Gesundheitsrisiken in Gebäuden

 

 

 

 

 

Überblick über mögliche(!)  

"gesundheitlich belastende Faktoren in Gebäuden"

Zahlreiche Gütezeichen (Kapitel 12 "Gebäudezertifikate") versprechen inzwischen "wohngesunde " - teilweise sogar "allergikerfreundliche, MCS geeignete" Gebäude - nur in wenigen Fällen wird dabei ein umfassendes Spektrum möglicher Gesundheitsrisiken betrachtet, geprüft und bewertet.

 

Neben nicht zu unterschätzenden Schadstoffbelastungen in der Außenluft durch Verkehr, Industrie, Gewerbe, Landwirtschaft (z.B.: Pestizideinsatz) - siehe dazu auch Empfehlungen zur Grundstücksuche

sind nachfolgende Belastungen sehr oft Ursache dauerhafter gesundheitlicher Schäden:

 

Physikalische Belastungen

Gesundheitliche Auswirkungen

Mögliche Altlasten in Gebäuden - Baujahr

Sonderform von Raumbelastungen: Fogging (schwarze Wohnungen)

Allgemeine Empfehlungen

Siehe dazu auch Kapitel 6 "Gebäudezertifikate" (aus Gütezeichen für Bauprodukte und Gebäude) und

Fragenkatalog zum Gebäude vor Erstellung eines Prüfkonzepts

Suche nach qualifizierten Prüfern

 

Es handelt sich hier nur um einen Überblick möglicher Belastungen ohne Anspruch auf Vollständigkeit - mit teilweiser Verlinkung zu unseren "Diskussionsseiten" zu diesen Themen.

Bei konkreten gesundheitlichen Belastungen empfehlen wir ausdrücklich die Beauftragung qualifizierter Fachleute für eine umfassende Raumprüfung und die Abstimmung der Messergebnisse mit dem behandelnden (optimal Umwelt-) Mediziner.

Adressen für entsprechende "Spezialisten" benennen wir gerne im Rahmen unserer Möglichkeiten (Informationen dazu) - wir unterstützen auch bei Vorlage entsprechender Prüfberichte mit einer umfangreichen Emissionsdatenbank beim Versuch, festgestellte Belastungen den möglichen "Verursachern" zuzuordnen.

 

Baustoffe von heute- Schadstoffe von morgen?

 

Umbaumaßnahmen - Sanierungen

Grundsätzlich ist vor Arbeitstätigkeiten an und in Gebäuden eine "Gefährdungsbeurteilung" (v.a. bezüglich Staub und biologischen Schadstoffen) aus Gründen des Arbeitsschutzes durchzuführen und zu dokumentieren.

Auftraggeber sollten unbedingt dieses Dokument ebenfalls einfordern.

Eine besonders häufige ursache gesundheilticher Probleme sind viele Bodenbeläge, zusammen mit deren Verarbeitungsmitteln (Grundierungen, Spachtelmassen, Kleber). Siehe mögliche Schadstoffe aus Bodenbelägen.

 

 

 

 

 

Physikalische Belastungen

v   Elektromagnetische Strahlen

v   Radioaktivität aus Boden und Baustoffen

v   Asbest und andere (möglicherweise) lungengängige Fasern; (Zellulose, andere Faserdämmstoffe)

v   Feinstaub (unter anderem auch aus Druckerpatronen)

v   Lärm (Schallbelastungen aus Wärme- und Heizungspumpen, Lüftungen und anderen Geräten,) 

v   Licht/Farbe

v   Luftfeuchtigkeit/Raumklima

v   Temperaturschwankungen  Sommer/Winter; Nacht /Tag

v   Radon (+Thoron) Belastungen: (zweithäufigster Lungen- Krebsverursacher)

 Bei  Planung bereits zu beachten (Lüftungskonzept, Dichtheit der Bodenplatte, Abschirmfolien....)

v   Belastungen durch Nanopartikel   (immer mehr sogenannte „antibakterielle“ Produkte, meist mit Nanosilber; Titandioxid)

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Chemische, organische, biologische Belastungen

 

Ø  Formaldehyd

Ø  VOCS (Lösemittel) allgemein

darunter nur mit besonderer Analytik erfassbar:

·         allergenisierende Isothiazolinone, 

·         Carbonsäuren (Essigsäure, Ameisensäure)

·         Naphthalin

·         Chloranisole (ältere Fertighäuser)

Ø  Weichmacher, allgemein

Ø  PCB

Ø  PFAS, PFC (per- und polyfluorierte Alkylsubstanzen)

Ø  Toxine aus Flammschutzmitteln (Polystyrol u.a.)

Ø  Halogenorganische Stoffe, PAKPCPLindan und andere Holzschutzmittel….

Ø  Isocyanate (Bauschäume u.a.)

Ø  Zinnorganische Verbindungen (Organozinnverbindungen)

Ø  Nitrosamine und

     zahlreiche weitere Chemikalien (abhängig vom Gebäude)

Ø  Insektizide, Biozide

Ø  Fungizide

Ø  COBelastung (bei nicht ausreichender Lüftung)

Ø  Schwermetalle

Ø  Schadstoffe aus Trinkwasserleitungen

Ø  Schadstoffe aus Elektrogeräten, Lüftungen...(Eigenemissionen der Geräte)

Ø  Legionellen

Ø  Feinstaub - chemische Belastungen


Ø  sonstige Gifte, Schwermetalle als Folge von Schäumen, Kleber, Lacke, Lösemittel, Werkstoffen (Teppichrücken, Wohntextilien, Möbel, Bodenbelägen, Stäuben ...), Leitungen   

 

Ø  Milben und deren Exkremente (Hausstauballergie)

Ø  Schimmelpilze/Sporen /Stoffwechselprodukte

Ø  Verkeimung von und durch mangelhaft gewartete oder schadhafte Klima- und Lüftungsanlagen

Ø  Viren, Bakterien, Exkremente - eingeschleppt durch Schädlinge (Nagetiere wie Mäuse, Ratten)

 

Dazu kommen

Ø  mögliche Belastungen die nicht unmittelbar mit dem Gebäude zu tun haben, wie zum Beispiel

    • Biozide oder Schimmelsporen aus landwirtschaftlichen Betrieben in der Nachbarschaft
    • Gerüche, Schadstoffe, Feinstaub aus gewerblichen Nachbargebäuden, Haus-Feuerungsanlagen, Industrie, Verkehr
    • selbst eingebrachte oder aus Nachbarwohnungen eindringende Duftstoffe (Parfüms, Deos, Weichspüler, Duftkerzen, Weichmacher, Haushaltsreinigern und Pflegemitteln, Zigarettenrauch, E-Zigaretten)
    • Amalgam, unverträgliche Transplantate, Medikamente

 

Ergänzungen dazu

Im Extremfall befallen und zerstören Schimmelpilze (z. B. Aspergillus fumigatus) Körpergewebe mit tödlichem Ausgang.

  • In manchen Fällen muss auch die frühere Nutzung von Gebäude (z.B. Wäscherei, Druckerei, Reifenlager, Farbenherstellung...) und Grundstück  (z.B. Tankstelle, Lagerung von Schadstoffen, radioaktiven Material...) überprüft werden, um gezielt nach möglicherweise daraus resultierenden außergewöhnlichen Belastungen zu suchen. 

Beispiel: Nitrosamine  (krebserzeugend) dazu Analytik

  • Innenraumbelastungen auch durch Fassadenprodukte

   Schadstoffe (Styrol, Formaldehyd, 2-Chlor-Propan Gas, Asbest...) können auch aus Fassaden- und Dachprodukten innenraumwirksam werden - siehe dazu Zusammenfassung

 

 

Nahezu alle der hier aufgelisteten Stoffe haben wir bereits in Bauprodukten und Gebäuden- auch Schulen teilweise in wesentlich erhöhten Konzentrationen wiedergefunden!

 

Oft sind es aber auch Komponenten aus Haushalts- und Bürogeräten, Klimaanlagen, Computern, die zu Belastungen unter anderem mit Flammschutzmitteln und Weichmachern führen können.  (Siehe Schadstoffe in Elektrogeräten)

Auflistung weiterer "möglichen Belastungsquellen" am 

Beispiel Bodenbeläge

Möbel,  Reinigungsmittel, Wandfarben,  Holz und Holzwerkstoffen...; (dazu auch allgemeine "Diskussionsgrundlagen").

Nicht fachgerechter Einsatz von Bitumenprodukten im Innenbereich (toluolhaltige Voranstriche) können ebenfalls zu massiven gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. 

 

Gesundheitsrisiken bei und nach Saniermaßnahmen

Auch während und nach Gebäudesanierungen kann es zu erheblichen gesundheitlichen Risiken kommen:

Hier ist ebenso wie beim Neubau auf

  • sorgfältige Planung
  • gewissenhafte Produktauswahl und
  • fachgerechte bauliche Umsetzung

zu achten.

Bei Schadstoff- und Schimmelsanierungen sollte unbedingt nach Abschluss der Maßnahmen eine Kontrollmessung stattfinden.

Umwelterkrankte (Chemikaliensensitive) sollten während der Sanier- Tätigkeit grundsätzlich die Räume so weit als möglich meiden.

Siehe dazu auch "Schadstoffsanierung belasteter Gebäude"

 

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Gesundheitliche Auswirkungen von Raum- Schadstoffen- und Belastungen

Abhängig von der Art der Belastungen finden sich zwar teilweise je nach Schadstoff unterschiedliche Symptome (z.B.: Sick Building Syndrom) bei den Betroffenen – 

 

viele "ähnliche" Symptome treten aber bei den meisten Schadstoffen immer wieder auf, was deren Zuordnung bzw. Ursachenerforschung extrem schwierig macht.

 

Helfen kann in solchen Fällen meist ein qualifizierter Umweltmediziner, der die Beschwerden ernst nimmt und nicht als "psychosomatisch bedingt" bagatellisiert.

 

  • Kopfschmerzen, Nasenbluten
  • trockene oder gereizte Schleimhäute - dadurch unter anderem
  • Reizhusten
  • geschwächtes Immunsystem - damit unter anderem 
  • erhöhte Infektanfälligkeit
  • Verhaltensauffälligkeiten (Unruhe, Nervosität, Aggression, Hyperaktivität)
  • geringe Konzentrationsfähigkeit
  • Appetitlosigkeit
  • Erbrechen
  • Hauterkrankungen (möglicherweise auch Neurodermitis) und Haarausfall
  • vermehrter Juckreiz
  • Auftreten von Allergien  (unter anderem durch die häufig eingesetzten Isothiazolinone, aber auch Schimmel...)
  • Asthma
  • chronische Bronchitis
  • Ohrgeräusche
  • andauernde Müdigkeit
  • vermehrte Gedächtnis-, Lern- und Aufmerksamkeitsstörungen
  • Hitzewallungen
  • Schlafstörungen
  • Taubheitsgefühle in den Gliedmassen
  • Depressionen
  • Magen- Darmstörungen
  • Schädigung des Immunsystems
  • Störungen der Leber- und Nierenfunktion
  • Asbestose
  • Augenbrennen
  • tränende Augen
  • "pelziges" Gefühl auf der Zunge

 

 

Manche Schadstoffe können aber auch

 

  • Krebs auslösen oder stehen zumindest im "Verdacht" Krebs auszulösen (Formaldehyd, Butanonoxim, Benzol, Furfural, Weichmacher, PAK…) und/ oder
  • können nachgewiesen zu hormonellen Veränderungen mit Langzeitfolgen führen (FlammschutzmittelWeichmacher…) 

 

Ein besonderes gesundheitliches Risiko besteht     

 

Dazu (nur) ein Auszug chronischer Erkrankungen, die auf Schadstoffbelastungen zurückzuführen sein können(!), in manchen Fällen aber zumindest durch solche in den Symptomen wesentlich verstärkt werden können.

