor Krebs geschützt werden. Das EU-Parlament stimmte mit großer Mehrheit für eine Überarbeitung der EU-Richtlinie für Karzinogene und Mutagene.

Damit werden Grenzwerte für acht weitere krebsverdächtige Stoffe eingeführt, darunter Dieselabgase. Krebs ist nach Angaben des EU-Parlaments die häufigste Todesursache im Zusammenhang mit der Arbeit.

Mehr Infos dazu

 

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03.12.2018

Selbsthilfegruppe Umwelterkrankter

trifft sich in Pfarrkirchen mit Behindertenbeauftragten.

EGGBI Referat zum Thema "Bauen für Umwelterkrankte", MCS und EHS

Pressebericht

 

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02.12.2018

Soeben erscheinen:

Seit 1979 das unabhängige Magazin für Menschen, die gesünder, umweltbewusster und schöner wohnen und leben wollen. Das ideale Forum mit fachlich fundierten, aktuellen Beiträgen.

EGGBI Thema des Heftes Nr. 169/ Dezember 2018

  • OSB-Platten für gesundes Wohnen?

 

Weitere Infos und Bestellung

Leseprobe

 

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06.11.2018

Schadstoffe in Europäischen Teppichböden

Bei aktuellen Untersuchungen europäischer Teppichböden fanden die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) chlorierte Flammschutzmittel, hormonaktive Substanzen und krebsverdächtige Stoffe. Pressebericht und DUH Info

Verwiesen wird in diesem Artikel auf diverse "Gütezeichen" wie dem Blauen Engel - obwohl bei den meisten Gütezeichen bezüglich gerade der erwähnten Stoffe in der Regel keine Prüfnachweise gefordert werden, die Herstellererklärungen meist ausreichen. Siehe dazu  Bewertung von Gütezeichen für gesundheitliche Aussagen 

Mehr Infos dazu auch: Bodenbeläge, mögliche Schadstoffe

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30.10.2018

Frankreich: Rätsel um Neugeborene ohne Arme und Hände

Bayerischer Rundfunk

Streit um Ursachen - fehlendes Interesse der Behörden an Aufklärung - sicherlich nicht neu:

siehe dazu auch: 

   Beispiele jahrzehntelanger Ignoranz

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28.10.2018

"Dieselgate der EU Chemiebranche"

Mindestens ein Drittel der seit 2010 in Europa hergestellten oder importierten 1.814 Chemikalien mit einem hohen Produktionsvolumen (mehr als 1.000 Tonnen pro Jahr) verstößt gegen die europäische Chemikalienverordnung (REACH) und ist damit nach EU-Recht illegal. Pressebericht (Originalbericht Englisch)

Die Europäische Union verschließt auch hier die Augen- die Industrielobby setzt sich wie so oft in der  Vergangenheit  erneut durch. Zahlreiche Beispiele oft jahrzehntelanger Ignoranz.

Informationen zu Reach

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23.10.2018

"Mögliche Schadstoff-Belastung in Kita: Kirche soll erst spät informiert haben"

Wie so oft werden auch hier die Werte von Seiten der Behörden "verharmlost" und damit Eltern und Mitarbeiter "ruhiggestellt". Inzwischen meldete sich bei uns bereits eine besorgte Mutter - wir werden versuchen, den Schadstoffprüfbericht zu erhalten. Pressebericht

Infos zur "üblichen" Bagatellisierung von Schadstoffprüfberichten

 

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19.10.2018

"Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten" 

(SWR TV Bericht vom 4.10. 2018; Beispiel Heidenheim) und

"Viele Schulen in Sachsen mit Radon belastet"

(SZ Pressebericht vom 19.10.2018

Bedauerlicherweise wird nur in den seltensten Fällen überhaupt in Schulen und Kitas auf Radon untersucht, in den meisten Bundesländern stellt man sich zu diesem Thema immer noch "ahnungslos".

Mehr Informationen zu Radon in Gebäuden (Kapitel 8: Radon in Schulen und Kitas)

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11.10.2018

EU weitet Schutz vor krebserzeugenden Stoffen am Arbeitsplatz aus
Die Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz wird um acht weitere Stoffe, zu denen auch Dieselabgase gehören, erweitert. Das Europäische Parlament und der Rat haben heute (Donnerstag) eine Einigung über den zweiten Vorschlag: 
Auflistung der nun beschlossenen  "neuen" Stoffe  

der Kommission zur Liste der als krebserzeugend anerkannten chemischen Stoffe am Arbeitsplatz erzielt.

