Rechtliche Grundlagen für "Wohngesundheit"

 

Rechtsanspruch auf ein gesundheitsverträgliches Bauwerk

EGGBI bietet grundsätzlich keine juristische oder medizinische Beratung sondern unterstützt ausschließlich bei der Erstellung eines möglichst emissionsarmen Wohnumfeldes, dies nach Möglichkeit stets in Zusammenarbeit mit dem jeweils behandelnden Arzt.

Bei Aussagen zu diversen Rechtsfragen beschränkt sich  EGGBI auf Zitate mit Angabe der Quellenangaben (deren qualitative Bewertung dem Homepagebesucher obliegt) und tätigt selbst keinerlei "juristische" Aussagen! Gerne empfehlen wir aber bei Bedarf entsprechende Fachleute.

Siehe dazu auch Eigenpublikation: "Rechtliche Grundlagen für Wohngesundheit"

 

Rechtliche Grundlagen und Definition

Bürgerliches Gesetzbuch

Strafgesetzbuch

Produktesicherheitsgesetz

EU Bauprodukteverordnung

Landesbauordnungen

Haftung des Architekten

Trinkwasserverordnung

Bestimmungen für den Gesundheitsschutz am Arbeitsplatz

Gerichtsurteile

Urteile bei Schimmel

Urteile an Schulen

Asbesturteile

Urteile bei nicht funktionierender Heizung

Rechtsansprüche bei mangelhaftem Schallschutz

EU Referenzwerte für Radonbelastungen ab 2018

Definitionsversuch "Wohngesundheit":

Was versteht "man" unter Wohngesundheit ? 

Definitionsversuch "Nachhaltigkeit"

 

Werbung mit Gesundheit - rechtliche Risiken

 

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Wenngleich es noch keine  gesetzlichen  "Grenzwerte" bezüglich "Gesundheitsverträglichkeit" von Gebäuden gibt ,(die nachfolgend zitierten "Gesetze" berufen sich stets auf die Vermeidung einer "Gesundheitsgefährdung") so gibt es zwischenzeitlich eine verbreitete Rechtssprechung, die sich beispielsweise sehr stark auch an den Empfehlungen des Umweltbundesamtes bezüglich empfohlener "Raumluftqualitätsstufen" orientiert.

UBA- Richtwerte für die Innenraumluft  (Tabelle 2, Seite 997/998)

Grundsätzlich haben  rechtliche Schritte große Aussicht auf Erfolg,

  • wenn Bauherren, Mieter,  nachweisbar gesundheitliche Beschwerden nach Bezug des Gebäudes anführen können, die auf Belastungen durch das Gebäude, auf Bauteile/ Bauprodukte zurückzuführen sind,
  • wenn vertraglich vereinbarte Grenzwerte nicht eingehalten werden (zahlreiche Kommunen fordern zwischenzeitlich ebenso wie viele "gesundheitsbewusste Bauherren"  bereits in den Ausschreibungen die Einhaltung festgelegter Formaldehyd- und TVOC Werte - nachweisbar spätestens beim Übergabetermin)

Besondere "rechtliche Unterstützung" erhalten Betroffene wenn der Bauunternehmer im Vorfeld mit "gesundheitlichen"Eigenschaften wirbt  ("allergikergeeignet","besonders wohngesund"), da der Bauherr dann von erhöhten Standards ausgehen kann.

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Bürgerliches Gesetzbuch

 

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Strafgesetzbuch

§ 319 StGB 

Baugefährdung 

(1) Wer bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Baues oder des Abbruchs eines  Bauwerks gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet, wird mit Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 

(2) Ebenso wird bestraft, wer in Ausübung eines Berufs oder Gewerbes bei der Planung, Leitung oder Ausführung eines Vorhabens, technische Einrichtungen in ein Bauwerk einzubauen oder eingebaute Einrichtungen dieser Art zu ändern, gegen die allgemein anerkannten Regeln der Technik verstößt und dadurch Leib oder Leben eines anderen Menschen gefährdet. 

(3) Wer die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 

(4) Wer in den Fällen der Absätze 1 und 2 fahrlässig handelt und die Gefahr fahrlässig verursacht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu zwei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft. 

Produktesicherheitsgesetz

Abschnitt 2
Voraussetzungen für die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt sowie für das Ausstellen von Produkten

§ 3
Allgemeine Anforderungen an die Bereitstellung von Produkten auf dem Markt

(1) Soweit ein Produkt einer oder mehreren Rechtsverordnungen nach § 8 Absatz 1 unterliegt, darf es nur auf dem Markt bereitgestellt werden, wenn es

  1. die darin vorgesehenen Anforderungen erfüllt und
  2. die Sicherheit und Gesundheit von Personen oder sonstige in den Rechtsverordnungen nach§ 8 Absatz 1 aufgeführte Rechtsgüter bei bestimmungsgemäßer oder vorhersehbarer Verwendung nicht gefährdet.

(2) Ein Produkt darf, soweit es nicht Absatz 1 unterliegt, nur auf dem Markt bereitgestellt werden, wenn es bei bestimmungsgemäßer oder vorhersehbarer Verwendung die Sicherheit und Gesundheit von Personen nicht gefährdet. Bei der Beurteilung, ob ein Produkt der Anforderung nach Satz 1 entspricht, sind insbesondere zu berücksichtigen:

  1. die Eigenschaften des Produkts einschließlich seiner Zusammensetzung, seine Verpackung, die Anleitungen für seinen Zusammenbau, die Installation, die Wartung und die Gebrauchsdauer,
  2. die Einwirkungen des Produkts auf andere Produkte, soweit zu erwarten ist, dass es zusammen mit anderen Produkten verwendet wird,
  3. die Aufmachung des Produkts, seine Kennzeichnung, die Warnhinweise, die Gebrauchs- und Bedienungsanleitung, die Angaben zu seiner Beseitigung sowie alle sonstigen produktbezogenen Angaben oder Informationen,
  4. die Gruppen von Verwendern, die bei der Verwendung des Produkts stärker gefährdet sind als andere.

https://www.gesetze-im-internet.de/prodsg_2011/BJNR217900011.html 

(Kommentar: EGGBI zu Punkt 4: Dazu zählen aus unserer Sicht Gebäudenutzer mit erhöhtem Gesundheitsschutzbedarf wie Kleinkinder, ältere Menschen, Schwangere,aber auch Allergiker  -  geschätzt 30 % der Bevölkerung")

 

Die „EG Richtlinie 89/106/EWG",  zur Angleichung der Rechts- und Verwaltungsvorschriften der Mitgliedsstaaten über Bauprodukte, wurde am 21. Dezember 1988 vom Rat der Europäischen Gemeinschaft erlassen. Diese Bauprodukterichtlinie wurde in Deutschland durch das „Gesetz über das Inverkehrbringen von und den freien Warenverkehr mit Bauprodukten“ (Bauproduktegesetz – BauPG)  umgesetzt. Darüber hinaus ist ein Bauprodukt Gegenstand weiterer Regelungen und Gesetze, wie beispielsweise (seit dem 01.01.2012) das Produktesicherheitsgesetz  (ProdSG). Die Verwendung von Bauprodukten wird darüber hinaus in den Bauordnungen  der einzelnen Länder geregelt. 

 

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EU-Bauprodukteverordnung

Die neue Bauprodukteverordnung (BauPVO)

Ab Juli 2013 gilt in der EU eine neue Verordnung zur Festlegung harmonisierter Bedingungen für die Vermarktung von Bauprodukten. Die Zielsetzung der Verordnung (EU) Nr. 305/2011 (EU-BauPVO) ist dieselbe wie schon in der Richtlinie 89/106/EWG, die sie ersetzt: den freien Verkehr mit Bauprodukten auf dem Binnenmarkt und ihre uneingeschränkte Verwendung - ohne Kerben in Schutzniveaus - zu fördern.

Grundanforderungen nach Artikel 3 Absatz 1 in Verbindung mit Anhang I der Bauproduktenverordnung sind

1.     Mechanische Festigkeit und Standsicherheit,

2.     Brandschutz 

3.     Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz

4.     Sicherheit und Barrierefreiheit bei der Nutzung

5.     Schallschutz

6.     Energieeinsparung und Wärmeschutz

7.     Nachhaltige Nutzung der natürlichen Ressourcen

Für jede der geforderten Eigenschaften müssen bei allen Bauprodukten, die nach europäischen Normen gefertigt und geprüft wurden, produktspezifische Angaben gemacht werden.

 

Anhang 1 der Bauprodukteverordnung – Grundanforderungen an Bauwerke

(Seite L 88/33 Amtsblatt)

Zitat:

3. Hygiene, Gesundheit und Umweltschutz

Das Bauwerk muss derart entworfen und ausgeführt sein, dass es während seines gesamten Lebenszyklus weder die Hygiene noch die Gesundheit und Sicherheit von Arbeitnehmern, Bewohnern oder Anwohnern gefährdet und sich über seine gesamte Lebensdauer hinweg weder bei Errichtung noch bei Nutzung oder Abriss insbesondere durch folgende Einflüsse übermäßig stark auf die Umweltqualität oder das Klima auswirkt:

a)     Freisetzung giftiger Gase;

b) Emission von gefährlichen Stoffen, flüchtigen organischen Verbindungen, Treibhausgasen oder gefährlichen Partikeln in die Innen- oder Außenluft;

c) Emission gefährlicher Strahlen;

d) Freisetzung gefährlicher Stoffe in Grundwasser, Meeresgewässer, Oberflächengewässer oder Boden;

e) Freisetzung gefährlicher Stoffe in das Trinkwasser oder von Stoffen, die sich auf andere Weise negativ auf das Trinkwasser auswirken;

f) unsachgemäße Ableitung von Abwasser, Emission von Abgasen oder unsachgemäße Beseitigung von festem oder flüssigem Abfall;

g) Feuchtigkeit in Teilen des Bauwerks und auf Oberflächen im Bauwerk.

In dieser Verordnung wird zwar offensichtlich das "Bau-Produkt" als "Verursacher für Probleme im Bauwerk" gesehen, dem Planer/ Bauunternehmer fehlen allerdings die Nachweise, ob er tatsächlich mittels der EU Bauproduktverordnung ein Instrument der Produktbewertung zur Erreichung dieser "Vorgaben" (für die letztlich wieder er haftet) erhält.  

Zwar versuchten nationale Ergänzungen wie z.B. Zusatzanforderungen im Rahmen der bauaufsichtlichen Zulassung in Deutschland bisher die gesundheitlichen Anforderungen umfassender zu definieren- dies wurde aber durch ein EU Urteil aktuell ausser Kraft gesetzt.

 

Das derzeit allein "maßgebliche" CE Zeichen für eine europäische Zulassung zeichnet sich durch massive Mängel an echten, überprüften und nachvollziehbaren Informationen aus.

 

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Landesbauordnungen

In den Landesbauordnungen wird definitiv am wirkungsvollsten für den Verbraucher auf den "Gesundheitsschutz" verwiesen. Die Voraussetzungen ergeben sich auch aus den Vorgaben des Instituts für Bautechnik DiBt - unter anderem aus der Musterverwaltungsvorschrift (neu: 31.08.2017- Ausgabe 2017). Dazu konkret Anforderungen zum Gesundheitsschutz (ABG Stand Mai 2017)

Art. 3

Allgemeine Anforderungen

(1) 1 Anlagen sind unter Berücksichtigung der Belange der Baukultur, insbesondere der anerkannten Regeln der Baukunst, so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben und Gesundheit, und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. 2 Sie müssen bei ordnungsgemäßer Instandhaltung die allgemeinen Anforderungen des Satzes 1 ihrem Zweck entsprechend angemessen dauerhaft erfüllen und ohne Missstände benutzbar sein.

Strittig derzeit der Punkt 4:

 (4) Bauprodukte und Bauarten, die in Vorschriften eines anderen Mitgliedstaates der Europäischen Union oder eines anderen Vertragsstaates des Abkommens vom 2. Mai 1992 über den Europäischen Wirtschaftsraum genannten technischen Anforderungen entsprechen, dürfen verwendet oder angewendet werden, wenn das geforderte Schutzniveau in Bezug auf Sicherheit, Gesundheit und Gebrauchstauglichkeit gleichermaßen dauerhaft erreicht wird.

Während die Bundesregierung ebenso wie Verbraucherschützer überzeugt sind, dass das geforderte Schutzniveau durch die europäische Bauprodukteverordnung bzw. das CE Zeichen nicht ausreichend geschützt wird, sind zusätzliche Prüfanforderungen  diesbezüglich derzeit durch ein EU Urteil außer Kraft gesetzt. Siehe dazu   EGGBI Bewertung CE Zeichen.

Siehe auch Stellungnahme zu "bauaufsichtlicher Zulassung von Produkten"

 

Konkretes Beispiel Landesbauordnung Bayern:

Art.  3 Allgemeine Anforderungen

Art. 11 Schutz gegen Einwirkungen

Art. 15 Bauprodukte 

Hier wird auf die Europäische Bauprodukteverordnung verwiesen - zusätzliche Anforderungen bezüglich gesundheitlicher Vorsorge (Anforderungen bei bauaufsichtlichen Zulassungen mit AgBB Prüfungen für bestimmte Produktgruppen sind derzeit durch ein EU Urteil ausser Kraft gesetzt, die Bundesregierung hat dagegen geklagt

 

Wichtig für den Verbraucher

 

Entscheidend sind bei den Landesbauordnungen bzw. auch in der Musterbauordnung

bezüglich "Gesundheit" für den Verbraucher

aber vor allem die Forderungen

 

§ 13 Schutz gegen schädliche Einflüsse (entspricht Punkt 11 bayerische LBO)

„Bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und gebrauchstauglich sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, pflanzliche und tierische Schädlinge sowie andere 

 

   

  • chemische, physikalische oder biologische Einflüsse
  • Gefahren oder
  • unzumutbare Belästigungen nicht entstehen.      Allgemeine Anforderungen

Langfristige Geruchsbelastungen zählen nach unserer Auffassung zu "unzumutbaren Belästigungen".

