Chronik - Presseberichte und Informationen zu einzelnen Schadensfällen

 

Auflistung

Es handelt sich hier um vielfach unsererseits nicht "bewertbare" Presseberichte zu Schadensfällen und zur jeweiligen öffentlich publizierten Umgangsweise der Behörden  mit Schadensfällen und Erkrankungen von Lehrern und Schülern -

vollkommen konträr zu diesbezüglichen "Empfehlungen des Umweltbundesamtes"

In zahlreichen Fällen stehen wir aber auch mit Betroffenen  (Lehrer, Elternvertretern) in Verbindung und können Presseaussagen bestätigen. Gerne laden wir "Betroffene" ein, uns auch ihre Sicht der Vorgangsweisen mitzuteilen.

Vor allem unterstützen wir aber auch immer wieder bei der "Quellensuche" von Schadstoffen, wenn uns die Bezeichnungen der "eingebrachten Bauprodukte" und die Schadstoffprüfberichte der Raumluftprüfungen zur Verfügung gestellt werden.

siehe dazu auch:"System einer andauernden Bagatellisierung" 

 

Brühl- Badorf - Weichmacher und Flammschutzmittel

Mettendorf - Formaldehyd in Grundschule 

Braunschweig Hauptschule Sophienstraße - Isothiazolinone

Hagen- Heinrich Heine Realschule Styrol

München Helen-Kellerschule

Öko- Kita Wallerfangen - VOCS

Uni Düsseldorf PCB

München Hasenbergl  Eduard Sprangerschule  PCB

Oberschule Niesky

Grundschule Görzig

Regensburg Goethe Gymnasium

Naphthalinbelastung an Eisenacher Wartburgschule

Geigenbauschule Mittenwald

Schulzentrum Nideggen

Gera Berufschule

Bochum Universität PCB

Kranke Kinder an Grundschule Rebstock- Frankfurt     Mai 2017

Geruchsprobleme an Helen-Lange Schule in Wiesabden

 

   Fortsetzung folgt

Hinweise zu unseren Textquellen, "Anonymität" von Informanten, Bitte um Stellungnahmen

 

Stellungnahme Umweltbundesamt zu Schadstoffbelastungen an Schulen:

Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden

"Es kommt darauf an, dass frühzeitig kompetenter Sachverstand der Gesundheitsbehörden hinzugezogen wird und durch Transparenz des Verfahrens die Verantwortlichen (Träger, Baubehörde, Arbeitsmedizin, Unfallversicherungsträger etc.) und Betroffenen (z. B. Eltern, Nutzer) gleichermaßen einbezogen werden; alle Beteiligten sollten überdies die gewählten Schritte und Entscheidungen verstehen und akzeptieren.

Dazu zählt auch, die Klagen und Beschwerden ernst zu nehmen, Informationen laufend zur Verfügung zu stellendie Betroffenen in den Entscheidungsprozess einzubinden und Externe (Messinstitute, Sanierer, Handwerker etc.) zur Qualitätssicherung (z. B. Mindestanforderungen an Messungen) zu verpflichten sowie eine Endkontrolle und Abnahme, ggf. mit allen Beteiligten, durchzuführen (Erfolgskontrolle). (Leitfaden Umweltbundesamt  Seite 103)"

 

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Flammschutzmittel und Weichmacher in Badorfer Grundschule

 

Nach gesundheitlichen Beschwerden von Schülern und Lehrern wurde hier eine Staubuntersuchung durchgeführt- mit festgestellt wesentlich erhöhten Werten der vor allem langfristig hormonell wirksamen Flammschutzmittel und Weichmacher.

Die Stadt verweist darauf, dass bei den Untersuchungen kein PCB pder PCP gefunden wurde- keine Aussagen besitzen wir derzeit allerdings, ob überhaupt auf die die häufigsten Verursacher von gesundheitsrelevanten Schadstoffbelastungen an Schulen, nämlich VOCs, Formaldehyd jemals geprüft worden ist.

 

12.01.2017 Schüler und Lehrer erkrankt - Schadstoffalarm an Brühler Grundschule

13.01.2017 Flammschutzmittel und Weichmacher in Grundschule

 

27.01.2017 Stellungnahme der Stadt Brühl

 

mit zahlreichen Dokumenten:

Überblick Stadt Brühl

 

Pressemitteilung 13.01.2017

 

14.01.2017 Lehrerin krebskrank - "auch Schüler betroffen?"

17.01.2017 Eltern:"Kann ich mein Kind in die Schule schicken?"

17.01.2017 Eltern fordern Teilschließung

Zitat des Prüfers: "Auf eine Luftmessung habe man verzichtet, erläuterte der Baubiologe. Die Erfahrungen hätten gezeigt, dass bei höheren Schadstoffwerten im Hausstaub die Luftwerte trotzdem unter den Grenzwerten (die es bei Luftmessungen gibt) lägen."

Diese Aussage ist natürlich korrekt, sofern es sich erneut "nur" um die Ermittlung der Werte von Flammschutzmitteln, Weichmachern und Schwermetallen handelt: hier bietet nur eine Staubuntersuchung optimale Ergebnisse.

Einen grundsätzlichen Verzicht auf eine Raumluftmessung (bezogen auf offensichtlich bisher - vielleicht aus Kostengründen? -  nicht beauftragte Untersuchung bezüglich VOCs und Formaldehyd) können wir aber nicht nachvollziehen. 

20.01.2017 Gesundheitsamt gibt Entwarnung

Wir sind erstaunt, dass - bei Meldung von gesundheitlichen Beschwerden und ohne Vorliegen von umfassenden Raumluftmessergebnissen (Formaldehyd, VOCs?) bereits "Entwarnung" gegeben werden kann.... Siehe auch: Bagatellisierung von Schadstoffbelastungen durch manche(!) Amts-und Klinikärzte, Gesundheitsämter  sowie "Gutachter"
Mehr Verantwortung zeigt zwischenzeitlich offensichtlich und glücklicherweise der Bürgermeister der Gemeinde:

20.01.2017 Brühler"Giftschule" geräumt - Untersuchungen laufen

 

Zusagen der Stadt an die Eltern, Lehrer:

Um den Sorgen der Eltern und Lehrerinnen nachzukommen, werden zusätzlich zu den bereits beauftragten Materialuntersuchungen gezielte Raumluftmessungen vorgenommen.

 

Es werden für den 03.02.2017 in dem Elternbrief die Ergebnisse "der weiterer Untersuchungen" versprochen. Keine Informationen sind derzeit erhältlich über den Umfang der beauftragten "Raumluftmessungen."

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Grundsätzlicher Hinweise zu gewissenhafter Ursachensuche: Überblick über mögliche(!)  "gesundheitlich belastende Faktoren in Gebäuden" – entsprechende Belastungen führen nahezu sämtliche zu „fast identischen“ Symptomen (Sick-building-Syndrom) -

Zahlreiche weitere Schad-Stoffe wie z.B. Formaldehyd sind zudem ebenfalls krebserzeugend.

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03.02.2017 Bodenbelag wird ausgetauscht

Leider wurden Messergebnisse einer Raumluftprüfung nicht wie nach unseren Infos den Lehrern bereits versprochen bereits zur Verfügung gestellt - nach wie vor beschränkt sich offensichtlich der Informationsstand zur "Verursachersuche" ausschließlich auf Weichmacher und Flammschutzmittel = Fußbodenbelag? (Präsentation)

Auch der Umfang der zusätzlich "zur Beruhigung (?)" beauftragten Raumluftuntersuchung wird nach wie vor noch nicht kommuniziert und wurde auch uns nach Anfrage nicht mitgeteilt.

06.02.2017 Die Schadstoffquelle liegt im Bodenbelag

PVC Belag, Reingungs- und Pflegemittel werden aktuell als Ursache der Belastungen kommuniziert - Raumluftmessberichte bezüglich möglicherweise weiterer Schadstoffe liegen noch nicht vor..

21.02.2017 Mail der Stadt an uns

"Zwischenzeitlich liegen sowohl der ausführliche Bericht über die Materialbeprobung als auch über die Raumluftmessungen vor. Beides wird morgen im Rahmen eines Runden Tisch bekannt gegeben und ausführlich erläutert. Anwesend sind hier neben dem beauftragten Sachverständigen die Vertreter der Stadt Brühl/Gebäudemanagement, des Gesundheitsamtes und der Schule sowie die Vorsitzende und die stellvertretende Vorsitzende der Schulpflegschaft. Alle Eltern und Lehrer werden anschließen über diese Vertreter informiert, sodass dem Informationsbedürfnis aller Betroffenen selbstverständlich Rechnung getragen wird. "

 

01.03.2017 

Veröffentlichung von Materialuntersuchungen und Raumluftprüfung

 

Wenngleich die erneute Aussage "keine Gesundheitsgefährdung" angesichts der festgestellten Weichmacher und Flammschutzmittel  mit Berufung auf Grenzwerte aus unserer Sicht vor allem auch auf Grund tatsächlich eingetretener gesundheitlicher Beschwerden keinesfalls zutrifft,

konnten nach unserem Dafürhalten die Verursacher der gesundheitlichen Probleme  (Schüler, Lehrer) identifiziert werden - eine möglichst umgehende "Entfernung" derselben ist daher unbedingt geboten!

  • Wandfarben  (Weichmacher)
  • Bodenbeläge (Flammschutzmittel, Schwermetalle und Weichmacher!)
  • Fußleisten     (Flammschutzmittel, Weichmacher) 
  • Stuhllackierungen Klarlack; Stühle neu (Weichmacher) 
  • Fensterlack (Weichmacher)
  • möglicherweise Reinigungs- und Pflegemittel (erhöhte Werte 1-Propanol. 2-Propanol, Limonen) 

Vor allem haben wir die Verantwortlichen im Hinblick auf die anstehende "Sanierung" darauf verwiesen,

  • dass zur Vermeidung neuer Belastungen durch die einzubringenden Ersatzprodukte unbedingt nur Produkte mit entsprechenden "vorgelegten Schadstoffprüfungen" einzusetzen sind - Anforderungen an Produktinformationen ; allgemeine Gütezeichen und Herstelleraussagen halten wir für nicht ausreichende Kriterien, erfahrungsgemäß bieten alle genannten Produktgruppen auch bei Produkten mit Gütezeichen Risiken neuer Schadstoffbelastungen (z.B. Isothiazolinone aus Wandfarben, Lacken, geruchsintensive Aldehyde und andere Stoffe aus Bodenbelägen...)    Ausschreibungen für Schulen - Kitas, Krankenhäuser, Sporthallen
  • und entsprechend denn Empfehlungen des Umweltbundesamtes nach Abschluss der Sanierung eine "Erfolgskontrolle = Nachprüfung" (erneut umfassende Schadstoffprüfung: Raumluft- und Staubprüfung) in Absprache mit Lehrern/Eltern stattfinden sollte.  

 Wir würden uns freuen, die Chronik dieses Schadstoff- Falles in Kürze nach Vorliegen positiver Ergebnisse der Nachprüfungen definitiv abschließen zu können. (01.03.2017)

 

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Grundsätzlich empfohlen:  Umfang von Raumluftprüfungen, abhängig natürlich jedoch von den individuellen Gebäudeeigenschaften.(Bauweise, Gebäudealter, Ausstattung) Empfehlungen 

Empfehlungen für Elternbeiräte, Personalvertreter

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Formaldehyd in Grundschule Mettendorf

08.09.2016  Lehrer klagen über Kopfschmerzen

"Wie Norbert Schneider, Beigeordneter der Verbandsgemeinde Südeifel, die Träger der Schule ist, erklärt, bestehe nach Angaben des Gesundheitsamtes des Eifelkreises jedoch „keine akute Gesundheitsgefährdung, sonst würde das Gesundheitsamt die Schüler nicht in die Schule lassen.“ Die gemessene Konzentration (siehe Extra) liege zwar über dem Schwellenwert, erklärt Schneider, sei aber nicht erschreckend (??) hoch."

Dazu: Wertigkeit von Grenzwerten

Wie fast immer wird von "akuter Gesundheitsgefährdung gesprochen" aber nicht von "Langzeitfolgen" (Formaldehyd gilt als krebserzeugend, die Grenzwerte werden seit langem als zu "großzügig betrachtet; WHO Empfehlungswerte gelten für 1/2 stündige aber nicht als Ganztagesbelastungsgrenzwerte. )

Aus unserer Sicht wird gerade bei Schulen immer wieder viel zu leichtfertig mit der Gesundheit von Kindern und Lehrern umgegangen, werden Messergebnisse bagatellisiert - eine seriöse Sanierung aus "Kostengründen" vermieden. Meist leigt dies an übergeordneten behörden und oder "Gutachtern", für die Prävention vor allem bei Kindern nicht im Vordergrund steht.

Gerade bei einem Neubau könnte aber der Verantwortliche für die Belastungen zur Kasse gebeten werden - (Verarbeiter, der das belastete Produkt eingebaut hat, Lieferant des belasteten Produktes....); leider wird aber vielfach bereits bei den Ausschreibungen von Schulneubauten die "Gesundheit" nicht ausreichend berücksichtigt, werden bestenfalls nur "ökologische" Anforderungen definiert.

08.12.2016  Suche nach Ursache geht weiter

Immerhin werden nunmehr die Messwerte öffentlich kommnuniziert - in beiden Fällen wird der aktuelle Richtwert  von 100 µg/m³ ja überschritten, bisher häufig kolportierte Richtwerte mit 124  µg/m³ sind damit überholt!

"Ausgehend von einer NOAEC von 0,63 mg/m3 für Reizwirkungen beim Menschen, eines Faktor von 1 für die Zeitextrapolation sowie eines Faktor von 5 für die interindividuelle Variabilität leitet der Ausschuss einen Richtwert I (Vorsorgewert) von 0,1 mg Formaldehyd/m3 Innenraumluft ab. Nach Auffassung des Ausschusses sollte die Konzentration von 0,1 mg Formaldehyd/ m3 Innenraumluft auch kurzzeitig, bezogen auf einen Messzeitraum von einer halben Stunde, nicht überschritten werden." Bundesgesundheitsbl 2016 · 59: Seite 1040–1044

Unverständlich für Ratsmitglieder, dass der Unterricht weiter in diesen Räumen stattfindet und Kinder und Jehrer weiterhin der Gefahr auch chronischer Langzeitschäden ausgesetzt werden.

Nach unserer Information bemüht sich aber der Schulträger um eine rasche Sanierung.

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Braunschweig - Schulsanierung macht krank

 

11.11.2016 Schulsanierung macht Lehrer und Schüler krank

Aufregung an der Hauptschule Sophienstraße -

das Gebäude wird saniert und nun klagen Lehrer und Schüler über gesundheitliche Probleme. Hautreizungen, Augenbrennen, Kopfschmerzen oder Schleimhautreizungen treten auf. Die Hintergründe sind unklar.