 

 

Grenzwerte, Orientierungswerte, Interventionswerte zu einzelnen Schadstoffen (ohnedies für Allergiker, Sensitive, Schwangere, kein Maßstab!) können keinen Aufschluß geben über

Wechselwirkungen bei Auftreten von mehreren dieser Schadstoffe gleichzeitig und werden oft "industriefreundlich" über Jahrzehnte zu großzügig angelegt. 

Eine umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten und damit auch Bewertung von Prüfberichten stellt daher stets nur einen "Versuch" einer Symptomzuordnung dar; diese Problematik zeigt einen enormen Forschungsbedarf im Bereich Umweltmedizin auf.

Leider fehlt es an politischem Willen, die Mittel für solche Forschungen (industrieneutral!) ausreichend zur Verfügung zu stellen, die Industrie selbst zeigt verständlicherweise(?) wenig Interesse, solche Forschungen zu unterstützen.

 

Für einen Arztbesuch sinnvoll sind zumindest mehrtägige Aufzeichnungen der Beschwerden, wie wir sie vor allem bei Problemen am Arbeitsplatz, in Schulen, Kitas unbedingt empfehlen.:

Im Oktober 2017 wurde die Liste der Berufskrankheiten ergänzt um  "Kehlkopfkrebs, verursacht durch PAK)

 

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Mögliche "Altlasten" in Gebäuden

"Fogging Effekt - Schwarze Wohnunngen" - eine Sonderform von Raumbelastungen

 

"Der rußähnliche Schmierfilm tritt innerhalb weniger Tage oder Wochen auf und zeigt sich als einzelne Flecken bis hin zu großflächigen Verschmutzungen, die aussehen als hätten Schwelbrände stattgefunden. Der schwarze Staub setzt sich hauptsächlich oberhalb der Heizkörper, an Gardinen und Vorhängen, auf Fensterrahmen, Kunststoffflächen und elektrischen Geräten, sowie an Innenflächen der Außenwände ab.

Häufig sind Wohnungen betroffen, die renoviert oder gerade erst errichtet und bezogen wurden. Meist sind diese Räume mit Teppichböden und Raufasertapete ausgestattet. Aus diesen Produkten aber auch aus Kunststoffoberflächen von Einrichtungsgegenständen können schwerflüchtige organische Verbindungen (SVOC) in die Raumluft gelangen, die sich bei immer luftdichteren Gebäudehüllen im Innenraum anreichern und zum „Fogging“ Phänomen beitragen können. Insbesondere Weichmacherverbindungen, langkettige Alkane, Alkohole, Fettsäuren und Fettsäureester spielen hierbei eine Rolle. Sie können aus

 

  • Farben und Lacken,
  • Fußbodenkleber,
  • PVC-Bodenbelägen,
  • Vinyltapeten,
  • Kunststoff-Dekorplatten und
  • Holzimitat-Paneelen, Laminat entweichen.

SVOC gasen zwar weniger stark in die Innenraumluft aus, dafür aber über einen längeren Zeitraum.

Das heißt, wenn eine Renovierung im Sommer stattgefunden hat, so können die ersten Schwarzstaub-Erscheinungen auch erst in der Heizperiode auftreten. In dieser Zeit wird häufig weniger gelüftet, so dass die SVOC-Konzentration in der Innenraumluft ansteigen kann. Die SVOC können sich mit vorhandenen Schwebstaubpartikeln verbinden und sich dann als schmierige Beläge in der Wohnung absetzen.

Schmierige Beläge können aber auch beim Vorbeiströmen des luftgetragenen Staubes auf weichmacherhaltigen Oberflächen auftreten. In diesem Fall spricht man vom „Klebefilm-Effekt“.  Quelle: Umweltbundesamt

 

Verstärkt wird der Effekt häufig auch durch zusätzliche "Raumbelastungen" wie beispielsweise Duftkerzen.

 

Gesundheitliche Bewertung

Eine gesundheitliche Gefährdung geht von den Schwarzstaubablagerungen selbst nach unserem derzeitigen Informationsstand zwar nicht aus,

sie sind aber der Indikator für das Vorhandensein von SVOCs in der Raumluft - vor allem Weichmacher, mit teilweise auch langfristigen, hormonellen Auswirkungen.

 

Handlungsempfehlungen bietet die Broschüre

"Attacke des schwarzen Staubes"

 

Begriffsdefinition:

Der Begriff Fogging leitet sich aus dem englischen Wort Fog für Nebel ab.

Der Begriff, der gerne verwendet wird, stammt ursprünglich aus der Automobilbranche. Man bezeichnete mit „Fogging“ das Bilden eines Films auf der Windschutzscheibe in Neufahrzeugen als Folge von Ausgasungen schwerer flüchtiger Kunststoffbestandteile. (Siehe auch Schadstoffe in Neuwägen)

 

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Empfehlungen

Wir empfehlen bei gesundheitlichen Beschwerden mit dem Verdacht auf das „Sick Building Syndrom“ eine umfassende Raumluftmessung entsprechend allgemein anerkannten DIN Normen auf die oben benannten- und durchaus vielfach ähnliche Beschwerden auslösenden  „Verdachtsstoffe“,

dies auch, um möglicherweise nicht sofort erkennbare hormonellen Belastungen  (Flammschutzmittel, Weichmacher u.a.) ebenfalls sicher ausschließen zu können.

Die für Belastungen möglichen Quellen und damit möglichen Symptome finden sich unter anderem sehr übersichtlich auf der Seite des Umweltinstituts München unter:

http://www.umweltinstitut.org/archiv/archiv-verbraucherschutz/fachinformationen/schadstoffliste.html

 

siehe auch: Umfang von Raumluftprüfungen 

technische Anforderungen an Raumluftprüfungen

steuerliche Abschreibmöglichkeiten, Förderungen bei Sanierungen

 

Erst nach Vorlage umfassender Prüfergebnisse macht es auch Sinn, ein umfassendes Sanierkonzept zu erarbeiten.

 

EGGBI kritisiert bereits seit Jahren, dass Behörden bei gesundheitlichen Beschwerden in Schulen und KITAS meist "sehr einseitig" nur auf Formaldehyd und VOCs (Raumluftprüfung) bzw. Weichmacher, Flammschutzmittel - auf PCP und/oder PCB, auf Schwermetalle  (Staubuntersuchung)  überprüfen lassen – zudem bevorzugt ohne Einbeziehung der Eltern, die häufig gerne bei der Auswahl der Gutachter und bei der Erstellung des Prüfauftrages sich beteiligt sähen (Sorge vor Abhängigkeit mancher Gutachter von regelmäßigen kommunalen Mess-Aufträgen und entsprechende Interpretation von Prüfergebnissen) 

obwohl nachgewiesen auch zahlreiche weitere Belastungen Ursache für die in vielen Fällen nahezu identischen Symptome des Sick-Building Syndroms sein können!

 

Siehe dazu über 200 gesammelte Presseberichte über Auseinandersetzungen von Eltern, Lehrern und Behörden bei Schadstoffproblemen an Schulen und Kitas.

 

Wir raten Eltern bei Gesundheitsproblemen der Kinder, deren Ursache möglicherweise auf die KITA oder Schule zurückzuführen sind, unbedingt einen Umweltmediziner aufzusuchen, da eine medikamentöse Behandlung, wie sie in der Regel bei Kopfschmerzen, Schleimhautentzündungen, Reizung der Atemwege etc. von vielen Hausärzten durchgeführt wird, in diesen Fällen eine zusätzliche, kontraproduktive Belastung des Körpers darstellen kann. 