 

Zitat: 

Unzumutbare Belästigungen

"Die Kommentarliteratur ist sich darüber einig, dass unzumutbare Belästigungen unterhalb der Schwelle der reinen Gefahrenabwehr anzusiedeln sind. Sie stellen "Störungen" dar, ohne schadensbegründend zu sein. Solche Belästigungen sind z.B. Störungen des körperlichen oder seelischen Wohlbefindens oder sonstige, die Leistungsfähigkeit oder Lebensfreude des Menschen Beeinträchtigungen, insbesondere solche durch Geräusche, Gerüche, Wärme, optische Reize oder Ungeziefer, ohne gesundheitsgefährdend zu sein. (vgl. Simon/Busse, 2016, Art. 3, Rn 130; und Alexejew, 2016, §3, Rn.26

Quelle: Rudolf Müller Verlag; "Emissionen aus Bauprodukten"(1/2017)"

 

 

Problematik für den Bauausführenden:

 

Während der Verbraucher hier bestmögliche "Sicherheit" erhält, fehlen dem Bauunternehmen aktuell ausreichende Informationen, mit welchen Produkten er diese Anforderungen sicher erfüllen kann - entsprechen muss er eigenverantwortlich die Haftung übernehmen, wenn durch von ihm ausgewählte Bauprodukte "in Summe" im Gebäude ein berechtigter Reklamationsfall bezüglich Raumluftqualität vorliegt.

 

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Haftung des Architekten

Nicht nur das Bauunternehmen ist entsprechend den Landesbauordnungen (bzw. Musterbauordnung) verpflichtet, ein "wohngesundheitlich" einwandfreies Gebäude zu errichten,

Zitat:

„Bauliche Anlagen müssen so angeordnet, beschaffen und gebrauchstauglich sein, dass durch Wasser, Feuchtigkeit, pflanzliche und tierische Schädlinge sowie andere chemische, physikalische oder biologische Einflüsse Gefahren oder unzumutbare Belästigungen entstehen" 

 

auch der Architekt steht hier eindeutig in der Haftung:

 

 

Zitat:

Vertragliche Vereinbarungen


In jedem Stadium seiner Leistungserbringung kann der Architekt damit beauftragt werden, sein Augenmerk besonders auf baubiologische und gesundheitliche Themen zu richten.

 

Bei der Grundlagenermittlung hat der Architekt die Interessenlage des Bauherrn zu erforschen. Er muss deshalb

auch ohne besonderen Auftrag

herausfinden:

 

• ob besondere energiesparende Maßnahmen gewünscht sind,

• ob der Bauherr bestimmte allergene Stoffe meiden möchte,

ob er an einer guten Innenraumluftqualität besonderes Interesse hat und

ob es wegen der besonderen Art der Nutzung bestimmter Lüftungsanlagen – über die anerkannten Regeln der Technik hinaus – und ähnlichem bedarf.


(Hinweis: Letztere beiden Punkte wurden zum Beispiel im Fall Schule Rebstock offensichtlich nicht beachtet bzw. umgesetzt!)

 

Was der Auftraggeber nicht bereits

selbst vorgibt, muss der Architekt erfragen.

 

Er ist Sachwalter der Bauherreninteressen.

Quelle: Deutsches Architektenblatt, September 2015

 

Weitere Aussagen in dieser Publikation:

"Im Architektenvertrag können Zielwerte für die Innenraumluftqualität vorgegeben werden, also etwa Grenzwerte für Stoffe wie Formaldehyd oder Radon.

 

Es können auch Belastungshöchstwerte einzelner Baustoffe als Bausoll vereinbart werden.

 

Die Parteien können festlegen, dass nur Baustoffe mit entsprechender Zertifizierung verwendet werden dürfen und dass der Architekt einen Sonderfachmann einzuschalten hat, der ggf. baubegleitende Messungen oder auch Abschlussmessungen durchführt, um erzielte Werte zu dokumentieren. Schließlich kann dem Architekten vorgegeben werden, dass das Gebäude ein bestimmtes Zertifikat erhalten soll und somit rechtzeitig die Vorgaben der Zertifizierungsstelle zu erfüllen sind."

 

Ein weiteres Zitat aus 2012:

"Die Rechtsbeziehungen zwischen dem Architekten und dem Bauherrn:

Der Architekt hat aufgrund seines Werkvertrags mit dem Bauherrn, der im Regelfall bezüglich des Neubaus oder Abbruchs meist Laie ist, weitgehende Beratungspflichten. Beim Neubau eines Gebäudes ist er deshalb verpflichtet, die Verwendung von zugelassenen und schadstofffreien Baumaterialien sicherzustellen.
Soweit ihm hierfür die erforderlichen Detailkenntnisse fehlen, muss er dem Bauherrn die Beauftragung eines Fachmanns empfehlen. Dies gilt insbesondere bei speziellen Wünschen des Bauherrn zur Frage, welche schädlichen Auswirkungen eventuell auch von zugelassenen Baumaterialien ausgehen können. Dagegen hat er nicht die Pflicht, die Verwendung nicht zugelassener gesundheitsschädlicher Baumaterialien beim Einbau durch die Handwerker zu überprüfen." Architektenkammer Baden-Württemberg, 27.01.2012

 

"Haftung droht dem Architekten und Ingenieur nicht nur in jeder Leistungsphase, sondern auch schon bei Vertragsabschluss. Sie haften nicht nur für die mangelhafte Erstellung der Planung, für Fehler in der Vergabe des Bauvorhabens und für sonstige Verletzungen vertraglicher Pflichten, sondern nicht selten auch für Mängel, die durch die Bauunternehmer hervorgerufen wurden. 

Der Anspruchsteller kann sich aussuchen, von welchem der Gesamtschuldner er den Schadensersatz erhält. Ist der Unternehmer insolvent oder nicht mehr existent, wird sich der Anspruchsteller an den Architekten und Ingenieur halten." Zitat aus  Architekten- und Ingenieurshaftung

 

 

 

 

Offensichtlich ist diese Haftung des Architekten nicht allen bekannt - ansonsten käme es nicht immer wieder auch bei Neubauten zu unverantwortlichen Schadstoffbelastungen - selbst bei Schulen und Kitas mit  unstrittig voraussetzbarem  "erhöhten Bedarf an gesundheitlicher Unbedenklichkeit" bzw. siehe Zitat oben: "besonderem Interesse an guter Innenraumluftqualität".  

 

 

Wichtig vor allem aber auch bei Rechtsstreitigkeiten:

Je nach beauftragter Leistungsphase haftet der Architekt zwischen 5 und 10 Jahren bei durch ihn verschuldeten Mängeln. (Baunetz- Gewährleistung).

 

Siehe auch Kapital 6 und 8:  "Grundlagen für Wohngesundheit"

 

 

 

 

 

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Trinkwasserverordnung

Anforderungen an die "gesundheitsrelevante Qualität" von Trinkwasserleitungen stellt auch die 

Trinkwasserverordnung - TrinkwV 2001

§ 17 Anforderungen an Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser

 

(1) Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser sind mindestens nach den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu planen, zu bauen und zu betreiben.

 

(2) Werkstoffe und Materialien, die für die Neuerrichtung oder Instandhaltung von Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser verwendet werden und Kontakt mit Trinkwasser haben, dürfen nicht

1. den nach dieser Verordnung vorgesehenen Schutz der menschlichen Gesundheit unmittelbar oder mittelbar mindern,

2. den Geruch oder den Geschmack des Wassers nachteilig verändern oder

3. Stoffe in Mengen ins Trinkwasser abgeben, die größer sind als dies bei Einhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik unvermeidbar ist.

 

Der Unternehmer und der sonstige Inhaber von Anlagen für die Gewinnung, Aufbereitung oder Verteilung von Trinkwasser haben sicherzustellen, dass bei der Neuerrichtung oder Instandhaltung nur Werkstoffe und Materialien verwendet werden, die den in Satz 1 genannten Anforderungen entsprechen.

Literaturquelle  (Seite 14)

 

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Bestimmungen für den Gesundheitssschutz am Arbeitsplatz

Der Anspruch auf eine "gesunde Raumluft" ergibt sich nicht nur aus der gesetzlichen Fürsorgepflicht des Arbeitgebers sondern auch aus der ökonomischen Überlegung des wirtschaftlichen  Aspekts nachweisbaren Leistungsabfalles bis hin zu Krankheitstagen bei Schadstoffbelastungen am Arbeitsplatz. (Beispiel)    

Auszug aus:

 

Fürsorgepflichten des Arbeitgebers zum Schutz der Gesundheit des Arbeitnehmers

„Der Arbeitgeber ist im Rahmen des bestehenden Arbeitsverhältnisses zum Schutz von Leben und Gesundheit der für ihn tätigen Arbeitnehmer verpflichtet. Sowohl öffentlich-rechtliche als auch privatrechtliche Arbeitsschutzbestimmungen sind dabei zu beachten

Baustellen ohne Gerüst oder Hantieren mit Gefahrstoffen ohne Schutzhandschuhe sind massive Gefährdungen der Arbeitnehmer. Doch auch mit weniger Spektakulärem, etwa ungenügender Lüftung bei Druckerstaub, mangelhafter Beheizung der Arbeitsräume oder Hygienemängeln, verletzt der Arbeitgeber seine Fürsorgepflicht.

Öffentlich-rechtliche Vorgaben für die Ausübung der Fürsorgepflicht ergeben sich insbesondere aus folgenden Rechtsquellen:

 

  • Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG),
  • Arbeitssicherheitsgesetz (ASiG),
  • Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV) und
  • Unfallverhütungsvorschriften.

Welche privatrechtliche Schutzbestimmungen gelten?
"Privatrechtliche Vorgaben, die letztlich aus der arbeitgeberseitigen Fürsorgepflicht resultieren, macht § 618 BGB. Nach Abs. 1 dieser Vorschrift hat der Arbeitgeber

  • Räume, Vorrichtungen oder Gerätschaften, die er zur Verrichtung der Dienste zu beschaffen hat, so einzurichten und zu unterhalten und
  • Dienstleistungen, die unter seiner Anordnung oder seiner Leitung vorzunehmen sind, so zu regeln,

dass der Arbeitnehmer gegen Gefahr für Leben und Gesundheit soweit geschützt ist, wie die Natur der Dienstleistung es gestattet. Dabei sind selbstverständlich auch die öffentlich-rechtlichen Vorgaben zu beachten. Der Arbeitgeber hat darüber hinaus grundsätzlich auch einer gesundheitsschädigenden Überanstrengung der Arbeitnehmer entgegen zu wirken."

Fürsorgepflichten des Arbeitgebers

 

 

EGGBI empfiehlt Unternehmern und Betriebsräten bei der Neuerrichtung von Arbeitsräumen oder deren Sanierung ebenso wie beispielsweise bei der Anschaffung von Bürocontainern bereits im Vorfeld auf eine schadstoffgeprüfte Ausführung aller baulichen Maßnahmen und Anschaffungen zu achten. 

 

Auszug aus  § 5 Arbeitsschutzgesetz: Beurteilung der Arbeitsbedingungen

"Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246), das zuletzt durch Artikel 8 des Gesetzes vom 19. Oktober 2013 (BGBl. I S. 3836) geändert worden ist"

 

(1) Der Arbeitgeber hat durch eine Beurteilung der für die Beschäftigten mit ihrer Arbeit verbundenen Gefährdung zu ermitteln, welche Maßnahmen des Arbeitsschutzes erforderlich sind.

(2) Der Arbeitgeber hat die Beurteilung je nach Art der Tätigkeiten vorzunehmen. Bei gleichartigen Arbeitsbedingungen ist die Beurteilung eines Arbeitsplatzes oder einer Tätigkeit ausreichend.

(3) Eine Gefährdung kann sich insbesondere ergeben durch

1.   die Gestaltung und die Einrichtung der Arbeitsstätte und des Arbeitsplatzes,

2.   physikalische, chemische und biologische Einwirkungen,

3.   die Gestaltung, die Auswahl und den Einsatz von Arbeitsmitteln, insbesondere von Arbeitsstoffen, Maschinen, Geräten und Anlagen sowie den Umgang damit.

 

Arbeitsstättenverordnung (ArbStättV)

http://www.gesetze-im-internet.de/bundesrecht/arbst_ttv_2004/gesamt.pdf

Die Arbeitsstättenverordnung legt fest, was der Arbeitgeber beim Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten in Bezug auf die Sicherheit und den Gesundheitsschutz der Beschäftigten zu beachten hat.

Geregelt werden z.B. Anforderungen an Arbeitsräume, Pausen-, Bereitschafts- und Sanitärräume, Beleuchtung, Belüftung und Raumtemperatur.

§ 3a Einrichten und Betreiben von Arbeitsstätten

(1) Der Arbeitgeber hat dafür zu sorgen, dass Arbeitsstätten so eingerichtet und betrieben werden, dass von ihnen keine Gefährdungen für die Sicherheit und die Gesundheit der Beschäftigten ausgehen.

(2) Wer durch eine in Absatz 1 bezeichnete vorsätzliche Handlung das Leben oder die Gesundheit von Beschäftigten gefährdet, ist nach § 26 Nummer 2 des Arbeitsschutzgesetzes strafbar.