 

30.11.2016 Viele Krankheitsfälle nach Sanierung - Schülerstreik

 

Rasche Reaktion der Stadt

"Die Stadt hatte umgehend reagiert, Sofortmaßnahmen ergriffen, Räume gesperrt, nach Ursachen geforscht, Atemluftmessungen vorgenommen, Handlungspläne erstellt und die Schule umfassend über Ergebnisse und Maßnahmen informiert. Doch das Problem besteht weiter. Mehrere Klassen können nicht unterrichtet werden, viele Lehrer sind krankgeschrieben. Die Ursache für das Problem ist bisher nicht bekannt. Verschiedene Maßnahmen wurden in den vergangenen Wochen aber bereits angeschoben."

• Fortgesetzte Sperrung der Räume mit überschrittenen Vorsorgewerten
• In den Pausen werden alle Klassenräume großzügig gelüftet – ebenso vor dem Unterricht.
• Verwendung von alternativen, ebenfalls hochwertigen Produkten für Farben und Fußbodenversiegelung im weiteren Verlauf der Sanierungsarbeiten. Dieses wird mit der Schadstoffgutachterin abgestimmt. Schon die jetzt verwendeten Stoffe besitzen indes als Gütezeichen einen blauen Engel
• zusätzliche Raumluftmessungen zur Kontrolle und Darstellung der Entwicklung. Messungen auch in anderen Bereichen der Schule, die nicht saniert wurden, zum Vergleich
• zusätzliche Reinigungen
• zeitliche Entkoppelung von einzelnen Sanierungsschritten (zum Beispiel von Wandanstrichen und Bodenversiegelung), um Raumluftbelastungen zusätzlich zu minimieren.

Wünschenswert wäre allerdings, wenn sich die aktuelle Sperre einiger Klassenzimmer nicht nur auf Räume mit Grenzwertüberschreitungen beschränken würde - gerade bei Kindern sollte hier präventiv auch bei Werten darunter von einer aktuellen Nutzung abgesehen werden.

Es wird auch nicht versucht, wie in vielen anderen Fällen, durch Ankündigung von "verstärktem Lüften" auf eine rasche Reaktion zu verzichten.

Auch die Orientierung an Gütezeichen und "alternative Produkte" muß nicht immer ein Garant sein für gesundheitsverträgliche Produkte.

 

Dezember 2016

Erneut vorbildlich reagiert

anders als in vielen ähnlichen Fällen findet sich hier neben verantwortungsvollen und präventiv entscheidenden Behörden offensichtlich auch ein umweltmedizinisch erfahrenes Gesundheitsamt,

das nicht stur nach Grenzwerten beurteilt, sondern unter anderem auch die Möglichkeit einräumt,

"dass sich über die Dauer der Sanierungszeit bei einigen Lehrern und Schülern eine Allergie gegen Isothiazolinone gebildet habe. Diese wäre dann auch wirksam, wenn die Konzentrationen wie derzeit hier nur gering und von den gesetzlichen Vorgaben her im unbedenklichen Bereich liegen."

02.12.2016 Hauptschule soll umziehen

"Vertreter des städtischen Gebäudemanagements stellten dar, dass bei den Sanierungsarbeiten in der Sophienstraße nicht anders vorgegangen worden sei als bei den zahlreiche Schulsanierungen der Vergangenheit und auch keine wesentlich anderen Materialien, etwa Lacke und Farben, verwendet wurden. Vielmehr werde bei Sanierungen nur noch mit Materialien gearbeitet, deren Qualität über Gütesiegel, wie zum Beispiel dem „Blauen Engel“, abgesichert sind."

Die offensichtlich unter anderem möglicherweise im konkreten Fall verursachenden, zumindest aber "störenden" Isothiazolinone sind auch in Blauer-Engel Farben zu einem gewissen Anteil "zugelassen". Bereits 2002 kritisierte das Forschungsinstitut Alab in einer umfassenden Darstellung von Fallbeispielen,  dass dieser allergenisierende Stoff von verschiedenen Gütezeichen nach wie vor toleriert wird - obwohl es zwischenzeitlich zumindest im Produktbereich Wandfarben Alternativen ohne diesen Konservierungsstoffen gäbe.

02.12.2016 Hauptschule Sophienstrasse vorerst geschlossen 

02.12.2016 "Schülersorgen ernst genommen"

09.12.2016 Ab Montag gibts die Ausweichlösung

 

 

 

Vorbildhafte Aussagen des Braunschweiger Stadtbaurats

„Insofern standen wir heute vor einem Dilemma“, sagte Stadtbaurat Leuer. „Einerseits gibt es Werte, die von den gesetzlichen Vorgaben her nicht zu beanstanden sind. Es gibt eine Vermutung, dass die Symptome eine Allergie auf die genannten Schadstoffe darstellen, und dies möglicherweise mit der Sanierung und dem Gebäude zusammenhängt, aber wir wissen es nicht sicher. Gar nicht erklärlich ist für mich, warum es hier diese Probleme gibt, die wir bei anderen Sanierungen nicht hatten.“

Leuer betonte: „Zugleich müssen wir an die Gesundheit der Menschen denken, die hier in diesem Gebäude lernen und unterrichten. Wenn es die Möglichkeit gibt, dass die Symptome mit dem Aufenthalt in den Räumen ursächlich zusammenhängen, kann der Unterricht hier derzeit nicht stattfinden, und auch nicht für die, die keine Symptome haben.

Schon weil gesundheitliche Beschwerden und die Ursache nicht genau bekannt ist, müssen wir auch bei unbedenklichen Messwerten im Sinne aller handeln

und die Klassen komplett an andere Standorte verlagern. Dies ist ein großer Schritt, dessen Verhältnismäßigkeit wir heute intensiv beraten und abgewogen haben. Wir denken, es ist so richtig ist, weil es um die Gesundheit der Menschen geht. Wenn wir nicht ausschließen könne, dass es das Gebäude ist, das sie schädigt, müssen wir das Gebäude vorläufig schließen.“  Information der Stadt Braunschweig zur vorübergehenden Schließung der Schule

 

Unsererseits nunmehr dringend empfohlen - nicht nur zur Schadensbeseitigung:

Identifizierung der Schadstoff- Verursacher  

  • um die bereits entstandenen und künftig noch anfallenden Kosten diesen (und nicht dem Steuerzahler) zuordnen zu können (rechtliche Grundlagen für "Wohngesundheit), diese auch 
  • zu einer Produktoptimierung zwingen würde, und um 
  • künftig ähnliche Vorfälle zu vermeiden.

 

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Hagen Heinrich Heine Realschule - Styrol

Im Gegensatz zur Stadt Nideggen mit angeblich gleicher Schadens- Ursache haben Bodenlieferant und Stadt hier - auch nach "Anfangsauseinandersetzungen" reagiert und letztendlich eine vollständige Sanierung durchgeführt.

07.01.2009 Schüler flüchten vor Styrolbelastung

14.01.2009 Stadt sperrt Klassen bis zum Sommer

19.01.2009 500 Schüler und Eltern demonstrieren

 

 

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München- Helen Kellerschule - Container

Bereits 2015 meldeten Lokalpolitiker begründete Sorgen bezüglich Schadstoffbelastungen in den geplanten Containern an der Helen Kellerschule an:

04.05.2015 "Furcht vor Formaldehyd"

"In Bogenhausen fordert der BA in seinem Antrag grundsätzlich, die Stadtverwaltung müsse dafür sorgen, "dass Kinder keinen gesundheitsgefährdenden Stoffen ausgesetzt werden".

 

Ein Jahr später erhielten wir von erste Eltern Berichte über gesundheitliche Probleme, störende Gerüche aus den inzwischen aufgestellten Containern.

Nach Aussagen der Schulleitung fand zwar eine Raumluftmessung statt -

die Prüfberichte wurden uns aber bisher verweigert- sie finden sich auch nicht auf der offensichtlich so "kommunikationsoffenen" RGU Seite.

Wie so oft verweisen die Behörden auf die Unterschreitung des "Referenzwertes", ab dem unmittelbar saniert werden muss- ignorieren aber völlig definitive gesundheitliche Probleme von Schülen.

Unverständlich, warum bei der Beschaffung der Container - vor allem nach den bereits üblen Erfahrungen aus den Containern in Obermenzing nicht mittels entsprechender strenger definierter Anforderungen an die Raumluftqualität ("Anforderung: "hygienisch unauffällig") und vorheriger(!) Prüfung überhöhte VOC Werte verhindert und statt dessen diese erneuten weiteren Belastungen von Kindern in Kauf genommen wurden.

Verweigerung von Schadstoffprüfberichten durch Behörden

Schadstoffbelastungen speziell in Containern

Besondere Dringlichkeit bei Schulen, Kitas....

 

Ähnlich wie bei der Eduard Sprangerschule (PCB) fehlt es vor allem auch hier an einer offenen Kommunikationspolitik der Behörden.

 

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Kita Wallerfangen

 

Wallerfangen - "ökologischer" Kita-Neubau seit Jahren wegen Schadstoffbelastung gesperrt!

15.12.2014   "Gift-Kindergarten soll im Februar wieder eröffnen" 

Vergeblich wurde nahezu zwei Jahre versucht, das Problem mit massiven "Lüftungsmaßnahmen" in den Griff zu bekommen. 

01.07.2015   "Mehr Schadstoffe nach Renovierung"

15.12.2015   Krippenneubau muss erneut "saniert werden"

 

ZDF Länderspiegel berichtet über Schadstoffe in "Öko"- KITA

09.07.2016  ZDF TV Bericht  (youtube)

Vermutlich OSB Platten führten zu TVOC Raumluftwerten von rund 13 000 µg/m³ (Empfehlung des Umweltbundesamtes: 300 µg/m³)

 

11.01.2017 Pressebericht  "In der Wallerfanger Kita sind immer noch zu viele Giftstoffe"    

"Im Sommer 2016 beauftragte der Gemeinderat daher einen neuen Architekten mit der Entkernung des Gebäudes. Dazu wurden weitere 600 000 Euro veranschlagt. Arbeiter räumten alles aus der Kita heraus, was hätte Probleme machen können, die Holzverkleidung der Wände, Bodenbeläge, Möbel und sogar die Küchengeräte. Doch alle Versuche, die Belastung ausreichend zu senken, blieben ohne Erfolg."

Suche nach Verantwortlichem

"Die Wallerfanger Bürger ärgern sich zunehmend über das Kita-Problem. Einige von ihnen haben sich daher zusammengeschlossen und einen offenen Brief geschrieben. Darin verlangen sie vor allem, dass jemand die Verantwortung für das Bauprojekt übernimmt. Sie schreiben: „Wir möchten wissen, wer die Verantwortung dafür trägt, dass Steuergelder in Millionenhöhe verbaut wurden und eine Giftkita entstanden ist.“

Sicher ist, dass zahlreiche rechtliche Vorschriften missachtet wurden, und das Gebäude - angesichts der Tatsache, dass es seit Jahren nicht genutzt werden kann, nicht den gesetzlichen Anforderungen entspricht!

Offensichtlich wurden hier sämtliche Gesetze zum Thema Raumlufthygiene und Gesundheit bei Planung, Produktauswahl und/oder baulicher Umsetzung mißachtet. Somit sollten die Verantwortlichen, und nicht der Steuerzahler für den Schaden aufkommen.

Unwissenheit bezüglich der Risiken von OSB Platten kann keine Entschuldigung sein - seit vielen Jahren warnen zahlreiche Institutionen vor den Risiken großflächiger OSB Anwendung. (Beispiele: AGÖF Fachkongress 2001  Unfallkasse Rheinland-Pfalz 2007; Umweltbundesamt 2011: Fazit - "Die Untersuchungen zeigen, dass bei einer gesundheitlichen Bewertung von Bauprodukten nach dem AgBB-Schema viele OSB-Platten wegen zu hoher VOC-Emissionen durchfallen, insbesondere wegen zu hoher Emissionen ungesättigter Aldehyde. Die Holzwerkstoffindustrie ist gefordert, hier tätig zu werden.")

18.01.2017  Planungen für Neubau schnellstmöglich angehen!

Zur Entscheidung des Gemeinderates Wallerfangen, die schadstoffbelastete Kita abzureißen, erklärt der stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen-Landtagsfraktion, Klaus Kessler:

 

„Es ist zunächst begrüßenswert, dass der Gemeinderat die Reißleine gezogen hat und nicht weiterhin darauf hofft, dass sich die Schadstoffproblematik mit der Zeit von selbst löst. Damit ist jedoch die jahrelange Hängepartie für die Kinder, die eigentlich im Kinderland Wallerfangen angemeldet sind, und ihre Eltern noch nicht beendet. Denn nach wie vor ist unklar, an welchem Standort und bis wann ein neues Gebäude errichtet werden wird."

Zu hoffen ist, dass dabei die grundsätzlichen Anforderungen an schadstoffminimierte Gebäude bereits bei der Ausschreibung ausreichend so definiert werden, dass im Falle erneuter Belastungen der Verursacher problemlos zur Kasse gebeten werden kann.

 

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UNI Düsseldorf - PCB Belastung

Auch an dieser Universität wurde jahrelang ("seit 2003 bekannt!")eine seriöse PCB Sanierung "verschleppt".

13.12.2011 Giftiges PCB an der Uni entdeckt

14.02.2012 "Schwangere nach Hause geschickt"

23.02.2013 Studieren auf eigene Gefahr

09.04.2014 Ausgabe 02/2014 Universität Intern: PCB Infoveranstaltung

2015: ein äußerst "sozialer Vorschlag":

10.03.2015 "Flüchtlinge sollen in PCB belastete Gebäude ziehen" (vielleicht gibt es aber auch unter den Flüchtlingen Schwangere?)

15.11.2016 Durchführung von Sanierarbeiten

 

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München Hasenbergl Eduard Sprangerschule mit PCB

 

PCB belastete Mittelschule

hier werden Sanierung und wirksame Maßnahmen zum Schutz von Lehrern und Schülern seit Jahren verschleppt -

besorgten Eltern wird von einem "umweltmedizinischen" Institut mitgeteilt, die an Schulen auftretenden PCB Konzentrationen würden ohnedies keine "akuten" Gesundheitsschäden verursachen.

 

24.05.2011 Schadstoff in Schulgebäude festgestellt

10.06.2011 PCB Belastung in der Hauptschule wirksam vermindern Antrag

29.06.2011 Beschluss des Stadtratsantrags- Ausschuss für Bildung und Sport

                   Der Ausschuss beruft sich auf gesetzliche Grenzwerte und "kurzfristige" Handlungsempfehlungen (siehe auch PCB)

06.03.2015 Weiter PCB belastet

24.06.2015 Antrag auf Alternativunterkunft  (Antwort erfolgt nach einem Jahr!)

01.07.2016 Bezirksauschuss "beschließt" Alternative                                                                                                                       (was ist dazu weiter geschehen?)

02.07.2015 Später Abriss

04.07.2016 Dicke Luft

22.07.2016 PCB belastet- und nichts wird getan

25.07.2016 Stillstand an PCB belasteter Schule

16.11.2016 Negativbeispiel für PCB Belastung

 

20.11.2016 Gift im Klassenzimmer (ZDF)

 

26.11.2016 Bericht über GIft im Klassenzimmer

Bereits in der ZDF Sendung planet e stellte der Vertreter des Umweltbundesamtes Dr. Heinz-Jörg Moriske fest, dass alleine Lüften und verstärkte Reinigung keine Langzeitlösung sein kann und darf.

