Möbel und "Raumausstattung" -"wohngesund?"

 

Mögliche Belastungsquellen und Schadstoffe aus Möbeln, Kücheneinrichtungen und Raumausstattung

Chemikaliensensitive, Allergiker

sollten auch bei "unbehandelten" Naturmöbeln vorher vor allem bereits testen, welche Holzart für sie individuell möglicherweise "unverträglich" sein könnte - z.B. natürliche Emissionen wie Essigsäure aus Eiche, Buche; andere Emissionen wie z.B. Terpene aus Nadelholz....

Aussagen von Verkäufern, ihre Produkte seien besonders "allergikergeeignet", "MCS- verträglich" sollten Sie sich mit glaubwürdigen Prüfberichten belegen lassen.(Kostenlose Bewertung von Prüfberichten). Dieys betrifft vor allem auch sogenannte Öko- Holzöle, Wachse...

Reklamationen auf Grund individueller Unverträglichkeiten sind kaum möglich - es müssten Überschreitungen der leider viel zu großzügigen Richt/ Grenzwerte  oder allgemein(!) störender Geruch (Kapitel 4) auch noch nach Monaten nachgewiesen werden.

 

Verbraucher werden sehr oft getäuscht mit "Prüfberichten", "Gütezeichen und Zertifikaten".  

 

Auch Eigenaussagen des Herstellers ohne glaubwürdige Nachweise bezüglich "kinderfreundlich, gesund..." sind mit Vorsicht zu genießen.

Vor allem Polstermöbel, aber auch Betten, Schränke und Tische  sind häufig mit dem krebserzeugenden Formaldehyd belastet, daneben finden sich zahlreiche VOCS, Essigsäure, Weichmacher u.v.a. immer wieder in Möbelplatten, Möbelbezügen und Möbelbeschichtungen. 

Bei Geruchsproblemen, aber auch bei Auftreten von Krankheitssymptomen (SBS= Sick-building- Syndrom) versuchen die Hersteller gerne,

  • mit oft aussagearmen "Zertifikaten", teilweise auch Gütezeichen, Prüfberichten ohne kontrollierter Probenahme,  beschränkt auf einige wenige Schadstoffgruppen (bestenfalls VOCS und Formaldehyd, Verzicht auf Forderung nach nachweisen bezüglich Laboranalysen z.B. betreffend Weichmacher,  PFAS, Flammschutzmittel...) , Eigenaussagen oder "Nachhaltigkeits- bzw. Ökoaussagen"  die Unbedenklichkeit ihrer Produkte "nachzuweisen" -
  • oft aber mit Prüfberichten zu nur einzelnen Komponenten (z.B. Möbelplatten) das gesamte Produkte als "wohngesund" darzustellen. Komponenten wie Oberflächenbeschichtungen, Verklebungen werden trotz ihres oft toxischen Potentials ignoriert.

 

"Dieser unheimliche Feind lauert in Ihren Möbeln" (Pressebericht "Welt" 10.12.2014)

ZITAT:  "DIE GESETZLICHEN VORGABEN REICHEN NICHT AUS, UM EMISSIONSARME, GESUNDHEITSVERTRÄGLICHE UND GERUCHSNEUTRALE MÖBELSTÜCKE ZU GARANTIEREN" 

Kerstin Effenbach- Effers, Chemieexpertin; Verbraucherzentrale Nordrhein- Westfalen

 

Gesund Schlafen?

So findet sich im "Natur Öl - Sicherheitsdatenblatt vom Möbelhersteller kommuniziert 5/2018, Kapitel 16"

 

"WB PROTECTIVE FOR FURNITURES AND PARQUET, BASED ON NATURAL OILS
AND WAXES"

eingesetzt laut zugesandtem Datenblatt im "Naturbett" eines Herstellers mit der Internet-Marketing-Aussage:

"Erholsamer Schlaf in einem Naturholzbett – erholsamer Schlaf in einem gesunden Schlafambiente."

der Stoff

Zirconiumoctoat (Zirconiumsalz) CAS 22464-99-9 mit dem Gefahrenhinweis:

H361d: Kann vermutlich das Kind im Mutterleib schädigen.

 

Ob und in welchem Umfang solche Inhaltsstoffe für den Verbraucher wirksam sein können, ist leider ohne umfassende Schadstoffprüfberichte natürlich nicht feststellbar. Sicherheitsdatenblätter bieten nur Informationen über (viel zu wenige) deklarationspflichtige Stoffe - werden aber auch grundsätzlich für den Verarbeiter und nicht für den Verbraucher erstellt.

 

Gütezeichen

 

Nachweise nachhaltiger Holzherkunft (FSC, PEFC) sind absolut begrüßenswert - geben aber keinerlei umfassende Auskunft über die Gesundheitsverträglichkeit der Endprodukte  (Möbel, Boden- und Deckenbeläge).

 

Ebenso wie auch die meisten übrigen "Gütezeichen!"

(Achten Sie darauf, ob diese Gütezeichen nicht von den Herstellerverbänden selbst initiiert sind.

Im Bereich Möbel werden diese "Gütezeichen"  auch meist nicht "produktbezogen" = Handelsbezeichnung des jeweiligen Produktes, sondern "Herstellerbezogen" vergeben! (EGGBI akzeptiert nur Prüfberichte, in denen  vom Prüf- Institut definitiv die konkreten Produktbezeichnungen /Handelsbezeichnungen der geprüften Produkte / Produktgruppen angegeben sind.)

begnügen sich auch die meisten "Wohngesundheits- Datenbanken"

mit Forderungen bezüglich VOC- und Formaldehydnachweisen (und dies häufig mit nicht mehr normgemäßer Analytik bezüglich Essigsäureerfassung, Bewertung von Formaldehyd).

Bezüglich aller weiteren möglichen Schadstoffe (Weichmacher, Flammschutzmittel, EOX-AOX, PAFS, Benzophenon…; zwischenzeitlich auch bereits teilweise eingesetzter "antibakterieller Ausstattung") geben sie sich nahezu alle mit Herstellerangaben zufrieden, ohne glaubwürdige(!) Prüfberichte akkreditierter Institute einzufordern.

Siehe dazu Gütezeichen für Möbel

 

Werbung mit "schadstoffgeprüft", oft sogar "schadstofffrei"

Hersteller, die mit "schadstofffrei" werben, sollten mit besonderer Vorsicht bezüglich ihrer Glaubwürdigkeit betrachtet werden! Informationen dazu

Aber auch die Werbeaussage "schadstoffgeprüft" hat keinerlei wirklichen Wert - wenn nicht angegeben wird, auf welche Schadstoffe überhaupt geprüft worden ist!

 

Reklamationen

Immer wieder erreichen mich Reklamationen bezüglich gesundheitlicher Probleme nach der Anschaffung neuer Möbel - Matratzen - Raumtextilien (Vorhänge...).

Ich empfehle, bereits beim Kauf auf entsprechende Fragen der gesundheitlichen Verträglichkeit und oft monatelang wirksame "Geruchsprobleme" zu achten. (Beispiel)

Siehe dazu auch ein Beispiel:   Kriterien beim Kauf eines Bettes

 

 

Mögliche Belastungsquellen: 

 

  • Holz (vorbehandelt - in Einzelfällen bereits vom Sägewerk her mit Holzschutzmittel behandelt, ohne Informationsweitergabe an den Holzhändler, Möbelhersteller)
  • Holzwerkstoffe (Spanplatten etc.)
  • Leime, Kleber, Kunststoffteile (Schubladen etc.)
  • Oberflächenbeschichtungen - Lacke, Leime, Lasuren, Wachse, Öle (oftmals auch "volldeklarierte" Ökoprodukte)
  • Schaumstoffe (Polstermöbel, Matratzen
  • Schadstoffe, Isothiazolinone, Weichmacher, Flammschutzmittel aus Küchengeräten, Lüftungsgeräten Abzugsfiltern und weiteren Elektro- Haushaltsgeräten …(zudem: elekto- und elektromagnetische Felder?)

 

 

Mögliche Schadstoffe oder sensibilisierende, allergenisierende Inhaltsstoffe  

 

Leider bieten auch die meisten der zahlreichen sogenannten "Gütezeichen" keine ausreichende Informationen, vor allem aber Nachweise  für eine umfassende gesundheitliche Bewertung allgemein, vor allem aber für eine "Verträglichkeitsbewertung" und damit Empfehlung für Umwelterkrankte, Allergiker, Schwangere, Kleinkinder...

 

Pressemeldungen:

 

Gefährlicher Stoff für Matratzen (Oktober 2017)

Bereits 2009 stellte die Stiftung Warentest 1,4 Dichlorbenzol in Matratzen fest! "Unbequeme Träume"

Schadstoffe in Möbeln (www.eggbi.eu/forschung-und-lehre/zudiesemthema/moebel-und-raumausstattung-wohngesund/ Schadstoffe in Möbeln (Video, Bayerischer Rundfunk, 30.03.2017)

 

Gesundheitliche Risiken am Beispiel Dichlorbenzol

 

Das Helmholtz-Institut Leipzig (UFZ) hatte bereits 2011 unter anderem bei geringen Konzentrationen Dichlorbenzol (Konzentrationen unterhalb akut-toxischer Werte) Veränderungen der Lungenzellen festgestellt.
https://www.ufz.de/index.php?de=35438

 

Wie gefährlich ist Dichlorbenzol?

1,4 Dichlorbenzol: Gefahrenhinweise - H-Sätze
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H351: Kann vermutlich Krebs erzeugen.
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung.