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10.10.2018

Wegweisendes Gerichtsurteil in Frankreich für Elektrosensitive:

Anerkennung von Elektrosensitivität als Berufskrankheit  (Arbeitsunfall) durch ein Gericht für soziale Sicherheit (Tass) von Yvelines nach mehrjähriger Prozessführung ist eine Premiere in Frankreich. 

Mehr Infos

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04.10.2018 SWR

SWR Zur Sache Baden-Württemberg

Radioaktives Radon in Schulen und Kindergärten

In Heidenheimer Schulen wird seit Mitte September die Konzentration von Radon gemessen. Das radioaktive Gas gilt als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Zum Video

Mehr Infos zu Radon

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27.09.2018

Bayerischer Landtag fordert Staatsregierung zum Handeln auf

Nachdem bisher Anträge bezüglich Feststellung von gesundheitlichen Beduftungen in öffentlichen Gebäuden bisher von der CSU Mehrheit mit "unerträglichen" Argumenten abgeschmettert wurden, konnte der erneute Antrag der Freien Wähler am 27.09.2018 eine Mehrheit im Landtag finden.

"Die Staatsregierung wird aufgefordert, dem Ausschuss für Gesundheit und Pflege zeitnah darüber zu berichten, in welchem Umfang in öffentlichen und staatlichen Einrichtungen Duftstoffe verwendet werden, um welche Substanzen es sich handelt und welche gesundheitlichen Auswirkungen diese haben können; darüber hinaus ist gegebenenfalls eine Aufklärungskampagne von Seiten der Staatsregierung notwendig, um auf das Thema Duftstoffe und deren Auswirkungen aufmerksam zu machen." Beschluss

Mehr Infos zu Duftstoffen

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AKTUELL Produktprüfungen sind neu zu bewerten!

Forschungsergebnisse führen zu neuer "Produkt- Bewertung"

Eine neue Prüfnorm - die DIN EN 16516 beunruhigt derzeit Holzwerkstoffhersteller, da sich damit völlig neue Grundlagen zur Feststellung der Formaldehydemissionen ergeben.

Bisherige Messergebnisse (Formaldehydwerte) nach der EN 717-1 sind demnach künftig mit dem Faktor 2 zu multiplizieren - zahlreiche Produkte werden damit bisherige "Grenzwerte" beispielsweise für Gütezeichen aber auch die AgBB Werte nicht mehr einhalten. Siehe EGGBI Formaldehyd

Auch für Essigsäure/ Ameisensäure werden inzwischen neue Prüfgrundlagen empfohlen - bisherige Produktprüf- und Raumluftmessberichte sind somit neu zu "bewerten"!.

In Frage gestellt wird bei der derzeit üblichen Analytik aktuell konkret die noch übliche praktizierte Erfassung mit Tenax.

Erforderlich wäre bei der Probenahme an Stelle der Erfassung mit Tenax eine Anpassung an die VDI Richtlinie 4301 Blatt 7

 

Auch für Prüfkammeruntersuchung sollte künftig zusätzlich diese Analytik für Alkansäuren angewandt werden. Siehe EGGBI Essigsäure

Zusammenfassung zum Thema Neubewertung 2018 

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Formaldehyd in Spanplatten - Produktwarnung

Rückruf- Aktion für Spanplatten auf Grund zu hoher Formaldehydwerte!

Mehr Infos

Erneut fordern wir  strengere Kennzeichnung und Richtlinien für die Verwendung  von Formaldehyd- basierten Einsatzstoffen!

EGGBI Schriftenreihe: Raumschadstoff Formaldehyd

 

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25.09.2018

Bayerische Staatsregierung erklärt MCS als unwissenschaftlich begründbare Selbstdiagnose!

Mehr Infos dazu

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08.08.2018

Umweltbundesamt publiziert überarbeitete AgBB Richtlinien.

Mehr Infos unter "Aktuelles"

 

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28.07.2018

Nach vier Jahren Verzögerung soll nun mit der Sanierung der Kita Wahlstedt begonnen werden - trotz gemeldeter gesundheitlicher Beschwerden bereits 2014! Erst in zwei Jahren soll dann die Sanierung abgeschlossen sein. Wer ist für solche Verzögerungen verantwortlich? Pressebericht

Mehr Infos

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14.06.2018

Umweltbundesamt bestätigt uns neue Richtlinien für "Blaue Engel Logo- Nutzung":

Während bisher des Blaue Engel Logo bisher auch angeben musste, für welche Eigenschaften dieser dem jeweiligen Produkt vergeben wurde, muss nunmehr der Hersteller nur mehr die "zuständige UZ" angeben - der Verbraucher muss sich nunmehr selbst im Internet schlau machen, ob es bei den jeweiligen Kriterien um Lärmarmut, Emissionsreduktion, Energieeffizienz, klimaschützend, Ressourcenschonung, Recycling, "Angeln ohne Blei" - vielleicht auch primär um "Gesundheit?"...) geht.

Falsch somit die grundsätzliche Blaue Engel Marketingaussage zum Gesundheitsschutz:

"Klare und eindeutige Botschaft

Die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos auf Ihren Produkten ist ein klares und verlässliches Erkennungsmerkmal mit konkretem Informations- und Vermarktungswert. Durch die Nutzung des BLAUER ENGEL Logos signalisieren Sie Ihren Kundinnen und Kunden sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und anderen Akteuren, dass Sie verantwortungsvoll mit Ressourcen umgehen und dass Ihnen Umwelt- und Gesundheitsschutz am Herzen liegen."  Mehr Infos

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06.06.2018

PCB in Hildener Schule -

jahrelang verschwanden Prüfberichte in den Schubladen und wurden Schüler und lehrer einer gesundheitlichen Belastung ausgesetzt. Pressebericht: 

Hilden- Die Stadt hat Hausaufgaben nicht gemacht RP Online 

Mehr Infos zu PCB und PCB in Schulen und Kitas

 

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31.05.2018

Veröffentlichung eines aufsehenerregenden Urteils zu Schadstoffbelastung Schule - MCS -  Lehrer

Nach vieljährigem Kampf konnte eine engagierte Lehrerin durch ein Gerichtsurteil erwirken, dass ihre Zwangspensionierung wegen MCS aufgehoben wurde und die Schulbehörden aufgefordert wurden, ihre einen "barrierefreien" Arbeitsplatz entsprechend Ihrer Qualifiaktion zu suchen und anzubieten.

Das Urteil sollte für alle weiteren Lehrer(Innen), die Probleme mit der Anerkennung ihrer Krankheit bei ihren Schulbehörden haben, ermutigen, den "Kampf" aufzunehmen, sämtliche Hilfen (unter anderem auch der Lehrergewerkschaft) in Anspruch zu nehmen und vor allem - nicht aufzugeben.

Link zum Urteil

Natürlich ist es eines Rechtsstaates unwürdig, dass sich Behörden entgegen der UN Behindertenrechtskonvention nur gerichtlich "zwingen" lassen, diese Konvention einzuhalten (Barrierefreiheit für Umwelterkrankte) - vor allem aber sich meist gar nicht bemühen, Schadstoffbelastungen an Schulen ohne öffentlichen Druck abzustellen.Schulen und KITAS 

Weiterhin aber eine unzumutbare Diskriminierung- trotz dieses Urteils vom Februar 2018 wird dieses offensichtlich nach wie vor von den Behörden ignoriert und auch im Mai 2018 werden noch immer nur die gekürzten Ruhestand-Bezüge ausbezahlt.

 

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16.05.2018

Vergiftet in der Wohnung

Durch eine unprofessionelle Wohnungsreinigung durch den Wohnungsbesitzer wurde die Existenz der Mieterin gesundheitlich und wirtschaftlich zerstört - seit Jahren führt Sie einen  Kampf gegen Vermieter, Jobcenter, Krankenkasse, Staatsanwaltschaft, Richter...

Es fehlt bei den befassten Juristen jegliches Wissen um Umwelterkrankungen!

Beitrag zu finden bei Abschnitt 22:25 in der Mediathek RTL Beitrag Punkt 12

Siehe auch

Negativbeispiele bei MCS: "unsoziale Gerichtsentscheidungen"

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09.05.2018

Skandalöses Gerichtsurteil in Berlin

Gericht ignoriert ärztliche Gutachten....

SAT 1 Frühstücksfernsehen

Erneut müssen wir feststellen, wie unzureichend die Ausbildung vieler Juristen zu Fragen von Schadstoffbelastungen und Umwelterkrankungen sein kann... 

Siehe dazu "Negative Beispiele von Urteilen"

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03.05.2018

TV Bericht Galileo berichtet über Elektrosensitivität EHS

zum TV Bericht

Mehr Infos zu EHS

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04.04.2018

Schadstoffe (PCB) an Pädagogischer Hochschule Freiburg

Pressebericht

Wie immer- keine "gesundheitliche Bedenken" seitens der Behörden; dennoch offenbar doch nicht ganz unbedenklich?