Wie in vielen Fällen, haben selbst langjährige Lehrer Angst um existenzielle Folgen bei entsprechenden Aktivitäten - auch die meisten (uns bekannt nur eine Ausnahme) Elternvertreter zeigen sich "zurückhaltend".

Von Stadtpolitikern kennen wir  (besitzen wir Unterlagen) bisher lediglich Aktivitäten aus der Fraktion der Grünen. (s.o. Antrag vom 10.6.2011 und 24.06.2015)

Laut Aussage des Bezirksausschuss- Vorsitzenden in Medien hat auch die SPD im Juni 2016 einen Antrag gestellt:

Bereits im Juni habe Auerbachs Fraktion einen Antrag gestellt, dass die Schüler der Eduard-Spranger-Mittelschule in Container umziehen sollen. Die Container sollen auch nicht auf dem Schulgelände aufgestellt werden, sondern auf einer Freifläche an der 1,2 Kilometer entfernten Willy-Brandt-Gesamtschule. Soweit der Plan. Aber Auerbach räumt ein: „Bis es soweit ist, kann es noch mindestens ein Dreivierteljahr dauern.“ Bleibt abzuwarten, ob der Fernsehbericht etwas Beschleunigung in die verfahrene Situation bringt. Denn unter dem Brennglas der Öffentlichkeit zu stehen, dürfte keinem Verantwortlichem gefallen. Quelle Hallo München, 16.11.2016

Dieser Antrag und die Beantwortung liegen uns leider noch nicht vor (angefragt – keine Antwort) - ebenso wie die letzten Prüfberichte aus 2016.

Aktuelle Elternvertreter:

Anders als bei vielen Schulen fand sich auf der Homepage der Schule bis Dezember 2016 kein Hinweis auf die aktuellen Mitglieder des Elternbeirats, Elternvertreter – der letzte Eintrag stammte aus 2013/2014 ; sollte hier eine Kontaktaufnahme untereinander und mit Medienvertretern erschwert werden? 

Ab 1/2017 ist allerdings der aktuelle Elternbeirat wieder auf der Homepage angegeben.

Auch im Dezember 2016 melden uns besorgte Eltern und langjährige Lehrer, dass nach wie vor keine Sanier- Maßnahmen geplant sind - vielmehr das Problem weiter verschleppt wird (angeblich geplante Sanierung 2020).

Eine Veröffentlichung der (mit öffentlichen Mitteln bezahlten) Prüfberichte verweigert die Stadt München mit dem Argument des "Datenschutzes" !(Wer soll hier geschützt werden?)

Für andere Schulen werden Messergebnisse auf der Homepage der Stadt München zwar veröffentlicht

Zusammenfassung der Messergebnisse für  Schulen 

(auch hier aber nur die VOC Summenwerte aber nicht Einzelwerte, die eine "neutrale" gesundheitliche Risikobewertung der identifizierten Stoffe erlauben würde; auf die Prüfung nach hormonell langzeit-wirksamen Weichmachern und Flammschutzmittel wird ohendies gänzlich verzichtet)

nicht aber die nach wie vor hohen Werte für PCB an dieser Schule! 

Nach unserer Info liegen diese durchwegs noch immer zwischen 1000 und 2200 ng/m³ - empfohlen ist vom UBA aber natürlich mittelfristig eine Beseitigung der PCB Quelle um den Referenzwert 300 ng/m³ zu erreichen(!) und nicht über 11 Jahre hinweg (offensichtlich nicht wirksam - da beispielsweise in einem Raum die Werte zwischen 2005 und 2016 sogar um über 15 % auf 2100 ng/m³ gestiegen sind!) nur verstärktes Lüften und Reinigen.

Die ist definitiv keine Langzeitlösung!

Der Beginn baulicher Maßnahmen ist auch für 2017 noch nicht vorgesehen.

Wir freuen uns über weitere Stellungnahmen, Korrekturen und Ergänzungen unserer oder in den aufgelisteten Medien gemachten Aussagen. 

 

 

30.12.2016 Schreiben des Referats für Gesundheit und Umwelt München

"Antworten" auf unsere Fragen:

Aussage vom 15.12.2016  

"Im Interesse einer größtmöglichen Transparenz für Eltern und Lehrkräfte bzw. Erziehungspersonal veröffentlichen wir seit geraumer Zeit die zusammengefassten Messergebnisse darüber hinaus auf der Website des RGU.

Selbstverständlich erhalten Eltern und Personal auf Nachfrage auch die vollständigen Berichte und das RGU steht bei Bedarf für nähere Erläuterungen jederzeit zur Verfügung."

 

30.12.2016

a) warum werden mit öffentlichen Mitteln bezahlte Prüfergebnisse nicht auch der Allgemeinheit (spätestens auf Nachfrage wie in unserem Fall) zur Verfügung gestellt -

konkret warum der Messbericht dieser Schule aber überhaupt nicht unter dem "beworbenen Link" zu finden ist? (Selbstdie hier veröffentlichten "Messergebnisse" beinhalten ohnedies nur Summenwerte, aber stellen nicht die eigentlichen Messergebnisse mit Einzelstoffwerten, aus denen gesundheitliche Relevanz abzulesen wäre, dar - in den meisten Föällen werden zudem nur die VOC Werte gemessen oder zumindest publiziert): 

"Komplexere Einzelfälle, wie die von Ihnen angesprochene Schule an der Eduard-Spranger-Straße, werden unter der Federführung des Referates für Bildung und Sport direkt mit der betroffenen Schulfamilie kommuniziert." 

 

b) unser Hinweis, dass sich Lehrer aus Angst vor Repressalien nicht wagen, sich bei Schadstoffproblemen im Interesse der Kinder und der eigenen Gesundheit zu engagieren:

"Die von Ihnen angesprochenen Ängste von Lehrkräften, bei Behörden nachzufragen, können wir aus unserer Erfahrung heraus mit den Münchner Schulfamilien nicht bestätigen. Ziel aller beteiligten Dienststellen der Landeshauptstadt München ist vielmehr für alle Betroffenen stets größtmögliche Transparenz herzustellen. Dies hat sich - wie insbesondere unsere jüngsten Erfahrungen zeigen - auch bewährt."

Natürlich ist diese Angst den Behörden  "nicht bekannt"- da sich eben viele nicht an die Behörden zu wenden wagen:

Uns liegen aus anderen Städten ausreichend Berichte vor, bei denen Lehrern mit disziplinarischen Schritten gedroht wurde, weil sie sich zu sehr mit dem Thema befasst haben (Beispiel Nideggen) - ebenso ein Schuldirektor in Mittenwald  als "pathologisch" bezeichnet wurde (- ebenfalls mit "Konsequenzforderung"); gerade daher wenden sich viele "Betroffene" an uns.

Ökonomische Interessen werden hier immer wieder massiv vor "Verantwortung" und "präventiven Gesundheitsschutz" gestellt.

c) Auf unsere Frage vom 28.07.2016, ob grundsätzlich bei Gebäudeabnahmen, spätestens aber bei öffentlich bereits kommunizierten gesundheitlichen Problemen überhaupt umfassende Schadstoffprüfungen (nicht nur VOCs, Formaldehyd, sondern auch auf Weichmacher, Flammschutzmittel etc.) jemals durchgeführt wurden oder werden, erhielten wir bis heute überhaupt keine Antwort.

 

17.01.2017 Umzug kommt nicht in Frage

 

"Die Messergebnisse würden eine Auslagerung des Unterrichts "keinesfalls rechtfertigen", teilte Stadtschulrätin Beatrix Zurek (SPD) dem Bezirksausschuss schriftlich mit."      Pressebericht Süddeutsche Zeitung

 

Erneut baten wir auch das Gesundheitsreferat um Weitergabe der vollständigen Prüfberichte - bisher vergeblich! Verweigerung von Schadstoffprüfberichten durch Behörden 

dies trotz eines entsprechenden Informationsfreiheitssatzung der Stadt München!

20.01.2017  

Vom RGU erhielten wir dankenswerter Weise  unter Hinweis auf die Informationsfreiheitssatzung der Stadt München die Prüfberichte Juli und September 2016, welche die bisher bereits vorliegende vertrauliche Informationen bestätigten, dass in einigen Räumen (z.B. EG 26; 1-OG 110; TH 2) in den letzten Jahren die PCB Werte sogar gestiegen sind - von zielführenden(!) Maßnahmen in Richtung Erreichung des "Referenzwertes" von 300 ng/m³  durch verstärktes Lüften, Reinigen somit keine Rede sein kann.

Zum Umfang der bisherigen Prüfungen: EGGBI Stellungnahme

 

26.01.2017 Informationen aus weiteren verlässlichen Quellen:

Aussage RGU:

Derzeit wird regelmäßig nach jeder Schulstunde gelüftet und alle Unterrichtsräume werden täglich feucht gereinigt. Als weitere Vorsorgemaßnahme werden Anfang 2017 in zwei Räumen Lüftungsanlagen versuchsweise eingebaut. Nach dem Einbau der Lüftungsanlagen wird durch eine weitere Raumluftmessung die Effektivität der Anlagen überprüft

Aussage vom Referat für Bildung und Sport: 

Die Schule ist im zweiten Schulbauprogramm enthalten.  Neben der Schule wird ein neuer Bau entstehen. Der Beschluss wird im Juni 2017 voraussichtlich gefasst, Baubeginn ist für Anfang 2020 und mit 2 - 3 Jahren Bauzeit geplant. Das alte Gebäude wird abgerissen.

 

Die weitere Dauerbelastung von Schülern und Lehrern mit dem gesundheitsgefährdenden PCB wird entgegen auch den Empfehlungen des Umweltbundesamtes  (Dr. Moriske im ZDF Interview) und trotz teilweise noch steigender Belastungswerte weiterhin billigend in Kauf genommen.

Mit Ausnahme von "Die Grünen - Rosa Liste"  im Münchner Stadtrat scheinen sich aktuell offensichtlich sämtliche Fraktionen im Stadtrat mit dieser Tatsache abgefunden zu haben -

von der SPD Ortsgruppe haben wir außer einer Presseaussage vom 17.11.2016 von keinen weiteren Aktivitäten mehr gehört - eine entsprechende Anfrage unsererseits vom 8.12.2016 blieb bis heute (31.1.2017) völlig unbeantwortet.

 

01.02.2017: 2 Anträge der Stadtratsfraktion DIE GRÜNEN - ROSA LISTE 

 

 

 06.02.2017 Elternbeiratsvorsitzender will Anwalt einschalten

Mit "Lüftungsgeräten" und möglicherweise "Versiegeln" (wir kennen bisher kein Produkt, das längerfristig wirklich absperrt ohne selbst neue Svhadstoffe einzubringen!) sollen die Eltern erneut vertröstet werden; beides Maßnahmen die nach unserer Erfahrung nur zur "Beruhigung" besorgter Eltern und Lehrer dienen soll....

(siehe dazu Lüften statt Sanieren und Absperrung)

Interessant aber auch, dass sich laut Pressebericht offensichtlich der Rektor überhaupt nicht zu diesen Sorgen äußert.

Hersteller schadstoffgeprüfter "Versiegelungen" sind herzlich eingeladen, uns entsprechende Produktinformationen zur gesundheitlichen Bewertung  und Nachweise längerfristigen "Absperrwirkung" zur Verfügung zu stellen. 

10.02.2017 Referat für Bildung und Sport

nach mehrfachem Anschreiben erhielten wir nunmehr die Antwort des Referates vom 5.12.2016 zur Anfrage der "Grünen" vom 28.06.2016 (!) -

erneut mit der Aussage:

"Die PCB-Richtlinie empfiehlt bei den vorliegenden Raumluftwerten ein regelmäßiges Lüften und eine regelmäßige Feuchtreinigung der Räume."

Ignoriert wird dabei, dass diese Maßnahmen bisher keineswegs eine Senkung der Werte gebracht haben, sondern in einigen Räimen doe EWerte trotzdem  sogar gestiegen sind - vor allem aber die weitere Aussage in der PCB Richtlinie:

"Bei Raumluftkonzentrationen zwischen 300 und 3000 ng PCB/m³ Luft ist die Quelle der Raumluftverunreinigung aufzuspueren und unter Beachtung der Verhaeltnismaessigkeit mittelfristig zu beseitigen. Zwischenzeitlich ist durch regelmaessiges Lueften sowie gruendliche Reinigung und Entstaubung der Raeume eine Verminderung der PCB-Konzentration anzustreben. Der Zielwert liegt bei weniger als 300 ng PCB/m³ Luft (Sanierungsleitwert)."

Unter "mittelfristig" ist sicherlich nicht eine "Verschleppung" mit ständiger Gesundheitsgefährdung von Kindern und Lehrern von 2011 bis 2020 gemeint, vor allem da eine Verminderung definitiv bis heute nicht erreicht werden konnte.

Anders als in bei diesem Gebäude in München gibt es auch Beispiele mit positiver Handlungsweise der Verantwortlichen

 

 

 

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Oberschule Niesky - Formaldehyd

29.05.2015 Schadstoffe in der Oberschule

22.08.2015 "Schrubben statt Sanieren"

"Zum Gesundheitszustand der Lehrerin, die langfristig krankgeschrieben ist, macht die Stadt keine Angaben. Die Lehrerin, welche ausschließlich in den Fachkabinetten unterrichtet hat, gibt im Juni den Anstoß für die Schulleitung, die Räume auf Schadstoffe zu untersuchen. Formaldehyd kann nach Ansicht des Bundesinstituts für Risikobewertung Krebs verursachen."

Hier wurde nach Presseaussagen vorerst auf Reinigen und Lüften gesetzt - dass damit die Formaldehydquelle, die grundsätzlich entfernt werden müsste, weiterhin im Raum bleibt (wir wissen von Formaldehydemissionen auch noch nach 30 Jahren) scheint den Verantwortlichen zu diesem Zeitpunkt noch nicht klar - obwohl eigentlich der Verursacher, der die Produkte eingebracht hat  (mit Regressionsmöglichkeit bei seinem Lieferanten: u.a. Bauprodukteverordnung) für sämtliche Kosten aufzukommen hätte.

Positiv zu bewerten ist, dass die Räume derzeit nicht genutzt werden!

07.09.2016 "Zu wenig Informationen"

"Wenn nun schon Stadträte über Informationsmangel klagen, dann passt das ins Bild. Mit der Gesundheit der Kinder ist aber nicht zu spaßen. Bis heute wird zum Beispiel hartnäckig über das Schicksal einer erkrankten Lehrerin in der Oberschule spekuliert. Im Fall des Anbaus an die Oberschule sind noch zu viele Fragen ungeklärt."

 

07.09.2016 "Betreten verboten"

17.10.2016 "Spätwirkungen nicht zu befürchten"

26.10.2016 "Weniger Schadstoffe"

30.11.2016  "Ene, mene, muh, raus mußt du?"

Zitat Sächsische Zeitung:

"Die Suche nach der Schadstoffursache in der Oberschule Niesky nähert sich dem Ende". weiter.

"Das Auslösen von Allergien über die Luft ist aber umstritten. Auch sind die entsprechenden Sensibilisierungsraten in den letzten Jahrzehnten ständig rückläufig gewesen. Insgesamt ist man derzeit nicht mehr der Meinung, dass das Einatmen von Formaldehyd einen bedeutenden oder klinisch relevanten Auslöser für Allergien darstellt." 

Zu solchen Fragen und Aussagen besteht aus unseren Erfahrungen noch ein wesentlicher wissenschaftlicher Diskussionsbedarf, der zwischen Umweltmedizin und manchen Universitäten (und kostenbewußten Behörden) derzeit bei weitem noch nicht geklärt zu sein scheint. Für uns und zahlreiche namhafte Umwelttoxikologen aus unserem Netzwerk stellt Formaldehyd nach wie vor (vor allem bei Kindern) auch bei geringer Konzentration einen sehr kritischen Raumnschadstoff dar.

Wie in vielen Fällen stellt sich hier vor allem  auch hier die Frage nach den Grenzwerten (in vielen Ländern wesentlich strenger gehandhabt; auch im Hinblick auf die jeweilige "Belastungszeit" pro Tag) und der medizinischen Beurteilung von Schadstoffen (siehe unsere Aussagensammlung zu PCB), die wir aus langjähriger Erfahrung gerade für Kinder immer wieder in Frage stellen.

Hinweis: 

Bei unseren Fallbeispielen handelt es sich stets um Informationen vor allem aus den Medien, die uns von Betroffenen (Eltern und Lehrern) zugesandt werden. Natürlich können diese Aussagen in manchen Fällen falsche Reaktionen von Verantwortlichen auch "überzeichnen".

Für ergänzende Aussagen und auch Korrekturen seitens der Behörden sind wir stets dankbar - vor allem sind wir auf der ständigen Suche nach Positivbeispielen (Schulen mit Schadstoffproblemen, bei denen unmittelbar nach Bekanntwerden derselben "präventiv zum Schutz von Kindern und Lehrern" optimal gehandelt wurde, die Betroffenen von Anfang an voll informiert und einbezogen worden sind), weil wir damit bei neuen Schadensfällen die dort zuständigen Behörden stets am besten zu ebenfalls raschen Reaktionen "motivieren" können. 

 

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Grundschule Görzig- Naphthalin?

15.01.2016 Wegen Erkrankung der Kinder- Eltern erstatten Anzeige

Eigentlich wollten die Gregors ihre Kinder in die Gröbziger Grundschule schicken - doch das Landesschulamt lehnte den Wechsel ab. Überhaupt habe man ihre Bedenken nicht ernst genommen, so die Eltern. Darum nun die Anzeige. Sie richtet sich gegen Hauschild als Leiter der Bau- und Ordnungsverwaltung der Stadt. „Er muss wissen, was in der Schule los ist und unternimmt trotzdem nichts“, so Fred Gregor

22.01.2016 Ist die Gesundheit der Schüler gefährdet?

26.02.2016 2 Räume sollen noch saniert werden (Benzaldehyd- nicht Naphthalin?)

 

Seit Oktober findet ein umfangreicher Schriftverkehr zwischen Behörden und Eltern von Schülern statt. ERneut wird auch hier wieder mit Lüftungskonzepten geworben.

Alle Korrespondenzen zwischen Beschwerdeführenden und Behörden finden Sie hier.

Ohne einer möglichen Wertung der tatsächlichen Umstände (dazu sind uns wesentliche Fakten zu den effektiven Schadstoffbelastungen unbekannt) finden wir allerdings eine schriftliche Aussage des Bürgermeisters erstaunlich:

"Herr Merklein brachte zum Ausdruck , dass die Beweislast anders herum liegt. Wenn Sie eine zu hohe Belastung vermuten, dann sollten Sie Messungen beauftragen und dem Beweis hierzu erbringen und nicht die Stadt Südliches Anhalt."

Dem möchten wir eine Aussage des Umweltbundesamtes in dem vom Bürgermeister zitierten Leitfaden zum Thema "Vorgangsweise" entgegensetzen.
Die Beweislast besorgten Eltern zu überlassen finden wir nicht im Sinne dieser Empfehlungen.

"Dazu zählt auch, die Klagen und Beschwerden ernst zu nehmen, Informationen laufend zur Verfügung zu stellen, die Betroffenen in den Entscheidungsprozess einzubinden und Externe (Messinstitute, Sanierer, Handwerker etc.) zur Qualitätssicherung (z. B. Mindestanforderungen an Messungen) zu verpflichten sowie eine Endkontrolle und Abnahme, ggf. mit allen Beteiligten, durchzuführen (Erfolgskontrolle). "

 

 

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Regensburger Goethe Gymnasium

Provinzposse

"Wie ein Bürgermeister Lehrer mundtot machen wollte"  (news4teachers)

Medienchronik:

09.09.2009 Stadt schließt neue Turnhalle

01.02.2011 Stadt kämpft gegen Formaldehydpanik

03.02.2011 Jetzt darf nur mehr der Computer lüften

03.02.2011 Schaidinger schießt auf Dömges AG

http://www.regensburg-digital.de/goethe-gymnasium-schaidinger-schiest-auf-domges-ag-hintergrundbericht/03022011/10.02.2011 lavieren - leugnen lügen

14.02.2011 Turnhalle am Goethe: Ein Mess-Ergebnis fehlt

21.02.2011 Flucht vor der Verantwortung

15.02.2011 Turnhallen- Affäre: Drehverbot! Verheimlichte Messungen! Staatsanwalt!

17.11.2011 Schulleiter ist geschockt

17.11.2011 Die Halle hätte nie freigegeben werden dürfen

18.11.2011 Schaidinger räumt Fehler ein" Seine Verwaltung lügt weiter"

28.02.2011 Verwirrung ist komplett

http://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/goethe-verwirrung-ist-komplett-21179-art638876.html01.03.2011 Sportlehrer: "Unter diesen Personen ist kein Neuanfang möglich"

17.03.2011 Lüftung kein Garant für gute Raumluft

"Deutlicher Widerspruch zur These des Oberbürgermeisters, die hohen Formaldehydwerte in der neuen Turnhalle des Goethegymnasiums seien ausschließlich durch mangelhaftes Lüften verursacht, kommt von der Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen. „Hier macht es sich Herr Schaidinger unseres Erachtens zu einfach“, kommentieren Fraktionsvorsitzender Jürgen Mistol und Stadtrat Jürgen Huber entsprechende Aussagen des Leiters der Verwaltung. „Eine einwandfrei funktionierende Lüftung ist sicherlich Voraussetzung für den Betrieb der Halle. Die Lüftung allein ist jedoch noch kein Garant für eine gesunde Raumluft. Gleichzeitig muss auch auf die Verwendung emissionsarmer Bauprodukte geachtet werden. Und hier haben wir Grüne weiterhin Zweifel, dass dies mit der notwendigen Sorgfalt geschehen ist.“ Siehe dazu auch EGGBI  "Lüftung statt Sanierung"Schadstoffsanierung belasteter Gebäude

http://www.gruene-stadtrat-regensburg.de/presse/expand/343141/nc/1/dn/1/03.08.2011 Kontaminierte Platten sind Standardprodukt

"Das Fraunhofer-Institut für Bauphysik (IBP) machte die wahrscheinliche Hauptquelle für die Formaldehyd-Belastung aus: Melaminschaumstoff (MHS) in Deckenplatten nannten die Experten am Dienstag im Prüfbericht."

Die MHS-Platten sind ein BASF-Standard-Produkt. Das Material wurde x-fach in Gebäuden verbaut. Natürlich fragt man sich, wie kann es sein, dass so ein Produkt Formaldehyd emittiert“, so Eckert. Nicht auszuschließen, dass der Fall Goethe-Gymnasium noch weite Kreise ziehen wird: „Im Umkehrschluss müsste man jetzt überall da, wo dieser Melaminschaumstoff verwendet wurde, prüfen, ob es ebenfalls zu Ausdünstungen kommt.“ Das Material ist mit allen erforderlichen Genehmigungen versehen; die Zulassung, sagt Eckert, liegt bei Dömges und in der Stadtverwaltung vor. Siehe auch EGGBI  "umstrittener Dämmstoff"http://www.eggbi.eu/forschung-und-lehre/zudiesemthema/2-chlorpropan-aus-formaldehydharz-daemmstoffplatten/

28.11.2011 Sanierung am "Goethe" beginnt

Deckenplatten in Turnhalle, Aula und Musiksälen werden ausgebaut - die Stadt trägt die Kosten (vorerst?)

"Die Prallwände in der Turnhalle, die bereits ausgetauscht wurden, bleiben – obwohl sie ebenfalls Formaldehyd ausdünsten, wie ein Lehrer gegenüber der MZ kritisiert. Obermeier verweist auf Messungen des Fraunhofer Instituts für Bauphysik (IBP): Es gab die „mögliche Raumluftkonzentration“ mit 82 Mikrogramm pro Kubikmeter Feinstaub an; davon machten die Prallwände 1,4 bzw. 8 Mikrogramm aus – ein Wert, der besser ist als in Emissionsklasse 1 gefordert." (Kommentar)

13.03.2012 Bürgermeister liegt im Clinch mit den Lehrern

 

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Naphthalin Belastung an der Wartburgschule Eisenach

Geigenbauschule Mittenwald

 

Erst Ende 2015 wurden wir erstmals auf diese Schadstoffbelastungen (behörödlicherseits stets als "Geruchsproblem" dargestellt) aufmerksam gemacht -

zwischenzeitlich liegen uns zahlreiche Presseberichte, Leserbriefe und kritische Stellungnahmen zu den bisherigen Prüfungen vor.

Angesichts der nicht enden wollenden Diskussion baten wir nunmehr unter Berufung auf Informationsfreiheitssatzung und Umweltinformationsgesetz ebenfalls um die eigentlichen Prüfberichte, um die gesundheitlichen Risken möglicherweise daraus noch besser ableiten zu können.

Sicher ist bereits jetzt, dass es sich bei den festgestellten PAKs keinesfalls um eine Geruchsbelästigung, sondern um krebserzeugende Stoffe handelt, und die Mitarbeiter inzwischen jahrelang mit Wissen der Behörden unverantwortlichen gesundheitlichen Risiken ausgesetzt waren.

 

05.02. 2014 Mitarbeiter klagen über gesundheitliche Probleme

29.09.2015 Noch immer "stinkts"

11.11.2015 Gestank in der Geigenbauschule

20.11.2015 In Geigenbauschule stinkts

29.02.2016 Das ist ein Behördenskandal

16.03.2016 TV Bericht BR

11.04.2016 Rektor erwägt juristische Schritte

14.11.2016 Ein Spuk und kein Ende

Schulleiter wird als "pathologisch dargestellt; Frage nach fehlender Abnahmesorgfalt gegenüber den Firmen (Mängelfeststellung - damit keine Kosten für den Steuerzahler) wird mit "Achselzucken" abgetan.

21.02.2017 "Warten auf Untersuchungsergebnisse 

„Erst nach Abschluss der Untersuchungen der Bodenproben kann eine vernünftige Entscheidung getroffen werden“, teilt Scharf mit. Etwa dreieinhalb Jahre, nachdem die Krankheitssymptome   (MCSauftraten.

 

 

April - Mai 2017

24.04.2017 Merkur "Das könnte die Ursache des Geruchsproblems sein" 

    Sehr behördenfreundlich kommentiert - es handelt sich hier um krebserzeugende Schadstoffe (PAKs, Naphthaline)  und nicht um "Geruchsprobleme"!

Vor allem finden wir kein Wort der Entschuldigung gegenüber dem ebenfalls betroffenen Schulleiter und einer weiteren gesundheitlich Geschädigten, denen in übelster Weise in der Vergangenheit- selbst bei öffentlichen Veranstaltungen-  pathologisches Verhalten und Einbildung vorgeworfen wurde, und die nach wie vor an den gesundheitlichen Folgeschäden leiden, laut Medienberichten sogar inzwischen völlig aus der Kommunikation ausgeschlossen sind.  Siehe dazu Empfehlungen des Umweltbundesamts zum "konstruktiven Umgang mit Schadstoffproblemen an Schulen".

05.05.2017 Experten sind fassungslos     (PDF)

  • Obwohl seit Jahren die inzwischen extremen gesundheiltichen Probleme  (MCS) von Direktor und einer Mitarbeiterin den Behörden bekannt sind,(eine bewußte Nichtbeachtung dieses gesundheitlichen Aspektes stellt eine Verletzung der Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und damit aber somit auch eine definitive "Körperverletzung" dar),

    Zitat:

    "Der Arbeitgeber ist verpflichtet, Räume, Vorrichtungen und Gerätschaften, die er zwecks Erbringung der Arbeitsleistung zur Verfügung zu stellen hat, so einzurichten und zu unterhalten, dass die/der Arbeitnehmer/-in gegen Gefahren für Leib, Leben und Gesundheit soweit geschützt ist, wie die Natur des Betriebs und der Arbeit es gestatten. "

  • wiederholt eine glaubwürdige, umfassende Schadstoffprüfung gefordert wurde

ist es offensichtlich bis heute tortz Garmisch- Partenkirchener Informationsfreiheitssatzung nicht möglich, die "vorliegenden" tatsächlichen Schadstoffprüfberichte zu erhalten.

Es stellen sich daraus angesichts dieser "Geheimhaltungspolitik"  nicht nur Fragen zum Demokratieverständnis des Landratsamtes, (es handelt sich um mit öffentlichen Mitteln bezahlte Prüfungen für ein öffentliches Gebäude!) sondern vor allem fachliche Fragen, die nur durch Prüfung der vollständigen Prüfunterlagen zu klären sind:

  • bzgl. Vollständigkeit des Prüfumfangs (wir müssen annehmen, bis heute wurde hier nicht normgerecht und umfassend geprüft!)
  • Zeitpunkt des ersten Prüfauftrages!
  • normgerechter Prüfmethodik (VDI Richtlinien; Iso-Normen Messungen der Innenraumluft Seite 9 und 10). Oft finden sich dann in Prüfberichten Aussagen wie "in Ahnlehnung an VDI Richtlinie xxx oder Iso Nrom yyy - ohne Aussage, in welchen Bereichen und aus welchem Grund von der Norm abgewichen worden ist - möglicherweise auf Wunsch des Auftragggebers?  
  • und Analytik durch dazu akkreditiertes Labor
  • gesundheitliche Bewertung der Prüfergebnisse

 

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Schulzentrum Nideggen

Auflistung von Pressemeldungen und Informationen die uns derzeit vorliegen - gerne nehmen wir auch Kritik und begründete Korrekturen, weitere Infos mit entsprechender Quellenangabe jederzeit  in diese "Chronik" auf!

 

Oktober 2000    Bezug der neuen Schule

Februar 2001    Erste Meldung an das Gesundheitsamt durch den Vater eines Schülers  (Quelle)

 

04.02.2002 Neue Runde im Disput um stinkende Klassenzimmer 

21.03.2003 Schadstoffe in Schule in Nideggen

10.04.2003 BBU e.V. erstattet Strafanzeige

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In der Ausfgabe nds 1/2003 der GEW NRW  (Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft)  schrieb das damalige Mitglied der Arvbeitsgruppe "Arbeitsschutz und Gesundheit" Manfred Etscheid unter anderem: "Schlechte Luft im Schulzentrum" Wann wird die Bezirksregierung Köln endlich in Nideggen tätig?

Zitate:

"Weil nicht sein kann, was nicht sein darf, sind alle die, die unter den Schadstoffen und der Kälte leiden, aufgefordert, den Mund zu halten oder die Schule zu verlassen.

Viele Kolleginnen und Kollegen haben Angst, offen zu sagen, dass sie unter diesen Arbeitsbedingungen krank werden......

In Nideggen weiß man: Ein fleißiger Architekt und Mitglied der Mehrheitsfraktion (CDU) im Rat der Stadt hatte ohne Ausschreibung und damit gegen gültige Gesetzesbestimmungen den Auftrag erhalten, ein neues Schulzentrum zu bauen, das alte Schulgebäude zu sanieren und es baulich mit dem Neubau zu verbinden.

„Lüften“ ist keine Sanierungsmethode

Alle Fachleute stimmen darin überein: „Lüften“ ist bei schwerflüchtigen Stoffen, die über einen langen Zeitraum ausgasen, keine geeignete Sanierungsmethode, vielmehr ist die Emissionsquelle zu entfernen.

Die Stadt Nideggen, die Kreisgesundheitsbehörde und der Rheinische Gemeindeunfallversicherungsverband (RGUV) wussten es besser: Es gab unterschiedliche Lüftungsanweisungen für die Lehrerschaft....

Der Dürener Pathologe Prof. Dr. med. Peter Röttger, der für den Kinderschutzbund sprach, stimmte dem Umweltexperten der GEW zu.

Viele Patienten, ganze Klassen, litten unter dem Sick-Building- Syndrom: Wenn sie im Gebäude waren, waren sie krank, wenn sie das Gebäude verließen, erholte sich der Körper der Erkrankten wieder.

Nach den Bestimmungen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) ist in einem solchen Falle das Gebäude sofort zu sanieren....."

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30.09.2004 Sparen auf Kosten der Kinder  ARD Bericht (Monitor)

äußerte sich Dr. Norbert WEIS vom Bremer Umweltinstitut zu dieser Problematik wie folgt:

„.. ein HALBES Jahr NACH der  Renovierungsmaßnahme hätte man schon in einem NORMALBEREICH liegen müssen.

Da dies nicht der Fall war, wäre es verantwortungsvoll gewesen, zum damaligen Zeitpunkt nach der URSACHE der erhöhten Belastungen zu suchen, um diese dann fach- und sachgerecht abzustellen. (Quelle)

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23.08.2005  Wo lernen krank macht

24.03.2011 "Gift an Schulen" (Frontal 21 ZDF)

14.12.2011 Ablehnung der Anerkennung einer "Berufskrankheit" für eine in der Schule erkrankte Lehrkraft mit extrem fragwürdiger Begründung: (siehe dazu auch weitere "Negativurteile")     

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Ablehnungen einer Anerkennung von MCS als Berufskankheit mit einer "unerträglichen" Begründung: 

"Die Klägerin hat am 14. Dezember 2011 Klage erhoben. Sie verfolgt ihr Begehren auf Anerkennung ihrer Erkrankung als Berufserkrankung weiter und stützt sich hierfür auf ärztliche Atteste über ihren Gesundheitszustand sowie Gutachten über die Raumluft in der GGS O. . Die insoweit festgestellte Luftbelastung insbesondere in dem von ihr häufig genutzten Klassenzimmer habe zu ihrer Erkrankung geführt."

Grund der Ablehnung:

"dass es für die Beurteilung einer Berufserkrankung lediglich auf die Art des Dienstes, also die konkrete dienstliche Verrichtung, ankomme und nicht auf die sonstigen dienstlichen Bedingungen, unter denen der Dienst verrichtet werde. Selbst wenn der Unterrichtsraum der Klägerin toxisch belastet gewesen wäre, was sich aus den bisherigen wissenschaftlichen Gutachten nicht zweifelsfrei ergäbe, so gälte eine solche Erkrankung dennoch nicht als Berufserkrankung im Sinne des § 31 Abs. 3 Satz 1 BeamtVG."     VG. Aachen 706148

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14.05.2011 Giftige Dämpfe machen Kinder krank 

28.05.2011 Kinder vor Schadstoffen schützen

07.07.2011 "Keine erhöhten Schadstoffe in der Raumluft" (?)  was ist mit den Dichlormethanwerten ? Wurde auch auf Phthalate untersucht?

06.06.2012 Neue Messung nach Dichlormethan  die empfohlene Spurensuche nach Dichlormethan fand aber nach unserer Information niemals statt.

10.06.2012 "Raumluft in der Grundschule und Realschule Nideggen"

    Aus Gründen der Gesundheitsvorsorge rät Herr Dr. Kruse die Quellen für Dichlormethan, Nonylphenol und Essigsäure zu finden. Auf dieser Basis werden weitere Schritte zur Quellensuche veranlasst. (Nach                 unserer Information ist dies nicht geschehen)

 

 

Landtag NRW - Ministerium für Bildung und Weiterbildung NRW

08.01.2013 Landtag Nordrhein Westfalen - Beschluß zu Petitionen   15-P-2011-05985-00 (Seite 3)

"Dem Ausschuss liegen nunmehr die Ergebnisse der in Auftrag gegebenen Raumluftgutachten vor, die zeigen, dass nach wie vor in geschlossenen Räumen eine erhöhte Konzentration von Dichlormethan vorliegt. Gemeinsam mit dem Ministerium für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz und dem Ministerium für Schule und Weiterbildung ist er der Auffassung, dass die Ursachenerforschung sowie die Beseitigung der Quellen der festgestellten Dichlormethankonzentrationen unverzüglich vorangetrieben werden müssen. Die festgestellten Konzentrationen in sogar gelüfteten Räumen sind nicht akzeptabel.

Hierzu wird der Stadt Nideggen empfohlen, mit Hilfe eines anerkannten Sachverständigen zunächst anhand eines belasteten Raums alle Faktoren systematisch zu erfassen und Maßnahmen zu ergreifen. Bei der Suche nach einem Sachverständigen kann gegebenenfalls die Verbraucherzentrale behilflich sein. Dabei sollen die wirtschaftlichsten und effektivsten Maßnahmen ergriffen werden. Berücksichtigung finden sollten hierbei auch die Ergebnisse der in den Herbstferien durchgeführten Untersuchungen mittels sogenannter OrsaRöhrchen.

Der Ausschuss bittet alle Mitglieder der Arbeitsgruppe „Raumluftsituation Schulzentrum Nideggen“, die Bürgermeisterin diesbezüglich zu unterstützen und für die notwendige Unterstützung im Rat zu werben, damit schnellstmöglich die notwendigen Maßnahmen getroffen werden, um eine unbelastete Raumluft sicherzustellen. Der Petitionsausschuss bittet die Landesregierung (Ministerium für Schule und Weiterbildung), ihn über den weiteren Fortgang der Angelegenheit und den Ausgang des Klageverfahrens zu unterrichten." 

 

Weder eine Prüfung auf Dichlormethan, noch eine Beseitigung der Ursachen fand daraufhin nach unserem Informationsstand statt.

 

13.01.2015  Landtag Nordrhein Westfalen - Beschluß zu Petitionen   16-P-2014-08388-00 (Seite 42)

 

"Die Quellensuche und Beseitigung des Dichlormethans fand bisher nicht statt. Ausweislich des Berichts der Bürgermeisterin der Stadt Nideggen wird davon ausgegangen, dass bei den gemessenen Werten von Dichlormethan in der Raumluft aus toxikologischer Sicht eine besondere Gesundheitsgefährdung nicht zu erwarten ist. Dabei bleibt allerdings ungeklärt, inwieweit vorhandene Grenzwerte, die für die Arbeitsbereiche ausgelegt sind, die nicht der Situation in Schulen entsprechen, als Bemessungsgrundlage geeignet sind.

Der Petitionsausschuss ist nunmehr nach mehrfacher Beschäftigung und Darlegung seiner Auffassung an der Grenze der ihm zur Verfügung stehenden Möglichkeiten angekommen.

Sofern die Beschlussempfehlungen nicht in der von Herrn L. gewünschten Weise umgesetzt werden, verbleibt nach Auffassung des Petitionsausschusses nur die Beschreitung des Rechtswegs."

 

12.05.2015  Ministerium für Schule und Weiterbildung NRW Schreiben (liegt uns vor) an die Bürgermeisterin

"Das Ministerium ersucht erneut, vor Ort Kontrollmessungen auch auf Dichlormethan vorzunehmen, und das Ministerium über die Ergebnisse möglichst bis Januar 2016 zu informieren."

 

Offensichtlich werden entsprechende Schreiben des Ministeriums in keiner Weise ernstgenommen, Aufforderungen nicht umgesetzt!

 

Im Gegenteil:

23.11.2016 Stadt will auf weitere Messungen verzichten  WDR Meldung

27.11.2016 Für 2017 veranschlagte Mittel zur Raumluftprüfung werden gestrichen!

ZITAT:  "Laut Schmunkamp hatte es noch 2015 eine Schadstoffmessung gegeben (????)– ohne Auffälligkeiten. Schmunkamp: „Kein Schulzentrum in NRW wurde so gut untersucht wie dieses. Fakt ist: Es gibt keine Schadstoffproblematik.“ Schmunkamp befürchtet, dass eine neue Diskussion der Schule schaden könnte."

Leider war es uns bisher nicht möglich, Informationen zu einer solchen erneuten Schadstoffprüfung aus 2015 zu erhalten.

 

 

Nur wenige Fälle sind uns derzeit bekannt, wo eine derartige Ignoranz tatsächlicher Krankheitsfälle von Schülern und Lehrern stattgefunden hat und Aussagen vom anerkannten Toxikologen Prof. Kruese, Kiel: Handlungsbedarf) und seriösen Prüfinstuten (Bremer Umweltinstitut, akkreditiert, Mitglied der Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute) missachtet wurden - während fragwürdige Orientierungsmessungen mit stadteigenen Mitarbeitern, die keiner diesbezüglichen VDI Richtlinie entsprechen können, als Entscheidungsgrundlage herangezogen wurden. (Ein Hinweis im "Dräger" Anaylsebericht bezieht sich auf Einhaltung der VDI Richtlinie bezüglich der Laboranalytik aber nicht bezüglich der Messung).

Nach unseren Informationen beschränkten sich frühere Messungen auch auf VOCs und Formaldehyd (auch diese ergaben aber bereits einen Handlungsbedarf!), auf zahlreiche weitere mögliche Raumbelastungen (Anforderungen an "wohngesunde Gebäude", mögliche Schadstoffe aus Biodenbelägen) wurde überhaupt nicht geprüft. Lehrer, die aus Verantwortung gegenüber den ihnen anvertrauten Schülern aktiv waren, wurden massiv unter Druck gesetzt - die Schulleitung forderte bereits 2003 sogar disziplinarische Maßnahmen gegen drei(!) Mitglieder des Lehrkörpers. (Zitat: "trotz dienstlicher Anweisung der Unterlassung beschäftigt ...sich weiterhin massiv mit dem Thema Raumluft")" Auch die Medien in der Region erscheinen uns in der Berichterstattung zumindest sehr  "zurückhaltend".

 

07.02.2017 Verpflichtung oder Freiwilligkeit? Ministerium schweigt!

Einen in der Sache  (es geht um Ängste, Sorgen bezüglich der Gesundheit von Kindern und Lehrern)  unwürdiger Streit beschäftigt nach wie vor die Poltik um die Schadstoffprobleme in Nideggen.

Dabei hätte man bereits vor jahren mit einem Bruchteil der urspürnglich bereitgelegten Rücklagen eine seriöse Raumluftuntersucung durchführen können-  und damit möglicherweise Kinder, Eltern und Lehrern die tatsächliche Unbedenklichkeit nachweisen (8und damit jahrelange Ängste nehmen) können statt mit "Falschaussagen zu "durchgeführten Raumluftmessungen der Firma DRäger mit hervorragenden Ergebnissen" alle täuschen zu wollen.

 

 

 

 

 

Falschaussagen, fragwürdige Messungen und Grenzwerte:

In einem Schreiben des Gesundheitsamtes an den Bürgermeister von Nideggen vom 4.11.2016 beruft sich der Amtsleiter auf "Schadstoffuntersuchungen durch die Firma Dräger":

Tatsächlich hat die Firma Dräger keineswegs eine Raumluftuntersuchung durchgeführt - es wurden lediglich von Mitarbeitern der Stadt 2 "Drägerröhrchen" in den Raum gestellt (dienen grundsätzlich nur zur Orientierung) und die Ergebnisse von deren Auswertung irreführender Weise als Raumluftuntersuchung durch eine (grundsätzlich natürlich absolut professionelle) Firma Dräger mit "außerordentlich guter Raumluftsituation" dargestellt.

Noch ungeklärt für uns ist, mit welchen "Röhrchen" überhaupt gemessen wurde - laut Prospekt der Firma Dräger gibt es zwar ein spezielles Produkt zur Messung  von Dichlormethan - allerdings mit einem Standardmessbereich von 100 bis 2000 ppm (1 ppm = 1200 µg/m³!) - damit sind sicherlich keine aussagekräftigen Werte für eine Schule abzuleiten.

Natürlich wäre die Firma Dräger, ebenso wie das Bremer Umweltinstitut in der Lage, bei einer sorgfältigen umfassenden Raumluftprüfung mit speziellem "Auswertungsauftrag"  nach dem leicht flüchtigen Dichlormethan dieses  "quantitativ zu identifizieren" - dazu sollte allerdings eine professionelle Probenahme mit speziell dafür geeignetem "Gerät" stattfinden. Einen entsprechenden Auftrag will die Sradt offensichtlich aber trotz mehrfacher Aufforderung  (Petititonsausschuß des Landtags, Ministerium für Schule und Weiterbildung) nicht erteilen!

 

Laut Firma Dräger

"wäre das Methylenchlorid "orientierend" mit dem ORSA-Indoor (Sachnr.: 64 00 365; Aktivkohle Passivsammler inkl. Analytik;) messbar. Wenn keine Störungen durch Ethanol oder Iso-Propanol vorhanden sind, haben wir eine ungefähre Bestimmungsgrenze von 20µg/m³."

Der von Professor Kruse genannte nicht zu überschreitende Dauerwert von 5 µg/m³  wäre auch mit diesem speziellen Sammler auch unter "Optimalbedingungen" (kein Ethanol, kein Iso-Propanol) daher voraussichtlich überhaupt nicht feststellbar.

Aus dem allerdings konkret durchgeführten normalen "Biocheck Lösemittel (allgemeine VOCS, und hier nur Identifizierung von 60 Stoffen!)" der viele Schadstoffe (wie z.B. Nonylphenol. Essigsäure, Weichmacher) laut Herstelleraussage ja gar nicht erfassen kann, eine generell "außerordentlich gute Raumluftqualität" abzuleiten ist aus unserer Sicht nicht kommentierfähig. 

 

Wiederholt wird auch bei den Stellungnahmen auf die sogenannte Einhaltung der gesetzlichen Grenzwerte hingewiesen:

Professor Hermann Kruse, ein international anerkannter Umwelttoxikologe (Kiel) war lange Zeit Mitglied der Innenraumlufthygiene -Kommission des Umweltbundesamtes  somit Mitverfasser des noch heute aktuellen Leitfaden für die Innenraumhygiene in Schulgebäuden (Seite 2: Mitglieder der Kommission 2008).

Er kommentierte im konkreten Fall die Messergebnisse des Bremer Umweltinstituts mit dem Hinweis auf Handlungsbedarf (Sanierung)

und auf eine wesentlich strenger anzusetzende "Einstufung" für den gemessenen Schadstoff Dichlormethan selbst in den USA:

Dazu kommt natürlich das Risiko von möglichen Additions- und Kumulationseffekten mit anderen ebenfalls gemessenen Schadstoffen.

Gerade in Schulen sollten verantwortungsvoll handelnde Verantwortliche präventiv vor allem die Gesundheit von Kindern und Lehrern schützen.

 

Literatur zum konkreten Schadensfall:

31.03.2015

Umfangreiche Dokumentation der Haltung der Behörden im Falle Nideggen durch den Umwelttoxikologen Dr. Ulrich Hill (Seite 11 "Schadstoffe an Schulen und öffentlichen Gebäuden, Beispiel Nideggen)"

Chronologie, verfasst von der Interessensgemeinschaft

 

Zusammenfassung

 

  • Die in diesem Falle Fülle fragwürdiger Gutachten und Urteile bestätigen die "Systematik" bei der Behandlung von Schadstoffproblemen an Schulen und Kitas in zahlreichen ähnlichen Fällen. Allerdings gibt es auch (wenige!) positive Ausnahmen!
  • Die große Anzahl von  gemeldeten "Beschwerden" sowohl von Schülern als auch Lehrer während der letzten 16 Jahre (dokumentiert unter anderem in einem Schreiben der Lehrergewerkschaft NRW) - müsste verantwortungsbewusste Entscheidungsträger (Stadt, Gesundheitsamt, Schulleitung) veranlassen, unabhängig von "gesetzlichen Grenzwerten" die Problematik ernst zu nehmen und die Belastungen nachhaltig (und nicht eventuell durch Alibihandlungen wie z.B. verstärktes Lüften) abzustellen.

 

Vor allem bei der Gesundheit von Kindern muss es um "Prävention" und Gefahrenabwendung gehen - und nicht um oftmals fragwürdige Grenz- und Richtwerte.

Bericht über "gleichwertiges" Problem - in diesem Fall dann mit Sanierung:

Schadstoffe aus Böden in der Schule

 

 

Wir freuen uns auf Stellungnahmen der Verantwortlichen vor Ort, die unsererseits mit 4 Fragen konfrontiert wurden

aber auch übergeordneter Stellen (Schulministerium, Petititonsauschuß...) die wir evbenfalls um Stellungnahmen baten.

 

 

Reaktionen erhielten wir bisher von den Fraktionen der Grünen und der FDP.

Keine Antworten erhielten wir bisher von

  • Bürgermeister,
  • Schulleitung und
  • den übrigen im Stadtrat vertretenen Fraktionen.

 

Sicher festzustellen ist, dass sich die Verantwortlichen in keiner Phase der langjährigen Auseinandersetzung an die Empfehlungen des Umweltbundesamtes gehalten haben:

"Dazu zählt auch, die Klagen und Beschwerden ernst zu nehmen, Informationen laufend zur Verfügung zu stellen, die Betroffenen in den Entscheidungsprozess einzubinden und Externe (Messinstitute, Sanierer, Handwerker etc.) zur Qualitätssicherung (z. B. Mindestanforderungen an Messungen) zu verpflichten sowie eine Endkontrolle und Abnahme, ggf. mit allen Beteiligten, durchzuführen (Erfolgskontrolle). (Leitfaden Umweltbundesamt Seite 103)"

Dass es auch Städte gibt, die anders mit solcher Problematik umgehen: Beispiel

 

 

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Gera - Berufsschule Naphthalinbelastung seit Jahren bekannt

Auch hier findet sich wieder das gleiche System - seit 2007:

"Grenzwerte wurden nicht überschritten"

"keine Geusndheitsgefährdung"

"erkrankter Lehrer, Schüler - Simulanten"

 

02.08.2012 Lehrer durch Giftstoffe schwer erkankt

29.01.2013 Sanierung - Erfolg für kranken Lehrer?

11.09.2013 Schwerkrank wegen verseuchter Luft in Schule

11.09.2013 Es gab viele Alarmsignale seit 2007

12.09.2013 Berufsschulzentrum nun gesperrt

13.09.2013 Naphthalinbelastung schon seit Jahren bekannt

20.09.2013 Berufschule lädt Oberbürgermeisterin zum "Naphthalin-Riechen"

12.12.2013 Krebs wegen schlechter Luft in Gerader Berufschulzentrum

05.01.2015 "Gefahr aus dem Boden"

Zitat:

Bei der Ursachensuche entdeckte ein beauftragtes Unternehmen stark stinkendes Material unter dem Fußboden, das aussah wie geschredderte Autoreifen. Doch statt die Räume endlich zusperren, galt ein interner "Maulkorb".

"Leider wird verschwiegen, dass die Protokolle durchaus darauf hingewiesen haben, dass bei längerem Aufenthalt mit gesundheitlichen Beeinträchtigungen zu rechnen ist", sagt Henri Bilio, der damals als Lehrer an der Schule arbeitete. Er kritisiert, dass die Schulleitung die Probleme trotz eindeutiger Hinweise verdrängte.

Wie in vielen anderen Fällen, wurde versucht, den betroffenen Lehrer als Simulant darzustellen.

 

 

 

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PCB in Universität Bochum

20.10.2003 Bochum: PCB Belastung   "Dicke Luft in Bochum"

 

Nur schrittweise wurde in den letzten Jahren saniert - immer wieder versuchte die Leitung Studenten und bedienstrete mit "Zwischenberichten" zu beruhigen.

Nach 14 Jahren finden sich in einigen Gebäuden nach wie vor Werte wesentlich über dem Zielwert

dennoch schien dies bisher kein Grund zu sein, ein vollständige Sanierung zum Schutz der Gesundheit von Studenten und Mitarebitern durchzuführen.

30.01.2017: PCB Entwarnung an der Universiät Bochum

 

"Da immer noch einige Seminarräume genutzt werden, in denen zwar eine erhöhte, wenngleich unbedeutende (da geringer als 3000 ng/m³) Belastung vorherrscht, neigen einige Leute dazu , die Nutzung dieser Räume zu überdenken. Dem größten Teil der Belastung ist durch simples Lüften fünf Minuten vor Verlassen des Raumes (um PCB-belasteten Staub und PCB in der Luft zu entfernen) beizukommen."(Zitat)

Siehe dazu auch umweltmedizinische Bewertung von Grenzwerten

 

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Kranke Kinder an Grundschule Rebstock

 

Erstmals erfuhren wir von vermuteten Schadstoff Problemen an der Schule nach einem akuten Schadensfall:

20.12.2016 Verletzte Kinder

Aus bislang ungeklärter Ursache werden bei Fußbodenarbeiten an der Grundschule Rebstock Dämpfe freigesetzt. Acht Kinder und neun Erwachsene mussten ins Krankenhaus gebracht werden.

Die Stadt vermutet Methylmethacrylat-Dämpfe aus einem Fußbodenkleber als Verursacher.

20.12.2016 Dämpfe eines Klebstoffs führten zu Notfalleinsatz an Schule

 

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Reaktion Stadtschulamt:

Das Stadtschulamt schrieb dazu noch im Dezember an die Eltern - dabei wurden die gemessenen Belastungen von 0,6 ppm Methylmethacrylat (CAS 80-62-6)  als "weit unter dem Grenzwert" dargestellt und eine gesundheitliche Schädigung ausgeschlossen. (Frankfurter Lehrerzeitung, Zeitschrift der GEW) Seite 8

"Daher können wir Ihnen nach Auswertung der Messergebnisse durch das Gesundheitsamt mitteilen, dass zu keinem Zeitpunkt eine ernsthafte Gefahr für Ihre Kinder und den Mitgliedern der Schulgemeinde bestand."

"Der Grenzwert liegt laut dem Gesundheitsamt der Stadt Frankfurt a.M. bei 50 ppm" (das wären ca. 60 mg/m³)??? (Schreibfehler oder bewußte Irreführung?) 

Immerhin wurde auf Grund einer nie publizierten Nachmessung (mit angeblich höheren Werten) die Ferienbetreuung in den Räumen abgesagt - ohne weiterer Nachmessung aber der Schulbetrieb Anfang Januar wieder aufgenommen!

 

In der Stellungnahme der GEW findet sich in dieser Publikation aber auch bereits der Hinweis auf

grundsätzlich vermutete Schadstoffbelastungen an der Schule schon seit Herbst 2016 (auch im Arbeitsschutzausschuß, an dem das Stadtschulamt beteiligt ist!)  und die bisherige diesbezügliche Untätigkeit der Behörden., 

ZiItat: "In diesem Zusammenhang möchten wir auch darauf hinweisen, dass bereits seit langem von Kindern als auch Beschäftigten an der Schule über ähnliche Beschwerden (brennende Augen, Kopfschmerzen) berichtet wird. Dies wurde von Beschäftigten immer wieder vorgebracht, zuletzt im Arbeitsschutzausschuss, an dem auch das Stadtschulamt beteiligt ist. Geschehen ist aber bisher nichts. Wir fordern sie auf, auch hier endlich tätig zu werden und der Ursache dieser Beschwerden aktiv nachzugehen und umgehend für eine Verbesserung der Situation zu sorgen".

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23.02.2017 Eltern und Lehrer sind besorgt

Nach wie vor klagen Schüler und Lehrer über Kopfschmerzen, Nasenbluten, Schwindelgefühle und Übelkeit. Es werden von Schülern und Eltern nach wie vor toxische Stoffe in den Bauprodukten vermutet.

Zitat aus dem Pressebericht:

Seit Mittwoch wird an der Grundschule mit Schadstoff-Messungen nach den Ursachen für die Symptome geforscht. Eine Woche sollen diese dauern und ein erster Schritt zu einer Lösungsfindung sein, wie ein Mitarbeiter des Gesundheitsamtes erklärt.

 

Bildungsdezernentin Sylvia Weber (SPD) "schätzt" (?), dass dabei Stoffe gemessen werden, die für die Symptome bei Schülern und Lehrern verantwortlich sind. 

Wir baten die zitierte Bildungsreferentin um Beantwortung folgender Fragen:

  • Wir würden Sie für unsere Dokumentation um Aufklärung bitten, warum (nach unserer Information) bisher nur auf CO2 gemessen worden ist  einem Stoff der durch mangelhafte Lüftung zu Kopfschmerzen (aber nicht zu den im Pressebericht aufgelisteten Beschwerden) führen kann(!), aber nichts mit der Erfassung von allgemeinen, möglichen Raumschadstoffen wie VOCs, Formaldehyd, Weichmachern, Flammschutzmittel und andere zu tun hat.

wer ist definitiv und konkret in diesem Falle verantwortlich:

 

  • für den Schutz der Gesundheit der Kinder an Schulen (Präventionsprinzip) und damit zuständig  für aktives qualitatives Handeln spätestens bei der Meldung von Gesundheitsproblemen mit Verdacht aus Schadstoffprobleme
  • für einen gesunden Arbeitsplatz der Lehrer (Fürsorgepflicht des Arbeitgebers)
  • wer ist der verantwortliche Ansprechpartner als notwendiger Koordinator dieser Kompetenzen
  • welche Konsequenzen (strafrechtlich/ disziplinarisch sehen Sie bei Missachtung dieser Verantwortlichkeiten

Diese Fragen wurden bis heute (23.03.2017) ebenso wie weitere Anfragen von uns nicht beantwortet

 

Weitere Zitate aus dem Pressebericht:

Eltern "vermuten eine "Vertuschungsaktion" der Schulleitung" - ein "baubiologisches Gutachten" wurde angeblich in Auftrag gegeben.

Wichtig für die Betroffenen wird sein, wer ein solches (qualitativ anspruchsvolles) Gutachten - vor allem auch mit welchem Prüfumfang - (uns liegen Infos vor, es wären nur CO2 und Feuchtigkeitsmessungen geplant?) erstellen wird,

zu klären ist aber auch die Frage der bereits entstandenen und künftig anfallenden Kosten, die keinesfalls vom Steuerzahler zu tragen sein dürfen, da offensichtlich seitens der Verarbeiter, (möglicherweise auch Planer bereits bei Produktentscheidungen) Vorschriften verletzt wurden.

 

Vor allem aber gilt es, qualitative umweltmedizinische Untersuchungen der Betroffenen umgehend zu veranlassen, da auf Grund der uns geschilderten Krankheitssymptome durchaus Langzeitfolgen zu befürchten sind.  

Wie so häufig, wurde bei Auftragsvergaben zu wenig auf den "gesundheitlichen" Aspekt Rücksicht genommen und entsprechende Anforderungen  nicht wirklich verbindlich formuliert.  

 

23.02.2017 "Vertrauen zerstört" Kommentar

"Eine gute Schulleitung stellt das Wohl ihrer Schüler in den Vordergrund, eine schlechte ihr eigenes. Seit langem fordern Lehrkräfte der Grundschule ein baubiologisches Gutachten, das nachweisen soll, dass ein Besuch der Schule gesundheitlich unbedenklich ist – oder auch nicht. Eltern von Rebstockschülern fordern Schadstoff-Messungen, die Aufklärung bringen sollen, was genau für Kopfschmerzen und andere Symptome sorgt"

 

27.02.2017 In Absprache mit Betroffenen haben wir uns unter Berufung auf die Frankfurter Informationsfreiheitssatzung bereits mit 4 Fragen an die "Verantwortlichen gewandt": Anfrage

Ein in vielen Fällen "vorgeschobener Datenschutz" wäre aus unserer Sicht in keiner Weise gerechtfertigt; das öffentliche Interesse im Hinblick auf den Gesundheitschutz von Kindern und Lehrern hat hier absoluten Vorrang!

 

28.02.2017 Antwort des Staatlichen Schulamtes

"Für das Anliegen ist die Stadt Frankfurt und nicht das staatliche Schulamt zuständig."

Wir sehen sehr im Gegensatz dazu eine hohe Verantwortung des Schulamtes als Arbeitgeber betroffener Lehrerinnen/Lehrer bei Schadstoffproblemen an einer ihm unterstellten Schule.

 

 

03.03.2017 Aktueller Status 

Außer völlig zur Schadstoffermittlung aus Bauprodukten uninteressanten CO2 Messungen wurden weiterhin keine Raumluftuntersuchungen duirchgeführt -

die Schulleitung hat nach unserem Informationsstand bis heute keine umfassende Umfrage bei "allen" Eltern und Lehrern (in allen Klassen!)  über gesundheitliche Probleme durchgeführt  (obwohl erste Meldung zu Raumluftproblemen bereits im September 2016 erfolgt) und überlässt sämtliche Aktivitäten einzelnen Eltern.

Die Tatsache, dass derzeit die Kinder weiterhin in den „verdächtigen“ Räumen unterrichtet werden, baut in unseren Augen einen erheblichen Zeitdruck auf, um dauerhafte gesundheitliche Schäden definitiv auszuschließen!  

 

Unmittelbar nach Bekanntgabe des „Verdachtes“ wäre es vielmehr Aufgabe einer Schulleitung (verantwortlich für die anvertrauten Kinder, vor allem aber auch „Fürsorgepflicht gegenüber den angestellten Lehrern“ als unmittelbare Vorgesetzte) gewesen

  • eine Umfrage über Art und Menge von Beschwerden bei den Eltern und Lehrern durchzuführen
  • sofort das Gesundheitsamt präventiv zu verständigen.

 

Es kann nicht sein, dass Schulleitung und übergeordnete Behörden nicht selbst nach Bekanntwerden von gesundheitlichen „Reklamationen“ unmittelbar aktiv werden, sich darauf verlassen, irgendein Elternteil hätte schon den Mut, die Zeit und das Wissen, um sich um eine rasche Klärung gesundheitlicher Beschwerden zu kümmern und damit über Tage und Wochen die Kinder weiterhin möglichen (!) Schadstoffbelastungen in den Klassenzimmern aussetzen!

 

Präventiver Gesundheitsschutz „auch nur bei Verdacht“  muss hier Vorrang vor „ökonomischen“ Vorbehalten und „Verschleppungen über Monate“ haben

 

Aktueller Informationsstatus 5.03.2017  mit Handlungsempfehlungen

Empfehlungen für Elternbeiräte, Personalvertreter 

 

13.03.2017 Pressebericht fnp:

Der "vermutete" Schadstoff- Fall Rebstock wird zu einem neuen Paradebeispiel von bewusster Irreführung

 

"An der Rebstockschule ist jetzt die Luft rein

Der Vorfall ist aufgearbeitet

Eine nochmalige Messung habe keine Auffälligkeit ergeben."

Mit diesen Aussagen der Dezernentin in der fnp wird den besorgten Eltern suggeriert, es hätte eine "Schadstoffmessung" mit guten Ergebnissen gegeben - somut besetht kein gesundheitliches Risiko mehr für die Schüler und Lehrer.

Tatsächlich fand nach unseren Informationen aber lediglich eine CO2 Messung statt (und dies nicht normgerecht), bei welcher natürlich keinerlei Schadstoffe  (ausser CO2 - angesichts der nicht normgerechten Lüftungsweise während der Messung natürlich nur in nicht auffälliger Menge) festgestellt werden kann -

darasu abzuleiten, eine solche Messung habe keine "Auffälligkeiten" ergeben kann nicht mit "fehlender Sachkenntnis" über Raumlufthygiene, Innenraumschadstoffe, Raumluftmessungen entschuldigt werden.

Tatsächlich wurde aber bereits zum Schulbeginn (September 2016) auf Beschwerden aufmerksam gemacht, ohne dass die Schulleitung dies zumindest derm Gesundheitsamt gemeldet hat.

Vergeblich haben wir in den letzten Wochen mehrfach die Baubehörde, das Bildungsreferat und die Schulleitung um Stellungnahmen gebeten (es wurde uns von einer Seite mangelnde Sorgfaltspflicht bei unseren Recherchen und Quellenauswahl vorgeworfen) - solange die Behörden jede Antwort verweigern, lönnen wir uns aber nur auf Elternberichte und Medienaussagen

 

16.03.2017

Nach unseren Informationen wurde bisher seitens der Schulleitung nach wie vor keine durchgängige Befragung aller Eltern bezüglich eventueller gesundheitlicher Beschwerden ihrer Kinder durchgeführt.

Auch das Ergebnis-Protokoll einer Besprechung vom 9.03.2017 ist nach wie vor für die Eltern noch nicht erhältlich. Von einer Einbeziehung der Eltern entsprechend dem Leitfaden des Umweltbundesamtes kann keine Rede sein. Hier wird auch auf die Problematik "ungeeigneter" Messungen wie in diesem Falle verwiesen.

Nach wie vor versucht man, in kleinem "exklusiven" Kreisen - ohne zeitnahem Protokoll und unter Auschluß kritischer Eltern "Gespräche" zu führen, deren Ergebnisse dann offensichtlich über die Presse in verharmlosender und vor allem irreführender Form (Pressebericht vom 13.03.) kommuniziert werden.

Bezüglich der Verweigerung von Prüfberichten, Protokollen an uns verweisen wir erneut auf die Frankfurter Informationsfreiheitssatzung.

 

Siehe auch Systemverhalten bei Schadstoffproblemen:  ("Schadstoffe an Schulen" Kapitel 5: Seite 245 mit zahlreichen Beispielen)

 

21.03.2017

Nunmehr - einen Tag vor einer Elternversammlung wurde das Protokoll vom 8.02.2017 veröffentlicht (das Protokoll einer Besprechung vom 9.3.2017 liegt noch immer nicht vor) -

aus dem vorliegenden protokoll stellen sich uns nach wie vor eine Reihe von Fragen

 

22.03.2017 Frankfurter Neue Presse

"Eltern kommen nicht zur Ruhe"

"Ein wenig Auskunft gibt schließlich Bildungsdezernentin Weber nach mehrmaligem Nachfragen. Die Ergebnisse der jüngsten Schadstoffmessungen würde in dieser Woche veröffentlicht, versichert sie. Gemessen worden seien Kohlendioxid, Sauerstoff und Luftfeuchtigkeit. Auch ein Termin für das von vielen Eltern geforderte baubiologische Gutachten würde noch in dieser Woche bekannt gegeben."

 

22.03.2017

Höhepunkt der Auseinandersetzungen - nachdem auch den Medien offizielle Stellungnahmen verweigert wurden ist eine Informationsveranstaltung, organisiert von Eltern am 22.03.2017 - allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume plötzlich nicht zur Verfügung stehen.

  geändert am 20.03.2017

Neuer Ort: QGreenhotel by Meliá (neu)

        Katharinenkreisel

        60486 Frankfurt

       

Dazu:  EGGBI Präsentation Schadstoffe an Schulen und Kitas - gesundheitliche Risiken für Kinder und Lehrer

 

23.03.2017

FAZ Kopfweh und Übelkeit

"Schädliche Luft ist nicht schuld an den Beschwerden der Kinder" (nicht erwähnt: auch der Lehrer).

Mit dieser unqualifizierten Aussage setzt sich die Fehlinformationskampagne der Stadt fort - da diesbezügliche "glaubwürdige" Prüfberichte dafür ja bis heute nicht vorgelegt wurden (werden konnten).

Auch von einem neuen "Gutachten"ist die Rede- erneut ohne Einbeziehung der betroffenen Eltern, Lehrer bezüglich Auswahl "akzeptierter" Prüfinstitute, ausreichenden Prüfumfangs und VDI gerechter Prüfmethodik, somit erneut Mißachtung der diesbezüglichen Empfehlungen des Umweltbundesamtes.

Kein Wunder, dass auch wir auf wesentliche Fragen an die hier zitierte Referentin bis heute keine Antwort erhielten

Vor allem unrichtig aber auch, die Rede von Beschwerden seit "Dezember" - bereits im September wurden von Eltern, bereits noch früher laut Gewerkschaft der Lehrer GEW solche Beschwerden gemeldet und es wurde offensichtlich monatelang überhaupt nicht darauf reagiert.

 

24.03.2017

Unzumutbare weitere Verzögerung!

In einem derzeit noch nicht im Internt abrufbaren Bericht der fnp wird der Referent der Schuldezernentin Sylvia Weber, Rüdiger Niemann zitiert, der eine Präsentation eines angeblich bereits beauftragten "baubiologischen Gutachtens(?)" für "voraussichtlich" Juni!  dieses Jahres verspricht.  

Diese durch nichts fachlich begründbare weitere zeitliche Verzögerung -

(eine umfassende  Schadstoffuntersuchung beispielsweise durch ein Institut der AGÖF  kann vor Ort an einem Tag durchgeführt werden, eine Auswertung an einem ebenfalls akkreditierten Institut kann unter dem aktuelllen Zeitdruck sicher spätestens nach 2 Wochen abgeschlossen sein!)

und die Beauftragung eines nicht benannten, keineswegs mit den Betroffenen abgestimmten (vermutlich sehr behördennahen) Instituts ruft erneut Empörung bei den Betroffenen hervor. Damit gehen die Verantwortlichen das Risiko weiterer massiver gesundheitlicher Beeinträchtigungen von Kindern und Lehrern ein - angesichts der Schwere der bisher geschilderten Fälle wird dies bereits von vielen als echter strafrechtlicher Tatbestand der bewußten Körperverletzung betrachtet.

 

10.04.2017

Neue Versprechungen und gleichzeitige "Rücknahme" derselben?

Als erste "offizielle" Antwort auf unsere zahlreichen Anfragen erhielten wir nunmehr eine erfreuliche Antwort aus dem Büro des Bürgermeisters:

"Nach Auskunft des Stadtschulamtes wird das baubiologische Gutachten in dieser Woche erstellt. Es ist davon auszugehen, dass die Ergebnisse des baubiologischen Gutachtens im Mai vorliegen."

 

Absolut konträr dazu die Informationen, die wir aus Rebstock erhielten:

Plötzlich handelt es sich nur mehr um eine VOC Messung am 11.04.2017 - keineswegs aber um ein - wie ursprünglich angekündigt "baubiologisches Gutachten" mit umfassender Berücksichtigung sämtlicher  möglicher und bekannter Gesundheitsrisiken wie z.B. Weichmachern, Flammschutzmittel u.v.a.  (schriftliche Mitteilung der Stadt an Elternvertreter). Wir hoffen, dass es sich hier nur um begriffliche Irritationen und/oder Mißverständnisse handelt, und nicht auf eine neuerliche Reduktion der Untersuchungen auf eine von vielen Schadstoffgruppen und damit weitere Verschleppung möglicherweise dringender Saniermaßnahmen.

 

Völlig ignoriert werden in diesem Falle weiterhin bisher sämtliche UBA - Empfehlungen für konfliktfreie Umgangsweise bei Schadstoffproblemen an Schulen/Kitas,

nach wie vor werden die Betroffenen nicht in die Entscheidungen (z.B. Prüfumfang) eingebunden - nach wie vor werden aber auch die bisherigen - mit öffentlichen Mitteln bezahlten - Prüfberichte entgegen den Informationsfreiheitssatzungen der Stadt Frankfurt nicht publiziert sondern unter "Verschluß" gehalten.

 

 

 

 

Rebstock Mai 2017

03.05.2017 Turnhalle gesperrt 

Turnhalle gesperrt - aber keine gesundheitliche Gefährdung?

Sehr mutig finden wir die erneute Aussage der Bildungsreferentin der Stadt Frankfurt - keine gesundheitliche "Gefährdung" obwohl bis heute keine Untersuchung beispielsweise auf Weichmacher und gerade in der Sporthalle mit einem früheren (nach unserer Information nicht umfassend sanierten) Wasserschaden auch auf Schimmel durchgeführt worden ist.

Auch der tatsächliche Umfang des bisher erteilten Prüfauftrages ist nach wie vor "Geheimsache", betroffenen Eltern wird dieser (ebenso wie die Prüfberichte nach dem "Unfall Dezember 2016) nicht zur Verfügung gestellt. Immer wieder wird von einer "baubiologischen Untersuchung" gesprochen - ohne Definition, was die Stadt überhaupt darunter versteht!

Warum die Staubuntersuchung (unter anderem wichtig bezüglich Weichmacher) immer wieder mit nicht nachvollziehbaren Gründen weiterhin hinausgezögert wird? Offensichtlich will man Zeit gewinnen - ohne Rücksicht auf die andauernde gesundheiltiche Gefährdung der Kinder und Lehrer.

Nicht nachvollziehbar finden wir aber die Aussage der Bildungsreferentin, (Presseaussendung) es bestünde keine gesundheitliche Gefahr  eine solche  Aussage vor Abschluss umfassender Untersuchungen stellt eine definitive Fehlinformation dar und soll Eltern und Lehrern eine "aktuell  unrichtige Sicherheit vorgaukeln, die natürlich erst nach Abschluss aller Untersuchungen (wünschenswerter Weise) verifiziert werden könnte.

Symptombeschreibungen zahlreicher Eltern, Lehrer und erste Untersuchungsergebnisse von Kindern bei einem Umweltmediziner geben derzeit aber leider noch keinen Anlass für eine solche öffentliche Entwarnung über die Medien.


23.05.2017 noch immer keine Antworten zu wesentlichen Fragen

Mit Enttäuschung reagieren Elternvertreter, dass nach wie vor wesentliche Fragen nicht beantwortet wurden - teilweise der Dialog zwischenzeitlich gänzlich eingestellt worden ist! 

Vor allem sind Eltern verwundert, dass  nach unserer Information  seitens des Gesundheitsamtes versucht wurde, Informationen von niedergelassenen Ärzten einzuholen, ohne im Vorfeld die Eltern um die Untersuchungsergebnisse zu bitten. 

"Ärztliche Schweigepflicht: Grundsätzlich kommen solche Ausnahmen in Betracht, wenn das Vertrauen in die ärztliche Schweigepflicht gegenüber anderen Rechtsinteressen zurücktritt (Notstand gemäß § 34 StGB) oder der Arzt zur Wahrnehmung berechtigter Interessen handelt." (Quellle, A 964)

Liegt hier bereits ein "Notstand" vor, um die Zustimmung der Eltern zu übergehen?

Auch wir haben daher nochmals die Fragen zusammengefasst, die uns als wesentlich erscheinen - mit der Bitte. diese an die "Zuständigen" weiterzuleiten.

Warum ist es bis heute nicht möglich, alle(!) Prüfberichte – sowohl vom Schadensfall 2016 als auch die Berichte bezüglich zwischenzeitlicher Raumluftprüfungen incl. der vielfach zitierten CO2 Messungen zu erhalten ?

  1. Wurden die bisher durchgeführten Messungen  „normgerecht“ durchgeführt (VDI Richtlinien   Iso Normen  Seite 9)  - wurde eine solche überhaupt beauftragt (warum sind die Aufträge nicht einsehbar?)
  2. Welche Prüfaufträge wurden definitiv an das Arguk oder andere Institute bisher erteilt – gibt es bereits Prüfberichte (auch anderer Institute?), die den Eltern bisher „verweigert“ werden? (Nach unserer Info wurden bisher ein Teil der Messberichte nach dem Schadensfall im  Dezember noch immer zurückgehalten - ebenso wie "Prüfberichte" von VOC einigen (?)Messungen)
  3. Dazu die Frage: wie errechnen sie die bisher kolportierten bereits angelaufenen Messung- Kosten von über 50.000 Euro

                        Da es sich hier um öffentliche Mittel handelt, sind nach unserer Auffassung Betroffene und Medien berechtigt, diese Informationen zu erhalten.

  1. Mit welchem Argument wurden die Staubmessungen bisher verzögert – nach Rücksprache bei verschiedenen Instituten konnten wir keine stichhaltige Begründung für eine solche Verzögerung erhalten
  2. Warum wurde es Eltern verweigert, auf eigene Kosten eine solche Untersuchung durchführen zu lassen
  3. Ist es üblich, dass sich Gesundheitsamt Daten bei niedergelassenen Ärzten/ Kinderärzten abfrägt, ohne zuvor die Eltern um die Untersuchungsergebnisse zu bitten?
  1. Wir wissen, dass diese Fragen bereits mehrfach an Sie gestellt worden sind und Sie auch eine Beantwortung zugesichert hatten – welche Gründe gibt es, hier diese Informationen, die sicherlich zu einer raschen Deeskalation führen könnten – seit Monaten „zurückzuhalten“.

24.05.2017  Weitere Messung an Rebstockschule (Frankfurter Rundschau)

Erneut werden weitere Messergebnisse - nun für 20.Juni - zugesichert; unverständlich, da die nach wie vor eine Reihe (angeblich) fehlender Untersuchungen ohne stichhaltiger Begründung von Monat auf Monat hinausgezögert werden.  Von einer  "baubiologischen Gebäudeuntersuchung" - wie in der Vergangenheit mehrfach zugesichert, kann ohnedies nicht mehr die Rede sein.

Bisher wurde nach unserer Info ausschließlich auf VOC und CO2 untersucht!

Inzwischen wird grundsätzlich massiv  in Frage gestellt, ob auch das gesamte Lüftungskonzept des Gebäudes überhaupt für eine Schule geeignet ist -

warum nimmt die Stadt nicht die verantwortlichen Baufirma incl. Planer bezüglich Gebäudekonzept und Materialauswahl in Haftung, wenn das Gebäude offenbar nicht den Anforderungen der Landesbauordnung entspricht. Wercden hier unerfreuliche "Vernetzungen" geschützt?

 

 

 

Hinweis:

Eltern, Elternvertreter und Lehrer sind jederzeit eingeladen, sich mit konkreten "fachlichen" Fragen per Mail oder telefonisch zu unseren kostenlosen Hotlinezeiten an uns zu wenden!

Gerne bewerten wir auch entsprechende Prüfberichte oder erstellen auch Zusammenfassungen aus uns vorgelegten Tagebüchern zur Gesundheit von Betroffenen.

Daneben stehen wir Baubehörden mit jahrzehntelanger Erfahrung bezüglich "emissionsminimierter Bauprodukte" gerne, wie bereits vielfach in der Vergangenheit, beratend zur Verfügung.

 

 

 

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Helene-Lange Schule Wiesbaden - Geruchsprobleme

23.03.2017

Wiesbaden: Schulfrei wegen Gesundheitsgefahr 

"Aus Vorsicht vor Gesundheitsgefahren fällt für die Schüler der Helene-Lange-Schule in Wiesbaden am Freitag der Unterricht aus. Bei Renovierungsarbeiten wurden am Donnerstag Stoffe entdeckt, die möglicherweise gesundheitsschädlich sein könnten, wie die Stadt Wiesbaden mitteilte.

Um welche Stoffe es sich dabei handelt, war zunächst unklar. Die Untersuchungen seien im Gange, sagte eine Sprecherin. Mit Ergebnissen rechnete sie am Freitag. Dann soll auch ein Krisenstab aus Schulleitung, Schulamt und Hochbauamt zusammentreffen. Am Donnerstag war der Unterricht bereits vorzeitig beendet worden. Schüler und Lehrer wurden nach Hause geschickt. (dpa)"

Aus langjährigen Erfahrungen mit "kommunen- nahen" Prüfinstituten hoffen wir für Schüler und Lehrer, dass für die Überprüfung ein "neutrales, akkreditiertes" Institut beauftragt worden ist.

 

23.03.2017

Entwarnung an Helen Lange Schule Wiesbaden 

Erstaunlich, dass nunmehr bereits nach einem Tag nur mehr von nicht austretenden Asbestfasern die Rede ist - ursprünglich aber von Geruchsbelastungen gesprochen wurde, welche bekanntlich auf "chemische" Ausdünstungen schließen lassen (Asbestfasern führen in der Regel  nicht zu Geruchsbelästigungen).

Eltern fragen sich nicht unbegründet,

 

  • auf welche Stoffe der Geruch zurückzuführen ist, und 
  • wer tatsächlich die "Unbedenklichkeit" festgestellt hat.

 

Wir empfehlen, mit Berufung auf die Informationsfreiheitsatzung Hessen (Wiesbaden?) die entsprechenen Prüfberichte anzufordern, um die Ungefährlichkeit der Gerüche von "neutraler Stelle" bestätigen zu lassen.  Empfehlung

 

 

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Hinweis zu Literaturquellen, offiziellen und auch "anonymen" Anfragen und Informationen:

Wir bemühen uns, stets betroffene Behörden, Schulleitungen, Bauämter,  Personalräte und Elternvertreter sowie uns bekannte Pressemitarbeiter bei Anschreiben, Informationen, Anfragen einzubeziehen, um ein möglichst offenes und weites "Diskussionsforum" zu erreichen.

 

 

Bei Schulen, Kitas versuchen wir stets

 

·         primär eine Kooperation zwischen Behörden und Betroffenen herzustellen-

·         unabhängige Fachleute für Schadstoffprüfungen, ärztliche Untersuchungen zu empfehlen

·         nach Vorliegen von Prüfberichten diese (natürlich unentgeltlich!) aus gesundheitlicher Sicht zu bewerten,

·         Behörden, Bauämter bei der Identifizierung möglicher Verursacher zu unterstützen (umfangreiche Baustoff Emissionsdatenbank)

·         schadstoffminimierte Alternativprodukte für Sanierungen zu empfehlen.

 

Nur wenn hier von einer Seite über lange Zeiträume keine Bereitschaft zu "ehrlicher" Zusammenarbeit erkennbar ist, ziehen wir auch Presse, TV (Beispiel "Gift im Klassenzimmer") für entsprechende Publikationen zum "Ausbau eines "öffentlichen Handlungsdruckes" zur Unterstützung heran. 

 

 


Wir bedanken uns ausdrücklich auch für Stellungnahmen und berechtigte Textkorrekturen von Behörden, um hier eine "objektive" Darstellung von Schadensfällen und Vorgehensweisen anbieten zu können - für "eventuelle Falschdarstellungen" in den Medien und Zitate daraus fühlen wir uns nicht urheberrechtlich verantwortlich und empfehlen hier im Rahmen des Presserechtes, eventuelle Falschdarstellungen primär in den entsprechenden Medien widerrufen zu lassen.

Wir selbst versprechen Informanten im Rahmen unserer eigenen journalistischen Tätigkeit "Anonymitätschutz", behalten uns aber vor, eine oftmals gewünschte Veröffentlichung solcher Informationen im Hinblick auf eine notwendige Verifizierung von Aussagen offen zu lassen.

 

Wir bieten keine Rechtsberatung, sondern lediglich eine Informationsplattform mit Textstellen, Auflistungen von Urteilen, Pressemeldungen und eigenen Erfahrungen - stets mit Verlinkungen zu den eigentlichen "Quellen" - für deren Richtigkeit- sofern sie als Link im Internet frei zugänglich sind, nicht die Verantwortung übernehmen können (siehe  dazu Disclaimer).

Bei rechtlichen Auseinandersetzungen empfehlen wir stets die frühestmögliche Inanspruchnahme eines Anwalts, den wir gerne mit unseren Informationen unterstützen. 

 

Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

___________________________

AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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19.-21.09.2016

Am 20. September findet in der lettischen Hauptstadt Riga eine Deutsch-Baltische Konferenz zum Thema

"Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

statt. Die Reise wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWi) gefördert.

EGGBI wird dabei Fragen zur Wohngesundheit präsentieren und beantworten. Für Hersteller nachhaltiger und wohngesunder Produkte bietet sich hier eine hervorragende Präsentationsmöglichkeit. (2012 Vilnius; 2014 Talinn)

Link

Konferenz am 20.09.2016 Programm

 

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23.03.2016 Plus Minus

| 21:45 Uhr | DasErste

Billiger Baustoff mit bösen Spätfolgen

Seit 2001 ist der Weichmacher PCB in Baumaterialien verboten. Doch immer noch gelangen in Schulen, Turnhallen und öffentlichen Gebäuden jedes Jahr Tonnen der krebsverdächtigen Chlorverbindung in die Luft. Link zur Sendung

Wiederholungen:

  • 24.03.2016 | 05:00 Uhr | DasErste
  • 24.03.2016 | 22:15 Uhr | tagesschau24
  • 25.03.2016 | 12:45 Uhr | EinsPlus
  • 26.03.2016 | 09:45 Uhr | EinsPlus
  • 26.03.2016 | 15:30 Uhr | tagesschau24


siehe dazu auch Raumschadstoff PCB,    

"Umwelterkrankungen und Krebs"   und "gesetzliche Grenz- und  Richtwerte...."

 

 

 

Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

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07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video (verfügbar bis 28.07.2016)

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    11. bis 26.7.2013

    Nawaro Event: Internationales Wollkunstfestival

    Workshops, Aktionen und Informationen rund um die Schafwolle; Präsentation eines Wollkompetenzzentrums beim Hersteller des natureplusgeprüften Dämmstoffes Isolena

    Link zur Pressemeldung

    Link zur Veranstaltung

    ____________________________

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

    8. Juli 2013

    Baltikum 2016

    Deutsches Museum ZNT

    Nanotechnologie heute - Risiko oder Innovationsmotor

    Infos, Anmeldung

    _____________________________

     

    6.5.2013   21:00

    NDR -   Die Tricks der Baumärkte

    Wiederholung am Mittwoch, 08.05.2013 um 06:35 Uhr 

    Laboruntersuchungen zeigen , dass Inhaltsstoffe in manchen Produkten wie Bodenbeläge, Farben und Baustoffe giftig sind. Sie werden verkauft, obwohl die Substanzen besorgniserregend sind und bei der Verwendung in Innenräumen gesundheitliche Probleme verursachen können. 

    weitere Infos -EGGBI News 6.5.2013

    Presse

    Link zum TV Bericht 

    _____________________________

    24. - 26. April 2013

    Technische Universität München

    Umsetzung von Nachhaltigkeit - Barrieren und Chancen

    Ort: Audi -Dome München

    Programm  und Anmeldung

    _____________________________

    21.03.2013

    Bauzentrum München 

    Fachforum   "Wärmedämmung mit Qualität"

    _____________________________

    31.01.2013

    Fachagentur nachwachsende Rohstoffe

    Fachgespräch "Emissionen aus Holz- und Holzprodukten - Auswirkungen auf die Innenraumluftqualität"

    _________________________

    Bayerisches Landesamt für Umwelt

    Augsburg

    Programm

    _______________

    13. bis 19.01.2013

    Terminvereinbarungen mit EGGBI am 15.1. möglich

     

    ____________

    14./15.11.2012  Frankfurt

    Fachtagung "Zukunftsfähige Vereine - nachhaltiger Sportstättenbau"

    im Rahmen der 4. sportinfra - Sportstättenmesse 2012

    Programm

     

    ________________

    20.09.2012 Nürnberg

    Netzwerktag 2012 des Chemie Cluster Bayern

    Wissenschaftler und Entwickler, Vertreter von Mittelständlern und Global Playern berichten aus laufenden Projekten und pflegen den interdisziplinären Austausch. Fragen von Nachhaltigkeit und  auch Wohngesundheit gewinnen  dabei eine zunehmende Bedeutung.

    Informationen

    Programm und Anmeldung

    _______________

    Sentinel-Haus Stiftungs e.V. erstmals bei 

    NordBau in Neumünster 

    Deutschlands Kompaktmesse des Bauens

    an drei Messetagen

    7. bis 9. September 2012 

    bietet EGGBI

    eine spezielle Verbraucherberatung vor allem auch für Allergiker und chemikaliensensitive Bauherren am Messestand des Sentinel-Haus Instituts

     Halle 9 direkt am Eingang Süd 

    siehe dazu auch link

     

     

    21.6.2012

    Zentrum für Seltene Krankheiten ULM

    Gründungsfeier - Universitätsmedizin Ulm

    Eröffnungsansprachen u.a. durch Prof. Dr. Annette Schavan, Bundemsinisterium für Forschung und Bildung und

    Eva Luise Köhler, Schirmherrin der Achse e.V. (Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen)

    In der EU werden Krankheiten mit einer Prävalenz von ≤5:10.000 Menschen als SE definiert. Etwa 7.000 der ca. 30.000 bekannten Krankheiten sind somit SE. Wegen dieser großen Zahl sind in Europa etwa 30 Mio. und in Deutschland etwa 4 Mio. Menschen betroffen. Viele der Betroffenen haben keine endgültige Diagnose. Mehr als 80% der SE sind genetisch bedingt und führen somit zu lebenslangen Erkrankungen. Außerdem trägt die meist späte Diagnosestellung und das häufige Fehlen einer Therapie zu schweren Krankheitsverläufen bei. Wegen der kleinen Patientenzahlen wäre die Entwicklung eines Pharmakons unrentabel.

    Infos


    _______________

    19.-20.6.2012

    Consense Stuttgart 2012

    Internationale Fachmesse und Kongress
    für nachhaltiges Bauen, Investieren und Betreiben

    Infos

    _______________

    19.6.2012

    WKI-Online-Seminar am 19.6.: „Emissionsuntersuchungen von Bauprodukten“

    Am 19.6.2012 dreht sich beim 6. WKI-Webinar alles um Emissionsunter­suchungen von Bauprodukten in kleinen und begehbaren Prüfkammern. Typische Messpara­meter sind Emissionen von Formaldehyd, VOC und SVOC. Neuerdings stehen auch Geruchsemissionen sowie mögliche Partikelemissionen im Fokus des Interesses.

    Mehr Infos/ Anmeldung

    ________________________

    5. und 6. Juni 2012 Schloss Bellevue/ Park Berlin

    Woche der Umwelt

    Der Bundespräsident lädt am 5. und 6. Juni 2012 gemeinsam mit der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU) zur vierten „Woche der Umwelt“ in den Park von Schloss Bellevue ein und führt damit die Tradition dieses besonderen Ausstellungs- und Informationsformats für zukunftsweisende Umweltprojekte fort.

    Mehr Infos

    ________________________

    10.05.2012  Hochschule Augsburg

    Chemie-Cluster Bayern GmbH

    Chemie trifft Ausbau

    fachlicher Austausch von Chemie-Cluster Mitgliedern aus den Bereichen Farben, Lacke, Klebstoffe und Schäume mit öffentlichen Bauherren, Architekten und Bauunternhmen.

    Programm und Anmeldung

    __________________

    Ecobau Live 2012

    27. bis 29. März 2012 mit zahlreichen Fachvorträgen und 

    Podiumsdikussionen  (auch zum Thema "Wohngesundheit")

    Barrierefrei 2.5.2017

    Rebstock 22.03.2017

    WDR Elektrosmog 2.3.2017

    ARD PCB

    Riga 2016

    ARD PCP

    Link

    Vorschau

    WISO Holzschutz

    Menschenrechte

    Sondermüll Polystyrol

    17.11.2015 WKI VVOC Seminar

    ARD Das Erste 

    Baukultur

    Holzbautag Wismar

    Braunschweig

    fnr

    Estland

    Lichtkongress Weimar

    Eurofins Webinar

    TTIP