Bauen für MCS Kranke

 

Zusammenfassung wichtiger Richtlinien

Risiken bei "mutigen" Marketing Versprechungen 

Grundvoraussetzungen für "MCS gerechtes Bauen" 

Vorgangsweise

Ausschluss von Krankheit und/oder Befindlichkeitsstörungen  auslösenden Faktoren innerhalb und  außerhalb des Expositionsbereichs „häusliches Umfeld“

Hinzuziehung des Fachbereichs Kurative Umweltmedizin:

Erhebung der UM Spezialanamnese, Würdigung von früheren Labor- & Arztberichten, körperliche Untersuchung und daraus abgeleitete Systematik umweltmedizinischer Laboranalysen zur Verifizierung bzw. Falsifizierung der Verdachtsmomente des Umweltmediziners bzgl.  auslösender / unterhaltender Umweltfaktoren für die Erkrankung.

Im Einzelfall müssen entsprechende Analysedaten bzw. ein UM – Fachbericht vor der Planung / Ausführung eines entsprechenden Gebäudes vorliegen!

  • Standortauswahl

Minimierung von Umweltbelastungen durch

Lärm, Luftverschmutzung  (Verkehr/Straße-Bahn-Flugverkehr , landwirtschaftliche Betriebe, gewerbliche Betriebe, Industrie)

natürliche  und künstliche Strahlenbelastungen  (Radon, Elektrosmog jeder Art )

natürliche biologische Belastungen  (Vegetationsprüfung)

 

  • Planungsanforderungen

Diffusionsoffene Konstruktion mit hohem sommerlichen Wärmeschutz (kein Barackenklima)

Feuchtigkeitsausgleichende Materialplanung

Generell Vermeidung von Feuchtigkeit (Bodenabdichtung, Vermeidung von Wärmebrücken) ="Schimmelprävention"

Bauschadensfreie Konstruktion und Ausführung  (Hauptziel "Schimmelvermeidung" –Integration Fachbereich Bauphysik)

Lärmschutz  (Lärm als Stressfaktor)

Emissionsfreie (wohnraumbezogen!) Heizung  (z.B. Erdwärme, Fernheizung,)

Räumliche Abschirmung der Wohnräume von Küchengerüchen

Nutzung der Wärmestrahlung  (Wandheizung)

Pflegeleichte Belüftungsanlagen mit Pollenfilter (Wartungspläne / -anweisungen ; schriftl. Anweisungen, damit der zukünftige Nutzer sich streng an Wartungspläne hält!)

Grundanforderungen an Lüftungen: Lufthygiene Anforderungen  VDI 6022 Blatt 1; mindestens Filter F7 nach DIN EN 13779 und DIN EN 779 (mittlerer Wirkungsgrad von 80 bis 90 %; Partikelgröße von 0,4 µm)

Zentrale Staubsauganlage (hygienischer Wartungsplan)

Pflegearme Produkte und Oberflächen

Stressmildernde Farbgestaltung (Wandfarben, Beleuchtung….)

Individuelle Berücksichtigung  von Allergien  (Hausstauballergie, Pollenallergie) bei Raumplanung z.B. großer Vorraum, entsprechende Kleiderablage; Wäscheschacht im Vorraum u.v.a.

 

  • Baustoffauswahl

Es müssen alle bekannten allergenen und möglicherweise sensibilisierenden Emissionen so weit als möglich ausgeschlossen werden

Verwendung möglichst weniger Produkte insgesamt zur Risikominimierung;

strenge Produktauswahl im Hinblick auf Emissionen entsprechend den EGGBI- Richtlinien  

incl. möglichst aller  bekannten

Möglichkeiten zur Reduktion von

Radonbelastungen

Elektrosmog

Pollen

Lärm

Berücksichtigung der individuellen Anforderungen - stets ausschließlich in Zusammenarbeit mit dem behandelnden Arzt:

Bei der Auswahl von MCS "verträglichen" Baustoffen geht es nicht nur um die optimale Vermeidung von "toxischen" Emissionen - auch "nur individuell"  sensibilisierende Stoffe (sehr oft durchaus auch aus dem "Naturbaustoffbereich") sollten weitestgehend vermieden werden.(Link)

 

  • Bauliche Umsetzung

Aus den Erfahrungen des EGGBI  bei zahlreichen Projekten konnte bereits abgeleitet werden, dass die Produktauswahl nur einen ca. 50%igen Anteil am Erfolg des Gesamtkonzeptes  "MCS-verträgliches  Gebäude"  hat - der Rest ist abhängig von Planung und Bauausführung.

Voraussetzungen sind eine umfassende Vorarbeit des Planers (Berücksichtigung der gesundheitsrelevanten Erfordernisse und Möglichkeiten zur Erreichung eines emissions/staub/geruchs/lärm- und strahlungsminimierten Wohnraumes beginnend bei Raumplanung bis hin zur Haustechnik)

und eine intensive Sensibilisierung, Schulung und Überprüfung der Handwerker in der Ausführungsphase.

Bekanntlich können bereits Unachtsamkeiten  (Verwendung intensiver Reiniger, Zwischenlagerung emissionsreicher Verpackungsmaterialien, holzschutzmittelbehandelter Paletten, angebrochener Dosen, Kartuschen über längere Zeit) zu beträchtlichen Sekundärbelastungen der Wände, Putze führen.

Der Einsatz benzinbetriebener Motorsägen ist ebenso auszuschließen wie die Verwendung benzinbetriebener Stromaggregate oder gasbetriebener Baustellenheizer.

Auch die staubintensive Bearbeitung von "kritischen" Werkstoffen in den Innenräumen  kann zu Belastungen führen.

Eine gewissenhafte bauliche Umsetzung hilft auch, spätere Schimmelprobleme zu vermeiden.

 

 

Wichtig für den Bauherren:

Verbindliche schriftliche Vereinbarungen (keine mündlichen Absprachen!) zum entsprechend sorgfältigen Planungs- und Umsetzungskonzept bezüglich

  • Planung
  • Produktauswahl
  • Umsetzung 

= unter anderem schriftliche Planer- und  Handwerkerverpflichtung bzgl. Produkteinsatz, Verhalten auf der Baustelle (EGGBI Handwerkerrichtlinien für jedes Gewerk), Haftung bei Nichteinhaltung dieser Richtlinien)

  • Fertigstellungstermin
  • Optimal: Forderung der Benennung von (mindestens einer)  Referenz(en) bzgl. bereits erfolgreicher MCS Projekte mit Rücksprache beim Bauherrn

 

 

  • Wohnungssuche für MCS Kranke

Für MCS Kranke bietet der Wohnungsmarkt derzeit leider noch kein "MCS-gerechten" Wohnungen an - in allen Fällen muß hier versucht werden, einen  möglichst erträglichen "Kompromiss" zu finden.

EGGBI Stellungnahme zu Wohnungssuche

siehe dazu auch unsere Seite: Hauskauf, Miete, Sanierung und "Börse"

 

 

 

 

Risiken bei zu "mutigen" Marketing-Versprechungen

Da sich MCS bei den Betroffenen in der Regel sehr unterschiedlich im Hinblick auf Auslöser von Befindlichkeiten, Wirkungen darstellt,

sich das Krankheitsbild auch im Laufe der Jahre (unter Umständen selbst während der baulichen Umsetzung des Eigenheimes) oft wesentlich "verändert" -

warnen wir seit Jahren vor zu "großen" Versprechungen beispielsweise "garantierter" Verträglichkeit und vor allem entsprechenden Presseaussagen:

 

Beispiel  problematischer Marketingvorgangsweise: 

Ankündigung:"Das gesündeste Haus der Welt"

Etwas später: "Das gesündeste Haus Zürichs"

Umsetzung:  "Eröffnung des ersten MCS Mietwohnhauses in Zürich"

Ergebnis:      "Allergiker leiden im Allergikerhaus"

Erst nach Monaten ist es  glücklicherweise  gelungen, für alle Wohnungen "zufriedene" Bewohner zu finden, für einige der ursprünglichen  Bewerber war eine Nutzung über einen längeren Zeitraum nicht möglich.   (17.12.2014: MCS Wohnhaus feiert 1.Geburtstag).

Positive Bilanz nach 2 Jahren: Rundmail von Christian Schifferle 

Wir gratulieren dazu dem sehr engagierten Intiator und selbst MCS Betroffenen Christian Schifferle

Möglich ist nach unserer Erfahrung  bei MCS leider "nur"  der bestmögliche "Ausschluss" bekannter,  möglicherweise(!) sensibilisierender Stoffe um  so zu erreichen, dass auch im "MCS Haus" ein Wohnen für die Betroffenen  möglich ist - eine generelle Bezeichnung "MCS-geeignet" wagen wir daher bei unseren Beratungen nicht. 

Bei diesem Projekt  in Zürich - umgesetzt von einem unheimlich engagierten Verein zusammen mit dem Hochbauamt Zürich (offizielle Projektbeschreibung) wurden zwar grundsätzlich "verträgliche" VOC-Emissionswerte erreicht- die sehr besonderen und vor allem vielfach sehr individuellen Anforderungen für Chemikaliensensitive aber offensichtlich nicht ausreichend berücksichtigt.

Damit wurde eine grundsätzlich hervorragende Idee auch durch den Einsatz sicherlich

  • nicht ausreichend geprüfter Produkte (für eine Reihe der hier eingesetzten Produkte verweigern die Hersteller uns seit Jahren umfassende Produktinformationen!)
  • und teilweise unsererseits grundsätzlich für MCS Projekte präventiv abgelehnte Baustoffe (beispielsweise   Polystyrol-Fußbodendämmung mit nach größter Wahrscheinlichkeit toxisch extrem  bedenklichen - und für sehr viele MCS Kranke absolut unverträglichen Flammschutzmitteln)

leider zum persönlichen, aber auch wirtschaftlichen "Problem" für in den ersten Monaten  zumindest 4 betroffene Familien.

Aus diesem Grunde empfehlen wir auch stets eine möglichst  individualisierte Produktauswahl  (optimal in Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Arzt) und haben uns an  "MCS Mehr- Wohnungsprojekten" bis heute nicht mit allgemeinen "Verträglichkeitsaussagen für MCS Kranke" beteiligt. 

 

Dass es bei gewissenhafter Produktauswahl und professioneller baulicher Umsetzung unter umfassender Beteiligung der Betroffenen durchaus möglich ist, für MCS und EHS Betroffene ein verträgliches Wohnumfeld zu schaffen, beweisen unter anderem auch eine Reihe von uns begleiteter MCS Bauprojekte - darunter ein Mehrfamilienhaus in Bad Staffelstein - errichtet von der Baufirma Raab. (Beispiel 1;) ein Wohnhaus in Lüneburg   (Beispiel 2); ein Bauprojekt im Rahmen eines Forschungsprojektes in Ahrensburg (Beispiel 3) und zahlreiche weitere "begleitete" Bau und Sanierprojekte.

 

 

Erstkundenabfrage Bauninteressent

Fragebogen Gesundheit-Familie

 

11.11.2017

Arte, 11.November 2017

21:55 Uhr

Rückgang des IQs, Zunahme von Autismus: Wissenschaftliche Tests decken eine erschreckende Wahrheit auf, die noch vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten hätte: Die menschliche Intelligenz lässt nach. Erleben wir eine umgekehrte Evolution? Manche Forscher geben Umweltschadstoffen die Schuld ... Zum Film

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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17.10.2017

Neues zu "Glyphosat"...Sendung nicht versäumen!

Link zur Sendungsankündigung

Sendetermin:

Arte, 17.10.2017; 20:15

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02.09.2017

Gift im Container

ZDF Beitrag

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet.(Video- youtube)

Ein (!) Beispiel: "Die Toxikologin Prof. Lygia Budnik vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg hat das Ausgasen verschiedener Produkte untersucht. Die meisten Schuhcontainer überschritten die Grenzwerte verschiedener giftiger Chemikalien um ein Vielfaches. "

Wiederholung:  Phoenix: Di, 05.09. 18:00 Uhr

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte