"Gesundes" Bauen EGGBI

Wichtiger Hinweis:

Mit 18. Juli 2017 stellt der gemeinnützige Verein EGGBI e.V. seine Vereinstätigkeit ein.

Diese Homepage wird künftig als Online-Informationsportal vom bisherigen Geschäftsführer weiter betreut und auch die kostenlose Beratungshotline so weit als möglich auf ehrenamtlicher Basis fortgesetzt.  Impressum der Onlineredaktion

 

Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene   

 

Kostenloses Informations- und Beratungsportal  in Zusammenarbeit mit einem umfangreichen Netzwerk von Fachinstituten. Architekten, Herstellern, Baubiologen, Umweltmediziniern, Selbsthilfgeruppen Umwelterkrankter und Interessensgemeinschaften

                            mit besonderer "präventiver" Berücksichtigung der Sensitivitäten von AllergikernUmwelterkrankten und jungen Familien mit erhöhten Wünschen nach gesundheitlich unbedenklichen Bau- Produkten                                                                                     

 

Inhaltsverzeichnis der gesamten EGGBI Homepage 

Schadstoffe an Schulen und Kitas

EGGBI Downloads

 

Inhalt dieser Seite

 

EGGBI- Zielsetzung

Anforderungen an Produktinformationen

Anforderungen an "wohngesunde Gebäude"

Ausschreibungen für Schulen - Kitas, Krankenhäuser, Sporthallen

"Gesundheitlich optimierte Bauweise für Schulen Kitas" - Niedrigenergie-, Energie Plus- und Passivhäuser; Lüftungsanlagen?

 

EGGBI Statement Umwelterkrankungen und Umweltmedizin

 

 

Zielsetzung

EGGBI hat sich zur Aufgabe gesetzt, 

  • Verbraucherschutz bei Fragen der Wohngesundheit - fachliche Unterstützung von Konsumenten bei "Schadensfällen"

  • Unterstützung von Eltern und Lehrern bei Schadstoffproblemen in Schulen

  • offene wissenschaftliche Fragen durch die Koordination von Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit Bauunternehmen, Baustoffherstellern, Planern, Medizin und wissenschaftlichen Institutionen zu diskutieren/nach Möglichkeit zu klären, Beteiligung an Forschungsprojekten
  •  
  • politische Gremien, Krankenkassen und Unternehmen  durch umfassende Öffentlichkeitsarbeit, Publikationen  für Fragen der Wohngesundheit und Nachhaltigkeit zu sensibilisieren - dies vor allem auch im Hinblick auf die öffentliche Anerkennung von umweltbedingten Allergien, Erkrankungen und Chemikaliensensitivität und Barrierefreiheit für Umwelterkrankte
  • Akteure der Bauwirtschaft im Bereich Schulungen, Vorträgen, Gastvorlesungen an Hochschulen und Begleitung von Diplomarbeiten zum Thema Wohngesundheit zu sensibilisieren und zu unterstützen.(Beispiele:  Masterstudiumgang Holzbau für Architekten FH Rosenheim, Masterkurs WINGS, Universität Wismar)

 

Daneben bieten wir über die Beratungsstelle "Nachhaltigkeit-Bau"  als - bei höherem Zeitaufwand -  zu bezahlende Dienstleistung

(die Erträge aus Dienstleistungen kommen dem gemeinnützigen Vereinszweck zugute):

  • umfassende Produktberatung für individuelle Bauberatung von Allergikern, MCS Betroffenen 
  •  
  • Vermittlung  wissenschaftlicher Beratung von Baustoffherstellern, 
  •  
  • Bewertung von Bauprodukten, Prüfung von Messergebnissen  - im Hinblick auf deren Relevanz für die Wohngesundheit
  •  
  • Vermittlung von Produkt-, Raumluftprüfungen, Elektrosmog- und Radonmessungen (kostenlos)
  •  
  • Vermittlung von qualifizierten Architekten, Bauunternehmen und Umweltmedizinern (kostenlos)
  • Informationen zu behindertengerechtem, barrierefreiem Bauen
  • Publikationen und Fachvorträge für Institutionen, Fachzeitschriften, Internetportale zu allen Themen der Wohngesundheit (Eigenleistungen und Vermittlung von "Spezialisten" zu Fachthemen)

Gerne beurteilen wir auch Prüfergebnisse aus 

Raumluftmessungen, Produktprüfungen, Blower Door Tests - sofern diese allgemeinen Standards an Messtechnik, Dokumentation  entsprechen. (VDI, AgBB...)