1,2 Dichlorbenzol:
H302+H332: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken oder bei Einatmen.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H335: Kann die Atemwege reizen.
H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung. (Quelle: Gestis Stoffdatenbank)

 

Wichtiges Gerichtsurteil

Auch  

  • extreme "Gerüche" können bereits zweifellos als unzumutbare Belästigung gesehen werden - siehe dazu ein Urteil bezüglich einer "nur" geruchsbedingten Möbelreklamation:

Kurzfassung Urteil dazu:

Wenn Schlafzimmermöbel auch mehr als ein Jahr nach dem Kauf noch einen unangenehmen Chemikaliengeruch verströmen, dann kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Dabei ist es ohne Belang, ob die Gerüche auch gesundheitsschädlich sind. Quelle  OLG Bamberg vom 07.08.2009 Aktenzeichen: 6 U 30/09

Reklamation

Bei gesundheitsgefährdenden Emissionen greift vor allem das Produktsicherheitsgesetz.

 

Bei gesundheitlichen Problem nach dem Kauf neuer Möbel ist allerdings sofort zu reagieren:

  • Schriftliche Reklamation beim Händler - mit der Aufforderung bis zu einer gestellten Frist die Möbel kostenfrei abzuholen und alle bisherigen Kosten zu ersetzen
  • bei Nichtreaktion - Ablehnung: zweite schriftliche Fristsetzung mit Hinweis, dass Sie ab diesem Zeitpunkt
    • einen Anwalt einschalten werden
    • eine Schadstoffuntersuchung beauftragen werden
    • eine umweltmedizinische Untersuchung vornehmen lassen, und sämtliche Folgekosten dem Händler in Rechnung stellen werden. 
    • Auch der Hinweis auf Eintragungen in diversen Internetforen kann natürlich angekündigt werden. 

 

Ihr Ansprechpartner ist ausschließlich der Händler (Ihr Vertragspartner) - es schadet aber nicht, den Schriftverkehr gleichzeitig auch bereits dem Hersteller zukommen zu lassen.

Wenn hierauf noch immer nicht reagiert wird, bleibt Ihnen nur die Einschaltung des Anwaltes und gegebenenfalls eine gerichtliche Auseinandersetzung (siehe Urteil oben). Natürlich hilft es auch in manchen Fällen, die regionalen Verbraucherzentralen einzuschalten - oft wissen diese bereits über ähnliche Probleme mit den gleichen Produkten und können somit den Druck vor allem auf den Hersteller erhöhen.

 

Vermeiden Sie persönliche Gespräche oder Telefonate ohne Zeugen - mündliche Aussagen oder Zusagen sind nachträglich meist nicht mehr beweisbar. Geben Sie sich auch nicht mit diversen Gütezeichen der Hersteller zufrieden. 

 

Meist beziehen sich derartige Gütezeichen und Prüfberichte auf Formaldehyd (mit viel zu hohen Grenzwerten), Lösemittel (VOC) - Aussagen zu möglichen Weichmachern, Flammschutzmitteln etc. beziehen sich meist nur auf Herstellerdeklarationen und nicht auf vorzeigbare Schadstoffprüfungen zu diesen Produkten. 

 

Sie sind zudem meist von den Herstellerverbänden selbst initiiert und kontrolliert (Beispiel Goldendes M)- die Prüfberichte beziehen sich meist nicht dezidiert auf einzelne Produkte mit den entsprechenden Handelsbezeichnungen und sind daher auch nicht produkt- zuordenbar.

Gütezeichen aus "gesundheitlicher" Sicht

 

Möbel für Chemikaliensensitive, Umwelterkrankte, Allergiker

Hier wird von vielen Verkäufern fälschlich argumentiert "Naturmöbel" - behandelt mit Ölen und wachsen seinen besonders geeignet. Viele dieser Öle enthalten allergenisierende, zumindest individuell sensibilisierende Stoffe, sie können aber auch alleine auf Grund des Geruches (oft sogar grundsätzlich angenehme) vor allem auch für Duftstoffallergiker völlig unverträglich sein.  

In manchen Fällen tritt eine solche Unverträglichkeit erst nach mehreren Wochen auf - aus angenehm- wird aber auch für Gesunde zumindest oft störend.

Hier sollten wirklich die Hersteller/ Händler aufgefordert werden, umfassende (konkret Produkt/ bzw. Produktgruppen- bezogene) Emissionsprüfberichte (Handelsbezeichnung im Prüfbericht!) zur Verfügung zu stellen. 

Kostenlose Bewertung von Prüfberichten

 

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Möbel und Gütezeichen

Goldenes M, bzw. RAL GZ 430

"Gütezeichen", initiert von einem Verband der Möbelhersteller ( "Deutsche Gütegemeinschaft Möbel e.V.)

Erstellt wurde zwar ein bezüglich VOCs strenger Kriterienkatalog, "großzügig" bezüglich Formaldehyd (60 µg/m³); bezüglich weiterer möglicher Schadstoffe reichen aber größtenteils  Herstellererklärungen.

Für die Prüfungen werden die Prüfmuster von den Herstellern selbst ausgewählt - anders als bei natureplus und beim eco-Institut Label erfolgt wie auch bei den übrigen Gütezeichen keine "kontrollierte Probenahme" um eine neutrale Auswahl von Produkten aus "aktueller"  Produktion zu gewährleisten.

Bisher war kein Hersteller bereit oder in der Lage, entsprechende umfassende Prüfberichte mit Angabe der entsprechenden konkreten Produkt- Handelsbezeichnungen zur Verfügung zu stellen - die meisten Hersteller werben mit dem Gütezeichen für das Gesamtsortiment.

Das gleiche gilt für den

Blauen Engel  (DE UZ 117)

Das Endprodukt darf bei Formaldehyd 60 µg/m³ und bei VOCs  480 µg/m³ nicht überschreiten - für die miesten übrigen möglichen Schadstoffe (Weichmacher, Flammschutzmittel und zahlreiche weitere aufgelisetete, laut den Kriterien nicht zugelassene Schadstoffe) reichen "Herstellererklärungen" der Vorlieferanten!

Permethrin als Mottenschutz ist zugelassen.

Prüfberichte und entsprechende Nachweise sind für den Verbraucher kaum erhältlich - EGGBI erhielt bisher keinen einzigen!

Ökocontrol

Grundsätzlich sehr strenge Kriterien, die größtenteils den Kriterien des eco-Institut-Labels entsprechen. Es fehlen in  den Kriterien bredauerlicherweise Vorgaben für eine "neutrale Probenahme", die meisten Hersteller verweigern zudem die Weitergabe der eigentlichen Prüfberichte!

Mehr Informationen zu Gütezeichen finden Sie in der Zusammenfassung "Gesundheitsbezogene Aussagekraft von über 100 Gütezeichen für Bauen und Wohnen"

 

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Informationsbereitschaft fehlt

Sowohl bei Küchen- als auch bei allgemeinen Wohnmöbeln ist es uns mit wenigen Ausnahmen bisher nicht gelungen, selbst bei Reklamationsfällen (gesundheitliche Beschwerden, störenden Gerüchen) von Verbrauchern von den Herstellern aussagekräftige Informationen zum Emissionsverhalten der Produkte zu erhalten.

Vor allem auch "Große" in der Szene (Ikea, Dänisches Bettenlager) erklärten uns dezidiert schriftlich, Prüfberichte grundsätzlich nicht weitergeben zu wollen.

 


 

 

 

IKEA

Seit Jahren wirbt IKEA mit Themen wie Nachhaltigkeit und Gesundheit (Produktsicherheit).

Von den Medien in Frage gestellt wird aber nicht nur das Thema "Nachhaltigkeit bei Ikea" - auch Nachweise zum Thema Produktsicherheit/ Gesundheit werden als "Geheimsache" behandelt.

Nachhaltigkeit?

 

 Ikeas große Öko-Lüge

Zitat: "IKEAs große Ökolüge"

"IKEA tut alles, um seine Holzprodukte als “nachhaltig” zu verkaufen -- doch kontrolliert in Wahrheit die Herkunft des verarbeiteten Holzes kaum."

Siehe auch:

 

Wie Ikea und andere sich an den letzten Urwäldern vergreifen (13.10.2021)

Was Nachhaltigkeit betrifft wird hier laut Presseberichten der Verbraucher massiv getäuscht (?):

Statement "Illegales Raubholz"

 

 

Gesundheit ?

"Ikea Produkte dürfen keine schädlichen Substanzen enthalten!"

"Wann immer möglich wendet IKEA die strengstmöglichen gesetzlichen Vorgaben an und nutzt sie weltweit für alle Produkte auf unseren Verkaufsmärkten."Textquelle

"So wird Dein Zuhause ein bisschen gesünder"

Eine gute Luftqualität, angemessene körperliche Bewegung und guter Schlaf gehören zu den entscheidenden Faktoren, über die du nachdenken solltest, wenn du dich mehr um dich selbst kümmern möchtest.Textquelle

Siehe dazu auch: Werbung mit Gesundheit

 

Für beide Aussagen konnten wir bisher keine seriösen Nachweise erhalten -  im Gegenteil!

 

Interessant dazu vor allem die Ikea Antworten auf unsere mehrfachen Bitten um entsprechende Nachweise zur "gesundheitlichen Unbedenklichkeit -  nämlich um entsprechende "glaubwürdige" und umfassende Prüfberichte (es geht nicht nur um Formaldehyd!): 

"Aus Wettbewerbsgründen (??) können wir Ihnen Testberichte leider nicht zur Verfügung stellen." Mail 15.10.2013

"Wir bleiben jedoch weiterhin bei unserer bisherigen Entscheidung, keine detaillierten Testberichte und Prüfungsergebnisse zu veröffentlichen"  12.8.2014; 19.02.2016)      (Gibt es überhaupt solche Prüfberichte, was gibt es dabei zu verbergen?  oder handelt es sich bei den Marketingaussagen um "Greenwashing"?)