Durch entsprechende Berücksichtigung dieser Vorschriften bei Planung baulicher Maßnahmen von Betriebsstätten, Schulen, Kitas (auch Lehrer sind entsprechend Arbeitnehmer)

können oft spätere kostenintensive Auseinandersetzungen mit Betriebs- und Personalräten vermieden werden.

Schadstoffbelastungen in Schulen und Kitas

 

Schadstoffbelastungen am Arbeitsplatz

 

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Gerichtsurteile

Bei Gerichtsurteilen orientieren sich Richter nicht nur an den oben genannten Gesetzen, sondern ziehen für eine "Bewertung" auch eine sehr maßgebliche Publikation des Umweltbundesamtes heran, in der klare Definitionen zu finden sind, bis zu welchen TVOC Belastungen Räume als hygienisch einwandfrei zu bezeichnen sind, ab welchen Belastungen nur mehr eine temporäre Nutzung zumutbar und ab welcher Belastung eine Nutzung generell zu unterlassen ist.

Aber auch  

  • extreme "Gerüche" können bereits zweifellos  als unzumutbare Belästigung gesehen werden - siehe dazu  ein Urteil bezüglich einer  "nur" geruchsbedingten Möbelreklamation:
  • Kurzfassung Urteil dazu:

    Wenn Schlafzimmermöbel auch mehr als ein Jahr nach dem Kauf noch einen unangenehmen Chemikaliengeruch verströmen, dann kann der Käufer vom Vertrag zurücktreten. Dabei ist es ohne Belang, ob die Gerüche auch gesundheitsschädlich sind. Quelle  OLG Bamberg vom 07.08.2009 Aktenzeichen: 6 U 30/09

  • "Riechendes" Parkett muss entschädigt werden

Geht von der Versiegelung eines Parketts monatelang ein starker Lösungsmittelgeruch aus, so handelt es sich um einen Werkmangel - selbst wenn damit gesundheitliche Beeinträchtigungen nicht einhergehen und die Schadstoffbelastungskennzahlen nicht überschritten werden. (Hier wurde den Hausbesitzern eine Nutzungsentschädigung von 1.800 Euro sowie Ersatz der Kosten für die Neuversiegelung zugesprochen.) (Oberlandesgericht Köln, 3 U 66/02)  QUELLE


Es benötigt daher bei Reklamationen keineswegs  nunmehr auch bei Gebäuden dringend des Nachweises "gesundheitlicher Gefährdung".

 

  •  Geruchsbelästigung durch Lösungsmittel - 90%(!) Mietminderung

In einem Urteil vom 27.3.1996 (Aktenzeichen: 6 C 32/92) sah das Amtsgericht Schöneberg als erwiesen an, dass eine Geruchsbelästigung durch Lösungsmittel (flüchtige organische Stoffe), die von einer neu renovierten Wohnung in eine darüber liegende Wohnung durch die Decke zogen, die Miete um 90 % minderte. Zudem musste der Vermieter dem Mieter die Kosten eines Gutachters ersetzten, den der Mieter in Sorge um eine Gesundheitsgefahr beauftragt hatte. Das Gericht erkannte einen entsprechenden Schadensersatzanspruch des Mieters an, da der Vermieter sich das Verschulden der Handwerker, übermäßig viel Lösungsmittelgeruch verursacht zu haben, zurechnen lassen musste. http://www.anwalt.de/rechtstipps/die-rechte-des-mieters-und-vermieters-bei-geruchsbelaestigung-durch-loesungsmittel_022261.html 

 

 

  • Mietminderung bei hoher Staubbelastung (KMF Belastung)

Die Kanzlei Leistikow vertritt in diesem Fall einen Mieter, der über Gesundheitsbeschwerden wie Hautjucken und Atemnot klagte. In seiner Wohnung befanden sich erhebliche Mengen von Staub über lange Zeit. Eine Untersuchung ergab das Vorliegen von künstlichen Mineralfasern. Der Mieter forderte die Mängelbeseitigung. Als diese nicht erfolgte, minderte er die Miete schließlich um 100 %. Der Vermieter verklagte den Mieter daraufhin auf Räumung wegen der ausgebliebenen Mietzahlungen.

Der Mieter wurde auf Räumung verklagt, da er die Miete um 100 % wegen hoher Staubbelastung minderte. Das Gericht wies den Antrag auf Räumung zurück. Das Amtsgericht Charlottenburg (237 C 269/14) hielt dazu fest:

"Denn der Vermieter hat gemäß § 535 Abs.1 S. 2 BGB den vertragsgemäßen Gebrauch der Wohnung während der Mietzeit zu gewährleisten und ein Mieter muss eine hohe Raumluftbelastung durch irgendwelche "Fasern",…., grundsätzlich nicht hinnehmen."

Weiter urteilt das Gericht:

"…dass dem Beklagten wegen erheblicher Beeinträchtigung des vertragsgemäßen Gebrauch seiner Wohnung grundsätzlich Mietminderungs- und Zurückbehaltungsrechte zustanden und bis heute zustehen, und zwar unabhängig davon, aus welchen konkreten Fasern der Staub besteht. Dem Kläger als Vermieter obliegt es, die konkrete Ursache für die extreme Staubbelastung in der Wohnung zu ermitteln…."

Zur Beweislastverteilung hält das Gericht fest:

"Denn wenn für einen Schaden in einer Mietwohnung als Ursachen sowohl bauliche Mängel als auch das Nutzerverhalten des Mieters in Betracht kommen muss der Vermieter nach der Rechtsprechung grundsätzlich zunächst beweisen, dass die Schadensursache im Bereich des Mieters gesetzt worden ist, wozu er die Möglichkeit eines aus seinem Verantwortungs- und Pflichtenkreis herrührenden Schadens ausräumen muss."

Das Gericht hält weiter fest, dass eine 100 %ige Mietminderung nicht dadurch unberechtigt sei, dass der Mieter weiter in der Wohnung leben würde. Mindestens bestünde hier ein 50 %iges Mietminderungsrecht nebst einem Zurückbehaltungsrecht, welches zusammen ebenfalls ein vollständiges Ausbleiben der Miete ausmache.  Geschäftsnummer: 237 C 269/14 verkündet am 01.12.2014 Amtsgericht Charlottenburg

Unsere Stellungnahme dazu: In der Regel kommt es zu solchen Belastungen,

 

  • wenn beispielsweise im Deckenbereich Faserdämmstoffe – ohne entsprechender „Absperrung zum Raum hin“ eingesetzt werden und durch „Erschütterungen“ (Trittschall) aus dem darüberliegenden Geschoss permanent Fasern in den darunterliegenden Raum freigesetzt werden, 
  • wenn nach Sanierarbeiten, bei denen Mineralwolle als Dämmstoff entfernt/ eingebaut wurde, nicht für ausreichenden Staubschutz- nachträgliche Staubreinigung gesorgt worden ist… (?)  http://www.bgbau.de/gisbau/publikationen/brosch/downloads/341_MineralwolleDaemstoffe_42015_Ansicht.pdf


  • Mietminderung durch Schadstoffe in der Wohnung: Risiko genügt 

Grundsätzlich darf man davon ausgehen, dass ein Mangel nicht erst dann vorliegt wenn und der Mieter auch nicht zuwarten muss, bis eine konkrete Gesundheitsgefährdung eingetreten ist oder sich eine Gefahrenlage offenbart. Nach der Rechtsprechung genügt die ernstzunehmende nicht völlig aus der Luft gegriffene Gefahr einer Gesundheitsgefährdung (OLG Hamm WuM 1987, 248; LG Mannheim WuM 1996, 338).  Teils erkennen die Gerichte bereits bei einer geringen Belastung der Raumluft mit Lösungsmitteln eine Mietminderungsquote von z.B. 3,5 % zu (AG Torgau WuM 2003, 316), teils muss der Mieter aber Anzeichen für eine konkrete Gefahrenlage beweisen (LG Osnabrück WuM 2003, 267). http://www.mietminderung.org/mietminderung-schadstoffe-in-der-wohnung/ 

     

 

 

  • Kosten für Schadstoffprüfung hat der Vermieter zu tragen

Besteht in einer Mietwohnung ein begründeter Verdacht auf eine Belastung durch Schadstoffe, so muss der Vermieter auf seine Kosten die erforderlichen Untersuchungen veranlassen und für Abhilfe sorgen. So die Entscheidung des Amtsgericht Frankfurt (Akt. 33 C 2618 /98-27)http://www.schadstofffrei.de/gerichtsurteile-asbest-und-chemikalien.htm 

 

Unsere Stellungnahme dazu:

Unbedingt muss aber hier im Vorfeld der Vermieter (beispielsweise unter Vorlage ärztlicher Atteste) möglichst schriftlich aufgefordert werden, solche Prüfungen (unbedingt Prüfumfang/ Anforderungen an den Prüfenden/ Qualifikation schriftlich definieren!) zu veranlassen! Nur bei Weigerung kann nach entsprechender Fristsetzung gegebennfalls eine solche Schadstoffprüfung auch selbst beauftragt werden. Auf jeden Fall sollten solche Maßnahmen nicht ohne anwaltlicher Beratung beauftragt werden - fachliche Unterstützung (nur gesundheitsrelevante!)  bieten wir dem beauftragten Anwalt gerne an.

 

  • "Gesundheitsgefährdung" im Mietrecht

Grundsätzlich ist der Mieter dafür beweispflichtig, dass eine Gesundheitsgefährdung vorliegt und diese auch erheblich ist. Sofern es bereits zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen gekommen ist, bestehen keine Zweifel daran, dass die Gefährdung auch "erheblich" ist. Kopfschmerzen, vorübergehenden Geschmacksveränderungen, Brennen in der Nase, Atembeschwerden und Übelkeit reichen aus (LG Berlin, Urteil vom 1. März 2001, Az: 67 S 574/99). http://www.mietrechtslexikon.de/a1lexikon2/g1/gesundheit.htm 

 

  • Miertminderung wegen Asbestbelastung

Das Landgericht Berlin (LG Berlin, Urt. v. 27.10.1998 - 65 S 223/98) hat wegen einer gebrochenen Asbestfliese in einer Mietwohnung dem Mieter eine Mietminderung von zehn Prozent zu gesprochen. Andere Gerichte (AG Heidelberg, 08.05.1996 - 62 C 63/95, LG Hannover, 30.05.1997 - 8 S 203/96; LG Dortmund, 16.02.1994 - 11 S 197/410) sprachen Mietern im Fall von asbesthaltigen Nachtspeicheröfen eine Mietminderung zwischen 17 und 50 Prozent zu. Asbest findet sich vor allem in Gebäuden, die in den 1960er- bis 1980er-Jahren errichtet wurden. Asbest kann in Abwasserrohren, Balkonbrüstungen, Blumenkästen, Fassadenplatten und besonders häufig in Fußbodenbelägen enthalten sein. Nach Schätzungen des Berliner Mietervereins (BMV) sind allein in Berlin in mindestens 70.000 Wohnungen solche Bodenbeläge zu finden. Vermietern mit Asbest in der Mietwohnung empfiehlt sich daher, diese Stoffe durch Experten zu entsorgen. Informationen über entsprechende Firmen geben häufig die Stadtverwaltungen oder die Landratsämter. Quelle

 

  •  Allgemeines Urteil zu Werbeaussagen "Gesundheit"

 „Überall dort, wo die Gesundheit in der Werbung ins Spiel gebracht werde, seien besonders strenge Anforderungen an die Richtigkeit, Eindeutigkeit und Klarheit der Werbeaussüglicu stellen.

Dies habe seinen Grund darin, dass die Gesundheit in der Wertschätzung des Verbrauchers einen hohen Stellenwert  habe und dass mit irreführenden gesundheitsbezogenen Werbeangaben erhebliche Gefahren für das hohe Schutzgut der  Gesundheit der Bevölkerung verbunden sein könnten.“ http://www.olg-hamm.nrw.de/behoerde/presse/pressemitteilung_archiv/archiv/2005_pressearchiv/13_magnetschmuck/index.phpBeschluss des Oberlandesgerichts Hamm vom 13.06.2005 - 4 W 70/05

 

 

  • Ein bahnbrechendes Urteil bezüglich der "Begründung":

Mögliche Berufskrankheit auf Grund toxisch-irritativer Stoffe im Niedrigkonzentrationsbereich trotz Einhaltung der MAK Werte:

Sozialgericht Karlsruhe. 14.12.2016

 

  •  Eigentumsrechte - Mobilfunkanlage - Wertminderung

Die Errichtung einer Mobilfunksendeanlage auf dem Haus einer Wohnungseigentümergemeinschaft bedarf der Zustimmung sämtlicher Wohnungseigentümer. V. Zivilsenat, 24.01.2014

Der u.a. für Wohnungseigentumssachen zuständige V. Zivilsenat des Bundesgerichtshofs hat die Revision zurückgewiesen und die Rechtsauffassung der Vorinstanzen mit der Erwägung bestätigt, dass auf der Grundlage des allgemeinkundigen wissenschaftlichen Streits um die von Mobilfunksendeanlagen ausgehenden Gefahren und der daraus resultierenden Befürchtungen zumindest die ernsthafte Möglichkeit einer Minderung des Miet- oder Verkaufswerts von Eigentumswohnungen besteht. Dies stellt eine Beeinträchtigung dar, die ein verständiger Wohnungseigentümer nicht zustimmungslos hinnehmen muss (§ 22 Abs. 1 i.V.m. § 14 Nr. 1 WEG).

Mietminderung wegen "Verdunkelung" nach energetischer Sanierung.