Siehe dazu EGGBI Anforderungen für 

Raumluftmessungen

Produktprüfungen

Blower Door Test (auf einen solchen sollte vor allem im Neubau, bei größeren Umbauten auf keinen Fall verzichtet werden!)

Wir ersuchen  bei Chemikaliensensitivitäten vor Produktanfragen uns eine ärztliche Anamnese, bzw. eventuell vorhandene  Allergikerpässe zur Verfügung zu stellen. 

 

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Wir helfen gerne und investieren unsere ganze Kraft in Beratung und Schulung zum Thema Schadstoffe in Innenräumen.

Als ehrenamtliche Informationsplattform müssen wir aber mit unseren Mitteln sparsam umgehen und können daher im Allgemeinen nur in einem beschränkten Umfang und nur in besonderen Fällen auch umfangreicher gratis beraten.

Darüber hinausgehende Beratungsleistungen (Projektberatungen, Schulungen, Fachvorträge, beauftragte Fachpublikationen, durchgeführt durch die Beratungsagentur OEBAG müssen vergütet werden. 

Honorarübersicht zum Download

 

EGGBI ist hervorgegangen aus der praxisorientierten Arbeit des Sentinel-Haus Institutes, (vormals Q3- Welt der Lebensqualität)  welches mittels eines umfassenden  Qualifizierungskonzeptes für alle Akteure der Bauwirtschaft

  •  eine umfassende  Produktberatung und 
  •  
  • Erstellung von Handlungsleitfäden für  ausschreibende Stellen, Architekten, Bauträger und Verarbeiter entwickelt hat und  zwischenzeitlich  erfolgreich zahlreiche Projekte in Österreich, Schweiz, Deutschland, Italien und Frankreich begleitet.

Siehe auch EGGBI - Geschichte

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Anforderungen an Produktinformationen für gesundheitliche Bewertungen / Freigaben

Sie sind Hersteller von Bauprodukten, Farben, Lacken, Haustechnik, Reinigern, Möbeln, Heimtextilien und denken, Ihre Produkte entsprechen besonders hohen gesundheitlichen Qualitätsstandards?

Bitte senden Sie uns dazu die für uns die für eine gesundheitliche Bewertung erforderlichen, verfügbaren(!) Infos/Nachweise - optimal:

link:  Anforderungen "Wir suchen emissionsarme Bauprodukte"

link:  Möbel

link:  Bodenbeläge

link:  Haustechnik

link:  Reinigungsmittel

Die Anforderungen an Produktprüfungen gehen aus dem Datenblatt hervor - ergänzend orientieren wir uns bei den darin beschriebenen Anforderungen an Laborprüfungen unter anderem an den "Ausführungsbestimmungen" u.a. von "natureplus"Eco-Institut Label  und anderen standardisierten "wertigen" Gütezeichen.

 

Unsere  Standardanfrage  an Hersteller: Anfrage

Wichtig sind EGGBI dabei vor allem stets die besonders "produktrelevanten" - Informationen. Wir bitten daher um die Zusendung der "verfügbaren" Informationen aus unserer Abfrage und melden uns bei eventuell zusätzlichem Informationsbedarf. 

Wir berufen uns auch auf die "Auskunftspflicht" der Hersteller:

"Der Europäische Gerichtshof stärkt das Recht des Kunden auf Information über gefährliche Chemikalien in Produkten."

 

Urkunden, Zertifikate, EPDs ohne den eigentlichen Prüfergebnissen können für EGGBI keine  Bewertungsgrundlage darstellen, zumal  sehr viele Gütezeichen einzig dem Ziele des "greenwashing" von Produkten dienen.