 

 

13.04.2021

Sehr geehrter Herr Spritzendorfer,

haben Sie vielen Dank für Ihre Geduld mit uns. Ich habe heute die Rückmeldung der Kollegen von IKEA of Sweden erhalten, in deren Verantwortung die Produktentwicklung und damit auch das Thema der Emissionsprüfberichte liegt. Die Kollegen haben uns mitgeteilt, dass wir die Berichte selbstverständlich mit Behörden und deren Vertreter*innen teilen, sie darüber hinaus aber nicht extern zugänglich machen. Hierfür bitten wir um Ihr Verständnis. 

Herzliche Grüße

Public Relations Leader

Corporate Communications

IKEA Deutschland GmbH & Co. KG

 

Was nützt dem Verbraucher das "Teilen von Prüfberichten" mit Behörden - wenn diese bis  heute keinerlei umfassenden Anforderungen an die gesundheitliche Unbedenklichkeit von Produkten stellen, und sich mit der Einhaltung teils fragwürdiger "Grenzwerte" für ohnedies nur wenige mögliche Schadstoffe zufriedengeben?

 

Auszug aus Ökotest Bauen und Wohnen zu Ikea: 

In drei Möbeln wurden problematische Inhaltsstoffe nachgewiesen: phosphororganische Flammschutzmittel im Strandmon-Ohrensessel, alternative Weichmacher im Lack des Hemnes-Bettgestells und umstrittene halogenorganische Verbindungen im Ingatorp-Klapptisch  (Ökotestbericht auch auf Facebook)

 

Sollten Sie solche Prüfberichte doch erhalten:

Kostenlose Bewertung von Prüfberichten

 

 

 

Dänisches Bettenlager April 2016 (neuerdings JYSK)

Mehr Transparenz würde auch dem Image dieser Firma sicherlich nicht schaden!

Mail an EGGBI:  "Wie Sie sich sicher vorstellen können, stellt unser Unternehmen eine Vielzahl von Produkten am Markt bereit. Deshalb werbe ich um Ihr Verständnis, wenn wir auf eine undifferenzierte Anfrage (wir hatten für einen Interessenten bezüglich eines bestimmten Produktes angefragt!) keine konkrete Auskunft geben können. Wie Sie selbst mitteilen, müssen die Produkte die gesetzlichen sicherheitstechnischen Mindeststandards erfüllen, was wir für alle unsere Produkte garantieren. Jedoch geben wir keine Prüfberichte o.ä. betriebsrelevante Informationen an Dritte heraus." 

Auch hier wird Nachhaltigkeit gerne "groß geschrieben"

Zitat:

"Die Kette ist mit falsch deklariertem Holz aufgefallen. Der WWF sieht in der dänischen Kette eine chronische Wiederholungstäterin. In Deutschland ist nun eine Strafe fällig.

Pressebericht Februar 2016; Pressebericht März 2017

 

Küchenmöbel - keine Antwort ist auch eine Antwort

Die meisten Küchenhersteller reagieren in der Regel überhaupt nicht auf unsere Anfragen.  

Für uns stellt sich somit doch die Frage, was diese Hersteller (erhöhte Formaldehydwerte?, kritische Schadstoffe aus Oberflächenbeschichtungen oder Verklebungen?) zu verbergen haben.

Passend zu dieser Politik ist für uns der Aufschrei der deutschen Möbelindustrie bezüglich strengerer Schadstoffgrenzwerte in Frankreich! (Pressemeldung  2/2017)

 

Hinweise vieler Hersteller auf die Einhaltung der gesetzlichen Vorschriften (für uns selbstverständlich!) sind für Menschen mit erhöhten gesundheitlichen Anforderungen sicherlich nicht ausreichend, um Fehlentscheidungen zu vermeiden.

 

Gütezeichen, Herstelleraussagen, Prüfberichte -

siehe dazu mehr Infos

Auch für "schadstoffgeprüfte" Produkte, beispielsweise gelabelt mit dem Goldenen M, Blauer Engel... sind die eigentlichen Prüfberichte meist nicht erhältlich, bei sehr vielen Gütezeichen ist die Einhaltung einer Reihe von Kriterien zudem nicht durch Prüfberichte, sondern nur durch "Erklärungen" der Hersteller zu belegen.

(Beispiel Halogene: "Nachweis: Der Antragsteller erklärt die Einhaltung der Anforderung", "Erklärungen" von Beschichtungsherstellern, keine entsprechenden gesundheitsschädliche Stoffe zuzusetzen...)

 

Firmengeheimnisse? 

Da es sich bei Schadstoffprüfungen keineswegs um rezepturbetreffende "Firmengeheimnisse" handeln kann (eine Schadstoffprüfung könnte ja schließlich auch jeder Verbraucher,  aber auch Mitbewerber - leider bei entsprechenden Kosten-  beauftragen),

fehlt uns bei gelabelten Produkten noch wesentlich mehr jedes Verständnis für die Verweigerung der eigentlichen Messergebnisse. Bei diesen würden solche umfassenden (?) Prüfberichte  ja beim Hersteller bereits vorliegen, und es wird somit chemikaliensensitiven Kunden, Allergikern eine wesentliche Informationen bezüglich (eventuell auch nur  individuell) sensibilisierender Einzelemissionen bewusst vorenthalten.

Was gibt es hier zu "verheimlichen"?

 

Wir laden Möbelhersteller ausdrücklich ein, uns entsprechende Produktinformationen zur Verfügung zu stellen, um ihre Produkte (natürlich kostenfrei!) in unserer (derzeit leider noch vorwiegend "nur" Baustoff-) Empfehlungsdatenbank aufnehmen zu können.   

Verbraucher fordern wir auf, beim Kauf von Produkten sich nicht auf Herstelleraussagen, Gütezeichen zu verlassen, sondern tatsächlich Schadstoffprüfberichte zu fordern. Gerne erhalten Sie von mir zu solchen Informationen eine entsprechende "Bewertung" bzgl. Umfang und Glaubwürdigkeit derselben. 

 

Barrierefreiheit

Berücksichtigt sollte bei Einrichtungsplanungen auch umfassend das Thema "Barrierefreiheit" werden.

 

Viele Aspekte, die bei der Neuanschaffung "berücksichtigt" (nicht immer notwendigerweise bereits umgesetzt) werden, können bei späterem "Bedarf" erheblich Nachrüstungs-Kosten verursachen, die durch rechtzeitige Einbeziehung in die Planung wesentlich reduziert werden könnten. 

Dabei geht es nicht nur um "technische Planungen" (z.B. rollstuhlgerecht...) sondern vor allem eben auch um "Barrierefreiheit" für Umwelterkrankte, Duftstoffallergiker

Weitere Infos:

Russland senkt Formaldehydgrenzwerte für Möbel siehe dazu auch eco Institut

Auflistung einiger (?) Schadstoffe in Einrichtungen und deren Quellen sowie deren gesundheitlichen Auswirkungen (dgk) 

 

Gütezeichen für Möbel allgemein:

Auch Gütezeichen für Möbel wie Goldenes M, vor allem aber auch ÖkoControl orientieren sich zwar an einem grundsätzlich strengen Kriterienkatalog-  leider verweigern auch die meisten derart "gelabelten" Hersteller die eigentlichen Prüfberichte.   (Siehe Vergleich Gütezeichen)

Vor allem ist aus den Werbemitteln nicht ablesbar, welche Produkte aus dem Sortiment konkret geprüft wurden und für welche "benannte" Produkte somit zuordenbare Prüfberichte eigentlich existieren müssten.

Gerne bin ich  jederzeit bereit, entsprechende Prüfberichte zu "bewerten".

Kostenlose Bewertung von Prüfberichten

 

Pressemeldungen:

Welt.de

DGK.de

 

 

 

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Möbelbezüge - Möbelstoffe - Matratzen

 

Überblick

Textilien, Bezüge, Vorhänge, Matratzen, Kunstleder...  allgemeine Hinweise

Schadstoffgeprüfte und/ oder "Allergiker- geeignete" Matratzen

Echtleder als Möbelbezüge, für Wand und Bodenbeläge

 

Neuerdings verstärkt diskutiert werden auch die sogenannten "Ewigkeits- Chemikalien PFAS", die sich unter anderem in diversen schmutzabweisenden Oberflächenbehandlungen finden und die in der Regel in keiner Weise diesbezüglich gekennzeichnet werden.

Diverse "Gütezeichen" geben sich zum Großteil im besten Fall mit Herstellererklärungen zufrieden, viele Gütezeichen befassen sich aber derzeit noch überhaupt nicht mit diesen Stoffen.

Aktuell kenne ich noch kein einziges Gütezeichen, welches bei entsprechend relevanten Produkten (Bodenbeläge, Heimtextilien, Farben, Lacke...)   eine entsprechende "Prüfung" auf PFAS in den Kriterien für Laborprüfungen auflistet.

 

 

 

Textilien, Bezüge, Vorhänge, Matratzen, Kunstleder - allgemeine Hinweise

Viele Möbelbezüge - aber auch Matratzen, Vorhangstoffe... enthalten kritische Inhaltsstoffe - beim Kauf solcher Produkte, sollten daher unbedingt entsprechende umfassende(!) Unbedenklichkeitsnachweise gefordert werden.

Zahlreiche "Gütezeichen" prüfen leider nicht auf all diese möglichen Komponenten und geben sich mit Eigendeklarationen der Hersteller zufrieden. Daher fordern wir für Bewertungen stets die eigentlichen Prüfberichte (Umfang des Prüfauftrags, Prüfmethodik, Einzelwerte, Qualifikation = Akkreditierung des Prüfinstituts, Art der Probenahme) und geben uns nicht mit diversen "Zertifikaten", die häufig nur dem "Greenwashing" von Produkten dienen, zufrieden.