Sehr oft  kommen  Behörden erst nach Einbeziehung der Medien ihrer diesbezüglichen Fürsorgepflicht nach. 

Leider fehlen uns derzeit auch noch Nachweise, dass diverse "Nachhaltigkeitszertifikate" für Gebäude   (DGNB, BNB, Leed) eine gesundheitlich "ganzheitliche Betrachtung" in ihren Bewertungen "transparent" für gesundheitsbewusste Bauherren, vor allem aber  auch für Allergiker, Chemikaliensensitive integrieren - bzw. entsprechende "umfassende" Schadstoffmessungen als Grundlage für eine Zertifizierung einfordern.

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Disclaimer und Datenschutz-Hinweis

 

 

 

 

 

 

 

Aktuelle Mitteilungen zum Thema "Wohngesundheit"

mit Diskussionsmöglichkeit

präsentieren wir auf unserer Facebook Seite

"Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene"

 

Übersicht weitere News 2021

 

 

 

22.09.2021

 

Gesundheitsschädliche Pestizide in Europas Schlafzimmern

Nicht nur Biozide aus Fassadenfarben, Lacken, Fensterbeschichtungen, Holzprodukten

können massive gesundheitliche Risiken für die Bewohner darstellen - auch Pestizide aus der Landwirtschaft finden sich im Hausstaub von Gebäuden aus näherer Umgebung "besprühter"! Felder und Obstplantagen.

Dies ergab eine internationale Studie in 21 Ländern. Pressebericht vom 22.09.2021

Dazu ebenfalls passend:

"Südtirol hat ein Pestizidproblem"

"Südtiroler Pestizidprozess" (14.07.2021)

 

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06.09.2021

Aluminium in der Raumluft

Ursache von Alzheimer und anderen Erkrankungen?

BfR und Umweltbundesamt sehen hier laut aktuellem Schriftverkehr keinen aktuen Handlungsbedarf!

Natürlich ist Aluminium nicht die alleinige Ursache von Alzheimer - jahrelange Untersuchungen bestätigen aber zumindest "Zusammenhänge".

Alles zu den möglichen gesundheitlichen Folgen, Quellen und Behördeninformationen (Schriftverkehr- Kapitel:3.5) dazu:

Gesundheitliche Bewertung von Aluminium in der Raumluft

 

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09.07.2021

Mobile Luftreiniger sind keine Universallösung im Unterricht gegen Virenbelastungen

Studie der Universität Stuttgart bestätigt die Richtigkeit der Vorbehalte bezüglich "Luftreinigern" in allen Schulen und Kitas als Maßnahme gegen Corona- Infektionen.

Mehr Infos dazu

 

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17.06.2021

Lobby- Skandal im Deutschen Bundestag

Schweizer 5G- Mobilfunk- Lobby erstellt Risikostudie für Bundestag!

Offensichtlich wurde die Schweizer Mobilfunk-Lobby "Forschungsstiftung Strom und Mobilfunkkommunikation (FSM)" vom Büro für Technikfolgeabschätzung des Deutschen Bundestags (TAB)

mit einer Studie zu Gesundheitsgefahren von Mobilfunkstrahlungen beauftragt.

"Das Büro für Technikfolgenabschätzung des Deutschen Bundestages gab diesen Umstand auch in einem Schreiben zu."

Mehr Infos zu "Risikoforschung in Deutschland"

 

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25.05.2021

Weichmacher Bisphenol F verursacht niedrigen IQ

 

"Die Chemikalie Bisphenol F (in Kunststoffen enthalten) kann Veränderungen in einem Gen hervorrufen, das für die neurologische Entwicklung wichtig ist. Diese Entdeckung wurde von Forschern der Universitäten von Uppsala und Karlstad, Schweden, gemacht. Der Mechanismus könnte erklären, warum die Exposition gegenüber dieser Chemikalie während des fötalen Stadiums mit einem niedrigeren IQ im Alter von sieben Jahren zusammenhängt"

 

Mehr Infos: "Die Tricks mit Bisphenol A, S und F"

 

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24.04.2021

Trauriger Höhepunkt erfolgreicher Lobbyarbeit der Telkommunikations- Industrie auch bei den öffentlichen Sendern?

ARD - Quarks: Video 5G - Revolution oder Gefahr?

Noch nie hat dieser Sender, bisher bezüglich vieler gut recherchierter Beiträge geschätzt, so unverfroren und eindeutig Industrie- Stellung bezogen unter dem Mantel "wissenschaftlicher" Berichterstattung". Die Verantwortlichen fügen sich damit erfolgreich in die Reihe der bezüglich  5G lobbygesteuerten Politik und des ebenso  gesteuerten Bundesamts für Strahlenschutz(?) ein!
Selten wurde bisher Prävention so klein geschrieben wie bei 5G - eine massive, bewusste Verletzung des europäischen Vorsorgeprinzips angesichts weltweiter Warn- Appelle angesehener Ärzte, eine Verhöhnung von Menschen mit international anerkannter Krankheit EHS.

5G- Jahre der "Wahrheit" für die Politik

Antwort des WDR auf unsere Beschwerde

Trauriger noch die Antwort der Quarksredaktion:

Die Einschätzungen zu den Gefahren des Mobilfunks kommen seit bald zwei Jahrzehnten im Sinne des wissenschaftlichen Konsens zum Ergebnis, dass im Rahmen derzeit geltender Grenzwerte, die von internationalen Gremien festgelegt werden, keine schädigende Wirkung von Mobilfunk nachgewiesen werden kann. Link zum Antwortschreiben

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09.03.2021

Ein Nachweis eines Zusammenhangs zwischen Umweltbelastungen und Covid-19 Erkrankungen gelang dem Helmholtz- Institut München zusammen mit der TU München am Beispiel

"Erhöhtes COVID 19 Risiko durch Pollenbelastungen"

 

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04.03.2021

 

Publikation des

AGÖF Leitfaden "Hausstaubuntersuchungen auf chemische Parameter"

Damit wird nicht nur Privatpersonen, sondern vor allem auch den Trägern öffentlicher Gebäude ein wertvolles Instrument für die Bewertung von Raumschadstoffbelastungen in die Hand gegeben - vor allem viele mittel- und schwerflüchtige Substanzen werden oft durch Raumluftmessungen nicht oder nur mangelhaft erfasst.

Mehr Infos zu Hausstaubuntersuchungen

 

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15.02.2021

Homeoffice im Keller - Gesundheitsrisiko Radon?

das Bundesamt für Strahlenschutz warnt vor Homeoffice im Keller, und verweist auf das Risiko einer Radonbelastung.  (Pressebericht Februar 2021).

Radon stellt die zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs dar - und wird nach wie vor bei der wohngesundheitlichen Betrachtung von Gebäuden zu wenig beachtet. Mehr Infos zu Radon

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25.01.2021

Duftstoffallergien?

Zwischenergebnis Studie des Deutschen Allergie- und Asthmabundes daab (eine Teilnahme an der Befragung ist noch immer möglich!)

Siehe dazu auch die EGGBI Zusammenfassung: 
"Duftstoffallergiker und Beduftungen"


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21.01.2021

Diagnose Funk fordert  Aufklärung zum Strahlenschutz beim Homeschooling durch "Bundesamt für Strahlenschutz"

 

Während die Hersteller selbst in Gebrauchsanweisungen davor warnen, die mobilen Geräte körpernah zu benutzen, die Telekom sogar rät, WLAN-Router nicht in Aufenthaltsräumen, Schlaf- und Kinderzimmern aufzustellen, wird bei den laufenden Anstrengungen bezüglich Homeschooling unterlassen, auf einem verantwortungs- und  gesundheitsbewussten Umgang mit Tablets, Laptops und Handys in Coronazeiten hinzuweisen.