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten sowie unsere Stellungnahme zu PCB

 

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28.03.2018

"Der Albtraum von den eigenen vier Wänden"

Bauherrin kämpft seit Jahren mit Baufirma wegen Schadstoffbelastung. (Pressebericht

Für uns ein typisches Beispiel mangelhafter "Umwelt"- bzw. "Gesundheits"- Ausbildung von Juristen - (Anwälte + Richter!) die offensichtlich meist keinerlei Kenntnis von Landesbauordnungen und Architektenhaftung besitzen.
Nur in wenigen Fällen finden sich qualifizierte Anwälte, die in der Lage sind, hier wirklich die Rechte der Bauherren vor Gericht durchzusetzen.

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08.03.2018

TV Bericht zu Schadstoffbelastungen mit EGGBI Beteiligung auch im Neubau.

Mehr Infos

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28.02.2018

Iothiazolinone künftig beim Blauen Engel verboten?

Der Blaue Engel wird ab sofort keine Wandfarben mit Isothioazolinonen mehr auszeichnen! Pressemeldung


Der Verbraucher ist aber nach wie vor mit einer Unzahl Produkten in den Baumarktregalen konfrontiert, die diese Konservierungsstoffe enthalten - aber zugleich den Blauen Engel tragen!  

 

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26.02.2018

Schadstoffarme Schulmöbel

Mit einem Betrag von 125.000 Euro beteiligt sich die Bundesstiftung Umwelt an einem Projekt zur Herstellung nachhaltiger, aber auch schadstoffminimierter Schulmöbel. Weitere Infos

 

 

25.01.2018

Grosser Erfolg des "mutigen" bayerischen Datenschutzbeauftragten, Verbraucherschützern, Bürgerinitiativen

Aktuelle Meldung zum Thema "versuchte" Zwangseinführung von Funk- Wasserzählern in Bayern

CSU Mehrheit beugt sich dem öffentlichen Druck

Mehr Info zur Landtagssitzung

 

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Übersicht

28.02.2020 Bankrotte Umweltmedizin

15.12.2019 FNR Neuauflage

20.11.2019 MCS Antrag bayerischer Landtag

08.11.2019 MedAmbiente EGGBI Beitrag

29.10.2019 ARD Isothiazolinone

08.10.2019 "Fridays for Future"

26.09.2019 MCS Flyer DBU

17.09.2019 "Chemiekeule in Kunststoffen"

26.07.2019 "OSB Urteil"

11.07.2019 Bisphenol A bleibt besorgniserregend

25.06.2019 Polystyrol- wie sicher?

12.06.2019 VDB Zertifikat

31.05.2019 Monsanto PCB Klage

30.05.2019 Neue Kennzeichnungen von Krankheiten WHO-DIMDI

23.05.2019 Esslingen TV Bericht

14.05.2019 CFS ZDF

19.03.2019 BfR bestätigt Forschungsbedarf

08.02.2019 Biozide in Fassade 

02.02.2019 "Freie Wähler" - mehr Anerkennung für "Umwelterkrankte"

17.01.2019 Baustoffverband gegen mehr Transparenz? 

01.01.2019 TRGS 504 Staub am Arbeitsplatz

11.12.2018 Neue EU Grenzwerte für Arbeitstplatz

02.12.2018 IBN OSB-Platten

06.11.2018 Schadstoffe in Teppichen

30.10.2018 Frankreich - Mißgeburten

28.10.2018 Reach - Dieselgate

23.10. 2018 Schadstoffe in Kita Stade

19.10.2018 Radon in Schulen Sachsen

11.10.2018 Krebserzeugende Stoffe

10.10. 2018 Elektrosmogurteil Frankreich

Radon in Schulen

Oktober Formaldehyd neue Bewertung!

Rückruf Spanplatten

27.09.2018 Duftstoffe freie Wähler

25.09.2018 Bayerische Staatssregierung definiert MCS 

08.08.2018 AGBB Richtlinien 2018

28.07.2018 Wahlstedt Kita

14.06.2018 Blauer Engel Logo

06.06.2018 PCB in Hilden

31.05.2018 Urteil Schule München

16.05.2018 Krank durch vergiftete Wohnung

09.05.2018 Skandalöses Gerichtsurteil

03.05.2108 Galileo berichtet über EHS

04.04.2018 PCB an Freiburger PH

28.03.2018 Albtraum Haus

08.03.2018 Odysso

28.02.2018 Blauer Engel Konservierungsstoff

26.02.2018 Schulmöbel

25.01.2018 Landtagssitzung Funkwasserzähler

 

  

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