Vor allem langfristig gesundheitlich wirksame Weichmacher, Flammschutzmittel, Pyrethroide, Formaldehyd können zu dauerhaften Belastungen führen, oft werden aber auch "Duftstoffe" und "Nanoprodukte" (schmutzabweisend) eingebracht, deren Unbedenklichkeit derzeit noch sehr konträr diskutiert werden, ebenso gefährlich Inhaltsstoffe enthalten sehr oft die eingesetzten Farben, Oberflächenbehandlungen, Imprägnierungen, Verklebungen..

Auch in Matratzen finden sich immer wieder Antimon und Weichmacher, Flammschutzmittel...

 

Vorsicht ist geboten bei Kennzeichnungen wie:

 

  • antismell (keine unangenehme Geruchsbildung, wie Tabakrauch)
  • antimikrobiell, antibakteriell (Mikroben, Bakterien abtötend),
  • antistatisch (elektronische Aufladungen verhindernd) und schmutz/ wasserabweisend
  • bügelfrei (permanent press)
  • chemisch reinigen chrash (künstliche Knitter)
  • desodorierend (unangenehmen Körpergeruch beseitigend)
  • easy-care-behandelt (Sammelbegriff für schmutzabstoßende und fleckabweisende Pflegeausrüstung. Textil ist bügelleicht, knitterarm, einlaufsicher und widerstandsfähig gegenüber Kleidermotten)
  • fade out (färbt aus)
  • flammgeschützt (nicht nur importierte Bettwaren, Bodenbeläge, Gardinen, Kinderbekleidung, Möbelbezüge, Matratzen - neben Regulationsstörungen im zentralen Nervensystem und lagebedingten Ursachen - Bauchlage vermeiden - können auch giftige Ausgasungen für den plötzlichen Kindstod verantwortlich sein!)

Meist werden solche Eigenschaften durch oft sehr bedenkliche Chemikalien erreicht, die in der Regel nicht ausreichend definiert für den Verbraucher "deklariert" werden. Auch hier sind nur wirklich umfassende, glaubwürdige Prüfberichte Garantie für unbedenkliche Produkte. "Sogenannte Gütezeichen" sind nur in den wenigsten Fällen "aussagekräftig".

Widerrechtliche Verwendung von Gütezeichen

Immer wieder legen vor allem Polstermöbelhersteller als Beweis ihrer Unbedenklichkeit von MÖbelstücken Gütezeichen vor, die in dieser Form als Unbedenklichkeitsnachweis des Möbelstückes überhauot nicht verwendet werden dürfte. So erhielten wir vor kurzem ein

ÖKO-TEX Zertifikat - obwohl die eingesetzten Textilien nachträglich "verändert" wurden.

Dazu eine Stellungnahme von ÖKO-TEX zu unserer Anfrage bezüglich dieses Boxspringbettes (nachträglichzudem zusätzlich behandelt mit einem nicht definierten "Fleckenschutz"):

 

"Bei dem von Ihnen genannten Boxspringbett ist aber nur der Stoff vom Zertifikat abgedeckt und daher auch nur dieser geprüft worden. Andere Materialien wie der Schaumstoff, Klebstoffe, etc. wurden nicht nach STANDARD 100 by OEKO-TEX® zertifiziert und wir können daher keine Aussagen über deren gesundheitliche Unbedenklichkeit treffen." November 2021

 

 

 

Textilschadstoffe in Medienberichten:

Die schlimmsten Inhaltsstoffe in Textilien

Schmutziger Stoff

Giftstoffe im Stoff 

Was lauert in ihren Möbeln

Gerichtsurteil: "schadstofffreie Matratze ist irreführend"

"Ist meine Matratze giftig?"

 

Siehe auch: Allergische Reaktionen auf Schurwollprodukte

 

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Schadstoffe aus Teppichenböden und anderen Bodenbelägen

 

Bodenbeläge haben auf Grund der "großen emittierfähigen Oberfläche" eine besondere Bedeutung für das Innenraumklima.

Dazu kommt die Tatsache, dass vor allem Kleinkinder sich nicht nur im Krabbelalter oft sehr lange in Bodennähe auhalten - und dabei schadstoffbelasteten Abrieb, Hausstaub besonders intensiv einatmen.

 

Bedauerlicherweise berücksichtigen auch zahlreiche "Gütezeichen" diese Tatsache viel zu wenig - Antistatika, schmutzabweisende und/oder antibakterielle Beschichtungen, PFAS, Weichmacher, Flammschutzmittel sind zwar für viele Labels laut Kriterien "verboten" -die Vergabestellen geben sich aber vielfach mit Herstellererklärungen zufrieden.

Bisher war es mir nicht möglich, wirklich umfassende, glaubwürdige Prüfberichte- die hier erwähnten Schadstoffe betreffend zu erhalten. Die meisten Gütezeichen beschränken sich auf Untersuchungen bezüglich VOCS und Formaldehyd.

Vor allem die vielfach auch krebserzeugenden PFAS wurden bisher bei "wohngesundheitlichen Bewertungen" nahezu vollständig vernachlässigt.

Gleiches gilt für Nanoplastik - zahlreiche Hersteller werben inzwischen mit Teppichböden und anderen Heimtextilien aus recycelten PET- Flaschen.

Hier steht vor allem dieser Stoff im  Abrieb aus solchen Teppichböden - vor allem in Bodennähe verstärkt eingeatmet - im begründeten Verdacht, die Blut-Hirnschranke zu überwinden und sich auch im Gehirn festzusetzen.

Grundsätzlich ist aus der Sicht möglicherweise schadstoffbelasteter "Sekundärrohstoffe" der Einsatz recycelter Produkte im Innenraumbereich zu hinterfragen.

 

Siehe dazu auch

"Bodenbeläge gesundheitsverträglich"

und die Zusammenfassung

  "Mögliche Schadstoffe aus Bodenbelägen"

 

Schadstoffe in europäischen Teppichböden: Deutsche Umwelthilfe fordert Produktverantwortung für Hersteller und Verbot gefährlicher Substanzen

 

Untersuchungen europäischer Teppichböden belegen das Vorhandensein chlorierter Flammschutzmittel, hormonaktiver Substanzen und krebsverdächtiger Stoffe - Einzelne Chemikalien werden für Kinderspielzeug reguliert, für den Einsatz in Teppichböden jedoch nicht - In Neumaterial verbotene Chemikalien sind in Recyclingmaterialien erlaubt und werden eingesetzt - Deutsche Umwelthilfe fordert von der EU-Kommission eine Gleichbehandlung von Neu- und Recyclingmaterial in Bezug auf Schadstoffgehalte - Schadstofffreiheit ist Grundvoraussetzung für einen geschlossenen Recyclingkreislauf

 

Aktuelle Untersuchungen europäischer Teppichböden durch die Vrije Universiteit Amsterdam (Niederlande), das Ecology Center (USA) und die Notre Dame University (USA) belegen hormonaktive, krebsverdächtige und die Fruchtbarkeit beeinträchtigende Chemikalien. Weil Teppichböden weich, fleckenresistent und farbig sein sollen, werden diese häufig chemisch behandelt. Angesichts der besorgniserregenden Studienergebnisse fordert die Deutsche Umwelthilfe (DUH) ein Verbot gesundheitsgefährdender Chemikalien in Teppichböden und die Einführung des Prinzips der Produktverantwortung für Hersteller. Nur so kann der Gesundheitsschutz der Verbraucher und der Aufbau einer Kreislaufwirtschaft sichergestellt werden.

 

Im Auftrag der Changing Markets Foundation (CMF) wurden fünfzehn Teppichböden der acht Hersteller Interface, Tarkett, Milliken, Forbo, Balta Group, Beaulieu International Group, Donkersloot und Associated Weavers untersucht.

 

Überprüft wurde das Vorhandensein antimikrobieller Substanzen, von Bisphenol A, Flammschutzmitteln, fluorierten Fleckschutzmitteln, Isocyanaten, Nonylphenol, Phthalaten und polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen. Bei der Analyse wurden in zwölf von fünfzehn Teppichböden Schadstoffe, wie zum Beispiel Diethylhexylphthalat (DEHP), perfluorierte Verbindungen (PFAS) oder das Flammschutzmittel Tris(1,3-dichlorisopropyl)phosphat (TDCPP) nachgewiesen. Nur drei Teppichböden beinhalteten keine der untersuchten Schadstoffe.

 

"Schadstoffe in Teppichböden sind ein Problem und haben dort nichts zu suchen. Chemikalien, die die Gesundheit der Verbraucher gefährden können, müssen verboten werden. EU-weit verbotene Substanzen dürfen nicht in Recyclingmaterialien zugelassen sein, sodass sie den Weg in Produkte finden können, mit denen Verbraucher fast täglich in Kontakt kommen. Substanzen, die in Kinderspielzeug reguliert sind, müssen auch in Teppichböden, denen Kinder beispielsweise beim Krabbeln besonders intensiv ausgesetzt sind, ebenso gesetzlich geregelt werden", fordert Barbara Metz, Stellvertretende DUH-Bundesgeschäftsführerin. Sie empfiehlt Verbrauchern auf den Blauen Engel zu achten. Dem Siegel liegen die strengsten Anforderungen beim Einsatz von Chemikalien zugrunde. Außerdem muss das europäische Chemikalienregister REACH angepasst und Widersprüche der europäischen Chemikalienpolitik aufgehoben werden.