 

 

 

  • EuGH-Urteil stärkt Verbraucher (9.10.2015):

         Hersteller müssen für Materialien ihrer Produkte Rede und Antwort stehen (Pressebericht)  siehe dazu auch  Auskunftspflicht erreicht Promillegrenze (siehe auch: VDI)

 

Auflistung von Prozessurteilen zu Mietminderungen  (unter anderem durch Schadstoffe, Schimmel. Lärm, Gerüche, Mobilfunkstrahlung...) Link

Weitere Urteile:

Urteile (1)

Urteile (2)

 

Siehe auch Werbung mit "Gesundheit"

 

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Gerichtsurteile zu Schimmel

Wir empfehlen Mietern, sofort nach Feststellung von Schimmel den Vermieter zu informieren, und ihn unter Fristsetzung mit Hinweis auf mögliche Mietminderung aufzufordern, nachhaltige, bauliche Maßnahmen zur Beseitigung des Schimmels zu ergreifen. 

Bei Ablehnung des Vermieters, (häufigste Bgründung: der Mieter würde zu wenig oder falsch lüften) empfehlen wir eine entsprechende Dokumentation des Schimmelschadens, Aufzeichnungen über eigenes Lüftungsverhalten und möglichst frühzeitige Inanspruchnahme eines Anwalts. Zur "Beweissicherung" sind neben Fotos auch entsprechende Untersuchungen auf "Gefährlichkeit" des Schimmels empfehlenswert, um damit auch die "Dringlichkeit" einer Lösung zu finden. Vor eigenmächtigen "Mietminderungen" ohne entsprechender schriftlicher Vorankündigung warnen wir- solche Maßnahmen sollten optimal bereits mit einem Anwalt geklärt werden, um hier keine formalen Fehler zu machen. Gerne benennen wir auf Wunsch "schimmelerfahrene Anwälte".

 

 

Wichtig für Mieter sind die Grundsätze des Rechtsentscheids des OLG Karlsruhe vom 9.8.1984 (ZMR 1984, 417).

Danach muss zunächst der Vermieter beweisen, dass die Schadensursache in dem der unmittelbaren Einflussnahme, Herrschaft und Obhut des Mieters unterliegenden Bereich gesetzt worden ist. Dazu muss er die Möglichkeit einer aus seinem Verantwortungs- und Pflichtenkreis oder demjenigen eines anderen Mieters desselben Hauses herrührenden Schadensursache ausräumen. Dies bedeutet, dass dem Vermieter die Beweislast dafür obliegt, dass die Bausubstanz keine Ursachen für den Eintritt von Feuchtigkeit setzt. Hat der Vermieter diesen Beweis erbracht, obliegt es dem Mieter, sich hinsichtlich Verursachung und Verschuldung zu entlasten.

Diese Reihenfolge wurde vom Bundesgerichtshof ebenfalls bestätigt.

"Die Darlegungs- und Beweislast für einen Mangel der Mietsache ist nach Verantwortungsbereichen verteilt: Der Vermieter muss darlegen und beweisen, dass die Ursache des Mangels nicht aus seinem Pflichten- und Verantwortungsbereich stammt, sondern aus dem Herrschafts- und Obhutsbereich des Mieters. Hat er diesen Beweis geführt, muss der Mieter nachweisen, dass er den Mangel nicht zu vertreten hat. Behauptet der Mieter, die Mietsache sei nach Reparaturversuchen des Vermieters immer noch mangelhaft, so trägt der Vermieter die Beweislast für den Erfolg seiner Mangelbeseitigungsmaßnahmen." (Urteil des Bundesgerichtshofes vom 01.03.2000/ XII ZR 272 / 97 (NJW 2000, 2344 = NZM 2000, 549)

 

"Beim Auftreten von Feuchtigkeitsschäden in einer Mietwohnung ist es für das Vorliegen eines Mangels im Sinne des § 536 BGB unerheblich, ob die zur Neubauzeit geltende Vorschrift der DIN 4108 – Wärmeschutz im Hochbau – eingehalten wurde." (Landgericht Lübeck, Urteil vom 20.11.1981/ 6 S 336/ 81)

"Die Ursache für die Kondensat- und Pilzbildung sieht das Gericht in einer den heutigen Anforderungen nicht mehr genügenden Wärmedämmung der Wände, an deren kältesten und am wenigsten belüfteten Stellen sich hier in besonderem Maße Tauwasser niederschlägt. Zwar lässt sich kein Baumangel im eigenen Sinne feststellen, denn nach den zuverlässigen Ermittlungen des Sachverständigen sind die Außenwände entsprechend den 1964/ 65 geltenden DIN-Vorschriften ausreichend wärmegedämmt. Jedoch sind nach zutreffender Auffassung Fehler der Mietsache nicht nur solche Mängel, mit denen die Mietsache selbst behaftet ist, sondern auch tatsächliche Zustände und Verhältnisse, die mit ihr zusammenhängen und die sie in ihrer Tauglichkeit zum vertragsgemäßen Gebrauch unmittelbar beeinträchtigen. Im vorliegenden Fall haben sich an den zur Nordwestseite gelegenen Räumen solche Verhältnisse herausgebildet, wenn – bei an sich noch normgerechter Wärmedämmung – insbesondere in der kälteren Jahreszeit beim normalen Wohngebrauch so hohe Temperaturunterschiede auftreten, dass übermäßig entstehendes Tauwasser zu Pilzkulturen dieses Ausmaßes führt." (Amtsgericht Hannover, Urteil vom 24.08.1981/ 5 C 14/ 80, insoweit bestätigt vom LG Hannover WM 1982, 183), OLG Celle RE WM 85,9 und LG Köln WM 90, 547).

Weitere Urteile:

 

  • Vermieter muss Ursachen für Schimmelschäden nachgehen

"Schimmel und Feuchtigkeitsschäden stellen grundsätzlich einen Mangel der Mietsache dar. Mieter haben dann ein Recht zur Mietminderung, wenn sie den Schimmel nicht verursacht haben. Für die Aufklärung der Ursachen von Feuchtigkeitsschäden und Schimmel ist der Vermieter veranwortlich.

Für die Ursachenaufklärung gelten folgende Grundsätze: Zunächst muss der Vermieter darlegen und gegebenenfalls beweisen, dass die Mietsache frei von Baumängeln ist und dass der Zustand der Fenster und Türen sowie der Zustand der Heizung keinen Einfluss auf die Mängel ausübt.

Erst wenn der Vermieter bewiesen hat, dass die Schadensursache im Bereich des Mieters gesetzt worden ist, muss sich der Mieter umfassend entlasten. Ist die Verursachung für den Feuchtigkeitsschaden bzw. Schimmelbefall nicht aufzuklären, so geht dies zulasten des Vermieters (vgl. Blank in:Blank/Börstinghaus, Miete, 4. Aufl., § 538 Rn 52 ff. m.w.N. aus der Rspr).

Auch wenn das Gefährdungspotenzial für Schimmel mit der Bauweise des Gebäudes zusammenhängt, die zur Zeit des Baujahres üblich war und den damaligen Regeln der Technik entsprach, hat der Mieter grundsätzlich ein Recht auf eine gesundheitlich unbedenkliche Wohnung (vgl. BayOblG NZM 1999,899). Damit hat der Vermieter die Wohnung in Hinblick auf Art. 2 GG auch nach den aktuellen Grenzwerten von gesundheitsschädigenden Einwirkungen freizuhalten (vgl. BayOblG NZM 1999,899)."

Gericht: Amtsgericht Köln, Urteil vom 07.10.2014 - 211 C 446/13  
Quelle

 

 

Der Vermieter muss nach Meinung des Amtsgerichtes als erstes nachweisen
dass aus technisch-handwerklicher Sicht auszuschließen ist, dass der Schimmel bzw. die "Feuchtigkeitsschäden"auf die Bausubstanz zurückzuführen ist. Hat der Vermieter diesen Beweis geführt, so treffe erst dann die Mieter die "Nachweispflicht", dass der Schimmel nicht durch ein falsches Lüftungs- und "Heizverhalten" entstanden ist. Die Vermieterin sei ihrer "Beweispflicht" aber hier nicht nachgekommen.  Gerichtsurteil Osnabrück 48-C-3112-5

 

  • Lässt sich nicht mit Sicherheit feststellen, ob Feuchtigkeitsschäden in der Wohnung auf deren Beschaffenheit oder auf das Verhalten des Mieters zurückzuführen sind, ist der Vermieter den Beweis schuldig geblieben, dass der Mieter den Mietzins zu Unrecht minderte. (LG Augsburgs, Urteil vom 17.03.1982 - 7 S 467/81)
  • Schimmel in der Mietwohnung:  Der Vermieter kann sich bei Schimmel nicht darauf berufen, dass alle Baunormen beachtet worden sind, wenn der Befall nachweislich durch Wärmebrücken aufgrund von Isolationsmängeln entstanden ist (Landgericht Flensburg, WM 91, 582 und 88, 354).
  • »Feuchte Wände und Schimmelflecke sind immer Mängel der Mietsache.« (OLG Celle RE WM 85, 9; LG Hannover WM 82, 130)
  • Es reicht nicht aus, wenn der Vermieter darauf hinweist, das Haus sei nach den seinerzeit gültigen DIN Normen wärmegedämmt, also mangelfrei; deshalb stehe fest, dass der Mieter die Schuld trage und zu wenig lüfte oder in der Wohnung wasche oder zu viel Pflanzen oder Tiere halte. (OLG Celle RE WM 85, 9; LG Köln WM 90, 547)
  • Treten in einem Bad Feuchtigkeitsschäden und Schimmelpilzbildungen auf, und können die Ursachen nicht im fehlerhaften Lüftungsverhalten des Mieters liegen, weil das Bad lediglich über eine Innenlüftung/Zwangsentlüftung verfügt, liegt ein Mangel vor. Der Vermieter muss das Bad so herrichten, dass der Mieter duschen kann, ohne dass sich Schimmelpilz an den Wänden bildet. (LG Bochum WM 92, 431)
  •  Es gehört zum Risikobereich des Vermieters, wenn Feuchtigkeitsschäden auftreten, weil die alten Bauteile (geringere Wärmedämmung) und die neuen Bauteile (dichte Fenster) nicht mehr zusammenpassen. (LG Lübeck WM 90, 202, das hier von Teilsanierung spricht)
  • Wohnungseigentümer müssen unter anderem Schimmelsanierungen auch in nicht selbst  genutzten Räumen mitfinanzieren: AZ. V ZR 9/14
  •  Muss ein Wohnungsmieter täglich mehr als sechsmal stoßlüften um ein Schimmelbefall zu vermeiden, liegt ein unzumutbarer Lüftungsaufwand vor. Der Mieter kann daher ein Anspruch auf Mangelbeseitigung sowie ein Recht zur Mietminderung zu stehen, sollte es zu einem Schimmelbefall kommen. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Berlin hervor.  Landgericht Berlin, Urteil vom 15.04.2016  - 65 S 400/15 -
  •  Das Risiko, dass der Taupunkt beim Austausch von Fenstern in den schlecht isolierten Außenwandbereich verlagert wird, trägt der Vermieter (Landgericht Oldenburg, Az. 1 S 959/85 und Amtsgericht Neuss, WM 87, 214)
  • Wenn Feuchtigkeitsschäden auftreten, weil die alte geringere Wärmedämmung und die neuen dichten Fenster nicht mehr zusammenpassen, haftet der Vermieter (Landgericht Lübeck, WM 90, 202).
  •  Der Mieter ist nicht verpflichtet, nachts das Schlafzimmer zu heizen (Landgericht Düsseldorf, DWW 92, 243).
  •  Es ist für einen Mieter nicht zumutbar, auf das Aufstellen von Möbeln an Außenwänden zu verzichten, wenn er einen Wandabstand von wenigen Zentimetern einhält (Landgericht Berlin, GE 88, 1111). (Siehe dazu auch "Schimmel- Einbau von Möbeln")
  • Möbel von der Wand weg Mehrere Landgerichte hielten es für unzumutbar, große Möbelstücke zehn Zentimeter oder mehr von der Wand abzurücken beziehungsweise überhaupt keine Möbel vor Außenwände zu stellen (Landgerichte Berlin, MM87, 290; Landgericht München, WM85, 26 und Landgericht Hamburg WM85, 21).
  • Wenn der Schimmel nur durch Heizen über das Normalmaß hinaus verschwindet, etwa indem der Mieter die Räume auf 22 Grad Celsius beheizt, ist dies ein Mangel der Mietwohnung. Der Mieter muss nur normal heizen, also ca. 18 bis 20 Grad Celsius (Landgericht Braunschweig, Urteil v. 11.01.1983, Az. 6 S 241/8)


  • Auch wenn ein Baumangel nicht feststellbar ist, kann ein Schimmelschaden in der Gesamtschau als Mietmangel angesehen werden, wenn folgende Indizien dafür sprechen: vorangegangener Einbau von Isolierglasfenstern ohne Lüftungsmöglichkeit, Wärmebrücken laut Gutachten, zulässige Möblierung der Außenwand, Raufasertapete als Nährboden, kleine Wohnung mit höherer Luftfeuchtigkeit, kein pflichtwidriges Heiz- und Lüftungsverhalten. AG Mitte, Aktenzeiche 9 C 75/15;  BGB §§ 536, 536 a; Quelle 

Wichtig für Hauverwaltungen:

"Lehnt es der Verwalter bei einer im Sondereigentum aufgetretenen Feuchtigkeit und Schimmelbildung ab, der Ursache nachzugehen, obgleich hierfür ein Mangel am Gemeinschaftseigentum nicht von vorne herein auszuschließen war, handelt er pflichtwidrig.