Wir weisen darauf hin, dass EGGBI für

  • Produkt-Bewertungen-Freigaben bei EGGBI Projektanfragen
  • Bewerbungen in den Publikationen (Pressenews), Vorträgen, Gastvorlesungen und Schulungen sowie
  • eine „Listung“ in der Empfehlungsdatenbank (Voraussetzung: ausgefülltes „EGGBI Datenblatt“ mit Auflistung der „verfügbaren“! Informationen und entsprechender positiven  EGGBI Bewertung)

keinerlei Gebühren- Provisionen von Herstellern verlangt.

Wir bitten daher aber auch um Verständnis, dass es uns nicht möglich ist, unsererseits bei EGGBI-projektbezogenen Verarbeiter/ Architektenanfragen um Freigaben  die jeweiligen Informationen, Merkblätter, Sicherheitsdatenblätter, Produktdeklarationen, Prüfberichte mittels wiederholter „Nachfragen“ anfordern zu müssen bzw. selbst aus dem Internet (so überhaupt dort verfügbar)  oder aus Prospekten „herauszusuchen“ – ein Großteil der Hersteller ist uns daher bei der möglichst vollständigen Erfassung von Produktinfos entsprechend gerne behilflich. Auch die Zusendung von Prospekten/Mustern/ Infos per Post hilft uns nicht bei der notwendigen EDV „Erfassung“ von Produktinformationen. Inzwischen verfügen wir so über eine Datenbank mit über 2500 emissionsgeprüften Produkten, die wir gegebenenfalls jederzeit alternativ empfehlen können.

 

Ein Rechtsanspruch auf Listung/ Empfehlung entsteht dabei (vor allem bei fehlenden Informationen) nicht! 

 

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Anforderungen an "wohngesunde Gebäude"

Siehe auch Definition "Wohngesundheit",

Gesundheitsrisiken in Gebäuden

und gesundheitliche Auswirkungen von Raumschadstoffen

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Überblick erforderlicher Informationen für eine "wohngesundheitliche Bewertung" von Gebäuden: 

"allgemeine Empfehlungen"  ("gesundheitlicher" Gebäudecheck bei Miete/ Kauf)

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Nicht nur für die zunehmende Anzahl (30 % der Bevölkerung) von Allergikern, Umwelterkrankten -

auch für "Gesunde" mit erhöhtem Anspruch auf "Wohngesundheit" (vor allem auch junge Familien mit Kleinkindern, Schwangere,  ältere Menschen mit "reduzierter Funktion" des Immunsystems)  bedeutet ein möglichst schadstoffreduziertes Gebäude eine unbedingte Notwendigkeit. 

Gebäudezertifikate 

Diverse Gütezeichen und Zertifikate versprechen auch hier oft wesentlich mehr, als sie wirklich halten - in vielen Fällen stellen Aussagen zur "Wohngesundheit" lediglich ein Marketinginstrument dar. (Greenwashing). 

Vor allem ist darauf zu achten, wie umfassend die "Bezeichnung" Wohngesundheit"gedeutet" wird - meist beschränkt sich die Gebäudebewertung auf - (natürlich unverzichtbar)

  • den VOC- Gehalt  
  • Formaldehyd  (sicherlich sehr wesentlich Faktoren),
  • bei der Bewertung von Altbauten erfolgt bestenfalls noch eine Überprüfung bezüglich Schimmel.

Dabei  wird meist mit sehr unterschiedlichen nicht  überschrittenen"Grenzwerten" (gesetzliche Anforderungen, selbst erstellte Kriterien?) geworben -

und dies in den meisten Fällen nur mit "Summenwerten (z.B.: TVOC)"


ohne Betrachtung der sehr unterschiedlichen gesundheitlichen Relevanz der darin enthaltenen Werte für "Einzelstoffe".

Ein Summenwert von 100 µg/m³ beispielsweise ergibt ein extrem positives Bild -  dies relativiert sich aber rasch wenn davon beispielsweise 60 µg/m³ Styrol oder andere bedenkliche Stoffe enthalten sind.

Bei Schulen und Kindergärten wird zwischenzeitlich auch verstärkt der CO2 Gehalt berücksichtigt - sicherzustellen durch ein entsprechendes Lüftungskonzept - bei Lüftungsanlagen mit fachgerechter Installation, Einstellung und Wartung! 