 

Hintergrund:

Bereits im März dieses Jahres hat die Anthesis Consulting Group eine Studie veröffentlicht, in der 59 besorgniserregende Chemikalien benannt wurden, die in Teppichböden auf dem EU-Markt enthalten sein können. Die eruierten Chemikalien wurden von der Changing Markets Foundation (CMF) zum Anlass für Schadstofftests von fünfzehn Teppichböden von acht Herstellern genommen.

Bei der Untersuchung wurden in zwölf von fünfzehn Teppichböden hormonell wirksame, krebserregende oder die Fruchtbarkeit beeinträchtigende Stoffe nachgewiesen. Insgesamt drei Teppichböden von Forbo und Associated Weavers enthielten Phthalate. Dazu gehörte das hormonaktive Phthalat Diethylhexylphthalat (DEHP). Dieses ist in der EU seit 2015 verboten, in recyceltem Polyvinylchlorid (PVC) aber noch immer zugelassen. Ein von Milliken verkaufter Teppichboden enthielt gleich acht verschiedene perfluorierte Verbindungen (PFAS). Zwei weitere Milliken-Teppichböden beinhalteten das krebsverdächtige chlorierte Flammschutzmittel Tris(1,3-dichlorisopropyl)phosphat (TDCPP). Für die Chemikalie gilt in Kinderspielzeug ein Grenzwert von 5 ppm. In Teppichböden darf die Substanz jedoch uneingeschränkt eingesetzt werden.

 

 

 

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Schadstoffgeprüfte und/oder "Allergiker-geeignete" Matratzen und Bezüge

Sehr viele Hersteller werben gerade bei Matratzen und deren Bezüge mit der Eigenschaft "allergikergeeignet" - obwohl sich die Verträglichkeit oft nur auf einzelne Allergien  (z.B. Milben) beschränkt, Nachweise weiterer möglicherweise sensibilisierender und/oder allergeniserender Stoffe aber teilweise entweder überhaupt nicht existieren - oder zurückgehalten werden. (Gründe?)

Vor allem die Bezeichnung "allergikergerecht" ist stets mit Vorsicht zu betrachten -

  1. geht es um Schutz gegen Hausstaubmilben
  2. oder um die Vermeidung allergenisierender Inhaltsstoffe (Chemikalien)

Dies geht esehr oft aus den Werbemitteln nicht eindeutig hervor - vor allem bezüglich dem Schutz vor unverträglichen Chemikalien fehlt es meist an wirklich umfassenden, glaubwürdigen nachweisen.

Wie bei vielen anderen Produkten  wird hier gerne mit sogenannten "Gütezeichen und/oder Zertifikate" geworben - (z.B. Ökotex, QUL...) vollständige und umfassende Schadstoffprüfberichte

bezüglich, Schwermetalle, Antimon, Weichmacher und Flammschutzmittelwerte (EOX, AOX...) konnten wir bisher nicht erhalten -

diesbezüglich vollständige Prüfberichte werden dem Verbraucher vielfach von den herstellern verwehrt, obwohl diese Emissionseinzelwerte für die Beratung von Allergikern und Chemikaliensensitive unverzichtbar sind.   

Mögliche Schadstoffe in Matratzen:

Neben allgemeinen

  • Lösemitteln (VOCS) können(!) enthalten sein
  • Formaldehyd
  • Schwermetalle, Antimon...
  • Pestizide - Biozide
  • Pyrthroide
  • Phenole
  • Phthalate
  • Ersatzweichmacher (DINCH)
  • Alkylphenole - Ortophenylphenol... (nur bei Tierhaaren)
  • halogenorganische Verbindungen - Organozinnverbindeungen
  • AOX/EOX
  • Triclosan
  • Amine
  • allergenisierende Farbstoffe
  • Schwefelkohlenstoff  (nur Latexmatratzen)
  • Nitrosamine (nur Latexmatratzen)

Umfangreiche Prüfkriterien bietet das eco-Institut-Label; zu unterscheiden sind hier aber Prüfberichte-

  • definitiv für dieses Label
  • oder allgemeine Prüfberichte (auch vom eco-Institut) für andere Labels, deren Kriterien meist nicht so umnfanssend sind.

 

Gerne erstellen wir kurzfristig Bewertungen und Empfehlungen bei Vorlage entsprechender Schadstoffprüfberichte! Kostenlose Bewertung von Prüfberichten

 

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Echt- Leder als Möbelbezüge, für Wand und Bodengestaltung und weitere "Anwendungen"

 

Möglich sind bei Lederprodukten -

unabhängig ob für

  • Polstermöbel,
  • Boden- und Wandbeläge - ebenso wie für
  • Kleidung,
  • Schuhe,

grundsätzlich toxische Rückstände aus der Gerberei, aus diversen Verklebungen und Oberflächenbehandlungen –

unter anderem:

Formaldehyd, Aromatische Amine, Konservierungsmittel, Schwermetalle, Nanometerialien, Chrom VI, (sehr potente Kontaktallergene, krebserregend Kategorie 1B), Flammschutzmittel,per- und polyfluorierte Chemikalien, zinnorganische Verbindungen Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), Chlorkresole, PCP, Phthalate, Alkylphenole und Alkylphenolethoxylate (AP/APEO), Chlorparaffine, Dymethylfumarat (DMF) (siehe auch BfR)

Aktuelle Pressemeldung zum Thema am Beispiel Kinderschuhe (26.02.2019)

Besonders kritisch sind diesbezüglich auch "Recyclingprodukte" aus Leder, wenn ein durchgehend kontrollierter Bezugspfad der Recyclingware nicht gewährleistet ist. 

Welche Materialien dürfen als "Leder" bezeichnet werden?

 

Daneben ist es bei Importware wahrscheinlich, dass Lederprodukte während des Transports in Seecontainern massiven Biozid- Belastungen ausgesetzt wurden, Biozide die sich auf lange Zeit im Material festsetzen.

Auch hier ist daher darauf zu achten, dass die eingesetzten Produkte glaubwürdig auf Schadstoffe geprüft werden. 

 

Derzeit besitzen wir von keinem Hersteller ausreichende Informationen, um solche Produkte nach unseren strengen Anforderungen (im Hinblick auf unsere "besonders sensitive Klientel") "empfehlen" zu können.

Gerne laden wir auch hier Hersteller ein, uns entsprechende Produktinformationen zur Verfügung zu stellen.

Anfrage um Produktinformationen

Produktdaten- und zugleich Listungsblätter (zur kostenlosen Aufnahme in der Empfehlungs- Datenbank):

Produktdatenblatt Baustoffe

Produktdatenblatt Bodenbeläge 

 

Empfehlung der Verbraucherzentrale NRW 2021

 

Rückrufaktionen

Chrom VI - Rückruf Mädchensandalen (November 2021)

Hersteller muss Trekkingsandalen zurückrufen (Juli 2021)

Deichmann nimmt Kinderschuhe zurück (Mai 2021)

KIK ruft Kinderschuhe zurück (Oktober 2019)

 

 

Literatur

Schadstoffe in Leder und Lederwaren

Gesundheitsgefährdende Chemikalien in Lederprodukten 

Warum Leder giftig sein kann

Hersteller verweigern in der Regel glaubwürdige Schadstoffberichte oder bieten nur "Teilprüfberichte" an, bei denen nur auf ausgewählte, vom Hersteller (oder von Herstellerverbänden)" selbst benannte Stoffe untersucht wurde. Gerne überprüfen wir uns zugesandte Prüfberichte auf deren Glaubwürdigkeit. Gütezeichen sind in den meisten Fällen  keine Garantie für gesundheitliche Unbedenklichkeit. 

 

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Schadstoffbelastungen bei Import- und Exportware

Nicht nur Lederprodukte, sondern auch zahlreiche andere Produkte (teilweise auch unter  dem Begriff "Naturbaustoffe") -  wie beispielsweise diverse Einrichtungstextilien, Klein- Möbel, Teppiche und  Bodenbeläge;

Auch Schuhe, Textilien und Spielwaren  aus Übersee  werden in Seecontainern transportiert, die in der Regel massiv mit Bioziden (Insektizide, Fungizide...) und anderen Chemikalien "begast" werden, um Schimmel und Insektenschäden während des oft monatelangen Transports, aber auch die Einschleppung von "Seuchen" möglichst auszuschließen. 

 

"Knapp neun Millionen Container kommen pro Jahr im Hamburger Hafen an. Und mit den darin enthaltenen Waren das Gift. Denn viele von ihnen werden mit Chemikalien begast. Doch die meisten Container werden nicht auf giftige Gase kontrolliert. 770 der pro Tag ankommenden Container sind belastet, 40 davon akut giftig. Doch nur einer aus 770 wird überprüft. So gelangen die Produkte ungehindert in die Regale der Geschäfte, dann in unser Zuhause und letztlich über die Haut in unseren Körper."

"Um Container zu reinigen, Schädlinge zu vernichten oder während des Transports Schimmel zu verhindern, werden viele Container mit hochtoxischen Stoffen wie Phosphorwasserstoff oder Methylbromid begast. Dieser Prozess ist bei bestimmten Ladungen Vorschrift. In der EU sind die Begasungsmittel aus Asien jedoch verboten.

Neben diesen Begasungsgiften dünsten viele Waren im Inneren des Containers zusätzlich Industriechemikalien aus. Sie werden bereits bei der Produktion eingesetzt, insbesondere das Lösungsmittel Benzol.

Durch die Kombination der Gase und Chemikalien entsteht häufig ein giftiger Cocktail, der zunächst die Arbeiter am Hafen beim Öffnen des Containers aber letztlich auch uns Verbraucher gefährdet."

Mehr Infos dazu: "Gift aus Containern gefährdet unsere Gesundheit"

 

Bei den eingesetzten Stoffen handelt es sich sehr oft um hochgiftige Nervengifte wie zum Beispiel(!) Pyrethroide, Methylbromid, Ethylenoxid, Phosphin, Chlorpikringas, Formaldehyd und andere,  die sich meist  nicht nur durch unangenehmen Geruch über lange Zeit bemerkbar machen, sondern zu tatsächlichen Gesundheitsschäden führen können. Viele davon sind unter anderem krebserzeugend.

Bis heute ist es uns nicht gelungen, beispielsweise für Kokos-, Sisal- oder Bambusware wirklich umfassende und glaubwürdige Schadstoffprüfberichte zu erhalten. Anforderungen an Produktinformationen

Siehe dazu auch:

ZDF Planet e "Gift im Container"

 

und Bericht  Panorama - ARD Tagesschau 28.01.2019 "Giftige Schadstoffe in Containern"

Hochtoxische Biozide werden aber auch beispielsweise beim Holzexport eingesetzt:

Beispiel:

Sulfurylfluorid (kurz: SF)

 

ist ein farb- und geruchloses giftiges und stark klimawirksames Gas, das als Pestizid und Biozid gegen ein weites Spektrum an Insekten eingesetzt wird. Es greift in den Glykose- und Fettsäurezyklus der Insekten ein und entzieht ihnen die zum Überleben erforderliche Zellenenergie. Als Biozid findet es vor allem Anwendung auf geschnittenem Holz, als Pestizid wird es in erster Linie für die Behandlung von Rundholz eingesetzt (ca. 95 Prozent der Nutzung 2019 in Deutschland). Es ist außerdem für den Einsatz in leeren Vorratsräumen sowie auf Getreide, Nüssen, Kakao, Schalen- und Trockenfrüchten zugelassen

 

Sulfurylfluorid ist giftig und 5000 Mal so klimawirksam wie CO2, dennoch ist es bisher nicht in den Fokus der Öffentlichkeit gelangt. Damit soll nun Schluss sein. 

Wie bei vielen anderen Pestiziden befürchten zahlreiche Initiativen Zulassungsverlängerungen dieser Gifte und rufen zu Appellen an die verantwortlichen Politiker auf.   (Umweltinstitut München, Mai 2023)

Siehe dazu auch "Fragwürdige Förderung von Holzverbrennung - Gifteinsatz für Holz- Ex-und Importe"

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Gummiprodukte (Bodenbeläge...)

Gummi-, Latex-, Kautschukprodukte werden im Wohnbereich vor allem direkt für Bodenbeläge, teilweise aber auch für Teppichrücken, aber auch in weiteren Produkten (z.B. Latexfarben, Latexkleber)  eingesetzt - wir empfehlen hier unbedingt nur umfassend schadstoffgeprüfte Produkte einzusetzen.

Zu unterscheiden ist grundsätzlich zwischen  "Naturkautschuk" uns synthetischen Kautschuk; durch die erforderlichen Vulkanisationsprozesse kann es aber in beiden Gruppen zu Schadstoffbelastungen kommen..

 

Besonders kritisch sind Beläge, Matten aus Recyclinggummi. Hier werden oftmals - auch strak belastete - Altreifengranulate verwendet. Siehe dazu auch Bericht.

Häufigste Schadstoffe  in Gummiprodukten sind

 

Nitrosamine (krebserzeugend)

siehe dazu EGGBI Stoffbeschreibung Nitrosamine

 

Als Vulkanisationsbeschleuniger bei vielen Gummiprodukten aber ebenfalls eingesetzt:

Thiram, Thiuram

auch

TMTD
Tetramethylthiuramdisulfid
Pomarsol
Thianosan
Tetramethylthioperoxydicarbondiamid
Tutan
Bis(dimethylthiocarbamoyl)disulfid

 

CAS 137-26-8

Gefahrenhinweise - H-Sätze:

H302: Gesundheitsschädlich bei Verschlucken.
H332: Gesundheitsschädlich bei Einatmen.
H315: Verursacht Hautreizungen.
H317: Kann allergische Hautreaktionen verursachen.
H319: Verursacht schwere Augenreizung.
H373: Kann die Organe schädigen bei längerer oder wiederholter Exposition.

H410: Sehr giftig für Wasserorganismen mit langfristiger Wirkung (Quelle Gestis)

 

Fordern Sie vom Händler, Verarbeiter umfassende Schadstoffprüfberichte an:

Anfrage um Produktinformationen

Produktdaten- und zugleich Listungsblätter (zur kostenlosen Aufnahme in der Empfehlungs- Datenbank):

Produktdatenblatt Bodenbeläge

gerne erhalten Sie von uns dazu entsprechende kritische "gesundheitliche" Bewertungen.

 

Neben den aufgelisteten Schadstoffen können  auch diese Produkte untzer anderem Flammschutzmittel enthalten.

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Fachgerechter Einbau von Möbeln

Gerade bei Küchen, aber auch bei Einbauschränken allgemein kommt es immer wieder zu "Mängeln", wenn vor allem bei "Außenwänden" Möbel direkt an der Mauer- ohne entsprechendem Abstand für eine Hinterlüftung montiert werden.

Oft ist eine Schimmelbelastung die Folge - bei Auseinandersetzungen mit der Firma, die den Einbau vorgenommen hat, kann auf die entsprechenden verbindlichen DIN Normen verwiesen werden. Möbel- Einbau - Wandabstand

 

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Es handelt sich hier um die Wiedergabe von uns zur Verfügung gestellten Informationen – Korrekturwünsche werden nach Möglichkeit umgehend berücksichtigt, für die Meldung von sachlichen Fehlern und nicht funktionierender Links sind wir dankbar.

 

Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

 

 

 

Aktuelle Mitteilungen zum Thema "Wohngesundheit"

mit Diskussionsmöglichkeit

finden Sie auf meiner Facebook Seite

"EGGBI- Wohngesundheit"

 

Übersicht weitere News 2021 und 2022

 

Digitaler Unterricht reduziert Lernerfolg

Dezember 2023

Für Unruhe sorgen aktuelle Studien aus Schweden - dort hat man nachgewiesen, dass eine übertriebene Digitalisierung des Unterrichts zu mangelhaftem Lernerfolg führt - die schwedische Schulpolitik setzt wieder verstärkt auf "Bücher".

Schwedens Bildungspolitik

Tagesschau Stand: 17.12.2023 05:46 Uhr

Lange war Schweden stolz auf seine digitalen Klassenzimmer. Doch daran gibt es inzwischen viel Kritik. Die Lernkompetenz gehe stark zurück, warnt Schwedens Regierung und will wieder mehr Bücher in den Schulen sehen. "Wir haben zu viel digital gemacht"

Mehr Infos auch dazu im Kapitel "Elektrosmog und Schule" in der EGGBI Publikation: "Elektro- und elektromagnetische Felder" (Absatz "Digitaler Unterricht und sinkender Lernerfolg")

Siehe dazu auch "Elektrosmog in Schulen und Kitas"

 

 

 

22.03.2023

PFAS sind eine Bedrohung der öffentlichen Gesundheit weltweit!

Mehr Infos zu diesen "ewigen Chemikalienen" und aktuelle Presse- und TV- Berichte finden Sie unter PFAS. 

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15.03.2023

Nanoplastik aus PET Flaschen- Recycling kann das Nervensystem schädigen?

Studien des UFZ zusammen mit der Universität Leipzig lassen auf Beeinflussung auch des menschlichen Nervensystems durch Nanoplastik aus PET- Flaschen schließen.  Mehr Infos und Presseberichte dazu

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26.01.2023

Von wegen "sensitive" Produkte

Auch Kosmetika, die mit "natürlichen Inhaltsstoffen" beworben werden, sind nicht frei von Allergenen. Dies hat eine Studie von US-Dermatologen ergeben. Dazu der DAAB: "Auch hierzulande müsse man bei als "sensitiv" bezeichneten Körperpflegeprodukten genau hinschauen!"

Bei der US- Studie enthielten mehr als 94 %! der geprüften Hautprodukte mit "natürlichen Inhaltsstoffen" mindestens ein Kontaktallergen.(Pressebericht)

Ähnliche Erfahrungen (zahlreiche Beispiele diesbezüglich "irreführender Werbung" !) habe ich ebenfalls mit "natürlichen" Bauprodukten, aber auch "allergikerfreundlichen" Kosmetik- und Reinigungsmitteln (Kapitel 18) gemacht.  

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Januar 2023

"Genehmigungsfreier Ausbau des 5G Netzes?" 

Nunmehr fordert auch die SPD einen möglichst "beschleunigten" Ausbau des 5G Netzes - teilweise genehmigungsfreie Errichtung von neuen Sendemasten.

Bedenken der Medizin, unabhängige Forschungsberichte - vom BfR bestätigte fehlende Risikoforschung- Verletung des Europäischen Vorsorgeprinzips spielen keine Rolle.

Auch Bedenken vor einigen Jahren von der SPD noch selbst "definiert" und "kommuniziert",  werden dabei nunmehr völlig ignoriert! Mehr Informationen dazu

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19.10.2022

EU-Kommission opfert die Revision der EU-Chemikalienverordnung REACH für Industrieinteressen 

Ein schwerer Rückschlag für die Europäische Gesundheits- und Umweltpolitik.

"Die EU-Kommission ist auf Druck der deutschen chemischen Industrie und der konservativen Parteien im EU-Parlament offenbar bereit, die Revision der EU-Chemikalienverordnung REACH auf Ende 2023 zu verschieben. Für eine Überarbeitung von REACH in der laufenden Legislaturperiode wäre es dann zu spät. Die Revision würde so um Jahre verzögert oder fiele ganz aus, wenn die neu gewählte Kommission 2024 sie nicht fortführt."(Pressebericht)

Damit werden alle Hoffnungen auf zeitnahe,  strengere Chemikaliengesetze (zuletzt aus Plänen im August 2022) rigoros zerstört.