Aufforderung an die Präsidentin des BfS

Siehe dazu auch Kapitel 10 "Schulen" Elektrofelder und Wohngesundheit

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04.01.2021

Urlaub für Allergiker und Sensitive

Die Hoffnung auf einen Urlaub nach "Corona" veranlasst derzeit zahlreiche Anrufer der Hotline zu einer Frage nach allergikerfreundlichen, oft auch nach mcs- geeigneten Hotels.

Eine Recherche vor 3 Jahren bei über 100 derart beworbenen Hotels brachte nur wenige Antworten, erneute Recherchen bezüglich der Aussagekraft diverser "Gütezeichen, Zertifikate, Informationsportale" (Kapitel 14) für allergikerfreundliche Hotels bestätigten die vielfach gemeldeten "Probleme" Betroffener, dass zwar viele Hotels mit unterschiedlicher Qualität  Rücksicht auf Allergiker beim "Speiseangebot" nehmen - auf die sehr wesentliche Raumluftqualität bestenfalls noch im Hinblick auf "Pollen, Rauchen, Tierhaare, Bodenbelag (nur bezüglich Vermeidung langfloriger Teppiche) und Matratzen hingewiesen wird -

Fragen von Emissionen aus Einrichtung, Wandbelag, Bauprodukten allgemein in fast allen Fällen ignoriert werden, glaubwürdige und umfassende Schadstoffprüfberichte bezüglich VOCS, Formaldehyd, Weichmacher, Flammschutzmittel... kaum erhältlich sind. Siehe dazu "Fragebogen".

Wir laden erneut Hotels und andere Beherbungsbetriebe ein, uns für eine entsprechende Empfehlungsdatei entsprechende Informationen zur Verfügung zu stellen, um eine seriöse, individuelle Beratung möglich zu machen. Mehr Infos dazu "emissionsarme Urlaubsquartiere".

 

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Überblick

Übersicht News  2020 und 2021

 

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Weitere News finden Sie auf unserer Seite "Aktuelles"

Archiv

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Dezember 2020

 

Schadstoffprobleme an Erkheimer Schule

 

Nachdem uns der Bürgermeister seit Monaten die Zusendung des letzten Schadstoffprüfberichts verweigert,

erschien nunmehr ein neuer Pressebericht mit einer "Stellungnahme des Landesgesundheitsamtes" zu den gefundenen Werten.

Aus diesem Pressebericht ergaben sich für uns statt einer "Klärung" aber zahlreiche weitere Fragen!

Siehe dazu Kapitel "Dezember 2020" in unserer Zusammenfassung "Erkheim".

 

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November 2020

IBN "baubiologie magazin"

"Schadstoffprobleme an Schulen"

Empfehlungen für Eltern und Lehrer - mehr Informationen

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Oktober 2020

 

Diskussionen um erhöhten Schadstoffwert an Mittelschule Erkheim

Seit Monaten sind erhöhte Formaldehydwerte und laut Aussage der Schulleitung gesundheitliche Probleme von Schülern bekannt; ein neuer Prüfbericht existiert bereits – er wird den Eltern aber mit dem Hinweis verweigert, er müsse erst durch das LGL (Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit) "bearbeitet" werden.

 

Auf Wunsch einer Familie begeleiten wir seit Jahresanfang die Probleme mit den Behörden und deren Versuche, die Angelegenheit zu bagatellisieren, unter anderem mit Bewertungen, die den Aussagen des Umweltbundesamtes völlig widersprechen.

Siehe dazu "Chronik- Schadstoffprobleme in Erkheimer Schule"  

 

Erstmals wurde nun die Öffentlichkeit durch einen Pressebericht informiert.

Allgäuer Zeitung, 05.10.2020

 

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Februar 2020

Bankrotterklärung der deutschen Umweltmedizin

"Eine flächendeckende umweltmedizinische Versorgung konnte bis zum heutigen Zeitpunkt nach wie vor nicht realisiert werden"

Mehr Infos und Zitate aus dem Gesundheitsblatt 202, 63:242-250

 

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