Aus jahrelanger Beratung von Umwelterkrankten, Allergikern, MCS Kranken und aus unserer Zusammenarbeit mit Umweltmedizinern mussten wir aber feststellen:

Vernachlässigt werden meist

die ebenso wie bei den meisten Gebäudezertifikaten, so  wie auch bereits bei den meisten(!) Baustoffbewertungen durch "Gütezeichen" gar nicht glaubwürdig geprüft werden -

sehr oft begnügen sich die Zeichenvergabestellen  

  • mit "Herstellererklärungen" bzgl. "nicht eingesetzter Schadstoffe",
  • Bewertungen nach (nicht definierter) "Datenlage", statt selbst zu prüfen oder entsprechende glaubwürdige Prüfberichte dafür akkreditierter Institute "regelmäßig" (sehr oft ändern sich im Laufe der Jahren die Rezepturen!) einzufordern. 

Wir empfehlen daher, bereits bei Auftragsvergabe entsprechende "Qualitäten" nachhaltig und vertraglich einzufordern und auch sowohl beim Kauf von Immobilien ebenso wie vor der Übernahme (und Endzahlung) des Neubau entsprechend qualitativ überprüfen zu lassen. Nachträgliche Reklamationen führen oft zu jahrelangen, nervenaufreibenden Gerichtsverfahren.

In der Vergangenheit fielen die erforderlichen Sanierungskosten bei öffentlichen Gebäuden sehr oft zu Lasten des Steuerzahlers, wurden daher oft auch nur halbherzig (verstärkte Lüftung) oder zeitlich stark verzögert, durchgeführt.

Raumluftprüfungen- Schadstoffmessungen

Bei der Bewertung von Gebäudezertifikaten sollten deren Kriterien sorgfältig auf deren "glaubwürdiger Überwachung" geprüft werden.

"Schadstofffrei Bauen" - unsere Meinung:  

Wenn ein Baustoffhersteller oder eine Baufirma  mit "schadstofffrei" wirbt, ist bereits hohe Vorsicht geboten - unser Ziel ist es, eine Schadstoffminimierung zu erreichen. Auch der "Blaue Engel" wirbt ebenso wie z. B. natureplus nur mit "emissionsarm" und auf keinen Fall mit "schadstofffrei"!

Siehe dazu auch:

Wohngesundheit und Nachhaltigkeit für Entscheidungsträger

Rechtlicher Aspekt - "Werbung mit Gesundheit"

Rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit

 

Hinweise für Elternbeiräte, Personalvertreter, Schulleiter bei Schadstoffproblemen an Schulen

Konfliktfreie Vorgangsweise bei Schadstoffproblemen an Schulen/ Kitas

Tagebuch- Gesundheitsprobleme bei Schadstoffen an Schulen

 

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Ausschreibung: Schulen, KITAS, Krankenhäuser, Sporthallen

Infos zum TV Bericht vom 20.11.2016

Ursache für die meisten Schadstoffprobleme an Schulen und Kitas   ist eine zu "sorglose" Planung im Hinblick auf Baustoffauswahl und/oder bauliche Umsetzung. (siehe Sammlung Auszug Presseberichte der letzten Jahre)

 

Sie sind Auftraggeber eines "wohngesundheitlich zu optimierenden Gebäudes"  (Schule, Kindergarten, Sporthalle, Krankenhaus, Wohnhaus für Allergiker...) und möchten Ihre Wünsche bereits in der Ausschreibung "sicher" definiert haben?

Link: Textbausteine für Ausschreibungen

Es handelt sich hier lediglich um grundsätzliche Textempfehlungen- gerne unterstützen wir Sie   mit unserem Fach-Netzwerk auch durch Empfehlung spezialisierter Juristen bei der konkreten Formulierung von Ausschreibungstexten

 

Wichtig erscheint uns aber eine klare Zieldefinition des Auftraggebers:

 und genaue Vorgaben über Art, Umfang und Ausführende  für vertraglich vereinbarter Schadstoff- und Raumluftprüfungen vor Abnahme des Gebäudes.