Reach (europäisches Chemikalienrecht), zuständig für Registrierung und Bewertungen von Chemikalien, ohnedies mit großen Glaubwürdigkeits- Schwierigkeiten kämpfend und bei der Registrierung gefährlicher Chemikalien im zeitlichen Wettstreit mit ständig neuen gesundheitsgefährdenden Chemikalien, erlebt damit einen erneuten, verheerenden Rückschlag.

 

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07.09.2022

TÜV SÜD wird zur "Überprüfungsbehörde!"

"schlecht informiert oder bewusst "manipulierend?"

Interessant die Aussage des Bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder bei Maischberger am 7.09.2022 zur Sicherheitsfrage der Atomkraftwerke - zweimaliges Zitat:  der TÜV Süddeutschland ist doch die "Prüfungsbehörde!"
Wie kann ein privatwirtschaftliches Unternehmen über Nacht zur Behörde erhoben werden? Siehe dazu Kapitel 4.93 Medienberichte zu TÜV Kennzeichnungen (mit einer Reihe von Fehlbeurteilungen in den letzten Jahren - unter anderem zur Staudammkatastrophe in Brasilien...)  

 

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03.09.2022

Schadstoffprobleme an zwei Schweizer Schulen (Surmatten - Lochacker):

 

erhöhte Lösemittelkonzentration in Schulcontainern, Kopfschmerzen von Lehrer und Schülern

Pressebericht 03.09.2022

 

Eine Auflistung von über 30 ähnlichen Fällen in Schul- und Kitacontainern finden Sie in der Übersicht: "Container für Kindergärten, Schulen Wohnräume und Büros" zu über 600 Schadensfällen an Schulen und Kitas allgemein unter "Auflistung von Schadensfällen".

 

Nach wie vor unverständlich - obwohl immer wieder - auch von den Medien - auf die Risiken von Schadstoffbelastungen in den Containern hingewiesen wird, begnügen sich die meisten Auftraggeber mit "nicht überprüften Aussagen der Hersteller" bezüglich der tatsächlichen Raumluftqualität bzw. bestenfalls mit - bezüglich gesundheitlicher Unbedenklichkeit meist unzureichend aussagekräftiger  "Gütezeichen und Zertifikaten", die sich ihrerseits  fast immer mit Messungen von Formaldehyd und VOCs und Herstellererklärungen zufriedengeben.

 

EGGBI bietet dafür seit Jahren eine "kostenlose Bewertung von Prüfberichten" an.

 

Wirklich umfassende Schadstoffprüfberichte - auch bezüglich Weichmacher, Flammschutzmittel, Konservierungsstoffe (Isothiazolinone), Biozide, konnte ich bisher von keinem einzigen der zahlreichen "angefragten" Hersteller erhalten.  In vielen Fällen wird dann bei auftretenden gesundheitsbezogenen Beschwerden  (nicht immer werden aber Schadstoffbelastungen unmittelbar durch eindeutige Symptome sichtbar), aus Kostengründen Lüften statt Sanieren, "Überstreichen und Absperren", werden kostspielige. lärmverursachende "Luftreiniger" empfohlen - die Leidtragenden sind stets Lehrer und Schüler mit möglichen(!), oft schwer belastenden  Langzeiterkrankungen.  

 

Dafür trifft die Auftraggeber eine nicht unwesentliche Mitschuld.

 

Messberichte  werden in solchen "Schadensfällen" den Betroffenen meist verweigert, die "Ergebnisse werden - oft auch in Zusammenarbeit mit den übergeordneten Behörden, manchmal auch von Gesundheitsämtern   bagatellisiert"!

Juni 2022

Projekte "IndikuS"

Abschlussbericht publiziert  (Projekt, veranlasst vom bayerischen Landtag 2020 zur Erstellung einer "interdisziplinären Herangehensweise an Umweltattribuierte Symptomkomplexe" wie MCS, EHS, SBS...)

Kritische Stellungnahme zu den" Ergebnissen"

 

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16.02.2022 Parkinson`sche Krankheit durch Biozide?

Seit langem sind Biozide - hier vor allem Pflanzenschutzmittel - als möglicher Auslöser der Parkinson`schen Krankheit bekannt - Betroffene sind vor allem viele Landwirte.

"Ippen Investigativ" deckt nach umfangreichen Ermittlungen die unverantwortliche jahrelange Verschleppung einer "Anerkennung als Berufskrankheit" durch die Berufsgenossenschaft und das Bundesarbeitsministerium auf.

Der Grund dafür - wie bei zahlreichen weiteren Umwelterkrankungen sind eindeutig zu erwartende erhebliche Kosten im Falle einer Anerkennung solcher Berufskrankheiten. Pressebericht 16.02.2022

Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie auch auf unserer Seite "Parkinson`sche Krankheit". Infos auch zu "Pestiziden im Schlafzimmer"

Erst allmählich werden die vielfachen gesundheitlichen Risiken durch zahlreiche - auch weitere Umweltgifte - auch in Innenräumen -  erkannt, das Fehlen flächendeckend qualifizierter Umweltmediziner führt dazu, dass nicht erkannte Zusammenhänge durch "oft diesbezüglich überforderte Allgemeinärzte" vielfach bewirken, allgemeine ("unerklärliche") Symptome, verursacht durch - oft auch andere - Umweltbelastungen  als "psychosomatisch begründet" zu deuten, dabei häufig sogar zu völlig fehlgerichteter, zusätzlich belastender Medikation auch von Psychopharmake zu greifen.

Das Umweltinstitut München fordert die neue Bundesregierung auf, endlich zumindest die Daten des Pestizideinsatzes offenzulegen.(Mitmachaktion)

 

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15.02.2022 "Die große Klimalüge" - nachhhaltiges Heizen mit Holz?

Mit einem eindrucksvollen Video nimmt "WeMove" Stellung  zum angeblich "CO2 neutralen, förderwürdigen" Heizen mit Holz - "die große Klimalüge". Link zum Video

EU und Bundesregierung stellen massive Fördermittel dafür zur Verfügung!

Auch das Umweltbundesamt würde gerne Holzheizungen verbieten - und hinterfragt mit Hinblick auf die damit verbundene Umweltbelastung die staatliche "Förderung" solcher "Alternativ"- Heizungen.

Siehe dazu auch: Holzheizungen - Schadstoffbelastungen in der Nachbarschaft

 

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05.02.2022 Radon im Boden - BfS publiziert neue hochauflösende Landkarte

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine neue Karte zur Radon-Situation in Deutschland veröffentlicht. Die Karte zeigt die zu erwartende Radon-Konzentration in der Bodenluft in einer Auflösung von 1×1 Kilometer

Mehr Infos zu Radon in der Raumluft

 

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31.01.2022

Neue Richtwerte des Umweltbundesamts

Der AIR (Ausschuss für Innenraumrichtwerte) hat eine neue Liste "Innenraumrichtwerte" RW I und RW II publiziert  (Liste Aktuell).

Neu - gegenüber der bisherigen Liste 2021 sind dabei Richtwerte für

Aceton          (CAS 67-64-1)  RW I  53 mg/m³  RW II 160 mg/m³

2-Propanol    (CAS 67-63-0)  RW I  22 mg/m³ RW II    45 mg/m³ 

Methanol       (CAS 67-56-1)  mit           60 Minutenwert  RW I  13 mg/m³ und RW II 40 mg/m³

Mehr Infos zu Richtwerten I und II

 

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16.12.2021

Anti-5G“-Produkte: Radioaktiver Abfall?

"Forschende der ANVS (Authority for Nuclear Safetay an Radiation Protection) in Den Haag haben sich den Schmuck genauer angeschaut und nun eine Warnung für zehn Produkte herausgegeben, die mit einem vermeintlichen „5G-Schutz“ beworben werden. Sie sind nicht nur vollkommen nutzlos, sondern geben selbst ionisierende Strahlung ab, die schädlich sein kann. Bei den Produkten handelt es sich unter anderem um Schlafmasken, Halsketten, Armbänder oder Anhänger. Einige werden speziell für Kinder angeboten." Bericht, 16.12.2021

Entsprechende Untersuchungen fanden nach unserer Information in Deutschland noch nicht statt.

Einen Überblick über das "umfangreiche in D erhältliche Marktangebot" von "Schutzartikeln" finden Sie hier

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02.12.2021

Publikation

"WOHNEN UND LEBEN MIT HOLZ"

In dieser Publikation der FNR finden sich gut recherchierte Informationen zu Emissionen aus Holz und Holzwerkstoffen - bedauerlicherweise mit teils sehr eigenwilligen Interpretationen der Ergebnisse bezüglich "völliger gesundheitlicher Unbedenklichkeit" von Holzemissionen.

Siehe dazu kritische Stellungnahme zu dieser Publikation (aus der EGGBI Schriftenreihe).

 

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16.11.2021

Lüften kann mit "Luftreinigern" nicht "ersetzt" werden

Die Verbraucherzentrale NRW weist in einer Presseaussendung darauf hin, dass mobile Luftreiniger nur zusammen mit- aber nicht stt ausreichender Lüftung eingesetzt werden sollten.

Pressebericht

mehr Infos zu den zu beachtenden Kriterien siehe auch Kapitel 8 unserer Zusammenfassung zu Lüftung und Luftfilter

 

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22.09.2021

 

Gesundheitsschädliche Pestizide in Europas Schlafzimmern

Nicht nur Biozide aus Fassadenfarben, Lacken, Fensterbeschichtungen, Holzprodukten

können massive gesundheitliche Risiken für die Bewohner darstellen - auch Pestizide aus der Landwirtschaft finden sich im Hausstaub von Gebäuden aus näherer Umgebung "besprühter"! Felder und Obstplantagen.

Dies ergab eine internationale Studie in 21 Ländern. Pressebericht vom 22.09.2021

Dazu ebenfalls passend:

"Südtirol hat ein Pestizidproblem"

"Südtiroler Pestizidprozess" (14.07.2021)

 

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06.09.2021

Aluminium in der Raumluft

Ursache von Alzheimer und anderen Erkrankungen?

BfR und Umweltbundesamt sehen hier laut aktuellem Schriftverkehr keinen aktuen Handlungsbedarf!

Natürlich ist Aluminium nicht die alleinige Ursache von Alzheimer - jahrelange Untersuchungen bestätigen aber zumindest "Zusammenhänge".

Alles zu den möglichen gesundheitlichen Folgen, Quellen und Behördeninformationen (Schriftverkehr- Kapitel:3.5) dazu:

Gesundheitliche Bewertung von Aluminium in der Raumluft

 

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09.07.2021

Mobile Luftreiniger sind keine Universallösung im Unterricht gegen Virenbelastungen

Studie der Universität Stuttgart bestätigt die Richtigkeit der Vorbehalte bezüglich "Luftreinigern" in allen Schulen und Kitas als Maßnahme gegen Corona- Infektionen.

Mehr Infos dazu

 

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17.06.2021

Lobby- Skandal im Deutschen Bundestag

Schweizer 5G- Mobilfunk- Lobby erstellt Risikostudie für Bundestag!

Offensichtlich wurde die Schweizer Mobilfunk-Lobby "Forschungsstiftung Strom und Mobilfunkkommunikation (FSM)" vom Büro für Technikfolgeabschätzung des Deutschen Bundestags (TAB)

mit einer Studie zu Gesundheitsgefahren von Mobilfunkstrahlungen beauftragt.

"Das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages gab diesen Umstand auch in einem Schreiben zu."

Mehr Infos zu "Risikoforschung in Deutschland"

 

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25.05.2021

Weichmacher Bisphenol F verursacht niedrigen IQ

 

"Die Chemikalie Bisphenol F (in Kunststoffen enthalten) kann Veränderungen in einem Gen hervorrufen, das für die neurologische Entwicklung wichtig ist. Diese Entdeckung wurde von Forschern der Universitäten von Uppsala und Karlstad, Schweden, gemacht. Der Mechanismus könnte erklären, warum die Exposition gegenüber dieser Chemikalie während des fötalen Stadiums mit einem niedrigeren IQ im Alter von sieben Jahren zusammenhängt"

 

Mehr Infos: "Die Tricks mit Bisphenol A, S und F"

 

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24.04.2021

Trauriger Höhepunkt erfolgreicher Lobbyarbeit der Telkommunikations- Industrie auch bei den öffentlichen Sendern?

ARD - Quarks: Video 5G - Revolution oder Gefahr?

Noch nie hat dieser Sender, bisher bezüglich vieler gut recherchierter Beiträge geschätzt, so unverfroren und eindeutig Industrie- Stellung bezogen unter dem Mantel "wissenschaftlicher" Berichterstattung". Die Verantwortlichen fügen sich damit erfolgreich in die Reihe der bezüglich  5G lobbygesteuerten Politik und des ebenso  gesteuerten Bundesamts für Strahlenschutz(?) ein!
Selten wurde bisher Prävention so klein geschrieben wie bei 5G - eine massive, bewusste Verletzung des europäischen Vorsorgeprinzips angesichts weltweiter Warn- Appelle angesehener Ärzte, eine Verhöhnung von Menschen mit international anerkannter Krankheit EHS.

5G- Jahre der "Wahrheit" für die Politik

Antwort des WDR auf unsere Beschwerde

Trauriger noch die Antwort der Quarksredaktion:

Die Einschätzungen zu den Gefahren des Mobilfunks kommen seit bald zwei Jahrzehnten im Sinne des wissenschaftlichen Konsens zum Ergebnis, dass im Rahmen derzeit geltender Grenzwerte, die von internationalen Gremien festgelegt werden, keine schädigende Wirkung von Mobilfunk nachgewiesen werden kann. Link zum Antwortschreiben

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09.03.2021

Ein Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Umweltbelastungen und Covid-19 Erkrankungen gelang dem Helmholtz- Institut München zusammen mit der TU München am Beispiel

"Erhöhtes COVID 19 Risiko durch Pollenbelastungen"

 

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04.03.2021

 

Publikation des

AGÖF Leitfaden "Hausstaubuntersuchungen auf chemische Parameter"

Damit wird nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch den Trägern öffentlicher Gebäude ein wertvolles Instrument für die Bewertung von Raumschadstoffbelastungen in die Hand gegeben - vor allem viele mittel- und schwerflüchtige Substanzen werden oft durch Raumluftmessungen nicht oder nur mangelhaft erfasst.

Mehr Infos zu Hausstaubuntersuchungen

 

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15.02.2021

Homeoffice im Keller - Gesundheitsrisiko Radon?

das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller, und verweist auf das Risiko einer Radonbelastung.  (Pressebericht Februar 2021).

Radon stellt die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs dar - und wird nach wie vor bei der wohngesundheitlichen Betrachtung von Gebäuden zu wenig beachtet. Mehr Infos zu Radon

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25.01.2021

Duftstoffallergien?

Zwischenergebnis Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes daab (eine Teilnahme an der Befragung ist noch immer möglich!)

Siehe dazu auch die EGGBI Zusammenfassung: 
"Duftstoffallergiker und Beduftungen"


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21.01.2021

Diagnose Funk fordert  Aufklärung zum Strahlenschutz beim Homeschooling durch "Bundesamt für Strahlenschutz"

 

Während die Hersteller selbst in Gebrauchsanweisungen davor warnen, die mobilen Geräte körpernah zu benutzen, die Telekom sogar rät, WLAN-Router nicht in Aufenthaltsräumen, Schlaf- und Kinderzimmern aufzustellen, wird bei den laufenden Anstrengungen bezüglich Homeschooling unterlassen, auf einem verantwortungs- und  gesundheitsbewussten Umgang mit Tablets, Laptops und Handys in Coronazeiten hinzuweisen.

Aufforderung an die Präsidentin des BfS

Siehe dazu auch Kapitel 10 "Schulen" Elektrofelder und Wohngesundheit

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04.01.2021

Urlaub für Allergiker und Sensitive

Die Hoffnung auf einen Urlaub nach "Corona" veranlasst derzeit zahlreiche Anrufer der Hotline zu einer Frage nach allergikerfreundlichen, oft auch nach mcs- geeigneten Hotels.

Eine Recherche vor 3 Jahren bei über 100 derart beworbenen Hotels brachte nur wenige Antworten, erneute Recherchen bezüglich der Aussagekraft diverser "Gütezeichen, Zertifikate, Informationsportale" (Kapitel 14) für allergikerfreundliche Hotels bestätigten die vielfach gemeldeten "Probleme" Betroffener, dass zwar viele Hotels mit unterschiedlicher Qualität  Rücksicht auf Allergiker beim "Speiseangebot" nehmen - auf die sehr wesentliche Raumluftqualität bestenfalls noch im Hinblick auf "Pollen, Rauchen, Tierhaare, Bodenbelag (nur bezüglich Vermeidung langfloriger Teppiche) und Matratzen hingewiesen wird -

Fragen von Emissionen aus Einrichtung, Wandbelag, Bauprodukten allgemein in fast allen Fällen ignoriert werden, glaubwürdige und umfassende Schadstoffprüfberichte bezüglich VOCS, Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel... kaum erhältlich sind. Siehe dazu "Fragebogen".

Wir laden erneut Hotels und andere Beherbungsbetriebe ein, uns für eine entsprechende Empfehlungsdatei entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine seriöse, individuelle Beratung möglich zu machen. Mehr Infos dazu "emissionsarme Urlaubsquartiere".

 

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Dezember 2020

 

Schadstoffprobleme an Erkheimer Schule

 

Nachdem uns der Bürgermeister seit Monaten die Zusendung des letzten Schadstoffprüfberichts verweigert,

erschien nunmehr ein neuer Pressebericht mit einer "Stellungnahme des Landesgesundheitsamtes" zu den gefundenen Werten.

Aus diesem Pressebericht ergaben sich für uns statt einer "Klärung" aber zahlreiche weitere Fragen!

Siehe dazu Kapitel "Dezember 2020" in unserer Zusammenfassung "Erkheim".

 

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November 2020

IBN "baubiologie magazin"

"Schadstoffprobleme an Schulen"

Empfehlungen für Eltern und Lehrer - mehr Informationen

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Oktober 2020

 

Diskussionen um erhöhten Schadstoffwert an Mittelschule Erkheim

Seit Monaten sind erhöhte Formaldehydwerte und laut Aussage der Schulleitung gesundheitliche Probleme von Schülern bekannt; ein neuer Prüfbericht existiert bereits – er wird den Eltern aber mit dem Hinweis verweigert, er müsse erst durch das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) "bearbeitet" werden.

 

Auf Wunsch einer Familie begeleiten wir seit Jahresanfang die Probleme mit den Behörden und deren Versuche, die Angelegenheit zu bagatellisieren, unter anderem mit Bewertungen, die den Aussagen des Umweltbundesamtes völlig widersprechen.

Siehe dazu "Chronik- Schadstoffprobleme in Erkheimer Schule"  

 

Erstmals wurde nun die Öffentlichkeit durch einen Pressebericht informiert.

Allgäuer Zeitung, 05.10.2020

 

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Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin- Politik

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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