 Stellt sich dann später heraus, dass Ursache ein Mangel im Gemeinschaftseigentum ist, hat der Verwalter dem geschädigten Eigentümer den entstandenen Schaden zu ersetzen.

Kurzsachverhalt:

In der vermieteten Eigentumswohnung des Klägers traten im Bereich des Dachflächenfensters Feuchtigkeit und Schimmel auf und es zeigte sich ein Befall mit Silberfischen. Der Kläger führte diese Mängel auf einen Mangel des Fensters zurück. Der Verwalter besichtigte nach der Anzeige durch den Kläger den Schaden und erklärte, Ursache der Mängel sei falsches Lüftungsverhalten des Mieters. Weitere Nachforschungen lehnte der Verwalter ab.

Der Mieter minderte zunächst die Miete um 20%. Nachdem sich der Schimmel verschlimmerte hatte, kündigte der Mieter außerordentlich. Erst neun Monate nach der Mängelanzeige schaltete der Verwalter einen Sachverständigen ein, der einen Mangel am Fenster als Schadensursache bestätigte.

Der Sachverständige stellte fest, dass ein Mangel am Fenster von Anfang an nicht auszuschließen war.

Der Kläger verlangte vom Verwalter Schadensersatz in Höhe der geminderten Miete und hinsichtlich des Mietausfalls für die Zeit zwischen der außerordentlichen Kündigung des Mieters und der Neuvermietung.

Das Landgericht sprach die Klage überwiegend zu. Die Untätigkeit des Verwalters war jedoch für einen Teil des Minderungsausfalls nicht kausal, da kein dringender Fall im Sinne des § 27 Abs. 1 Nr. 3 WEG vorlag und auch bei ordnungsgemäßem Verhalten des Verwalters die Schadensbeseitigung nicht sofort nach der Mängelanzeige erfolgt wäre." LG-München, 15.10.2012 1 S 26801/11 

Wichtig für Hauskäufer:

"Ein Wohnhaus, in dem es aufgrund einer unzureichenden Isolierung zu massiven Feuchtigkeitsschäden wie Schimmelbildung gekommen ist, ist zu Wohnzwecken und damit für die gewöhnliche Verwendung nicht geeignet. Dies stellt einen Mangel der Kaufsache im Sinne von § 434 BGB dar."

Zu den Indizien für ein arglistiges Verschweigen eines solchen Mangels von Seiten des Verkäufers:

OLG-FRANKFURT – Urteil, 21 U 57/05 vom 10.02.2006

 

Weitere Infos:

Informationen zu den Gesundheitsrisiken und zur "Bewertung" von Schimmel

Weitere Gerichtsurteile zu Schimmel

"kostenlose Urteile"

Urteile zu Mietminderung

Mietminderungstabelle

 

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Urteile zu Belastungen an Schulen

OLG Düsseldorf 17.07.1997 Az. 23 0 214/96-70217/94:

"werden über längere Zeit Gerüche wahrgenommen, ist bereits ein Grund zur Beanstandung gegeben, der den Austausch des textilen Belags rechtfertigt, auch wenn die gängigen "Empfehlungswerte" eingehalten werden".

"Nach der Lebenserfahrung ist davon auszugehen, dass der Bestellerwille auf eine von üblen und unangenehmen Gerüchen freie Nutzung der Bauleistung gerichtet ist, wie sie unter Verwendung moderner Baustoffe und der Anwendung anerkannter Regeln der Technik auch durchaus erreichen läßt. Dies entspricht anerkannten Rechtsgrundsätzen."

Seite 275 Schadstoffe an Schulen

Siehe auch Auflistung von Schadstoffbelastungen an Schulen und Kitas

 

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Asbest Urteile aktuell

In der Vergangenheit kontaktierten uns wiederholt Mieter, die mit Hausbesitzern Auseinandersetzungen bezüglich sachgerechter Asbestsanierungen, mangelnden Informationen zu Belastungen und Nichtanerkennung von Mietkürzungen hatten. 

Urteil 7.Juli 2016:

Mit der Klärung zur Aufsichtspflichtverletzung ist ein wichtiger Schritt zugunsten der Mieterrechte erfolgt, der sich in den nächsten Monaten und Jahren auswirken wird.

Das Amtsgericht Schöneberg erklärt hierzu:

"Eine Aufklärungspflicht besteht allenfalls hinsichtlich der übrigen Wohnungen des Gebäudes, wenn innerhalb dieses Gebäudes in einer Wohnung Asbestfasern in Bauprodukten nachgewiesen worden sind. Dann liegt eine ausreichende Verdachtslage vor, dass auch das restliche Gebäude mit Asbestprodukten belastet sein könnte."

Eine Sammlung von aktuellen Asbesturteilen findet sich unter "Leistikow"

 

weitere Urteile:

Landgericht München I 

Psychische Beeinträchtigung: 15 % Mietminderung bei Asbest in der Wohnung

Latente Gefahr einer Asbestfreisetzung führt zu einer psychischen Beeinträchtigung

Erfahren Mieter, dass in ihrer Wohnung Asbest vorhanden ist, von dem zwar keine konkrete aber eine abstrakte Gefahr ausgeht, können sie die Miete um 15 % mindern. Dies hat das Landgericht München I entschieden und ein Urteil des Amtsgerichts München bestätigt.

Im zugrunde liegenden Fall erfuhren Mieter, dass ihre Wohnung asbestbelastet ist. Das Asbest befand sich unter anderem in einer im Kinderzimmer befindlichen Kunstmarmorplatte und einer im Bad befindlichen Asbestpappe. Ein Sachverständiger stellte fest, dass die Wohnung nicht mit Asbestfasern in atembarer Form kontaminiert ist. Eine tatsächliche Gesundheitsgefährdung ging von dem Asbest... Lesen Sie mehr

Amtsgericht München 

15 % Mietminderung bei asbestbelasteter Wohnung

Mietminderung auch ohne konkreten Nachweis der Gesundheitsbeeinträchtigung

Bei einer asbestbelasteten Wohnung kann der Mieter eine geringfügige Mietminderung (hier: 15 % des Mietzinses) ab Kenntnis der Asbestbelastung auch dann verlangen, wenn eine konkrete Gesundheitsbeeinträchtigung nicht nachgewiesen ist. Das hat das Amtsgericht München entschieden.

Die Kläger waren seit 1997 Mieter einer 4-Zimmer-Wohnung in der Widenmayerstraße in München. Mit Rundschreiben der Hausverwaltung vom 25.07.2000 wurden die Kläger darüber informiert, dass ihre Wohnung asbestbelastet sei und die Hausverwaltung deshalb einen Sachverständigen zur umgehenden Beseitigung zugezogen hat. Der Sachverständige habe bei anderen Wohnungen festgestellt, dass an... Lesen Sie mehr

Landgericht Berlin 

Gebrochene Asbestfliese berechtigt zur Mietminderung von 10 %

Beeinträchtigung der Gebrauchs­tauglichkeit aufgrund Gesundheits­gefährdung

Eine gebrochene Asbestfliese stellt aufgrund freiwerdender Asbestfasern eine Gesundheits­gefährdung dar. Die damit einhergehende Beeinträchtigung der Gebrauchs­tauglichkeit der Wohnung, berechtigt den Mieter zu einer Mietminderung von 10 %. Dies geht aus einer Entscheidung des Landgerichts Berlin hervor.

Im zugrunde liegenden Fall minderten die Mieter einer Wohnung ihre Miete wegen einer gebrochenen asbesthaltigen Fußbodenfliese. Die Vermieterin erkannte das Minderungsrecht nicht an, da ihrer Meinung nach, die Mieter durch das Aufstellen eines Regals den Bruch verursacht hätten. Sie klagte daher auf Zahlung der ausstehenden Miete.Das Landgericht Berlin entschied... Lesen Sie mehr

 

 

Urteile zu Asbest am Nachbargrundstücke finden sich in unserer Publikation: Asbest am Nachbargrundstück - Asbest im Mietshaus

 Informationen zu Asbestose

 

"Asbestsachverständiger"

Müller und Partner

Hauskäufer kann Schadenersatz für Asbestbelastung verlangen

Weitere Infos zu Asbest 

siehe auch ARD TV Bericht 15.08.2016: "Asbest- die tödliche Gefahr"

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Gerichtsurteile zu Mietminderungen bei "fehlender" Heizung

Eine nicht funktionierende Heizung stellt nicht nur einen "Komfortverlust" dar, sondern bedeutet auch eine gesundheitliche Gefährdung des Mieters -

vor allem im Winter stellen nicht beheizte Räume ein erhebliches Schimmelrisiko dar. ("Richtig Heizen, Schimmelbildung vermeiden" - Umweltbundesamt)

 

Rechtstipp vom 2.10.2017 Heizung arbeitet nicht korrekt

Die Heizsaison beginnt in Deutschland üblicherweise am 1. Oktober und dauert bis 30. April des nächsten Jahres. Während dieses Zeitraums müssen Heizungsanlagen in Wohngebäuden so programmiert sein, dass sie zwischen 6 Uhr morgens und 23 Uhr abends so viel Leistung erbringen, dass in Wohnräumen, also hauptsächlich Wohnzimmern, eine Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad erreicht werden kann. In anderen Räumen, die nicht direkt zum Wohnen genutzt werden, also Küche, Schlafzimmer und Hausflur, sind Temperaturen zwischen 18 und 20 Grad ausreichend. Liegen die tatsächlich erreichten Temperaturen darunter und wird dadurch der Gebrauch der Wohnung durch den Mieter beeinträchtigt, liegt ein Sachmangel der Mietsache gem. § 536 Abs. 1 S. 1 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB) vor. (Anwalt.de) 

Mietminderungstabelle (Kategorie Heizung)

Gerichtsurteile

Wie sollen Mieter vorgehen, wenn die Heizung nicht mehr funktioniert? 

  • Welche Rechte und Ansprüche haben Mieter gegenüber dem Vermieter, wenn er den Mangel nicht zeitnah beseitigt? 

§ 535 BGB schreibt dem Vermieter vor, die Wohnung in einem „geeigneten Zustand” zu halten. Dazu gehört auch die Instandhaltung der Heizung. Denn bei einer zu niedrigen Raumtemperatur ist eine Wohnung nicht mehr zum Wohnen geeignet – und dafür wurde sie ja vermietet.

Bei einem Heizungsausfall hat der Mieter mehrere Möglichkeiten: Mietminderung, Zurückbehaltungsrecht und Schadenersatz. Eine Mietminderung ist ab dem ersten Tag des Heizungsdefekts möglich. Allerdings nur, wenn der Vermieter sofort über den Mangel informiert wurde und damit die Möglichkeit hat, den Defekt schnell zu beheben. Gesetzlich verankerte Regelungen, um wie viel die Miete bei Mängeln – wie einem Heizungsausfall – gekürzt werden kann, gibt es nicht. Denn die Höhe der Mietminderung hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. Gerichte hielten Mietminderungen zwischen fünf und 100 Prozent (zum Beispiel Amtsgericht Charlottenburg Az. 216 C 7/13, Minderung um 70 Prozent wegen Komplettausfalls von Anfang Oktober bis Anfang Dezember) für gerechtfertigt. (Rechtsindex)

  • Urteil Mietminderung: Kaltes Wohnzimmer - kaltes Bad - kalte Mietwohnung

Der Vermieter muss für eine sogenannte "Behaglichkeitstemparatur" von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen, wenn er Wohnung mit Heizung vermietet, so das Urteil des AG Köln. Auch muss die Wärme in den einzelnen Räumen regelbar sein.

Aus dem Urteil des AG Köln geht hervor, dass unabhängig davon, wie alt ein Heizsystem ist, der Vermieter für eine sogenannte "Behaglichkeitstemparatur" von 20-22 Grad in den Haupträumen und 18-20 Grad in den Nebenräumen sorgen muss, wenn er die Wohnung mit Heizung vermietet. Zudem muss der Mieter die Möglichkeit besitzen, die Wärme zu regulieren. Amtsgericht Köln, Urteil vom 13.04.2012 - 201 C 481/10  (Rechtsindex)

 

Empfehlungen:

  • Heizung defekt? So sollten Mieter vorgehen

Bei Heizungsausfall muss der Mieter diesen Mangel dem Vermieter so schnell wie möglich mitteilen. Denn dieser ist für die Reparatur zuständig und muss auch die Kosten tragen. „Der Vermieter muss unverzüglich reagieren und gegebenenfalls auch eine Fachfirma einschalten“, sagt Rechtsanwalt Thomas Hannemann, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Miet- und Immobilienrecht beim Deutschen Anwaltverein.   Ratgeber Immowelt

 

  • Mangel der Mietsache und Mietminderung

Ein Mangel wurde, vorausgesetzt es liegen keine besonderen Vereinbarungen vor, anerkannt bei:

·         unterdimensionierten Heizkörpern, dadurch geringe Raumtemperatur;

·         Feuchtigkeit und Schimmelbildung, aber evtl. Obhutspflicht des Mieters!;

·         defekte Heizung;

·         Unzureichende elektrische Ausstattung

·         erhebliche andauernde Lärmeinwirkungen durch Nachbarn, Baustellen etc.;

·         Taubendreck auf dem Balkon durch Taubenplage;

·         kein Stellplatz trotz vertraglicher Zusicherung;

·         nächtliches Gejaule von Katzen durch Fütterung von Mitmietern


Diese Liste ist nicht abschließend. (Anwalt im Netz)

  •  Bei der Mietminderung richtig vorgehen 

Die Höhe der Mietminderung muss angemessen sein

Um die Höhe der Mietminderung zu bestimmen, muss der Mieter abschätzen, wie stark ein Mangel der Wert der Wohnung senkt. Das kann mitunter schwierig sein.

Ein Totalausfall der Heizungsanlage beispielsweise senkt den Wohnwert im Sommer deutlich weniger als im Winter. Bei Dauerfrost sind laut einem Beschluss des Landgerichts Berlin im Einzelfall sogar Mietminderungen von 100 Prozent zulässig, wenn die Heizung gar nicht funktioniert (Az. 65 S 70/92).

(T-Online)

  • Wohnungsmängel: So machen Sie Ihrem Vermieter Beine

Die Gesetzeslage ist eindeutig: Der Vermieter ist verpflichtet, dem Mieter die Wohnung in einem ordnungsgemäßen und fehlerfreien Zustand zu überlassen und während der Mietzeit so zu erhalten. Dafür zahlt man ja schließlich Miete. Treten Fehler und Mängel auf, muss der Vermieter sie beseitigen.

Parallel zum mietrechtlichen Vorgehen kann man gegebenenfalls auch das Gesundheitsamt oder die Bauaufsicht einschalten. Allerdings werden diese Behörden nur tätig, wenn die Gesundheit des Mieters gefährdet oder wenn das Wohnen fundamental beeinträchtigt ist, etwa bei Schädlingsbefall, Heizungsausfall im Winter oder Wassersperrung. Die Behörden können dann nicht nur Ordnungsgelder gegen unwillige Vermieter verhängen, sondern auch eine Ersatzvornahme anordnen, also zum Beispiel Heizöl bestellen oder das undichte Dach decken lassen. Beim Mieterverein hat man unterschiedliche Erfahrungen gemacht mit dem amtlichen Engagement, aber schließlich kann es nicht schaden, zweigleisig zu fahren. (Berliner Mietverein)

  • Heizung – Mindesttemperatur

Während der Heizperiode, in der Regel vom 1. Oktober bis 30. April, muss der Vermieter die zentrale Heizungsanlage so einstellen, dass eine Mindesttemperatur in der Wohnung zwischen 20 und 22 Grad Celsius erreicht werden kann, teilte der Deutsche Mieterbundes (DMB) mit.

Wird die Mindesttemperatur von 20 bis 22 Grad Celsius im Winter nicht erreicht, liegt – so der Mieterbund – ein Wohnungsmangel vor. Der Vermieter ist verpflichtet, diesen Mangel abzustellen. Solange dies nicht geschehen ist, kann der Mieter die Miete mindern, das heißt weniger zahlen. Bei einem völligen Heizungsausfall und Minusgraden im Winter ist eine Mietminderung bis zu 100 Prozent möglich. Wird es in der Wohnung nur noch maximal 18 Grad Celsius warm, ist eine Mietminderung bis zu 20 Prozent denkbar. (Mieterbund)

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Rechtsansprüche bei mangelhaftem Schallschutz

Entsprechend der Landesbauordnungen sind bei Neubauten natürlich die entsprechenden gesetzlichen Richtlinien im Hinblick auf Schallschutz einzuhalten - deren Nichteinhaltung ist somit einklagbar. 

 

Auch der Mieter hat ein recht, dass diese Richtlinien eingehalten werden.

 

Ein Recht auf Mietminderung besteht also, wenn die gesetzlichen Anforderungen an den Schallschutz nicht eingehalten werden. Diese Anforderungen orientieren sich bei Altbauten allerdings an den Schallschutzrichtlinien, die zum Zeitpunkt des Baus gültig waren.

 

Auch Schall stellt ein erhebliches gesundheitliches Risiko dar – ausreichender Schallschutz ist daher ein wesentlicher Faktor eines "wohngesunden Gebäudes".

 

Mietminderung bei extremer Hellhörigkeit

 

"Nach den Landesbauordnungen muss ein Gebäude einen seiner Nutzung gemäßen Schallschutz aufweisen. Diese Vorgabe wird durch die Technische Baubestimmung „Schallschutz im Hochbau“ (Norm DIN 4109) konkretisiert.

Werden die in DIN 4109 „Schallschutz im Hochbau“ bezeichneten Vorgaben beachtet, sollte der nach Mindestschallschutz eingehalten sein. DIN 4109 soll sicherstellen, dass Menschen, die sich in Wohn- und Arbeitsräumen innerhalb von Gebäuden aufhalten, vor „unzumutbaren Belästigungen“ durch Schallübertragung geschützt werden. Dennoch sind trotz Einhaltung der Anforderungen der DIN 4109 Belästigungen durch Geräusche aus benachbarten Wohnungen, von haustechnischen Einrichtungen und Installationen nicht auszuschließen.

Schallschutz beurteilt sich auch nach der VDI 4100 „Schallschutz von Wohnungen“.

Im Rechtstreit, prüft der Richter unter Einbeziehung eines Sachverständigengutachtens, ob das Gebäude die Schallschutzwerte der DIN 4109 erfüllt. Machen sich baubedingt Wohngeräusche übermäßig stark bemerkbar und werden dadurch die Werte der DIN 4109 überschritten, so sind die baulichen Mindestanforderungen an den Schallschutz bei der gemieteten Wohnung nicht erfüllt. In einer Entscheidung des AG Gelsenkirchen (Az: 3 C 29/75) wurde einem Mieter wegen einer im Erdgeschoss befindlichen Schuhmacherwerkstatt eine Minderung von 20% der Monatsmiete zugesprochen." (mietminderung.org)

Überschreitung der Lärmgrenzwerte der DIN 4109 müssen nicht hingenommen werden

Überschreitet eine Geräuschbelästigung die Grenzwerte der DIN 4109, so muss diese nicht hingenommen werden.

Landgericht BerlinUrteil vom 25.09.2013 - 85 S 57/12 – (Wohnungseigentumsrecht)

 

Bei Problemen mit dem Vermieter- vor allem, wenn sich der Schallschutz nach Umbaumaßnahmen verschlechtert hat, sollte unbedingt ein "Baurecht-kundiger Anwalt" frühestmöglich beigezogen werden.

 

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Künftige EU Vorschriften zu Radonbelastungen

RICHTLINIEN  der Europäischen Union ab 2018

★ Richtlinie 2013/59/Euratom des Rates vom 5. Dezember 2013 zur Festlegung grundlegender Sicherheitsnormen für den Schutz vor den Gefahren einer Exposition gegenüber ionisierender Strahlung und zur Aufhebung der Richtlinien 89/618/Euratom, 90/641/Euratom, 96/29/Euratom,  97/43/Euratom und 2003/122/Euratom 

Amtsblatt der Europäischen Union, 17.1.2014

Artikel 74  (Seite 31) 

Radonexposition in Innenräumen 

(1) Die Mitgliedstaaten legen nationale Referenzwerte für die  Radonkonzentration in Innenräumen fest. Der Referenzwert für  die Aktivitätskonzentration in der Luft im Jahresmittel darf 

300 Bq m³ nicht überschreiten. 

Umsetzung 

(1) Die Mitgliedstaaten setzen die Rechts und Verwaltungs­vorschriften in Kraft, die erforderlich sind, um dieser Richtlinie  bis 6. Februar 2018 nachzukommen. 

 

Infos zu Radon

 

Empfehlung:

Zunehmend werden Radonprüfungen von entsprechenden Fachpersonen angeboten. Manche von diesen versuchen allerdings vor allem "eigene Produkte" zu vermarkten.

Wir empfehlen grundsätzlich nur Prüfer,  Berater auszuwählen, die ausschließlich ihre fachliche "Dienstleistung" - nicht gleichzeitig aber auch Produkte zum Verkauf anbieten!

 

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Definition "Wohngesundheit" (Raumgesundheit?)

Versuch einer Begriffserläuterung

Gesunde Häuser - gesunde Baustoffe? 

Sicherlich gibt es keine "gesunden" Häuser, Räume  oder "gesunden" Baustoffe.

Siehe dazu auch: Werbung mit Gesundheit - rechtliche Risiken

Ebenso gewiss gibt  es aber Gebäude, Wohnungen die maßgeblich die Gesundheit der Bewohner, Nutzer beeinflussen - beeinträchtigen können.

Der Begriff

"Wohngesundheit"  

neuerdings wird auch gelegentlich von "Raumgesundheit" gesprochen (siehe "greenwashing")-

ist seit mehr als 30 Jahren  auch in der Fachliteratur bereits fest integriert 

und definiert einen "Gebäudezustand" (Zustand von Räumen) 

der durch Minimierung von schädlichen Einflüssen/ Belastungen bestmögliche Bedingungen für die Gesundheit  der Nutzer schafft und damit beitragen kann,

  • die Gesundheit möglichst zu erhalten 
  • Menschen mit  besonderen Sensitivitäten gegenüber Umwelteinflüssen optimal  eine "Reduzierung" ihrer Befindlichkeiten zu bieten,
  • im Individualfall durch "positive Effekte" (Licht, Farbe) das Wohlbefinden sogar zu steigern.

       Die Summe dieser Eigenschaften wird manchmal auch als "Wohlfühlklima" definiert.

Gesundheitsschädliche Einflüsse können(!) sein:

  • Schimmel  (meist ausgelöst durch bauliche Mängel, im Einzelfall aber auch falsches Lüftungsverhalten)
  • chemische Belastungen - Schadstoffe,toxische, sensibilisierende, allergenisierende Stoffe, "störende" Gerüche  - z.B. VOC, Formaldehyd, PAK, PCB, Holzschutzmittel, Pestizide, Weichmacher, Flammschutzmittel u.a.)
  • Stäube, Fasern (Seite 6: Mineralfasern, Seite 39: "organische Fasern", Asbest. Feinstaub)
  • Belastungen durch Strahlen ("Elektrosmog") 
  • biologische Belastungen (PollenMilben...)
  • Radon und "Radioaktivität" (z.B. Fliesen, Natursteine)
  • Baufeuchte
  • "ungesunde Luft" (z.B. zu hoher CO2 Gehalt durch nicht ausreichendes Lüftungskonzept!)

Positive Einflüsse können haben:

Wohngesundheit ist im Rahmen dieser(!)  Definition zu einem hohen Anteil auch "messbar":

Möglich ist dies im Hinblick auf die sogenannten

 

"harten" Faktoren

 

Gerne benennen wir Ihnen regionale Fachleute für entsprechende Messungen.Bitte beachten Sie: Der Begriff "Baubiologie" ist leider nicht geschützt; um seriöse Baubiologen zu finden wenden Sie sich direkt an entsprechende Berufsverbände bzw. an isozertifizierte Prüfinstitute.

In all diesen Bereichen gibt es "Grenzwerte"  (teils gesetzlich, teils Vorsorgewerte - sehr oft nur für einzelne dieser Komponenten seitens diverser Institutionen wie z.B. AGÖF, Berufsverband der Baubiologie, IBN Neubeuern, Umweltinstitut München, Minergie ÖKo; Sentinel Haus Institut u.a.) deren "Wertung"  einem ständigen Wandel unterliegt - bedingt durch ständige neue Erkenntnisse der Medizin, Psychologie, Forschung...

und deren Gewichtung auch stark von den persönlichen Anforderungen und der gesundheitlichen Kondition der Bewohner abhängig ist.

Sollte sich aus den angeführten Messungen aber ein allgemein "gesundheitsgefährdendes" Belastungsspektrum ergeben, sind natürlich die angeführten "rechtlichen" Grundlagen für Wohngesundheit auch die Basis für gerichtliche Auseinandersetzungen. 

 

Möglich ist natürlich auch eine Bewertung im Hinblick auf

 

"weiche Faktoren"

(z.B. Lichtfarbe; Raumeinteilung, Ausrichtung der Räume)

Dazu gibt es zwar ebenfalls Empfehlungen  (z.B. Feng Shui und andere) -

die "Überprüfbarkeit" der Einhaltung und deren "Auswirkungen" ist allerdings vorwiegend  (auch dazu gibt es teilweise bereits umfassende wissenschaftliche Erkenntnisse)   nur  durch die Bewohner selbst individuell möglich. 

Entscheidend ist daher für den Planer die persönlichen Anforderungen der Bauherren möglichst umfassend abzufragen, auf mögliche "Risikofaktoren" aufmerksam zu machen, Zielwerte schriftlich zu definieren, um spätere Reklamationen bzgl. "mangelnder Beratung" im Hinblick auf ein "wohngesundes" Gebäude zu vermeiden.

Sehr viele Marketingaussagen von Hausanbietern beziehen sich leider oft nur auf sehr wenige einzelne der angeführten Faktoren  und bieten somit  keine ganzheitliche Betrachtung.

Baubiologie

Mangels einer eindeutigen bzw. angesichts häufig bewusst missbräuchlichen Deutungen des Begriffes "Baubiologisch" (gerne werden vor allem von Behörden dann nur "Einzelaspekte" betrachtet - siehe Schule Rebstock) versuchen wir sowohl bei Planungen als auch bei Schadstofffällen/ Schadstoffprüfungen Anforderungen konkret zu definieren und nicht eine pauschale Forderung nach "baubiologischen" Prüfungen oder Planungen zu stellen.

 

"Ökologische", "nachhaltige" Gebäude:

Sehr viele Anbieter verwechseln   „nachhaltige“  oder "ökologische Bauweise" mit "Wohngesundheit"!

Der Einsatz "natürlicher, nachwachsender Bauprodukte hat sehr  hohen nachhaltigen Wert  (Ressourcenschonung),

auch die Natur "bietet" aber bekanntlich zahlreiche toxische Stoffe - vor allem  gerade im Bereich Natur-Bauprodukte gibt es zudem  viele  "allergenisierende", aber auch (oft nur im Individualfall)  "sensibilisierende" Produkte. 

"Energieeffiziente" Gebäude:

Die begrüssenswerten Maßnahmen maximaler "Energieeinsparung" haben natürlich ebenfalls einen sehr hohen Wert im Hinblick auf "Nachhaltigkeit" (CO2 Einsparung, Klimaschutz), sind  aber nicht unbedingt immer mit "Wohngesundheit" verbunden.  

Siehe auch Definitionen zu  Wohngesundheit bei  Inwoge.

Baustoffwissen

"ökologisch Bauen"

"Wohngesundheit in der bauverträglichen Praxis"

der Weg zum wohngesunden Zuhause

Wissen-WIKI

Verband Baubiologie

 

Unverständlicherweise bezeichnet Wikipedia den Begriff als "nicht relevant", verhindert einen Eintrag obwohl er heute bereits ein fester Bestandteil in Fachpublikationen, Vorträgen und Marketingkonzepten ist.

 

 

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Definition Nachhaltigkeit

Für den Begriff „Nachhaltigkeit“ gibt es zwischenzeitlich eine unüberschaubare Zahl von Definitionen – beinhaltend Faktoren des  gesamten "Lebenszyklus" eines Produktes von der Rohstoffgewinnung bis zur Entsorgung/ Wiederverwendung.

(Beispiel).

 

Wir vermissen bei der "Nachhaltigkeitsdiskussion" aber immer wieder eine klare Herausstellung des Faktors "Gesundheitsverträglichkeit" – meist „versteckt“ im Begriffsbereich „soziale“ oder „ökosoziale“ Komponenten.

Bei den diversen Nachhaltigkeitszertifikaten wird dieses Thema – ebenso wie bei vielen Meinungsumfragen zum Thema Nachhaltigkeit - aber meist gar nicht oder nur mit sehr geringer „Wertigkeit“ erwähnt – bei Nachhaltigkeits-Zertifizierungen für Produkte, Gebäude in nahezu allen Fällen überhaupt nicht glaubwürdig und umfassend geprüft, belegt und „kontrolliert“ (meist reichen Herstellererklärungen deren Glaubwürdigkeit in vielen Fällen in Frage zu stellen ist.) Beispiel: Ökotest stellt fest: „Herstellerdeklarationen sind keine Garantie“

Wenn überhaupt geprüft wird - werden für solche Zertifikate in der Regel allgemeine Aussagen, bestenfalls Prüfberichte zu VOCs, Formaldehyd gefordert, (industrieeigene Labels verbieten sogar die Weitergabe dieser Prüfergebnisse) - glaubwürdige Überprüfungen auf hormonell wirksame Langzeitgifte ( wie Weichmacher, Flammschutzmittel) werden bei solchen Prüfungen in der Regel bewusst ausgeklammert  (Ausnahmen: natureplus, eco-Institut Label) 

 "Nachhaltiges Bauen", "nachhaltige Bauprodukte"

Dabei wird fast immer bestenfalls der Einsatz ökologischer Bauprodukte, vor allem aber die Energieeffizienz priorisiert, das Thema "Wohngesundheit" aber nur sehr selten ernsthaft berücksichtigt.

 

„Nachhaltig“ und „Öko“ ist aber nicht grundsätzlich immer "gesund und für alle verträglich" - das weiß zumindest die zunehmende Zahl von Allergikern und Umwelterkrankten (30 % der Bevölkerung), die sehr oft auch unter Emissionen aus "natürlichen" Stoffen leiden.

 

Hier zieht es die Baustoffindustrie in vielen Fällen vor, aufwändige Studien über die "Ökobilanzen" erstellen zu lassen, bietet bestenfalls nicht kontrollierbare "Volldeklarationen" und schmückt sich mit industrieeigenen "Gütezeichen"verweigert aber dem Verbraucher nachvollziehbare Schadstoff- Prüfberichte, aus denen beispielsweise die tatsächlichen Emissionen (Einzelwerte) glaubwürdig(!) hervorgingen.

 

 

Staatliche Förderungen für Nachhaltigkeit

 

 

Nur aus diesem "Missverständnis" der nicht umfassend ausreichenden "Definition Nachhaltigkeit"  ist auch abzuleiten, dass unter dem Begriff "Nachhaltigkeitspolitik" beispielsweise im Zusammenhang mit energetischer Gebäudeoptimierung mit Milliardenbeträgen Baumaßnahmen gefördert werden, bei denen der Einsatz hochgiftiger Flammschutzmittel unter anderem in Polystyrol-Dämmstoffen mit Langzeit- hormonellen Auswirkungen (zwischenzeitlich in der gesamten Ernährungskette nachweisbar) staatlich unterstützt wird - obwohl es zahlreiche "nachhaltige und(!) emissionsarme Alternativen gäbe. (Zusammenfassung der FNR).


Trotz internationaler Ächtung dieses Giftes seit Jahren(!) wurde beispielsweise die Ausnahmegenehmigung für den Einsatz des hochtoxischen Flammschutzmittels HBCD in (Polystyrol) Dämmungen dank einer mächtigen Lobby EU- weit erneut bis 2017 verlängert. Dass diese Produkte seit Oktober 2016 als "Sonderabfall" teuer zu entsorgen sind, interessiert die staatlichen Förderstellen offenbar nicht.

 

Schon lange wird von Umweltorganisationen gefordert, dass staatliche Förderungen wesentliche strengere Anforderungen an die eingesetzten Produkte stellen müssten. 


Auch in den Kriterien der DGNB ("Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen") wird dem Faktor Innenraumqualität (abgeschlagen hinter "thermischen Komfort" mit 4,8 %) ein Bedeutungsfaktor von 2,8 % zugestanden (3 Punkte - DGNB Kriterium Soc.1.2)

 

 


Ähnliches gilt für den gesamten Sektor Reinigungs- und Boden/Möbel-Pflegemittel mit ebenfalls aus unserer Bewertung meist sehr "fragwürdigen" "Gütezeichen“, da ohne wirklich nachprüfbaren gesundheitsrelevanten Kriterien. Der Verbraucher, der in der Regel "Nachhaltigkeit" auch mit "Gesundheitsverträglichkeit, Schadstoffreduktion" gleichsetzt, sollte bei Umfragen, Markterhebungen zuerst über diese Begriffs-Diskrepanz aufgeklärt werden und separat bezüglich seiner Erwartungen an Produkte bezüglich "Nachhaltigkeit" und "Gesundheit" befragt werden


(Beispiel: https://www.linkedin.com/pulse/wie-macht-nachhaltigkeit-premium-dr-sandra-g%C3%A4rtner?trk=prof-post ) - aus unserer langjährigen Beratungserfahrung würden sich hier völlig neue Zahlen ergeben. 

 

 

Zu unserem Bedauern verwenden viele Hersteller den Begriff "Nachhaltigkeit" ausschließlich als Marketinginstrument - wirklich unseriös dann, wenn "Nachhaltigkeitsmarketing" nur dem "Greenwashing" dient. (Beispiele:http://www.eggbi.eu/beratung/produktinformationen-guetezeichen/greenwashing/  )

 

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11.11.2017

Arte, 11.November 2017

21:55 Uhr

Rückgang des IQs, Zunahme von Autismus: Wissenschaftliche Tests decken eine erschreckende Wahrheit auf, die noch vor 20 Jahren niemand für möglich gehalten hätte: Die menschliche Intelligenz lässt nach. Erleben wir eine umgekehrte Evolution? Manche Forscher geben Umweltschadstoffen die Schuld ... Zum Film

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Allgemeine Termine

Ökologischer Ärztebund

Umweltmedizinische Veranstaltungstipps

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AGÖF (Arbeitsgemeinschaft ökologischer Forschungsinstitute)    

Veranstaltungen

___________________________

Sentinel-Haus Institut    

Termine zum Thema "Wohngesundheit"

__________________________

Umweltbundesamt          

Veranstaltungen-Termine

___________________________

IBO - Österreichisches Institut für Baubiologie und Bauökologie

Veranstaltungen und Kongresse

___________________________

Berufsverband deutscher Baubiologen VDB

Baubiologie-Termine

___________________________ 

IBN Institut für Baubiologie und Ökologie

Seminare Termine

___________________________

MCS + CFS - Intiative NRW e.V.

Veranstaltungen

___________________________

 

 Veranstaltungen

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MCS + CFS Initiative NRW e.V.

 

 

 

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17.10.2017

Neues zu "Glyphosat"...Sendung nicht versäumen!

Link zur Sendungsankündigung

Sendetermin:

Arte, 17.10.2017; 20:15

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02.09.2017

Gift im Container

ZDF Beitrag

In deutschen Häfen werden jährlich rund 15 Mio. Container umgeschlagen. Etwa ein Fünftel davon ist mit gesundheits- und umweltschädlichen Gasen belastet.(Video- youtube)

Ein (!) Beispiel: "Die Toxikologin Prof. Lygia Budnik vom Zentralinstitut für Arbeitsmedizin und Maritime Medizin in Hamburg hat das Ausgasen verschiedener Produkte untersucht. Die meisten Schuhcontainer überschritten die Grenzwerte verschiedener giftiger Chemikalien um ein Vielfaches. "

Wiederholung:  Phoenix: Di, 05.09. 18:00 Uhr

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12.07.2017

exakt - Die Story | MDR FERNSEHEN | 12.07.2017 | 20:45 Uhr

"Es ist mein Recht"
exakt – Die Story zeigt Menschen, die in Deutschland noch immer an ihre Grenzen stoßen - weil sie behindert sind. Und das, obwohl es seit fast zehn Jahren klare Richtlinien gibt: die UN-Behindertenrechtskonvention.

zur Ankündigung     und Link zum Bericht

spannendes Thema- auch für Umwelterkrankte: weitere Informationen zu Barrierefreiheit für Umwelterkrankte

 

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02.05.2017

Vorträge zum "barrierefreien Bauen" im Aventinum Abensberg

19 Uhr

Christine Harnest, Innenarchitektin

„Barrierefreies" Bauen im privaten und öffentlichen Raum

Josef Spritzendorfer, Baustoffexperte

„Barrierefreies Bauen" für Allergiker und Umwelterkrankte

Schadstoffe in Baustoffen und Gebäuden

Pressebericht

Gesamtprogramm zur Veranstaltungsreihe und zur Ausstellung "Barrierefreie Gemeinde" 

 

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22.03.2017

Eltern informieren zum Schadstoff-Fall Rebstock

Nachdem seitens der Behörden bis heute keinerlei Schadstoffprüfergebnisse publiziert werden, Anfragen auch der Presse nicht beantwortet  werden:  allerdings musste der Tagungsort geändert werden, da die Räume seit heute nicht mehr zur Verfügung stehen.

Weiter Infos

 

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02.03.2017

WDR  22 Uhr 40

Menschen hautnah: Der Mann, der im Wald lebt
Aus dem Leben eines Elektrosensiblen
Ein Film von Marcus Lenz und Patrick Waldmann

Programmvorschau

Wiederholungen:

Samstag, 4.03.2017 19 Uhr       ONE 1

Montag, 06.03.2017 10 Uhr 15  ONE 1

Mehr Infos zu Elektrosensitivität 

Besuchen Sie uns auch auf Facebook

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Gift im Klassenzimmer - ZDF Bericht

Bereits online

Deutsche Erstausstrahlung: (Youtube)

So 20.11.2016 ZDF 16:30 bis 17:00

Wiederholung:

Mo 21.11.2016     04.05. - 04:35

Unterricht an Deutschlands Schulen ist gefährlich: Asbest, PCB und Formaldehyd verpesten die Luft in den Klassenzimmern. Für über 30 Milliarden Euro müssten die Schulen saniert werden. Täglich setzen sich Kinder und Lehrer Giftstoffen aus, ohne es zu wissen. Die Folgen: Kopfschmerzen, Konzentrationsstörungen, Übelkeit bis hin zu allergischen Reaktionen, Vergiftungen und Immunkrankheiten. Manche Krankheiten treten erst Jahre später auf. 

Auch EGGBI ist seit Jahren mit diesem Problem befasst (siehe auch Presseberichte zu Schadstoffbelastungen in Schulen) und berichtet über eigene Erfahrungen mit Eltern und Behörden.  Mehr Infos

 

 

27./28.1.2017

Unternehmerschulung 2017 in Weiden

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen

mit Beiträgen zu Gesundheitsrisiken aus Staub und Schadstoffen.

Programm und Anmeldung

Referenten 

 

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23.09 -25.09.2016

Präsenzveranstaltung im Rahmen des

Master Fernstudiengang "Architektur und Umwelt" von 

aktuell mit den Themenschwerpunkten

1.     Schimmel (Dipl. Biolog. Nicole Richardson)

2.     Schadstoffe (Dr. Gerd Zwiener) 

3.     Umweltmedizin (Dr. med. Frank Bartram)

4.     Wohngesundheit mit "emissionsminimierten" Bauprodukte, Qualitätsmanagement und Dokumentation (Josef Spritzendorfer; EGGBI)

5.     Bauprodukte- Projektarbeit (Prof. Martin Wollensak)

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Montag 15.02.2016

WISO 19:25 - 20:15 Uhr 

VPS 16.02.2016, 03:50 Uhr

 

Giftiger Holzschutz

 

Keine Hilfe für Betroffene

Weitere Sendungen

ZDF info   Di 01.03.2016  07:45

ZDF info   Mi 02.03.2016  09:45

Infos ZDF       Video

dazu Presseaussendung der NaturFreunde Deutschlands14.02.2016  und 01.09.2015

EGGBI Infos zu Schadstoffsanierungen

 

 

30.11.2015

Deutsches Institut für Menschenrechte

Treffen der deutschen Zivilgesellschaft mit dem UN Sonderberichterstatter zu Giftmüll Baskut Tuncak

Berlin 16 Uhr, Institut für Menschenrechte

Diskussion unter anderem zu dem Recht auf Zugang zu Information, Partizipation, Menschenrechte und Wirtschaft, Recht auf Gesundheit 

EGGBI Statement zum Hearing Menschenrechte

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16.11.2015

NDR Sendung "45 Minuten"

Gilt Dämmstoff Polystyrol bald als Sondermüll?

Nach Informationen von 45 Min müssen ausgediente Dämmplatten aus Polystyrol  künftig als Sondermüll behandelt werden. 

Sendung NDR 16.11.2015 22:00Uhr   Youtube

 

Siehe dazu auch Aktuelles und

"Raumschadstoff Styrol"

 

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17.11.2015

»Ganz schön flüchtig: Very Volatile Organic Compounds«
Online-Seminar

 

Das Webinar am 17.11. richtet sich an alle Personen, die sich mit Emissionen aus Bauprodukten und Einrichtungsgegenständen sowie mit der Luftqualität in Innenräumen befassen    Weitere Informationen.

Veranstaltungsort  Online-Seminar

Datum   17.11.2015

15 - 16 Uhr

Organisation:  Fraunhofer-Institut für Holzforschung, Wilhelm-Klauditz-Institut WKI 

Anmeldeformular

 

zum Seitenanfang ♦

 

 

07.08.2015

3 Sat: Fr. 07.08.2015  01:40 Terminliste

ARD Tagesschau 24: Do,13.8.: 21:47; Fr. 14.08.: 00:00; Sa. 15.08.: 18:30 

Giftmüll für den Wohnungsbau

ARD Das Erste Mo 27.7.2015 21:50 und Di 28.07.2015 05:00

zur Sendung

zum Video

Bereits 2012 gab es eine entsprechende Sendung - offensichtlich dauerte es noch lange, bis Behörden und Politik überhaupt reagierten.

Ein absoluter Umweltskandal belastet Tausende von Haushalten.

Die gefährlichen Baustoffe haben möglicherweise schon viele Menschen krank gemacht. Noch weiß kein Mensch, wo sie überall verarbeitet wurden. In Büros, Schulen, Krankenhäusern, Wohnhäusern? Die Reporter treffen Menschen, die fürchten, dass ihre Häuser bald nichts mehr wert sind, weil sie mit Sondermüll gebaut wurden, und sie konfrontieren die Verantwortlichen mit diesem Skandal.

Sind auch "Blauer-Engel" Produkte betroffen?

Siehe dazu auch erste Herstellerreaktionen auf unsere Anfrage zum ARD Beitrag Sonderabfall Woolit 

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23. bis 24. September 2015

„Licht und die Innere Uhr in Weimar

Einfluss von neuen Beleuchtungskonzepten  auf die Gesundheit der Bewohner

Programm und Anmeldung

9./10.Juli 2015

Baukultur Werkstätten 2015

Die Bundesstiftung Baukultur zeigt, dass die Verankerung von Baukultur bei der Planung und Gestaltung unserer gebauten Lebensräume einen positiven ästhetischen, aber auch sozialen, ökologischen und ökonomischen Effekt hat.

Programm

24.04.2015

Norddeutsche Holzbautagung 2015 – Bauen mit Bestand

Veranstaltungsort Hochschule Wismar    

Der Norddeutsche Holzbautag zeigt die vielfältigen Möglichkeiten und Anwendungen des Bauens mit Holz. Der Fokus wird nicht nur auf die besonderen gestalterischen und konstruktiven Möglichkeiten bei der Verwendung von Holz gelegt, sondern insbesondere auch auf die Aspekte der Bauökologie, des Klimaschutzes und der Energieeffizienz von Bauwerken - aber auch der Wohngesundheit.

Die Veranstaltung richtet sich an Architekten, Planer, Ingenieure, Mitarbeiter von holzverarbeiteten Unternehmen, Mitarbeiter öffentlicher Bauverwaltungen, Baubetriebe, Studierende der Fachrichtungen Architektur und Bauingenieurwesen. 

Programm und Anmeldung

 

 

10.04.2015

Handy- strahlendes Risiko

Freitag, 10.4.2015      21:45 Arte

(Wiederholung: Do 23.4. um 8:55) 

Neue Studien aus Frankreich haben ergeben, dass möglicherweise ein Zusammenhang zwischen häufigem Telefonieren und Krebs bestehen könnte. Vieltelefonierer hätten demnach ein erhöhtes Risiko, an bösartigen Hirntumoren zu erkranken.

Bei der Frage nach der gesundheitlichen Belastung durch Handystrahlung scheiden sich jedoch die Geister. Tausende Studien kamen zu unterschiedlichsten Ergebnissen. Details

Mehr zum Thema

11.3.2015

5. Bayerisches Radon-Netzwerk-Treffen

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Augsburg

Mittwoch, 11.03.2014

Programm

11.10.2014

Aktionstag gegen wesentliche Einschränkungen von europäischen Verbraucherrechten

Europaweiter, dezentraler Aktionstag gegen TTIP und Ceta 

Derzeit verhandelt die Europäische Union unter anderem die Freihandelsabkommen TTIP (mit den USA) und CETA (mit Kanada).

Diese Abkommen gefährden in hohem Maße die europäischen Umwelt- und Verbraucherschutzstandards und müssen schon aus diesem Grund dringend verhindert werden. Sie setzen die bäuerliche Landwirtschaft in Europa zusätzlicher Konkurrenz um immer billigerer Produkte aus und könnten sich als Einfallstor für Gentechnik erweisen. Beide Abkommen enthalten zudem Investitionsschutzkapitel, die es Konzernen erlauben, Staaten auf Schadensersatz zu verklagen, wenn politische Entscheidungen den Wert von Investitionen oder Gewinnerwartungen schmälern. Mehr Informationen

Vor allem eine wesentlich erleichterte Zulassung neuer Chemikalien - auch im Baustoffbereich würde zusätzliche Risiken für den Bereich "Wohngesundheit" mit sich bringen. (Siehe auch "der große Deal", ARD - Geheimakte Freihandelsabkommen und parlamentarische Diskussion Österreich)

 

30.09.2014

Radon in Gebäuden

Bayerisches Landesamt für Umwelt

Programm

 

 

3./4.November 2014

2. VDB-Baubiotagung

"Gebäudetechnik – Baukonstruktion – gesunde Innenraumluft"

in Kooperation mit dem Energie-Kompetenz-Zentrum Rhein-Erft-Kreis (EKoZeT)

Seminarprogramm

vorgeschalteter Workshop

 

21.09.2014

Präsenzveranstaltung in Neuss

 

Wings-FERNSTUDIUM MASTER 
ARCHITEKTUR UND UMWELT

SPEZIALISIERUNG B: BAUPRODUKTE IN DER PLANUNG, KONSTRUKTION UND NUTZUNG VON GEBÄUDEN

Auch 2014 beinhaltet der Masterkurs der Universität Wismar das  Thema ""Baustoffe/Schadstoffe" kennenlernen 

Inhalte

 

 

04.08.2014 ARD 21:40

Der große Deal

Rückschritt in der EU bei gesundheitsschädlichen Bauprodukten? 

"Nach außen hin beteuern die deutsche Bundesregierung und die EU-Kommission, es würden keinerlei Standards zum Schutz von Mensch und Umwelt in Frage gestellt. Die internen Papiere zeigen aber, dass sich die EU-Kommission beispielsweise bei der Zulassung von Chemikalien kompromissbereit zeigt. Ein Grund zur Beunruhigung: Der Umgang mit hochgefährlichen Stoffen ist in den USA wesentlich laxer als bei uns, die Chemielobby fordert schon offen eine Anerkennung nach dem USA-Prinzip."

Der ARD berichtet beispielsweise über Klebstoffinhalte  (NPB), die derzeit (noch) in der EU verboten sind, in den USA aber erlaubt, obwohl  bereits schwere gesundheitliche Schäden nachgewiesen worden sind 

Infos zur Sendung       Infos zu TTIP

 

 

7.und 8.5.2014

2. Praxisforum Biologische Lichtwirkungen

Von Wissenschaft und Forschung zur Planung und Anwendung

Bauhaus-Universität Weimar

Programm

Pressebericht

EGGBI Informationen zu Licht-Gesundheit

 

 

5./6.4.2014

Faustmesse Knittlingen  Leben-Kunst-Gesundheit

In Zusammenarbeit mit der Stadt Knittlingen plant die Dr. Johannes-Faust-Schule am 05. und 06. April

2014, jeweils 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr, erstmalig eine Gesundheitsmesse.

Parallel zur Ausstellung sollen an beiden Tagen zahlreiche Expertenvorträge aus diversen Themenbereichen stattfinden, unter anderem zum Thema Wohngesundheit (EGGBI - Samstag 5.4.  13 Uhr  und 14 Uhr ).

Veranstaltungshinweise

 

 

02.04.2014

Eurofins Webinar

Marketing emissionsarmer Produkte

  • Gesetzliche Anforderungen
  • Gütezeichen, Ökolabel
  • Nachhaltigkeitsprogramme (Gebäude / Produkte)
  • Maßgeschneiderte Programme für Ihr Unternehmen

Mehr Informationen

 

 

01.04.2014

Eurofins Webinar

LEED, neue Version 4 - neue Möglichkeiten für Hersteller

    • LEED und VOC-/emissionsarme Produkte
    • Änderungen für feste Produkte (Boden- und Wandbeläge, Deckenplatten, Möbel usw.)
    • Änderungen für bei der Anwendung flüssige oder viskose Produkte (Beschichtungen, Klebstoffe, Dichtstoffe)
    • Nachweis der LEED-Konformität  

  • Mehr Informationen

     

     

    31.03. 2014

    Eurofins Webinar

    Jüngste Änderungen an Verordnungen und Normen in Bezug auf VOC-Emissionen (CE, NIK, BREEAM, M1, …)

    • Europäische harmonierte Liste von NIK-Werten
    • CEN/TS 16516 im Vergleich zu ISO 16000
    • BREEAM, LEED
    • Geruchsprüfungen, ISO 16000-28
    • Finnisches M1-Gütezeichen

    Mehr Informationen

     

     

    26.03.2014

    3. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    bayerisches Landesamt für Umwelt, Augsburg

    Programm

     

     

    20./21.3.2014

    Tag der Holzforschung Braunschweig

    Emissionen aus Baustoffen und Ausstattungen für Innenräume

    – VOC, Formaldehyd und Geruchsstoffe –

    Stadthalle Braunschweig

    Veranstalter: IVTH in Kooperation mit Fraunhofer WKI  Programm

    Pressebericht 

    18.03.2014

    WKI-Online-Seminar »Katalysatoren zur Raumluftreinigung – Helfer oder Risiko?« 

    Presselink

     

     

    26.02.2014

    Konferenzveranstaltung in Tallinn, Estland im Rahmen der

    Exportintiative "Energieeffizientes Bauen und Sanieren"

    Erfreulicherweise werden dabei auch Fragen der Wohngesundheit (bekanntlich kommt es gerade bei nicht gewissenhaften energetischen Sanierungen sehr oft zu "Verschlechterung" der Raumluftqualität und Schimmel!; werden vielfach "hochtoxische Produkte wie z.B. das Flammschutzmittel HBCD ei ngesetzt) behandelt.  

    Programm

     

     

     

    18.02.2014

    Bautec 2014 Berlin

    BMELV Tagung „Bauen mit nachwachsenden Rohstoffen“

    Themen:

    • Holz im Bauwesen
    • Verwendung nachwachsender Rohstoffe bei der ökologischen Bestands- und Altbausanierung
    • Neue innovative Werkstoffe - Biobasierte Kunststoffe und neue Faserplatten im Bauwesen

    Programm

    EGGBI Referat

    weitere Veranstaltungen der FNR

     

     

    13.12.2013

    Fachtagung Forschung-Werkstoff-Technik

    Wirtschaftsgesellschaft des Bayerischen Maler- und Lackierhandwerks mbH

    Themen unter anderem: "Innenraumbelastungen durch Produkte im Außenbereich"

    Ringhotel Loew`s Merkur - Nürnberg

    Beginn: 9 Uhr 45

     

     

    30.10.2013

    BUND - Netzwerktagung  "energiesparendes Krankenhaus"

    Krankenhaus Waldfriede
    Argentinische Allee 40 in 14163 Berlin (Zehlendorf)

    Programm

    22.10.2013

    Energieeffizientes Bauen und Sanieren

    Präsentation von deutschen Best Practice Projekten in Lettland und Litauen   Universiteto g. 14, Vilnius

    Deutsch baltische Handelskammer

    Einladung

    18.9.2013

    Netzwerktag 2013 des Chemie-Clusters Bayern

    8seasons München

    Einladung

     

     

    17.09.2013

    2. Bayerischen Radon-Netzwerk-Treffen

    beleuchtet die fachlichen Aspekte des Themenschwerpunkts Radonmessung. Es werden Geräte, Methoden und Kriterien vorgestellt. 

    Tagungsort Bauzentrum München

    Willy-Brandt-Allee

    81829 München

    Beginn: 14 Uhr

    Weitere Infos und Anmeldeformular

     

     

    18.6.2013

    DGNB Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen

    DGNB Impuls –

    Aufbruch der Ideen

    18. Juni 2013, 10:30 – 17:45 Uhr /

    ICS Internationales Congresscenter, Messe Stuttgart

    Infos

     

    Termin EXAKT Menschenrechte

    Termin Menschenrechte