 Interner Bewertungsbogen für "Umfang und Qualität"  von Gebäude-Schadstoffprüfungen

 

Rechtliche Standpunkte zu nachhaltigen Anforderungen  bei Ausschreibungen bietet  auch das Rechtsgutachten 2017 "Umweltfreundliche öffentliche Beschaffung", wenngleich sich die hier ageführten Kriterien im Baustoffbereich vorwiegend  am "Blauen Engel" orinentieren.

Wesentliche Aussagen:

  • Die Formulierung von  allgemeinen  nachvollziehbaren "Anforderungen" (sofern Sie keine Produkte namentlich benennen) stellen auch dann keine Diskriminierung dar, wenn nur wenige Bieter diese Anforderungen erfüllen können.
  • Es ist auch nicht erforderlich, "dass die Kriterien dem Auftraggeber einen (betriebs-) wirtschaftlichen Vorteil bringen".(Seite 74) EuGH, Urteil vom 10.2012, Rs. C-368/10, Rn.

         92 unter Verweis auf seine Entscheidungen „Concordia Bus“ und „Wienstrom“ .

 

Einen grundsätzlichen Beweis, dass sehr wohl Fragen der "wohngesundheitlichen Eignung" Bestandteil von Ausschreibungen sein können, bietet auch die Informationsplattform des Umweltministeriums "Wecobis" mit den Ausschreibungsempfehlungen "Materialökologische Anforderungen im Planungsprozess"

 

Insgesamt sind bei Planung und Umsetzung optimale Standards einzuhalten und zwar bezüglich

 Einsatz nachgewiesen emissionsarmer Produkte

 qualitativer baulicher Umsetzung (Beispiel: Schimmelvermeidung durch fachgerechte Umsetzung der „Luftdichtung der Gebäudehülle“)

 und damit ganzheitlicher „Barrierefreiheit“ (Behinderungen bzgl. Bewegung, Sehvermögen, Allergien, chemischer Unverträglichkeiten)

Auch natureplus bietet bereits für einige Produktgruppen "Anforderungsprofile" für Ausschreibungen, die europäischem Vergaberecht entsprechen.

 

Schadstoffprobleme an Schulen und Kitas

Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen und Kitas

Empfehlungen für "konfliktfreie" Vorgangsweise

Empfehlungen an Elternsprecher, Personalräte von Lehrern

"Baubiologische Bewertungen" 

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Bevorzugte Bauweise für Schulen- Kitas

Häufiger Diskussionspunkt in Kommunen:

Welche Bauweise (Holzbauweise, Massivbauweise...) gewährleistet mehr "Innenraumhygiene" in Schulen, Kitas?

Welche Nachteile haben möglicherweise Passivhäuser, Energie-Plus Häuser im Hinblick auf Luftwechselrate und damit Raumluftqualität?

 

Grundsätzlich sind bei richtiger Produktauswahl und gewissenhafter baulicher Umsetzung gesundheitlich optimierte Gebäude sowohl  mit

 

  • Holz (individuell geeignete Holzart, richtige Oberflächenbehandlung, ausgewählte Verarbeitungsmittel);
  • umfassend emissionsgeprüften Ziegeln;
  • Beton ( deklarierte Addfitive, Betonzusatzstoffe, emissionsarmer Zement) u.a.

 

natürlich möglich!

 

Lüftungsanlagen und Raumluftqualität

Energeieffiziente Gebäude benötigen aber auf Grund der erhöhten Gebäudedichte eine garantierte Luftwechselrate, die alleine durch manuelles Lüften vor allem in Schulen, Kutas, Versammlungsräumen, Sporthallen der Regel nicht mehr gewährleistet werden kann.

Voraussetzung für eine ausreichende und gesundheitlich unbedenkliche Luftwechselrate ist aber eine

 

  • richtig dimensionierte,
  • richtig eingestellte,
  • regelmäßig gewartete und
  • qualitativ einwandfreie Lüftungsanlage. (Informationen dazu)

 

Schadstoffprobleme

ergeben sich immer wieder aus dem absoluten Irrglauben:

 

Vor allem bei Schulen, Kitas wird von den meisten Städten noch verabsäumt, entsprechende Anforderungen an die Raumluftqualität bereits in der Ausschreibung festzulegen Ausschreibungen für Schulen - Kitas, Krankenhäuser, Sporthallen  und deren Einhaltung vor der Gebäudeabnahme zu kontrollieren.

Umso böser das Erwachen und die Vertuschungsaktionen, wenn sich beispielsweise ein „ökologisches "Niedrigenergie" oder Passivhaus als unbenutzbar erweist: 

Beispiel:  09.07.2016 OSB Platten verantwortlich für ÖKO KITA Sperre

 

Schuld ist aber in solchen Fällen nie der energetische Status eines Gebäudes wie eben zum Besipiel das Passivhaussystem sondern

  • unqualifizierte Planer,
  • nicht ausreichende Ausschreibungsanforderungen,
  • geruchs- und/oder emissionsreiche Bauprodukte,
  • Fehler bei der Verarbeitung gewisser Produkte  (Kleber, Lacke, Lasuren, Öle, Abdichtungen...).

Natürlich muss die Lüftungsanlage gerade in Schulen und Kitas der besonderen Nutzung angepasst sein, um erhöhte COWerte auszuschließen- dies lässt sich allerdings auch seit längerem automatisch mit integrierten COSteuerungen erreichen.

Der CO2 Wert ist ein wertvoller Indikator, um die Notwendigkeit verstärkten Lüftens festzustellen - verständlicherweise erhöhen sich bei schlecht eingestellter oder mangelnder Lüftung neben COWerten auch die Schadstoffkonzentrationen; mit einer CO2 Prüfung kann ich aber natürlich nicht Schadstoffe identifizieren- gute CO2 Werte garantierenauch keineswegs eine schadstoffarme Innenraumluft!

Fazit einer Studie:

Ist in Schulen eine freie Fensterlüftung möglich? (Feldstudie Stadt Nürnberg) 

 

Zitat: "Optimale Bedingungen, d.h. CO2-Raumluftkonzentrationen < 1000 ppm, wie sie vom Umweltbundesamt als Leitwert vorgegeben werden, werden ohne den Einsatz von raumlufttechnischen Anlagen allerdings nicht möglich sein. Auch beim Einsatz von technischen Lüftungen hat die zusätzliche Möglichkeit zu einer freien Fensterlüftung nachweislich einen deutlichen, positiven Effekt."

 

Literatur: (Diskussionsgrundlagen!)

Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden  (Seite 24/ Kapitel "Lüftungsanforderungen")

Gesundheitliche Bewertung von CO2 in der Innenraumluft (UBA)

Lüftung von Schulen (Fachverband/ Gebäude- Klima) 

 

 

 

 

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Wichtiger Hinweis

Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene 

Wir bieten keine Rechtsberatung, aucgh keine medizinischen Beratungen, sondern lediglich eine Informationsplattform mit Textstellen, Auflistungen von Urteilen, Pressemeldungen und Empfehlungen aus eigenen Erfahrungen - stets mit Verlinkungen zu den eigentlichen "Quellen" - für deren Richtigkeit- soferne sie als Link im Internet frei zugänglich sind, nicht die Verantwortung übernehmen können (siehe dazu Disclaimer).

Bei rechtlichen Auseinandersetzungen empfehlen wir stets die frühestmögliche Inanspruchnahme eines Anwalts, den wir gerne mit unseren Informationen unterstützen.

 

EGGBI sieht sich vor allem als  ehrenamtlich geführte "Beratungs- und Informationsstelle" mit den oben genannten Zielsetzungen.

Diese Homepage wird zwar ständig aktualisiert   -  auf Grund des Umfangs und der zahlreichen weiterführenden Links auf andere Homepages passiert es aber immer wieder, dass diese Links nicht mehr funktionieren,  aber auch dass es zu einzelnen Themen neue Erkenntnisse gibt.  Wir sind daher für entsprechende Informationen , ebenso wie für Kritik und Verbesserungsvorschläge an   beratung@eggbi.eu  dankbar.           

 

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Das Sentinel-Haus Konzept

ausgehend vom Begriff  "Sentinel"  (=der Wächter) - bedeutet ein wissenschaftliches Umsetzungskonzept zur Überwachung einer optimierten Gebäudeerstellung im Hinblick auf Einzelaspekte der Wohngesundheit, Emissionsarmut, Nachhaltigkeit sowohl bei Planung, Produktauswahl als auch bei der baulichen Umsetzung. 

Ziel ist unter anderem die Vermeidung von Emissionen, verursacht durch Baustoffe und bauhandwerkliche Tätigkeiten in der Bauphase; ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die Minimierung von VOC Emissionen (volatile organic compound, eine chemische Stoffklasse) und Formaldehyd, welche sehr oft auch aus natürlichen Bauprodukten austreten können und teilweise ein gesundheitsgefährdendes, meist aber zumindest ein allergenes Potential aufweisen. 

Erreicht wird das Ziel emissionsarmer Gebäude durch

  • intensive Kooperation und Qualifizierung aller an der Wertschöpfungskette Bau Beteiligten (Hersteller, Handel, Planer, Handwerker), 
  • eine streng wissenschaftliche Produktauswahl ausnahmslos emissionsgeprüfter und volldeklarierter Baustoffe und
  • Kooperation mit einem internationalen wissenschaftlichen Netzwerk (Universitäten, Institute und Vereine, Umweltmediziner, Selbsthilfeorganisationen).

Beispiel - Bauprojekt in Herrenberg

errichtet  durch das Sentinel-Haus Institut, umgesetzt vor allem durch Beratung und professionelle Qualifizierung von Planern, Bauunternehmen, Handwerkern und Bauträgern. (Siehe auch Geschichte EGGBI)

 

Umgesetzt werden diese Erkenntnisse auch

mit zahlreichen zusätzlichen Kriterien für Bauherren mit erhöhten (oft auch individuellen) Anforderungen an die "Wohngesundheit" 

 

durch die Europäische Gesellschaft für gesundes Bauen und Innenraumhygiene vor allem durch die größtenteils ehrenamtliche Verbraucherberatung mit besonderem Schwerpunkt Allergiker, Chemikaliensensitive, Umwelterkrankte und Bauherren mit dem Wunsch präventiver Vermeidung von "Belastungen".

 

 

Blogs und Netzwerke:

Aktuelle Informationen und teilweise sehr spannende Diskussionen zum Thema Wohngesundheit finden Sie auch unter:

 

Xing Forum "Gesundes Bauen und Wohnen

Wissens-Wiki proclima

 

 

Man kann mit einer Wohnung einen Menschen genau so töten wie mit einer Axt.



Heinrich Zille
deutscher Grafiker, Maler und Fotograf (1858 - 1929)

 

Seiteninhalt:

Ziele von EGGBI

Anforderungen an Produktinformationen

Anforderungen an "wohngesunde" Gebäude

Ausschreibungstexte

Das Sentinel-Haus Konzept

 

 

 

Fragen zu "Gesundes Bauen und Wohnen" ? 

Nutzen Sie unsere kostenlose Beratungshotline

 

 

Besuchen Sie uns auch auf

 

Bewertungen zu eggbi.eu

 

11.11.2017

Arte, 11.November 2017

21:55 Uhr

Rückgang des IQs, Zunahme von Autismus: Wissenschaftliche Tests decken eine erschreckende Wahrheit auf, die noch vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten hätte: Die menschliche Intelligenz lässt nach. Erleben wir eine umgekehrte Evolution? Manche Forscher geben Umweltschadstoffen die Schuld ... Zum Film

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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17.10.2017

Neues zu "Glyphosat"...Sendung nicht versäumen!

Link zur Sendungsankündigung

Sendetermin:

Arte, 17.10.2017; 20:15

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02.09.2017

Gift im Container

ZDF Beitrag

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet.(Video- youtube)

Ein (!) Beispiel: "Die Toxikologin Prof. Lygia Budnik vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg hat das Ausgasen verschiedener Produkte untersucht. Die meisten Schuhcontainer überschritten die Grenzwerte verschiedener giftiger Chemikalien um ein Vielfaches. "

Wiederholung:  Phoenix: Di, 05.09. 18:00 Uhr

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte